Archiv von ‘Suppen’ Kategorie

Zucchini-Cremesuppe mit Thymian, Pinienkernen und Ciabatta-Knoblauch-Croutons

von Mia | Küchenchaotin

Eine gute Zucchinisuppe ist eine echte Herausforderung. Böse Zungen behaupten ja, Zucchini würde nicht nach viel schmecken, aber hier muss ich für eine meiner liebsten Gemüsesorten in die Bresche springen: Zucchini schmecken nur dann nach nichts, wenn man sie falsch zubereitet!
Denn richtig verarbeitet haben Zucchini einen feinen, fantastischen Geschmack – leicht nussig, leicht kürbissig.
Genau da ist jedoch das große Problem: Kocht man die Zucchini für die Suppe ist der feine Geschmack schnell verflogen. Deshalb gab es im Hause Küchenchaotin auch schon einige Zucchini-Suppen, die der Geschmacksrichtung „nicht besonders viel“.
Bis zu dieser Suppe. Heute gibt es nämlich den vollen Zucchini-Power als Süppchen! Mit ein bisschen Thymian, ein paar gerösteten Pinienkernen und herrlich nach Butter und Kobluch duftenden Ciabatta-Croutons!
Ich bin in diese Kombination total verknallt – und denke, sie könnte euch auch gefallen!

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Zucchini-Cremesuppe mit Thymian, Pinienkernen und Ciabatta-Knoblauch-Croutons

Rezept für 3-4 Portionen

1 Zwiebel
1 große Kartoffel
3 mittelgroße Zucchini
2 EL geschmacksneutrales Öl
ca. 400 ml Brühe
6 Zweige Thymian
200 ml Sahne
Salz+Pfeffer
3 EL Pinienkerne
1 Ciabattabrötchen
3 Knoblauchzehen
3 EL Butterschmalz

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Selbstgemachte Ramen mit Tomaten, Spinat und Champignons – eine Jugendliebe

von Mia | Küchenchaotin

Ramen. Die Liebe zu diesem Gericht hat schon sehr früh angefangen! Ich gehe einfach mal davon aus, dass die kleinen Pakete mit den typischen Instant-Nudeln und der durchschlagenenden kleinen Gewürzmischung frisch aus dem Chemielabor, die man nur kurz mit Wasser übergießt und dann herunterschlingt, jeder kennt. Und: Ich gehe ebenfalls davon aus, dass sie fast jeder zu irgendeinem Zeitpunkt in seinem Leben mal gut fand.
Meine Fertig-Ramen-Phase war ungefähr, als ich 14 Jahre alt war. Ich weiss nicht, was die Faszination wirklich ausgemacht hat, vermute aber, es lag an der Einfachheit verbunden mit dem – natürlich auf Geschmacksverstärkern basierenden – intensiven Geschmack dieses doch so einfachen Gerichts. Als ich 14 war, hätte ich jedenfalls phasenweise nichts lieber gegessen, als 3x am Tag eine Schüssel Ramen.

Doch solche Phasen gehen vorbei. Ein mal, weil ich des immergleichen und vielleicht doch ein bisschen zu intensiven Geschmacks irgendwann überdrüssig wurde, andererseits, weil ich mir im Klaren darüber wurde, dass Geschmack aus einer winzigkleinen Tüte weder natürlich, noch gesund, noch wirklich nahrhaft sein kann. Und außer maximal ein mal als Vorspeise im Restaurant war Ramen damit von meiner Essensliste gestrichen.

Als ich neulich vor dem China-Regal des Supermarktes meines Vertrauens stand, überkam mich dann aber plötzlich wieder der Appetit. Zu meinem Glück lag gleich neben den Paketen mit dem Fertig-Ramen eine große Packung Mie-Nudeln ohne Chemiebaukasten, die stattdessen in meinem Einkaufswagen landete.

Ramen selber machen – das kann doch nicht so schwer sein! – dachte ich mir. So verschwand ich zwischen den Regalen, sammelte alles ein, was ich mir in meinem selbstgemachten Ramen-Süppchen gut vorstellen konnte und machte mich zu Haus ans Werk.
Gleich vorab: Mein Gedanke war nicht falsch. Die Selbstgemachten Ramen waren inklusive Schnippelarbeit in unter 25 Minuten fertig!

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Selbstgemachte Ramen mit Tomaten, Spinat und Champignons

Rezept für 4 große Portionen

80 g Mie-Nudeln*
1 Schalotte
2 Tomaten
8 Champignons
100 g Babyspinat
1/2 rote Chilischote
1 Frühlingszwiebel
2 EL Kokosöl
1 L Gemüsebrühe
Sojasauce
Koriander zum Garnieren

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Champignoncreme-Suppe mit Steinpilz-Topping – Schietwetter ist mir egal

von Mia | Küchenchaotin

Was für ein Jahresstart! Nachdem der Jahreswechsel nicht allzu kalt und relativ trocken hinter uns liegt, zeigt sich das Wetter von seiner nicht so schönen Seite: Im Norden ist es bitterkalt und im Süden schüttet’s wie aus Eimern. Echtes Schietwetter also!

Und wie das bei Schietwetter nun mal so ist: Der Körper sehnt sich nach Wärme. Nach wohltuenden Mahlzeiten, die nicht nur den Körper von innen Heizen, sondern auch die Seele ein bisschen. Futter für die Seele quasi.
Und was bietet sich da besser an, als eine gute Suppe? Auf dem Sofa einkuscheln, eine heisse Suppe löffeln und eine gute Serie sehen – so stelle ich mir einen perfekten Schietwetter-Tag vor!

Als Grundlage für mein Rezept habe ich mir bei Lea Linster abgeguckt – von diesem Rezept – und es nach meinen Wünschen adaptiert.

Champignoncremesuppe mit Steinpilz-Topping - www.kuechenchaotin.de

Champignoncremesuppe mit Steinpilz-Topping

Rezept für 4 Portionen

Für die Suppe
500 g weiße Champignons
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Butterschmalz
1 TL Mehl
800 ml Gemüsefond
150 Gramm Crème fraîche
Salz

Außerdem:
2 EL getrocknete Steinpilze
½ TL schwarze Pfefferkörner
1 Prise Fleur de Sel

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Kürbissuppe aus dem Ofen – gegen Heimweh – mit MILRAM {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Kürbissuppe im Kürbis aus dem Ofen - www.kuechenchaotin.de

Neulich fand ich eine Postkarte in meinem Briefkasten. „Dein Beitrag mit dem Bauernfrühstück klingt nach Heimweh“, schreibt meine Oma mir.
Ende August/Anfang September habe ich meine heißgeliebte Heimat im Norden verlassen und bin in den Süden gezogen. 750 km in den Süden. Denn halbe Sachen machen kann ja jeder.
Das war so eigentlich in diesem Leben nie geplant, denn ich bin mit dem Norden verbunden wie ein Schiff mit seinem Heimathafen – aber auch ein Schiff, das fährt ja mal aus dem sicheren Hafen hinaus. Und: Wo die Liebe hinfällt, da tritt sie sich fest. Und das hat sie nun mal im Süden der Republik getan.

Habe ich Heimweh? Ich weiß es gar nicht genau. Was ich aber definitiv festgestellt habe, ist, dass alles, was man so über die Norddeutschen sagt, wahr ist. Vom Singsang-ähnlichen Dialekt über die direkte und schnörkellose Art, bis hin zur berühmt-berüchtigten norddeutschen Zurückhaltung: ja, ja, ja! Ich mag das sehr, weil ich es so kenne. Wenn ich etwas vermisse, dann ist das nicht etwa das Meer oder die Landschaft. Mir fehlt höchstens – und das auch nur ganz manchmal – das Lebensgefühl. Ein Lebensgefühl, das man einem außenstehenden, der nicht aus dem Norden kommt, wohl gar nicht richtig treffend beschreiben kann.

Opas Garten - www.kuechenchaotin.de

Das Rezept, dass ich euch heute mitgebracht habe, ist im Original von Paul Bocuse und ich habe es ein bisschen „eingenordet“. Denn statt des Gruyère, der im Orginalrezept vorkommt, habe ich den Sylter von MILRAM verwendet. Denn MILRAM kommt aus meiner Heimat – dem Norden – und der Sylter Käse ist kräftig und würzig, so wie wir es im Norden gern mögen. Mit seinem feinen Aroma passt er sich perfekt in das kalorienreiche Gesamtbild ein.
Und auch wenn Kürbissuppe keine norddeutsche Spezialität ist: Die beste Kürbissuppe wird aus dem Kürbis aus dem Garten von meinem Opa gekocht. Und ist damit für mich ein ultimatives Heimat-Rezept.

Kürbissuppe im Kürbis aus dem Ofen - www.kuechenchaotin.de

Kürbissuppe mit Crème fraîche und Sylter

Rezept für 2 große Portionen

300 g Crème fraîche
1 Knoblauchzehe
2 kleine Hokkaido-Kürbisse
175 g Sylter in Scheiben
1 EL frische Orangenschale
Salz und Pfeffer

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Die Crème fraîche in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen. Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln und zur Crème fraîche in den Topf geben. Die Masse zugedeckt ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Die beiden Hokkaido waschen und den Deckel abschneiden. Mit einem Löffel oder einen Kugelausstecher aushöhlen.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Sylter in feine Streifen oder Würfel schneiden und zusammen mit der Orangenschale und einer kräftigen Prise frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Salz unter die Crème fraîche-Masse rühren. Die Masse auf die beiden Kürbisse verteilen und den Deckel (ggf. mit einem Zahnstocher fixiert) aufsetzen.

Den gefüllten Kürbis für ca. 1 1⁄2 Stunden im Ofen backen und direkt servieren.

Fertig

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Ist der Kürbis erst ein mal auf dem Teller gelandet, kann jeder seine eigene Portion „mischen“ und das Fruchtfleisch von den Wänden kratzen.
Und immer schön an die Seele denken. Diese Suppe ist für die Seele! Die Hüften lassen wir außen vor.

Guten Appetit,
Mia

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