Archiv von ‘aus der Backstube’ Kategorie

Pullapart Süßkartoffel-Pommes – Süßkartoffel zum Zupfen

von Mia | Küchenchaotin

Jeden Winter entwickelt sich ein Gemüse für mich zum Dauerbrenner. Dieses Gemüse wird gegessen, bis es mir beinahe schon zu den Ohren rauskommt und ich das Gefühl habe, ich habe endlich genug unterschiedliche Varianten davon gegessen, um guten Gewissens zum nächsten Gemüse weiterziehen zu können. Deshalb habe ich mich vor ein paar Jahren fast nur von Kartoffeln ernährt, im Jahr darauf von Kürbis und gleich zwei Jahre lang gefühlt den kompletten Lagerbestand Deutschlands an Rote Bete ganz allein verdrückt.

Dieses Jahr unverhältnismäßig oft auf dem Speiseplan: Die Süßkartoffel.
Wir haben sie püriert, gestampft, gefüllt, im Ofen geröstet, zu Eintöpfen verarbeitet und sogar Nudeln mit ihr gefüllt, aber eine Variante der Süßkartoffel ist und bleibt meine absolute Nummer 1: Die Süßkartoffelpommes.

Nachdem ich letztes Jahr in Kanada jeden Tag meine Dosis Sweetpotato-Fries verdrückt habe, war ich in Deutschland erst mal auf Entzug, denn leider sind die frittierten orangenen Sticks neben „besonders lecker“ auch „besonders hüftspeckbildend“.
Umso begeisterter war ich, als ich die Pullapart-Süßkartoffelpommes entdeckt habe, denn diese müssen nicht frittiert werden, bieten aber trotzdem den vollen Pommes-Genuss. Und alles, was man auseinanderzupfen kann, schmeckt doch gleich viel besser, oder?

Pullapart Süßkartoffel-Pommes - www.kuechenchaotin.de

Pullapart-Süßkartoffelpommes

Rezept für 1 Portion

1 mittelgroße Süßkartoffel
2 EL Öl
1 gehäufter TL Meersalz
ggf. 1 TL Gewürze nach Geschmack (z.B. Paprika oder Chili)

Pullapart Süßkartoffel-Pommes - www.kuechenchaotin.de

(mehr …)

Kürbissuppe aus dem Ofen – gegen Heimweh – mit MILRAM {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Kürbissuppe im Kürbis aus dem Ofen - www.kuechenchaotin.de

Neulich fand ich eine Postkarte in meinem Briefkasten. „Dein Beitrag mit dem Bauernfrühstück klingt nach Heimweh“, schreibt meine Oma mir.
Ende August/Anfang September habe ich meine heißgeliebte Heimat im Norden verlassen und bin in den Süden gezogen. 750 km in den Süden. Denn halbe Sachen machen kann ja jeder.
Das war so eigentlich in diesem Leben nie geplant, denn ich bin mit dem Norden verbunden wie ein Schiff mit seinem Heimathafen – aber auch ein Schiff, das fährt ja mal aus dem sicheren Hafen hinaus. Und: Wo die Liebe hinfällt, da tritt sie sich fest. Und das hat sie nun mal im Süden der Republik getan.

Habe ich Heimweh? Ich weiß es gar nicht genau. Was ich aber definitiv festgestellt habe, ist, dass alles, was man so über die Norddeutschen sagt, wahr ist. Vom Singsang-ähnlichen Dialekt über die direkte und schnörkellose Art, bis hin zur berühmt-berüchtigten norddeutschen Zurückhaltung: ja, ja, ja! Ich mag das sehr, weil ich es so kenne. Wenn ich etwas vermisse, dann ist das nicht etwa das Meer oder die Landschaft. Mir fehlt höchstens – und das auch nur ganz manchmal – das Lebensgefühl. Ein Lebensgefühl, das man einem außenstehenden, der nicht aus dem Norden kommt, wohl gar nicht richtig treffend beschreiben kann.

Opas Garten - www.kuechenchaotin.de

Das Rezept, dass ich euch heute mitgebracht habe, ist im Original von Paul Bocuse und ich habe es ein bisschen „eingenordet“. Denn statt des Gruyère, der im Orginalrezept vorkommt, habe ich den Sylter von MILRAM verwendet. Denn MILRAM kommt aus meiner Heimat – dem Norden – und der Sylter Käse ist kräftig und würzig, so wie wir es im Norden gern mögen. Mit seinem feinen Aroma passt er sich perfekt in das kalorienreiche Gesamtbild ein.
Und auch wenn Kürbissuppe keine norddeutsche Spezialität ist: Die beste Kürbissuppe wird aus dem Kürbis aus dem Garten von meinem Opa gekocht. Und ist damit für mich ein ultimatives Heimat-Rezept.

Kürbissuppe im Kürbis aus dem Ofen - www.kuechenchaotin.de

Kürbissuppe mit Crème fraîche und Sylter

Rezept für 2 große Portionen

300 g Crème fraîche
1 Knoblauchzehe
2 kleine Hokkaido-Kürbisse
175 g Sylter in Scheiben
1 EL frische Orangenschale
Salz und Pfeffer

Kürbissuppe im Kürbis aus dem Ofen - www.kuechenchaotin.de

Die Crème fraîche in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen. Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln und zur Crème fraîche in den Topf geben. Die Masse zugedeckt ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Die beiden Hokkaido waschen und den Deckel abschneiden. Mit einem Löffel oder einen Kugelausstecher aushöhlen.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Sylter in feine Streifen oder Würfel schneiden und zusammen mit der Orangenschale und einer kräftigen Prise frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Salz unter die Crème fraîche-Masse rühren. Die Masse auf die beiden Kürbisse verteilen und den Deckel (ggf. mit einem Zahnstocher fixiert) aufsetzen.

Den gefüllten Kürbis für ca. 1 1⁄2 Stunden im Ofen backen und direkt servieren.

Fertig

Kürbissuppe im Kürbis aus dem Ofen - www.kuechenchaotin.de

Ist der Kürbis erst ein mal auf dem Teller gelandet, kann jeder seine eigene Portion „mischen“ und das Fruchtfleisch von den Wänden kratzen.
Und immer schön an die Seele denken. Diese Suppe ist für die Seele! Die Hüften lassen wir außen vor.

Guten Appetit,
Mia

Vanille-Orangen-Plätzchen – jetzt schon vorsorgen!

von Mia | Küchenchaotin

Winterzeit ist Plätzchenzeit. Und weil ich ein kleiner Weihnachtsfetischist bin, kann ich gar nicht früh genug anfangen, Plätzchen zu backen!
Doch weil der Herbst dieses Jahr im Süden des Landes nicht nur sehr golden ist, sondern immernoch tapfer anhält und uns mit Temperaturen um die 20 °C beglückt, gehe ich dieses Jahr noch nicht direkt Mitte November in die Vollen. Keine Sorge! Wir fangen ganz gemächlich an, mit einer Sorte meiner liebsten Plätzchen, die aus mir völlig unerfindlichen Gründen bisher den Weg auf den Blog noch nicht geschafft hatten: Vanille Orangen-Plätzchen! Die sind schön mürbe und herrlich knusprig. Und genau so wenig (oder viel, das liegt im Auge des Betrachters) winterlich, wie ich es gerade brauche.

Der Aufwand für diese Plätzchen ist so gering, dass man sie eigentlich jederzeit auf die schnelle backen kann. Und: Wer vorsorgen möchte, versteckt so wie ich ein paar Teigrollen im Eisfach und zaubert sie heraus, sobald der Plätzchen-jieper Überhand nimmt!

Vanille-Orangen-Plätzchen - www.kuechenchaotin.de

Vanille-Orangen-Plätzchen

Zutaten für 1 Blech

150 g Butter
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote
1 TL Bio-Orangenschale
200 g Mehl
2 EL Milch

Vanille-Orangen-Plätzchen - www.kuechenchaotin.de

(mehr …)

Pancakes mit Schokoladencreme-Füllung – warum ich heute leider kein schönes Foto für euch habe

von Mia | Küchenchaotin

Stellt euch bitte folgendes vor: Es ist Sonntag, vor euch steht ein Teller voller „Nutella Stuffed Pancakes“ – mit Pancakes mit Schokoladencreme-Füllung und ihr seid gerade aufgestanden und habt einen Bären-Frühstückshunger.
Was tut ihr?
Ich verrate euch, was ihr auf jeden Fall nicht tut: Ihr macht ganz sicher kein anständiges Foto davon. Ihr macht kein Styling und keinen Aufbau. Ihr guckt auch nicht, wo die Schärfe liegt, denn ihr wollt eigentlich nur eins: ganz schnell ganz viel davon essen. Sofort.

Ich habe überlegt, die Pancakes einfach noch mal zu machen. Mit vollem Magen, an einem Wochentag. Aber dann dachte ich: Ich bin auch nur ein Mensch! Und deshalb werdet ihr sicher verstehen, dass ich heute leider kein super-schönes, durchgestyltes Foto für euch habe, sondern nur zwei kleine Schnappschüsse, die erahnen lassen:
1. das klingt und riecht und sieht so lecker aus, dass es fast verboten gehört!
2. das ist eine himmlische Schweinerei!

Die Nutella Stuffed Pancakes habe ich über Pinterest (pinterestsüchtig im Sinne der Anklage) entdeckt und eines schönen Sonntagmorgens spontan mit meinem eigenen Pancakes-Teig nachgebaut. Es ist ein bisschen „Frickelkram“, aber spätestens ab dem 3. Pancake hat man den Dreh einigermaßen raus. Optisch ist noch Luft nach oben, aber ich verrate euch: Geschmacklich ist das aller oberste Sahne.

Pancakes mit Schokoladencreme-Füllung - http://kuechenchaotin.de

Pancakes mit Schokladencreme-Füllung

Rezept für 2 hungrige Frühstücksesser (ca. 7 Pancakes)

14 EL Schokoladencreme
200 g Mehl
1 EL Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
250 ml Milch
2 Eier
3 EL geschmacksneutrales Öl
Butterschmalz zum Ausbacken

(mehr …)

1 2 3 26