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No Knead Bread – aus dem gusseisernen Topf

von Mia | Küchenchaotin

Gusseiserne Töpfe fand ich schon immer faszinierend. Sie sind einfach ein Stück Wertarbeit – und meistens eine Anschaffung fürs Leben. Ich mag, dass sie schwer und massiv sind und die Hitze speichern, wie es kein anderer Topf könnte. Und auch, wenn ich immer wieder um die hübschen DInger herumgeschlichen bin – ich wusste einfach nicht, was ich damit anfangen sollte, wenn ich doch gar keine Braten etc. esse.

Und dann kam Staub* und stellte mir ein kleines, aber sehr schweres Paket vor die Tür. Inhalt: Eine gusseiserne Cocotte, an der ich mich ausprobieren durfte. Und ich verrate euch etwas: Dafür, dass ich gar nicht wusste, was ich mit ihr anfangen könnte, ist sie ganz schön viel im Einsatz.
Suppen gelingen im gusseisernen Topf nicht nur perfekt, sondern auch mit weniger Hitzeeinsatz, weil das Material die Wärme wunderbar speichert. Eintöpfe. Curries! Alles, was später im Ofen überbacken werden soll. Und geschmortes Gemüse aus dem Ofen, wie z.B. meine Rote Bete aus dem Ofen oder die ofengerösteten Möhren und Kürbisse.
Aber was mich am meisten fasziniert: Es gibt Brotrezepte, die extra für die Zubereitung im gusseisernen Topf gedacht sind.

Ich habe es ja schon hin und wieder erwähnt: Brot, der Ofen und ich sind nicht unbedingt die allerbesten Freunde. Andere haben Angst vor Hefe- oder Brandteig – ich habe einen Brotteigsperre. Ob knüppelhart oder flach wie ein Fladen – ich glaube, ich habe so ziemlich alle Brotpannen durch. Auch bei diesem Teig, der eigentlich so idiotensicher scheint, ging der erste Versuch schief. Der Fehler lag – wie so oft – bei der Person, die den Teig knetet, denn ich hatte das Rezept falsch umgerechnet.
Dafür war der zweite Versuch um so besser! Und das „richtige“ Rezept, dass ich hier gefunden habe (und das trotzdem aus mir unerfindlichen Gründen irgendwie fluffiger aussieht als meins), hab ich euch heute auch mitgebracht!

No Knead Bread aus dem gusseisernen Topf - www.kuechenchaotin.de

No Knead Bread aus dem gusseisernen Topf

Rezept für 1 Brot

375 g Mehl
1 TL + 1 Prise Salz
1 TL Trockenhefe
350 ml Wasser

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Blaubeerkuchen mit Streuseln – supersaftig und supergut!

von Mia | Küchenchaotin

Manchmal muss es einfach ein Kuchen sein. Ein saftiger Kuchen mit ganz vielen Streuseln und den Lieblingsbeeren, der die Seele streichelt und den Magen auf angenehme Art und Weise füllt. Ein Kuchen wie eine Umarmung. Und das ist dieser hier!

Als ich den „Blueberry Crumble Coffee Cake“ auf Pinterest entdeckt habe (ja, ich bin süchtig!), war es direkt um mich geschehen. Er sah einfach so saftig und fluffig und fruchtig aus – und ich hatte gerade einen echt doofen Tag. Also habe ich kurzerhand meine Schuhe angezogen, bin losgelaufen und habe Blaubeeren gekauft. Alles andere hatte ich im Haus! Etwas mehr als 1 1/2 Stunden später stand vor mir dann ein (noch heißes) Stück vom süßen Glück und hat mir wirklich den Tag gerettet. So einfach kann es manchmal sein!

Lässt man dem Kuchen genügend Zeit um abzukühlen, entpuppt er sich übrigens als perfekter Sommerkuchen. Fruchtig-frisch und nicht zu schwer!

Das Originalrezept kommt von „Rock out without my wok out“ und ist nur minimal adaptiert.

Blaubeerkuchen mit Streuseln - www.kuechenchaotin.de

Blaubeerkuchen mit Streuseln

Rezept für 1 Kuchen

Für den Kuchen
250 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Teelöffel Zimt
140 g Zucker
60 g Butter (Zimmertemperatur)
1 Ei (L)
1 Päckchen Vanillezucker
250 ml Buttermilch
300 g Blaubeeren

Für die Streusel
100 g brauner Zucker
60 g Mehl
3/4 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Muskat
55 g Butter (Zimmertemperatur)

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Fit & Healthy Friday – 3 Rezepte für selbstgemachte Proteinshakes

von Mia | Küchenchaotin

selbstgemachte Proteinshakes - www.kuechenchaotin.de

Wer sich mit den Themen „Fit & Healthy“ beschäftigt, wird früher oder später über Proteinshakes stolpern. Es gibt sie von etlichen Firmen und die Meinungen sind sehr geteilt: Die einen schwören darauf, während die anderen sie verteufeln. Es heisst: Die Proteine sind oft minderwertig und die meisten Shakes schmecken wie… lassen wird das.

Fakt ist: Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, sollte keine Probleme haben, seinen Eiweißbedarf zu decken. Darüber habe ich auch hier schon mal geschrieben.
Und: Chemiebaukasten lässt grüßen! Proteinshakes sind nicht unbedingt das natürlichste, was man seinem Körper zuführen kann. Wer ein mal auf die Inhaltsangabe so eines Shakes geschaut hat, der weiss, wovon ich rede.

Dabei ist es selbstverständlich möglich, Proteinshakes aus natürlichen und gesunden Zutaten selbst zu machen. Hier weiss man, was drin ist und da man die Zutaten selbst aussuchen kann, schmeckt es auch gleich viel besser.

Ein selbstgemachter Proteinshake hat grundsätzlich mehr Kohlenhydrate, als ein Eiweißshake aus Pulver, doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn: Proteinpulver ist hochverarbeitet und die Kohlenhydrate werden durch komplizierte chemische Prozesse herausgefiltert. Kohlenhydrate sind jedoch grundsätzlich nichts schlechtes – sie sind ein Treibstoff für den Körper und die Kohlenhydratquellen in den selbstgemachten Eiweißshakes sind hochwertig und gesund.

Ein guter selbstgemachter Proteinshake besteht aus 4 Elementen

1. eine Eiweißquelle
(z.B: Magerquark, Sojajoghurt, Hüttenkäse, Proteinpulver, Lupinenmehl*)

2. eine Kohlenhydratquelle
(z.B: kohlenhydratreiches Obst/Gemüse (z.B. Bananen), Haferflocken, Amaranth)

3. eine Fettquelle
(z.B: Nussmuß oder Nüsse, Pflanzenöle, Leinsamen)

4. eine Geschmacksquelle
(z.B: Backkakao, Früchte, Süße (z.B. Honig, Stevia, Xucker, Ahornsirup), Gewürze)

Aus diesen Komponenten kann sich jeder seinen eigenen „perfekten“ Shake selber zusammenstellen. Drei Beispiele habe ich euch mitgebracht: Einen schokoladigen, einen fruchtig-frischen und einen Gemüse-Proteinshake!

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Vegane Maurermarmelade – veganes Mett für Fleischverweigerer

von Mia | Küchenchaotin

Sieht aus wie Mett, hat eine Konsistenz wie Mett, schmeckt wie Mett, ist aber vegan. Klingt komisch? Ist aber so. Fleischesser-approved!
Eigentlich bin ich niemand, der besonders viele Fleischersatzprodukte konsumiert und ich weiss, dass sie sehr polarisieren. Deswegen hat es auch fast 2 ganze Jahre gedauert, bis ich diese Köstlichkeit für den Blog fotografiert und nun hier gepostet habe. Und das, obwohl es das vegane Mett schon mehr als ein Mal bei mir gab! Sicher kann man über den Sinn und Unsinn von „Fleischnachmache“ diskutieren – ich tue das allerdings nicht und finde, dass hier auch nicht der richtige Ort dafür ist.

Fakt ist: Dieser vegane Aufstrich, der wie Mett aussieht, riecht und schmeckt, ist ziemlich geil. Und sogar der Kerl, der definitiv eine sehr fleischfressende Pflanze ist, hat sich mehrere Brötchen mit meiner „veganen Maurermarmelade“ gemacht und überall herumerzählt, wie täuschend echt sie doch geworden ist.

Das Originalrezept habe ich von Vegan Guerilla. Wenn ihr euch insgesamt für coole vegane Rezepte interessiert, kann ich ihn euch nur ans Herz legen!

Veganes Mett - www.kuechenchaotin.de

Veganes Mett

Rezept für 1 große Portion

150 g Reiswaffeln
350-400 ml Wasser
3 kleine Zwiebeln
40 g Tomatenmark
reichlich Salz + Pfeffer

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