Pikante Süßkartoffelräder aus dem Ofen – volle Süßkartoffelpower

von Mia | Küchenchaotin

Süßkartoffeln sind und bleiben vorerst mein neuer „letzter Schrei“. Ich liebe den Geschmack – leicht süß, aber doch irgendwie herzhaft – und die Konsistenz, wenn sie gegart ist.
Dabei zeichnet sich wie bei allen Gemüsesorten ab, dass ich sie am liebsten in verschiedenen Formen backe. Das Backen von Gemüse hat im Vergleich zum Kochen einen ganz entscheidenden Vorteil: Der Geschmack wird direkt im Gemüse selbst konserviert, es gart in seinem eigenen Saft. Während beim Kochen in Wasser immer etwas vom Geschmack herausgespült und mit dem Wasser entsorgt wird, sammelt sich die ganze Geschmackspower im Essen und landet auf dem Teller. Ich liebe das!

Meine Süßkartoffeln habe ich bisher als Pull Apart-Variante aus dem Ofen gezupft, oder gebacken und und gefüllt, aber als echter Süchtling ist das natürlich nicht lange genug. Deshalb habe ich heute eine neue Variante – pikante Süßkartoffeln aus dem Ofen.
Was ihr dazu braucht, sind dieses mal unbedingt „schlanke“ Süßkartoffeln. Wenn Ihr davor steht, werdet ihr direkt wissen, welche Form ich meine: Es gibt die dicken, fast Runden, die fast so aussehen wie normale Kartoffeln und immer wieder finden sich auch welche, die eher länglich und im Vergleich irgendwie dünn aussehen. Genau die wollen wir haben!

Süßkartoffeln mit scharfer Marinade – was erst mal irgendwie ein bisschen komisch klingt (süß, salzig, scharf), ist in der Realität ein echter Knaller.
Aus dem Rezept bekommt ihr – je nach Größe der Kartoffeln – ziemlich genau ein Blech. Als Beilage sollte es für 3 – 4 Portionen reichen, ich verdrücke es aber hin und wieder auch als 1 1/2 Hauptmahlzeiten.

Pikante Suesskartoffelraeder aus dem Ofen

Pikante Süßkartoffelräder aus dem Ofen

Zutaten für 3-4 Portionen als Beilage

2 große, schlanke Süßkartoffeln
1 TL Chilipulver (gestrichen)
1 TL edelsüßes Paprikapulver
3 EL Olivenöl
Salz

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Blueberry Bread Pudding mit Chantilly Maple Cream – nach dem Rezept von echten kanadischen Großmüttern

von Mia | Küchenchaotin

Ich habe euch gewarnt und heute mache ich es wahr! Heute kommt die ultimative, wahnsinnig sättigende, unfassbar mächtige, aber herrlich leckere Nachspeisen-Sauerei, an die ich in Kanada mein Herz verloren habe.

Blueberry Bread Pudding mit Chantilly Maple Cream - www.kuechenchaotin.de

Doch ganz auf Anfang: Letztes Jahr durfte ich zusammen mit Mel von Gourmet Guerilla, Ricarda von 23qm Stil, Nicoletta von Livelifedeeply – now, Nic von luziapimpinella und meinem Kochhelden schauen, wo eigentlich die wilden Blaubeeren herkommen und wie es ihnen da geht.
Es war ein Fest! Und eines Abends waren wir beim Kilted Chef eingeladen, der in Neuschottland wohl eine echt große Sache ist. Zusammen mit ihm haben wir ein Blaubeer-Menü gekocht, dass es in sich hatte: Mehrere Gänge und der Nachtisch, den ich euch heute auch hier auf dem Blog serviere – alles mit Blaubeeren!

Cooking with the Kilted Chef

Wir haben gelernt, wie man Lobster auseinandernimmt, darüber gesprochen, was die kanadische Küche geprägt hat und ausmacht, eine ganze Menge Bier und Wein vernichtet und Alain ein paar exklusive Rezepte entlocken können.
Welches mein Favorit ist, war sofort klar: Der Nachtisch! Ein Blueberry Bread Pudding, so wie ihn die kanadischen Omis in ihren Küchen machen. Ich bin immer noch ganz aus dem Häuschen, denn diese Nachspeise ist für mich der Inbegriff von Kanada! Sie ist schlicht, aber nicht zu einfacht, relativ mächtig, relativ süß, bodenständig und enthält die magischen zwei: Blaubeeren und Ahornsirup.

Cooking with the Kilted Chef

Ich habe ein paar Kleinigkeiten beim Nachbacken in Deutschland abwandeln müssen, da es einige Zutaten hier bei uns leider nicht gibt. Die frischen wilden Blaubeeren im Originalrezept werden eingekocht – ich habe stattdessen wilde Blaubeeren aus Kanada aus dem Glas genommen (die findet ihr in jedem Supermarkt) und statt Ahorn-Extrakt habe ich Ahornsirup verwendet.
Und wenn ich ihr wäre, dann würde ich die Zuckermenge ein wenig reduzieren, denn der Blueberry Bread Pudding ist wirklich sehr, sehr, sehr süß. Wenn ich das sage, dann soll das schon was heißen!

Cooking with the Kilted Chef

Blueberry Bread Pudding mit Chantilly Maple Cream

Rezept für 1 20×30 cm-Backform

Für den Blueberry Bread Pudding
1 Sandwich-Toastbrot
6 Eier (M)
250 ml Sahne
400 g brauner Zucker
300 g weißer Zucker
Mark von 1 Vanilleschote
4 EL Ahornsirup
150 g wilde Blaubeeren (Waldheidelbeeren) aus dem Glas (Abtropfgewicht)
1 EL Stärke

Für die Chantilly Maple Cream
250 g Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
1 Esslöffel Ahornsirup

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Wein-Gadgets – was braucht man und was nicht? – meine Kolumne für WeinPlaces

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin ein kleines Spielkind. Ich habe gerne die neueste Technik, probiere gerne neue Dinge und bin immer neugierig und auf der Suche nach Dingen, die ich so noch nicht kenne.
Mit der Liebe zum Wein ist es genau so: Alles, was ich nicht kenne, muss ausprobiert werden. Und auf meiner Suche nach tollen „Wein-Gadgets“, bin ich über eine ganze Menge Zubehört gestolpert, das ich so noch nie gesehen hattet.

Wein-Gadgets

Deshalb habe ich für meine Kolumne auf WeinPlaces 8 gängige Gadgets unter die Lupe genommen und geschaut: Was ist eigentlich ein richtiges „Must-Have“ und was braucht eigentlich kein Mensch? Wie viele Korkenzieher-Arten gehören in einen Expertenhaushalt? Und wie wichtig ist eigentlich so ein Wein-Humidor?

Wein-Gadgets

Den Beitrag dazu gibt es wie immer nicht hier bei mir, sondern drüben bei Gerolsteiner WeinPlaces! Viel Spaß damit!

Wein-Gadgets

Prost!
Mia

 

Selbstgemachte Ramen mit Tomaten, Spinat und Champignons – eine Jugendliebe

von Mia | Küchenchaotin

Ramen. Die Liebe zu diesem Gericht hat schon sehr früh angefangen! Ich gehe einfach mal davon aus, dass die kleinen Pakete mit den typischen Instant-Nudeln und der durchschlagenenden kleinen Gewürzmischung frisch aus dem Chemielabor, die man nur kurz mit Wasser übergießt und dann herunterschlingt, jeder kennt. Und: Ich gehe ebenfalls davon aus, dass sie fast jeder zu irgendeinem Zeitpunkt in seinem Leben mal gut fand.
Meine Fertig-Ramen-Phase war ungefähr, als ich 14 Jahre alt war. Ich weiss nicht, was die Faszination wirklich ausgemacht hat, vermute aber, es lag an der Einfachheit verbunden mit dem – natürlich auf Geschmacksverstärkern basierenden – intensiven Geschmack dieses doch so einfachen Gerichts. Als ich 14 war, hätte ich jedenfalls phasenweise nichts lieber gegessen, als 3x am Tag eine Schüssel Ramen.

Doch solche Phasen gehen vorbei. Ein mal, weil ich des immergleichen und vielleicht doch ein bisschen zu intensiven Geschmacks irgendwann überdrüssig wurde, andererseits, weil ich mir im Klaren darüber wurde, dass Geschmack aus einer winzigkleinen Tüte weder natürlich, noch gesund, noch wirklich nahrhaft sein kann. Und außer maximal ein mal als Vorspeise im Restaurant war Ramen damit von meiner Essensliste gestrichen.

Als ich neulich vor dem China-Regal des Supermarktes meines Vertrauens stand, überkam mich dann aber plötzlich wieder der Appetit. Zu meinem Glück lag gleich neben den Paketen mit dem Fertig-Ramen eine große Packung Mie-Nudeln ohne Chemiebaukasten, die stattdessen in meinem Einkaufswagen landete.

Ramen selber machen – das kann doch nicht so schwer sein! – dachte ich mir. So verschwand ich zwischen den Regalen, sammelte alles ein, was ich mir in meinem selbstgemachten Ramen-Süppchen gut vorstellen konnte und machte mich zu Haus ans Werk.
Gleich vorab: Mein Gedanke war nicht falsch. Die Selbstgemachten Ramen waren inklusive Schnippelarbeit in unter 25 Minuten fertig!

Selbstgemachte Ramen mit Tomaten, Spinat und Chamignons - www.kuechenchaotin.de

Selbstgemachte Ramen mit Tomaten, Spinat und Champignons

Rezept für 4 große Portionen

80 g Mie-Nudeln*
1 Schalotte
2 Tomaten
8 Champignons
100 g Babyspinat
1/2 rote Chilischote
1 Frühlingszwiebel
2 EL Kokosöl
1 L Gemüsebrühe
Sojasauce
Koriander zum Garnieren

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