Sommerpasta mit Grillgemüse – der Hybrid meiner Sommerküche

von Mia | Küchenchaotin

Sommerzeit ist Grillzeit. Draußen zu grillen hat viele Vorteile, aber einer der größten ist für mich definitiv, dass die Küche kalt bleibt und damit die Zimmertemperatur auch ein bisschen unter Kontrolle bleibt. Jeder, der in einer Dachgeschosswohnung oder in einem Haus mit Wohnzimmer im obersten Stock wohnt, weiß genau, was ich meine.

Aber ich will auch ganz ehrlich sein: ich mag gar nicht jeden Tag grillen. Erstens mag ich viel zu gerne kochen und zweitens vermisse ich viel zu schnell eine gute Portion Pasta. Ich kann da nicht aus meiner Haut. Ohne Pasta, ohne mich!
Und genau aus diesem Grund hat sich ein kleiner „Hybrid“ in meinen Speiseplan geschummelt: Ein Gericht, bei dem nur die Pasta gekocht und der Rest auf dem Grill zubereitet wird. Eine Sommerpasta, die mir mein Herz geklaut hat und nicht nur ein mal in diesem Sommer auf dem Tisch gelandet ist: Die Sommerpasta mit Grillgemüse.

Sommerpasta mit Grillgemüse - www.kuechenchaotin.de

Sommerpasta mit Grillgemüse

Rezept für 2 Portionen

220 g Pasta
10 mittelgroße Champignons
1 Zucchini
250 g Kirschtomaten
4-6 EL Olivenöl
60 g geriebener Parmesan oder Montello
etwas Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Sommerpasta mit Grillgemüse - www.kuechenchaotin.de

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Bunte Summer Rolls mit zweierlei Dips – ein Picknickrezept für die Rosé Dinner Party {mit Verlosung}

von Mia | Küchenchaotin

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Seit 2015 freu‘ ich mich jedes Jahr wie verrückt auf die Rosé DInner Party, die schon unter dem Motto „Frühling“ und „Herbst“ und „Winter“ stattfand. Und auch dieses Jahr musste ich mich nicht lange bitten lassen – denn das Thema für die vierte und letzte Runde dieser schönen Blogparade ist „Picknick“!

Bei der Entwicklung dieses Rezepts habe ich mich verliebt. In einen Wein. Genauer gesagt in den Pinchinat Rosé aus 2016 (ihr findet den Côtes de Provence Rosé AOC 2016 Domaine Pinchinat hier), der zwar schlicht und bescheiden aufgemacht ist, aber damit deutlich tiefstapelt. Er ist ein echter Anwärter auf den ersten Platz meiner „Liebster Sommer-Rosé“-Hitliste!
Der Rosé aus Grenache Noir, Cinsault und Mourvédre ist herrlich ausgewogen und eiskalt der perfekte Begleiter für den Sommer. Und ganz nebenbei ist er auch noch bio und vegan!

Was dazu passt? Wenn ihr mich fragt: Fast alles, was im Sommer schmeckt! Gemüse, Salate, leichte Vorspeisen. Schön gekühlt der ideale Picknick-Wein.
Ich habe jede Menge buntes Gemüse, cremige Avocado und fruchtige Melone zu Summer Rolls gerollt – die passen wunderbar zum Wein und sind super praktisch beim Picknick, denn: Sie können zusammen mit den Getränken einfach in einer Kühlbox gelagert werden, man braucht kein Besteck um sie zu essen und Flecken machen sie auch keine, falls mal was daneben geht. Das frische Gemüse, das süßliche Obst und dazu ein nussiger und/oder leicht scharf und salziger Dip sind ein echtes Feuerwerk der Aromen im Mund. Sie liegen nicht schwer im Magen, was ein echter Vorteil an heißen Sommertagen ist. Und die Möglichkeiten, sie zu füllen, sind nahezu unbegrenzt! Ich mag sie kunterbunt und voller verschiedener Geschmäcker.

Bunte Summerrolls mit zweierlei Dip

Rezept für 8 Summer Rolls

Für die bunten Sommer Rolls
80 g Reisnudeln (z.B. Vermicelli)
1/4 Rotkohl
1/2-1 große Möhre
1/3 Gurke
1/2-1 Mango
1/2-1 Avocado
8 Blätter Reispapier
etwas Minze

Für den Erdnuss-Dip
3 EL Erdnussmus (cremig oder crunchy)
3 EL Sojasauce
ggf. eine Prise Rohrzucker

Für den feurigen Sojasaucen-Dip
2 große Knoblauchzehen
1 rote Chilischote
5 EL Sojasauce
Saft von 1/2 Limette
1-2 TL Rohrzucker

Die Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereiten und abtropfen lassen.

Etwas Wasser auf einen großen Flachen Teller geben und ein Blatt des Reispapiers darin aufweichen, bis es durchsichtig ist. Das Reispapier mit den unterschiedlichen Gemüsesorten, der Avocado, der Mango, den Reisnudeln und etwas Minze nach Geschmack belegen, die Seiten einschlagen und vorsichtig aufrollen.

Für den Erdnussdip das Erdnussmus mit der Sojasauce zu einer glatten Paste verrühren. Ggf. mit etwas Rohrzucker süßen.

Fpr den feurigen Sojasaucen-Dip die Knoblauchzehen schälen und in sehr feine Würfel schneiden. Die Chilischote ebenfalls sehr fein hacken (mit Kernen – sehr scharf / ohne Kerne – milder). Die Sojasauce mit dem Knoblauch, der Chili und dem dem Limettensaft verrühren und mit Rohrzucker abschmecken.

Die Summer Rolls entweder sofort servieren oder feucht und gekühlt z.B. im Kühlschrank oder in einer Kühlbox aufbewahren.

Fertig!

Und damit ihr auch in den Genuss von schönem Roséwein kommen könnt, darf ich wie immer die Flasche, die ich verwendet habe und zwei weitere tolle Rosé-Weine an 3 Glückliche unter euch verlosen!

Was ihr dafür tun müsst?

  • Hinterlasst hier bis zum 04.07.17, 23:59 Uhr,  einen Kommentar – mit einem Vorschlag, was ihr zur Picknickversion der  Rosé Dinner Party gekocht hättet
  • Hinterlasst bitte UNBEDINGT eure (korrekte) E-Mail-Adresse, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
  • Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?
  • Die 3 Gewinner werden per Los ausgewählt und erklären sich damit einverstanden, dass ihre Adresse an den Sponsor zwecks Versand des Gewinns weitergeben wird.
  • Teilnahme ab 18 Jahren

Morgen geht es mit der Rosé Dinner Party direkt weiter und Denise kredenzt euch auf ihrem Blog Foodlovin‚ ihr Picknick! Ich bin mir sicher, das wird ein Fest!

Guten Appetit,
Mia

Tomatensalat mit Burrata – mein perfektes Sommeressen

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin eigentlich eine große Verfechterin von „eine warme Mahlzeit am Tag“. Ein Tag ohne warme Mahlzeit fühlt sich für mich unvollständig an. Ein Tag ohne Kochen ebenso. Aber wenn die Temperaturen die 30°C überschreiten, dann knicke sogar ich ein und sehne mich einfach nur nach etwas leichtem, das den Magen füllt, aber weder zu Schweißausbrüchen führt, noch dieses eklige Sommer-Völlegefühl verursacht.

Meine aktuelle Sommerliebe: Tomatensalat. Darin könnte ich baden! Und ich entdecke immer wieder neue Varianten. Brotsalat. Antipasti-Salat. Oder mein momentaner Liebling für das Abendessen an besonders heissen Tagen: Ein einfacher Tomatensalat mit Burrata. Tomaten, Zwiebel, Pinienkerne und etwas Basilikum, mehr brauche ich da im Salat nicht. Wenn ich dann den köstlichen Burrata anschneide, der zwar wie Mozzarella schmeckt, aber mit seinem flüssigen inneren so viel cremiger ist, ist das für mich kein „Ausweichessen“ mehr, sondern ein kleines Festmahl.
Die Burrata landet bei mir übrigens eisgekühlt auf den zimmerwarmen Tomaten. Ein echter Frischekick!

Burrata und ich – das ist eine heiße Liebe. Meinen ersten Kloß habe ich beim Italiener aus reiner Neugier bestellt und er war eine echte Offenbarung für mich. Da kann Mozzarella einpacken!

Der nun folgende Salat ist meiner Meinung nach übrigens nicht nur das perfekte Essen an viel zu heißen Tagen, sondern auch eine exzellente Vorspeise für ein sommerliches Menü.

Tomatensalat mit Burrata

Rezept für 2 Portionen

300 g Kirschtomaten (gerne bunt)
1/2 rote Zwiebel
8 EL Balsamico
8 EL Olivenöl
3 EL Pinienkerne
2 Burrata
Salz und Pfeffer
etwas Basilikum

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Der Taste Jam im Robinson Club – und eine Piadina mit Tomate und Mozzarella

von Mia | Küchenchaotin

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Zwei Wochen ist er her – mein erster Besuch in einem Robinson Club. Genauer gesagt: Im Club Cala Serena auf Mallorca. Als jemand, der eigentlich eher zu individuellen Rundreisen startet, kannte ich Robinson bisher nur vom Namen. Als ich Freunden von meiner Reise erzählte, dachte ich mir schon, dass es mir gefallen könnte, denn die waren total aus dem Häuschen. „Das Essen vom Buffet ist in diesen Clubs einfach unschlagbar und die Anlagen sind toll!“ ließ ich mir sagen. Und tatsächlich: Ich war in jeder Hinsicht sehr positiv überrascht.

Der Club ist sehr weitläufig und liebevoll gestaltet. Obwohl er komplett ausgebucht war, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, mit zu vielen Menschen zusammen auf einem Haufen zu sein. Das liegt wahrscheinlich unter Anderem daran, dass es eine Vielzahl von Aktivitäten gibt, mit denen der Gast sich hier beschäftigen kann. Sport der unterschiedlichsten Arten, Wanderungen, Radtouren, Wellness und viel mehr werden hier angeboten und sorgen dafür, dass einem garantiert auch über einen längeren Zeitraum nicht langweilig wird.

Das Konzept des Clubs ist an vielen Stellen auf „Nachhaltigkeit“ ausgelegt. Das Wasser z.B. kommt aus einem clubeigenen Kreislauf, ist sehr sauber und man kann es aus der Leitung trinken, was auf Mallorca nicht überall eine Selbstverständlichkeit ist. Die Klimaanlagen werden stromsparend mit Grundwasser betrieben, das am Ende dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt wird. „Clubeigene“ Katzen, denen man hin und wieder begegnet, sorgen für Wohlfühlstimmung und halten nebenbei euch noch Schädlinge fern.

Was für mich natürlich besonders interessant ist: Das Essen. So viel vorab: ich habe selten so gut vom Buffet gegessen. Die einzelnen Zutaten sind auf den Punkt gegart und nicht verkocht und die Auswahl ist riesig. Da der Club mit seinem umfangreichen Sportangebot auch viele Menschen anzieht, die sich gesund ernähren wollen, gibt es auch in der „Well Food“-Ecke alles was das Herz begehrt. Ich bin eigentlich keine große Frühstückerin, aber bei frisch gepressten Säften und feinem Müsli und anderen, gesunden Leckereien konnte ich auch nicht widerstehen.

Mein persönliches Highlight neben den herrlichen Daybeds, auf denen ich noch Tage hätte verbringen können: Der Ausblick von der Dachterrasse des Restaurants auf die Bucht. Die Wucht! Allein an diesen beiden Orten hätte ich mehrere Tage verbringen können.

Doch eigentlich war ich aus einem ganz besonderen Grund eingeladen: Auf dem Gelände des Clubs fand der „Taste Jam“ – ein hauseigenes Streetfood-Festival statt. Nachdem hinter den Kulissen tagelang gewerkelt, gehämmert, gemalt und gebaut wurde, verwandelte sich der Plaza Major für einen Abend zum Schauplatz eines bunten und geselligen Festivals mit Leckereien aus aller Welt. Die Tische waren draussen schön eingedeckt, eine Liveband hat für die perfekte Atmosphäre gesorgt und die Essensauswahl – ein Traum! Neben chinesischen Nudeln, Currywurst, karibischen Wraps, Pulled Pork, Lentils & Shrimps, feinen Burgern und Fritten, Tacos und Churros (und das ist nur ein kleiner Teil der Auswahl), gab es auch mit Tomate und Mozzarella gefüllte Piadina, die es mir ganz besonders angetan hat.

Wieder zu Hause angekommen habe ich alles drangesetzt, die köstlichen gefüllten Fladen vom Grill nachzubauen. Und das Ergebnis zeige ich euch heute auch:

Piadina mit Tomate und Mozzarella

Rezept für 5 Piadinas

Für den Teig
500 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
230 g lauwarme Milch
50 g Butterschmalz
1 Ei (M)
Salz

Für die Füllung
250 g Cherrytomaten, halbiert
300 g Minimozzarella
1 kleines Glas Basilikumpesto (z.B. nach diesem Rezept)

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Die Hefe zerbröselt in die Mulde geben und die Milch hinzugeben. Zu einem glatten Teig verkneten und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.

Das Butterschmalz, das Ei und eine kräftige Prise Salz zum Teig geben und gut verkneten. Den Teig noch ein Mal mindestens 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig nun in 5 Teile teilen und zu Kugeln formen. Die Kugeln mit einem Nudelholz zu Fladen ausrollen und auf dem heißen Grill kurz grillen, bis sie goldbraun sind.

Die Piadina mit dem Pesto bestreichen und mittig mit den Tomatenhälften und dem Minimozzarella belegen. Aufrollen, in Scheiben schneiden und sofort servieren.

Fertig!

Guten Appetit,
Mia

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