Freestyle-Kochen im Chaotenclub – Spaghetti mit Zucchinicreme

von Mia | Küchenchaotin

Der Sommer ist in Norddeutschland angekommen – Jippie! Ich krame meine Sommerkleidchen und die FlipFlops hervor und freue mich wie ein kleines Kind über die ersten Sommersprossen auf meinem Nasenrücken.

Wenn meine Mutter, meine kleine Schwester Lilly und ich aufeinandertreffen, dann gibt es immer Essen. Wir verwandeln die Küche gerne  in ein Schlachtfeld, aber was auf dem Teller landet, das schmeckt meistens ziemlich gut. Egal ob süß oder herzhaft: Essen ist Liebe!
Bei unserem letzten Treffen vor ein paar Tagen standen wir vor einer besonderen Herausforderung: Improvisationsküche! Wir wussten, dass wir etwas kochen wollen und wir hatten frisch gekaufte Gewürze… Aber viel mehr stand am Anfang auch gar nicht fest! Ein bisschen hiervon, vielleicht auch noch ein bisschen davon, noch einmal umrühren, kosten und weiterkochen – die Erwartungen waren niedrig und damit nicht schwer zu erfüllen. Aber das Ergebnis war bombastisch!

Leute, ab jetzt gibt es ganz sicher öfter Zucchinicreme zu Pasta!

Spaghetti mit Zucchinicreme

Zutaten (für ca. 4 Portionen)

500g Zucchini
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
etwas Öl
100ml Brühe
ca. 120ml Sahne
1 handvoll (frischer!) geriebener Parmesan
1 handvoll Petersilie
1 handvoll Basilikum zum Garnieren
500g Spaghetti

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die Zucchini vierteln und ebenfalls würfeln. Alles zusammen in einer Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten. Mit der Brühe ablöschen und köcheln lassen, bis die Zucchini weich sind. Danach die Sahne und die Petersilie hinzugeben, alles noch einmal aufkochen lassen und gut durchpürieren.
Die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen, bis sie al dente sind. Anschließend die Pasta mit der Zucchinicreme heiß servieren!

Fertig!

Die beste Köchin der Welt: Lilly!

Die Zucchinicreme schmeckt übrigens am zweiten Tag noch viel besser! Unbedingt genügend machen und ausprobieren!

Guten Appetit,
Mia

Post aus meiner Küche – selbstgemachte Krokanttrüffel

von Mia | Küchenchaotin

Endlich war es so weit! Es gab Post aus unserer Küche!
Um die 300 Pakete wurden von hier nach dort geschickt, alle mit einem Thema: Schokolade!

Ich durfte mit der lieben Lena von Coconut and Vanilla tauschen!

Das war übrigens gar nicht so einfach, war ich doch unerwartet plötzlich vor einige Schwierigkeiten gestellt. Das Schwierigste: Zwei Tage lang kein Wasser in der Wohnung. Könnt ihr euch das vorstellen? Ein kleiner Rohrbruch und plötzlich sind die einfachsten Dinge nicht mehr möglich: Abwaschen, Hände waschen, kochen etc. Nach einer eingelegten Nachtschicht konnte ich Lena aber doch noch rechtzeitig ihr Paket schicken.
Was drin war? Selbstgemachte Krokanttrüffel!

Selbstgemachte Krokanttrüffel

Zutaten (für ca. 35 Trüffel)

Für den Krokant:

1 Schuss Wasser
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100g gehackte Haselnüsse

Für die Trüffel:

225g Schokolade (mit mindestens 70% Schokolade)
140ml Sahne
1 EL Honig
1 EL Puderzucker
1 EL Kakaopulver
1 EL Zucker

Zuerst muss der Krokant gemacht werden. Natürlich kann man auch gekauften nehmen, aber selbstgemacht schmeckt er WELTEN besser!
Den Schuss Wasser mit dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Pfanne geben und zum Kochen bringen. Immer gut umrühren (und ganz vorsichtig sein, denn der Zucker ist super-mega.extrem heiß! Ich hab einen Spritzer auf den Finger bekommen und hatte tagelang eine dicke Brandblase davon!). Den Sirup so lange kochen lassen, bis die Masse goldbraun wird. Dann die gehackten Haselnüsse unterrühren. Wenn alles bedeckt ist, die Masse auf ein ausgelegtes Backblech geben. Gut abkühlen lassen! Wenn es außen schon kalt ist, kann es innen trotzdem noch höllisch heiss sein.
Ist der Krokant ausgekühlt, hat man einen riesigen Krokantklops. Dieser muss kleingemacht werden! Wer eine starke Küchenmaschine hat, ist hier klar im Vorteil. Alle anderen müssen es wie ich tun: Ab in einen Gefrierbeutel damit und dann mit einem Nudelholz kleinhacken. Das ist mühevoll, dauert lang und macht Krach, man wird aber mit wundervollem Krokant belohnt!

 

Nun kommt die Schokoladenmasse: Die Schokolade mit der Sahne in eine Schüssel geben und für 3 Minuten bei 900 Watt in die Mikrowelle stellen. Am besten alle paar Sekunden umrühren, damit nichts verbrennt!
Ist die Schokolade flüssig, muss gut umgerührt werden, damit der Rahm sich später nicht absetzt. Nun den Honig und den Krokant einrühren und die Masse in den Kühlschrank stellen. Nun muss abgewartet werden, bis sie gut durchgekühlt ist (das hat bei mir knapp 2 Stunden gedauert).

Anschliessend die Masse mit einem Löffel aus der Schüssel kratzen und zu kleinen Kugeln formen. Danach können diese wahlweise mit Kakaopulver (hochwertiger Backkakao), Puderzucker oder Kristallzucker ummanteln (oder wie bei mir: alles drei Varianten!).

Fertig!

Leider sind meine Trüffel wohl nicht ganz heil bei Lena angekommen, obwohl ich sie, bevor ich sie auf die Reise geschickt habe, sogar mehrere Stunden auf Eis gelegt hatte. Ich dachte, die Metalldose, in der ich sie verschickt habe, hält die Kälte. Leider war wohl das Gegenteil der Fall. Das tut mir SO leid! Aber auch, wenn sie jetzt ein einziger Klumpen sind, sollten sie eigentlich noch schmecken!

Die Tütchen und die Aufkleber kommen übrigens aus dem wundervollen DaWanda-Shop „Small Treasures“!

Guten Appetit! 
Mia

Ein Herz für Bärlauch – Bärlauchsuppe mit Spargel

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin im Moment am Abspecken. Gegen Winterspeck hab ich ja bekanntermaßen nichts (ganz im Gegenteil, der hält schließlich warm!), aber der Winter ist ja nun vorbei! Außerdem sind viele frische Frühjahrsgerichte perfekt um ein paar überflüssige Pfunde loszuwerden.

Bärlauch und Spargel sind meine absoluten Frühjahrsfavoriten, zumindest, was die herzhafte Küche angeht. Da ich schon immer mal eine Bärlauchsuppe probieren wollte, hab ich mich gefragt… Warum nicht beides in einen Topf werfen? Gedacht, getan, geliebt!

Bärlauchsuppe mit Spargel

Zutaten (für 2 große Portionen)

1 große mehligkochende Kartoffel
1/2 Bund Bärlauch
1 Zwiebel
200g Spargel (bereits vorgekocht)
250ml Brühe
etwas (Soja-)Sahne
etwas Öl

Kartoffel und Zwiebel schälen und kleinschneiden. In einem Topf in etwas Öl kräftig anbraten. Den Bärlauch dazugeben und mitbraten, bis er in sich zusammenfällt. Dann mit der Brühe ablöschen und ca. 30 Minuten köcheln lassen.
Dann  alles gut durchpürieren. Den Spargel kleingeschnitten hinzugeben und noch einmal aufkochen lassen. Beim Servieren etwas (Soja-) Sahne hineinrühren.

Fertig!

Von der Suppe gibt’s nur ein Bild – denn sie war schneller weg, als ich fotografieren konnte!

Ich finde die Kombination Bärlauch und Spargel grandios! Habe gleich am nächsten Tag ein Risotto mit grünem Spargel und Bärlauch hinterhergemacht (Rezept kommt vielleicht noch), das war MINDESTENS genauso lecker!

Und jetzt erzählt schnell bevor es wieder keinen mehr gibt: Womit kombiniert ihr Bärlauch?

Guten Appetit!
Mia

The Winner is…! ..und ein Küchenunfall

von Mia | Küchenchaotin

Die aufmerksamen Leser unter euch werden festgestellt haben, dass es vorgestern kein Sonntagssüß gab. Der Grund ist ziemlich banal: Mein Süß ist verdammt in die Hose gegangen.
Eigentlich wollte ich Milchreis mit Äpfeln und Zimt machen. Ziemlich schnell musste ich feststellen, dass ich keine Milch zu Hause hatte. Das schien aber kein Problem zu sein, denn Tante Google hatte ein Rezept für „Milchreis ohne Milch“ für mich parat.
Was ich nicht ahnen konnte (gelogen! Ich hab’s geahnt!): Das wird nix. Zuerst ist alles viel zu süß gewesen, dann viel zu dünn und am Ende wars einfach nur eine schreckliche Matschepampe.
Gegessen hab ich’s natürlich trotzdem, aber das Rezept muss ich euch nicht weitergeben. Das muss man nicht probieren, das will man nicht probieren!

Ein Bild gibt’s trotzdem, denn schlecht sah’s nicht aus:

Nun aber zu den wirklich wichtigen Dingen des Tages:

 

Das Töpfchen hat gesprochen – das Los hat entschieden!

Die 3 Gewinner der „Mollie Makes“ stehen fest und es sind (TROMMELWIRBEL, TROMMELWIRBEL, TUSCH!!!)

  • Maria von „Ich bin dann mal kurz in der Küche“ (Kommentar auf dem Blog)
  • Meliha Y. – müsste von „Sweettimes“ sein, wenn ich mich nicht täusche (Kommentar auf FB)
  • Sieglinde S.  (Kommentar auf dem Blog)

 

Ihr drei Lieben! Seid doch so gut und schickt mir eure Adressen an mia@kuechenchaotin.de, damit ich euch zeitnah euer Heftchen zukommen lassen kann!

Euch und allen anderen: Vielen Dank für’s mitmachen. Ihr habt das (Tupper-)Töpfchen ganz schön vollgemacht und ich hab mich über die vielen Teilnehmer riiiiiesig gefreut! Ihr seid alle großartig!

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