Geröstete Garam Masala-Kartoffel mit Avocado-Limetten-Mayo – Kartoffeln in „hip“

von Mia | Küchenchaotin

Man sagt den Deutschen nach, sie würden ihre Kartoffeln lieben und überproportional viel davon verzehren. Und tatsächlich traf ich als Kind fast jeden Abend die „langweiligen drei“ auf meinem Teller: Kartoffeln, Fleisch und Gemüse. Das ist an sich nicht schlecht, denn diese Kombination lässt viel Raum für unterschiedliche Kombinationen aber: ich war sehr untypisch deutsch kein großer Fan von Kartoffeln und sie waren die einzige Konstante.
Nachdem ich von zu Hause ausgezogen war, habe ich deshalb fast jeden Abend eine Nudel-, Reis- oder Pizzaparty gefeiert und eins gab es sehr lange nicht mehr: Kartoffeln.

Es dauerte eine ganze Weile, bis ich Zugang zu den Knollen fand. Erst vor ein paar Jahren habe ich gelernt, Kartoffeln zu schätzen zu lernen. Es fing an mit meiner unbändigen Liebe für Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen und auch Pellkartoffeln mag ich heute sehr gerne essen. Nur eins löst bei mir immer noch keine Begeisterungsstürme aus: „langweilige“ Salzkartoffeln.
Dass bei den Kartoffeln aus dem Ofen noch ordentlich Luft nach oben ist, war mir immer bewusst, aber erst dieses Rezept, dass ich auf Pinterest entdeckt habe, hat mich dazu gebracht, endlich mal ein bisschen zu probieren.
Was dabei rausgekommen ist, hat mit dem Original nicht mehr viel zu tun – ist aber so lecker, dass ich es drei Tage in Folge gekocht gebacken habe.

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Geröstete Garam Masala-Kartoffeln aus dem Ofen mit Avocado-Limetten-Mayo

Rezept für 4 Portionen

Für die Kartoffeln
1 kg Kartoffeln
2 TL Garam Masala
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Salz
Olivenöl
etwas gehackte Blattpetersilie

Für die Avocado-Limetten-Mayo
100 g Mayonnaise
1 kleine Avocado
1 Handvoll Blattpetersilie
1 TL Knoblauchpulver
Saft von 1 Limette
Salz

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Mini Rosenkohl-Käse-Quiches mit Burlander – Snacken leicht gemacht! {enthält Werbung}

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin sowohl beruflich als auch familiär bedingt sehr viel auf Reisen. Meistens bin ich mit dem Zug unterwegs und immer stelle ich mir vorher die Frage: Was nehme ich mir am Besten als Reiseproviant mit?

Die naheliegendste Antwort ist: Etwas, das schmeckt. Aber ganz so einfach ist das ja auch wieder nicht. Jeder, der schon einmal in einem Abteil mit einem anderen Fahrgast saß, der einen geruchsintensiven Snack ausgepackt hat, weiss, wovon ich rede: Es muss schmecken, es muss satt machen und es darf auf keinen Fall für eine unangenehme Geruchsüberraschung sorgen.

Und damit kommen wir zu meinem zweiten Rezept, das ich für und mit MILRAM für die drei Sorten Burlander ausgetüftelt habe: Heute ist der Burlander mild-würzig aus der Heimat der Frische an der Reihe, der wunderbar sättigt, garantiert mild in Geschmack und Geruch ist und zudem noch ganz famos schmilzt, wenn man ihm Feuer unterm Hintern macht.
Deshalb ist er wie gemacht für ein paar Mini-Quiches mit frischem Gemüse, die platzsparend in der Handtasche verschwinden und auf jeder Reise unauffällig weggesnackt werden können.
Wenn sich Käse, Gemüse und Ei im Blätterteig treffen, dann macht das übrigens nicht nur sehr satt, sondern auch sehr glücklich.

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Das Beste ist: Die Mini-Quiches sind wahnsinnig schnell gemacht und gerade mit dem Teig muss nicht allzu akkurat gearbeitet werden, denn beim Backen geht der Rand der kleinen Quiches noch auf.
Und: sie sind frisch und warm eine Wucht, aber auch kalt aus der Hand als Snack ganz wunderbar. Sie später aufzuwärmen ist ebenfalls kein Problem. Mehr geht nicht!

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Mini Rosenkohl-Käse-Quiches mit MILRAM Burlander mild-würzig

Rezept für 12 Mini Quiches aus der Muffinform

500 g Rosenkohl
1 große rote Zwiebel
4 Scheiben MILRAM Burlander mild-würzig 45% Fett i.Tr.
5 Eier (M)
1 EL Honig
Salz
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal (270 g)
etwas Butter zum Fetten der Form

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Den Rosenkohl putzen und in Viertel schneiden. Die rote Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden.
Die Käsescheiben übereinander legen und grob würfeln.
Rosenkohl, Zwiebel und Käse in einer Schüssel gut miteinander vermengen und bereitstellen.

Die Eier mit dem Honig und einer ordentlichen Prise Salz gut verkleppern.

Ein Muffinblech leicht fetten und den Blätterteig darauf ausrollen. Den Teig vorsichtig in die Mulden drücken und dabei aufpassen, dass er nicht reisst. Mit einem Messer grob rund um die einzelnen Förmchen herumschneiden. Den überschüssigen Teig entfernen.
Die Rosenkohl-Käse-Masse auf die 12 Mulden verteilen und mit dem Honig-Ei begießen.

Im vorgeheizten Ofen bei 220°C Ober- und Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen, bis die Quiches goldbraun sind.

Fertig!

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Wer mag, kann die übriggebliebenen Teigreste aufs Backblech legen, mit einm bisschen Käse bestreuen und einfach mit den Quiches mitbacken! So lecker!

Was ist euer liebster Snack mit Käse zum Mitnehmen?

Guten Appetit,
Mia

Ein „wildes“ Blaubeer-Eis – frisch geklaut aus Kanada

von Mia | Küchenchaotin

"Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

Letztes Jahr in Kanada habe ich nicht nur geschaut, wo eigentlich die wilden Blaubeerchen wohnen, sondern durfte mir auch typisch Ost-kanadische Küche ansehen. An einem der schönen Tage führte unser Weg deshalb zu einem Ernte-Fest, auf dem in familiärer Atmosphäre lokales Obst und Gemüse zu Leckereien verarbeitet wurden, die man gegen eine Spende für einen guten Zweck vernaschen konnte.
Frischer geht’s nicht!

Ernte-Fest in Kanada - www.kuechenchaotin.de

Und als mir eine nette junge Dame ein herrliches Blaubeer-Eis mit wilden Blaubeeren in die Hand drückte habe ich mich gefragt: Warum ist eigentlich kein Blaubeer-Eis auf meinem Blog?

Ernte-Fest in Kanada - www.kuechenchaotin.de "Wildes" Blaubeer-Eis - www.kuechenchaotin.de

Über diese Frage habe ich bei dem Blaubeer-Eis gründlich nachgedacht. Und bei einem frischen Maiskolben. Und bei einem heißen Gebäck mit Blaubeersauce und einer weiteren Kugel Eis. Auf einer Veranda. Vor einer blaubeerfarbenen Tür. Ihr merkt: ich hatte es wirklich sehr schwer!

Kanada - www,kuechenchaotin.de

Ich hatte ehrlich gesagt ein wenig bedenken, ob das Eis zu Hause mit gefrorenen und wieder aufgetauten Blaubeeren genau so gut schmecken könnte, wie mit den ganz frischen vor Ort, aber ich kann euch beruhigen: Das tut es! Wichtig ist – wie erwähnt – dass die Blaubeeren aufgetaut werden, bevor sie ins eins kommen, sonst bilden sich unschöne Eiskristalle.

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„Wildes“ Blaubeer-Eis

Rezept für ca. 1 L Eis

3 Eier
100g Zucker
180ml Milch
250ml Sahne
Mark von 1 Vanilleschote
1 Päckchen Vanillezucker
250 g wilde Blaubeeren (TK)

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Zitronen-Frischkäse-Ravioli mit gebräunter Pinienbutter – ein Pastaträumchen

von Mia | Küchenchaotin

„Du machst deine Pasta selbst? Das wäre mir ja zu aufwändig!“ ist eine Aussage, mit der ich öfter konfrontiert werde.
Wenn es ganz schnell gehen muss – das heisst: wenn ich mir überlege „in 10 Minuten will ich spontan Pasta“ essen – dann greife auch ich mal zur Tüte, aber ansonsten mache ich meine Pasta tatsächlich selbst. Warum? Weil es gar nicht so aufwändig ist, wie immer alle denken!
Der Pastateig selbst ist schnell zusammengeknetet und zieht in der Folie ganz allein vor sich hin, das ausrollen ist eine Sache von 5-10 Minuten mit der Nudelmaschine (seit ich mir die Nudelaufsätze für die Kitchenaid* gegönnt habe, sogar noch schneller), die sich durch die verkürzte Kochzeit von frischer Pasta direkt ammortisieren und die Pasta schmeckt einfach um Welten besser, als jede gekaufte Variante.
Weil man die Liebe schmeckt.

Außerdem kommt hinzu: ich liebe gefüllte Pasta, bin aber der Füllungsvariationen, die man im Supermarkt kaufen kann wirklich überdrüssig. 4 Käse oder Spinat-Ricotta? GÄHN! Nur bei selbstgefüllter Pasta kann man die Füllung frei wählen und so gestalten, dass sie passt wie die Faust aufs Auge.
Und ich finde: essen, dass man wirklich von der Pieke auf selbst gemacht hat, schmeckt allein durch den erhöhten Wertschätzungsfaktor sowieso grundsätzlich besser.

Ich sehne mir gerade den Frühling herbei und habe deshalb eine passende Pasta im Gepäck: Ravioli mit einer superfrischen Zitronen-Frischkäse-Füllung und einer herrlichen gebräunten Pinienbutter. Allein bei dem Gedanken läuft mir schon wieder das Wasser im Munde zusammen!

Ist der Pastateig erst mal fertig, dauert es mit ausrollen, füllen und kochen nur knapp 20 Minuten, wenn ein kleines bisschen Übung im Spiel ist.

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Zitronen-Frischkäse-Ravioli mit gebräunter Pinienbutter

Rezept für 2-3 Portionen

Für den Pastateig
150 g Mehl
1 Prise Salz
1 Ei
1 Eigelb

Für die Füllung
250 g Frischkäse
100 g geriebener Parmesan
abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
etwas Zitronensaft
Salz und Pfeffer
1 Ei

Für die Pinienbutter
4 EL Butter
2 EL Pinienkerne

Außerdem
Parmesan und Basilikum zum Garnieren
1 zusätzliches Ei, wenn ohne Raviolibrett gearbeitet wird

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