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Gemüsebrühe selbstgemacht – ganz einfach und gesund!

von Mia | Küchenchaotin

Als bekennende Risottoliebhaberin brauche ich ständig Brühe. Aber jedes Mal eine frische Brühe aufsetzen? Ganz ehrlich: Ich mach das auch nicht. Stattdessen habe ich bisher manchmal zum fertigen Fond oder hin und wieder sogar zur gekörnten Brühe gegriffen. Beides hat seine Vor- und Nachteile – aber nichts geht über eine “echte” Brühe.

Aus diesem Grund habe ich mich letztens in die Küche gestellt und meine erste eigene Gemüsebrühe auf Vorrat gekocht. Das passende Rezept dazu habe ich hier bei Steph vom kleinen Kuriositätenladen gefunden und ein wenig nach meinem Vorrat abgewandelt.

Und ich sag euch was: Den Aufwand ist es auf jeden Fall wert! Denn heraus kommt ein kleiner Vorrat feinster Brühe, die garantiert auch gleich viel besser schmeckt, als jede gekaufte. Weil sie mit echt guten Zutaten und einer ordentlichen Prise Liebe gemacht wurde.

selbstgemachte Gemüsebrühe - www.kuechenchaotin.de

Gemüsebrühe selbstgemacht

Rezept für ca. 2 Liter selbstgemachte Gemüsebrühe/Gemüsefond

1 Stange Lauch
1/2 Sellerieknolle
4 Karotten
2 Petersilienwurzeln
2 Zwiebeln
1 Fenchelknolle
etwas geschmacksneutrales Öl zum Anschwitzen
(z.B. Rapsöl oder Erdnussöl)
2 Lorbeerblätter
1 TL bunte Pfefferkörner
1 EL grobes Meersalz
1/2 TL Senfkörner
4 Pimentkörner
1 Handvoll Petersilie
ca. 2,5 l Wasser

Das Gemüse mit Schale (auch die Zwiebeln!) waschen und in Würfel schneiden.
In einem sehr großen Topf etwas Öl zerlassen und das Gemüse ca. 5 Minuten darin anschwitzen. Die Gewürze hinzugeben und das Wasser aufgießen. Alles ein mal sprudelnd aufkochen lassen, die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und bei geschlossenem Deckel ca. 1 Stunde köcheln lassen.
Anschließend das Gemüse mit einer Schöpfkelle aus dem Topf nehmen und die Brühe durch ein feines, mit einem Mulltuch ausgelegten Sieb filtern. Die Brühe zurück in den Topf geben und erneut aufkochen lassen.

Wer das ganze haltbarmachen möchte, geht wie folgt vor: Gläser oder Flaschen ausspülen und für ca. 15 Minuten bei 150°C in den Ofen stellen. Die Gläser anschliessend etwas abkühlen lassen und mit einem Trichter in einen weiten Topf stellen. Den Topf mit Wasser auffüllen und zum Kochen bringen. Nach ca. 5 Minuten die ebenfalls kochende Brühe in die Gläser bis auf zwei fingerbreit füllen und diese sofort verschliessen.
Die Gläser aus dem Wasserbad nehmen und für ca. 15 Minuten auf den Kopf stellen. Anschließend wieder umdrehen und komplett auskühlen lassen.

Fertig!

selbstgemachte Gemüsebrühe - www.kuechenchaotin.de

Habt ihr schon mal Brühe eingekocht? Und wofür braucht ihr sie am meisten?

Guten Appetit,
Mia

Eiskalte Gurken-Avocado-Suppe – gut bei Hitze!

von Mia | Küchenchaotin

Ich liebe den Sommer. Wirklich! Aber was ich nicht so liebe: Die Hitze. Hitze macht mir zu schaffen und an Abkühlung ist im Moment kaum zu denken. Mein Sommerhashtag 2014: #kackehitze!
Ich strecke die Zeit mit mehreren Portionen Eis am Tag und jeder Menge Eistee, aber so richtig Appetit auf ein richtiges, warmes Essen hab ich im Moment nicht wirklich.

Mach mal Gazpacho! Hat der Kerl gesagt. Aber kalte Suppe? Hmm, ich weiß ja nicht. Aus irgendeinem Grund fand ich immer, “kalt” und “Suppe” passen nicht zusammen.
Doch vor einiger Zeit entdeckte ich auf der Speisekarte eines Cafés eine “kalte Gurken-Avocado-Suppe”. Und da bin ich dann doch neugierig geworden. Probiert habe ich sie zwar nicht, aber ich habe mir meine eigene zusammengeklöppelt!

eiskalte Gurken-Avocado-Suppe - http://kuechenchaotin.de

Eiskalte Gurken-Avocado-Suppe

Rezept für 1-2 Portionen

1 Bio-Gurke
1 reife Avocado
1/2 grüne Peperoni
2 Lauchzwiebeln
8 Eiswürfel
Saft von 1/2 Zitrone
Salz + Pfeffer
etwas Dill

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Rotkohlsuppe – Farbe auf dem Teller

von Mia | Küchenchaotin

Rotkohlsuppe? Als ich das Rezept und das passende Bild dazu im Kochbuch “Amore: Meine Liebe zur Italienischen Küche*” entdeckte, konnt ich meinen Augen nicht trauen. Suppe aus Rotkohl? Ich weiß nicht, warum, aber ich finde das irgendwie verrückt. Auf eine äußerst positive Art und Weise.

Rotkohlsuppe - www.kuechenchaotin.de

Die Rotkohlsuppe ging mir jedenfalls nicht mehr aus dem Kopf. Diese Farbe! Und wie das wohl schmecken mag? Das Buch rief mich förmlich und die Rotkohlsuppe wollte unbedingt auf meinen Teller. Da lasse ich mich nicht lange bitten!

Rotkohlsuppe - www.kuechenchaotin.de

 

Rotkohlsuppe

Rezept für 6 Portionen
adaptiert aus “Amore: Meine Liebe zur Italienischen Küche”*

Für die Suppe
1 kleiner Rotkohl (ca. 1kg)
375g (rote) Kartoffeln
1/2 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1-1,25l heiße Gemüsebrühe
etwas Olivenöl
Salz + Pfeffer
1 EL Reissirup (oder andere Süße)
2-3 EL Zitronensaft

Für die Croutons
4 Scheiben altbackenes Baguette
etwas Olivenöl

Rotkohlsuppe - www.kuechenchaotin.de

Den Rotkohl putzen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden.
Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und kleinschneiden.

Nun in einem großen Topf etwas Olivenöl auslassen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin anschwitzen.
Nach 2-3 Minuten den Rotkohl und die Kartoffeln hinzugeben, kurz anrösten und mit der Gemüsebrühe ablöschen.
Alles für ca. 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.

Die Suppe im Anschluss fein pürieren.
Abweichend vom Rezept habe ich sie mit etwas Reissirup, ein paar Spritzern Zitronensaft und Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Für die Croutons die Baguettescheiben in Würfel schneiden und im Olivenöl kräftig anrösten. Die Croutons auf der Suppe servieren.

Fertig!

Rotkohlsuppe - www.kuechenchaotin.de

 

Bevor der Zitronensaft in die Suppe kommt, ist sie tief blau-lila. Wenn der Zitronensaft auf die Suppe trifft, färbt er sich knallpink und die Suppe bekommt ihre knall-lila-Farbe. Schüttet man dann mehr Brühe dazu, wird sie wieder dunkler. Da kommt ein bisschen Tuschkasten-Feeling auf!

Guten Appetit,
Mia

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Warum ich nicht nur eine Küchenchaotin, sondern auch eine Küchenidiotin bin. Ein toller Mixer, ein gebrochenes Herz und eine Maronensuppe.

von Mia | Küchenchaotin

Alle, die etwas über mich schreiben, behaupten immer, ich sei gar keine richtige Chaotin. Und sie haben es alle heraufbeschworen!
Was ich meine? Seht selbst.

Das ist der grandiose Mixer von TURMIX:

Turmix_Standmixer_B(Bild:Turmix)

Und das hier ist der Mixer von TURMIX auf meinem Fußboden.
Turmix Scherben

Welcher blöde Blödblödmann ist eigentlich auf die Idee gekommen, einfach zu behaupten, dass Scherben Glück bringen?

Auf dem ersten Bild, da sehe ich Glück. Auf dem zweiten Bild, da sehe ich mich selbst vor meinem inneren Auge, als ich begriffen habe, was kurz vor der Aufnahme passiert ist. Mit weit aufgerissenen Augen (und Mund – aber das sieht dämlich aus, deshalb verrate ich das nicht) und einem plötzlichen Stein/einem Brocken/einem Mount Everest auf dem Herzen, einem Kloß im Hals und, zugegebenermaßen, auch etwas Pipi in den Augen.
Glück ist anders!

Eigentlich wollte ich hier einen ganz anderen Beitrag schreiben.

Ich wollte schreiben, dass in meiner Küche seit einigen Monaten ein Gerät steht, dass mein Herz erobert hat und dass ich viel zu lang gewartet habe, es euch vorzustellen.
Ich wollte schreiben, dass ich im August (wie die aufmerksamen Instagram-Follower wissen) auf einer Veranstaltung der Firma TURMIX war, bei der ich mein Herz an einen Mixer verlor – an eben den Mixer, dessen Glasbehälter nun nur noch aus 293457 Scherben besteht.
Ich wollte euch ein tolles Rezept zeigen, das in dem Mixer so cremig püriert wurde, dass ich beim Probieren vor Glück jauchzen musste.
Und erzählen wollte ich ganz viel: Dass hinter dem Produkt ein tolles Schweizer Traditionsunternehmen steckt, dessen Mitarbeiter einen charmanten Akzent haben und das sich mit seinem Designer bei der Herstellung der Produkte so viele Gedanken bis ins kleinste Detail gemacht hat, dass ich wahrscheinlich ein mehrseitiges Werk darüber verfassen könnte.
Von den Klingen, die so scharf sind, dass man aufpassen muss, dass man sich nicht die Finger absäbelt und die so angeordnet wurden, dass die Pürierleistung maximal ist. Von dem Behälter, der extra kleeblattförmig gefertigt wird, damit der Strudel, der beim Pürieren entsteht, die gesamte Masse optimal erfassen kann. Davon, wie begeistert ich bin, dass man die Klingeneinheit und den Glasbehälter trennen kann, damit man das Gerät mit möglichst wenig Aufwand reinigen kann.
Ich wollte euch berichten, dass der TURMIX Standmixer zwar sehr viel Saft hat, das Gerät dabei aber dabei so leise bleibt, dass die Nachbarn sich endlich nicht mehr beschweren müssen.

Ich wollte schreiben: “Die von TURMIX – die machen Produkte fürs Leben!”, denn das tun sie! Da kann man auch den etwas höheren Preis investieren, denn vermutlich braucht man danach nie wieder ein anderes Gerät.
Und zum Beitrag, den ich euch hier präsentieren würde, wollte ich euch tolle Fotos zeigen, die ich von meinem TURMIX-Standmixer gemacht habe.

Wie auch immer. Alles, was ich habe, ist ein tolles Rezept, ein Bild von Scherben auf dem Fußboden und ein flaues Gefühl in der Magengegend.

Wie das denn passieren konnte?

Die Suppe war fertig und der Mixer eingesaut. Ich wollte ihn für ein vorzeigbares Foto nur noch schnell hübsch machen, denn auch wenn er nicht eitel ist – ich bin es und mag das lieber so. Doch statt in der Spüle landete der Glasbehälter, dank einer ungeschickten Bewegung mit dem Ellenbogen, auf dem Fußboden. Der ultimative Beweis dafür, dass ich nicht nur behaupte, eine KüchenCHAOTIN zu sein. Manchmal bin ich sogar eine KüchenIDIOTIN.

Aber ich lasse mich nicht unterkriegen. Weder die Tatsache, dass ich es geschafft habe, den Glasbehälter des Mixers in die ewigen Jagdgründe zu schicken, noch die Tatsache, dass ich bei der Rettung der Klingeneinheit fast eine Fingerkuppe eingebüßt hätte (es ist aber auch wirklich ein scharfes Ding, dieser Mixer!), soll mich davon abhalten, euch den Standmixer von TURMIX ans Herz zu legen. Ich bin wirklich überzeugt von dem Gerät und mein Herzchen ist angesichts des Scherben-Dramas gebrochen.

Alles wird am Ende gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.

Das ist mein Motto. Ich glaube an Happy Ends und ich habe eins bekommen:
TURMIX hat geahnt, dass es Küchenchaoten-Idiotinnen da draußen gibt und es war – nach einem kurzen Geständnis am Telefon mit schamrotem Kopf – kein Problem, ein Ersatzteil zu ordern.
Der Kundenservice wurde bei dieser Aktion gleich mitgetestet und hat bestanden.

Den TURMIX kann man in Deutschland übrigens hier erstehen.


Und für all diejenigen unter euch, die bis hierhin durchgehalten haben, gibt es jetzt eine Stärkung: Die cremigste aller Maronen-Suppen. Schnell nachkochen und beruhigen!

Maronensuppe

Maronen-Suppe

Rezept für 2 große Portionen

1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 mittelgroße Kartoffel
250g vakuumierte Maronen
400ml Pilzfond + 100ml Wasser
4 Zweige Thymian
1 kleine Prise Muskat
1 kleine Prise Zimt
200ml Sahne
Salz+Pfeffer
etwas geschmacksneutrales Öl

Die Kartoffel, Zwiebeln und die Knoblauchzehe Schälen und kleinschneiden. In einem großen Topf mit etwas Öl anbraten. Die Maronen hinzugeben und kurz mit anbraten lassen.
anschließend mit dem Pilzfond und dem Wasser ablöschen, den Thymian hinzugeben und für ca. 15-20 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
Alles zusammen mit einer kleinen Prise Muskat und Zimt und der Sahne in einen Mixer geben und cremig durchpürieren.
Mit Salz (verträgt viel!) und etwas Pfeffer abschmecken.

Fertig!

Guten Appetit,
Mia

 

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P.S.: Der Mixer wurde mir kosten- und bedingungslos von der Firma TURMIX zur Verfügung gestellt.

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