Archiv von ‘kleine Geschenke’ Kategorie

Vanille-Orangen-Plätzchen – jetzt schon vorsorgen!

von Mia | Küchenchaotin

Winterzeit ist Plätzchenzeit. Und weil ich ein kleiner Weihnachtsfetischist bin, kann ich gar nicht früh genug anfangen, Plätzchen zu backen!
Doch weil der Herbst dieses Jahr im Süden des Landes nicht nur sehr golden ist, sondern immernoch tapfer anhält und uns mit Temperaturen um die 20 °C beglückt, gehe ich dieses Jahr noch nicht direkt Mitte November in die Vollen. Keine Sorge! Wir fangen ganz gemächlich an, mit einer Sorte meiner liebsten Plätzchen, die aus mir völlig unerfindlichen Gründen bisher den Weg auf den Blog noch nicht geschafft hatten: Vanille Orangen-Plätzchen! Die sind schön mürbe und herrlich knusprig. Und genau so wenig (oder viel, das liegt im Auge des Betrachters) winterlich, wie ich es gerade brauche.

Der Aufwand für diese Plätzchen ist so gering, dass man sie eigentlich jederzeit auf die schnelle backen kann. Und: Wer vorsorgen möchte, versteckt so wie ich ein paar Teigrollen im Eisfach und zaubert sie heraus, sobald der Plätzchen-jieper Überhand nimmt!

Vanille-Orangen-Plätzchen - www.kuechenchaotin.de

Vanille-Orangen-Plätzchen

Zutaten für 1 Blech

150 g Butter
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote
1 TL Bio-Orangenschale
200 g Mehl
2 EL Milch

Vanille-Orangen-Plätzchen - www.kuechenchaotin.de

(mehr …)

(Deko) Holzbrettchen – ein schnelles DIY für die Küche

von Mia | Küchenchaotin

Ich gebe zu: ich bin nicht der klassische Deko-Typ. Ich mag meine Wände weiß und meine Flächen leer. Schischi und Nippes sind nicht so richtig mein Ding. Ein bisschen Deko, mit der ich etwas verbinde, finde ich gut – aber mehr bitte nicht.
Eine Ausnahme mache ich nur für Deko, die gleichzeitig praktisch ist.

Denn Deko, die nicht nur hübsch, sondern auch praktisch ist, ist doch wunderbar! In der Küche sind das z.B. schöne Messer und Löffel, die sich an der Wand platzieren lassen, tolle Gläser, in denen Lebensmitteln aufbewahrt werden können oder ingesamt: Echt schöne Verpackungen. Es ist nicht erst ein mal vorgekommen, dass ich ein vollkommen überteuertes Olivenöl gekauft hab, einfach, weil die Verpackung so hübsch auf dem Küchentresen ausgesehen hat.

Holzbrett DIY-2 Das Problem ist: Manchmal hat man eine Vorstellung von einem Gegenstand, den man so gar nicht bekommt. Ich habe z.B. Ewigkeiten nach großen Holzbrettchen gesucht, die zur Hälfte angemalt sind. Die sehen nämlich nicht nur beim Servieren (und auf Fotos) ganz bezaubernd aus, sondern auch an der Wand. Als praktische Deko.
Irgendwann habe ich mir ein Herz gefasst und einfach große Brettchen gekauft. Und die Sache selbst in die Hand genommen.
Die Holzbrettchen habe ich beidseitig unterschiedlich bemalt – mal schlicht, aber auch eins in neonpink. Ich liebe sie und werde sie nie wieder hergeben!

Falls ihr auch wollt: Ich hab mal schnell aufgeschrieben, wie ich das angestellt habe!


Holzbrettchen DIY

Was ihr braucht:

Holzbrettchen
Malerkrepp
Acrylfarbe im Farbton der Wahl
Mattlack (ggf. Lebensmittelecht)
kleine Farbrolle
ggf. etwas Reinigungsbenzin

Holzbrett DIY

Auf dem Brett einen Teil oder ein Muster mit dem Malerkrepp abkleben. Die Fläche mit dem Farbroller und der Acrylfarbe deckend ausmalen (ggf. in mehreren Schichten und zwischendurch komplett durchtrocknen lassen). Anschließend mit dem Mattlack die Farbe fixieren und schützen. Das Krepp entfernen und eventuell übermalte oder verschmierte Farbe mit einem weichen Tuch und etwas Reinigungsbenzin sofort entfernen.

Fertig!

Den Mattlack gibt es übrigens auch in „Lebensmittelecht“! So können die Brettchen auch im normalen Alltag dazu genutzt werden, wofür sie gedacht waren: Zum Schneiden, Servieren und/oder als Unterlage.
Aber Achtung: Die Brettchen würde ich sicherheitshalber nicht in den Geschirrspüler stellen und auch nicht ewig einweichen lassen! Ein einfaches Abspülen halten sie allerdings wunderbar aus.

Was ist eure liebste, praktische Küchendeko?

Alles Liebe,
Mia

Kleine Schokogugel für zwei – Ich ess das eigentlich alles!

von Mia | Küchenchaotin

Als Blogger wird einem eine Frage ganz schön häufig gestellt: „Wer isst das eigentlich alles?“

Ich! Denn es ist so: Ich genieße jedes Wochenende meinen Kuchen. Manchmal darf ich dabei für viele Leute backen, doch relativ häufig backe ich bloss für zwei. Und manchmal, da backe ich sogar nur für mich und esse davon zwei Tage. Ein Leben ohne Kuchen ist möglich aber sinnlos.
Der Trick, nicht so viel wegzuwerfen ist so simpel, dass viele offensichtlich gar nicht darauf kommen: ich backe einfach kleine Portionen. Einen kleinen Kuchen statt eines Großen. Tartelettes satt einer großen Tarte. 4 Muffins statt 12. Oder – wie heute – 2 kleine Gugel statt eines Großen.

Meistens rechne ich das Rezept hoch, aber heute habe ich mich entschieden, es einfach bei einem kleinen Kuchenintermezzo für zwei zu belassen. Heute gibt es zwei kleine Gugel! Die sind super schokoladig und dank einer gescheiten Portion Saurer Sahne unfassbar saftig. Da wird jeder zum Schokoholiker!

  Kleine Schokogugel für zwei http://kuechenchaotin.de

Kleine Schokogugel für 2

Rezept für 2 Gugel mit ca. 11 cm Bodendurchmesser

Für die kleinen Gugel
1/2 Vanilleschote
115 g Butter
20 g Backkakao
120 g Zucker
1 Ei (L)
125 g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Natron
60 g Saure Sahne
etwas Wasser

Für den Guss
60 g Schokolade
1 EL Honig
4 EL Sahne
2 TL Zucker

Kleine Schokogugel für zwei http://kuechenchaotin.de

(mehr …)

Caramel Swirl Meringues – Baiser mit Karamell

von Mia | Küchenchaotin

Wenn ich Eiscreme selbst mache, brauche ich ganz schön viele Eier – aber leider immer nur das Eigelb. „Was machst du denn dann mit dem ganzen Eiweiß, das übrig bleibt?“ ist da eine naheliegenede Frage, die mir öfter gestellt wird. „Schmeisst du das etwa weg?“
Natürlich landet das Eiweiß nicht im Ausguss! Ich sammele es in einer sauberen, luftdichten Brotdose und stelle sie in den Kühlschrank. Und wenn sich eine Menge gesammelt hat, mir der man „arbeiten“ kann, dann mache ich daraus Baiser.
Ich liebe Baiser – oder Meringue, wie er auch genannt wird! Als Kind bin ich jeden Sonntag zum Bäcker gestiefelt und habe Brötchen für das Frühstück gekauft. Und für mich: Ein Baiser.

Wo andere das Gesicht verziehen, weil die kleine Köstlichkeit wirklich zu den ganz besonders süßen gehört, muss ich strahlen. Außerdem kann man Baiser wunderbar weiterverarbeiten: Als Pavlova (ein Rezept findet ihr z.B. in meinem Buch*), im Eton Mess oder als süßes Topping für jede Art von Dessert! Sogar in Eis kann man Meringues einrühren!

Als ich bei Donna Hay ein Rezept für Caramel Swirl Meringues – also Baiser mit Karamellstrudel – entdeckte, war es sofort um mich geschehen. Und weil ich wirklich begeistert bin, habe ich euch das Rezept heute mitgebracht, dass ich leicht adaptiert habe!

Caramel Swirl Meringues - Baiser mit Karamell - www.kuechenchaotin.de

Caramel Swirl Meringues

für 8 große Meringues

4 Eiweiß
200 g Zucker
1 TL Weissweinessig
8 TL Karamellsauce
1/2 TL grobes Meersalz

Caramel Swirl Meringues - Baiser mit Karamell - www.kuechenchaotin.de

(mehr …)

1 2 3 14