Darf ich vorstellen? Rike bloggt ueber alles, was sie lykkelig macht!

von Mia | Küchenchaotin

Dienstags möchte ich euch ab heute meine persönlichen Lieblings-Blogs vorstellen.

Diese Woche beginnen wir mit einem ganz besonders herzigen Blog, der sich in kürzester zeit zu einem meiner liebsten gemausert hat: lykkelig heißt das gute Stück. Lykkelig ist dänisch und bedeutet „glücklich“. Und damit sind auch die Themen des Blogs schon geklärt, denn Rike (so heißt die Blogautorin) schreibt über alles, was sie glücklich macht.

Und da gibt es so einiges! Eingeschlossen sind hier unter anderem Rezepte, unterschiedliches aus der DIY (Do It Yourself)-Fraktion, aber auch andere Blogs, Shops usw.

Mit ihren liebevoll geschriebenen Einträgen (welch ein wunderbarer Stil!), die sich allesamt niedlich und herzig lesen und mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubern, trifft sie eigentlich grundsätzlich meinen Geschmack. Jedes mal, wenn ich ihren Blog besuche, wird mir irgendwie warm ums Herz. Und die Links die sie postet, haben mich in den letzten Wochen um so manch eine Stunde Schlaf gebracht. Jedes mal packt mich die „Klickwut“. Ein Klick treibt mich zum nächsten, ich muss die Inhalte einfach aufsaugen. Bis ich mich selbst – fast schon gewaltsam – stoppe und mit einem irgendwie „lykkeligen“ Gefühl den Rechner ausmache.

Nehmt euch die Zeit und stöbert ein bisschen auf ihrer Seite. Ihr werdet es sicherlich nicht bereuen!
Wer die ersten beiden Links verpasst hat: meinlykkelig.blogspot.com ! Und jetzt bitte klicken 😉

Liebe Grüße,

Mia

Futter für den Winterspeck – Banoffee-Kuchen oder: Das vielleicht Beste, was ich in meinem Leben gegessen habe.

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin eine Verfechterin des Winterspecks. Winterspeck ist erstrebenswert! Die Natur hat das so vorgesehen. Im Winter brauchen wir Speck, um nicht zu frieren. Damit müssen wir uns abfinden. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen: Eine höhere Macht hat uns den Winterspeck geschenkt und wir sollten ihn liebevoll pflegen!
Heute füttern wir ihn mit einer ganz besonders süßen Köstlichkeit. Wir machen Banoffee-Kuchen!
Dieser Kuchen ist vielleicht das Beste, was ich in meinem Leben gegessen habe.
Banane, Toffee, Sahne, Butter und Kekse. Die Zutatenliste könnte kaum sündiger sein. Aber was tut man nicht alles für seinen Winterspeck!

 

Banoffee-Kuchen

Zutaten (für 8 Portion bzw. 1 Kuchen)

1 Dose gezuckerte Kondensmilch
1 Pkt Kekse (eigentlich nimmt man Hobnobs, ich nehme Butterkekse)
75g Butter
2 Bananen
1 Becher Schlagsahne
Kakaopulver zum Garnieren

Huch? Da ist ja gar kein Toffee auf der Zutatenliste? Das stimmt. Den Toffee stellen wir selbst her!
Dazu nimmt man einfach die Dose gezuckerte K0ndensmilch, legt sie in einen Topf, der so groß ist, dass man die Dose komplett mit Wasser bedecken kann. Nun muss die Kondensmilch in ihrer Dose kochen. Mindestens eine Stunde. Zwischendurch kann man sie mit einer Zange aus dem Topf nehmen und gut schütteln und lauschen, ob das Innenleben noch flüssig ist. Es ist noch flüssig? Zurück in den Topf! Wenn der Toffee fertig ist, muss die Dose gut auskühlen, bis man sie öffnen kann.
Währenddessen kann man sich schon einmal um den Boden kümmern:  Die Kekse müssen sehr klein gemacht werden (Am besten in einen Gefrierbeutel und mit einer Glasflasche). Die zerbröselten Kekse muss man dann irgendwie in Form kriegen (z.B. mit einem Tortenring). Die Butter muss geschmolzen werden (Mikrowelle) und wird dann mit den Keksbröseln vermischt. Nun muss das Keks-Butter-Gemisch kühlgestellt werden, damit ein fester Boden entsteht.
Die Bananen müssen geschält und in Scheiben geschnitten werden.
Ist der Boden fest, wird zuerst eine Schicht des Toffees auf ihm verteilt, darauf eine Schicht Bananenscheiben, darauf eine Schicht Sahne. Wer möchte, kann mit Kakaopulver garnieren, das ist meiner Meinung nach aber überflüssig.
Fertig! Bis zum Servieren kommt der Kuchen am besten in den Kühlschrank.

 

…und 2 Minuten später:

 

Das Rezept funktioniert nur mit gezuckerter Kondensmilch!
Die Kondensmilch muss beim Kochen die ganze Zeit vom Wasser bedeckt sein, sonst kann sie explodieren.
Aus selbigem Grund soll man sie auch gut auskühlen lassen.
Die Dose aufzubekommen ist gar nicht so einfach, vor allem nicht, wenn sie Beulen bekommen hat. Wir mussten sie mit einer Gabel mühevoll aufhebeln.
Für ein aufwendiges Foto war die Gier leider zu groß 😉

Guten Appetit!
Mia

Pizzamuffins feat. Lilly

von Mia | Küchenchaotin

Neulich habe ich meinen Freund angerufen, bei dem ich zu Weihnachten mein Muffinblech hab stehen lassen. Die Reaktion „Ach? Willst du Muffins machen? Dumme Frage, Pizza wirst du wohl nicht machen…“. „Genau genommen will ich Pizzamuffins machen!“.

Ich mag Pizzamuffins aus drei Gründen besonders gern: Sie sind schnell gemacht, man kann sie überall mit hinnehmen und wenn jemand feststellt, was man da gerade isst, erntet man herrlich ungläubige Blicke.
Es gibt da draußen hunderte Rezepte für Pizzamuffins – was mich in Anbetracht der Tatsache, dass sie kaum jemand, den ich kenne, kennt, doch ein wenig verwundert – man kann einfach alles in den Teig tun!
Ich mag sie am liebsten mit Tomate und Mozzarella, man kann aber auch Paprika, Salami oder Schinken nehmen. Oder, oder, oder.

Heute machen wir das ganze Mal mit meiner kleinen Schwester Lilly und der Kitchenaid unserer Mutter. Was ein Traum! Die Maschine. Meine Schwester natürlich auch 😉

Pizzamuffins

Zutaten (für 12 Muffins)
Teig:
250 g Mehl
2 TL Backpulver
½ TL Natron
2 Eier (M)
50 ml Öl
250ml Milch
Salz und Pfeffer

Und bei mir:
100 g Mozzarella
2 große Tomaten
1 Bund Basilikum
1 Zehe Knoblauch
1 kleine Schalotte

Die Zubereitung könnte nicht einfacher sein. Du gibst einfach alle Zutaten für den Teig (außer Salz und Pfeffer) in eine große Schüssel und vermengst sie gut, bis ein glatter Teig entstanden ist.
Danach schneidest du die anderen Zutaten klein und rührst sie unter.  Zum Schluss muss nur noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.
Nun befüllst du die Muffinförmchen zu 2/3. Die Muffins werden beim Backen noch ordentlich wachsen!
Wenn man sie bei 180° backt, brauchen sie etwa 25 Minuten, bis sie fertig sind.

ACHTUNG: Allzu feuchte Zutaten sollte man vorher gründlich abtrocknen oder „entschärfen) (z.B. den Mozzarella gut abtropfen und mit einem Küchentuch trockentupfen und bei den Tomaten die Kerne weglassen), ansonsten bleiben die Muffins innen flüssig. Die Muffins werden so schon viel feuchter, als die süßen, die man sonst kennt!

Lungernde Blicke vom Fußboden einfach nicht beachten. Hier wird nicht geteilt! (Darf ich vorstellen: Das ist Cleo!)

 

Am besten schmecken sie, wenn man sie direkt aus dem Ofen isst, solange sie noch warm sind. Der Käse ist dann schön zäh. Sie schmecken aber auch später noch, kalt als Snack zwischendurch.

Zum Schluss die stolze Bäckerin mit ihrem Pizzamuffin:

Toast mit Hüttenkäse

von Mia | Küchenchaotin

… Honig und Walnüssen

 

Eines meiner liebsten Cafes(/Bar) in Kiel hat einen ähnlichen Snack – zusätzlich mit Rucola – auf der Karte. Das Exlex.  Wer aus Kiel kommt wird es kennen und wer Kiel besuchen kommt: Ab dahin! Es ist wirklich schön dort. Die Karte ist umfangreich, die Atmosphäre entspannt und es gibt kaum eine Zielgruppe, die in dieser Location nicht angesprochen wird.
Wie auch immer. Die Toasts dort schmecken sogar so lecker, dass ich mir eine abgewandelte Version gerne als Snack zu Hause mache. Macht satt und ist gar nicht mal sooo ungesund.

 

 

Toast mit Ziegenkäse, Walnüssen und Honig

Zutaten (für 1 Toast)

2 Scheiben Sandwich-Toast
2 EL Hüttenkäse
1 EL Honig
4 Walnüsse

Die Zubereitung ist denkbar einfach:
Toast toasten, Hüttenkäse drauf. Danach den Honig draufträufeln und die Walnusskerne dazu. Die Walnusskerne muss man vorher evtl. noch ein bisschen zerkleinern. Eine zweite Scheibe Toast drauf und quer durchschneiden – so lässt es sich leichter essen.

Guten Appetit!
Mia

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