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Wo essen gehen in Amsterdam – what to eat when in Amsterdam!

von Mia | Küchenchaotin

{enthält Werbung}

Ein Foodtrip, ein Foodtrip! Wir waren ganz aus dem Häuschen. Wir – das waren mein Kochheld, der Backbube und ich. Ein paar Tage eine Stadt besuchen und nur futtern, was das Zeug hält – ihr könnt euch vorstellen, dass uns diese Vorstellung gefallen hat. Und Amsterdam ist vollgepackt mit hübschen Locations in denen feines Essen serviert wird! Ich sage euch: Es ist unmöglich, sich ein mal komplett in einem angemessenen Zeitraum da durchzufuttern! Deshalb zeige ich euch heute meine Top Locations, wenn es darum geht, sich im fußläufig ereichbaren Raum rund um den bekannten Bloemenmarkt mal so richtig gut den Wanst voll zu schlagen.

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Wieso es uns ausgerechnet in dieses Gebiet verschlagen hat? Von FeWo-Direkt waren wir nach Grachtengordel eingeladen und haben eine hübsche und sehr zentral gelegene Ferienwohnung („The Catch„) bezogen. Und wisst ihr, was ich an Ferienwohnungen so toll finde? Die Küche! Da kann man nämlich nicht nur Getränke lagern, sondern sich auch mal einen kleinen Mitternachtssnack zubereiten, wenn man spät nach Hause kommt. Auf der Seite von FeWo-Direkt findet ihr schnell und einfach individuelle Unterkünfte – perfekt für einen Trip mit Freunden.

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Wir haben also gegessen, in der Stadt der lebensmüden Fahrradfahrer. Und das ist eine schamlose Untertreibung! Wer uns auf Instagram und Snapchat gefolgt ist, weiss, dass wir so viel gegessen haben, dass ich am dritten Tag mit offener Hose rumlaufen konnte, ohne das sie auch nur einen Zentimeter gerutscht ist. Und dass ich an jeder Ecke beinahe von einem Kamikaze-Radfahrer umgefahren worden wäre.

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Lange Rede, kurzer Sinn: Hier kommt er, der Veggie-Foodieguide zu Amsterdam!

Die Hauptmahlzeit

Für die volle Auswahl – De Foodhallen
Der Name ist hier Programm! De Foodhallen waren mein ganz persönliches Highlight in Amsterdam, denn hierbei handelt es sich um eine riesengroße Halle voller Streetfood-Stände. Egal, worauf ihr Hunger habt – hier werdet ihr fündig. Ob Burger, Steaks, Asiafood, Süßes, klein oder groß: hier wird jeder Satt. Die vegetarische Auswahl ist großartig!
Ich hatte ein Banh Mi mit Tofu (das – ich schwöre – überhaupt nicht nach Soja geschmeckt hat) von Viet View und ein Temaki bei Meneer Menaki, Die Preise sind nicht günstig, aber für die Qualität durchaus fair. Abgerundet mit einem Milchshake habe ich mich später von den Jungs pappsatt und sehr glücklich rausrollen lassen.
(Adresse: Bellamyplein 51)

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Für China Deko-Fans – happyhappyjoyjoy
Gleich vorab: Wer asiatische Meisterküche erwartet, braucht hier nicht hergehen. Das Essen ist durchschnittlich gut. Was aber wirklich bemerkenswert ist, ist das Ambiente: Mehr Asia-Kitsch geht einfach nicht! Bis ins letzte Detail wird es hier durchgezogen – sogar die Fliesen auf den WCs sind Noten von der „Happy Bank“. Die vegetarische Auswahl ist begrenzt – wenn man sich outet, gibt es aber vegetarische Krabbenchips und das ein oder andere Extra, das nicht auf der Karte zu finden ist. Geschmack passt, aber ich sag’s noch mal: Diese Deko!!
(Adresse: Bilderdijkstraat 158HS)

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Das Frühstück

Für das beste Frühstück Amsterdams – Gartine
Das Gartine haben wir durch einen Zufall auf TripAdvisor gefunden und angeblich gibt es hier das beste Frühstück Amsterdams. Das setzt die Erwartungen natürlich ziemlich hoch! Ich kann jedoch jede der guten Bewertungen nur unterschreiben: Das Frühstück hier war mekn Favorit.
Sowohl süßes, als auch herzhaftes Frühstück wird hier angeboten. Der Laden ist sehr klein und man muss ein bisschen Glück haben, einen Platz zu bekommen.
Ich hatte French Toast (große Liebe!) und obwohl wir satt waren, konnten wir nicht widerstehen, uns zu dritt noch ein Granola zu teilen. Egal wen von uns dreien ihr fragt – wir hatten ein grandioses Frühstück! Und der Kakao wird mit echter Schokolade gemacht. Das gibt ein Sternchen obendrauf!
(Adresse: Taksteeg 7)

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Für unentschlossene Schleckermäuler – De Laatste Kruimel
De Laatste Kruimel wurde uns so oft empfohlen, dass wir gleich am ersten Tag dort hin gingen. Achtung: Hier gibt es wirklich wenig Sitzplätze! Und die sind schnell weg, denn das Essen ist köstlich. Es gibt eine riesengroße Auswahl an süßen und herzhaften Leckereien und eine große Sandwich-Karte. Die Sandwiches werden frisch hergestellt. Ich hatte ein French Toast aus Croissants (dass ich unbedingt noch nachbauen und euch zeigen muss!) und einen köstlichen Cappucino.
Der Gästeraum ist gleichzeitig auch die Backstube und man kann live dabei zusehen, wie die verkaufte Ware zubereitet wird. In Deutschland ist sowas undenkbar. Wie schade! Es war unfassbar charmant.
(Adresse: Langebrugsteeg 4)

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Für alle, die es lieber herzhaft mögen – Omelegg
Get your Egg on! Wenn man (so wie wir) Pech hat, muss man vorm Omelegg erst mal Schlange stehen. Das ist erst mal abschreckend, weil es dauert und man im Zweifelsfall Hunger hat, aber haltet durch! Es lohnt sich! Das Omelegg ist ein Restaurant, dass sich auf Omelettes spezielisiert hat. Die Karte ist endlos und jede der Kreationen klingt besser als die vorherige. Es gibt viele vegetarische Varianten und sogar eine Süße. Wir haben sie todesmutig probiert und ich sage euch: Peanut Butter Banana-Omelette schmeckt erstaunlich gut.
(Adresse: Nieuwebrugsteeg 24)

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Und Zwischendurch?

Für Design-Liebhaber – Plukk
Ich habe mein Herz ans Plukk verloren. Nicht nur, weil es dort köstlichen Eistee und ein gutes Stück Kuchen gab in hellem, liebevoll gestaltetem Ambiente gab, sondern weil auch ein kleiner Laden dranhängt. Dort gibt es Foodie-Firlefanz bis zum Abwinken – unter anderem die schönsten Brettchen, Tassen, Gläser, Schürzen, Notizblöcke und Handyhüllen mit Croissant-Muster. Ich hätte am Liebsten gleich alles gekauft, aber das hätte nicht in meinen Koffer gepackt. Wie gut, dass das Pluk einen Onlineshop (Klicken auf eigene Gefahr) mit weltweitem Versand hat.
(Adresse: Reestraat 19)

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Für Schokomäulchen – Urban Cacao
Der charmante Herr von Urban Cacao hatte schnell erkannt, dass wir gute Kunden sind. Nirgendwo sind wir so herzlich aufgenommen worden und durften so viel probieren, wie dort! Er ist wirklich ein „special kind of Sugardaddy“. Wenn ihr einen süßen Zahn habt, geht dort hin! Es ist auch egal, was ihr kauft (Schokolade, Macarons, Makronen oder Eis) – es wird alles fantastisch sein. Am Liebsten wäre ich eingezogen. Stattdessen ist dann aber doch eine unanständige Menge Schokoladentafeln bei mir eingezogen.
(Adresse: Rozengracht 202 /204)

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Für die Saftpause – Cold Pressed Juicery
Es kann ja nicht immer nur heiß und fettig oder süß und kalorienreich sein. Deshalb haben wir einen spontanen Stop bei der Cold Pressed Juicery gemacht! Hier gibt es Smoothies, kaltgepresste Säfte und alles, was richtig healthy ist. Kleiner Tipp: Schaut genau, was in eurem Saft drin ist. Genau danach wird er total kompromisslos auch schmecken! Und ja – da wächst ein Baum mitten im Geschäft.
(Adresse: Herengracht 245)

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Für die volle Tourismus-Dröhnung – De Vier Pilaren
Du Amsterdam nicht verlassen, ohne Poffertjes gegessen zu haben. Eine gute, aber sehr touristische Anlaufstelle für eine große Portion mit Butter und Puderzucker ist De Vier Pilaren (bei uns liebevoll „Die 4 Piller“ genannt. Ihr müsst verstehen: Das ganze Blut war im Bauch). Die Preise sind fair, die Poffertjes gut und die Portion so unfassbar groß, dass ich an meine Grenzen gekommen bin.
(Adresse: Stadhouderskade 11)

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Was sonst noch erwähnenswert ist

In Amsterdam gibt es an jeder zweiten Ecke eine Kette mit dem Namen „maoz vegetarian„. Hier gibt es nur vegetarisches Essen. Wir haben es nicht geschafft, einen der Läden zu testen, aber sie sind zu jeder Tages- und Nachtzeit immer sehr gut besucht.
Und: Für einen Feierabenddrink besucht bitte unbedingt die Bar Jones (Adresse: Nes 33). Sie ist in den früheren Abendstunden manchmal noch leer, aber hier gibt es feinste Longdrinks in wirklich schöner Atmosphäre.

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In diesem Sinne: Guten Appetit!
Mia (und ihr niederländisches Extra-Hüftgold)

Ein Urlaub auf Rhodos – what to eat when in Rhodos {Reisebericht + Verlosung}

von Mia | Küchenchaotin

Vor ein paar Wochen hatte ich auf die Einladung von Tui Magic Life hin die Möglichkeit, mit meinem Kochhelden nach Rhodos zu reisen und den Plimmiri-Club und die Insel kulinarisch zu erkunden.

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In der südlichen Ägäis liegt sie, die Insel Rhodos, die mit ihren 1.401,459 km² die viertgrößte Insel des Landes ist. Rund 115.000 Menschen leben auf der Insel, die in einer der sonnigsten Regionen Europas liegt. Der Großteil davon lebt in der Hauptstadt, Rhodos Stadt, die im Norden der Insel liegt. Gebirgig kommt sie daher, die kleine Insel, auf der die Temperatur selbst im Winter nur sehr selten unter 10°C rutscht und in deren Landschaft man immer wieder (halb)wilde Ziegen und Schafe entdecken kann. Außerhalb der Städte ist Rhodos nicht sehr dicht bebaut, was immer wieder Blicke auf eine echte Bilderbuchlandschaft erlaubt.
Die Insel lebt zum Großteil vom Tourismus, einen weiteren kleinen Teil der Wirtschaft macht der Anbau von Wein und Oliven aus.

Wenn es dich nach Rhodos verschlägt, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass du einen Club-Urlaub machst. So war es auch bei uns. Im eher weniger touristisch erschlossenen Süden der Insel beziehen wir uns Quartier im Tui Magic Life Plimmiri.

Ich gebe zu: Ich hatte so meine Vorurteile Cluburlauben gegenüber. Ich mag es, fremde Regionen zu erkunden, von Ort zu Ort zu ziehen und möglichst viel einer Reisedestination zu sehen, während bei einem Cluburlaub immer den Club selbst Dreh- und Angelpunkt der Reise ist.
Meine Vorstellung von All-inclusive Cluburlaub ganz ungeschönt: Viele Menschen, Urlaub im Rudel, Sardinenbüchsenfeeling. Überfröhliche Animateure, die betrunkene Poolbesucher am und im überchlorten Wasser bespaßen (müssen). Und natürlich mehrmals täglich kantinenähnliches Essenfassen.

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Ihr merkt: Die Messlatte war extrem niedrig angesetzt. Und – Gott sei Dank! – hat sich das auch als total unbegründet herausgestellt. Der Club ist weitläufig, es gibt mehrere Pools und einen Strand, an dem es sich völlig entspannt liegen lässt, ohne sich wie eine Sardine zu fühlen – ja, es gibt sogar Suiten mit Privat- oder Sharing-Pool! Wer nicht animiert werden möchte, sondern nur die Seele baumeln lassen will, der kann das auch ungestört tun. Und beim Essen gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten!

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Mindestens 3x täglich eröffnet das Hauptrestaurant mit seinem umfangreichen Buffet. Hier ist für jede Altersgruppe und jeden Geschmack etwas geboten – Lebensmittelintoleranzen, Allergien und Essen für Vegetarier werden sogar gesondert gekennzeichnet. Jeden Tag ist Thementag und eine besondere Spezialität kommt auf den Tisch.

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Ich durfte hinter die Kulissen schauen, da, wo ein 52-köpfiges Team eine schier unüberschaubare Lebensmittelflut verarbeitet und wo Fleisch- Fisch und Gemüsegerichte komplett in eigenen Küchen und viel ohne Convenience-Produkte zubereitet werden. Nur um mal eine Hausnummer zu nennen: Eine Tonne Wassermelonen wird hier innerhalb von drei (!) Tagen durchgeschleust. Wusstet ihr eigentlich, wie so eine Wassermelone wächst? Auf der clubeigenen Farm habe ich mal nachgeschaut:

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Wem das Buffet zu „wühlig“ ist, der kann sich auch in einem der zwei A la Carte-Restaurants einen Platz reservieren und sich dort aus einer kleinen Auswahl ein (Fleischesser!-)Menü zusammenstellen. Und wenn man Glück hat, ist gerade ein tolles Event im Club. Nachdem schon Mark Foster und Pur zu Gast waren, durften wir einem Kochevent mit Frank Rosin beiwohnen und uns Tipps abholen. Frank Rosind hat ausserdem für ausgewählte Clubs für das Al Baccio-Restaurant ein Menü entwickelt.
Diese Events sind für die Gäste des Clubs kostenlos – Tui Magic Life nimmt „all inclusive“ sehr ernst.

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Das Tui Magic Life ist sehr familienfreundlich und das merkt man in allen Bereichen. Die Kinder werden den ganzen Tag im eigenen Clubhaus, im Wasserspiele-Paradies oder Abends in der Kinderdisco betreut und bespaßt, aber auch für die Erwachsenen gibt es genug abwechslungsreiches Programm, egal, ob Wellness, Sport oder Wasserspaß. Falls ihr ein bisschen von der Umgebung sehen möchtet, kann ich euch eine der geführten Moutainbike-Touren nur wärmstens ans Herz legen! Sie war eins mehr ganz persönlichen Highlights.

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MIt dem Mietwagen sind die Strecken auf Rhodos nicht lang und wenn man an der Küste entlangfährt, kann man sich auf bombastische Ausblicke und kleine Buchten freuen. Rhodos Stadt und Lindos sind zwei der beliebtesten Ausflugsziele, die als Tagesreise super zu erreichen sind.

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Deshalb ging es für uns auch auf eigene Faust in das – mit dem Auto – nicht weit enfernte „weiße Dorf“ Lindos. Der kleine Ort, der mit seinen engen Gassen nicht mit dem Auto befahrbar ist, sondern zu Fuß oder per Esel erkundet werden muss, bezaubert mit feinstem griechischem Urlaubs-Flair.
Weicht man von der klassischen „Touristen-Straße“ in die Gassen ab, entdeckt man wundervolle kleine Plätze, schöne Tavernen und kleine, nicht so touristische Restaurants mit Dachterasse. Wir haben im im Restaurant Arhontiko (absolute Empfehlung!) mit Ausblick auf die Akropolis von Lindos (die am zweitmeisten besuchte Akropolis Griechenlands nach der von Athen) Platz genommen und uns verwöhnen lassen.

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Womit wir zu einem wichtigen Thema kommen: Was isst man denn auf Rhodos?
Ich sag mal so: Die griechische Küche ist auf den ersten Blick nicht sehr vegetarierfreundlich. Die meisten Gerichte enthalten einfach traditionell Fleisch oder Fisch. Aber auf den zweiten Blick entdeckt man die feinsten, vegetarischen Köstlichkeiten.
Ich zum Beispiel hätte mich am Liebsten all die Tage nur von Feta ernährt. Der Feta ist einfach so viel besser als das, was wir im Supermarkt bekommen! Die Konsistenz ist viel feiner und der Geschmack einfach umwerfend. Wirklich: esst ihn in jeder Variante, die euch angeboten wird! Ob mit unterschiedlichen (Nuss-)Panaden, als griechischen Salat mit den geschmackvollsten Tomaten und Gurken, oder mariniert als Beilage. Er wird euch gefallen!
Auch viele Vorspeisen sind von Haus aus vegetarisch. Mit Ziegenkäse gefüllte, gebackene Auberginen, Dips mit köstlichen selbstgemachten Broten, Salat aus dicken Bohnen und frittierte Zucchinibällchen sind nur die Spitze des Eisbergs. Ich habe im Arhontiko das Rezept für einen ganz tollen Dip abgestaubt, das ich euch bald noch zeigen will!

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Die Menschen auf Rhodos sind erstaunlich serviceorientiert. „Passt“ ein Gericht auf der Karte nicht zu 100% kann es abgewandelt werden. Das Glas Wein ist immer voll, der Ton und Umgang sehr freundschaftlich. Wer verloren in der Gegen herumsteht, dem wird selbstverständlich Hilfe angeboten und selbst auf den Nepper, Schlepper, Bauernfänger-Meilen sind die Verkäufer sehr viel weniger aufdringlich als an anderen Urlaubsorten. Ein Plätzchen zum Wohlfühlen!

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Frank Rosin hat uns beim Event übrigens auch etwas für euch mitgegeben! Und zwar sein Buch „Rosins Rezepte“ – signiert vom Chef höchstpersönlich!

Wie ihr das signerte Buch gewinnen könnt?

Hinterlasst hier bis zum 15.08.16, 23:59 Uhr einen Kommentar, in dem ihr mir in einem vollständigen Satz verratet, was auf eurer Liste der Urlaubs-Ziele gerade ganz oben steht!
Hinterlasst dabei bitte UNBEDINGT auch eure (korrekte) E-Mail-Adresse im passenden Feld, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
Der/die Gewinner/in wird per Zufallsgenerator ausgewählt.
Der Rechtsweg und eine Barauszahlung sind natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?

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Die Reisekosten nach Rhodos wurden von Tui übernommen und der Gewinn der Verlosung von Frank Rosin bereitgestellt.

 

Kueh Lapis Rempah – Singapurischer Baumkuchen

von Mia | Küchenchaotin

Als ich im Januar in Singapur war, war ich total heiß darauf, eine Nachspeise zu finden, die ich für euch mitbringen und nachkochen könnte. Vor meiner Abreise wusste ich jedoch nicht, dass das eine ganz schöne Herausforderung werden könnte!

Es ist nicht so, dass die Singapurer keine süßen Sachen essen. Selbst Kekse und Kuchen gibt es dort zu genüge. Das Problem ist jedoch: Wenn es sich dabei nicht um eigentlich europäische Rezepte handelt, dann sind die Zutaten entweder so ungewöhnlich oder die Zubereitungsform so traditionell und speziell, dass sie in der Heimat eigentlich nicht praktikabel sind.

Doch eines Abends entdeckte ich am Buffet eine Nachspeise, die mir optisch bekannt vorkam, aber anders schmeckte, als gedacht. Ein kurzes Nachfragen und schon kam die Erleuchtung: Auf meinem Teller lag Kueh Lapis Rempah – ein singapurischer Baumkuchen.
In Singapur wird viel mit Kondensmilch gearbeitet. Sie hat zwei entscheidende Vorteile der frischen Kuhmilch gegenüber: Sie kann ungekühlt gelagert werden und ist sehr lange haltbar.
Deshalb wird trinkt man sie im Kaffee und vielen anderen Getränken und bei Süßspeisen ist sie oft das Mittel der Wahl.

Das Rezept für den singapurischen Baumkuchen will ich euch selbstverständlich nicht vorenthalten. Ich warne euch aber gleich schon mal vor: Ihr werdet viele, viele Eigelbe brauchen. Und weil Lebensmittelverschwendung echt uncool ist, habe ich gleich auch ein paar Tipps für die Eiweiße für euch: Wie wäre es z.B. mit Meringue-Bites oder Schokoladen-Macarons? Alternativ könntet ihr natürlich auch große Mengen Eiweiß-Rührei kredenzen – das ist gesund und fettarm. Die Süßigkeiten machen allerdings mehr Spaß!

Singapurischer Baumkuchen - Kueh Lapis Rempah - kuechenchaotin.de

Kueh Lapis Rempah – singapurischer Baumkuchen

Rezept für 1 20×30 cm-Form

120 g Mehl
1/4 TL gemahlener Koriander
1/4 TL gemahlener Zimt
1 Prise gemahlener Piment
1 Prise  gemahlene Muskatnuss
1 MSP gemahlener Ingwer
1 Prise gemahlene Nelken
1 TL Backpulver
5 Eiweiß
7 EL gesüßte Kondensmilch
150 g Zucker
375 g Butter
20 Eigelb

Singapurischer Baumkuchen - Kueh Lapis Rempah - kuechenchaotin.de

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Singapur kulinarisch – what to eat in Singapore [kulinarischer Reisebericht]

von Mia | Küchenchaotin

Im Januar hatte ich die großartige Möglichkeit, mich in die Gewinner-Reise des Food Blog Awards nach Singapur einzuklinken. Unter der fantastischen Führung des Singapore Tourism Boards und unseren bezaubernden Fremdenführern Ignatius und Eunice von SingExpress Travel durfte ich die Stadt mit den Gewinnern des Awards kulinarisch erkunden.  Für mich ein echtes Highlight, denn: dadurch, dass ich die asiatische Küche erst in den letzten Jahren so richtig in ihrer ganzen Vielfalt zu lieben gelernt habe, war ich bisher noch nie dort.

Singapur ist das perfekte Land für Asien-Einsteiger. Der – für Asien verhältnismäßig kleine – Stadtstaat ein echter „Frischling“, denn erst in den 1960ern feierte er seine Unabhängigkeit. Seither leben hier größtenteils Chinesen, Malaien und Inder neben- und miteinander.
Es ist die vielleicht europäischste Stadt Asiens und wer englisch spricht, ist hier klar im Vorteil, denn in Singapur wird hauptsächlich englisch mit wenigen, asiatischen Einflüssen gesprochen.

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Das Stadtbild ist sehr unterschiedlich geprägt – moderne super-Bauten stehen direkt neben alt anmutenden, kleinen Gebäuden und je nach Straßenecke ist es entweder supermodern oder traditionell.
Es ist unfassbar sauber und es wirkt zu jeder Tages- und Nachtzeit so, als hätte gerade jemand frisch durchgewischt. Vandalismus und Umweltverschmutzung werden hier hart bestraft.
Außerdem fühlt man sich in Singapur zu jeder Zeit sehr sicher – was vielleicht auch damit zu tun hat, das Singapur eins der Länder mit den höchsten Lebenserhaltungskosten der Welt ist.

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In Singapur ist es heiß und feucht – rund 32°C hat es durschnittlich am Tag und ein mal am Tag gießt es kurz wie aus Eimern. Außerdem ist die Stadt eine der grünsten Großstädte, die ich je gesehen habe.

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Die kulinarische Vielfalt Singapurs ist, bedingt durch die vielen Kulturen, die sich in der Millionenstadt zusammengefunden haben, schier unüberschaubar. Sicher kann man mehrere Wochen im Land erbringen, ohne auch nur zwei mal das selbe gegessen zu haben.
Wie tief man dafür in die Tasche greifen kann und muss, ist sehr unterschiedlich. Ein vollständiges Menü für umgerechnet 3€, aber auch ein sternereifes Gourmet-Dinner für 300€ sind möglich. Aber eins ist das Essen, egal welcher Preisklasse meistens: unfassbar gut.

Hawker-Center

In Singapur wird nur selten zu Hause gekocht. Die fleissigen Singapurer haben weder die Zeit dazu, noch die Muße. Deshalb findet sich gefühlt an jeder zweiten Ecke ein sogenanntes Hawker-Center – eine Food-Mall mit etlichen kleinen Imbissen, an denen die verschiedensten Köstlichkeiten auf kleinstem Raum zubereitet werden. Die verschiedenen Küchen (chinesisch, malayisch, indisch und ein paar andere) sind hier dicht an dicht aufgereiht. Und wie überall ist es auch hier so: Der Stand mit der längsten Schlange ist (leider) oft der Beste!

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Nicht verpassen darf man hier Chicken Rice in der Variante „half of each“ (DAS Gericht der Singapurer – speziell zubereiteter Reis mit Hühnchen, halb gebraten, halb gekocht), das es auch in einer fast schon erschreckend echten, vegetarischen Form gibt, Laksa (eine typische Reisnudel-Suppe) und Hokkien-Mee (Bratnudeln Singapur-Style).

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Die Singapurer lieben Mock-Meat („Fake-Fleisch“) als eigenständiges Lebensmittel, statt als Fleischersatz, aber nicht alles, was vegetarisch aussieht, ist auch wirklich ohne Fleisch gekocht. Als Vegetarier ist es deshalb ratsam, zu schauen, wo die Mönche essen. In Singapur wird „vegetarisch“ nicht so eng gesehen („Da ist kein Fleisch drin“ = „Man sieht kein Fleisch“) und „vegan“ ist dort fast schon ein Fremdwort. Da viele Mönche jedoch aus religiösen Gründen eine strenge, vegetarische Diät leben, wissen sie genau, wo sie ihr Essen sicher ohne Tier bekommen – ganz davon ab, dass kein Koch sich sein Karma versauen möchte.

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Zum Nachtisch gibt es Fruit Rojak (einen Obstsalat Singapur-Style) oder z.B. Putu Piring (köstlichste kleine, gedämpfte Reisküchlein mit karamellisierter Palmzucker-Füllung) und typische Getränke zum Essen in Singapur sind Kopi (Kaffee) mit Kondensmilch und Butter oder frisch gepresster Zuckerrohrsaft, der zwar sehr süß, aber auch sehr erfrischend ist.

Hotels als kulinarischer Dreh- und Angelpunkt

Sowohl beim Sightseeing, als auch auf der Suche nach gutem Essen, trifft man immer wieder auf die prunkvollen Hotels Singapurs. Sie zählen zu den größten Sehenswürdigkeiten des Landes und beherben fantastische Restaurants.
Beispielsweise im Restaurant des Shangri-La, in dem das Buffett vom wahnsinnig sympathsichen (und jungen!) Küchenchef Vincent Wong mit den fantastischsten Köstlichkeiten ausgestattet wird, im Grand Hyatt oder im Marina Mandarin-Hotel.

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Wer auf einen guten Drink nicht verzichten möchte, darf sich das Raffles Hotel nicht entgehen lassen! Hier wurde der weltbekannte „Singapore Sling“ erfunden.

Was man außerdem nicht verpassen darf

Mutige dürfen es sich nicht entgehen lassen, die „Nationalfrucht“/Stinkefrucht „Durian“ zu probieren! Sie kann pur gegessen oder in anderen Lebensmitteln verarbeitet werden, darf aufgrund ihres Geruchs aber weder aus dem Land ausgeführt werden, noch an den meisten öffentlichen Plätzen verzehrt werden.

Für Vegetarier ist das Loving Hut ein absolutes „muss“! Hier gibt es authentische Küche und alle bekannten Landesspeisen ohne Tier und zum Großteil sogar vegan! Aber auch das „Genesis“ im Stadtteil Little India soll ein Paradies für Vegetarier und Veganer sein.

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Auf der Suche nach ausgefallenen Lebensmitteln und Gewürz-Souvenirs, führt kein Weg am Wet Market in Chinatown vorbei – ein überdachter Markt für Lebensmittel in seiner urigsten und vielleicht ursprünglichsten Form. Hier sollte nicht das beste Schuhwerk angezogen werden – denn der Wet Market heisst Wet Market, weil es dort sehr feucht und fischig ist.
Besonderer Tipp: Anthony the Spice Maker macht alle seine Gewürze selbst und sie sind jeden Cent wert. Ich habe das für euch getestet.

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Direkt um die Ecke des Wet Market ist übrigens ein wunderschöner, öffentlich zugänglicher buddhistischer Tempel, der einen kurzen Besuch mehr als wert ist.

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Chinatown und Little India sind außerdem auch optisch echte Highlights. Ich bin aus dem Fotografieren gar nicht mehr heraus gekommen!

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Und die Party-Animals unter uns werden beim Betreten der 1 Altitude Bar vor Verzückung glucksen! In der momentan höchsten Skybar der Welt, 282 Meter über der Stadt gibt es fantastische Gin-Tonics und andere Longdrinks!

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Und der Sightseeing-Klassiker Singapurs – das Marina Bay Sands Hotel mit seinem Infinity-Pool auf dem Dach – muss natürlich auch seine Erwähnung finden. Es ist das Wahrzeichen der Stadt.

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An dieser Stelle 1.000 Grüße und Umarmungen an die Mitreisenden: Trickytine, geschmeidige Köstlichkeiten, Goats Today, die Foodistas, Veggi.es, Food with a view, Kochblogradio, Fräulein Glücklich, Lisbeths und meinen Kochhelden – es war mir ein Fest, mit euch zu Reisen!
Und ein herzliches Dankeschön an die Veranstalter, dass ich mich einklinken und an dieser wunderbaren Reise teilnehmen durfte. Ich würde am Liebsten gleich noch mal!

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Guten Appetit,
Mia

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