Eine Portion Mousse au Chocolat – weil mehr manchmal nicht mehr ist.

von Mia | Küchenchaotin

Mehr ist manchmal enfach nicht mehr und genau aus diesem Grund braucht man manchmal eben nur eine Portion Mousse au Chocolat.
Es ist nämlich ein Dilemma: ich liebe Mousse au Chocolat aber die meisten Portionen, die man kaufen kann, sind mir entweder zu groß oder zu klein. Und was drin ist – darüber hat man ja auch keine Kontrolle.
Deshalb habe ich schon mehrere Rezepte für Mousse au Chocolat „durchgespielt“. Das Problem dabei ist, dass man manche Zutaten einfach nicht 1-Portion-tauglich bekommen kann. Und wo hin mit dem halben Becher Sahne, wenn man ihn eigentlich nur für eine kleine Portion angebrochen hat?

Auf die Idee, Eischnee zum aufschlagen zu benutzen, bin ich erst sehr spät gekommen. Dabei liegt es so nah! Eischnee lässt sich wunderbar fest schlagen und gibt der Mousse damit einen tollen halt. Und die Hüften sagen im Vergleich zur Sahne-Variante auch „Danke!“.

Ich mag meine Mousse au Chocolat mit ein bisschen Vanille und einem Hauch Zimt. Theoretisch kommt sie aber auch ganz ohne oder mit anderen Gewürzen aus. Wer morgens schon weiß, dass er Abend eine Portion verdrücken will, der kann sie wunderbar vorbereiten und wen der Hunger etwas kurzfristiger packt, der kann dem Mousse auch eine Blitzkühlung im Eisfach gönnen. Und dann genießen. Und zwar nur eine Portion!

Eine Portion Mousse au Chocolat-3

Mousse au Chocolat

Rezept für 1 Portion

150 g gute Zartbitterschokolade
2 TL Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Zucker
2 Eiweiß
1 Prise Zimt
etwas Backkakao

Eine Portion Mousse au Chocolat

Die Zartbitterschokolade zusammen mit der Butter, dem Vanillezucker und dem Zucker in einem kleinen Topf langsam schmelzen und anschließend etwas abkühlen lassen. Eine Prise Zimt hinzugeben.
Die beiden Eiweiß sehr steif schlagen und vorsichtig unter die Schokoladenmasse heben.
Das Mousse in ein Glas füllen und mindestens 3 Stunden gut durchkühlen lassen.

Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

Fertig!

Eine Portion Mousse au Chocolat-2

Je vorsichtiger der Eischnee untergehoben wird, desto luftiger wird das Mousse au Chocolat.

Wovon hättet ihr am liebsten nur eine Portion?

Guten Appetit,
Mia

Tabouleh mit Quinoa – aus Opas Garten

von Mia | Küchenchaotin

Der Garten meines Opas ist für mich der schönste Garten auf der ganzen Welt. Er ist mit wahnsinnig viel Liebe gestaltet und in ihm wachsen die herrlichsten Köstlichkeiten, die meine Küche immer wieder bereichern. Dort wachsen nämlich die besten Sachen, die es gibt: Eine Vielfalt verschiedener Tomatensorten, Möhrchen, Kräuter, Rote Bete, Bohnen, Kürbisse und sogar Zitronen und Chilis und viel, viel mehr findet man hier.
Alles ist liebevoll angelegt und sieht einfach wunderschön aus. Ein kleines Paradies.

Schon die letzten Jahre habe ich immer wieder Obst- und Gemüsekisten von meinem Opa bekommen. Diese sind voll mit meinem Lieblingsgemüse. Und aus einer dieser Kisten habe ich (schon im letzten Jahr) eine herrliche Garten-Tabouleh mit Quinoa gekocht. Die ist lecker, gesund und passt eigentlich zu jedem Wetter. Sie schmeckt warm und kalt und sättigt schön. Und weil ich sowieso ein großer Fan von Quinoa bin und es solche Salate öfter bei mir gibt, dachte ich mir, ich bringe euch heute mal ein Rezept mit!

Garten-Tabouleh - www.kuechenchaotin.de

Tabouleh mit Quinoa

Rezept für 3-4 Portionen

150 g Quinoa
450 ml Gemüsebrühe
1 Bund Petersilie (glatt)
einige Blätter Minze
1 Knoblauchzehe
3 Tomaten
2 Frühlingszwiebeln
½ Gurke
1 kleine Rote Bete
1 Möhre
2 EL Limettensaft
5 EL Olivenöl
Meersalz
Pfeffer

Garten-Tabouleh - www.kuechenchaotin.de

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Ein Besuch im „Witwenball“ – die September-Kolumne für WeinPlaces

von Mia | Küchenchaotin

WeinPlaces - September - Witwenball-2 Auf meiner Reise durch die Reise für die Gerolsteiner WeinPlaces habe ich eine ganze Menge toller Sachen gesehen, geschmeckt und erlebt. Nur eins kam manchmal etwas zu kurz: Die WeinPlaces selbst habe ich kaum zu sehen bekommen.

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Deshalb habe ich mich diesen Monat für meine Kolumne auf die Reise nach Hamburg gemacht und einen – wie ich finde – wunderschönen „WeinOrt“ besucht – den Witwenball in der Weidenalle.
Hier habe ich in wunderschönem Ambiente mit dem Besitzer Axel Bode „geschnackt“ und ein bisschen über die Geschichte und Philosophie erfahren.

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Was ich zu berichten habe und was es auf dem weg dorthin für Stopersteine gab?
Das erfahrt ihr wie immer drüben bei WeinPlaces!

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Prost!
Mia

 

Gelbes Kichererbsen-Curry mit Cashewkernen und Spinat – ein gelber Hauptgang mit Bionade {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

„Gelb genießen“ heisst die neueste Kampagne von Bionade, die passend zur neuen Sorte Zitrone-Bergamotte gestartet ist. Und zum Start dieser Kampagne, hat Bionade sich etwas ganz besonderes ausgedacht: 5 Blogger stellen ein 5-Gänge-Menü auf die Beine, das passend zur Limonade ganz in gelb gehalten ist.
In den letzten Wochen konntet ihr bei Magnoliaelectric schon einen Appetizer, bei Flowers on my Plate einen Salat und bei What Ina Loves eine Suppe ganz im gelben Kleidchen entdecken und heute bin ich dran. Denn ich habe den gelben Hauptgang im Gepäck – und der passt nicht nur farblich wie die Faust aufs Auge!

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Ein Hauptgang in gelb – das war für ich überraschenderweise eine kleine Herausforderung, denn die Auswahl an Lebensmitteln ist durch die Farbvorgabe ganz schön beschränkt und am liebsten wollte ich dann auch noch etwas etwas kreieren, dass nicht nur gelb ist, sondern auch zu Zitronen-Bergamotte passt. Was dabei herausgekommen ist, macht mich ein bisschen Stolz, denn es erfüllt tatsächlich beide Punkte voll und ganz.
Ich tische euch ein Curry auf! Ein gelbes Curry – versteht sich von selbst. Mit gelben Kichererbsen und Cashewkernen und kleinen grünen Farbtupfern aus Spinat. Dazu eine Portion Reis und das perfekte Seelenfutter steht auf dem Tisch. Und weil das Curry so schön würzig und leicht scharf ist, passt die neue Bionade, die fruchtig, zitronig und erfrischend ist, perfekt dazu.

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Gelbes Kichererbsen-Curry mit Cashewkernen und Spinat

Rezept für 2-3 Portionen

1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Frühlingszwiebeln
250 g Kichererbsen (Abtropfgewicht)
50 g Babyspinat
1 EL Kokosöl
2 EL gelbe Currypaste
400 ml Kokosmilch
2 Handvoll Cashewkerne
1/2 Limette
Salz
125 g Reis

Gelbes Kichererbsen-Curry mit Cashewkernen und Spinat - www.kuechenchaotin.de

Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und fein würfeln. Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und die Kichererbsen gut abtropfen lassen. Den Babyspinat waschen.

Den Reis nach Packungsanweisung kochen und bereitstellen.

In einem Wok oder einer Pfanne das Kokosöl erhitzen und mit der Currypaste verrühren. Die Ziwebeln und die Knoblauchzehe hinzugeben und andünsten lassen. Mit der Kokosmilch ablöschen und die Frühlingszwiebel, die Kichererbsen und die Cashewkerne hinzugeben. Alles eine wenig einkochen lassen und zum Schluss den Spinat kurz mitdünsten. Mit Salz und etwas Limettensaft abschmecken und das Curry zusammen mit dem Reis servieren.

Fertig!

Gelbes Kichererbsen-Curry mit Cashewkernen und Spinat - www.kuechenchaotin.de

Jetzt mal Butter bei die Fische: Ein komplett gelber Hauptgang – was hättet ihr gemacht? Ich bin gespannt, wie eure Gedankengänge sind!

Guten Appetit,
Mia

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