Archiv von ‘Nachspeisen’ Kategorie

Caramel Swirl Meringues – Baiser mit Karamell

von Mia | Küchenchaotin

Wenn ich Eiscreme selbst mache, brauche ich ganz schön viele Eier – aber leider immer nur das Eigelb. “Was machst du denn dann mit dem ganzen Eiweiß, das übrig bleibt?” ist da eine naheliegenede Frage, die mir öfter gestellt wird. “Schmeisst du das etwa weg?”
Natürlich landet das Eiweiß nicht im Ausguss! Ich sammele es in einer sauberen, luftdichten Brotdose und stelle sie in den Kühlschrank. Und wenn sich eine Menge gesammelt hat, mir der man “arbeiten” kann, dann mache ich daraus Baiser.
Ich liebe Baiser – oder Meringue, wie er auch genannt wird! Als Kind bin ich jeden Sonntag zum Bäcker gestiefelt und habe Brötchen für das Frühstück gekauft. Und für mich: Ein Baiser.

Wo andere das Gesicht verziehen, weil die kleine Köstlichkeit wirklich zu den ganz besonders süßen gehört, muss ich strahlen. Außerdem kann man Baiser wunderbar weiterverarbeiten: Als Pavlova (ein Rezept findet ihr z.B. in meinem Buch*), im Eton Mess oder als süßes Topping für jede Art von Dessert! Sogar in Eis kann man Meringues einrühren!

Als ich bei Donna Hay ein Rezept für Caramel Swirl Meringues – also Baiser mit Karamellstrudel – entdeckte, war es sofort um mich geschehen. Und weil ich wirklich begeistert bin, habe ich euch das Rezept heute mitgebracht, dass ich leicht adaptiert habe!

Caramel Swirl Meringues - Baiser mit Karamell - www.kuechenchaotin.de

Caramel Swirl Meringues

für 8 große Meringues

4 Eiweiß
200 g Zucker
1 TL Weissweinessig
8 TL Karamellsauce
1/2 TL grobes Meersalz

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Cookies&Cream-Eis – und von der Sache mit den Küchengeräten

von Mia | Küchenchaotin

Ich habe wirklich viele Küchengeräte. Und vor allem: viele, die ich viel zu selten Nutze. Die Anschaffung einer Kartoffelpresse schien mir irgendwann sinnvoll – inzwischen habe ich sie seit mehr als 2 Jahren (außer zum Einpacken beim Umzug) nicht mehr genutzt. Der Sandwichmaker staubt im Schrank ein und das Raclette-Set, dass ich bei einem Umzug vor 6 Jahren mit meinem Leben verteidigt habe, hat bis heute die Welt außerhalb seiner Verpackung noch nie gesehen.
Ich habe einen Apfelschneider, den ich nie benutze, weil es mit dem Messer genau so schnell geht, etliche To-Go-Becher, die ich nie nutze, weil ich, wenn ich in Eile bin und ein To-Go-Getränk gebrauchen könnte, viel zu wenig Zeit habe, eines einzufüllen, in meinem Schrank findet sich “Besteck” dessen Bestimmung ich aufgrund der Form nur erraten kann und daran, wie die lustige Zange, mit der man Zitronenviertel ausgetschen soll, in meine Küche gewandert ist, kann ich nicht mehr erinnern, aber ich brauchte das Teil wohl irgendwie.
Was andere Frauen mit Schuhen, Handtaschen und Gürteln machen, mache ich mit Küchengeräten und -helfern. Hallo, ich bin Mia und ich muss schon wieder umziehen, weil meine Küche zu klein wird.

Aber wer hätte gedacht, dass sie ausgerechnet die Eismaschine, die ich mir letztes Jahr angeschafft habe (es ist übrigens diese hier*), als Volltreffer und Dauerrenner in meiner Küche herausstellen würde?
Nachdem ich darin letztes Jahr schon fleissig Eis für mein erstes Buch* produziert habe, in dem es ein ganzes Kapitel lang nur um eiskaltes Glück geht, läuft sie immernoch. Und läuft und läuft und läuft und läuft. Für mich geht einfach nichts über ein herrliches, selbstgemachtes Eis, das genau nach den eigenen Wünschen zusammengebaut ist. Ganz ohne Zusatzstoffe und diesen ganzen Pipapo. So wie das Cookies & Cream-Eis, das ich euch heute mitgebracht habe!

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Cookies & Cream-Eis

Rezept für ca. 1 L Eis

250 ml Milch
500 ml Sahne
150 g Zucker
Mark von 1 Vanilleschote
2 Päckchen Vanillezucker
6 Eigelb
100 g Oreo-Kekse

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French Toast-Muffins mit Streuseln – Frühstücksmuffins Deluxe

von Mia | Küchenchaotin

Das Frühstück ist eine Mahlzeit, die ich meistens an 6 von 7 Tagen der Woche vernachlässige. Außer Sonntags, denn einem guten Sonntagsfrühstück kann ich nicht widerstehen.
Schnittchen, Smoothies, Muffins, Kuchen, Kekse und im Sommer (erklärt mich für verrückt!) manchmal sogar ein Eis – Sonntags darf es bei mir ausgefallen sein. Am liebsten habe ich es, wenn eigentlich schon alles vorbereitet ist und nur noch Kleinigkeiten vorm Frühstücksgenuss erledigt werden müssen – und das ist auch der Grund, warum es so selten French Toast (oder: Arme Ritter) bei mir gibt, obwohl ich genau die unfassbar liebe: Auch, wenn der Aufwand nicht allzu groß ist, ist er mir oft zu viel. Man muss nur Eier verkleppern, Brotscheiben darin schwenken und einzeln in der Pfanne ausbacken. Ich weiss, dass das Jammern auf hohem Niveau ist.

Doch es geht einfacher. VIEL einfacher! Hier trete ich den Beweis an: Brot in Würfel schneiden , mit Ei, Zucker und Zimt vermengen (das sogar bei richtig altbackenem Brot am Vorabend) und im Muffinblech in den Ofen schieben – fertig! An schneller Dekadenz ist das nur noch zu toppen, wenn man fix mit den Fingern ein paar Streusel zusammenknetet und vorher auf den French Toast-Muffins verteilt. Was man selbstverständlich auch am Vorabend schon erledigen kann.
Während sich die Küche mit bestem Zucker-Zimt-Duft füllt und das Frühstück sich quasi von selbst macht, kann der Tisch gedeckt, der Kaffee gekocht und der Ahornsirup in Position gebracht werden. Und dann gibt es 12 kleine Frühstückssensationen – lauwarm und auf einen Schlag!

Auf der Frühstückstafel sind die French Toast-Muffins eine kleine Sensation, denn sie machen ordentlich was her. Muss ja niemand verraten, wie einfach und schnell das geht!

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French Toast-Muffins mit Streuseln

Zutaten für 12 Muffins

Für die Muffins
9 Scheiben Toast
6 Eier
100 ml Milch
3 EL Zucker
1 EL Zimt
1 Prise Salz

Für die Streusel
50 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Zucker
90 g Mehl
1 Prise Salz

Außerdem
etwas brauner Zucker
Ahornsirup

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Lemon Curd-Eis mit Strudel und Streuseln – Kuchen als Eis

von Mia | Küchenchaotin

Ich habe einen Faible für Zitrusfrüchte. Ok, ok! Das ist nicht ganz wahr! Denn eigentlich konzentriert sich mein Faible hauptsächlich auch Zitronen. Ich habe ein unglaubliches Talent dafür, Zitronensaft und/oder -schale in fast jedem Rezept unterzukriegen und wenn ein Glas Lemon Curd den Weg in meine Küche findet, dann steht ihm “leider” ein sehr kurzes Leben bevor.

Dem Glas Lemon Curd, das für das folgende Rezept gebraucht wurde, stand sogar ein EXTRAkurzes Leben bevor, denn kaum aus der Einkaufstüte geholt, landete es auch schon im herrlichen Lemon Curd-Eis. Das ist übrigens inspiriert von meiner liebsten Zitronentarte!
Achtung: Wenn ihr auch nur einen ganz, ganz winzigkleinen Zitronenfetisch habt: Dieses Eis macht süchtig!!!

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Lemon Curd-Eis mit Strudel und Streuseln

Rezept für 4 Portionen

200 ml Milch
200 ml Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Zucker
3 Eigelb
200 g Lemon Curd
50 g Butter
80 g Mehl
1 EL Zucker
1 Prise gemahlene Vanille

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