Archiv von ‘Nachspeisen’ Kategorie

Avocado-Schokomousse mit Banane – Schokomousse in gesund

von Mia | Küchenchaotin

Ich gestehe: ich esse nicht gerne braune Bananen. Dass die Schale unansehnlich wird, stört mich dabei gar nicht wirklich, aber die weichen Stellen im Fruchtfleisch, die sich bilden, sind einfach nichts für mich. Und ich gebe zu: Lange Zeit landeten zu braune Bananen bei mir einfach im Müll.

Dabei sind die braunen Bananen perfekt, um sie weiterzuverarbeiten, weil sie durch das Überreifen immer süßer und weicher werden. Deshalb kann man aus ihnen ganz wunderbare Dinge backen (z.B. Bananenbrot) und auch für die Zubereitung von Desserts sind sie genau aus diesem Grund sehr gut geeignet. Die Zeiten, in denen die braunen Bananen im Müll gelandet sind, sind hier schon lang vorbei.

Avocado-Schokomousse hatte ich schon öfter gesehen und mochte die Idee, statt künstlicher Süße die Süße überreifer Bananen zu nutzen.
Die Avocado in der Mousse sorgt durch ihren hohen Fettgehalt für die nötige Cremigkeit, ohne zu viel Eigengeschmack zu übertragen, die Banane für die nötige Süße (und ein bisschen mehr Geschmack) und das Kakaopulver für den perfekten Schoko-Schock. Ich brauche nicht mal mehr Zucker – für mich ist diese Mousse absolut perfekt!

Außerdem ist sie die perfekte Alternative für alle, denen die klassische Mousse au Chocolate gerade – aus welchen Gründen auch immer – zu gehaltvoll ist.

Gesundes Schokomousse mit nur 3 Zutaten! - www.kuechenchaotin.de

Avocado-Schokomousse mit Banane

Rezept für 2- 3 Portionen

1 Avocado
2 überreife Bananen
2 EL Backkakao (ungesüßt)
ggf. etwas Zucker

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Ein besonderes Weihnachtsmenü mit 3 Gängen für 4 Personen – Deli Dreierlei {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Seid ihr auch so Zeitschriftenjunkies, wie ich? Seit ich denken kann, zieht mich das Zeitschriftenregal magisch an. Als kleines Kind liebte ich das Yps-Heft, irgendwann war die Bravo meine Klatschzeitschrift des Vertrauens und eine lange Phase liebte ich sämtliche Lifestyle-Frauenzeitschriften dieser Erde.
Bevor ich die unfassbaren weiten der Bloggerwelt entdeckte, habe ich jeden Monat Unmengen an Food-Zeitschriften mit nach Hause geschleppt. Inzwischen habe ich den Konsum drastisch reduziert, aber ein paar Exemplare kaufe ich immer noch. Die, die ein bisschen moderner sind und voll mit frischen Ideen.

Eine davon ist das Deli-Magazin – und deshalb war die Frage, ob ich aus der aktuellen Ausgabe ein vegetarisches Weihnachtsmenü zusammenstellen würde, für mich eher von rhetorischer Natur.

Deli Dreierlei - 3 außergewöhnliche Gänge für Weihnachten - www.kuechenchaotn.de

Vegetarische Weihnachtsmenüs sind ja so eine Sache, denn eigentlich dominieren an den Festtagen eher Gänsebraten mit oder ohne Rotkohl, Fisch oder das obligatorische Wiener Würstchen zum Kartoffelsalat die reich geschmückten Tafeln. Wir deutschen sind, was das Weihachtsessen angeht, eher traditionsbewusst.
Aus diesem Grund habe ich viele Jahre an Heiligabend einfach meinen Kartoffelsalat ohne das Würstchen gegessen, bis wir diese Tradition aufgebrochen hatte.

Denn warum nicht mal etwas anderes probieren? Warum nicht ein Festmahl servieren, dass etwas ganz besonderes ist und nicht das Selbe wie jedes Jahr? Ich bin dafür!

Deli Dreierlei - 3 außergewöhnliche Gänge für Weihnachten - www.kuechenchaotn.de

Im Gepäck habe ich heute deshalb 3 vegetarisches Gänge für 4 Portionen, die ihr neben vielen weiteren Rezepten in der aktuellen Deli finden könnt. Würstchen kann es auch am 27.12. noch geben!


Vorspeise

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Ziegenkäse mit Roter Bete und Pistazienkrokant

Rezept für 4 Portionen aus dem Deli-Magazin Nr. 5 | 2015, Seite 88

Für den Pistazienkrokant
80 g Zucker
2 EL Pistazienkerne

Für das Dressing
2 TL Koriandersaat
2 Limetten
Salz
Pfeffer
10 EL Olivenöl

Für den Salat
4 rote Bete, im Ofen gegart und geschält
60 g Salatmischung, geputzt
4 große oder 8 kleine Ziegenfrischkäsetaler

Für den Pistazienkrokant den Zucker in einen kleinen Topf geben und karamellisieren klassen. Die Pistazien hinzugeben und gut umrühren, bis alle ummantelt sind. Sofort auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stürzen und vollständig abkühlen lassen (Vorsicht! Sehr heiß!).
Den Krokant nach dem auskühlen grob hacken.

Die Koriandersamen in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten und in einem Mörser grob mahlen.
Die Schale der Limetten fein abreiben und 4 EL Saft auspressen. ZUsammen mit dem Olivenöl, der Koriandersaat und Salz und Pfeffer zu einem Dressing verkleppern.

Die gegarte Rote Bete in dünne Scheibenn schneiden und auf einen Teller legen. Die Salatmischung darüber verteilen und den Ziegenkäse oben auflegen. Mit dem Dressing und dem Pistazienkrokant servieren.

Fertig!


Hauptspeise

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Kichererbsen-Pfannkuchen mit roter Bete und Ingwer

Rezept für 4 Portionen aus dem Deli-Magazin Nr. 5 | 2015, Seite 94

Für die Ingwer-Rote-Bete
50 g frischer Ingwer, fein gerieben
200 ml Orangensaft, frisch gepresst
Salz
4 EL Rapskernöl
8 Rote Bete (ca. 740 g), geschält
1 Granatapfel

Für die Kichererbsen-Pfannkuchen
4 EL Sesamsaat, geröstet
300 g Kichererbsenmehl
2 gehäufte TL Baharat
300 ml Wasser
Salz
8 EL Öl

Für den Minz-Dip
6 Stiele Pfefferminze, Blättchen abgezupft und fein geschnitten
250 g (Soja-)Joghurt
1 Zitrone
Salz

Außerdem:
1 Bratschlauch

Den Ingwer mit dem Orangensaft und einer Prise Salz in einer großen Schüssel verrühren. Das Rapsöl hinztugeben. Die Rote Bete achteln und mit der Marinade vermischen. Alles zusammen in einen Bratschlauch geben und nach Packunsanleitung verschließen und einschneiden.
Den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Bete auf mittlerer Schiene ca. 35 Minuten garen.

Sesam, Kichererbsenmehl, Baharat und eine Prise Salz vermischen. 300 ml Wasser hinzugeben und den Teig mit einem Schneebesen gut verrühren. Er muss 15 Minuten quellen.

Für den Dip die Minzblätter unter den Joghurt mischen. Die Schale der Zitrone ohne den weißen Teil fein abreiben und unterheben. Den Dip mit Salz abschmecken.

Die Kerne aus dem Granatapfel lösen (das geht am besten in einer großen Schüssel unter Wasser) und beiseitestellen.

4 EL Öl in den gequollenen Pfannkuchenteig rühren. Etwas Öl in einer Pfanne zerlassen und 1/8 des Teiges hineingeben. Den Pfannkuchen von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Die fertigen Pfannkuchen zwischen zwei Tellern bei 100 °C Ober- und Unterhitze im Ofen warm halten. 7 weitere Pfannkuchen im gleichen Verfahren herstellen.

Die fertige Rote Bete in eine Schüssel geben und mit den Granatapfelkernen vermengen. Die Pfannkuchen in jeweils 3-4 Stücke schneiden und zusammen mit der Bete und dem Dip servieren.

Fertig!


Nachspeise

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Pistazien-Safran-Kulfi

Rezept für 4 Portionen aus dem Deli-Magazin Nr. 5 | 2015, Seite 60

Für die Kulfi
150 ml Kondensmilch
150 ml Schlagsahne
60 g Zucker
50 g gemahlene Pistazienkerne (gekauft oder im Blitzhacker selbst hergestellt)
1 Prise Safranfäden
einige gehackte Pistazienkerne

Außerdem:
Kulfi- oder Puddinförmchen

Die Kondensmilch mit der Sahne und dem Zucker in einen Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen.
Sobald die Masse ein mal aufgekocht ist, die Hitze reduzieren, die gemahlenen Pistazien und den Safran hinzugeben und 5 Minuten schwach weiterköcheln lassen.

Die Masse in eine größere Schüssel geben und abkühlen lassen. Dann in den Kühschrank stellen.
Die kalte Creme in Kulfi-Formen oder andere gefrierfeste Behälter umfüllen und 2-3 Stunden tiefkühlen.

Nachdem die Formen durchgekühlt sind, in eine Schüssel heißes Wasser geben. Die Formen kurz in das Wasser tauchen und die Kulfi auf einen Teller herausstürzen.

Mit gehackten Pistazien bestreut servieren.

Fertig!

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Verratet ihr mir, was es bei euch zu Weihnachten gibt? Seid ihr eher der klassische Typ oder mögt ihr auch das Besondere?

Guten Appetit,
Mia

Pancakes mit Schokoladencreme-Füllung – warum ich heute leider kein schönes Foto für euch habe

von Mia | Küchenchaotin

Stellt euch bitte folgendes vor: Es ist Sonntag, vor euch steht ein Teller voller „Nutella Stuffed Pancakes“ – mit Pancakes mit Schokoladencreme-Füllung und ihr seid gerade aufgestanden und habt einen Bären-Frühstückshunger.
Was tut ihr?
Ich verrate euch, was ihr auf jeden Fall nicht tut: Ihr macht ganz sicher kein anständiges Foto davon. Ihr macht kein Styling und keinen Aufbau. Ihr guckt auch nicht, wo die Schärfe liegt, denn ihr wollt eigentlich nur eins: ganz schnell ganz viel davon essen. Sofort.

Ich habe überlegt, die Pancakes einfach noch mal zu machen. Mit vollem Magen, an einem Wochentag. Aber dann dachte ich: Ich bin auch nur ein Mensch! Und deshalb werdet ihr sicher verstehen, dass ich heute leider kein super-schönes, durchgestyltes Foto für euch habe, sondern nur zwei kleine Schnappschüsse, die erahnen lassen:
1. das klingt und riecht und sieht so lecker aus, dass es fast verboten gehört!
2. das ist eine himmlische Schweinerei!

Die Nutella Stuffed Pancakes habe ich über Pinterest (pinterestsüchtig im Sinne der Anklage) entdeckt und eines schönen Sonntagmorgens spontan mit meinem eigenen Pancakes-Teig nachgebaut. Es ist ein bisschen „Frickelkram“, aber spätestens ab dem 3. Pancake hat man den Dreh einigermaßen raus. Optisch ist noch Luft nach oben, aber ich verrate euch: Geschmacklich ist das aller oberste Sahne.

Pancakes mit Schokoladencreme-Füllung - http://kuechenchaotin.de

Pancakes mit Schokladencreme-Füllung

Rezept für 2 hungrige Frühstücksesser (ca. 7 Pancakes)

14 EL Schokoladencreme
200 g Mehl
1 EL Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
250 ml Milch
2 Eier
3 EL geschmacksneutrales Öl
Butterschmalz zum Ausbacken

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Knallgelbe Kürbis Crème brûlée zum Réserve Mouton Cadet – farbenfrohes Bordeaux {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Gäbe es die Show „Familienduell“ noch, könnte ich mir folgende Szene gut vorstellen:

„Wir haben 100 Leute gefragt: Nennen sie etwas, das sie mit Bordeaux in Verbindung bringen!“

Die Top-Antwort ist eindeutig. „ROTWEIN!“ ruft der Kandidat, der in Windeseile den Buzzer gedrückt hat. Und vermutlich hat er gerade einen ganzen Haufen Punkte kassiert.

Kuerbis Creme Brulee - www.kuechenchaotin.de

Schwere und durchaus sehr teure Rotweine – das verbindet man mit „Bordeaux“. Und dabei tut man einem ziemlich großen Anbaugebiet in Frankreich wirklich unrecht, denn: Bordeaux kann so viel mehr als rot, schwer und teuer.
Rund 6.800 Winzer produzieren hier eine Vielfalt an unterschiedlichen Weinen in allen Farben, Preisklassen und mit einer herrlichen Geschmacksvielfalt. Und weil es höchste Zeit ist, das mal in voller Pracht zu zeigen, freue ich mich riesig, dass ich euch zusammen mit 3 anderen Bloggern in insgesamt 4 Gängen das farbenrohe Bordeaux ein mal Näher bringen darf.

Kuerbis Creme Brulee - www.kuechenchaotin.de

Ich bin übrigens in allerbester Gesellschaft. Denn das Dessert, dass ich euch heute mitgebracht habe, ist der Abschluß eines wunderbaren Menüs, dass sich aus den Beiträgen von Highfoodality, My Cooking Love Affair und Culinary Pixel ergibt. Jeder Gang erstrahlt in jeweils leuchtenden Farben zusammen mit und für einen Bordeaux-Wein.

Banner_Blogger_Dessert

Ich nehme mich heute des Desserts an und freue mich riesig darüber. Wer öfter hier vorbeischaut, der weiss: Ich habe etwas übrig für edelsüße Weine.
Der Réserve Mouton Cadet 2011 aus der Appelation Sauternes hat es mir besonders angetan – er ist ein schön lebendiger, fruchtiger Vertreter der süßen Bordeaux-Weine, duftet herrlich nach Honig und Karamell und ein bisschen nach Orange.
An seine Seite stelle ich das, was mir als erstes dazu einfiel (der erste ist manchmal der beste Gedanke!): Eine Kürbis Crème brûlée mit einem winzigen Hauch Ingwer und einer großzügigen Karamellkruste.

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Kürbis Crème brûlée

Rezept für 4 Portionen

1 sehr kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 400 g)
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
1/2 Vanilleschote
250 ml Sahne
50 g Zucker
1 Messerspitze Zimt
3 Eigelb
4 EL brauner Zucker

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Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Den Hokkaidokürbis waschen, halbieren und die Kerne herauskratzen. Die Kürbishälften in Scheiben schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken.
Die Kürbisscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Ingwer bestreuen. Alles zusammen (je nach Dicke der Scheiben) ca. 20 Minuten backen bis der Kürbis weich ist. Den Ingwer entfernen und mit einer Gabel das Fruchtfleisch von der Schale des Kürbis kratzen. Das so entstandene Kürbispüree beiseite stellen.

Die Ofentemperatur auf 150°C reduzieren.

Das Mark der Vanilleschote herauskratzen. Sahne, Zucker, Zimt und Vanillemark in eine Schüssel geben und das Kürbispürree hinzugeben. Die Masse durch ein feines Sieb streichen um Klumpen herauszufiltern.

Das Eigelb gut unter die glatte Kürbissahne rühren und die Masse auf 4 flache, ofenfeste Formen aufteilen.

Die kleinen Formen in eine große Auflaufform stellen. Wasser zum Kochen bringen und so weit in die große Auflaufform gießen, dass die Förmchen vom Wasserbad ummantelt sind.

Die Kürbis Crème brûlée für ca. 25 Minuten backen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Anschließend muss die Masse für mindestens 3 Stunden, besser aber über Nacht im Kühlschrank ziehen.

Direkt vor dem Servieren den braunen Zucker auf den Creme verteilen und mit einem Bunsenbrenner o.ä. gleichmäßig flambieren, sodass eine Karamellkruste entsteht.

Fertig!

Kuerbis Creme Brulee - www.kuechenchaotin.de

Guten Appetit,
Mia

 

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