Archiv von ‘Hauptspeisen’ Kategorie

Grüne Minestrone – von der kulinarischen Heimat {Verlosung/enthält Werbung}

von Mia | Küchenchaotin

Lasst uns über kulinarische Heimat und kulinarische Kindheitserinnerungen reden. Wie ich auf sowas komme? Ganz einfach: bofrost* hat mich danach gefragt.
Ich glaube, kulinarische Heimat ist für jeden, ganz egal, wo die tatsächliche Heimat liegt, etwas ganz regional unabhängiges und individuelles. Ich habe die 26 ersten Jahre meines Lebens im hohen Norden verbracht. Theoretisch müsste meine kulinarische Heimat dementsprechend aus Krabben, Fischbrötchen, Labskaus und Rübenmus bestehen. Das tut sie jedoch nicht – was natürlich auch ein bisschen daran liegt, dass diese Gerichte als Kind auf der Hitliste nicht unbedingt ganz weit oben stehen. Meine kulinarische Heimat ist der Duft von Milchreis mit Zimt und Zucker. Der Geschmack von Eierfrikassee (ja, das ist die vegetarische Variante von Hühnefrikassee) zum Geburtstag. Nudeln mit pinker Sauce und Rührei nach der Schule. Meine kulinarischen Kindheitserinnerungen sind aber auch feinster Kartoffelbrei, der nur von Mutti gemacht so schmeckt, wie er schmecken soll, Bohnensalat und Senfeier. Aber eine der größten Erinnerungen und damit ein ganz großes Stück Heimatgefühl, wenn ich krank bin? Das ist die Nudelsuppe.

Die klare Suppe mit Nudel- und Gemüseeinlage war ein Gericht, das besonders Krankheitstagen vorbehalten war. Noch heute ist es so, dass ich nur den Geruch mit einem wohlig warmen Gefühl von „alles wird gleich besser“ verbinde. Buchstabennudeln, Herzchennudeln oder ganz normale Hörnchen – das war egal. Hauptsache heiß und deftig. Wenn so eine Suppe auf meinem Tischchen lande, dann fühle ich mich sofort gut. Bis heute. Wenn also ein Gericht meine Kindheit in bestimmten Momenten besonders geprägt hat und damit ein „Stück zu Hause“ ist, dann wohl dieses.

Grüne Minestrone - www.kuechenchaotin.de

Für bofrost‘ habe ich ein bisschen am Rezept geschraubt, denn meine erste selbstkomponierte Minestrone sollte grün werden. Grün in grün in grün! Wenn man krank ist, soll es sowieso schnell gehen und da ist eine Suppe mit Tiefkühlgemüse ungemein praktisch: Das Gemüse kommt einfach in die heisse Suppe, taut darin auf und wird gar. Weniger Aufwand geht kaum! Und auch der gesundheitliche Aspekt wird hier durch TK-Ware noch mal größer, denn: Das Gemüse wird direkt nach der Ernte Schockgefrostet und alle gesunden Inhaltstoffe konserviert. Das macht Tiefkühlgemüse in manchen Fällen sogar gesünder, als firsche Ware aus dem Supermarkt, die dort manchmal schon einige Tage liegt.
Das Sortiment, aus dem ich frei wählen durfte, ist riesig!  Falls ihr es auch mal ausprobieren wollt, verlose ich ein bisschen weiter unten 3 Gutscheine für euch. Aber erst mal zum Rezept:

Grüne Minestrone - www.kuechenchaotin.de

Grüne Minestrone mit Hörnchennudeln

Rezept für 4 Portionen

100 g Zuckerschoten
1 1/2 L Brühe
200 g Hörnchen-Nudeln
100 g Lauch in Ringen (gefroren)
150 g dicke Bohnen (gefroren)
150 g Brechbohenn (gefroren)
100 g Erbsen (gefroren)
Salz + Pfeffer
4 EL Petersilie (gefroren)

Grüne Minestrone - www.kuechenchaotin.de

Die Zuckerschoten kleinschneiden und den Stiel entfernen.
Die Brühe erhitzen und den Lauch, die dicken Bohnen, die Brechbohnen und die Erbsen hineingeben. Alles zusammen zum Kochen bringen und die Nudeln hinzugeben.
Die Suppe ca. 5 Minuten kochen und die Zuckerschoten hineingeben. Weiterkochen, bis die Nudeln al dente sind.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Suppe mit Petersilie bestreut servieren.

Fertig!

Grüne Minestrone - www.kuechenchaotin.de

Und weil Freude das einzige ist, was sich verdoppelt, wenn man es teilt, sollte ihr auch etwas davon haben:

Ich verlose 3 Guscheine von bofrost* á 30€! Was ihr dafür tun müsst:

Hinterlasst hier bis zum 18.09.16, 23:59 Uhr einen Kommentar, in dem ihr mir in einem vollständigen Satz verratet, was eure ganz persönliche, kulinarische Kindheitserinnerung ist
Hinterlasst dabei bitte UNBEDINGT auch eure (korrekte) E-Mail-Adresse im passenden Feld, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
Der/die Gewinner/in wird per Zufallsgenerator ausgewählt.
Der Rechtsweg und eine Barauszahlung sind natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?Verratet doch mal: Was für Gerichte verbindet ihr ganz besonders mit eurer Kindheit?

Guten Appetit,
Mia

Lauwarmer Linsensalat – eine Blitzliebe

von Mia | Küchenchaotin

Eigentlich wollte ich dieses Rezept gar nicht verbloggen. Und dann habe ich mich plötzlich so spontan verliebt, dass ich Sicherheitshalber doch ein Foto davon gemacht hab. Auf die Schnelle, bevor die letzte Portion auch noch verdrückt war. Dass das eher unerwartet kam, liegt vermutlich daran, dass ich zwar Hülsenfrüchte liebem, aber eigentlich aus der Sparte der Linsen nur die roten Vertreter esse.
Linsensuppe und Linsensalat – das war lange ein Graus für mich. Aber der Geschmack verändert sich ja bekanntlich im Laufe des Lebens immer wieder und als ich für ein Projekt diesen Linsensalat machen musste, kam ich natürlich auch nicht drum herum, ihn zu probieren.

Ein bisschen skeptisch habe ich einen ersten Löffel probiert. Mein direktes Fazit: auch dunkle Linsen können ganz schön lecker sein. Mit ein bisschen süße von Tomate und Karotte und ein bisschen Säure von Balsamico und Zitrone werden sie für mich ein echtes Festmahl. Diesen Salat gibt es garantiert wieder! Neben des guten Geschmacks ist er nämlich auch noch eine echte Eiweißbombe und gar nicht mal so ungesund.

Linsensalat-2

Lauwarmer Linsensalat

Rezept für 2 Portionen

200 g Berglinsen
1/2 kleine Karotte
2 Lauchzwiebeln
5 Cherrytomaten
1/2 Bund Petersilie
3 EL dunkler, guter Balsamico
1 EL Olivenöl
1 Prise Zucker
Salz
Pfeffer
etwas Zitronensaft

Linsensalat

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Kichererbsen-Burger mit Tahini-Joghurt – feiern mit Freunden (und Strandgut Weinschorle) {enthält Werbung}

von Mia | Küchenchaotin

Sommer. 30°C. Die Sonne knallt, das Wasser glitzert. Neben meiner Picknickdecke: ein kleiner Kugelgrill. Ich glückselig. Am Strand. Mit lieben Menschen. Mein perfektes Sommerbild der letzten Jahre. Ein Bierchen zur Linken, ein Weinchen zur Rechten. Was ein Leben!
Der Strand ist inzwischen in viel zu weite Ferne gerückt, aber was geblieben ist, sind die lieben Menschen und die Liebe zum Grillen. Der Grill ist ein bisschen gewachsen und – wie sollte es auch anders sein, wenn man in einem Weinanbaugebiet wohnt – das Bier ist durch unterschiedlichste Sorten von Wein und Weinschorlen ausgetauscht worden. Und als das nächste Grillfest vor der Tür stand und „Strandgut“ fragte, ob ich ihre Weinschorlen testen und ein paar an meine Leser – also euch! – verlosen würde (dazu weiter unten!), habe ich nicht lange gezögert. Klar! Und die wurden dann beim nächsten Grillfest auf Herz und Nieren getestet.

Kichererbsen-Burger mit Tahini-Joghurt - www.kuechenchaotin.de

Weinschorle ist für mich ein echtes Sommergetränk. Neben klassischen Aperitifs ist kaum ein Drink im Sommer erfrischender (und schneller gemacht), als sie. Und gerade bei einem Grillfest, ist die Weinschorle ein optimaler Begleiter, denn sie passt sich den meisten Speisen wirklich gut an. Fleischfestischist? Passt. Nudelsalatqueen? Passt. Gemüseliebhaber? Passt. Weinschorle passt immer.
Die Strandgut Weinschorlen gibt es sogar schon komplett fertig in zwei Sorten: rosé und weiß. Ein mal für diejenigen, die es etwas kräftiger mögen (z.B. zu einem großen Stück Fleisch oder einem deftigen Burger) und ein mal für die, die es klassisch und unaufdringlich mögen. Ich gehöre zu zweiterer Gruppe und finde: Zu dem Burger, den ich euch heute kredenzen würde, passt so eine eiskalte Schorle ganz perfekt. Und weil ich es beim Grillen schnell und unkompliziert mag, baue ich mir mein Burgerpattie direkt in ein angegrilltes Brötchen ein.

Kichererbsen-Burger mit Tahini-Joghurt - www.kuechenchaotin.de

Kichererbsen-Burger mit Tahini-Joghurt

Zutaten für 2 Burger



1 Dose Kichererbsen (240 g Abtropfgewicht)
1/2 TL gemahlener Kümmel
1 TL gemahlener Koriander
1 Handvoll grob gehackte Petersilienblätter
1 Eigelb
etwas Erdnussöl
1 EL Semmelbrösel
1 Knoblauchzehe
2 EL griechischer Joghurt
4 TL Tahini-Paste
etwas Zitronensaft
1 große Tomate
6 Scheiben Gurke
2 Ciabatta-Brötchen

Kichererbsen-Burger mit Tahini-Joghurt - www.kuechenchaotin.de

Die Kichererbsen abtropfen lassen und ca. eine Stunde bei mäßiger Hitze in frischem Wasser köcheln lassen. Anschließend abtropfen und leicht abkühlen lassen.

Die Kichererbsen auf ein sauberes Handtuch geben, und darin ein bisschen „hin- und herwälzen“, damit die Häute sich lösen. Die Häute heraussammeln und die Kichererbsen in einen hohen Mixer geben.
Den Kümmel, den Koriander, die Petersilie und das Eigelb hinzugeben und alles kräftig durchpürieren. Sollte die Masse zu trocken sein, etwas Erdnussöl hinzugeben. Es sollte eine sehr dicke Paste entstehen. Dann die Semmelbrösel hinzugeben und unterkneten. Zwei Burgerpatties formen und ca. 10 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Tomate in Scheiben schneiden und mit den Gurkenscheiben bereitstellen.

Für die Zubereitung in der Pfanne: 
In einer Pfanne etwas Erdnussöl erhitzen und die Burgerpatties bei mittlerer Hitze von beiden Seiten anbraten, bis sie goldbraun sind.
Die Brötchen aufschneiden und kurz mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne geben.

Für die Zubereitung auf dem Grill:
Den Grill anheizen und die Burgerpatties über der Glut von beiden Seiten angrillen, bis sie goldbraun sind. Beim Wenden bitte besonders vorsichtig vorgehen!
Die Brötchen aufschneiden und mit der Schnittfläche zur Glut ebenfalls kurz angrillen.

Die Burgerpatties auf die untere Hälfte der Brötchen geben und mit dem Tahini-Joghurt bestreichen. Gurke und Tomate darauf verteilen und die obere Hälfte aufsetzen.

Fertig!

Kichererbsen-Burger mit Tahini-Joghurt - www.kuechenchaotin.de

Und damit ihr auch was von meinem Test habt: Ich verlose ein Testpaket mit jeweils einer Flasche Weiß- und einer Flasche Rosé-Weinschorle!

Kichererbsen-Burger mit Tahini-Joghurt - www.kuechenchaotin.de

Was ihr dafür tun müsst?

Hinterlasst hier bis zum 28.08.16, 23:59 Uhr einen Kommentar, in dem ihr mir in einem vollständigen Satz verratet, ob ihr die Strandgut Weinschorlen schon kanntet und zu welchem Anlass sie für euch passen würden!
Hinterlasst dabei bitte UNBEDINGT auch eure (korrekte) E-Mail-Adresse im passenden Feld, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
Der/die Gewinner/in wird per Zufallsgenerator ausgewählt.
Der Rechtsweg und eine Barauszahlung sind natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?

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Guten Appetit,

Mia

Bunte Tomatentarte – Sommer-Fastfood

von Mia | Küchenchaotin

Wir sind unter die Tomatenbauern gegangen. Ok, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber Fakt ist: Auf unserem Balkon steht eine mannshohe Tomatenpflanze und beschenkt uns mit ihren Kindern.
Ok, unsere Pflanze sieht vielleicht ein bisschen kahl aus und sie hat auch nur 9 Tomätchen hervorgebracht. Aber wir lieben sie und jede der Tomaten ist ein Geschenk für uns. Außerdem ist es unsere erste Pflanze – da wird ja wohl noch ein bisschen was schiefgehen dürfen, oder?

Schon als wir die Tomate bekommen haben und sie erst wenige Zentimeter hoch war, habe ich nur noch daran denken können, was ich mit den Unmengen an Tomaten (RÄUSPER) tun werde. Mein Hirn so: Tomatentarte! Tomatentarte!
Ich konnte an nichts anderes denken. Also musste es sie geben – so oder so!
Ja, ich gebe zu: Ich musste ein bisschen mit bunten Tomaten vom Markt aufstocken – aber eine kam von uns! Und diese Eine hat natürlich auch besonders gut geschmeckt.

bunte Tomatentarte

Bunte Tomatentarte

Rezept für 2-3 hungrige Esser

1 Packung Filo- oder Yufkateig
etwas Olivenöl
1 Becher Schmand
1 handvoll gemischte, gehackte Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch und Basilikum)
700 g bunte Tomaten aller Größen und Formen
7 Zweige Thymian
Salz und Pfeffer
Schale von 1/2 Zitrone

bunte Tomatentarte-3

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