Archiv von ‘Pasta und Risotto’ Kategorie

Kürbis-Risotto mit Honig und Zimt – nicht nur ein weihnachtlicher Vorspeisen-Hit!

von Mia | Küchenchaotin

Kinder, wie die Zeit vergeht. Gefühlt habe ich gerade erst Silvester gefeiert und jetzt wird nur noch 3x geschlafen und dann ist schon wieder Weihnachten!
Seid ihr gut vorbereitet? Habt ihr alle Geschenke? Steht der Speiseplan? Nein? Ich sag euch was: Bei mir auch nicht. Ich gehe die Sache dieses Jahr ganz entspannt an, warte, dass der Postbote in den nächsten 2 Tagen die letzten Geschenken die Treppen hochträgt, packe sie dann ein und lasse mich zu Weihnachten bekochen. Drei Tage lang!

Auch hier auf dem Blog werde ich es “den Rest des Jahres” locker angehen lassen. Ich habe noch einen Knaller zwischen den Tagen – aber dann ist Schluss!
Aber bevor es an den Jahresabschluss geht, habe ich noch euch heute auch noch ein Rezept mitgebracht. Und wie es der Zufall so will, handelt es sich dabei um eine so herrlich weihnachtliche Vorspeise, dass ich euch nur ans Herz legen kann: Wenn ihr noch keinen Plan habt: Macht das!
Es geht um Risotto. Um fruchtigen Kürbis, würzigen Zimt, süßen Honig, frischen Frischkäse und knackige, leicht salzige Kürbiskerne. Besser geht’s nicht!

Kuerbisrisotto mit Zimt und Honig-2

Kürbis-Risotto mit Zimt und Honig

Rezept für 4 Portionen

400-500 g Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
etwas Öl
250 g Risottoreis*
1 EL Honig
1 Schuss Weißwein
700-1000 ml heiße(!) Gemüsebrühe
2 Messerspitzen Zimt
1 EL Butter
2 EL Frischkäse
1 Handvoll (gesalzene) Kürbiskerne
4 EL Kürbiskernöl*

Den Kürbis waschen, aufschneiden, die Kerne herausschaben und das Fruchtfleisch würfeln.
Die Zwiebel abziehen und ebenfalls fein Würfeln.
In einer großen Pfanne oder einem großen Topf etwas Öl zerlassen und die Zwiebel darin glasig andünsten. Den Kürbis und den Risottoreis hinzugeben und kurz mit anrösten, bis die Reiskörner ebenfalls glasig werden. Den Honig hinzugeben, gut verrühren und anschließend mit dem Weißwein ablöschen.
Nun nach und nach kellenweise die heiße Gemüsebrühe hinzugeben. Hier immer erst dann nachschütten, wenn die Flüssigkeit komplett aufgesogen wurde und dabei ständig rühren.
Sobald der Reis al dente ist, den Zimt und die Butter hinzugeben. Das Risotto vom Herd nehmen udn den Frischkäse unterrühren.

Die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett rösten.
Das Risotto in 4 Portionen teilen, mit ein paar Kürbiskernen bestreuen und mit jeweils einem Löffel Kürbiskernöl servieren.

Fertig!

Kuerbisrisotto mit Zimt und Honig

Seid vorsichtig mit der Dosierung des Zimts – hier ist weniger mehr! Nur ein ganz feiner Hauch soll das Risotto beduften!

Und nun meine Lieben, wünsche ich euch herrliche, besinnliche Weihachtstage mit euren Liebsten! Habt es schön!

Guten Appetit,
Mia

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Gemüsebrühe selbstgemacht – ganz einfach und gesund!

von Mia | Küchenchaotin

Als bekennende Risottoliebhaberin brauche ich ständig Brühe. Aber jedes Mal eine frische Brühe aufsetzen? Ganz ehrlich: Ich mach das auch nicht. Stattdessen habe ich bisher manchmal zum fertigen Fond oder hin und wieder sogar zur gekörnten Brühe gegriffen. Beides hat seine Vor- und Nachteile – aber nichts geht über eine “echte” Brühe.

Aus diesem Grund habe ich mich letztens in die Küche gestellt und meine erste eigene Gemüsebrühe auf Vorrat gekocht. Das passende Rezept dazu habe ich hier bei Steph vom kleinen Kuriositätenladen gefunden und ein wenig nach meinem Vorrat abgewandelt.

Und ich sag euch was: Den Aufwand ist es auf jeden Fall wert! Denn heraus kommt ein kleiner Vorrat feinster Brühe, die garantiert auch gleich viel besser schmeckt, als jede gekaufte. Weil sie mit echt guten Zutaten und einer ordentlichen Prise Liebe gemacht wurde.

selbstgemachte Gemüsebrühe - www.kuechenchaotin.de

Gemüsebrühe selbstgemacht

Rezept für ca. 2 Liter selbstgemachte Gemüsebrühe/Gemüsefond

1 Stange Lauch
1/2 Sellerieknolle
4 Karotten
2 Petersilienwurzeln
2 Zwiebeln
1 Fenchelknolle
etwas geschmacksneutrales Öl zum Anschwitzen
(z.B. Rapsöl oder Erdnussöl)
2 Lorbeerblätter
1 TL bunte Pfefferkörner
1 EL grobes Meersalz
1/2 TL Senfkörner
4 Pimentkörner
1 Handvoll Petersilie
ca. 2,5 l Wasser

Das Gemüse mit Schale (auch die Zwiebeln!) waschen und in Würfel schneiden.
In einem sehr großen Topf etwas Öl zerlassen und das Gemüse ca. 5 Minuten darin anschwitzen. Die Gewürze hinzugeben und das Wasser aufgießen. Alles ein mal sprudelnd aufkochen lassen, die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und bei geschlossenem Deckel ca. 1 Stunde köcheln lassen.
Anschließend das Gemüse mit einer Schöpfkelle aus dem Topf nehmen und die Brühe durch ein feines, mit einem Mulltuch ausgelegten Sieb filtern. Die Brühe zurück in den Topf geben und erneut aufkochen lassen.

Wer das ganze haltbarmachen möchte, geht wie folgt vor: Gläser oder Flaschen ausspülen und für ca. 15 Minuten bei 150°C in den Ofen stellen. Die Gläser anschliessend etwas abkühlen lassen und mit einem Trichter in einen weiten Topf stellen. Den Topf mit Wasser auffüllen und zum Kochen bringen. Nach ca. 5 Minuten die ebenfalls kochende Brühe in die Gläser bis auf zwei fingerbreit füllen und diese sofort verschliessen.
Die Gläser aus dem Wasserbad nehmen und für ca. 15 Minuten auf den Kopf stellen. Anschließend wieder umdrehen und komplett auskühlen lassen.

Fertig!

selbstgemachte Gemüsebrühe - www.kuechenchaotin.de

Habt ihr schon mal Brühe eingekocht? Und wofür braucht ihr sie am meisten?

Guten Appetit,
Mia

Pasta mit roter Bete – kulinarische Herbstliebe

von Mia | Küchenchaotin

Eigentlich wollte ich schreiben, dass ich den Herbst von allein Jahreszeiten ganz besonders Liebe. Aber das ist nur die halbe Wahrheit, denn ich finde: jede Jahreszeit ist schön und hat ihre (kulinarischen) Vorzüge. Und ja, ich mag sogar den Winter, wenn ich mich mit einer großen Portion Comfort Food aufs Sofa kuscheln kann und mein Winterspeck mich wärmt.
Doch das Beste an Herbst, Winter und Frühling ist: Mein Lieblingsgemüse hat Saison und ich kann es verdrücken, so oft ich will.
Und mein Lieblingsgemüse ist von der eher unpopulären Sorte: Es ist die rote Bete. Der Schrecken aller Kinder und auch vieler Erwachsener.

Jahrelang kannte ich nur rote Bete aus dem Glas (liebevoll auch “roter Schrecken” genannt), die nun wirklich nicht so appetitlich ist. Meinen Geschmack trifft sie jedenfalls nicht. Doch mit den eigenen Händen, mit Liebe und den richtigen Zutaten zubereitet, ist rote Bete toll. Für mich. Und für viele andere auch! Wer noch nie rote Bete gegessen hat, der sollte vielleicht mit meiner rote Bete-Suppe starten. Oder eben das Rezept von heute!

Denn ich habe Pasta mit roter Bete mitgebracht. Und ich finde, Pasta setzt die Hemmschwelle, ein neues Lebensmittel zu probieren, sehr, sehr niedrig. Denn sie ist toll! Sie macht glücklich und allein der Gedanke an Nudeln zum Abendbrot lässt mich extra-produktiv in Richtung Feierabend arbeiten.

Und mal ganz ehrlich: Wer kann pinker Pasta widerstehen? Also ich nicht!

Pasta mit roter Bete - www.kuechenchaotin.de

Pasta mit roter Bete

Rezept für 2-3 große Portionen

2 große Knollen rote Bete
2 große Knoblauchzehen
1/2 Bio-Zitrone
4 getrocknete Tomaten
1 handvoll frische, gehackte Petersilie
gutes Olivenöl
Meersalz, Pfeffer
Pasta (Menge nach Hunger!)

Pasta mit roter Bete - www.kuechenchaotin.de

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Risotto mit Babyspinat und Zitrone – Einkaufschaos mit Happy End

von Mia | Küchenchaotin

Manchmal stehe ich vor den Regalen im Supermarkt und all das, was auf meiner Einkaufsliste steht, ist entweder gerade ausverkauft, hat Lieferschwierigkeiten, oder die Saison ist zu Ende (…oder manchmal hat sie auch noch gar nicht angefangen).
An solchen Tagen entstehen meistens neue Rezepte. Ich denke mir  “Ach, nimmste halt hiervon ein bisschen. Davon ein bisschen!” und lasse mich einfach von meinem (meist knurrenden) Magen lenken. Die Dinge landen relativ wahllos in meinem Einkaufswägelchen und von einem Plan ist keine Spur mehr.
Zu Hause packe ich dann aus und stelle fest: Ich habe entweder die Zutaten für ein Risotto oder ein Pastagericht eingekauft.

So oder so ähnlich landete dieses Risotto auf meinem Tellerchen. EIGENTLICH wollte ich mir meine Pasta mit Babyspinat-Pesto kochen, aber die Pasta hat es aus mir unerfindlichen Gründen nicht in den Einkaufskorb geschafft. Und für mein Risotto mit Zucchini und Zitrone fehlte mir… die Zucchini. Stundenlang einkaufen (und mit stundenlang meine ich: stundenlang!) und am Ende die Hauptzutat vergessen? Kann ich!

Zusammengefasst: In meiner Küche lagen nun Risottoreis, Babyspinat, Zitrone und Parmesan. Was liegt da näher, als ein Risotto aus eben diesen Zutaten? Et voilà!

Babyspinat-Risotto mit Zitrone

Risotto mit Babyspinat und Zitrone

Rezept (für 2 Portionen)

3 EL Butter
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 g Risotto-Reis (z.B. Arborio)
300 g Babyspinat
ca. 650 – 1000 ml Gemüsebrühe
1 großer Schuss trockener Weißwein
1 Handvoll geriebener Parmesan

Babyspinat-Risotto mit Zitrone-3

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