Archiv von ‘Allgemein’ Kategorie

Very Berry – Blaubeer-Vanille-Gelee

von Mia | Küchenchaotin

Dinge bei denen es auf die Konsistenz ankommt, machen mir Probleme. Soßen werden mir oft zu dünn, Suppen zu dick (aber das mag ich so!) und von meiner Sahne-Steifschlag-Problematik will ich gar nicht erst anfangen.
So kam es auch, dass mein erster Anlauf für den aktuellen Durchgang von „Post aus meiner Küche“ gewaltig in die Hose ging. Blaubeer-Vanille-Gelee sollte es werden, aber im Glas landete eher so etwas wie Blaubeersuppe. Durchaus interessant, aber gänzlich ungeeignet, ein Brötchen damit zu beschmieren.

Doch davon lasse ich mich nicht unterkriegen – wenn ich Blaubeermarmelade will, dann muss Blaubeermarmelade her!
Deshalb gibt es für euch heute das vereinfachte und verbesserte Rezept des Blaubeer-Vanille-Gelees, die sich heute  – mit noch einer anderen Leckerei, die aber erst am Sonntag verraten wird – auf die Reise zu meiner Tauschpartnerin begeben hat.
Wer das war? Die bezaubernde Jeannette von „Bunte Bordschätze“!

Blaubeer-Vanille-Gelee

Zutaten (für 1 Glas)

500g Heidelbeeren
250g Gelierzucker 2:1
1/2 Vanilleschote

Die Heidelbeeren waschen, in einen Mixer geben und kurz durchpürieren. Die halbe Vanilleschote auskratzen und das Mark untermischen. Anschließend die Masse mit dem Gelierzucker (den gibt’s vom Dr. mit dem „Ö“ auch speziell für Beeren! Ausprobiert und für gut befunden!) in einen Topf geben und ca. 3 Minuten kochen lassen.
Nun machen wir eine Gelierprobe (hätte ich bloß beim ersten Anlauf gewusst, wie’s geht!): Zum Testen der Konsistenz einfach einen Klecks der Marmelade auf einen kalten Teller geben. Wird der Klecks fest und „wabbelt“ hin und her, wird die Marmelade keine Suppe. Läuft der Klecks den Teller runter, wenn man ihn kippt, muss noch weitergekocht und evtl. mit einem Päckchen Zitronensäure nachgeholfen werden.
Nun die Marmelade in ausgekochte Twist-off-Gläser füllen , diese zudrehen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen.
Die Marmelade hält sich so mindestens 3 Monate.

So. Nun freue ich mich schon auf eure ganzen Kreationen. Ihr seid so inspirierend! Da der größte Stress bei mir nun vorüber ist, kann ich nämlich wieder ordentlich bei euch stöbern gehen. Ich danke euch, dass ihr mir so lieb die Stange gehalten habt, obwohl ich euch die letzten 4 Wochen leider eher stiefmütterlich behandelt habe.
Und ich freue mich natürlich auf mein Paket!

 

Was habt ihr verschickt? Was habt ihr bekommen?

Guten Appetit,
Mia

Ach und übrigens: Habt ihr es gesehen? Bei wunderweib.de , bin ich in die Reihe der besten Foodblogs aufgenommen worden! Es ist so eine riesengroße Ehre für mich, in einer Reihe mit meinen „Idolen“ stehen zu dürfen. Deshalb auch hier noch einmal ein riesengroßes „DANKE!“ an Anna (die mich auch noch *hier* in ihrem privaten Blog erwähnt hat) und alle, die sonst irgendwie mitverantwortlich sind. Ihr macht mich so glücklich!

Mmmmmmmmh! Zitronen-Quarkspeise mit Himbeeren und Crunch!

von Mia | Küchenchaotin

In den letzten Wochen war ich eigentlich ununterbrochen im Stress. Kaum Zeit für überhaupt irgendwas! Daher hänge ich gerade mit dem Beantworten von Mails, Kommentaren etc. ziemlich hinterher. Das wird alles aufgeholt! Und auch aus diesem Grund gab es auch kein Sonntagssüß am letzten Wochenende. Ich hatte zwar eins, aber das war nicht wirklich lecker und vor allem nicht ansehnlich. Und dann war keine Zeit mehr, etwas Neues zu machen.

Aber besonders in stressigen Zeiten neige ich dazu, mich mit Essen zu belohnen. Süß, fettig, herzhaft? Alles was geht! Und bitte ganz viel davon!

Deshalb gibt es heute als kleines Trostpflaster für euch was Süßes zum Anschauen. Schnell und einfach (weil ich schnell und einfach einfach am liebsten hab!) und vor allem: tierisch lecker.
Leicht säuerlicher Zitronen-Quark, himmmmmmbeerige Himbeeren und crunchige Amerettini. Ich mag das. Zum Frühstück, als Nachspeise oder einfach zwischendurch!

Zitronen-Quarkspeise mit Himbeeren und Crunch

Zutaten (für 2 hohe Gläser)

250g Quark
1 Bio Zitrone
250g Himbeeren
2 EL Puderzucker
4 Handvoll Amerettini
125g Sahne

Die Sahne steif schlagen und beiseite stellen.  Die Schale der Zitrone abreiben und etwas Zitronensaft auspressen (am besten nach Geschmack nach und nach des Saftes untergeben). Beides mit dem Quark glattrühren. Dann die geschlagene Sahne und die Hälfte der Himbeeren vorsichtig unterheben.
Die Amerettini zerbröseln und jeweils 1/4 auf den Boden von 2 Gläsern geben. Eine Schicht der restlichen Himbeeren drauflegen und die Gläser bis zur Hälfte mit dem Quarkgemisch befühlen. Anschliessend eine weitere Schicht mit den restlichen Amerettini und den restlichen Quark auffüllen. Mit einer Himbeere garnieren.

Fertig!

Guten Appetit,
Mia

 

Der Klassiker – Pasta mit Pesto

von Mia | Küchenchaotin

Mein erstes Aufeinandertreffen mit Pesto liegt schon relativ lange zurück. Bei einem Familientreffen (ich nenne keine Namen oder Verwandtschaftsgrade!), gab es selbstgemachtes Pesto. Ich will nicht weiter drauf eingehen, deshalb nur soviel dazu: Es war SEHR bitter und danach gab es SEHR lange kein Pesto mehr für mich.

Nun ja. Viele, viele Jahre  später fanden meine grüne Lieblingspaste und ich dann doch zueinander. Und mein Freund dachte wohl lange Zeit, „Spaghetti mit Barilla-Pesto“ sei das einzige Gericht, dass ich kochen kann.

Aufgrund des Pesto-Traumas meiner Kindheit, habe ich mich nie getraut, es selbst zu machen. Aber echtes Pesto (mit Parmesan und Pinienkernen), (das auch wirklich schmeckt,) im Supermarkt zu finden, ist gar nicht so einfach, denn entweder man findet gar keins, oder es ist unbezahlbar.

Selbstgemachtes Pesto

Rezept (für 1 kleines Glas)

80g frischer Basilikum
2 EL Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
1 TL Salz (Vorsicht! Ich mag Pesto salzig!)
ca. 200ml gutes Olivenöl
2 EL geriebener, frischer Parmesan

Den Basilikum und die Knoblauchzehe fein hacken, und mit den Pinienkernen, dem Salz und etwas Olivenöl pürieren. Das Olivenöl nun nach und nach beim pürieren dazugeben (so wird es nicht bitter) und am Ende den Parmesan unterrühren.

Mit frischer Pasta servieren.

Fertig!

Das Pesto hält sich im Glas im Kühlschrank einige Tage. Genaue Angaben wage ich nicht zu machen, denn bei mir hält es maximal 3.

Von Pesto gibt es so viele tolle Varianten! Verratet ihr mir eure Liebste?

Guten Appetit,
Mia

Die wahrscheinlich fluffigsten Pfannkuchen der Welt – Ricotta-Pfannkuchen mit Beeren von Leila Lindholm

von Mia | Küchenchaotin

Die besten Koch- und Backbücher stehen nicht dekorativ und wie unangetastet im Regal herum. Sie wandern quer durch die Küche und die Seiten haben Eselsohren und Flecken, weil sie so ausgiebig genutzt werden.
Ein Koch-/Backbuch das bei mir ganz besonders viele Flecken (weil ganz besonders viel nachgekocht und -gebacken) hat, ist „Noch ein Stück“ von Leila Lindholm.
Da Leila und ich offensichtlich beide bekennende Butterholiker sind, gerät regelmäßig etwas von ihr auf meinen Tisch! Ich kann euch die Bücher von Leila nur wärmstens ans Herz legen, wenn ihr nicht gerade auf Diät seid!Ein Rezept von ihr, das ich besonders gerne mag, möchte ich euch heute ganz leicht abgewandelt vorstellen: Ricotta-Pfannkuchen mit Beeren

Ricotta-Pfannkuchen mit Beeren

Rezept für MINDESTENS 2 Personen

250ml Milch
250g Ricotta
3 Eier
150g Mehl
1TL Backpulver
etwas Salz
150g Himbeeren
150g Heidelbeeren
Ahornsirup
Butter zum Ausbacken

Die Eier trennen. Milch, Eigelbe, Ricotta, Salz, Mehl und Backpulver zu einem glatten Teig verrühren.
Die Eiweiße steif schlagen und zusammen mit jeweils der Hälfte der Beeren vorsichtig unter den Teig heben.
Butter in einer Pfanne zergehen lassen und kleine Pfannkuchen ausbacken.
Die Ricotta-Pfannkuchen mit Ahornsirup und der zweiten Hälfte der Beeren servieren.

Fertig! 

Ihr seht: das geht wirklich ratzfatz!
Diese Pfannkuchen sind die luftigsten, die ich kenne, aber sie sind auch die Ei-lastigsten. Man muss sie auf jeden Fall mit etwas Süßem servieren, denn der Teig ist für meinen Geschmack sehr herzhaft.

Verratet ihr mir, welche Bücher bei euch am meisten genutzt werden? Wo gibt’s die meisten Flecken? 🙂

Guten Appetit,
Mia

1 110 111 112 113 114 118