Rote Bete-Hummus – Rote Bete + Kichererbsen = Liebe

von Mia | Küchenchaotin

Nachdem Rote Bete lange Zeit mein absoluter und unumstößlicher Favorit waren, haben sich langsam aber sicher Kichererbsen in mein Herz geschlichen. Was liegt da näher, als beides miteinander zu kombinieren?
Ich bin eine echte Hummus-Fanatikerin. Hummus kann ich zu allem Essen. Auf Brot, als Dip, einfach so. Ich verspreche euch: Ich werde immer eine Verwendung für eine große Portion finden. Außerdem ein Dauerbrenner: Rote Bete aus dem Ofen. Wenn ich muss, kann ich mich von nix anderem als roter Bete, die im Ofen gebacken wurde, ernähren. Wochenlang. Und das sage ich nicht nur einfach daher; vor zwei Jahren habe ich mehrere Wochen mindestens 4 Mal in der Woche die gebackene Bete kredenzt.

Und wisst ihr, was passiert, wenn man gebackene Rote Bete mit Hummus kombiniert? Ist logisch: Rote Bete-Hummus. Aber könnt ihr auch vorstellen, wie gut das schmeckt? Es ist wirklich grandios! Ich habe 1/2 Portionen (und das ist eine ziemlich große Schüssel voll) von dieser feinen Leckerei gemacht und sie hat nicht ein mal drei volle Tage gehalten. Auf Brot, als Dip zu Gemüsesticks und einfach so vom Löffel – ich bin total verknallt in dieses Rezept!

Die Idee habe ich bei Minimalist Baker gefunden und nur minimal abgewandelt. Eine echte Offenbarung!

Rote Bete Hummus

Rote Bete-Hummus

Rezept für 1 Portion

1 kleine Rote Bete
2 Knoblauchzehen
375 g gekochte Kichererbsen
Schale einer ungespritzen Zitrone
Saft einer halben Zitrone
2 EL Tahin*
50-60 ml Olivenöl
Salz und Pfeffer

Rote Bete Hummus

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Edelsüße Weine und eine Schokoladentarte – die Oktober-Kolumne für WeinPlaces

von Mia | Küchenchaotin

Dass ich (gute) edelsüße Weine liebe ist längst kein Geheimnis mehr – denn letztes Jahr habe ich in meiner Kolumne für WeinPlaces schon davon berichtet.

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Und da ich mich ja nun schon etwas länger mit dem Thema Wein beschäftige, finde ich, dass es mal an der Zeit ist, etwas tiefer in die Materie einzusteigen. Wie entsteht eigentlich die Süße im Wein? Und warum ist eine Beerenauslese so eine Seltenheit?

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Außerdem habe ich eine Schokoladentarte gebacken. Mit zwei Schichten und etwas Salz! Die ist ganz schön mächtig – aber zu zu einem edelsüßen Glas Wein eine ganz exzellente Ergänzung.

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Den Beitrag und das Rezept findet ihr wie immer hier drüben bei WeinPlaces!

Prost!
Mia

 

Fit & Healthy-Friday – Power-Stulle mit Avocado, Tomaten, Gurke und Sprossen

von Mia | Küchenchaotin

Der Fit & Healthy-Friday wird eine kleine Herbstpause machen. Die letzten zwei Wochen war s Freitags schon ein bisschen stiller – aber nun noch mal ganz offiziell: Heute mach ich euch ne Pausenstulle und im November geht es dann wieder weiter!

Ne Pausenstulle? Am Fit & Healthy-Friday? Ja, das klingt erst mal komisch – haben Stullen doch einen eigentlich nicht ganz so Fit & Healthy-Ruf! Das liegt vermutlich daran, dass die Meisten damit eine auf Weißmehl gebettete, sehr fett- und/oder zuckerreiche, kleine Schweinerei verbinden. Weiße Brötchen und Toastbrote, Nutella, Salami, unanständige Mengen Butter und Marmelade und eine Vielzahl anderer Brotbeläge sind einfach nicht so richtig gesund und wandern direkt auf die Hüften. Doch damit hat die Stulle, die ich euch heute mitgebracht habe, nicht viel zu tun!

Power-Stulle mit Avocado, Tomaten, Gurke und Sprossen - www.kuechenchaotin.de

Denn die heutige Stulle ist nicht nur gesund sie macht auch satt und gibt dem  Körper ordentlich Brennstoff. Brot ist ja nicht gleich Brot – Vollkornbrot z.B. kann durchaus zu den gesunden (/gesünderen) Kohlenhydraten gezählt werden. Es schmeckt nicht nur nach „mehr“ als sein kleiner Weißmehlbruder, sondern macht auch schneller und länger satt.
Außerdem auf der Stulle: ein kleiner, sehr geschmacksträchtiger Salat. Sprossen, Tomaten, Gurke und Avocado sind nicht nur sehr gesund und versorgen den Körper mit vielen Nährstoffen. Sie sind auch eine wahnsinnig leckere Kombination!
Alles in allem: eine Stulle mit echtem Lieblingsstullen-Potential!

Power-Stulle mit Avocado, Tomaten, Gurke und Sprossen - www.kuechenchaotin.de

Power-Stulle mit Avocado, Tomaten, Gurke und Sprossen

Zutaten für 1 große Stulle

1 große Scheibe frisches Vollkornbrot

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Sächsische Kirschpfanne mit Quark und Honig – So schmeckt sächsisch {Blogparade, Verlosung + Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Vor mir steht ein Teller mit einer – mir bis dato unbekannten – „sächsischen Kirschpfanne mit Quark und Honig“. Und der Anblick, der sich mir bietet, ist echt nicht so richtig schön. „Hab ich was falsch gemacht?“, frage ich mich. „Muss das so?“
Ich steche mit der Gabel hinein. Die Konsistenz: unerwartet. Sicherheitshalber hole ich noch mal das Kochbuch hervor – doch offensichtlich habe ich alles nach Anleitung befolgt. Das gehört so. Also nehme ich einen Bissen.
Und jetzt kommts: Es schmeckt wie der Himmel auf Erden. Ich putze das Stück auf meinem Teller weg und hole mir das nächste. Und fahre fort, bis die halbe Auflaufform geleert ist und ich kurz vom Platzen bin. „Seelenfutter können sie, die Sachsen“, denke ich in mich hinein und schmunzele ein bisschen. Denn ich hatte vorher ja sowas von überhaupt keine Ahnung.

Wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass ich ein mir vollkommen fremde, sächsische Süßspeise auf den Tisch zaubere? Ganz einfach: In einem „lustigen“ Moment habe ich zugesagt, an der Blogparade „So schmeckt sächsisch“ von so-geht-saechsisch teilzunehmen. „Lustig“ muss ich in diesem Moment gewesen sein, weil Sachsen und ich gar nicht mal so viel gemeinsam haben. Genau genommen sogar gar nichts. Keine direkte Verwandschaft, keine bewussten Besuche. Sachsen liegt für mich „gefühlt“ irgendwo bei Australien: Ich weiss, wo es liegt und ich weiss kleine Details, die wohl jeder kennt, aber ansonsten weiss ich eigentlich nicht viel, was damit zu tun hat. Und genau deshalb war ich neugierig, mich ein mal an einem unbekannten Süß zu versuchen. Und zu schauen: Was bietet Sachsen so, das ich bisher verpasst habe?

Ich sag euch was: Es ist eine ganze Menge. Allein der Gedanke an Dresdner Christstollen! Holundersuppe mit Zwieback! Sächsische Eierschecke! Es war nicht so einfach, ein Rezept auszusuchen. Und zwar nicht, weil die Auswahl klein war, sondern weil ich mich einfach nicht auf eins der vielen Leckerchen festlegen konnte.

Letztendlich ist es – wie ja schon erwähnt – die sächsische Kirschpfanne mit Quark und Honig geworden. Und das Rezept, das ich im Buch „Sächsische Küche“ vom Fachbuchverlag Leipizig im Carl Hanser Verlag gefunden habe, habe ich euch natürlich auch mitgebracht.

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Sächsische Kirschpfanne mit Quark und Honig

Rezept für 1 mittelgroße Backform

300 g Sauerkirschen aus dem Glas
30 ml Milch
150 g Honig
1 Prise Salz
25 g Butter
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
1/2 Päckchen Vanillezucker
75 g Grieß
500 g Quark
2 Eier (M)
etwas Speisestärke

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Die Kirschen über einer Schüssel gut abtropfen lassen und die Flüssigkeit auffangen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Die Milch mit dem Honig, dem Salz, dem Zucker, der Butter, der Zitronenschale und dem Vanillezucker in einem kleinen Topf zum kochen bringen. Den Grieß einrieseln lassen und alles zusammen ca. 5 Minuten kochen lassen. Gelegentlich umrühren. Und am Ende den Topf vom Herd ziehen.

Den Quark mit den Eiern gut verrühren und mit einem Schneebesen unter die Grießmasse heben.

In eine Auflaufform erst eine Hälfte der Quark-Grieß-Masse geben. Die Kirschen darauf verteilen und mit der zweiten Hälfte der Masse bedecken.
Die Kirschpfanne für ca. 35 Minuten backen. Dann die Hitze auf 250°C erhöhen und so lang weiterbacken, bis die Oberfläche schön goldbraun ist.

Den aufgefangenen Kirschsaft mit etwas Speisestärke aufkochen und rühren, bis er zu einer Sauce eindickt. Die Kirschpfanne mit der Kirschsauce servieren.

Fertig!

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Übrigens: Wenn ihr nur halb so gierig seid, wie ich, dann lasst euch gesagt sein: Solang die Kirschpfanne noch heiss ist, ist sie noch nicht richtig fest. Das kommt erst, wenn man sie abkühlen lässt. Dann lässt sie sich auch besser in Stücke schneiden.

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Und damit ihr noch ein bisschen mehr von der Blogparade habt, als nur ein sächsisches Rezept, habe ich noch etwas für euch dabei: ich verlose 3x das Buch „111 Orte in Sachsen, die man gesehen haben muss“ von Oliver Schröter!
Was ihr tun müsst, um dabei zu sein?

Hinterlasst hier bis zum 13.10.15, 23:59 Uhr einen Kommentar, in dem ihr mir in einem vollständigen Satz verratet, was ihr mit Sachsen verbindet. Hinterlasst dabei bitte UNBEDINGT auch eure (korrekte) E-Mail-Adresse im passenden Feld, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
Der Rechtsweg und eine Barauszahlung sind natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?
Der Gewinner wird wie immer per Los ermittelt.

Guten Appetit,
Mia

P.S.: Weitere Rezepte der Blogparade findet ihr z.B. bei What Ina Loves und Highfoodality!

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