Archiv von ‘kleine Geschenke’ Kategorie

Gebrannte Mandeln selbstgemacht – Homemade Winterglück

von Mia | Küchenchaotin

Es gibt eigentlich nur eine einzige Sache, die ich nicht an gebrannten Mandeln mag: Sie sind immer so schnell alle!
Ansonsten kann ich sie in rauen Mengen verschlingen. Tüte für Tüte, im Winter gerne Tag für Tag!
Die Crux dabei ist natürlich: Der Weihnachtsmarkt ist nicht direkt vor meiner Haustür und so ein Tütchen gebrannte Mandeln nicht gerade sonderlich günstig. Deshalb bin ich im letzten Jahr dazu übergegangen, meine gebrannten Mandeln selbst zu machen.
Warum ich dann erst heute mit dem Rezept hier aufschlage, fragt ihr euch? Ganz einfach: Die Mandeln waren einfach immer zu schnell weg. Aber diese Problematik erwähnte ich ja bereits.

Wie bei allen Sachen, die man selbst macht, kann man die gebrannten Mandeln wunderbar nach dem eigenen Geschmack abwandeln. Das Grundrezept kenne ich seit Ewigkeiten. Ich habe mit unterschiedlichen Zuckermengen und Gewürzen herumprobiert, die Variante, die gleich kommt, ist jedoch meine absolut liebste. Probiert ruhig auch verschiedene Varianten mit Zimt (ganz klassisch), Spekulatius-Gewürz, Lebkuchengewürz, Vanille, oder ein bisschen exotischer: Anis etc. aus! Das macht Spaß und ist lecker.
In Tütchen verpackt sind sie außerdem ein tolles Mitbringsel, über das sich bisher jeder Beschenkte gefreut hat!

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Gebrannte Mandeln

Rezept für 4 kleine Portionen

200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 ml Wasser
1/2 TL Lebkuchen-Gewürz*
200 g ungeschälte Mandeln

gebrannte Mandeln

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Den Zucker mit dem Vanillezucker, dem Wasser und dem Gewürz in eine große, beschichtete Pfanne geben und aufkochen lassen.
Nun die Mandeln hinzugeben und alles unter Rühren kochen lassen. So lange rühren, bis das Wasser verdunstet ist und die Mandeln eine Zuckerkruste kriegen. Anschließend nach Belieben so lange weiter erhitzen, bis der Zucker wieder leicht schmilzt und die Oberfläche beginnt zu glänzen.

Die Masse vorsichtig (sie ist SEHR heiß!) auf das Backblech geben, die Mandeln mit schnell mit dem Kochlöffel voneinander trennen und auskühlen lassen.

Fertig!

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Was ist eure liebste Weihnachtsmarkt-Nascherei?

Guten Appetit,
Mia

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Homemade Haselnuss-Schokoaufstrich – mit 5 Zutaten zum Schokoglück

von Mia | Küchenchaotin

Was soll ich sagen? Es gibt da diesen Schokoaufstrich – und ich weiss, dass ihr wisst, von welchem ich spreche – den liebe ich heiß und innig. Und nur für den Fall, dass ihr euch fragt: Getoastetes Brot, dicke Schicht, ohne Butter. Aber, wenn’s ganz schlimm ist, gern auch mal mit dem Löffel!

Wie kriege ich jetzt den Schwenker zu meinem Rezept für einen Haselnuss-Schokoaufstrich? Ich weiss es nicht. Ich habe nicht versucht, es besser zu machen, als meinen Lieblingsaufstrich. Wirklich nicht! Denn besser geht manchmal gar nicht.
Ich habe versucht, es anders zu machen. Ich habe versucht, es ein bisschen gesünder und ein kleines bisschen weniger süß zu machen. Und was dabei herausgekommen ist, gefällt mir!

Ich bin ja ein Fan davon, zu wissen, was so in meinem Essen drin ist und die Zutaten für diesen Aufstrich lassen sich an einer Hand abzählen, denn es sind genau 5. Und sobald die Haselnüsse “geschält” sind, geht es wirklich blitzschnell und kinderleicht. Voraussetzung: Ihr braucht einen Mixer mit viel Power, denn Nüsse sind harter Tobak für die meisten Motoren!

Haselnuss-Schokoaufstrich - www.kuechenchaotin.de

Homemade Haselnuss-Schokoaufstrich

150 g Haselnüsse
4 gehäufte EL Puderzucker
3 gehäufte EL Backkakao
1 Päckchen Vanillezucker
ca. 50 ml Haselnussmilch

Den Ofen auf 200°C vorheizen und die Haselnüsse auf einem Backblech ca. 8 Minuten rösten. Die Nüsse im Anschluss abkühlen lassen und die braune “Haut” abrubbeln.
In einem leistungsstarken Mixer die Haselnüsse mit dem Puderzucker, dem Kakao, dem Vanillezucker und der Hälfte der Haselnussmilch so lange pürieren, bis die Masse sehr cremig ist (ca. 2 Minuten). Nach Belieben weiter Haselnussmilch in den laufenden Mixer geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Anschließend in einer sauberes Schraubglas füllen

Fertig!

Haselnuss-Schokoaufstrich - www.kuechenchaotin.de

Wenn ihr keine Haselnussmilch nehmen wollt (auch, wenn ich es WIRKLICH empfehle!), könnt ihr stattdessen auch normale Milch verweden. Das verkürzt die Haltbarkeit aber vermutlich! Das letzte Glas des Aufstriches hat hier 4 Tage überlebt und ich konnte keine Veränderung dabei feststellen.

Guten Appetit,
Mia

Brownie-Cheesecake mit Kekskruste – was ne Schweinerei!

von Mia | Küchenchaotin

Wenn der Kerl Geburtstag hat, backe ich einen Käsekuchen. Ich weiß nicht, wie es dazu kam, aber irgendwie ist es eine Tradition geworden. Und deshalb machte ich mich auch dieses Jahr wieder auf die Suche nach einer Käsekuchenvariante, die ein kleines bisschen verrückt ist.
Denn “einfach nur” Käsekuchen gibt es hier anlässlich seines Geburtstags nicht. Vor 2 Jahren gab es einen Oreo-Cheesecake und letztes Jahr einen Käsekuchen mit Schokoboden und Heidelbeeren, der leider schneller weg war, als ich ein Foto machen konnte.

Auf meiner Suche nach den tollsten, verrücktesten und unwahrscheinlichsten Käsekuchen stolpere ich jedes Jahr über so einige abenteuerliche Varianten. Doch wie jedes Jahr habe ich mich für die Variante entschieden, die mir als allererstes mein Herzchen geklaut hat. Die Variante schimpft sich “Brownie Bottom-Cookie Dough-Cheesecake” und ist auf dem amerikanischen Blog “Handle the Heat” zu finden.
Zieht euch das mal rein! Unten Brownie, in der Mitte Cheesecake und obendrauf Keksteig! Allein die Vorstellung lässt mich verzückt grinsen und den Speck auf meinen Hüften ein kleines bisschen wachsen (und ich muss an dieser Stelle hoffentlich  nicht wieder mein Plädoyer für Hüftspeck in der kalten Jahreszeit zur Regulierung der eigenen Körpertemperatur halten).
Das ist doch einfach der Knaller! In dreierlei Hinsicht.

Es ist kein Rezept der Kategorie “schnell”, aber die Zubereitung ist wirklich einfach! Und weil dieser Brownie-Cheesecake mti Kekskruste noch ein bisschen toller sind, als sie klingen, habe ich das Rezept heute für euch “übersetzt” und mitgebracht!

Brownie-Cheesecake mit Kekskruste - www.kuechenchaotin.de

Brownie-Cheesecake mit Kekskruste

Rezept für eine 26×20-Form

Für den Brownie-Boden
115 g Butter
185 g Zucker
110 g Backkakao
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier (Größe L)
65 g Mehl

Für den Käsekuchen
250 g Frischkäse
105 g Zucker
2 Eier (Größe L)
1 gehäufter EL Mehl
1 Prise Salz

Für die Kekskruste
4 EL Butter (Zimmertemperatur)
60 g brauner Zucker
50 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Milch
105 g Mehl
100 g backfeste Schokotropfen

Brownie-Cheesecake mit Kekskruste - www.kuechenchaotin.de

(mehr …)

Limettencupcakes – Es ist Törtchenzeit!

von Mia | Küchenchaotin

Heute habe ich nicht nur ein köstliches Rezept für Limettencupcakes im Gepäck, sondern auch einen kleinen Bericht (und eine kleine Lobpreisung), die längst überfällig ist. Und mit längst überfällig meine ich: lääääängst überfällig!
Denn es war der 4. April diesen Jahres, an dem ich mich verliebt habe. In zwei Frauen und ihr Buch. Die eine heisst Jessi (die kennt ihr wahrscheinlich!), die andere heisst Sonya (die kennt ihr wahrscheinlicha auch!) und ihr Werk trägt den Namen “Törtchenzeit: All you need is sweet*”. Und weil so ein Büchlein ja doch ein ordentlicher Anlass zum Feiern ist, habe ich mich am 4. April auf die Reise nach Köln gemacht, um mit den beiden bezaubernden Damen und vielen anderen Bloggern eine fette, fette Party zu feiern. Schön wars!

Es gab leckere, selbstgebackene Mini-Cupcakes, tolles Fingerfood (das “toll” ist jedenfalls meine Vermutung – ich habe mir die Wampe lieber mit Küchlein vollgeschlagen) leckere Smoothies, viele tolle und lustige Gespräche und die – für mich – ersten Blicke ins Buch. Wenn ihr ein Backbuch sucht, das eine große Bandbreite abdeckt und mit wundervollen Bildern versehen ist, dann macht ihr hiermit einen guten Griff!

Ich habe mich auf den ersten Blick in so einige Rezepte verliebt, aber eins schrie förmlich danach, nachgebacken zu werden. Und weil ich es nun endlich getan habe, stelle ich es euch heute endlich vor!

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Gefüllte Limettencupcakes

Rezept aus “Törtchenzeit: All you need is sweet*”
für 12 Cupcakes

Für den Teig
100 g Butter
100 g Frischkäse
1 Limette
130 g Zucker
2 Eier
125 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron

Für das Frosting
80 g weiche Butter
160 g Frischkäse
400 g Puderzucker
Schale von 1 Limette
etwas grüne Lebensmittelfarbe (ich nutze diese*)

Limettencupcakes

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Schale der Limette abreiben und zusammen mit der Butter, dem Frischkäse und dem Zucker cremig rühren. Die Eier nacheinander hinzugeben, bis die Masse glatt ist. Das Mehl mit dem Natron und dem Backpulver vermischen und zur Buttermasse sieben. Nur kurz unterrühren, bis alles vermengt ist. Die Limette auspressen und 1/2 TL des Safts zum Teig geben.
Dann den Teig auf 12 Muffinförmchen aufteilen und für ca. 18-22 Minuten im Ofen backen. Anschliessend komplett (!) auskühlen lassen.

Währenddessen die Butter und den Frischkäse mit der Schale der zweiten Limette glattrühren. Den Puderzucker hinzugeben und gründlich vermengen.
3 EL des Frostings beiseite stellen und die restliche Masse mit wenigen Tropfen grüner Lebensmittelfarbe einfärben. Das Topping in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und kurz im Kühlschrank parken.

Von den ausgekühlten Cupcakes den Deckel abschneiden und die untere Hälften mit blassgrünen Topping-Tupfen verzieren. Die Deckel aufsetzen und das beiseite gestellte weiße Topping in den Spritzbeutel geben. Damit einen großen Tupfen auf den Deckel geben.

Fertig!

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Und weils so schön war: Hier noch mal die stolzen Autorinnen!

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Guten Appetit,
Mia

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