Archiv von ‘on Tour’ Kategorie

Der Taste Jam im Robinson Club – und eine Piadina mit Tomate und Mozzarella

von Mia | Küchenchaotin

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Zwei Wochen ist er her – mein erster Besuch in einem Robinson Club. Genauer gesagt: Im Club Cala Serena auf Mallorca. Als jemand, der eigentlich eher zu individuellen Rundreisen startet, kannte ich Robinson bisher nur vom Namen. Als ich Freunden von meiner Reise erzählte, dachte ich mir schon, dass es mir gefallen könnte, denn die waren total aus dem Häuschen. „Das Essen vom Buffet ist in diesen Clubs einfach unschlagbar und die Anlagen sind toll!“ ließ ich mir sagen. Und tatsächlich: Ich war in jeder Hinsicht sehr positiv überrascht.

Der Club ist sehr weitläufig und liebevoll gestaltet. Obwohl er komplett ausgebucht war, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, mit zu vielen Menschen zusammen auf einem Haufen zu sein. Das liegt wahrscheinlich unter Anderem daran, dass es eine Vielzahl von Aktivitäten gibt, mit denen der Gast sich hier beschäftigen kann. Sport der unterschiedlichsten Arten, Wanderungen, Radtouren, Wellness und viel mehr werden hier angeboten und sorgen dafür, dass einem garantiert auch über einen längeren Zeitraum nicht langweilig wird.

Das Konzept des Clubs ist an vielen Stellen auf „Nachhaltigkeit“ ausgelegt. Das Wasser z.B. kommt aus einem clubeigenen Kreislauf, ist sehr sauber und man kann es aus der Leitung trinken, was auf Mallorca nicht überall eine Selbstverständlichkeit ist. Die Klimaanlagen werden stromsparend mit Grundwasser betrieben, das am Ende dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt wird. „Clubeigene“ Katzen, denen man hin und wieder begegnet, sorgen für Wohlfühlstimmung und halten nebenbei euch noch Schädlinge fern.

Was für mich natürlich besonders interessant ist: Das Essen. So viel vorab: ich habe selten so gut vom Buffet gegessen. Die einzelnen Zutaten sind auf den Punkt gegart und nicht verkocht und die Auswahl ist riesig. Da der Club mit seinem umfangreichen Sportangebot auch viele Menschen anzieht, die sich gesund ernähren wollen, gibt es auch in der „Well Food“-Ecke alles was das Herz begehrt. Ich bin eigentlich keine große Frühstückerin, aber bei frisch gepressten Säften und feinem Müsli und anderen, gesunden Leckereien konnte ich auch nicht widerstehen.

Mein persönliches Highlight neben den herrlichen Daybeds, auf denen ich noch Tage hätte verbringen können: Der Ausblick von der Dachterrasse des Restaurants auf die Bucht. Die Wucht! Allein an diesen beiden Orten hätte ich mehrere Tage verbringen können.

Doch eigentlich war ich aus einem ganz besonderen Grund eingeladen: Auf dem Gelände des Clubs fand der „Taste Jam“ – ein hauseigenes Streetfood-Festival statt. Nachdem hinter den Kulissen tagelang gewerkelt, gehämmert, gemalt und gebaut wurde, verwandelte sich der Plaza Major für einen Abend zum Schauplatz eines bunten und geselligen Festivals mit Leckereien aus aller Welt. Die Tische waren draussen schön eingedeckt, eine Liveband hat für die perfekte Atmosphäre gesorgt und die Essensauswahl – ein Traum! Neben chinesischen Nudeln, Currywurst, karibischen Wraps, Pulled Pork, Lentils & Shrimps, feinen Burgern und Fritten, Tacos und Churros (und das ist nur ein kleiner Teil der Auswahl), gab es auch mit Tomate und Mozzarella gefüllte Piadina, die es mir ganz besonders angetan hat.

Wieder zu Hause angekommen habe ich alles drangesetzt, die köstlichen gefüllten Fladen vom Grill nachzubauen. Und das Ergebnis zeige ich euch heute auch:

Piadina mit Tomate und Mozzarella

Rezept für 5 Piadinas

Für den Teig
500 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
230 g lauwarme Milch
50 g Butterschmalz
1 Ei (M)
Salz

Für die Füllung
250 g Cherrytomaten, halbiert
300 g Minimozzarella
1 kleines Glas Basilikumpesto (z.B. nach diesem Rezept)

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Die Hefe zerbröselt in die Mulde geben und die Milch hinzugeben. Zu einem glatten Teig verkneten und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.

Das Butterschmalz, das Ei und eine kräftige Prise Salz zum Teig geben und gut verkneten. Den Teig noch ein Mal mindestens 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig nun in 5 Teile teilen und zu Kugeln formen. Die Kugeln mit einem Nudelholz zu Fladen ausrollen und auf dem heißen Grill kurz grillen, bis sie goldbraun sind.

Die Piadina mit dem Pesto bestreichen und mittig mit den Tomatenhälften und dem Minimozzarella belegen. Aufrollen, in Scheiben schneiden und sofort servieren.

Fertig!

Guten Appetit,
Mia

Die Sansibar by Breuninger in Stuttgart – ein bisschen Sylt-Feeling mitten in Baden-Württemberg

von Mia | Küchenchaotin

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Wie kommt es, dass sich am Flughafen in Stuttgart an der Schlange vor dem Gate zwei Männer über Currywurst aus der Sansibar Sylt unterhalten? Ganz einfach: Das Konzept kommt in die Landeshauptstadt und damit zieht auch ein bisschen „alte Heimat“-Feeling für mich ein. Ich durfte beim Presse- und Bloggerevent schon vor der Öffnung dabei sein und hinter die Kulissen gucken. Was ich dort gesehen habe, verrate ich euch jetzt!

Diie Sansibar im Breuninger in Stuttgart versprüht tatsächlich ein bisschen Sylt-Gefühl. Hier wurde auf viel Holz, Erd- und Naturtöne gesetzt, die mit warmen Licht beleuchtet werden. Je nachdem, in welche Ecke es einen verschlägt, ist es charmant loungig oder auch hell und offen, aber nicht weniger gemütlich. Auf ca. 765 Quadratmetern gibt es insgesamt fast 400 Plätze drinnen und bald auch draussen auf der Außenterrasse.

60 Mitarbeiter arbeiten in der Sansibar by Breuninger in Stuttgart – 30 in jeder Schicht.
Bei einem Blick hinter die Kulissen wird klar: In der Küche wird es kuschelig. Sie blitzt und blinkt im Moment noch, aber das wird sich bald ändern, denn: Hier wird geackert, um die typischen Sansibar-Schleckerchen auf die Teller zu bringen.

Zugegeben: Die Karte ist eher fleisch- und fischlastig, so wie die Karten aller Sansibar-Restaurants. Neben den üblichen verdächtigen (unter anderem Sylter Austern, die legendäre Currywurst, feine Burger, prächtige Steaks, fangfrische Fischklassiker und Pastagerichte wie Spaghetti mit Scampi oder Aglio Olio) wissen die Köche und Mitarbeiter aber auch, wie man ein Mädchen wie mich glücklich macht: Mit einer großen Portion Pommes mit Trüffel und Parmesan (die in der Sansibar auf Mallorca sowieso schon ein Klassiker ist) und mit einem großen Kaiserschmarrn „mit alles“. Die Küche versucht, die Sylter Klassiker mit regionalen Spezialitäten zu vereinen – eine spannende Kombination, die ganz nach meinem Geschmack ist. Ich bin mir sicher, dass sich auch wieder andere vegetarische Gerichte auf der finalen Karte des Restaurants finden werden und bin schon sehr gespannt.

Neben dem Essen muss hervorgehoben werden, dass es in der Sansibar eine wirklich tolle Weinkarte gibt. Viele der Weine sind exklusiv für die Sansibar abgefüllt und können nur hier genossen werden. Es lohnt sich! In dieser Atmosphäre lässt es sich sicher auch ohne Essen bei einem guten Glas Weißburgunder oder einem feinen Shiraz aushalten. Ein guter Ort für den Start in ein entspanntes Wochenende mit guten Freunden, zum Runterkommen nach der Arbeit oder auch für ein lockeres, aber zeitgleich schickes Abendessen mit den Liebsten.

Die Sansibar by Breuninger in Stuttgart eröffnet offiziell am 13. Mai 2017 und hat 7 Tage in der Woche, auch außerhalb der Öffnungszeiten des Kaufhauses geöffnet. Die Eröffnung der Terrasse ist vorraussichtlich Ende Mai. Wir werden sicher wiederkommen, denn wir wollen das fertige Ergebnis unbedingt sehen!

Alles Liebe,
Mia

Wo essen gehen in Amsterdam – what to eat when in Amsterdam!

von Mia | Küchenchaotin

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Ein Foodtrip, ein Foodtrip! Wir waren ganz aus dem Häuschen. Wir – das waren mein Kochheld, der Backbube und ich. Ein paar Tage eine Stadt besuchen und nur futtern, was das Zeug hält – ihr könnt euch vorstellen, dass uns diese Vorstellung gefallen hat. Und Amsterdam ist vollgepackt mit hübschen Locations in denen feines Essen serviert wird! Ich sage euch: Es ist unmöglich, sich ein mal komplett in einem angemessenen Zeitraum da durchzufuttern! Deshalb zeige ich euch heute meine Top Locations, wenn es darum geht, sich im fußläufig ereichbaren Raum rund um den bekannten Bloemenmarkt mal so richtig gut den Wanst voll zu schlagen.

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Wieso es uns ausgerechnet in dieses Gebiet verschlagen hat? Von FeWo-Direkt waren wir nach Grachtengordel eingeladen und haben eine hübsche und sehr zentral gelegene Ferienwohnung („The Catch„) bezogen. Und wisst ihr, was ich an Ferienwohnungen so toll finde? Die Küche! Da kann man nämlich nicht nur Getränke lagern, sondern sich auch mal einen kleinen Mitternachtssnack zubereiten, wenn man spät nach Hause kommt. Auf der Seite von FeWo-Direkt findet ihr schnell und einfach individuelle Unterkünfte – perfekt für einen Trip mit Freunden.

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Wir haben also gegessen, in der Stadt der lebensmüden Fahrradfahrer. Und das ist eine schamlose Untertreibung! Wer uns auf Instagram und Snapchat gefolgt ist, weiss, dass wir so viel gegessen haben, dass ich am dritten Tag mit offener Hose rumlaufen konnte, ohne das sie auch nur einen Zentimeter gerutscht ist. Und dass ich an jeder Ecke beinahe von einem Kamikaze-Radfahrer umgefahren worden wäre.

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Lange Rede, kurzer Sinn: Hier kommt er, der Veggie-Foodieguide zu Amsterdam!

Die Hauptmahlzeit

Für die volle Auswahl – De Foodhallen
Der Name ist hier Programm! De Foodhallen waren mein ganz persönliches Highlight in Amsterdam, denn hierbei handelt es sich um eine riesengroße Halle voller Streetfood-Stände. Egal, worauf ihr Hunger habt – hier werdet ihr fündig. Ob Burger, Steaks, Asiafood, Süßes, klein oder groß: hier wird jeder Satt. Die vegetarische Auswahl ist großartig!
Ich hatte ein Banh Mi mit Tofu (das – ich schwöre – überhaupt nicht nach Soja geschmeckt hat) von Viet View und ein Temaki bei Meneer Menaki, Die Preise sind nicht günstig, aber für die Qualität durchaus fair. Abgerundet mit einem Milchshake habe ich mich später von den Jungs pappsatt und sehr glücklich rausrollen lassen.
(Adresse: Bellamyplein 51)

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Für China Deko-Fans – happyhappyjoyjoy
Gleich vorab: Wer asiatische Meisterküche erwartet, braucht hier nicht hergehen. Das Essen ist durchschnittlich gut. Was aber wirklich bemerkenswert ist, ist das Ambiente: Mehr Asia-Kitsch geht einfach nicht! Bis ins letzte Detail wird es hier durchgezogen – sogar die Fliesen auf den WCs sind Noten von der „Happy Bank“. Die vegetarische Auswahl ist begrenzt – wenn man sich outet, gibt es aber vegetarische Krabbenchips und das ein oder andere Extra, das nicht auf der Karte zu finden ist. Geschmack passt, aber ich sag’s noch mal: Diese Deko!!
(Adresse: Bilderdijkstraat 158HS)

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Das Frühstück

Für das beste Frühstück Amsterdams – Gartine
Das Gartine haben wir durch einen Zufall auf TripAdvisor gefunden und angeblich gibt es hier das beste Frühstück Amsterdams. Das setzt die Erwartungen natürlich ziemlich hoch! Ich kann jedoch jede der guten Bewertungen nur unterschreiben: Das Frühstück hier war mekn Favorit.
Sowohl süßes, als auch herzhaftes Frühstück wird hier angeboten. Der Laden ist sehr klein und man muss ein bisschen Glück haben, einen Platz zu bekommen.
Ich hatte French Toast (große Liebe!) und obwohl wir satt waren, konnten wir nicht widerstehen, uns zu dritt noch ein Granola zu teilen. Egal wen von uns dreien ihr fragt – wir hatten ein grandioses Frühstück! Und der Kakao wird mit echter Schokolade gemacht. Das gibt ein Sternchen obendrauf!
(Adresse: Taksteeg 7)

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Für unentschlossene Schleckermäuler – De Laatste Kruimel
De Laatste Kruimel wurde uns so oft empfohlen, dass wir gleich am ersten Tag dort hin gingen. Achtung: Hier gibt es wirklich wenig Sitzplätze! Und die sind schnell weg, denn das Essen ist köstlich. Es gibt eine riesengroße Auswahl an süßen und herzhaften Leckereien und eine große Sandwich-Karte. Die Sandwiches werden frisch hergestellt. Ich hatte ein French Toast aus Croissants (dass ich unbedingt noch nachbauen und euch zeigen muss!) und einen köstlichen Cappucino.
Der Gästeraum ist gleichzeitig auch die Backstube und man kann live dabei zusehen, wie die verkaufte Ware zubereitet wird. In Deutschland ist sowas undenkbar. Wie schade! Es war unfassbar charmant.
(Adresse: Langebrugsteeg 4)

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Für alle, die es lieber herzhaft mögen – Omelegg
Get your Egg on! Wenn man (so wie wir) Pech hat, muss man vorm Omelegg erst mal Schlange stehen. Das ist erst mal abschreckend, weil es dauert und man im Zweifelsfall Hunger hat, aber haltet durch! Es lohnt sich! Das Omelegg ist ein Restaurant, dass sich auf Omelettes spezielisiert hat. Die Karte ist endlos und jede der Kreationen klingt besser als die vorherige. Es gibt viele vegetarische Varianten und sogar eine Süße. Wir haben sie todesmutig probiert und ich sage euch: Peanut Butter Banana-Omelette schmeckt erstaunlich gut.
(Adresse: Nieuwebrugsteeg 24)

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Und Zwischendurch?

Für Design-Liebhaber – Plukk
Ich habe mein Herz ans Plukk verloren. Nicht nur, weil es dort köstlichen Eistee und ein gutes Stück Kuchen gab in hellem, liebevoll gestaltetem Ambiente gab, sondern weil auch ein kleiner Laden dranhängt. Dort gibt es Foodie-Firlefanz bis zum Abwinken – unter anderem die schönsten Brettchen, Tassen, Gläser, Schürzen, Notizblöcke und Handyhüllen mit Croissant-Muster. Ich hätte am Liebsten gleich alles gekauft, aber das hätte nicht in meinen Koffer gepackt. Wie gut, dass das Pluk einen Onlineshop (Klicken auf eigene Gefahr) mit weltweitem Versand hat.
(Adresse: Reestraat 19)

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Für Schokomäulchen – Urban Cacao
Der charmante Herr von Urban Cacao hatte schnell erkannt, dass wir gute Kunden sind. Nirgendwo sind wir so herzlich aufgenommen worden und durften so viel probieren, wie dort! Er ist wirklich ein „special kind of Sugardaddy“. Wenn ihr einen süßen Zahn habt, geht dort hin! Es ist auch egal, was ihr kauft (Schokolade, Macarons, Makronen oder Eis) – es wird alles fantastisch sein. Am Liebsten wäre ich eingezogen. Stattdessen ist dann aber doch eine unanständige Menge Schokoladentafeln bei mir eingezogen.
(Adresse: Rozengracht 202 /204)

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Für die Saftpause – Cold Pressed Juicery
Es kann ja nicht immer nur heiß und fettig oder süß und kalorienreich sein. Deshalb haben wir einen spontanen Stop bei der Cold Pressed Juicery gemacht! Hier gibt es Smoothies, kaltgepresste Säfte und alles, was richtig healthy ist. Kleiner Tipp: Schaut genau, was in eurem Saft drin ist. Genau danach wird er total kompromisslos auch schmecken! Und ja – da wächst ein Baum mitten im Geschäft.
(Adresse: Herengracht 245)

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Für die volle Tourismus-Dröhnung – De Vier Pilaren
Du Amsterdam nicht verlassen, ohne Poffertjes gegessen zu haben. Eine gute, aber sehr touristische Anlaufstelle für eine große Portion mit Butter und Puderzucker ist De Vier Pilaren (bei uns liebevoll „Die 4 Piller“ genannt. Ihr müsst verstehen: Das ganze Blut war im Bauch). Die Preise sind fair, die Poffertjes gut und die Portion so unfassbar groß, dass ich an meine Grenzen gekommen bin.
(Adresse: Stadhouderskade 11)

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Was sonst noch erwähnenswert ist

In Amsterdam gibt es an jeder zweiten Ecke eine Kette mit dem Namen „maoz vegetarian„. Hier gibt es nur vegetarisches Essen. Wir haben es nicht geschafft, einen der Läden zu testen, aber sie sind zu jeder Tages- und Nachtzeit immer sehr gut besucht.
Und: Für einen Feierabenddrink besucht bitte unbedingt die Bar Jones (Adresse: Nes 33). Sie ist in den früheren Abendstunden manchmal noch leer, aber hier gibt es feinste Longdrinks in wirklich schöner Atmosphäre.

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In diesem Sinne: Guten Appetit!
Mia (und ihr niederländisches Extra-Hüftgold)

Ein Urlaub auf Rhodos – what to eat when in Rhodos {Reisebericht + Verlosung}

von Mia | Küchenchaotin

Vor ein paar Wochen hatte ich auf die Einladung von Tui Magic Life hin die Möglichkeit, mit meinem Kochhelden nach Rhodos zu reisen und den Plimmiri-Club und die Insel kulinarisch zu erkunden.

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In der südlichen Ägäis liegt sie, die Insel Rhodos, die mit ihren 1.401,459 km² die viertgrößte Insel des Landes ist. Rund 115.000 Menschen leben auf der Insel, die in einer der sonnigsten Regionen Europas liegt. Der Großteil davon lebt in der Hauptstadt, Rhodos Stadt, die im Norden der Insel liegt. Gebirgig kommt sie daher, die kleine Insel, auf der die Temperatur selbst im Winter nur sehr selten unter 10°C rutscht und in deren Landschaft man immer wieder (halb)wilde Ziegen und Schafe entdecken kann. Außerhalb der Städte ist Rhodos nicht sehr dicht bebaut, was immer wieder Blicke auf eine echte Bilderbuchlandschaft erlaubt.
Die Insel lebt zum Großteil vom Tourismus, einen weiteren kleinen Teil der Wirtschaft macht der Anbau von Wein und Oliven aus.

Wenn es dich nach Rhodos verschlägt, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass du einen Club-Urlaub machst. So war es auch bei uns. Im eher weniger touristisch erschlossenen Süden der Insel beziehen wir uns Quartier im Tui Magic Life Plimmiri.

Ich gebe zu: Ich hatte so meine Vorurteile Cluburlauben gegenüber. Ich mag es, fremde Regionen zu erkunden, von Ort zu Ort zu ziehen und möglichst viel einer Reisedestination zu sehen, während bei einem Cluburlaub immer den Club selbst Dreh- und Angelpunkt der Reise ist.
Meine Vorstellung von All-inclusive Cluburlaub ganz ungeschönt: Viele Menschen, Urlaub im Rudel, Sardinenbüchsenfeeling. Überfröhliche Animateure, die betrunkene Poolbesucher am und im überchlorten Wasser bespaßen (müssen). Und natürlich mehrmals täglich kantinenähnliches Essenfassen.

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Ihr merkt: Die Messlatte war extrem niedrig angesetzt. Und – Gott sei Dank! – hat sich das auch als total unbegründet herausgestellt. Der Club ist weitläufig, es gibt mehrere Pools und einen Strand, an dem es sich völlig entspannt liegen lässt, ohne sich wie eine Sardine zu fühlen – ja, es gibt sogar Suiten mit Privat- oder Sharing-Pool! Wer nicht animiert werden möchte, sondern nur die Seele baumeln lassen will, der kann das auch ungestört tun. Und beim Essen gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten!

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Mindestens 3x täglich eröffnet das Hauptrestaurant mit seinem umfangreichen Buffet. Hier ist für jede Altersgruppe und jeden Geschmack etwas geboten – Lebensmittelintoleranzen, Allergien und Essen für Vegetarier werden sogar gesondert gekennzeichnet. Jeden Tag ist Thementag und eine besondere Spezialität kommt auf den Tisch.

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Ich durfte hinter die Kulissen schauen, da, wo ein 52-köpfiges Team eine schier unüberschaubare Lebensmittelflut verarbeitet und wo Fleisch- Fisch und Gemüsegerichte komplett in eigenen Küchen und viel ohne Convenience-Produkte zubereitet werden. Nur um mal eine Hausnummer zu nennen: Eine Tonne Wassermelonen wird hier innerhalb von drei (!) Tagen durchgeschleust. Wusstet ihr eigentlich, wie so eine Wassermelone wächst? Auf der clubeigenen Farm habe ich mal nachgeschaut:

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Wem das Buffet zu „wühlig“ ist, der kann sich auch in einem der zwei A la Carte-Restaurants einen Platz reservieren und sich dort aus einer kleinen Auswahl ein (Fleischesser!-)Menü zusammenstellen. Und wenn man Glück hat, ist gerade ein tolles Event im Club. Nachdem schon Mark Foster und Pur zu Gast waren, durften wir einem Kochevent mit Frank Rosin beiwohnen und uns Tipps abholen. Frank Rosind hat ausserdem für ausgewählte Clubs für das Al Baccio-Restaurant ein Menü entwickelt.
Diese Events sind für die Gäste des Clubs kostenlos – Tui Magic Life nimmt „all inclusive“ sehr ernst.

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Das Tui Magic Life ist sehr familienfreundlich und das merkt man in allen Bereichen. Die Kinder werden den ganzen Tag im eigenen Clubhaus, im Wasserspiele-Paradies oder Abends in der Kinderdisco betreut und bespaßt, aber auch für die Erwachsenen gibt es genug abwechslungsreiches Programm, egal, ob Wellness, Sport oder Wasserspaß. Falls ihr ein bisschen von der Umgebung sehen möchtet, kann ich euch eine der geführten Moutainbike-Touren nur wärmstens ans Herz legen! Sie war eins mehr ganz persönlichen Highlights.

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MIt dem Mietwagen sind die Strecken auf Rhodos nicht lang und wenn man an der Küste entlangfährt, kann man sich auf bombastische Ausblicke und kleine Buchten freuen. Rhodos Stadt und Lindos sind zwei der beliebtesten Ausflugsziele, die als Tagesreise super zu erreichen sind.

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Deshalb ging es für uns auch auf eigene Faust in das – mit dem Auto – nicht weit enfernte „weiße Dorf“ Lindos. Der kleine Ort, der mit seinen engen Gassen nicht mit dem Auto befahrbar ist, sondern zu Fuß oder per Esel erkundet werden muss, bezaubert mit feinstem griechischem Urlaubs-Flair.
Weicht man von der klassischen „Touristen-Straße“ in die Gassen ab, entdeckt man wundervolle kleine Plätze, schöne Tavernen und kleine, nicht so touristische Restaurants mit Dachterasse. Wir haben im im Restaurant Arhontiko (absolute Empfehlung!) mit Ausblick auf die Akropolis von Lindos (die am zweitmeisten besuchte Akropolis Griechenlands nach der von Athen) Platz genommen und uns verwöhnen lassen.

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Womit wir zu einem wichtigen Thema kommen: Was isst man denn auf Rhodos?
Ich sag mal so: Die griechische Küche ist auf den ersten Blick nicht sehr vegetarierfreundlich. Die meisten Gerichte enthalten einfach traditionell Fleisch oder Fisch. Aber auf den zweiten Blick entdeckt man die feinsten, vegetarischen Köstlichkeiten.
Ich zum Beispiel hätte mich am Liebsten all die Tage nur von Feta ernährt. Der Feta ist einfach so viel besser als das, was wir im Supermarkt bekommen! Die Konsistenz ist viel feiner und der Geschmack einfach umwerfend. Wirklich: esst ihn in jeder Variante, die euch angeboten wird! Ob mit unterschiedlichen (Nuss-)Panaden, als griechischen Salat mit den geschmackvollsten Tomaten und Gurken, oder mariniert als Beilage. Er wird euch gefallen!
Auch viele Vorspeisen sind von Haus aus vegetarisch. Mit Ziegenkäse gefüllte, gebackene Auberginen, Dips mit köstlichen selbstgemachten Broten, Salat aus dicken Bohnen und frittierte Zucchinibällchen sind nur die Spitze des Eisbergs. Ich habe im Arhontiko das Rezept für einen ganz tollen Dip abgestaubt, das ich euch bald noch zeigen will!

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Die Menschen auf Rhodos sind erstaunlich serviceorientiert. „Passt“ ein Gericht auf der Karte nicht zu 100% kann es abgewandelt werden. Das Glas Wein ist immer voll, der Ton und Umgang sehr freundschaftlich. Wer verloren in der Gegen herumsteht, dem wird selbstverständlich Hilfe angeboten und selbst auf den Nepper, Schlepper, Bauernfänger-Meilen sind die Verkäufer sehr viel weniger aufdringlich als an anderen Urlaubsorten. Ein Plätzchen zum Wohlfühlen!

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Frank Rosin hat uns beim Event übrigens auch etwas für euch mitgegeben! Und zwar sein Buch „Rosins Rezepte“ – signiert vom Chef höchstpersönlich!

Wie ihr das signerte Buch gewinnen könnt?

Hinterlasst hier bis zum 15.08.16, 23:59 Uhr einen Kommentar, in dem ihr mir in einem vollständigen Satz verratet, was auf eurer Liste der Urlaubs-Ziele gerade ganz oben steht!
Hinterlasst dabei bitte UNBEDINGT auch eure (korrekte) E-Mail-Adresse im passenden Feld, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
Der/die Gewinner/in wird per Zufallsgenerator ausgewählt.
Der Rechtsweg und eine Barauszahlung sind natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?

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Die Reisekosten nach Rhodos wurden von Tui übernommen und der Gewinn der Verlosung von Frank Rosin bereitgestellt.

 

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