Verlosung: Greenbox von Tim Maelzer – und dazu Mozzarella mit Granatapfel und Rucola

von Mia | Küchenchaotin

Als allererstes möchte ich kurz bemerken: Ich bin kein Fan von Tim Mälzer. Damit meine ich nicht, dass ich ihn mag – ganz im Gegenteil! Aber wenn ich ein Buch im Regal sehe, das von ihm ist, dann denke ich nicht “Oh! Es ist von Tim Mälzer! Ich muss es haben!” und wenn ich eine Fernsehshow mit ihm sehe, dann sehe ich sie eher wegen der Fernsehshow selbst und nicht seinetwegen. Der Kerl ist mir irgendwie ja schon sympathisch, aber weiter interessiert habe ich mich für ihn und seine Kreationen eigentlich nie.

Nun war ich Anfang der Woche im Buchladen meines Vertrauens, auf der Suche nach einem Kochbuch, dass ich euch anlässlich der 500 (!!!) Facebook-Fans (ich freu mich so!!!) spendieren will.
Zur Verlosung gibt es unten mehr!

Eins im Regal war aufgeschlagen und mir strahlte ein wunderschönes Foodfoto entgegen (liebe Kochbuchautoren, damit kriegt ihr mich immer!). Beim Blättern wurde es Liebe – ich bin total verknallt in dieses Buch!
Der Blick aufs Cover erstaunt mich. Das Buch trägt den Titel “Greenbox*
” und ist von …Tim Mälzer!

Alle Rezepte sind vegetarisch, viele schnell und einfach, so wie ich sie liebe und jedes einzelne davon ist ein Kandidat für meinen Teller. Ich bin hin und weg! Und was könnte ich hier besser verlosen, als ein Kochbuch in dem lauter Rezepte sind, die ich absolut genial finde?

Kostprobe gefällig? Eins der Rezepte habe ich schon mal für euch probegekocht! Leicht abgewandelt (das Original ist mit Brunnenkresse), supereinfach, superschnell und superlecker – und so schön anzusehen!

 

Mozzarella mit Granatapfel und Rucola

(Zutaten 2 große Portionen)
2 Kugeln Büffelmozzarella
125g Rucola
1 Granatapfel
1 EL Zitronensaft
Olivenöl
Pfeffer und Salz

 

Den Rucola waschen, die Stiele abtrennen und kleinschneiden. Die Blätter leicht zerrupfen. Den Granatapfel aufschneiden und die Kerne vorsichtig herauslösen (die färben wie verrückt!).
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Rucolastiele anbraten. Nach ca. 2 Minuten die Blätter und die Granatapfelkerne hinzugeben und weiterbraten, bis der Rucola anfängt, in sich zusammenzufallen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig! 

 

Und nun endlich zur Verlosung!

 

Du möchtest das Buch Greenbox* gewinnen um auch darin schmökern und daraus zaubern zu können? So bist du dabei:

  • Jeder Teilnehmer muss Fan auf Facebook sein – denn die Verlosung ist als Dankeschön für 500 Facebook-Fans gedacht
  • Du musst nur hier bis zum 28.10.12, 18:00 Uhr,  einen Kommentar hinterlassen – gerne mit einem Verweis auf dein Lieblingskochbuch, das ich mir unbedingt anschaffen sollte, falls ich es noch nicht habe. Ich liebe Kochbücher!
  • Hinterlasst UNBEDINGT eure (korrekte) E-Mailadresse, sonst erreiche ich euch nicht!
  • Wer zusätzlich noch unter dem passenden Post auf *Facebook* einen Kommentar hinterlässt und/oder die Verlosung teilt, der verdoppelt seine Gewinnchancen!
  • Meine Familie – die hier fleissig mitliest – ist leider ausgeschlossen.
  • Der Rechstweg ist natürlich auch ausgeschlossen – versteht sich von selbst, nicht wahr? ;)

Viel Glück!
Mia

 

EDIT:

Ich freue mich so, dass ihr so zahlreich teilgenommen habt! Danke!

Das Los hat entschieden! Die glückliche Gewinnerin ist Juliane von “Schöner Tag noch!” .
Liebe Juliane, du bekommst gleich Post!

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*=Affiliate-Link

 

Feigenverrückt – Tagliatelle mit Feigen und Feta

von Mia | Küchenchaotin

Dienstag Abend. Meine Mutter und meine kleine Schwester holen mich von der Arbeit ab. Wir wollen essen gehen! Das Restaurant ist brechend voll aber der Hunger auch groß. Auf der Karte findet sich ein Gericht, dass ich seit Monaten beäuge, mich aber nie getraut habe, zu bestellen: Pasta Salvia – Pasta mit Salbeibutter, getrockneten Tomaten und Feta. Ich traue mich das nicht. Aber meine Mutter!

Natürlich habe ich bei ihr genascht. Und was soll ich sagen? Es war superlecker. Bis auf die getrockneten Tomaten, denn “getrocknet” ist die einzige Tomatenvariante, die ich nicht so recht mag.
Doch seitdem ging mir die Kombination nicht aus dem Kopf. “Feta und Salbei, Feta und Salbei, Feta und Salbei und Nudeln!” ist mein Mantra. Und es gibt nur eine Lösung: Selber kochen, noch mal essen.

Fragt nicht, wie ich auf die Idee gekommen bin, die getrockneten Tomaten durch frische Feigen zu ersetzen. Mein Feigenkonsum ist in dieser Zeit des Jahres so hoch, dass mein Verstand ein bisschen vernebelt ist. Aber entgegen meiner kurzen Zweifel ist die Kombination nicht nur “ganz okay…” sondern eher “superlecker!”!

Tagliatelle mit Feigen, Salbei und Feta

Zutaten (für 2 Portionen)
3 EL Butter
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
2 Blätter Salbei
4 Feigen
Feta
Pfeffer+Salz
Tagliatelle

Die Nudeln (Menge nach Belieben) in reichlich Salzwasser kochen.

Die Schalotten und die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Den Feta in Würfel schneiden und die  Feigen waschen und vierteln (bei großen Früchten die Viertel noch einmal quer durchschneiden). In einer großen Pfanne die Butter zerlassen und den Salbei anbraten. Schalotten und Knoblauch hinzugeben, bis die Schalottenstückchen glasig werden.

Die gekochten Nudeln in die Pfanne geben und in der Butter schwenken. Zum Schluss den Feta und die Feigen kurz mitschwenken.

Fertig!

Wer mag kann noch etwas gerieben Parmesan drübergeben, ich finde jedoch, dass das gar nicht nötig ist.
Geht superschnell und ist superlecker. So mag ich das!

Guten Appetit!
Mia 

Ein Gastbeitrag von Barbara von finfint.- {Chocladbollar} Entzückend schnelle schwedische Schokobällchen. Ohne Backen!

von Mia | Küchenchaotin

Heute liege ich auf der faulen Haut, doch das ist ok. Für euch gibt es nämlich einen wundervollen Gastbeitrag von der zuckersüßen Barbara von finfint., die euch eine großartige, schwedische Leckerei mitgebracht hat!

 


 

Hallo ihr Lieben! Ich freu mich wie Oskar, dass ich hier bei Mia diesen Gastpost schreiben darf. Mia war eine der ersten Bloggerinnen, die ich kennengelernt habe. Wir haben beide 2012 angefangen zu bloggen, und seit Beginn verfolge ich ihre Rezepte. Es gefällt mir ausgesprochen gut hier: Ich esse gern Vegetarisch, mag Mias leckere schnelle Süß und wir sind beide in big big love mit Leila Lindholms Rezepten.

Ich freue mich, dass ich euch heute bei Mia ein Rezept vorstellen darf, und zwar etwas ganz entzückendes Schwedisches: Chocladbollar. Kennt ihr noch nicht? Dann wird’s Zeit! In Schweden sind alle Kinder verrückt danach, und die dunkelbraunen „Riesentrüffel“ sind in jeder Bäckereiauslage zu Hause. Und das Beste: Chocladbollar rollen sich ratzfatz und kinderleicht. Sie taugen absolut für diese Abende, an denen man sich sehnlichst eine Schokotafel wünscht, aber keine eingekauft hat. Wenn Kakao parat ist, rollt einfach schnell selbst ein paar Bollar.

Es gibt viele Rezepte für diese Glücklichmacher, die Zutaten sind aber immer die gleichen. Hier meine Mischung:

Chocladbollar von Barbara von finfint.

Für ca. 25 Chocladbollar je nach Grösse:

150 g Haferflocken
120 g Zucker
5 EL Kakao
1 EL Nesquik
150 g weiche Butter
2 EL Kaffee
2 EL Wasser
Hagelzucker

Chocladbollar von Barbara von finfint.

Und so geht’s: Alle Zutaten außer den Hagelzucker in oben angegebener Reihenfolge gut miteinander verkneten. Eine kleine Schweinerei, macht aber viel Spaß. Mit den Händen Bällchen formen und durch Hagelzucker rollen. Im Kühlschrank fest werden lassen. Fertig!

Wer mag, ersetzt den Kaffee durch Wasser oder nimmt als Flüssigkeit ausschließlich Kaffee. Wer’s nicht so zuckrig will, lässt die Chocladbollar durch Kokosflocken anstatt Hagelzucker kullern. Die ganz Süßen mixen noch Vanillezucker in den Trüffelteig.

Chocladbollar von Barbara von finfint.

War doch kinderleicht oder? Kanntet ihr Chocladbollar vorher bereits?

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und weiterhin beim Lesen von Mias Blog.

Mia, hat ganz viel Spaß gemacht, hier bei dir! Liebste Grüße,

Barbara


Ich danke dir, Barbara! Schön, dass du bei mir schreiben mochtest!
Ich hab das Rezept übrigens schon selbst ausprobiert und bin hin und weg. Mit Butter und Schoki kriegt man mich!

Obstsalat im Tortilla – süsse Wraps mit Joghurt

von Mia | Küchenchaotin

Pfannkuchen kann man herrlich füllen. Obwohl der Teig süß ist, gehen sie auch herzhaft. Tortillas hingegen kennt man eigentlich nicht in süß, obwohl der Teig relativ neutral ist.
Warum eigentlich?
Letztens habe ich an einem “Obst-und-Gemüse-hier-ist-alles-gesund-Snackstand” genau so etwas gesehen. Obst. Eingerollt in Tortillas. Und das sah ziemlich lecker aus!
Die  süßen Wraps waren mir zugegebenermaßen ein bisschen zu teuer, aber mit den passenden Zutaten kann man sie sich ziemlich fix nach der eigenen Vorstellung selbst zu Hause zusammenrollen.

Süße Wraps mit Mango und Papaya

Zutaten (für 4 große Wraps)

1  Mango
1 Papaya
(oder andere Früchte nach Wahl)
4 EL griechischer Joghurt
3 EL Honig
4 Tortillas

Die Mango und die Papaya entkernen und in kleine Würfel schneiden.

Den Joghurt mit dem Honig glattrühren und das Obst unterrühren.

Die Tortillas nach Packungsanweisung erwärmen. Das sollte man auch dann tun, wenn man sie eigentlich kalt essen möchte, weil sie sich so viel leichter falten lassen.

Die Joghurt-Früchte lämglich in den Tortillafladen füllen und links und rechts die Seiten einschlagen. Nun vorsichtig aufrollen und in der Mitte durchschneiden.

Auf einem Teller anrichten. Wer möchte, kann nun noch etwas Honig drüberträufeln, dann sollte man sie allerdings lieber mit Messer und Gabel essen.

Fertig!

Geht unter Garantie auch mit jedem anderen saisonalem Obst, ist extraschnell fertig und sorgt bestimmt bei jedem Mitesser erstmal für erstaunen.

Ich finde Mango und Papaya (und beim nächsten Mal vielleicht noch Banane!) perfekt. Was würdet ihr denn süßes in einen Tortilla einrollen?

Guten Appetit, 
Mia 

Aufgespiesst! – Apfel-Pops

von Mia | Küchenchaotin

Letztens habe ich an einem “Naschistand” (so ein nostalgischer wie früher auf dem Jahrmarkt!) die ersten entdeckt: Liebesäpfel. Liebesäpfel und Schoko-Obst sind der Renner auf Weihnachtsmärkten und ich liebe sie. Das Problem: Erst kann man nicht vernünftig reinbeissen und egal wie vorsichtig man ist, am Ende sieht man aus wie ein kleines Schweinchen.

Doch dann fiel mir etwas ein. Vor ein paar Wochen habe ich auf Pinterest etwas entdeckt und re-gepinnt. Gefunden war es schnell und wie ich feststellen muss, kommt es sogar von einem deutschen Blog!

Wovon ich rede? Sie nennt es liebevoll “Apfel-Lollies”. HIER – das meine ich! Die Apfel-Lollies sind genau das richtige für mich. Bevor ich den Link geklickt habe (ich neige dazu, wahllos zu pinnen und später das anzugucken, was ich genauer sehen will), habe ich einer Freundin bereits passend erklärt: “Das sind einfach aufgespießte Apfelscheiben mit Schoki… Sowas wie… Apfel-Pops!”. Cake-Pops, Oreo-Pops, Marshmallow-Pops, Caprese-Pops. Liebe Pop-Liebhaber, heute es gibt was neues!

Was ihr braucht: 

250g Vollmilchschokolade oder -kuvertüre
2 (saure) Äpfel
Schaschlikspieße
einen Styropor-Block

Die Schokolade kleinhacken und in einem kleinen Töpfchen bei ganz kleiner Temperatur schmelzen.

Währenddessen die Äpfel in Scheiben schneiden und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelscheiben in die geschmolzene Schokolade tunken und auf Schaschlikspieße stecken. Die Spieße in einen Styropor-Block stecken, so dass die Äpfel möglichst senkrecht darin stehen. Vor dem Trocknen können die Apfel-Pops nun noch mit Zuckerperlen o.Ä. verziert werden.

Und man ganz im Ernst: Wenn ich das schon so toll finde, wie toll ist das denn bitte für Kinder?

Die Bilder habe ich ein bisschen vernachlässigen müssen. Ich habe Scheibchen am Vorabend vorbereitet, meine Äpfel waren sehr saftig und haben die Schoki über Nacht von innen aufgeweicht. Hätte ich sie mal in den Kühlschrank gestellt! Bevor sie mir beim Fotografieren vom Stiel fallen, wollte ich sie dann doch lieber schnell aufnaschen.

Es ist zwar noch früh: aber was sind eure Favoriten vom Weihnachtsmarkt?

Guten Appetit,
Mia

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