Ich schreibe jetzt eine Kolumne – und ihr erratet nie, worüber!

von Mia | Küchenchaotin

Während ich diese Zeilen schreibe, bin ich ein bisschen nervös. Denn ausnahmsweise gibt es heute kein Rezept, sondern einfach nur ganz tolle Neuigkeiten!

Vor einiger Zeit kam Gerolsteiner auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht Lust und Zeit hätte, eine regelmäßige Kolumne über Wein zu schreiben.
Über WEIN? Hin und wieder versteckt er sich im Risotto und manchmal findet sich ein Bild von einem Gläschen auf Instagram, aber sonst war es hier ja bisher kein großes Thema.
Warum? Ganz einfach: Ich hab da nicht so viel Ahnung.
Ich trinke gern ein Gläschen Wein, aber ich trinke es so, wie es kommt. Fachwissen? Bisher: Fehlanzeige. Und genau das macht das Thema so interessant für mich!

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Aus diesem Grund nehme ich euch ab jetzt ein Mal im Monat drüben auf der ganz neuen Seite von Gerolsteiner WeinPlaces mit auf meine Reise in die facettenreiche Welt des Weins.

Habt ihr Lust, mitzukommen? Die erste Kolumne, in der es um die Dinge geht, die man wissen sollte, um sich nicht komplett zu blamieren, findet ihr ab sofort hier.

Habt es schön!
Mia

Die Kolumne entsteht in Zusammenarbeit mit Gerolsteiner. Meine Meinung und Berichterstattung bleiben davon jedoch (wie immer) unangetastet.

 

{Umzugshelfer} Erdnuss-Gemüse-Pasta mit Kokosmilch – von Stefanie von [schmeckt wohl.]

von Mia | Küchenchaotin

Darf ich vorstellen? Meine Umzugshelfer!
Statt um Möbelpacker habe ich mich um eine ganz andere Hilfe bemüht – ab sofort werden mir nämlich sonntags eine Hand voll meiner liebsten Blogs kulinarisch unter die Arme greifen.
Wer und was da kommt? Ihr dürft gespannt sein! Wir starten hier und jetzt!

„Schmeckt wohl.“ Das hört sich so herrlich unprätentiös an. Doch es ist der „Deckname“ eines ganz wundervollen Blogs! Stefanie schreibt auf ihrem Blog [schmeckt wohl.] über Food & Inspiration und präsentiert Rezepte, die bei mir voll ins Schwarze treffen. Linsen, Curry, kleine, selbstgemachte Geschenke aus der Küche, Oreo-Pralinen und Zimtschnecken am Stiel sind nur ein paar tolle Beispiele, für das, was einen auf diesem – übrigens noch recht frischen – Blog erwartet.

Ich freue mich riesig, dass Stefanie heute meine Umzugshelferin ist! Statt Möbel mit mir zu schleppen, hat sie sich für mich in die Küche gestellt und euch eine ganz besondere Leckerei aus der Kategorie „Soulfood“ gezaubert. Aber lest selbst!


Für liebe Menschen packt man doch gern mal mit an, nicht wahr? Deshalb habe ich auch keine Sekunde gezögert, als mich die liebe Mia gefragt hat, ob ich für sie als Umzugshelfer tätig sein mag, während sie schwere Kartons von eine Wohnung in die nächste schleppt. Ganz im Gegenteil: Es war mir eine Ehre, denn ich bin schon lange regelmäßige Leserin ihres wundervollen Blogs.

Ich bin übrigens Stefanie und blogge eigentlich auf meinem Foodblog [schmeckt wohl.].

Bei Mias Umzugsaktion packe ich heute in Form von wunderbar soulfoodigen Pasta mit an, die sich in einer cremigen Kokos-Erdnuss-Soße wälzen und von ganz vielen verschiedenen Gemüsesorten Gesellschaft bekommen.

              

Wenn ihr die Kokosmilch für die Soße in den Topf gießt und dann die Erdnussbutter dazu gebt – ich sag euch, es duftet dann sowas von unglaublich lecker in eurer Küche, dass ihr ganz schnell alle Türen schließen solltet, sonst bleibt nix mehr für euch…

Das Rezept könnt ihr übrigens problemlos mit den Gemüseorten eurer Wahl abändern. Wer zum Beispiel keine Paprika mag oder verträgt, kann auch toll Möhrenscheibchen mit Zucchiniwürfeln kombinieren. Oder kleine Brokkoliröschen, die sich mit Zucchinis oder Möhren zu einer Soßen-Clique vereinen – lasst eurer Phantasie freien Lauf!

Nun zum Rezept: Erdnuss-Gemüse-Pasta mit Kokosmilch

Zutaten für 2 Portionen:

200g Penne
150 ml Kokosmilch
1 EL Erdnussbutter (crunchy)
Sesamöl
2 kleine Scheiben frischen Ingwer
1 gestrichenen TL grüne Currypaste
1 gestrichenen TL Salz
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Paprikaschoten nach Wahl
1 Zucchini
250g Blattspinat (aufgetaut)
2 EL Erdnüsse, geröstet
Kräuter nach Belieben

Zubereitung:

Blattspinat auftauen und abtropfen lassen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer abziehen und fein würfeln. Gemüse ebenfalls waschen und zerkleinern. Etwas Sesamöl in einer großen Pfanne erhitzen, Currypaste, Zwiebelwürfel, Ingwer und Knoblauch hinzugeben und anbraten. Gewürfeltes Gemüse und Blattspinat hinzugeben und kurz mit anbraten. Mit Kokosmilch ablöschen und 10 Min. bei kleiner Hitze und geschlossenem köcheln lassen.

Währenddessen die Pasta aufsetzen und nach Packungsanleitung zubereiten.

Die Erdnussbutter in das heiße Gemüse rühren und schmelzen lassen. Gut vermengen und mit Salz abschmecken. Die Pasta abtropfen lassen und mit dem Erdnuss-Kokos-Gemüse vermengen. Mit Erdnüssen garnieren und servieren.

Ich wünsche euch gutes Gelingen und vor allem guten Appetit bei diesem Seelenfutter-Essen!

Macht es euch schön!
Stefanie


Liebe Stefanie, ich danke dir für dieses wunderbare Gastspiel und deine Unterstützung!
Ich habe die Pasta übrigens schon ausprobiert – mit Broccoli statt Paprika – und war hellauf begeistert!

Guten Appetit,
Mia

Tonka-Himbeer-Gugelhupf mit pinkem Guss – Ich backs mir!

von Mia | Küchenchaotin

Ich versinke gerade im Umzugschaos. Solltet ihr gerade auf die Antwort auf eine Mail/Nachricht/einen Kommentar warten: Bitte verzeiht. Ich hänge ein bisschen hinterher!
Auch hier war es recht still, aber ab nächster Woche wird es ein paar liebe „Umzugshelfer“ geben, die euch ganz zauberhafte Rezepte mitgebracht haben. Ihr dürft gespannt sein!a

So. Aber eins lass ich mir nicht nehmen: Meine liebste Tastesheriff-Claretti hat zu einer neuen Runde „ich backs mir!“ aufgerufen, die dieses Mal unter dem Motto „Gugelhupf“ steht.
Dank einer guten Vorplanung kann ich nun auch das erste Mal dabei sein!
Ihr kennt „ich backs mir“ noch nicht? „Ich backs mir“ ist Clarettis monatliche Kuchenschlacht. Sie gibt ein Thema vor und alle machen mit! Am 26. gehen dann überall die fantastischsten und unterschiedlichsten Variationen zu einem Thema online und es herrscht akuter Sabberpfützen-Alarm!

Ich liebe Gugelhupf. Als Kind gab es oft Marmor-Gugelhupfe und ich habe nichts lieber getan, als sorgfältig die beiden Schichten auf meinem Tellerchen zu trennen und nacheinander zu verspeisen. Während andere Kinder Smarties und Gummibärchen nach Farben sortiert haben, habe ich Gugelhupfe seziert. Und das mach ich übrigens heute noch so!

Aber ein Schoko-Marmor-Hupf sollte es dieses Mal nicht werden. Etwas besonderes sollte her! Nachdem ich dieses Rezept seit langer, langer Zeit auf meinem Pinterest-Board gelagert hatte, sollte es die perfekte Grundlage für meine eigene Kreation bilden: Ein Tonka-Himbeer-Gugel.

Tonkabohne ist meine neueste Liebe und wird euch in den nächsten Wochen noch ein mal begegnen. Was so verführerisch nach Mandel-Vanille-orientalisch-warm-und-ganz-besonders duftet, muss gleich mehr als ein mal auf den Tisch!

Tonka-Himbeer-Gugelhupf mit pinkem Guss - www.kuechenchaotin.de

Tonka-Himbeer-Gugelhupf

Rezept für 1 großen Gugelhupf

100g TK-Himbeeren
180g + 1 EL Zucker
180g Butter
4 Eier (M)
400g Mehl
1 1/2 EL Backpulver
30g Speisestärke
160ml Buttermilch
1 Tonkabohne (gibt’s hier*)
100g PuderzuckerTonka-Himbeer-Gugelhupf mit pinkem Guss - www.kuechenchaotin.de

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Zucchini-Zitronen-Risotto – Vorräte und Frühlingsgefühle

von Mia | Küchenchaotin

Ich gebe zu: Ich bin ein Vorrats-Messie.
Ich horte Vorräte. So viele, Vorräte wie ich vermutlich gar nicht vor Ende des Ablaufdatums verbrauchen kann. In meinem Schrank befinden sich unter anderem mehrere Kilo Mehl und Zucker („Hab ich noch Mehl/Zucker zu Hause? Ach, ich nehm einfach noch ein Paket zur Sicherheit mit, Mehl/Zucker kann man ja immer gebrauchen!“), mehrere Kilo Linsen (Die „guten“ waren im Angebot), Nudeln in allen Formen und Farben („Ach sind die hübsch! Und ach sind DIE hübsch! Und DIE erst! Die brauch ich auch!“) und vor allem: eine gefühlte Tonne Risottoreis („Risotto ess ich ständig, da kann man kaum genug haben!“).
Eigentlich habe ich mich mit meinem Vorrats-Messie-Dasein versöhnt und nehme hin, dass ich halt Lebensmittel (und Geschirr. Hust.) shoppe wie andere Frauen Schuhe, aber ich stehe ja gerade vor einem Umzug. Und das bedeutet: All diese Vorräte werden aus dem Schrank geholt, das Mindesthaltbarkeitsdatum und bei abgelaufenen Lebensmitteln zusätzlich der Zustand des Inhalts gecheckt und dann liebevoll in Umzugskartons verpackt. Und „irgendwann“ wird sie jemand schleppen müssen.
Deshalb versuche ich gerade, noch schnell so viele Vorräte wie möglich aufzubrauchen. Und ich beginne mit dem größten Posten: Dem Risottoreis.

Das schöne an Risotto ist ja: Es geht immer. Man braucht eine Handvoll Grundzutaten (ein „How to: Risotto“ gab es letztes Jahr auch hier bei mir) und kann dann Jahreszeiten- und gefühlsabhängig mit neuen Zutaten immer wieder ein neues, leckeres Gericht zaubern.
Und im Moment habe ich Frühlingsfgeühle. Deshalb habe ich zwei meiner Lieblingsrezepte in einen Topf geworfen und etwas Neues daraus gemacht: Aus dem Zitronenrisotto und dem Zucchinirisotto wird: Zucchini-Zitronen-Risotto!

Zucchini-Zitronen-Risotto - www.kuechenchaotin.de

Zucchini-Zitronen-Risotto

Rezept für 2 große Portionen

1 kleine Zwiebel
1 Zucchini
etwas Olivenöl
200g Risottoreis (z.B. Arborio)
Schale und Saft von einer Bio-Zitrone
ca. 600ml heiße Gemüsebrühe
2 EL kalte Butter
1 Handvoll Parmesan
Pfeffer zum Abschmecken
Parmesan zum Garnieren

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