Archiv von ‘Hauptspeisen’ Kategorie

Pasta mit dicken Bohnen – Mehlschwitze at its best

von Mia | Küchenchaotin

Manchmal überkommt er mich, der Hunger auf eine Mehlschwitze. Ich kann icht genau erklären, woher er kommt, aber wenn er kommt, dann kann ich ihn nicht bändigen. Er bleibt so lange, bis ich in die Küche gehe, Butter, Mehl und Milch rausholen und ihn stille.
Besonders zu Pasta habe ich die Mehlschwitze lieben gelernt. Eine Handvoll Nudeln, eine Handvoll Gemüse und eine gute Mehlschwitze gehen bei mir als vollständige Seelenfutter-Mahlzeit durch. Da brauche ich nix anderes!

Das Rezept, dass ich euch heute mitgebracht habe, ist in einer Mehlschwitze-Notfallsituation entstanden. Ich hatte: Hunger auf Mehlschwitze. Der Vorrat hatte: Pasta. Der Tiefkühler hatte: dicke Bohnen.
Bohnen und Pasta sind ein echtes Dreamteam. Ich liebe diese Kombi! Grüne Bohnen mit Pasta, Tomaten und reichlich gutem Olivenöl gehören seit jeher zu meinen Leibspeisen.
Diese cremige Variante würde ich aber auch niemals von meinem Tellerchen stoßen! An Bandnudeln oder Linguinie bleibt die dicke Sauce übrigens perfekt hängen.

Pasta mit dicken Bohnen - www.kuechenchaotin.de

Pasta mit dicken Bohnen

Rezept für 4 Portionen

500 g dicke Bohnenkerne (TK)
25 g Butter
30 g Mehl
350 ml Milch
400 ml Gemüsebrühe (heiß)
2 Lorbeerblätter
3 Stängel Thymian
Pfeffer + Salz
Muskat
1-2 TL abgeriebene Zitronenschale
1 EL Zitronensaft
400 g Linguine oder Bandnudeln

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Pasta mit Champignon-Kräuterrahmsauce – Comfort Food

von Mia | Küchenchaotin

So sehr, wie ich Pilze eine lange Zeit meines Lebens verschmäht habe, so sehr liebe ich sie heute. Sobald die kühlere Jahreszeit anklopft, sind Pilzgerichte mein absolutes Comfort-Food. Von einer ordentlichen Pilz(rahm)pfanne kriege ich einfach ein Instant-Wolhegfühl.
So war es auch mit dem Rezept, dass ich heute mitgebracht habe: er war plötzlich einfach da, der Hunger auf Pilze mit Rahmsauce. Aber bitte mit Knobi und vielen Kräutern!

Die Zutaten waren eh im Kühlschrank und im Kräutergärtchen und dementsprechend ging es gleich los. Das liebe im am Kochen: Wenn man ein paar Vorräte hat, kann man meistens etwas schönes daraus zaubern. Die Sauce ist sehr schlicht und ohne großes Tamtam. Das macht sie aber nicht weniger schmackhaft! Je länger man sie mit den Pilzen und Kräutern einkochen lässt, desto intensiver wird ihr Geschmack. Beim nächsten Mal werde ich eine größere Menge machen und schauen, wie sie am nächsten Tag schmeckt – das stelle ich mir nämlich ganz bombastisch vor!

Pasta mit Champignon-Kräuterrahmsauce - www.kuechenchaotin.de

Pasta mit Champignon-Kräuterrahmsauce

Rezept für 2-3 Portionen

300 g Pasta
400 g gemischte Pilze
2 Stängel Thymian
1 Stängel Rosmarin
2 Stängel Oregano
1 Stängel Majoran
2 Schalotten
3 Knoblauchzehen.
2 EL Butterschmalz
1 Schuss trockener Weisswein
250 ml Sahne
Salz + Pfeffer
ggf. Parmesan, Montello oder gehackte Petersilie zum Garnieren

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Stir Fry mit Brokkoli und Räuchertofu – Wabbeltofu Adé!

von Mia | Küchenchaotin

Tofu ist so ein Thema. Die meisten Leute hassen Tofu, weil sie ihn als Fleischersatz sehen und/oder nie in den Genuss eines wirklich gut zubereiteten Tofu-Gerichts gekommen sind. Wer kennt nicht jemanden, der gerne davon erzählt, dass er Tofu probiert hat, aber es einfach eklig fand? Ich habe zu ihnen gehört. Aber ich verrate euch was: das kann euch bei jedem anderen Lebensmittel, dass nicht gut zubereitet wurde, genau so passieren. Selbst bei eurem Lieblingslebensmittel.
Aber irgendwann kam ein Thailänder und hat meine Welt auf den Kopf gestellt! Sein Tofu war einfach perfekt zubereitet. Er hatte nichts von der berühmt-berüchtigten und verhassten wabbeligen Konsistenz, sondern war knusprig und bissfest. Aber vor allem: Er hatte Geschmack. Denn das ist die Kunst bei der Tofuzubereitung: Geschmack und Konstenz in diesen leb- und geschmacklosen Klotz zu bringen.

Von da an war ich angefixt. Nicht von Tofu als Fleischersatz, sondern von Tofu als eigenständigem Lebensmittel mit eigener Daseinsberechtigung. Denn das ist Tofu: Ein eigenständiges Lebensmittel und kein Fleischersatz.

Ich habe viel Tofu probiert. Und das bedeutet gleichzeitig auch: Ich habe echt viel schlechten Tofu probiert. 90% der Produkte, die wir im Supermarkt kaufen können, sind einfach nicht von der Sorte, die ich freiwillig essen will. Hängen geblieben bin ich vor allem bei Räuchertofu – denn der bringt von sich aus schon Geschmack mit, der sich bei guten Produkten sehen lassen kann. Sehr gerne mag ich z.B. die Versionen von Tukan (Sesam-Mandel), Taifun (klassik) und Alnatura (Mandel-Nuss und klassik). Und: Nein, das ist keine Werbung und ich stehe in keinen Zusammenhang mit den Firmen – ich finde einfach wirklich, dass das drei Produkte sind, die man guten Herzens weiterempfehlen kann.

Falls ihr Angst vor wabbeligem Tofu habt, kann ich euch zwei Tipps geben: 1. Kauft einen per se eher trockenen Block (z.B. eben Räuchertofu). Und das Geheimnis des knusprigen Tofus? Ist schlicht und einfach Speisestärke. Wird der Tofu darin vor dem Braten kurz gewälzt, gehört Wabbeltofu der Vergangenheit an.

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Stir Fry mit Brokkoli und Räuchertofu

Rezept für 2 Portionen

80 g Mie-Nudeln
100 g Räuchertofu
1 EL Maisstärke
1/2 Brokkoli
3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
1 EL Kokosöl
3 EL Sojasauce
1 EL geröstetes Sesamöl
1 EL Chiliflocken
2 EL Sesam

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Kaki-Carpaccio mit Granatapfel, Feta und Walnüssen – mit der Persimon®-Kaki

von Mia | Küchenchaotin


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Kakis begleiten mich in der kalten Jahreszeit schon mein halbes Leben lang. Als Schulkind bekam ich jeden morgen eine Lunchbox mit, die ich irgendwann in der Pause aufgeregt und neugierig öffnete, denn der Inhalt war jeden Tag ein anderer. Neben einem Sattmacher und etwas kleinem Süßen, war immer auch ein Teil Obst darin versteckt. An manchen Tagen war da ein geviertelter Apfel, manchmal ein paar Beeren und sobald die Tage kürzer und der Mantel dicker wurde, fand ich hin und wieder eine aufgeschnittene Kaki und einen Löffel darin. Die Kaki habe ich dann einfach aus ihrer Schale herausgelöffelt. Und ich habe sie heiß und innig geliebt. Alleine die Optik fand ich als Kind einfach faszinierend: Das leuchtend orangene Fleisch mit dem „Stern“ in der Mitte.

Doch woher kommt die Kaki eigentlich? Das habe ich mich zugegebenermaßen erst gefragt, als ich für Persimon® ein Rezept ganz nach meinem Geschmack entwickelt habe. Persimon® baut nämlich „Kakis Deluxe“ an, würde ich jetzt mal ganz salopp sagen. Eine Kaki in ovaler Form, der die bitteren pflanzlichen Gerbstoffe entzogen werden, damit sie noch besser schmeckt, auch, wenn sie noch nicht komplett durchgereift ist. Die „Rojo Brillante“. Viel besser und genauer erklärt wird das in diesem Video.

Die Kaki schmeckt ein bisschen wie Pfirsich und ein bisschen wie Mango, aber auf ihre ganz spezielle eigene Art und Weise. Und ich habe euch damit ein Carpaccio gemacht! Das ist herbstlich, aber frisch. Und schön fruchtig. Ich bin mir sicher, ihr werdet es mögen.

Kaki-Carpaccio - www.kuechenchaotin.de

Kaki-Carpaccio

Für 2 Portionen

2 Persimon®-Kaki
1 Handvoll Rucola
1/2 Granatapfel
40 g Feta
1 Handvoll Walnusskerne
Orangensaft
Salz und Pfeffer

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