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Caramel Swirl Meringues – Baiser mit Karamell

Caramel Swirl Meringues - Baiser mit Karamell - www.kuechenchaotin.de

Wenn ich Eiscreme selbst mache, brauche ich ganz schön viele Eier – aber leider immer nur das Eigelb. „Was machst du denn dann mit dem ganzen Eiweiß, das übrig bleibt?“ ist da eine naheliegenede Frage, die mir öfter gestellt wird. „Schmeisst du das etwa weg?“
Natürlich landet das Eiweiß nicht im Ausguss! Ich sammele es in einer sauberen, luftdichten Brotdose und stelle sie in den Kühlschrank. Und wenn sich eine Menge gesammelt hat, mir der man „arbeiten“ kann, dann mache ich daraus Baiser.
Ich liebe Baiser – oder Meringue, wie er auch genannt wird! Als Kind bin ich jeden Sonntag zum Bäcker gestiefelt und habe Brötchen für das Frühstück gekauft. Und für mich: Ein Baiser.

Wo andere das Gesicht verziehen, weil die kleine Köstlichkeit wirklich zu den ganz besonders süßen gehört, muss ich strahlen. Außerdem kann man Baiser wunderbar weiterverarbeiten: Als Pavlova (ein Rezept findet ihr z.B. in meinem Buch*), im Eton Mess oder als süßes Topping für jede Art von Dessert! Sogar in Eis kann man Meringues einrühren!

Als ich bei Donna Hay ein Rezept für Caramel Swirl Meringues – also Baiser mit Karamellstrudel – entdeckte, war es sofort um mich geschehen. Und weil ich wirklich begeistert bin, habe ich euch das Rezept heute mitgebracht, dass ich leicht adaptiert habe!

Caramel Swirl Meringues - Baiser mit Karamell - www.kuechenchaotin.de

Caramel Swirl Meringues

für 8 große Meringues

4 Eiweiß
200 g Zucker
1 TL Weissweinessig
8 TL Karamellsauce
1/2 TL grobes Meersalz

Caramel Swirl Meringues - Baiser mit Karamell - www.kuechenchaotin.de

Das Eiweiß steif aufschlagen. Nun sehr langsam den Zucker löffelweise unterheben, bis er vollkommen von der Masse aufgenommen wurde (ungefähr alle 30 Sekunden ein EL Zucker).
Die Masse nun mindestens 5 Minuten lang weiterschlagen, bis sie glänzt. Den Essig hinzugeben und erneut ca. 2 Minuten schlagen.

Die Karamellsauce mit dem groben Meersalz verrühren.

Den Ofen auf 150°C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Die Meringue-Masse in 8 Teile teilen und auf den Backblechen (jeweils 4) mit etwas Abstand aufstreichen. Die Karamellsauce auf die Masse geben und vorsichtig „verswirlen“.

Die Baisers in den Ofen geben und sofort die Temperatur auf 120°C herunterregeln. Sie sind fertig, wenn sie hohl klingen, wenn man auf die Oberfläche klopft – das dauert ca. 30-45 Minuten (je nach Dicke).
Anschließend den Ofen ausschalten und die Caramel Swirl Meringues im geschlossenen Ofen auskühlen lassen.

Fertig!

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Mögt ihr Baiser? Und was macht ihr am Liebsten damit?

Guten Appetit,
Mia

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12 Kommentare

  • Antworten
    Nina
    13. April 2015 at 11:50

    … Die Masse nun mindestens 50 Minuten lang weiterschlagen, bis sie glänzt…
    😮 Ernsthaft? Da ist mir entweder der Arm abgefallen oder die Küchenmaschine gestorben 😀

    • Antworten
      Mia | Küchenchaotin
      13. April 2015 at 12:13

      Ok! Ausnahmsweise darfst du 5 Minuten weiterschlagen! 😉 :))

      • Antworten
        Nina
        13. April 2015 at 12:24

        😀 Alles klar 😀
        Muss mit den nächsten überzähligen Eiweißen dein Rezept testen, nachdem ich x-mal schon unfähig war, Baisers zu backen >.<

  • Antworten
    Charlotte
    13. April 2015 at 12:22

    Ja, die Sache mit den Eiweiß. Financiers sind da auch ganz toll für – hab ich erst letzte Woche gemacht. Und die brauchen auch keine 50 Minuten 😉

    Liebste Grüße
    Charlotte

  • Antworten
    Raspberrysue
    13. April 2015 at 16:11

    Hallo liebe Mia, ich mochte eigentlich nie so richtig Baiser. Aber so viele in der Familie lieben es und jetzt find ichs auch mittlerweile ganz gut, da kann man so viel mit machen! Am liebsten mag ich es als Pavlova mit ganz viel frischen Obst, mhmmm! Aber mit Karamell klingt auch verführerisch…liebe Grüße, Carina
    http://raspberrysue.wordpress.com

  • Antworten
    Monika Thiede
    14. April 2015 at 08:28

    Oh mein Gott! Bist du des Wahnsinns?! 😀 Ich lieeeebe Baiser! Und Karamell! Aber beides zusammen? Himmel!! Mein Untergang! *ggg*. Ich schlage übrigens Baiser, bis mir der Arm gefühlt abfällt, denn ich fange über einem Wasserbad an und dann schlage ich so lange, bis die Masse sich vollständig abgekühlt hat. Zwar keine 50 Minuten, aber bestimmt 15 Minuten. Ich mache es mit dem Handmixer, weil ich so ein besseres Gefühl bekomme, wann es fertig ist. Was hat der Essig eigentlich für eine Funktion? Schmeckt er nicht total durch?
    Danke für deine Inspiration <3

    • Antworten
      Mia | Küchenchaotin
      14. April 2015 at 11:38

      Mensch, was habt ihr denn jetzt alle mit den 50 Minuten? 😀
      Der Essig ist dazu da, die Masse noch ein bisschen zu festigen und soll dafür sorgen, dass der Baiser später mürber wird. Die winzig kleine Menge auf so viel Eischnee schmeckt man kein bisschen heraus – dafür ist viel zu viel Zucker dran 🙂
      Wusstest du, dass ein warm geschlagener Baiser, wie du ihn beschreibt, eine komplett andere Herstellungsart ist, als der französische, kalt geschlagene, wie ich ihn immer mache? Ich wusste das nicht! Hihi! Habs grad mal gegoogelt! Dinge gibts 🙂

  • Antworten
    Eva
    14. April 2015 at 12:41

    Tolles Rezept! Irgendwann fällt einem nichts mehr ein für die Eiweiß-Verwertung, da bin ich dankbar für Vorschläge und Inspiration! Und wenn´s eh nur 5 Minuten dauert mit der Schlagerei ist´s ja kein Problem 😉 !
    Liebe Grüße
    Eva

  • Antworten
    Organisation mit Sabine
    14. April 2015 at 12:53

    Tolles Rezept, muss ich demnächst probieren.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Sabine

  • Antworten
    Franzi
    14. April 2015 at 14:44

    Liebe Mia,
    dein Baiser sieht echt lecker aus!
    Ich habe bisher immer nur die klassische Variante Baiser gemacht (die besonders mein Opa mag), aber das mit Karamell reizt mich sehr! Ich mache es aber frühenstens, wenn ich heute vom Zahnarzt zurück bin hihi
    Liebe Grüße und danke für das Rezept!
    Franzi

  • Antworten
    Steffi
    16. April 2015 at 11:49

    hallo liebe mia,

    an purem baiser kann ich irgenwie so gar nichts besonderes finden. aber ich liebe unterschiedliche konsistenzen im nachtisch. ganz toll stelle ich mir deinen gekrümelten baiser mit nüssen und honig in griechischem joghurt vor. hmmm…lecker.

    liebe grüße

    steffi

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