Der 5-Minuten-Cup-Keks – oder: Wie ein kleines Backwerk mein Leben veränderte

von Mia | Küchenchaotin

Manchmal, da machen kleine Dinge große Unterschiede und verändern das Leben.
Das mag jetzt vielleicht übertrieben klingen, aber genau so ging es mir mit diesem Rezept. Gestern war noch alles normal und dann auf einmal – zack!  – ist nichts mehr, wie es vorher war.

Gestern noch, da musstest du ganze Packungen voll Kekse kaufen und dann aufessen, bevor sie trocken werden. Oder du musstest ein ganzes Blech backen und dann aufessen, denn morgen schmecken sie nicht mehr so gut wie frisch. Gestern noch musstest du dich quälen, obwohl du nur Hunger auf einen einzigen Keks hattest. Und deinen Hüftspeck füttern. Und sonntags, wenn alle Läden geschlossen hatten und nur noch ein kleines bisschen Mehl im Schrank stand, dann musstest du verzichten.
Aber damit ist jetzt Schluss! Denn nachdem ich weil ich dieses Rezept auf einem meiner Pinterest-Boards wiedergefunden und abgewandelt habe, gehören sowohl der ungewollte Verzicht, als auch die Völlerei der Vergangenheit an.

Ok, ok, ich rücke ja schon raus mit der Sprache: Ab jetzt kannst du einen einzigen Keks backen. Mit nur 7 kleinen Zutaten, die du wahrscheinlich immer im Hause hast. In der Mikrowelle. 5 Minuten! Glaubst du nicht? Funktioniert wirklich. Versprochen!

Solo-Cup-Keks aus der Mikrowelle

5-Minuten Cup-Keks

Zutaten für 1 Keks

1 EL Butter
1 EL Vanillezucker
1 EL brauner Zucker
1 winzige Prise Salz
1 Eigelb
3 EL Mehl
1-2 EL Schokotropfen
(oder: Backkakao, Rosinchen, gehackte Schokolade, Nüsse….)

Die Butter schmelzen. Zusammen mit dem Vanillezucker, dem braunen Zucker und einer winzigen Prise Salz vermengen. Das Eigelb unterrühren.
Nun noch die Schokotropfen und das Mehl hinzufügen, alles ein mal durchkneten und zu einem Keks formen.
In eine Tasse, ein Müslischüsselchen o.ä. geben und für 1 Minute in der Mikrowelle auf höchster Stufe „backen“. Den Keks etwas auskühlen lassen.

Fertig!

Solo-Cup-Keks aus der Mikrowelle

Wenn der Keks aus der Mikrowelle kommt, ist er wahrscheinlich noch nicht komplett fest. Da er aber sowieso viel zu heiß ist, um ihn direkt zu Essen (ich habe es probiert und mir schrecklich die Zunge verbrannt), können wir ihm ruhig die Zeit gönnen, beim abkühlen noch ein bisschen nachzugaren. Es wird kein „krosser“ Keks, sondern eher ein schön saftiger mit flüssigen Schokotropfen inside. Perfekt für den Schokokeks-Jieper!
Wenn er lauwarm ist, ist er perfekt. Darauf noch ein Schlag Vanilleeis und ich drehe durch.

Und? Was tut ihr in euren Cup-Keks?

Guten Appetit!
Mia

 

35 Kommentare an Der 5-Minuten-Cup-Keks – oder: Wie ein kleines Backwerk mein Leben veränderte

  1. Isa
    21. April 2013 at 11:09 (4 Jahren ago)

    Hi Mia,

    da hast du mir ja wieder was in den Kopf gepflanzt, mal sehen ob ichs heute schaffe ….
    Noch einen schönen Sonntag

    Isa

    Antworten
    • Christian
      21. April 2013 at 11:15 (4 Jahren ago)

      Mist das sieht gut aus und 5 Minuten hören sich für meinen Zeithaushalt perfekt an – leider habe ich keine Mikrowelle mehr – schon lange abgeschafft….Geht Bckofen auch und wie lange und auf welcher Temperatur müsste man es drin lassen?

      Gruß
      Christian

      Antworten
      • Mia | Küchenchaotin
        21. April 2013 at 22:44 (4 Jahren ago)

        Hallo Christian,

        leider habe ich den Keks nie in den Backofen geschoben. Es dürfte jedoch um einiges länger dauern und gerade die Schnelligkeit macht diesen Keks für mich aus.
        Deswegen kann ich dir da erstmal gar nicht weiterhelfen! Sollte ich jedoch einen Versuch starten, melde ich mich bei dir 🙂
        Schön, dass du hier bist!

        Mia

        Antworten
  2. Catharina Blume
    21. April 2013 at 11:55 (4 Jahren ago)

    Das ist ja mal ne richtig gute Idee…
    Ich glaube, ich drehe auch durch 😉
    Liebe Grüße, Cathi

    Antworten
  3. Isabelle
    21. April 2013 at 13:10 (4 Jahren ago)

    Mmmmh! Das ist bestimmt köstlich! Ich kann es mir richtig gut vorstellen, wie warm und weich und schokoladig der Keks ist. Zu dumm, daß meine Mikrowelle gerade kaputt ist. Aber zum Glück gibt’s bald eine neue, mir brennt auf meinem Gaskochfeld dauernd morgens die Milch für den Kakao an oder kocht über, das nervt total. Wenn die Neue dann eingebaut ist werde ich Deinen Riesenkeks gleich nachmachen!

    Liebe Grüße,

    Isabelle

    Antworten
    • Mia | Küchenchaotin
      21. April 2013 at 22:41 (4 Jahren ago)

      Oh, wie toll, dass es dir gefällt, Isabelle! Berichte doch mal, wenn du’s ausprobiert hast!
      Ich hatte auch ganz lang keine Mikrowelle und bin froh, wieder für den „Notfall“ eine im Haus zu haben. Es geht auch ohne, aber mit geht’s manchmal echt besser 😉

      Antworten
  4. Eva
    21. April 2013 at 13:18 (4 Jahren ago)

    Jaaa, meine Mikrowelle funktioniert und diesen Keks gibt es heute Nachmittag zum Kaffee in der Sonne!
    DANKE!

    Liebste Grüße!
    Eva

    Antworten
    • Mia | Küchenchaotin
      21. April 2013 at 22:42 (4 Jahren ago)

      Juhu, Eva!! Schön, dass du hier bist! 🙂
      Hat er dir geschmeckt, der Monsterkeks?
      Liebe Grüße um die Ecke!
      Mia

      Antworten
      • Eva
        22. April 2013 at 09:19 (4 Jahren ago)

        Hast du etwa die vielen Mmmhhh`s, Aaahhh`s und Ooohhh`s nicht hören können ;-)?
        War super lecker, mach ich noch mal 🙂

        Liebe Grüße und einen schönen Start in die Woche!
        Eva

        Antworten
  5. finfint.
    21. April 2013 at 17:08 (4 Jahren ago)

    Wie toll ist das denn? Liebe Mia, das ist genial! Danke fürs Sharen. <3
    Viele Grüße
    Barbara

    Antworten
    • Mia | Küchenchaotin
      21. April 2013 at 22:42 (4 Jahren ago)

      Krchkrchkrch! Das ist vor allem genial einfach!
      Hab nen tollen Wochenstart, meine Liebe!

      Antworten
  6. Nina
    21. April 2013 at 18:33 (4 Jahren ago)

    Oha, da geht mir auch so einiges durch den Kopf. Cranberries, weiße Schokolade, weiße Schokolade & Cranberries, kleingehacktes Studentenfutter, feingehobelte Sahnekaramellen … ach. Auf jeden Fall wird es ausprobiert.
    Sei herzlich gegrüßt von Nina, eine schöne Woche für Dich.

    Antworten
    • Mia | Küchenchaotin
      21. April 2013 at 22:45 (4 Jahren ago)

      MMmmmh, die Idee mit den Sahnekaramellen macht mich grad fertig. Das stell ich mir soooo gut vor! Danke für die Anregung, liebe Nina!
      Ich wünsche dir auch eine tolle neue Woche!
      Liebe Grüße,
      Mia

      Antworten
  7. Rebecca
    21. April 2013 at 19:57 (4 Jahren ago)

    Das ist genau das richtige, schnell und lecker und gerade wenn man so schrecklichen Hunger darauf hat und nichts im Haus hat ♥ Danke für das Rezept

    Antworten
  8. Janne
    22. April 2013 at 16:16 (4 Jahren ago)

    Ich liebe diesen Keks.
    Habs sofort ausprobiert und hat super geklappt!
    Danke fürs rezept (:

    Antworten
  9. Carina
    2. Mai 2013 at 13:56 (4 Jahren ago)

    Hallo =)
    Habe den Keks ausprobiert. Leider war mein Teig orangig vom Ei. Bei euch sieht der immer richtig gut aus. Habe ich da etwas falsch gemacht? Weil genau daher sieht der Keks allgemein am Ende nicht so lecker aus.
    Und er ist nicht so richtig süß. Oder ich bin zu süß und schmecke das nciht so. Hast du da Tips?

    Liebe Grüße
    Carina

    Antworten
    • Mia | Küchenchaotin
      2. Mai 2013 at 21:29 (4 Jahren ago)

      Liebe Carina,
      dadurch, dass in dem kleinen Keks nur ein ganzes Eigelb verwendet wird, ist er schon etwas gelber, als z.B. ein Keks, bei dem auf 10 Kekse zwei Eier kommen.
      Mein Keks ist auch leicht orange, das siehst du im zweiten Bild auf dem Stück, das auf der Gabel steckt 🙂
      Was die Süße angeht: Hast du 1 ESSlöffel braunen Zucker + 1 ESSlöffel Vanillezucker benutzt?
      Das sollte bei so einem kleinem Teigklumpen eigentlich ausreichen – ich hätte ihn auch nicht süßer gewollt. Die Schokolade ist ja auch noch süß. Alternativ kannst du es mit Vollmilchschokoladenstücken versuchen, oder eben ein bisschen mehr Zucker reintun.
      Ich hoffe, ass hilft dir ein bisschen weiter! 🙂
      Liebe Grüße,
      Mia

      Antworten
      • Carina
        2. Mai 2013 at 22:05 (4 Jahren ago)

        Hallo Mia,
        Ich hatte schon Vollmilch und auch Zucker, ja. Werde es noch einmal probieren und dann mehr nehmen. Da fehlte ja der Süße-Kick. 😀

        Die Idee und die Zubereitung sind auf jeden Fall genial. 🙂

        Danke danke danke für das tolle Rezept

        Antworten
        • Mia | Küchenchaotin
          2. Mai 2013 at 22:09 (4 Jahren ago)

          Süße wird ja von jedem Menschen anders wahrgenommen – such dir einfach deine Mischung! 🙂

          Antworten
  10. Nancy
    16. Mai 2013 at 16:44 (4 Jahren ago)

    Mittlerweile gibt´s den Keks mindestens 1 Mal pro Woche 😉 Und immer dann, wenn ich mies drauf bin und was Süßes zur Aufmunterung brauche

    Antworten
  11. Pinky
    21. Mai 2013 at 19:32 (4 Jahren ago)

    Wir haben die Kekse eben einmal mit Schokotropfen gemacht und einmal mit Moccabohnen und ich muss sagen, dass das mit Moccabohnen noch tausend Mal besser geschmeckt hat 🙂 Vorallem weil das dann auch riesige Stellen mit den flüssigen Moccabohnen wurden.

    Antworten
  12. Lisa
    7. November 2013 at 19:14 (3 Jahren ago)

    huhu, klingt ja super gut, aber kann ich das eigelb einfach weglassen? 🙂

    Antworten
    • Mia | Küchenchaotin
      8. November 2013 at 07:42 (3 Jahren ago)

      Liebe Lisa,
      das Eigelb „hält“ den Keks – wenn du es weglässt, wird er bröselig!
      Liebe Grüße,
      Mia

      Antworten
  13. ELBKÖCHIN
    24. November 2013 at 16:51 (3 Jahren ago)

    Durchgefroren vom Elbspaziergang, war der Keks genau das Richtige! Danke! Dabei war ich erst skeptisch, weil ich schon mal einen Schokokuchen aus der Mikrowelle gar nicht so lecker fand! Ich hab den Keks mit einem großen Ausstecher zum Herz geformt, dazu Vanillesoße hhhhmmm. Liebe Grüße, Bianca

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  14. KathrinJe
    17. Oktober 2014 at 07:52 (3 Jahren ago)

    Guten morgen,
    bin grad auf deine Seite gestoßen und hin und weg…und vor allem dieses kleine Backwerk….ich brauche unbedingt Zeit zum stöbern auf deiner Seite 😉
    Grüße Kathrin

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