Archiv von ‘aus der Backstube’ Kategorie

Kinderriegel-Käsekuchen – nicht nur für Geburtstagskinder!

von Mia | Küchenchaotin

Vor ein paar Wochen stand ich vor einem (alljährlichen) „Probem“: Mein Kochheld hatte Geburtstag und keinen Wunsch für einen Geburtstagskuchen.
Die Lösung lag für mich jedoch auf der Hand: Irgendwas mit Kinderriegeln. Ich bin umgeben von Kinderriegel-Fanatikern. Meine Famlie liebt sie, mein Kochheld liebt sie und ich gebe zu: Wenn mir einer angeboten wird, dann sage ich auch nicht nein.
Doch was kann man mit den Riegeln wohl alles anstellen? Pinterest an. Ein paar Schlagworte getippt. Da war er: Der heilige Geburtstagskuchengral: hier bei Kreativfieber bin ich auf den Kinderriegel-Käsekuchen gestoßen. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: Cheesecake. Mit Kinderriegeln. Mind: Blown!

Ich habe das Rezept ein bisschen abgewandelt, unter Anderem weil ich den Becher Crème fraîche beim einkaufen einfach vergessen habe. Die Mascarpone war ein sehr guter Ersatz. Der Cheesecake ist so unfassbar saftig und locker und cremig – ihr müsst den nachmachen! Wir haben von der Geburtstagstafel heimlich ein Stück stibitzt und uns für das Frühstück am nächsten Tag aufbewahrt. Nächstes Mal backe ich gleich zwei!

Kinderriegel-Käsekuchen - www.kuechenchaotin.de

Kinderriegel-Cheesecake

Rezept für eine 26 cm-Springform

200 g Karamellkekse
80 g Butter
3 Eier (Größe M)
250 g Quark (Magerstufe)
200 g Mascarpone
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Msp gemahlene Vanille
6 große Kinderriegel

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Vollkornbrot mit Sauerteig – mein erstes, selbstgemachtes Sauerteigbrot

von Mia | Küchenchaotin

Mein Projekt „Brot backen lernen“ geht in eine neue Runde. Dieses Mal: Das erste „richtige“ Brot aus meinem selbstgemachten Sauerteig.
Ich liebe Vollkornbrot – weil es nach etwas schmeckt. Während normale Weißbrote oft wirklich fad schmecken, ist an Vollkornbrot immer etwas dran. Deshalb sollte mein selbstgemachter Sauerteig auch als erstes für ein Vollkornbrot hinhalten.

Je älter ein Sauerteig ist, desto „besser“ wird er. Und besser bedeutet unter anderem: Triebstärker. Ein gut gepflegter Sauerteig kann Hefe vollständig ersetzen. Da meiner noch sehr jung und nicht so triebstark ist, habe ich bei diesem Brot noch zusätzlich Hefe hinzugegeben. Es ist zwar relativ kompakt, aber gleichzeitig sehr locker und angenehm zu essen. Nicht so schlecht für einen ersten Versuch!

Vollkornbrot mit Sauerteig - www.kuechenchaotin.de

Das Rezept habe ich euch natürlich mitgebracht:

Vollkornbrot mit Sauerteig

Rezept für 2 kleine Brote

400 g Roggenvollkornmehl
400 g Weizenvollkornmehl (+ etwas zum Verarbeiten)
2 EL Brotgewürz
1 EL Salz
15 g frische Hefe
150 g Sauerteig (das Rezept findet ihr hier)
450 ml lauwarmes Wasser

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Sauerteig für Dummies – Roggensauerteig selber machen – Selfmade Sunday

von Mia | Küchenchaotin

Letzte Woche habe ich euch in diesem Beitrag ja schon davon erzählt, dass es mit mir und Brot ein bisschen schwierig ist. Ich esse es gerne, es wollte mir aber nie gelingen, selber welches zu backen. Zu trocken, zu fad, zu hart, innen noch roh – ich hab das alles durch.
Die Sache ist: ich liebe gutes Brot. Aus Roggen und Dinkel und Vollkorn. Sauerteigbrot. Brot, das auch nach etwas schmeckt und nicht nur das leblose Vehikel für das ist, was drauf kommt. Deshalb möchte ich so gerne lernen, wie man gutes Brot selber backt!

Vor zwei Wochen habe ich den ersten Schritt in Richtung „Ich backe mein Brot selber“ gemacht: Ich habe einen Sauerteig angesetzt. Und wohl alles falsch gemacht, was man so falsch machen kann. Das Ergebnis: Der Patient hat es leider nicht geschafft. Und statt mich noch mal Hals über Kopf in das Sauerteig-Abenteuer zu stürzen, habe ich mich eingelesen. Dann habe ich den zweiten Versuch gestartet und ich verrate euch: Gerade während ich diesen Beitrag schreibe, liegt eine Scheibe selbstgebackens Vollkorn-Sauerteigbrot (Rezept kommt nächste Woche!) mit Butter und Salz neben mir, das gut schmeckt und wirklich nicht misslungen ist.

Heute verrate ich euch, wie ich den Sauerteig angesetzt habe und verrate euch die Tipps, die meinen zweiten Versuch auf der Sauerteig-Skala von Flop zu Top katapultiert haben. Denn seien wir ehrlich: Wer anfängt, sich ganz neu mit dem Thema zu beschäftigen, versteht am Anfang nur Bahnhof. Anstellgut?  Auffrischen? Einstufige und mehrstufige Führung? Wer so wie ich bei 0 anfängt, fährt hiermit vermutlich für den Start ganz gut:

Roggensauerteig selber machen - www.kuechenchaotin.de

Roggensauerteig ansetzen für Anfänger

Zutaten

200 g (Vollkorn-)Roggenmehl
200 ml lauwarmes Leitungswasser

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Schwäbische Dinnete mit Kartoffeln und Käse – Eat like a Swabian

von Mia | Küchenchaotin

Ich stelle jetzt mal ein Wort in den Raum, mit dem Wissen, dass viele von euch damit vermutlich nichts anfangen können. Aber das ist ok, denn mir ging es mein ganzes Leben lang genau so. Das Wort ist: Dinnete. Oder auch Dennete, Deie, Dinnede, Dinne, Dünne, Dünnele, Dinnele oder Dennetle. Und sie ist einer der Gründe, warum ich meine neue Heimat im Schwabenland aus kulinarischer Sicht so heiß und innig liebe. Was meint ihr, was das ist?

Die Dinnete ist ein schwäbisches Gericht aus dem Ofen, das irgendwo zwischen Pizza und Flammkuchen einzuordnen ist. Dinnete kommt von „dünn“ und so ist auch der Teig. Und belegt ist sie mit feinsten regionalen Zutaten: Sauerrahm, ganz klassisch mit Lauch und Speck, vegetarisch mit Kartoffeln und Käse, süß mit Äpfeln, Zucker und Zimt oder einfach, wie es dir gefällt.
Mein erstes Date mit einer feinen Dinnete hatte ich vor zwei Jahren auf dem Weihnachtsmarkt in Esslingen. Der mittelalterlich angehauchte Stand sah unscheinbar aus, aber als ich die schwäbischen Pizzen in der Auslage entdeckte, war es sofort um micht geschehen. Der herrlich duftenden Hefeteig, die längliche Form mit etwas dickerem Rand, der dicke Belag aus Kartoffeln und Käse – ich konnte nicht widerstehen. Glück für 4€, direkt auf die Hand.

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Schwäbische Dinnete mit Kartoffeln und Käse

Rezept für 4 Dinnete

Für den Teig
500 g Weizenmehl
12 g Salz
1/2 Würfel frische Bäckerhefe
300 ml Wasser

Für den Belag
150 g Sauerrahm
2 große Pellkartoffeln (ausgekühlt und gepellt)
2 Frühlingszwiebeln
Salz und Pfeffer
1 Prise Muskat
100 g geriebener Bergkäse

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