Archiv von ‘Kleinigkeiten’ Kategorie

Nutella-Trifle – Schokoladenschweinerei

von Mia | Küchenchaotin

Der Kerl und ich haben ein gemeinsames Domizil gefunden.
Und jetzt, 2 Wochen vor dem großen, 4-Wochen-Umzugchaos, beginnen in meiner Wohnung auf ein mal in allen Ecken Umzugskartons aus dem Boden zu schiessen. Schränke wurden entrümpelt (und der Keller quillt vor “Müll” fast über), Bücher verkauft, CDs sortiert, der Nutzen manch eines Geräts in Frage gestellt, Listen gemacht, verloren, neu geschrieben und dann lag ich einfach 1 1/2 Wochen mit einer Gehirnerschütterung flach.
Die Moral von der Geschicht: Gegen Türen laufen lohnt sich nicht. Nachdem ich über eine Woche lang mit Matschebirne nur zwischen Sofa und Bett gependelt bin, sieht die Wohnung nicht unbedingt besser aus und ich will eigentlich nur eins: weiter meine Ruhe.

Doch an Ruhe ist nicht mehr zu denken. Renovierungsarbeiten wollen geplant werden, die restlichen Sachen müssen in ihre Kartons und einiges muss noch organisiert werden. Und da bleibt die Küche dann auch mal kalt.

Heute sogar ganz besonders kalt. Mein Sonntagssüß lasse ich mir natürlich nicht nehmen!
Als ich mir die neue “Lecker” gekauft habe, war eins sofort klar: das Schoko-Trifle mit Baiser ist auf jeden Fall fällig!
In Ermangelung von Shortbread habe ich es kurzerhand etwas abgewandelt und die Mengen halbiert.
Und wenn ihr nicht das Glück habt, heute draussen von strahlendem Sonnenschein begrüßt zu werden: Auf dem Sofa lässt sich dieses eiskalte Trifle MINDESTENS genau so gut genießen!

Nutella-Trifle

Nutella-Trifle

Rezept für 5 Gläser

150g Hafercookies
300g Doppelrahmfrischkäse
200g Vollmilchjoghurt
200g Nutella
25g Schokolade
30g Baiser

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Glutenfreie Woche – Tag 2 – Glutenfrei einkaufen und ein Brotrezept

von Mia | Küchenchaotin

Ich starte meinen ersten glutenfreien Einkauf.
Ein bisschen verunsichert bin ich schon – was, wenn ich jetzt das komplett Falsche einkaufen gehe und es erst im Nachhinein feststelle, dass ich da lauter glutenhaltige Lebensmittel in meine Küche gelassen habe? Für mich ist das nicht so schlimm, weil mein Körper Gluten gut verträgt, aber für einen Menschen mit Zöliakie, Weizenallergie oder Gluten-Sensitivität wäre das fatal.

Was muss ich meiden?

Theoretisch ist das ganz einfach: Alles, was Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel, oder Spuren dieser Getreide enthält. Dazu zählen ganz offensichtlich Nudeln, Brot und Brötchen, Pizza, Müsli, die meisten Bäckereiprodukte und panierte Lebensmittel.
(Übrigens: Nicht alle Getreidesorten enthalten Gluten, es gibt auch Getreidesorten, die natürlich glutenfrei sind: Mais, Reis, Hirse, Buchweizen,Quinoa etc.)
Schnell stelle ich jedoch fest, dass Gluten auch in sehr vielen anderen Produkten versteckt ist: Fertiggerichte, Tütensuppen, Pommes, Gewürzmischungen, Schokolade – sogar in manchen Wurst- und Frischkäse-Produkten ist Gluten enthalten!
Die einzig logische Konsequenz: Jede Inhaltsstoffangabe studieren.
Genauere Infos findet ihr hier.

Wo finde ich, was ich brauche, wenn ich nicht verzichten will?

Ironischerweise werden glutenfreie Lebensmittel in vielen Supermärkten bei den Bio-Produkten einsortiert. Das absolut falsche Vorurteil “glutenfrei = gesunde Lebensweise” ist in vielen Köpfen so verankert, dass die Produkte automatisch bei den anderen “gesunden” Lebensmitteln zu finden sind.
Da Lebensmittelintoleranzen jedoch immer weiter verbreitet sind und in den Medien vermehrt thematisiert werden, finden sich oft schon ganze Gänge mit Lebensmitteln, die wahlweise frei von Laktose, Fructose oder Gluten sind.

Was landet letztendlich in meinem Einkaufswagen?

In meinem Einkaufswagen landen vor allem: Viel frisches Obst und Gemüse! Zucchini, Brokkoli, Salat, Gurken, Kürbis, Banane und rote Bete werden die nächsten Tage meine Freunde sein.
Falls es etwas “Handfesteres” werden soll, nehme ich auch Eier, Joghurt, Käse, Mandeln und Sahne mit.
Es gibt sogar glutenfreies Brot fertig zu kaufen, für alle, die nicht selbst backen wollen.
Am glutenfrei-Regal packt mich die Neugier. Schokokekse, Mandelhörnchen, Müsli, Mehlmischungen und Nudeln – alles glutenfrei! – finden bei mir ein neues zu Hause.

Es muss also auf nichts verzichtet werden!
Auch glutenfreies Brot (z.B. von Schär) gibt es im Supermarkt, aber mich packt die Neugier. Zu Hause angekommen, will ich nur eins wissen: Glutenfreies Brot selbst backen – funktioniert das?
Schon in der Verpackung fühle ich, dass das Mehl sich gar nicht so richtig wie Mehl anfühlt. Es ist viel feiner – eher wie Stärke!
Und wenn Gluten – als Kleber im Mehl – dafür verantwortlich ist, dass der Teig “gebunden” wird – funktioniert das dann auch mit glutenfreiem Mehl?
Das Rezept habe ich hier auf der Internetseite von Schär gefunden und nur leicht abgewandelt.
Hier kommt mein erstes glutenfreies Brot!

Glutenfreies Brot mit Kürbiskernen - www.kuechenchaotin.de

Glutenfreies Brot mit Kürbiskernen

Rezept für 1 Brotlaib

20g Kürbiskerne
250 g Brot-Mix “dunkel” von Schär
250 ml lauwarmes Wasser
1 Ei
15 g Frischhefe
20 g Butter
+ 1 Ei zum Bepinseln
+ einige Kürbiskerne

Glutenfreies Brot mit Kürbiskernen - www.kuechenchaotin.de

Die Kerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und beiseite stellen.
Die Hefe in lauwarmen Wasser auflösen.
Das Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine kleine Mulde formen. Das Hefe-Wasser-Gemisch dort hineingeben.
Mit den restlichen Zutaten zusammen zu einem homogenen Teig verkneten.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig daraufgeben und mit einem Tuch abdecken. Er muss nun mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
Anschliessend das Brot mit einem Ei bepinseln und ein paar Kürbiskerne darüberstreuen.
Bei 190°C im vorgeheizten Ofen für ca. 45 Minuten backen und vor dem anschneiden abkühlen lassen.

Fertig!

Glutenfreies Brot mit Kürbiskernen - www.kuechenchaotin.de

Und wie schmeckt’s?

Ich gebe ehrlich zu: Wenn ich nicht wüsste, dass das Brot aus glutenfreiem Mehl ist, würde ich es nicht auf Anhieb merken.
Das Brot ist nicht so schön luftig und locker geworden und die Kruste nicht so knackig, wie bei anderem Brot, aber gerade bei selbstgebackenem passiert mir sowas auch mit “echtem” Mehl.
Als Stulle mit Butter und Käse geht es auf jeden Fall durch!

Habt ihr schon mal glutenfreies Brot gebacken oder glutenfreies Mehl verarbeitet? Ich bin auf eure Erfahrungen gespannt!

Guten Appetit,
Mia

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Diese Themenwoche wird unterstützt durch Dr. Schär, den führenden Experten für glutenfreie Ernährung. Meine Meinung und meine Berichterstattung sind und bleiben jedoch – wie immer – frei.

 

Mitternachtscookies aus “DAYlicious” – Ganzjahres-Kekse!

von Mia | Küchenchaotin

Kennt ihr das, wenn Leute automatisch Kekse backen mit Weihnachten verbinden?
Das Telefon klingelt. “Moment kurz! Ich muss schnell die Kekse aus dem Ofen holen!” – “Kekse? Aber es ist doch gar nicht Weihnachten!?”.

Das stimmt. Aber es gibt ja auch nicht nur weihnachtliche Kekse! Chocolate-Chip-Cookies. Erdnussbutterkekse. Die echt-nicht-hübschen-aber-berühmt-berüchtigten-weil-mega-fudgy-supergeilen-aber-zu-Hause-nie-so-gelingenden-Kekse, die es bei Subway gibt. Alles Beispiele für wunderbare Ganzjahres-Kekse.

Ein weiteres Beispiel aus dieser Reihe habe ich im zauberhaften Buch “DAYlicious: 1 Tag, 5 Blogs, 50 Rezepte, 1000 Ideen*“, gefunden, das mich schon vor ein paar Wochen per Post erreicht hat und das ich euch auch noch unbedingt vorstellen möchte.
Doch erst mal muss ich euch die Mitternachts-Cookies von der zauberhaften Dani von “Klitzeklein” zeigen, die neben Susanne von “la petite cuisine“, Jessica von “Törtchenzeit“, Lisa und Julia von “Liz&Jewels” und Rike von “Lykkelig” ein Kapitel zum Buch beigesteuert hat.

Die Kekse sind SO herrlich schokoladig, dass ich sie gleich an drei Abenden hintereinander backen musste und mein ganzes Umfeld mit meiner Schokokeks-Liebe angesteckt habe. So ein Rezept muss ich einfach mit euch teilen!
Eigentlich ergibt der Teig ca. 20 Kekse – bei mir werden es jedoch eher 17, weil der Teig für mindestens 3 Kekse nicht in den Ofen, sondern direkt in meinen Bauch wandert.

Mitternachtscookies aus DAYlicious - www.kuechenchaotin.de

Mitternachts-Cookies

aus “DAYlicious: 1 Tag, 5 Blogs, 50 Rezepte, 1000 Ideen*

Rezept für ca. 20 Kekse

70g Butter
140g brauner Zucker
150g gute Zartbitterschokolade (70%)
170g Mehl
30g Backkakao
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/4 TL gemahlener Zimt
1 Ei

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Stracciatella-Waffeln – wie bei Oma!

von Mia | Küchenchaotin

Ich liebe Waffeln! Waffeln machen satt und glücklich und zaubern mir immer ein Lächeln ins Gesicht. Waffeln sind so herrlich unkompliziert, bestimmt keine Diven, sind schnell fertig und schmecken einfach immer – jedenfalls nach Omas Rezept!

Als ich klein war, haben wir immer Herzchen-Waffeln gemacht. Mit Vanilleeis. Oder heißen Kirschen. Oder Sahne. Oder manchmal auch einfach mit allem!
Irgendwann gerieten die guten Stücke jedoch irgendwie in Vergessenheit und meine heissgeliebten Waffeln landeten nur noch ganz selten auf dem Tisch. Jedenfalls bis ich Ende letzten Jahres meine große Liebe wiederentdeckte. Die Form hat sich verändert: Ich stehe nämlich seit neuestem total auf quadratische Waffeln – aber die Liebe, die ist genau die gleiche geblieben.

Als ich beim letzten Backen ein Päckchen backfeste Schokotropfen im Schrank entdeckte, kam mir eine Idee: Stracciatella-Waffeln! Das musste doch funktionieren! Tut es auch. Und ist großartig!

Stracciatella-Waffeln - www.kuechenchaotin.de

Stracciatella-Waffeln

Rezept für mindestens 8 belgische Waffeln

100g Zucker
100g Butter (zimmerwarm)
2 Eier
2 TL Vanillezucker
200g Mehl
200ml Milch
1 TL Backpulver
75g Schokoladentropfen (backfest)
etwas Butter zum Ausfetten des Waffeleisens
etwas Puderzucker zum Bestäuben

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Orangen-Ricotta-Aufstrich mit Granatapfelkernen – die Aufstrich-Woche Teil 4

von Mia | Küchenchaotin

Heute ist das große Finale der Aufstrich-Woche! Schön war es, oder?
Und für alle, die bei Finali auch immer ein lachendes und ein weinendes Auge haben, kann ich schon mal verraten: Ich plane da schon etwas neues!

Viele von euch haben ja vermutet, dass es hier und heute “Homemade Nutella” geben wird und ich gebe zu: eine meine ersten Überlegungen war das auch!
Da ich in meiner Aufstrich-Probierphase allerdings so viele schöne, leckere, gesunde Aufstriche ausprobiert habe, habe ich auch bei der süßen Variante versucht, eine Balance zwischen “süßer Schleckerei” und ein bisschen “gesunder Schleckerei” zu finden.

Dafür habe ich letztendlich Orangen mit Ricotta verkuppelt und ihnen zur Aufstrich-Hochzeit eine Handvoll Granatapfelkerne geschenkt. Sie haben sich übrigens sehr gefreut, denn wie sich herausstellt, passen Granatapfelkerne ganz wunderbar zu so einer Orangen-Ricotta-Liaison.

Orangen-Ricotta-Aufstrich - www.kuechenchaotin.de

Orangen-Ricotta-Aufstrich mit Granatapfelkernen

Rezept für ca. 6 Scheiben Brot

120g Ricotta
1 Bio-Orange
2 EL Honig
1 Granatapfel

Orangen-Ricotta-Aufstrich - www.kuechenchaotin.de

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