Archiv von ‘Allgemein’ Kategorie

Manchmal kommt es anders, als man denkt – grüner Spargel mit Tomaten und Ziegenkäse

von Mia | Küchenchaotin

Manche tollen Ideen kommen einem, wenn man am allerwenigsten mit ihnen rechnet, oder wenn man gerade etwas vollkommen anderes plant.

Letztens wollte ich unbedingt mal das „Sojafleisch“ probieren, dass ich geschenkt bekommen habe. Ich wusste schon lange, was ich damit anstellen will: Chili sin Carne soll draus werden!
Ich bereite also das Sojagranulat nach Anleitung vor und koche nach Rezept mein Chili, um nach (nach meinem Geschmack) viel zu langer Kochzeit und mit unbändigem Hunger festzustellen, dass das, was ich mir da zusammengeschustert habe, absolut nicht meinen Geschmack trifft. Weltuntergang. Ich will das nicht!

Während ich also mein Chili sin Carne unauffällig im Klo versenke und mit dem Abend bereits abschließe, kommt sie. Die Erleuchtung!
Ich rase zum Kühlschrank. Grüner Spargel? Check! Ziegenkäse? Check! Tomaten? Check! Was daraus entstehen soll, ziehe ich auch dem besten Chili sin Carne vor!
Ich verspreche euch: knackiger Spargel, erfrischend fruchtige Tomaten und cremiger Ziegenkäse ergänzen sich wunderbar.

Grüner Spargel mit Tomaten und Ziegenkäse

Zutaten (für 2 große Portionen)

500g grüner Spargel
250g Cherrytomaten
100g Ziegenkäse
Ölivenöl zum Braten
Meersalz
Pfeffer

Den grünen Spargel waschen und die unteren (vielleicht holzigen) Enden abschneiden. Die Tomaten waschen, den Strunk entfernen und oben und unten ein Kreuz hineinschneiden. Nun beides mit reichlich Olivenöl in einer Pfanne ca. 5 Minuten lang anbraten.
Anschließend beides auf einen Teller geben und den Ziegenkäse darüber zerbröseln. Mit etwas Pfeffer und reichlich Meersalz würzen und genießen!

Fertig!

Weiter als ihr es auf dem Bild sehen könnt, hat der Spargel es übrigens auch nicht geschafft. Der Hunger hat mich übermannt und ich habe direkt aus der Pfanne alles aufgegessen. Lecker war’s!
Guten Appetit,
Mia

Ich hüpfe vor Freude – meine Visitenkarten sind da! Und für euch springt auch was raus!

von Mia | Küchenchaotin

Diejenigen von euch, die Fan auf Facebook sind, haben es schon mitbekommen (alle anderen können übrigens *HIER* Fan werden!): Ich habe mir vor 2 Wochen Visitenkarten für meinen Blog bestellt.
Schliesslich bin ich hier und da gefragt worden, ob ich nicht ein Kärtchen hätte und ich war selbst stets enttäuscht, wenn ich antworten musste, dass es leider keines gibt.

Da ich von Natur aus nicht unbedingt der entscheidungsfreudigste Mensch bin, war das gar nicht so einfach. Welcher Anbieter? Hochformat oder Querformat? Welches Bild? Welcher Aufbau?
Doch am Ende: Glück pur! Sie sehen toll aus und ich werde sie stolz in der Weltgeschichte verteilen.

Entschieden habe ich mich übrigens für den Anbieter „moo„. Den kannte ich noch von früher aus einer Kooperation mit Flickr und ich hatte schon mal „Minicards“ von dort. Runde Ecken, Hochformat, „selbstdesigned“, aber sehr selbst:

20120522-193317.jpg

Sind die nicht schick?

Bei moo.com kann man sich jedoch auch super von den Designvorschlägen etc. inspirieren lassen. Außerdem hat man so viele Wahlmöglichkeiten! Vom Papier, über die Form(…) nichts ist unmöglich!

P.S. Ich stehe in keinerlei Kontakt zur Firma Moo und dieser Beitrag wurde nicht gesponsert. Nur so am Rande 😉

Der beste Blaubeer-Käsekuchen aller Zeiten – wird ganz anders gemacht, als gedacht!

von Mia | Küchenchaotin

Vor ein paar Wochen war ich mit meiner Mutter und meiner Schwester auf einem klitzekleinen, charmanten Flohmarkt in Nordfriesland. Ich konnte hier und da ein Schnäppchen ergattern, aber vor allem blieb mir eines in Erinnerung: Es gab dort den besten Blaubeer-Käsekuchen, den ich seit Ewigkeiten gegessen hatte.
Ich saß also da und nahm eine Gabel voll lila-weißem Himmel und es war schnell klar: Muss. Dieses. Rezept. Haben. Sofort!

Die Nordfriesen sind viel freundlicher, als man es ihnen nachsagt (als norddeutsche ist es sowieso meine Pflicht, das zu behaupten, aber es ist nichts als die Wahrheit, so wahr Gott mir helfe!) und die Meisterbäckerin – bzw. ihre Kinder – waren schnell ausfindig gemacht.
Mit glitzernden Augen bat ich bat meine Mutter um das Rezept für unseren meinen persönlichen Heidelbeertraum.
Und nun haltet euch fest.
Der beste Blaubeerkuchen, den ich seit Ewigkeiten gegessen habe, kommt …aus der Tüte!

Schnell meldet sich ein fiepsiges Stimmlein in meinem Kopf und piepst „Mia! Convenience ist pfui! Tütenkuchen sind echt doof!“, aber ganz ehrlich? Dieser Kuchen war so unverschämt lecker (während ich das schreibe, blicke ich wahrscheinlich schon wieder total verklärt aus der Wäsche), dass ich ihn einfach auch machen musste! Irgendwann in den nächsten Wochen werde ich versuchen, ihn mir ganz Un-Convenience zusammenzuklöppeln und dann werd ich meine ganze Umwelt mit dieser Köstlichkeit beglücken, bis niemand mehr durch die Türen passt!

Warum es kein Rezept gibt, ist klar: Tüte auf, rein in die Form, ab in den Ofen – fertig!
Aber wenn ihr neugierig geworden seid: Ihr findet die Packung, auf der der „Heidelbeer-Quark-Kuchen“ abgebildet bestimmt in jedem gut sortierten Lebensmittelgeschäft. Er kommt aus der Fertigkuchenreihe „Landgenuss“ einer großen Firma, dessen Namen ich aus Prinzip nicht nenne. Für wenn’s-mal-ganz-schnell-gehen-muss, aber trotzdem lecker sein soll. Hier ein Bild zum Anfixen:

P.S. Der Käsekuchen wurde leider inzwischen aus dem Sortiment genommen! Wir müssen also alle wieder selbst backen! 😉

Ich koche mich in Urlaubsstimmung – Baguettes in grün-weiss-rot

von Mia | Küchenchaotin

Ich schwebe gerade im siebten-Urlaubsplanungs-Himmel. Eigentlich wollte ich dieses Jahr Irland erkunden, doch dann hatte ich in einer Mittagspause plötzlich eine göttliche Eingebung (zwar nicht mit gleißendem Licht und Engelsfanfaren, aber fast!) und ich habe meinen kompletten Urlaub innerhalb weniger Minuten komplett umgebucht und umgeplant.
Es geht nach Rom! Bella Italia – mit seinem wundervollen Wetter, seinen schönen Männern, seinen kulinarischen Verführungen und seinen unglaublichen Sehenswürdigkeiten – is calling!

Bei einem bin ich mir ganz sicher: Mit dem richtigen drumherum ist Urlaubsplanung schon fast wie ein kleiner Urlaub für sich. Für meinen Urlaub bedeutete das für mich: „That’s amore“ von Dean Martin auf voller Lautstärke, ein guter italienischer Wein und ein gutes Essen, dass nicht nur die Landesfarben des Reiseziels, sondern auch typisch italienische Zutaten beeinhaltet. Bells will ring ting-a-ling-a-ling ting-a-ling-a-ling and you’ll sing „Vita Bella“!
Ich wandere durch imaginäre Gassen, atme wundervollen (auch imaginären) Pizzaduft ein und fühle mich plötzlich wie Gott Mia in Frankreich Italien.

Baguettes in grün-weiß-rot

Zutaten (für 4 Baguettebrötchenhälften)

2 Baguettebrötchen zum Aufbacken
3 Tomaten
2 Mozzarella
1/2 Glas Pesto a la Genovese (Für mich nur Barilla!)

Die Baguettebröchten nach Anleitung aufbacken und danach aufschneiden. Den Ofen nicht ausschalten! Die Tomaten und den Mozzarella in Scheiben schneiden und abwechselnd („gefächert“) auf die Brötchenhälften legen.
Nun die Brötchen belegt zurück in den Ofen schieben und so lange backen, bis der Mozzarella ordentlich verlaufen ist.
Kurz abkühlen lassen (nicht komplett! Warm sind sie am besten!), alle Hälften mit etwas Pesto bestreichen und schnell verdrücken.

Fertig!

Das „Rezept“ gehört definitiv in die Kategorie „einfach aber ohooo!“. Das Essen ist super schnell fertig, steht aber einem aufwendigem Menü in nichts nach. Cremiger, zerlaufener Mozzarella auf Tomate mit würzigem Pesto – mehr brauche ich heute nicht zum Glücklichsein!
Ich hab mir die Idee übrigens von meiner Freundin Paola von Pink Pixel Photography gemopst, die mir vor ein paar Monaten überbackenes Mischbrot mit Tomate, Mozzarella und grünem Pesto serviert hat!

Und ihr? Verreist ihr diesen Sommer? Wo geht es hin?

Guten Appetit,
Mia

Übrigens: Ich zwitschere jetzt auch! Wer mir folgen mag, der kann das gern *HIER* tun!

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