Bananen-Karamell-Cupcakes fuer Schwartau Coffee Shop

von Mia | Küchenchaotin

Vor einigen Wochen erreichte mich eine zauberhafte E-Mail, in der ich gefragt wurde, ob ich kurzfristig zeitliche Kapazitäten frei hätte, ein Rezept für Schwartau-Coffee-Shop zu entwickeln. Nach ein paar kleinen Freude-Hüpfern war meine Antwort recht schnell getippt: “Das geht los!” - und los ging’s dann auch recht schnell!

Nachdem mich ein Paket erreichte, in dem das aktuelle Schwartau-Coffee-Shop-Sirup-Sortiment (was eine Wortkette!), bestehend aus Karamell- (mit und ohne Zucker), Vanille- und “Dream of Marakkesch”-Sirup, verstaut war, wurde die chaotische Versuchsküche startklar gemacht und das große Ideenfinden ging los. Was es werden sollte, war ziemlich schnell klar: Banane sollte auf Karamell treffen. Banoffee als Cupcake! Yummy!

Nach einigen Versuchen stand das Rezept und dank der tollen Assistenz meiner Mutter (Danke!) waren auch die Fotos zügig im Kasten. Das Rezept findet ihr seit dieser Woche auf der Fanseite von Schwartau Coffee Shop auf Facebook.
Und für alle, die kein Facebook haben, gibt es die kleine Sünde heute auch hier!

 

Bananen-Karamell-Cupcakes
fuer Schwartau Coffee Shop

Zutaten
(für ca. 12 Cupcakes)

Für die den Teig:
100g Butter (zimmerwarm) 50g Zucker
35ml Buttermilch
200g Mehl
1/2 Pkt Backpulver
1Banane
1 Ei

Für das Topping:
125g Butter (zimmerwarm)
200g Puderzucker
1-2 TL Schwartau Coffee Shop Karamell

 

 

Den Ofen auf 180°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für den Teig das Mehl und das Backpulver in eine große Schüssel sieben und mit dem Zucker vermengen.
Die Butter, die Buttermilch und das Ei vermengen. Die Banane fein zerdrücken oder pürieren und ebenfalls hinzugeben. Nun die trockenen und die feuchten Zutaten rasch vermengen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und diese maximal bis zur Hälfte füllen (der Teig geht noch ordentlich hoch!).

Der Teig muss ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Für das Topping die Butter mit dem Puderzucker lange schlagen, bis eine dicke Masse entsteht, die Form behält. Nun nach Geschmack 1-2 Teelöffel Schwartau Coffee Shop Karamell hinzugeben. Die Masse in einem Spritzbeutel füllen.

Die Scheiben auf die ausgekühlten Cupcakes geben und das Topping (nicht zu dick, denn es ist mächtig!) draufspritzen.

Tipp: Extra bannig wird es, wenn man unter dem Topping eine zusätzliche Bananenscheibe versteckt!
Und extra karamellig wird es, wenn ein paar Tröpfchen vom Karamellsirup über das Topping gegeben werden!

Fertig! 

 

Auf der Facebook-Seite findet ihr übrigens noch zwei weitere tolle Rezepte! Das erste ist von der zuckersüßen Rike von Lykkelig und das zweite von der lieben Annette von Culinary Pixel.
Vielen Dank auch an dieser Stelle noch einmal, dass ich dabei sein durfte!

Guten Appetit!
Mia 

Eine kleine Aufmerksamkeit – selbstgemachte “Weihnachtsmarkt”-Schokolade

von Mia | Küchenchaotin

Es ist still in der Chaosküche. Das liegt zum einen daran, dass zur Weihnachtszeit beruflich für mich der Bär steppt, aber auch daran, dass es einen privaten Zwischenfall gab, der gerade viel Zeit und Nerven in Anspruch nimmt.
Darunter musste auch mein “Post aus meiner Küche”-Tausch leiden, denn mein Paket geht leider erst mit einer Woche Verspätung auf die Reise zu meiner Tauschpartnerin Mirka.

Als kleine Entschädigung und als Dankeschön dafür, dass Mirka so viel Geduld mit mir hatte, habe ich ihrem Paket noch schell etwas hinzugefügt, was eigentlich nicht geplant war!

Direkt vor der Tür meiner Arbeit ist der alljährliche Weihnachtsmarkt in vollem Gange. Vor dem Heimweg stellt sich für mich absofort also Abends wieder die Frage: Schokolade? Oder gebrannte Mandeln? Oder doch Zuckerstangen?
“Man kann nicht alles haben”, sagt meine innere Hüftgold-Polizei. “Kann man doch!” sage ich! In einer Welt in der Fleur de Sel und Pfeffer auf Schokoladen landen, mache ich mir Weihnachtsmarkt-Schoki!
Übrigens ein perfektes Mitbringsel!

Weihnachtsmarkt-Schokolade

Die Zutaten sind flexibel:

125g Schokolade (Zartbitter oder Vollmilch)
3 Zuckerstangen oder 1 handvoll gebrannte Mandeln (oder alles, was sonst noch so beliebt!) 

Das Topping der Schokolade ggf. hacken (z.B. die Zuckerstangen).
Die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen. Anschliessend in eine Form geben (ich habe kleine Silikon-Backförmchen genommen) und mit dem Topping bestreuen. Im Kühlschrank komplett auskühlen und festwerden lassen.

Hübsch verpacken - Fertig!

Auf meiner Liste für die nächsten Schokis: Lebkuchen, gebrannte Pekanüsse (LIEBE!!), türkischer Honig.
Was würdet ihr rauftun?

Guten Appetit,
Mia 

Da lacht das Weihnachtsherz – Lebkuchen-Muffins

von Mia | Küchenchaotin

Das beste an der Vorweihnachtszeit? Das Essen! Lebkuchen im Sommer ist undenkbar, aber Winter ohne Lebkuchen ebenso.

Vor einem Jahr war ich bei einer lieben Freundin, die Lebkuchen-Muffins gebacken hat. Es war Liebe auf den ersten Biss! Das Rezept war schneller abgetippt, als sie sich versehen konnte und letztes Jahr am Heiligabend habe ich meine Mutti damit beglückt. Die ist auch ganz verliebt und fragt schon, ob ich sie nicht dieses Jahr wieder backen mag.
Und ja, das werde ich! Dank Dinkelmehl hab ich nämlich nicht mal ein schlechtes Gewissen, wenn ich zwei Stück davon in mich reinstopfe.
Und das natürlich auch nicht nur an Heiligabend. Wollt ihr auch? Hier habt ihr das tolle Rezept:

Lebkuchen-Muffins

Rezept für ca. 12 Muffins

Teig
50g Butter (Zimmertemperatur)
2 TL Honig (flüssig)
1/2 TL Lebkuchengewürz
2 Eier (M)
100ml Milch
70g brauner Zucker
180g Dinkelmehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 TL Backkakao

Glasur
80g Zartbitterschokolade (gute!)
30ml Sahne
1 TL Honig (flüssig)
1 Prise Zimt

Butter, Honig und Lebkuchengewürz schaumig aufschlagen. Die 2 Eier trennen und auch das Eigelb unter die Buttermasse rühren.  Die Milch hinzugeben und noch eine Weile weiterrühren.

Mehl, Backpulver, Natron und Kakao durch ein Sieb geben und miteinander vermischen.

Das Eiweiß mit dem braunen Zucker so lange schlagen, bis es steif wird.

Abwechselnd die Eiweißmasse und die Mehlmischung vorsichtig unter die Buttermischung heben, bis alles gut miteinander vermischt ist und alles in Muffinförmchen in einem Muffinblech aufteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180° für 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Für die Glasur die Schokolade erhitzen und mit den restlichen Zutaten zu einer homogenen Masse verrühren. Sie sollte nicht allzu flüssig sein, aber auch keine Klümpchen mehr haben. Am Besten über den noch warmen Muffins verteilen, sodass sie  ein bisschen verlaufen kann.

Fertig!

Die einzelnen Arbeitsschritte lesen sich recht lang, aber die Muffins sind eigentlich recht schnell gebacken. Sie sind nicht so  ”fettig” wie die meisten anderen Muffins, sondern erinnern auch von der Konsistenz ein wenig an Lebkuchen. Eine perfekte Mischung!
Leider waren sie dieses Mal so schnell weg, dass ich in letzter Sekunde nur noch ein Bild machen konnte. Aber das spricht ja auch eher für sie!

Gibt es bei euch schon Weihnachtsleckereien?

Guten Appetit, 
Mia 

Verrückt! – Apfel-Curry-Suppe

von Mia | Küchenchaotin

Neulich bei “Das perfekte Dinner” als Vorspeise: Apfelsuppe. Ich konnte es kaum glauben. Wirklich eine Suppe, deren Hauptbestandteil Apfel ist? Ja, tatsächlich!
Und wer mich kennt, der weiss: Solche Verrücktheiten muss ich natürlich ausprobieren!

Mein treuer Freund Google hatte gleich so einige Vorschläge, wie ich ein Apfelsüppchen kochen könnte. Aus den unterschiedlichen Rezepten habe ich letztendlich doch ein eigenes zusammengeschustert. Am meisten inspiriert hat mich jedoch wohl dieses Rezept.

Ich muss zugeben: Als Vorpeise ist das ein Knaller!
Ihr wollt auch mal probieren? Hier mein Rezept:

Apfel-Curry-Suppe

(Zutaten für 4 Portionen)

5 Äpfel (z.B. Boskopp)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 kleines Stück Ingwer
600 ml Gemüsebrühe
150 ml Apfelsaft
1 kleiner Becher Creme Fraiche
2 EL Currypulver
etwas Butter
etwas Cayenne-Pfeffer
etwas Zitronensaft

Apfel-Curry-Suppe

Die Zwiebel, den Knoblauch, den Ingwer und die Äpfel schälen (und entkernen) und in Würfel schneiden. Die Würfel von ca. 1/2 Apfel beiseite stellen und mit Zitronensaft beträufeln.

In einem großen Topf etwas Butter zerlassen und die Zwiebeln mit dem Knoblauch glasig darin andünsten.
Den Ingwer und die Äpfel hinzugeben und kurz mit anbraten. Anschliessend die Brühe aufgießen und alles ca. 15 Minuten lang köcheln lassen.

Sobald die Äpfel weichgekocht sind, den Topf vom Herd nehmen, den Apfelsaft hinzugießen, 2/3 des Creme Fraiches einrühren und  die Suppe gut durchpürieren. Mit Currypulver und etwas Cayennepfeffer abschmecken.

Den aufbewahrten Apfel in einer Pfanne in etwas Butter anbraten. Jede Portion Suppe mit einem Klecks Creme Fraiche und ein paar angebratenen Apfelstückchen servieren.

Fertig! 

Apfel-Curry-Suppe

Und schick sieht sie auch noch aus! Die cremige Suppe ist durch das Curry schön gelb.

Guten Appetit!
Mia 

In der Weihnachtsbäckerei, gibt’s so manche – schnelle Nutellakekse!

von Mia | Küchenchaotin

Jede Jahreszeit hat ihre tollen Seiten – und im Winter sind das für mich: Schnee, Kekse, Lebkuchen, Stollen, Zimtsterne, Bratäpfel, Honigkuchen und so weiter und so fort. Ich LIEBE weihnachtliche winterliche Schleckereien und setze im Winter beinahe schon traditionsgemäß eine schöne Winterspeckschicht an. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn: Der Bikini hat sowieso Pause und wer im Winter Speck hat, der muss nicht frieren.
Außerdem warten im Frühjahr schon eine ganze Menge leckere und vor allem leichtere Köstlichkeiten darauf, verpeist zu werden und der Winterspeck schmilzt zusammen mit dem Schnee gemächlich wieder weg.
Deshalb: Immer rauf auf die Hüften! Winter ist schliesslich nur ein Viertel des Jahres.

Letztes Wochenende gab es endlich die ersten Kekse! Eigentlich war ich gerade dabei etwas ganz anderes zu backen und wollte die Wartezeit, während das Backwerk im Ofen schön aufgeht, sinnvoll überbrücken.
Ein kurzer Blick in die Vorratsschränke – es ist alles da! “Liebling, es gibt Nutellakekse!”

Das Rezept ist perfekt für solche Spontanaktionen, denn in der kurzen Zutatenliste reihen sich eigentlich nur Dinge aus dem Vorratsschrank aneinander.

Schnelle Nutellakekse

Zutaten (für ca. 20-25 Kekse)

300g Mehl
200g Butter (Zimmtertemperatur)
100g Zucker
etwas Nutella

Mehl, Butter und Zucker zu einem Teig verkneten und für ca. 1 Stunde zum Ruhen in den Kühlschrank legen.
Anschliessend den Teig noch einmal kurz durchkneten und zu einer Rolle formen. Von dieser Rolle die einzelnen Kekse abschneiden, auf ein Backblech legen (die Kekse gehen nicht mehr stark in die Breite, deswegen können sie relativ eng beieinander liegen) eine kleine Delle in die Mitte drücken und bei 200°C für ca .15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Auskühlen lassen und mit einem Teelöffel jeweils einen Klecks Nutella in die Delle der Kekse geben.

Fertig!

Freut euch schon mal auf weihnachtliche Reizüberflutung in den nächsten Wochen!
Was ist eure liebste Winterleckerei? Ohne was geht es nicht?

Guten Appetit,
Mia 

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