Pizzamuffins feat. Lilly

von Mia | Küchenchaotin

Neulich habe ich meinen Freund angerufen, bei dem ich zu Weihnachten mein Muffinblech hab stehen lassen. Die Reaktion „Ach? Willst du Muffins machen? Dumme Frage, Pizza wirst du wohl nicht machen…“. „Genau genommen will ich Pizzamuffins machen!“.

Ich mag Pizzamuffins aus drei Gründen besonders gern: Sie sind schnell gemacht, man kann sie überall mit hinnehmen und wenn jemand feststellt, was man da gerade isst, erntet man herrlich ungläubige Blicke.
Es gibt da draußen hunderte Rezepte für Pizzamuffins – was mich in Anbetracht der Tatsache, dass sie kaum jemand, den ich kenne, kennt, doch ein wenig verwundert – man kann einfach alles in den Teig tun!
Ich mag sie am liebsten mit Tomate und Mozzarella, man kann aber auch Paprika, Salami oder Schinken nehmen. Oder, oder, oder.

Heute machen wir das ganze Mal mit meiner kleinen Schwester Lilly und der Kitchenaid unserer Mutter. Was ein Traum! Die Maschine. Meine Schwester natürlich auch 😉

Pizzamuffins

Zutaten (für 12 Muffins)
Teig:
250 g Mehl
2 TL Backpulver
½ TL Natron
2 Eier (M)
50 ml Öl
250ml Milch
Salz und Pfeffer

Und bei mir:
100 g Mozzarella
2 große Tomaten
1 Bund Basilikum
1 Zehe Knoblauch
1 kleine Schalotte

Die Zubereitung könnte nicht einfacher sein. Du gibst einfach alle Zutaten für den Teig (außer Salz und Pfeffer) in eine große Schüssel und vermengst sie gut, bis ein glatter Teig entstanden ist.
Danach schneidest du die anderen Zutaten klein und rührst sie unter.  Zum Schluss muss nur noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.
Nun befüllst du die Muffinförmchen zu 2/3. Die Muffins werden beim Backen noch ordentlich wachsen!
Wenn man sie bei 180° backt, brauchen sie etwa 25 Minuten, bis sie fertig sind.

ACHTUNG: Allzu feuchte Zutaten sollte man vorher gründlich abtrocknen oder „entschärfen) (z.B. den Mozzarella gut abtropfen und mit einem Küchentuch trockentupfen und bei den Tomaten die Kerne weglassen), ansonsten bleiben die Muffins innen flüssig. Die Muffins werden so schon viel feuchter, als die süßen, die man sonst kennt!

Lungernde Blicke vom Fußboden einfach nicht beachten. Hier wird nicht geteilt! (Darf ich vorstellen: Das ist Cleo!)

 

Am besten schmecken sie, wenn man sie direkt aus dem Ofen isst, solange sie noch warm sind. Der Käse ist dann schön zäh. Sie schmecken aber auch später noch, kalt als Snack zwischendurch.

Zum Schluss die stolze Bäckerin mit ihrem Pizzamuffin:

Toast mit Hüttenkäse

von Mia | Küchenchaotin

… Honig und Walnüssen

 

Eines meiner liebsten Cafes(/Bar) in Kiel hat einen ähnlichen Snack – zusätzlich mit Rucola – auf der Karte. Das Exlex.  Wer aus Kiel kommt wird es kennen und wer Kiel besuchen kommt: Ab dahin! Es ist wirklich schön dort. Die Karte ist umfangreich, die Atmosphäre entspannt und es gibt kaum eine Zielgruppe, die in dieser Location nicht angesprochen wird.
Wie auch immer. Die Toasts dort schmecken sogar so lecker, dass ich mir eine abgewandelte Version gerne als Snack zu Hause mache. Macht satt und ist gar nicht mal sooo ungesund.

 

 

Toast mit Ziegenkäse, Walnüssen und Honig

Zutaten (für 1 Toast)

2 Scheiben Sandwich-Toast
2 EL Hüttenkäse
1 EL Honig
4 Walnüsse

Die Zubereitung ist denkbar einfach:
Toast toasten, Hüttenkäse drauf. Danach den Honig draufträufeln und die Walnusskerne dazu. Die Walnusskerne muss man vorher evtl. noch ein bisschen zerkleinern. Eine zweite Scheibe Toast drauf und quer durchschneiden – so lässt es sich leichter essen.

Guten Appetit!
Mia

Karotten-Curry-Suppe

von Mia | Küchenchaotin

Ich liebe Suppen. Ich liebe Ingwer. Ich liebe Curry. Vor allem zur kalten Jahreszeit. Suppen sind relativ schnell und einfach herzustellen, sehr lecker, machen satt und wärmen von innen.
Außerdem habe ich einen faible für püriertes Essen. Der Pürierstab ist wohl mit Abstand mein Lieblings-Küchengerät!

Karotten-Curry-Suppe

Zutaten (für 4 Portionen)

6 große Möhren
3 Schalotten
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Bio Orange
800 ml Wasser mit
2 EL Gemüsebrühe
1 TL Curry
Öl zum Anbraten
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Sahne oder Creme Fraiche
evtl. Pinienkerne

Karottencurry

Möhren, Ingwer und Schalotten musst du schälen. Die Möhren zerschneidest du danach in Stücke, Schalotten und Ingwer in kleine Würfel.

Dann gibst du ein bisschen Öl in einen großen Topf.  Sobald es heiss ist, kannst du die Schalotten und den Ingwer darin anbraten.

Als nächstes kippst du 800 ml Wasser dazu. Kocht das Wasser, gibst du die 2 EL Gemüsebrühe dazu. Gut umrühren!
Nun kommen die Möhren in den Topf. Nach 10-15 Minuten sind diese gar und der Topf kann vom Herd.

Jetzt kommt der Pürierstab an die Reihe. Sind alle Stücke fein püriert, musst du 1 TL Curry dazugeben.
Aus der Orange muss der Saft herausgepresst werden. Der Saft kommt in die Suppe. Auch Sahne kannst du nach Belieben hinzugeben. Wenn alles gut verrührt ist, kannst du mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Vor dem Servieren kannst du noch ein paar geröstet Pinienkerne und etwas frisch gemahlenen Pfeffer in die Suppe geben.

Karotten-Curry-Suppe

Vor allem, wenn es abends schnell gehen soll ist diese Suppe schnell fertig. Ich mache sie oft und brauche inzwischen nur noch knapp eine halbe Stunde.  Beim Pürieren ist es wichtig, dass der Topf hoch genug ist, es sei denn, man möchte sich selbst und den Herd mit der Suppe duschen. Das habe ich selbst bereits oft genug ausprobiert und festgestellt: Auch wenn sie sehr lecker ist, ist die Suppe auf dem Teller dann doch am besten aufgehoben!

Die Bilder zu diesem Post sind übrigens bei einem ungewollten Zuschauershooting entstanden. Während ich in Schlafzeug auf der Fensterbank herumturnte, um sie zu machen, fühlte ich mich auf einmal beobachtet. …um dann festzustellen, dass sich unter meinem Fenster eine Gruppe Bauarbeiter gesammelt hat. Nachdem einem freundlichen Winken und einem kleinen Knicks meinerseits wurde ich johlend und applaudierend verabschiedet. Es war mir ein Vergnügen 😉

Guten Appetit!
Mia

Erdbeer-Mascarpone-Leckerei

von Mia | Küchenchaotin

Vermisst jemand den Sommer genauso sehr wie ich? Mir fehlt er ständig. Wenn es ganz schlimm wird, mache ich mir diese leckere Nachspeise, schließe die Augen und stelle mir vor, es ist Sommer. Es geht schnell und ist unglaublich lecker.

Ein Dessert mit Erdbeeren und Mascarpone

Erdbeer-Mascarpone-Leckerei

Zutaten (für 6 Portionen)

500g Erdbeeren (im Winter gefrorene, aber aufgetaut und abgetropft!)
3 EL Zucker
250 g Mascarpone
250 g Magerquark
4 Eigelb
3 EL Sahne
1 Päckchen Vanillezucker

Erstmal müssen die Erdbeeren gewaschen und das Grüne entfernt werden. Ein paar Erdbeeren solltest du dir für die Dekoration zurücklegen!
Die anderen Erdbeeren musst du kleinschneiden und mit dem Zucker pürieren.

Mascarpone, Magerquark, Sahne, Eigelb und Vanillezucker gibst du in eine große Schüssel und vermischst sie gut miteinander, bis du eine cremige Masse erhälst.

Nun musst du abwechselnd Erdbeerpürree und Mascarponemasse in ein Glas, eine Schüssel o.ä. schichten. Das ganze akkurat hinzubekommen, ist gar nicht so einfach. Du musst dabei vorsichtig sein, sonst zerdrückt die schwere Mascarpone-Masse sofort das Erdbeerpürree.

Zum Schluss dekorierst du deine Desserts mit den zurückgelegten Erdbeeren und stellst alles bis zum Servieren kalt.

Wer nicht auf die schlanke Linie achten muss, kann auch den Mascarpone-Anteil erhöhen. Fett ist ein Geschmacksträger und Mascarpone ist einfach zu lecker.

Tipp: Mit in Orangensaft getränkten Löffelbiscuits als Unterlage, wird das ganze zum leckeren Erdbeertiramisu!

Guten Appetit!
Mia

1 130 131 132