Süßkartoffelpizzen vom Grill – heiße Süßkartoffelliebe

von Mia | Küchenchaotin

Wisst ihr was am Längsten gedauert hat, bei der Entwicklung dieses Gerichts? Die Namensfindung. Eine belegte Süßkartoffelscheibe kenne ich eigentlich als „Süßkartoffel-Toast“, aber das liegt daran, dass sie klassischerweise dann auch getoastet wird. Bruschetta? Aber Bruschetta sind knusprig, die Süßkartoffel wird beim Garen schön weich. Und irgendwie.. Nein. Bites? Die sollen ja eigentlich mit einem Haps im Mund sein und das ist die Leckerei auf meinem Teller nicht. Am Ehesten – wenn überhaupt – erinnert meine Variante mich an Pizza. Wenn auch ohne die Tomatensauce und den überbackenen Käse. Aber wenn überhaupt etwas, dann das.
„So soll es sein“, dachte ich mir und taufte mein Werk also „Süßkartoffelpizzen vom Grill“.

Diese belegten Süßkartoffelscheiben vom Grill habe ich euch heute in zwei Varianten mitgebracht: eine süß mit Ziegenkäse und Honig und eine und eine herzhaft-mediterran mit Feta, Tomaten und Oliven.

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Süßkartoffelpizzen vom Grill

Rezept für ca. 16 belegte Süßkartoffelscheiben

1 große Süßkartoffel
2 EL Öl
100 g Ziegenfrischkäse
1 Handvoll gehackte Walnüsse
Honig
100 g Feta, fein gewürfelt oder zerbröselt
6 Cherrytoamten, fein gewürfelt
4-5 in Kräutern eingelgte Oliven, kleingehackt
Salz + Pfeffer

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Ein nachhaltiger Kochwettkampf – und ein Kartoffelsalat mit Avocado

von Mia | Küchenchaotin

Dieser Beitrag enthält Werbung/ist ein Nachbericht zur Aktion und Kooperation mit der WirtschaftsWerkstatt.

 

Erinnert ihr euch noch, dass ich zusammen mit Arne von „The Vegetarian Diaries“ und der WirtschaftsWerkstatt zu einem Wettbewerb zum Thema „nachhaltiges Kochen“ aufgerufen habe? Vor etwas mehr als einer Woche war es so weit und die Gewinner der Challenge, zu der Arne und ich mit der WirtschaftsWerkstatt aufgerufen haben zusammen mit uns einen kleinen Wettbewerb gestartet. Wir haben uns in zwei Teams geteilt und gegeneinander jeweils ein nachhaltiges Menü gekocht. Neben Arne und mir mit dabei: Mein Team bestehend aus den Gewinnern Josef (findet ihr hier bei Instagram) und Christin (vom Blog Ofengeflüster) mit ihre Begleitungen Felix und Tomislaw gegen das Team von Arne bestehnd aus Yolanda (findet ihr hier bei Instagram) und Julia (findet ihr hier bei Instagram) mit ihren Begleitungen Ronja und Danielle.

Herausforderungen gab es gleich mehrere: Es gab einen Warenkorb mit einer begrenzten Auswahl Zutaten, aus denen wir wählen konnten, alle Zutaten waren vegan und für die Absprache (was machen wir denn überhaupt?) waren nur 30 Minuten Zeit – für das anschließende Kochen des Menüs sogar insgesamt nur eine Stunde Zeit (+ jeweils 15 Minuten zum Anrichten). Und zusammen gekocht hatten wir ja auch noch nie.

Nachdem wir uns als Teams zusammengerauft hatten, ging es – erst hektisch, aber schnell auch relativ eingespielt – ans Werk. Herausgekommen sind zwei großartige Menüs, die wir anschließend der Jury und dem gegnerischen Team kredenzt haben.
Arnes Team servierte als Vorspeise einen frühlingsfrischen Salat mit unter anderem geröstetem Spargel und Erdbeeren, zur Hauptspeise eine bunte Gemüsebowl mit Reis und zum Nachtisch (an dieser Stelle noch ein mal: Chapeau, dass ihr das in der Zeit hingekriegt habt!) einen Erdbeer-Rhabarber-Blechkuchen.
Mein Team deckte im Gegenzug einen Kartoffelsalat mit Avocado und Feldsalat zur Vorspeise, bunte Möhrensticks mit Blumenkohl-Reis-Bällchen zur Hauptspeise und ein Trifle aus Schokokuchen, Erdbeer-Rhabarber-Kompott und veganer Sahne zur Nachspeise auf.

Wer gewonnen hat? Wir alle. Und das sage ich jetzt nicht nur, weil der Sieg nach Punkten am Ende knapp an Arnes Team ging. Wir hatten alle eine Menge Spaß und ich glaube, viele von uns haben schön über ihren Tellerrand geguckt.

Das Rezept für unsere Vorspeise habe ich euch übrigens auch mitgebracht. Hier ist es:

Kartoffelsalat mit Avocado - www.kuechenchaotin.de

Kartoffelsalat mit Avocado

Rezept für 4 Portionen als Vorspeise oder 2 Portionen als Hauptspeise

8 mittelgroße Kartoffeln (festkochend)
1 große Hass-Avocado
1/2 Bund Petersilie
3 Frühlingszwiebeln
1 Zitrone
2 EL Orangensaft
8 EL geschmacksneutrales Pflanzenöl
1 1/2 TL zerstoßene Senfsamen
Salz
Pfeffer
Zucker
4 EL geröstete Mandelbättchen oder -stifte
1 Handvoll Feldsalat

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Die Kartoffeln mit der Schale ca. 35-40 Minuten kochen, bis sie gar sind. Anschließend leicht abkühlen lassen.

Das Fruchtfleisch der Avocado aus der Schale lösen, würfeln und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Petersilie hacken und zusammen mit etwas Salz und Pfeffer unter die Avocadowürfel mischen.

Die Frühlingszwiebeln inklusive grün in feine Ringe schneiden.

Die Zitrone auspressen. 4 EL des Safts mit dem Orangensaft und dem Öl zu einem Dressing verkleppern. Mit den Senfsamen und reichlich Salz und Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

2-3 EL des Dressings beiseite stellen. Die noch warmen Kartoffeln in Würfel schneiden und mit dem restlichen Dressing und den Frühlingszwiebeln vermengen.
Tipp zum Anrichten: Mit Hilfe eines Servierrings die Avocado- und die Kartoffelmasse auf dem Teller schichten. Die Mandelsplitter und etwas Feldsalat darübergeben und mit dem restlichen Dressing beträufelt sofort servieren.

Fertig!

Und was sollte das ganze nun? Ich hole ein bisschen aus: In der Schule lernt man viel, aber eins leider nicht: wie man auf eigenen Füßen steht. Was, wenn plötzlich alles selber finanziert werden muss und das Budget knapp ist? Die WirtschaftsWerkstatt ist einer Initiative der SchuFa, die Jugendliche und junge Erwachsene über Finanzthemen und den Umgang mit Geld bildet. Gerade Essen macht einen großen Teil der Ausgaben im Leben aus und viele junge Menschen – wie auch ich vor einigen Jahren – denken, dass gesunde Ernährung mit einem kleinen Budget nicht vereinbar ist. Bei unserem Wettbewerb und Wettkampf haben wir den Gegenbeweis angetreten – denn bis auf kleine Ausnahmen wie z.B. Avocados waren die Lebensmittel regional und saisonal – zwei Schlagwörter, die der Schlüssel dazu sind, sich gesund, aber trotzdem kostensparend zu ernähren.
Beim Kochwettkampf ist wohl für uns alle deutlich geworden: Das schmeckt, das macht Spaß und ist gar nicht schwierig.

Liebe Teilnehmer, lieber Arne und natürlich liebe WirtschaftsWerkstatt – ich danke euch für den wundervollen Nachmittag, an dem ich sicher noch lange zehre!

Guten Appetit,
Mia

Alle Bilder bis auf die zwei Rezeptfotos: ©W²Wirtschaftswerkstatt

Curryketchup selber machen – der perfekte Dip zum Grillfest (mit EDEKA und der Vegithek)

von Mia | Küchenchaotin

Dieser Beitrag enthält Werbung.

 

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Dass ich ein großer Fan vom Grillen bin, ist kein Geheimnis. Nicht umsonst findet ihr hier auf dem Blog etliche Grillrezepte ohne Fleisch, die mein Vegetarierherz höher schlagen lassen. Ich liebe gegrilltes Obst und Gemüse, grille Käse, als gäbe es kein Morgen und lasse mir gerne die ein oder andere Finesse einfallen, die Fleisch auf meinem Grillteller gänzlich überflüssig machen. Dass auf den Veggie-Grilltrend bisher noch kein Unternehmen so richtig aufgesprungen ist, wunderte mich schon immer sehr. Ich mache mir gerne meine Burgerpatties, Grillpakete, Käsepfännchen, Spieße und andere Leckereien für den Grill selbst, aber ich weiß, dass meine Fleischverweigerung einige meiner Freunde und auch den nicht-Vegetariern in der Familie gerne vor eine echte Herausforderung stellt. Wenn ich nichts selber mitbringe, Ende ich manchmal nur mit dem Blattsalat, der eigentlich als Beilage gedacht war. Das ist langweilig und unbefriedigend.

Curryketchup selber machen - www.kuechenchaotin.de

EDEKA Südwest hat die Misere der Vegetarier und derjenigen, die weniger Fleisch essen und/oder einfach eine abwechslungsreiche Ernährung wollen, auf der Grillparty erkannt und einen ersten Schritt in Richtung unkomplizierten Genuss gemacht. Eine schnelle Alternative für all diejenigen, die keine Zeit oder Lust oder Muße haben, vegetarischen Grillgenuss selber zu „machen“. Die Vegithek.
Neben den üblichen fleischfreien Thekenprodukte gibt es nun mit der Vegithek Alternativen zu Fleisch, Würstchen etc. – dazu gehören neben Grillgut aus Gemüse, Käse, Tofu oder Lupinen auch leckere, vegane Feinkostsalate oder Dips. Die Produkte findet man entweder integriert in die Grilltheken, oder bei einigen Märkten sogar in einer speziellen Theke für fleischfreie Produkte (eben in der Vegithek). Alles ist direkt bereit für den Grill – nichts muss mehr eingelegt, gesteckt oder gar geschnippelt werden. Last Minute BBQ? Los gehts!
Die Vegithek-Produkte sind in den Bundesländern des Absatzgebietes der EDEKA Südwest, das heißt in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Teilen von Hessen erhältlich. Wo genau und alle weiteren Informationen findet ihr übrigens hier bei EDEKA oder auf der Vegithek-Facebookseite.

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Mit einer Auswahl der Vegithek-Köstlichkeiten durfte ich ein kleines Grillfest veranstalten. Die Auswahl ist riesig (hier dachte sich wohl jemand „Qualität und Quantität!“) und es ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei. Meine persönlichen Highlights: Die unfassbar leckeren Grillfackeln mit Cheddar-Füllung, die eingelegten Lupinenfilets mit herrlichem Biss und die erstaunlich leckeren veganen Burgerpatties, aus denen mein Kochheld feine Low Carb-Burger gemacht hat. Das Rezept zu den Burgern findet ihr übrigens heute im Laufe des Tages drüben auf dem Kochhelden.TV-Blog.
Die Produkte sind übrigens denkbar einfach zu verabeiten: Ab auf den heißen Grill, rechtzeitig wenden und dann schnell genießen.

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Und was darf auf einem Grllfest neben dem Grillgut auf keinen Fall fehlen? Genau: Ketchup. Für mich sogar ganz konkret: Curryketchup. Und weil ich mich ja sonst um nichts kümmern musste, hab ich den einfach selbst gemacht. Wie schnell und einfach das geht, verrate ich euch jetzt:

Curryketchup selber machen

Rezept für ca. 900 ml Ketchup

1200 g ganze Tomaten aus der Dose (Gesamtgewicht)
150 ml Weinbrandtessig (10-12%iger Essig)
150 ml Wasser
1 TL Zwiebelpulver
3 EL Currypulver
1/2 TL zerstoßene Senfsamen
1 Msp Zimtpulver
5 Pimentkörner
3 Gewürznelken
10 schwarze Pfefferkörner
2-3 EL Rohrohzucker
Salz

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Kinderriegel-Käsekuchen – nicht nur für Geburtstagskinder!

von Mia | Küchenchaotin

Vor ein paar Wochen stand ich vor einem (alljährlichen) „Probem“: Mein Kochheld hatte Geburtstag und keinen Wunsch für einen Geburtstagskuchen.
Die Lösung lag für mich jedoch auf der Hand: Irgendwas mit Kinderriegeln. Ich bin umgeben von Kinderriegel-Fanatikern. Meine Famlie liebt sie, mein Kochheld liebt sie und ich gebe zu: Wenn mir einer angeboten wird, dann sage ich auch nicht nein.
Doch was kann man mit den Riegeln wohl alles anstellen? Pinterest an. Ein paar Schlagworte getippt. Da war er: Der heilige Geburtstagskuchengral: hier bei Kreativfieber bin ich auf den Kinderriegel-Käsekuchen gestoßen. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: Cheesecake. Mit Kinderriegeln. Mind: Blown!

Ich habe das Rezept ein bisschen abgewandelt, unter Anderem weil ich den Becher Crème fraîche beim einkaufen einfach vergessen habe. Die Mascarpone war ein sehr guter Ersatz. Der Cheesecake ist so unfassbar saftig und locker und cremig – ihr müsst den nachmachen! Wir haben von der Geburtstagstafel heimlich ein Stück stibitzt und uns für das Frühstück am nächsten Tag aufbewahrt. Nächstes Mal backe ich gleich zwei!

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Kinderriegel-Cheesecake

Rezept für eine 26 cm-Springform

200 g Karamellkekse
80 g Butter
3 Eier (Größe M)
250 g Quark (Magerstufe)
200 g Mascarpone
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Msp gemahlene Vanille
6 große Kinderriegel

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