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Happy Birthday, intiative Sonntagssüß! Zum Feste gibt es meine allerersten Whoopie-Pies!

von Mia | Küchenchaotin

Die initiative Sonntagssüß wird heute ein Jahr alt! So lange bin ich zwar noch nicht dabei, aber dennoch: Meinen herzlichsten Glückwunsch!
Als ich diesen Blog startete, wollte ich eigentlich kochen. Dank den lieben Sonntagssüßen verbringe ich inzwischen allerdings viel mehr Zeit mit Backen als mit Kochen – und ich liebe es! Sonntags heißt es nicht mehr „gammeln“ angesagt, sondern backen. Das ist sogar noch schöner, als nichts zu tun! Mein Butterverbrauch ist ins unermessliche gestiegen, aber das macht nichts, denn ich bin ja sowieso Butterfetischistin 😉 Ab auf die Hüften, mit dem leckeren Zeug!

Heute gibt es zu Ehren vom Sonntagssüß-Geburtstag eine Premiere: In der Chaosküche entstehen Whoooooopie Pies!
Langelangelange hab ich die kleinen Kuchen-Sandwiches nun schon mit glitzernden Augen betrachtet und heute mittag war es dann endlich so weit. Eine Nachricht verließ mein Handy mit dem Text „Es riecht superherrlich nach Schoki hier! Freu dich!“. Oh ja. Sie riechen wunderbar! Und allein am Teig habe ich schon einen Wochenvorrat an Kalorien aufgeschleckert!
Gesehen hier: OhhhMhhh (bzw. von der wundervollen Jeanny, die damals dort geschrieben hat) und im Original von hier: Joy of Baking. Ganz leicht abgewandelt.
Natürlich habe ich mir das Rezept von Joy of Baking erst im Nachhinein angesehen.. Dadurch sind meine Whoopies um einiges kleiner geworden als geplant.

Whoopie-Pies

Zutaten

für den Teig:

170g Butter
150g Zucker
1 Ei (groß)
Vanille-Extrakt
60ml Buttermilch
120ml lauwarmes Wasser ODER lauwarmer Kaffee
230g Mehl
75g Backkakao
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1/4 TL Salz

Für die Füllung:

25g zimmerwarme Butter
50g Doppelrahm-Frischkäse
250g Puderzucker vermischt
Heidelbeeren
Himbeermarmelade

Butter und Zucker schaumig schlagen, dann das Ei und den Vanilleextrakt hinzufügen. Anschließend zwei Schüsseln vorbereiten: in die eine kommt ein Gemisch aus der Buttermilch und dem warmen Wasser (bzw. Kaffee, ich hab aber Wasser verwendet) und in die andere eine Mischung aus Mehr, Kakao, Backpulver (,Natron, dass ich nicht im Haus hatte, dafür habe ich etwas mehr Backpulver verwendet) und Salz. Diese beiden Mischungen jetzt abwechselnd unter die Butter-Zucker-Eier-Vanille-Masse rühren.

Viele verwenden nun zum Portionieren einen Spritzbeutel oder einen Eisportionierer. Da ich kein Eisfach und deswegen auch keinen Eisportionierer habe, wollte ich es mit dem Spritzbeutel versuchen. Leider war mein Teig dazu zu zäh und der Spritzbeutel ist mir gerissen. Eine riesen Sauerei! Danach habe ich – in Ermangelung zweier sauberer Esslöffel und dem Unwillen, welche abzuwaschen – eine recht.. naja.. gewöhnungsbedürftige Technik „erfunden“. Ich habe eine Suppenkelle genommen, sie immer bis zum Rand mit Teig gefüllt und immer eine Hälfte der Kelle für ein „Teigklößchen“ genommen. Auch eine riesen Sauerei, aber wenigstens waren die Whoopie-Hälften ungefähr gleich groß 😉

Die Teigklößchen möchten nun immer zu sechst auf einem Blech bei 180°C für ca. 10 Minuten gebacken werden und dann komplett auskühlen.

Währenddessen kommt die Füllung, für die ich Jeannys Lieblings-Buttercreme-Rezept lediglich um eine paar Zutaten erweitert habe.
Zuerst werden Butter, Frischkäse und Puderzucker gemischt. Die daraus entstehende Masse habe ich zweigeteilt und unter die eine ein paar Blaubeeren gemischt, unter die andere etwas Himbeermarmelade. Wie viel? Ich weiß es nicht und ich kann es nicht schätzen. So viel, bis es mir gefallen hat. Dafür musste ich dann mit ein bisschen Johannisbrotkernmehl für die Festigkeit sorgen (die am Ende trotzdem ein kleines bisschen zu wünschen übrige ließ). Diese Masse musste dann kurz in den Kühlschrank, weil sie halt ein bisschen zu flüssig geworden war. Danach habe ich sie in einen Spritzbeutel gefüllt (Gottseidank waren noch Einweg-Spritzbeutel da!) auf die Innsenseite der Whoopie-Hälften gespritzt. Andere Hälfte drauf – und zackbumm! – sind die kleinen Köstlichkeiten fertig!

Eigentlich  wollte ich ein paar davon meinen Arbeitskollegen mitbringen. Ich befürchte jedoch, dass nichts übrig bleiben wird!

Ich freue mich auf eine bunte Geburtstagstafel, die heute von Fräulein Text gedeckt wird!

Guten Appetit,
Mia

Apfelpfannkuchen – ein Rezept mit Zimt, Zucker und ganz viel Glücklichsein

von Mia | Küchenchaotin

Als ich klein war, waren wir dicke Freunde – Eierpfannkuchen und ich. Leider sahen wir uns nicht allzu oft, weil die kleinen Dinger nunmal kein besonders guter Umgang sind und so lud meine Mutti sie nur selten zum Mittagessen ein.
Und wie es nunmal ist, mit Kindergartenfreunden… Irgendwann verloren wir uns aus den Augen und ich dachte nur noch selten an meine geliebten Pfannkuchen.
Doch wie das Leben so spielt: Man trifft sich immer zweimal. Mindestens. Eines Tages sah ich sie wieder. In der Zeitschriftenabteilung des Supermarkts. Da strahlten sie mir entgegen, aus einer Kochzeitschrift, als hätten sie gewusst, dass ich mich dort öfter rumtreibe!
Sofort beschloss ich, dass wir uns wiedersehen mussten und so kam es dann auch tatsächlich eines schönen Sonntags.
Was soll ich sagen… In all den Jahren hatten sie sich kaum verändert. Sie waren eigentlich immernoch die selben. Einfach zuzubereiten und unglaublich lecker.

Apfelpfannkuchen

Zutaten (für 8 Apfelpfannkuchen)

250 g Mehl
250 ml Milch
250 ml Mineralwasser (Sprudel)
2 Eier
4 EL Zucker
1 Prise Salz

2 Äpfel
1 Zitrone
1/2 EL Zimt
Butter zum Ausbacken

Aepfel und Zitronen

 

Mehl, Milch, Mineralwasser, Eier, 2 EL Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. Durch ein enges Sieb geben, dann gehören alle Klümpchen der Vergangenheit an.
Der Teig muss nun 30 Minuten ruhen.
Währenddessen die Äpfel erst vierteln, entkernen und dann in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln, damit die Scheiben nicht braun werden.
Ist die Ruhezeit für den Teig vorbei, muss er noch einmal gründlich durchgerührt werden.
Als nächstes ein kleines Stück Butter in eine beschichtete Pfanne geben. Ist die Butter aufgelöst, nacheinander die Pfannkuchen ausbacken.
Dazu erst einen großen Klecks (ungefähr eine Kelle voll) in die Mitte der Pfanne geben und durch schwenken verteilen. Nun schnell die Apfelscheiben hinauflegen, bevor der Teig gestockt ist.
Irgendwann ist es dann Zeit zum Wenden. Das war sehr lange eine unüberwindliche Hürde für mich, denn immer gingen mir die Pfannkuchen kaputt. Bis ich irgendwo im Fernsehen sah, dass jemand die Pfannkuchen mit Hilfe eines Tellers wendete. Das geht sehr einfach und ist fast idiotensicher. Einfach den Pfannkuchen aus der Pfanne auf einen Teller rutschen lassen, die Pfanne auf den Teller stülpen und das ganze umdrehen. Schwupps! Schon backt der Pfannkuchen heil auch auf der zweiten Seite.Sind alle Pfannkuchen ausgebacken (wer sie unbedingt ganz warm haben will, der steckt die fertigen, solang die anderen noch backen in den vorgeheizten Backofen), müssen nur noch der Zimt und der restliche Zucker gemischt und drübergestreut werden. Und dann ab aufs Sofa und genießen! Mmmmmmh!

Apfelpfannkuchen

 

Den besagten Sonntag verbrachten wir übrigens komplett zusammen. Es gab Apfelpfannkuchen zum Frühstück, zu Mittag und zu Abendbrot. Und zwischendurch. Das musste nach so langer Zeit einfach sein.Guten Appetit!
Mia

Pizzamuffins feat. Lilly

von Mia | Küchenchaotin

Neulich habe ich meinen Freund angerufen, bei dem ich zu Weihnachten mein Muffinblech hab stehen lassen. Die Reaktion „Ach? Willst du Muffins machen? Dumme Frage, Pizza wirst du wohl nicht machen…“. „Genau genommen will ich Pizzamuffins machen!“.

Ich mag Pizzamuffins aus drei Gründen besonders gern: Sie sind schnell gemacht, man kann sie überall mit hinnehmen und wenn jemand feststellt, was man da gerade isst, erntet man herrlich ungläubige Blicke.
Es gibt da draußen hunderte Rezepte für Pizzamuffins – was mich in Anbetracht der Tatsache, dass sie kaum jemand, den ich kenne, kennt, doch ein wenig verwundert – man kann einfach alles in den Teig tun!
Ich mag sie am liebsten mit Tomate und Mozzarella, man kann aber auch Paprika, Salami oder Schinken nehmen. Oder, oder, oder.

Heute machen wir das ganze Mal mit meiner kleinen Schwester Lilly und der Kitchenaid unserer Mutter. Was ein Traum! Die Maschine. Meine Schwester natürlich auch 😉

Pizzamuffins

Zutaten (für 12 Muffins)
Teig:
250 g Mehl
2 TL Backpulver
½ TL Natron
2 Eier (M)
50 ml Öl
250ml Milch
Salz und Pfeffer

Und bei mir:
100 g Mozzarella
2 große Tomaten
1 Bund Basilikum
1 Zehe Knoblauch
1 kleine Schalotte

Die Zubereitung könnte nicht einfacher sein. Du gibst einfach alle Zutaten für den Teig (außer Salz und Pfeffer) in eine große Schüssel und vermengst sie gut, bis ein glatter Teig entstanden ist.
Danach schneidest du die anderen Zutaten klein und rührst sie unter.  Zum Schluss muss nur noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.
Nun befüllst du die Muffinförmchen zu 2/3. Die Muffins werden beim Backen noch ordentlich wachsen!
Wenn man sie bei 180° backt, brauchen sie etwa 25 Minuten, bis sie fertig sind.

ACHTUNG: Allzu feuchte Zutaten sollte man vorher gründlich abtrocknen oder „entschärfen) (z.B. den Mozzarella gut abtropfen und mit einem Küchentuch trockentupfen und bei den Tomaten die Kerne weglassen), ansonsten bleiben die Muffins innen flüssig. Die Muffins werden so schon viel feuchter, als die süßen, die man sonst kennt!

Lungernde Blicke vom Fußboden einfach nicht beachten. Hier wird nicht geteilt! (Darf ich vorstellen: Das ist Cleo!)

 

Am besten schmecken sie, wenn man sie direkt aus dem Ofen isst, solange sie noch warm sind. Der Käse ist dann schön zäh. Sie schmecken aber auch später noch, kalt als Snack zwischendurch.

Zum Schluss die stolze Bäckerin mit ihrem Pizzamuffin:

Toast mit Hüttenkäse

von Mia | Küchenchaotin

… Honig und Walnüssen

 

Eines meiner liebsten Cafes(/Bar) in Kiel hat einen ähnlichen Snack – zusätzlich mit Rucola – auf der Karte. Das Exlex.  Wer aus Kiel kommt wird es kennen und wer Kiel besuchen kommt: Ab dahin! Es ist wirklich schön dort. Die Karte ist umfangreich, die Atmosphäre entspannt und es gibt kaum eine Zielgruppe, die in dieser Location nicht angesprochen wird.
Wie auch immer. Die Toasts dort schmecken sogar so lecker, dass ich mir eine abgewandelte Version gerne als Snack zu Hause mache. Macht satt und ist gar nicht mal sooo ungesund.

 

 

Toast mit Ziegenkäse, Walnüssen und Honig

Zutaten (für 1 Toast)

2 Scheiben Sandwich-Toast
2 EL Hüttenkäse
1 EL Honig
4 Walnüsse

Die Zubereitung ist denkbar einfach:
Toast toasten, Hüttenkäse drauf. Danach den Honig draufträufeln und die Walnusskerne dazu. Die Walnusskerne muss man vorher evtl. noch ein bisschen zerkleinern. Eine zweite Scheibe Toast drauf und quer durchschneiden – so lässt es sich leichter essen.

Guten Appetit!
Mia

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