Archiv von ‘Hauptspeisen’ Kategorie

Pullapart Süßkartoffel-Pommes – Süßkartoffel zum Zupfen

von Mia | Küchenchaotin

Jeden Winter entwickelt sich ein Gemüse für mich zum Dauerbrenner. Dieses Gemüse wird gegessen, bis es mir beinahe schon zu den Ohren rauskommt und ich das Gefühl habe, ich habe endlich genug unterschiedliche Varianten davon gegessen, um guten Gewissens zum nächsten Gemüse weiterziehen zu können. Deshalb habe ich mich vor ein paar Jahren fast nur von Kartoffeln ernährt, im Jahr darauf von Kürbis und gleich zwei Jahre lang gefühlt den kompletten Lagerbestand Deutschlands an Rote Bete ganz allein verdrückt.

Dieses Jahr unverhältnismäßig oft auf dem Speiseplan: Die Süßkartoffel.
Wir haben sie püriert, gestampft, gefüllt, im Ofen geröstet, zu Eintöpfen verarbeitet und sogar Nudeln mit ihr gefüllt, aber eine Variante der Süßkartoffel ist und bleibt meine absolute Nummer 1: Die Süßkartoffelpommes.

Nachdem ich letztes Jahr in Kanada jeden Tag meine Dosis Sweetpotato-Fries verdrückt habe, war ich in Deutschland erst mal auf Entzug, denn leider sind die frittierten orangenen Sticks neben „besonders lecker“ auch „besonders hüftspeckbildend“.
Umso begeisterter war ich, als ich die Pullapart-Süßkartoffelpommes entdeckt habe, denn diese müssen nicht frittiert werden, bieten aber trotzdem den vollen Pommes-Genuss. Und alles, was man auseinanderzupfen kann, schmeckt doch gleich viel besser, oder?

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Pullapart-Süßkartoffelpommes

Rezept für 1 Portion

1 mittelgroße Süßkartoffel
2 EL Öl
1 gehäufter TL Meersalz
ggf. 1 TL Gewürze nach Geschmack (z.B. Paprika oder Chili)

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Blumenkohl-Kichererbsen-Curry – Futter für die Seele

von Mia | Küchenchaotin

Dass ich Currys liebe, ist wohl schon lange kein Geheimnis mehr. Habe ich doch schon einige unterschiedliche Varianten hier gesammelt, wie z.B. meine Nudelsuppe „Thai-Curry-Style“, mein rotes Curry mit Gemüse, mein Kürbis-Linsen-Curry oder mein gelbes Curry mit Spinat und Cashewkernen.
Ich probiere immer wieder mit Currypasten und Co. und entdecke jedes mal neue Möglichkeiten.
Denn theoretisch ist ja nichts unmöglich: In dein Curry passt, was dir schmeckt.

Heute habe ich eine neue Variante mit zwei meiner Lieblings-Lebensmitteln mitgebracht: Blumenkohl und Kichererbsen.
Blumenkohl ist wohl eins der am meisten unterschätzen Gemüse überhaupt.
Dabei finde ich ihn so lecker! Und das war schon immer so, denn ich bin keins der Kinder gewesen, das bei Blumenkohl die Nase rümpft. Er schmeckt wunderbar als Stampf mit Käse, ist eine tolle Grundlage für kohlenhydratfreien Pizzaboden (ich hab da was in der Pipeline!) und schmeckt schön gewürzt und geröstet aus dem Ofen einfach fantastisch. Es muss ja nicht immer die klassische, einfach nur gekochte Variante sein!

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Blumenkohl-Kichererbsen-Curry mit Reis

Rezept für 2-3 große Portionen

2 Tassen getrocknete Kichererbsen
(Alternativ: eine Dose Kichererbsen)
1/2 mittelgroßer Blumenkohl
1 Zwiebel
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
1 EL Kokosöl
2 EL rote Currypaste
1 TL Currypulver (mild)
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
Sojasauce
Saft von 1/4-1/2 Limette
Chiliflocken
etwas gehackter Koriander oder Petersilie (nach Geschmack)
160 g Langkornreis

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Gebratener Reis mit Gemüse – schnelles, gesundes Mittagessen

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin ein heimliches Gewohnheitstier. Ich mag Gewohnheiten, denn alles, was Gewohnheit ist, läuft quasi wie von selbst. An einem stressigen Tag muss man sich über all die Punkte, die schon fest im Kopf verankert sind, keine weiteren Gedanken machen.
Deswegen starte ich gern ungefähr zur gleichen Zeit meinen Tag, mache ungefähr zur gleichen Zeit Sport, erledige Gewisse Dinge – sofern es sich einrichten lässt – in regelmäßigen Abständen zur gleichen Zeit, ich trage meine Lieblingsklamotten und -Schuhe, bis sie mir buchstäblich vom Körper fallen und: Mittags, wenn es schnell gehen muss, mache ich mir gerne immer wieder das gleiche zu Essen.

Das klingt jetzt, als wäre ich ein wahnsinnig organisierter und disziplinierter Mensch, aber das bin ich nicht. Mein Tag hat zwar ein paar feste Ankerpunkte (die auch nicht immer so funktionieren, wie ich es gern hätte), aber der restliche Tag gestaltet sich immer sehr individuell. Kein Arbeitstag in meiner kleinen Welt sieht aus wie der andere. Meistens sogar nicht mal annähernd.
Gerade das „Gewohnheitsessen“ gibt mir dabei eine angenehme Gewissheit: Es geht schnell, weil ich darin routiniert bin, es versorgt mich mit allem, was ich brauche um gut über den Tag zu kommen, es schmeckt mir und ich muss mir darüber keine Gedanken machen.

Natürlich ist es nicht ein einziges Gericht, dass ich jeden Mittag esse (dafür esse ich ja viel zu gern) und ich bereite es auch nicht immer zu 100% auf die selbe Art und Weise zu. Ich habe mir eine Handvoll Gerichte ausgesucht, die schnell gehen, viel Gemüse enthalten und die ich saisonal und nach Geschmack abwandeln kann. Die meisten davon lassen sich sogar wunderbar mit dem machen, was einfach im Kühlschrank übrig geblieben ist.

Eins der Gerichte, die regelmäßig auf meinen Teller landen, ist gebratener Reis. Und damit meine ich nicht das komische, fettige FastFood vom Chinamann des Vertrauens, sondern eine frische, absolut unfettige, sehr schmackhafte und nahrhafte eigene Version.
Und weil es viel zu lange gedauert hat, dass ich endlich auch mal ein Foto davon gemacht habe, präsentiere ich euch heute umso glücklicher endlich das Rezept!

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Gebratener Reis mit Gemüse

Rezept für 2 Portionen

140 g Langkornreis (Basmati- oder Jasminreis)
1 Frühlingszwiebel
1/2 Chili
2 Handvoll Gemüse nach Wahl (z.B. Möhren, Zuckerschoten, Pilze und/oder Erbsen)
1 EL Kokosöl
1 TL Kurkumapulver
2 Prisen gemahlener Koriander
2 Eier (M)
Sojasauce
1 Limette

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Champignoncreme-Suppe mit Steinpilz-Topping – Schietwetter ist mir egal

von Mia | Küchenchaotin

Was für ein Jahresstart! Nachdem der Jahreswechsel nicht allzu kalt und relativ trocken hinter uns liegt, zeigt sich das Wetter von seiner nicht so schönen Seite: Im Norden ist es bitterkalt und im Süden schüttet’s wie aus Eimern. Echtes Schietwetter also!

Und wie das bei Schietwetter nun mal so ist: Der Körper sehnt sich nach Wärme. Nach wohltuenden Mahlzeiten, die nicht nur den Körper von innen Heizen, sondern auch die Seele ein bisschen. Futter für die Seele quasi.
Und was bietet sich da besser an, als eine gute Suppe? Auf dem Sofa einkuscheln, eine heisse Suppe löffeln und eine gute Serie sehen – so stelle ich mir einen perfekten Schietwetter-Tag vor!

Als Grundlage für mein Rezept habe ich mir bei Lea Linster abgeguckt – von diesem Rezept – und es nach meinen Wünschen adaptiert.

Champignoncremesuppe mit Steinpilz-Topping - www.kuechenchaotin.de

Champignoncremesuppe mit Steinpilz-Topping

Rezept für 4 Portionen

Für die Suppe
500 g weiße Champignons
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Butterschmalz
1 TL Mehl
800 ml Gemüsefond
150 Gramm Crème fraîche
Salz

Außerdem:
2 EL getrocknete Steinpilze
½ TL schwarze Pfefferkörner
1 Prise Fleur de Sel

Champignoncremesuppe mit Steinpilz-Topping - www.kuechenchaotin.de

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