Books that rock – “Kochhelden – Rezepte für das wahre Leben”

von Mia | Küchenchaotin

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Hin und wieder gerät mir ein Kochbuch zwischen die Finger und ich bin sofort hin und weg.
So war es auch bei “Kochhelden – Rezepte für das wahre Leben” von Max und Eli Sussmann, das im Callwey-Verlag erschienen ist.

Was daran ganz besonders ist: Es handelt sich nicht ein mal um ein vegetarisches Kochbuch. Und doch konnte ich mich nicht losreißen. Denn die Rezepte sind herrlich bodenständig und total leicht vegetarisch abzuwandeln. Vielleicht DAS Lieblingskochbuch des Jahres? Ein bisschen Zeit ist ja noch.

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“Blättern Sie durch dieses Buch – ohne es aufzuessen – und werfen sie einen Blick auf das gegrillte Fleischklopssandwich, Pulled Pork und die Schoko-Erdnussbutter-Pie. Sehen Sie sich an, wie einfach die Rezepte sind.

Sie wollen es, stimmt’s?

OK, Sie dürfen es ablecken. Lecken Sie das Buch ab. Es bleibt unter uns. Nachdem Sie es abgeleckt haben, benutzen Sie es. Kochen Sie die Gerichte nach und essen Sie sie. Sie werden glücklich sein, es getan zu haben.”

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So ein Teil des Vorworts von Rob Delaney, dass mir auch an anderen Stellen kurz ein paar Lachtränchen in die Augen schießen ließ.
Und eins sei gesagt: Ablecken möchte man dieses Buch tatsächlich. Da tragen auch die herrlichen Fotos ihren Teil zu bei.

Insgesamt hat dieses Kochbuch nicht nur meinen Speichelfluss angeregt, sondern auch meine Schmunzelmuskulatur trainiert. Denn zu den meisten Rezepten gibt es eine kurze, lustige Anekdote.

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Unterteilt ist das Buch in die Kapitel “Sonntagsbrunch”, “Grillfutter”, “Ein Abend daheim”, “Dinnerparty”, “Mitternachtssnacks” und “Süßkram”.
Ich finde ja: in Kochbüchern sind Back- und Dessertrezepte meistens nicht so der Knaller. Dass ich mich da sofort in eines verliebe, kommt selten vor, war aber bei dem Schoko-Erdnussbutter-Pie sofort der Fall.

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Ein Rezept habe ich sofort nachgekocht, als ich vor zwei Wochen die ersten gutaussehenden Rote Bete des Jahres erblicken konnte: Den Rote-Bete-Joghurt-Salat.
In meiner winterlichen Rote-Bete-Obsession habe ich euch ja letztes Jahr meinen eigenen Rote-Bete-Apfel-Salat vorgestellt, aber der wird sich dieses Jahr mit dem der Sussmann-Brüder abwechseln müssen. Superlecker!

Rote-Bete-Joghurt-Salat - kuechenchaotin.de

Rote-Bete-Joghurt-Salat

Zutaten für 2 Portionen
leicht adaptiert nach einem Rezept von Eli und Mike Sussmann

500g rote Bete
1-2 EL Olivenöl
Salz und frischer Pfeffer
1 Bio-Zitrone
150g griechischer Joghurt
1/2 Bund Dill

Die rote Bete Waschen und den Stielansatz entfernen und auf eine Alufolie geben. Zum Olivenöl etwas Salz geben und gut unter die Rote Bete mischen.
Die Alufolie hochklappen, sodass nur noch ein kleines Loch offen ist und einen kleinen Schuss Wasser hinzugeben. Alles fest verschließen und für ca. 1 Stunde bei 180°C im vorgeheizten Ofen backen.

Währenddessen die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Den Dill hacken und eine Hälfte zusammen mit dem Zitronensaft und der -schale unter den griechischen Joghurt rühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sobald die rote Bete gar ist, kann das Päckchen vorsichtig aus dem Ofen genommen werden. Die Schale kann (muss aber nicht) abgeschält werden.
Die rote Bete in Scheiben schneiden und unter das Joghurtdressing heben. Mit dem restlichen Dill garnieren.

Fertig!

Fazit: Absoluter Lieblingsbuch-Alarm!

Das Buch bekommt ihr z.B. hier:

Alles Liebe,
Mia

 

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Meine ersten Macarons – eine Leidensgeschichte mit Happy End

von Mia | Küchenchaotin

Das mit den Macarons und mir – das hätte was werden können! Immer war ich neugierig, ob so etwas filigranes mir wohl gelingen könnte und als mich dann die Firma Silikomart vor ungefähr einem Jahr (!!!) fragte, ob ich nicht ihre Backmatte ausprobieren wollte, da wusste ich: Es soll sein! Das mit den Macarons und mir! Das muss einfach klappen!

Macarons - kuechenchaotin.de

Falsch gedacht. Der erste Versuch funtionierte direkt reibungslos, doch die Macarons waren unheimlich pickelig und ich dadurch unheimlich enttäuscht. Hätte ich damals gewusst, dass mir meine Undankbarkeit vom Macaron-Gott abgestraft werden würde, dann hätte ich wenigstens ein paar vernünftige Fotos von den hässlichen, kleinen Dingern gemacht!
Doch ich war mir sicher: Was beim ersten Mal gleich so reibungslos funktioniert, das funktioniert immer wieder.

Und wieder falsch gedacht. Denn von da an startete ich mehrere Versuche, die jedes Mal in die Hose gingen. Unansehnlich, gar nicht erst hochgegangen, wieder zusammengeplumpst, mit sämtlichen schlauen Tricks niemals heil ablösbar, nicht durch, die Schale gebrochen… Ich hatte es alles. Manchmal sogar in Kombination.
Vielleicht war es einfach nur Pech. Vielleicht bin ich der größte Macaron-Trottel der Welt. Vielleicht soll es halt einfach doch nicht sein.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ein Macaron-Partner in Crime musste her! Und das war in diesem Fall meine Mutter, die mir stundenlang Eiweiß abwog, die Hand an ihrer KitchenAid hielt, spritzbeutel-assistierte und allein mit ihrer Anwesenheit offensichtlich den Macaron-Gott wieder ein bisschen milder stimmen konnte.
Denn: Es hat geklappt! Oleeee, oleee oleee oleeeeee!

Das Rezept, das uns zum Glück verhalf, stammt vom Macaron-Workshop-Bericht der lieben Clara.

Macarons - kuechenchaotin.de

Und so haben wir’s gemacht:

Macarons

60g Eiweiß (ca. 2 Eier der Größe M – Raumtemperatur)
40g Zucker
Lebensmittelfarbe (Paste) z.B. von hier*

100g Puderzucker
60g gemahlene Mandeln

1 Glas Caramel Creme (z.B. von Bonne Maman)

Macarons - kuechenchaotin.de

Den Puderzucker und die gemahlenen Mandeln zusammen in einen Zerkleinerer oder Mixer geben und zu feinstem Puder zermahlen.
Diesen Puder anschließend durch ein feines Sieb streichen, damit evtl. zu groß geratene Stücke ausgefiltert werden können.

Das Eiweiß anschlagen, bis es weiß wird. Nun nach und nach den Zucker hinzugeben und immer weiterschlagen. Wenn der Zucker aufgebraucht ist, kann etwas Lebensmittelfarbenpaste hizugegeben werden, bis die Masse die gewünschte Farbe hat.
Sobald die Masse dick und glänzend ist, ist sie fertig – das kann jedoch schon mal einige Minuten dauern.

Nun das Eiweiß vorsichtig nach und nach unter die Mandel-Puderzucker-Masse heben. Sobald beide Massen miteinander vermischt werden, ist der Macaron-Teig fertig. Er sollte nicht “überarbeitet” werden.

Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech daraus Kreise von ca. 2 cm spritzen.
Das ganze ist durch ein Backmatte leichter, denn: Hier sind kleine “Förmchen” für die Macarons eingearbeitet, sodass alle ohne Probleme die gleiche Größe bekommen

Nun das Backblech mehrmals vorsichtig auf die Arbeitsfläche schlagen – so wandern kleine Luftbläschen in den Macarons nach oben und die Oberfläche wird glatt.

Macarons - kuechenchaotin.de

Die Macarons müssen für 15-30 Minuten ruhen. Sie sind fertig, wenn man sie mit dem Finger vorsichtig anstupsen kann, ohne, dass sie dabei kaputt gehen.

Im vorgeheizten Ofen bei 150°C für 12-15 Minuten backen und auf einer kalten Fläche auf dem Backpapier- oder der Matte vollständig auskühlen lassen.

Die Macarons mit der gewünschten Füllung (in meinem Fall ganz einfach: Caramel Creme von Bonne Maman) bestreichen und zusammensetzen.

Fertig!

Macarons - kuechenchaotin.de

Als ich die Macarons aus dem Ofen holen konnte, habe ich mich ein bisschen wie Superwoman gefühlt. Endlich! Meine ersten richtigen (und hübschen!) Macarons!

Macarons - kuechenchaotin.de

Noch ein paar Worte zur Backmatte: An den Silikonmatten scheiden sich anscheinend die Geister. Ich habe gehört “ohne geht gar nicht” und manche behaupten “mit geht gar nicht!”.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir die Matte allein beim “Portionieren” des Teigs wirklich hilft. Ich hatte gleich große Hälften, die sich prima zusammensetzen liessen.
Und am Ende der Leidensgeschichte sind die Macarons ja auch etwas geworden – es geht also auf jeden Fall “mit”!

Habt ihr euch schon mal an Macarons gewagt?

Guten Appetit,
Mia

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Ein Hinweis zum Schluss: Die Backmatte wurde mir von der Firma Silikomart kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
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Blogs that rock – Steph und ihr Blog “Kleiner Kuriositätenladen”

von Mia | Küchenchaotin

Ich weiss noch ganz genau, wie ich das erste Mal über den kleinen Kuriositätenladen gestolpert bin: Ich war auf der Suche nach einem leckeren Brotaufstrich zum Selbermachen. Und davon gibt’s bei der Hamburgerin Steph eine ganze Menge!
Sofort landete der süße Blog direkt in meinem RSS-Reader und fortan folgte ich – immer still – dem Geschehen im “KuLa”.

Es gab schon immer nur wenige nicht-vegetarische Blogs, denen ich folge, aber der von Steph rangiert ganz weit oben auf der Beliebtheitsliste.

KuLa

Wer den Kuriositätenladen besucht, der merkt schnell: Die Steph, die fotografiert gern. Die Selbsteinschätzung, was ihre eigenen Fotografierkünste angeht, ist ganz schön tiefgestapelt, denn: Ihre Fotos sind unheimlich hübsch anzusehen und machen Hunger auf mehr.

Was ihr euch nicht entgehen lassen dürft:

Selbstverständlich habe ich auch wieder ein Rezept, zu meinem Lieblingsrezept erkoren (auch, wenn mir die Auswahl EXTREM schwer fiel)
Es sind die Kürbisravioli mit Salbeibutter, die dieses Jahr auf jeden Fall bei mir fällig sind! Der erste Kürbis der Saison wird dafür unters Messer kommen!

Ihr seid ja immernoch hier! Aber zu Steph!

http://www.kuriositaetenladen.com/

Alles Liebe,
Mia

Pasta mit Zucchini-Nuss-Soße – ein Gastbeitrag für den Blog “rundum” von Otto

von Mia | Küchenchaotin

Dass Zucchini und Zitrone eine meiner absoluten Lieblingskombinationen sind, kann ich immer wieder nur betonen.
Und als ich vom “rundum“-Blog von Otto gefragt worden bin, ob ich nicht einen Gastbeitrag für sie schreiben könnte, da war eigentlich ziemlich schnell klar: Ohne Zucchini keine Competition!

Pasta mit Zucchini-Nuss-Sosse - kuechenchaotin.de

Was dabei rausgekommen ist, ist stark inspiriert von einem Rezept von “The Vegetarian Diaries” (übrigens immernoch einer meiner liebsten Blogs).
Letztes Jahr habe ich es schon mehrfach gekocht – warum es nie auf meinem Blog gelandet ist, ist mir eigentlich unbegreiflich.

Pasta mit Zucchini-Nuss-Sosse - kuechenchaotin.de

Jedenfalls ist es so: Wenn sich zu Zucchini, Zitrone, Haselnüsse und Pasta in einer Pfanne treffen, riecht das für mich nicht nur nach “Lieblingsessen”, sondern schmeckt auch so.

Pasta mit Zucchini-Nuss-Sosse - kuechenchaotin.de

Habt ihr Hunger bekommen? Das Rezept zur Pasta mit Zucchini-Nuss-Soße findet ihr auf dem Blog “rundum” von Otto (http://www.otto.de/rundum/pasta-mit-zucchini-nuss-sosse-tolles-rezept-vom-experten/ ist die Adresse)! Schnell hin da!

Guten Appetit,
Mia

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