Fit & Healthy Friday – gesunde Bananen-Pancakes

von Mia | Küchenchaotin

Ich gebe zu: Ich bin eine kleine Naschkatze. Wenn ich nicht wüsste, dass es ungesund und unausgewogen ist, würde ich vermutlich an manchen Tagen 3x täglich Kuchen und Eis verdrücken. Aber es kann einfach nicht immer Kuchen sein. Zumindest nicht im klassischen Sinne!

Deshalb probiere ich sehr viel aus. Und dabei finde ich echte Perlen, aber manchmal greife ich auch ganz weit daneben. So wollte ich euch eigentlich hier und heute ein paar angeblich „superleckere“ Proteinmuffins vorstellen. Ohne Zucker und ohne Mehl und voller gesunder Sachen. Klingt zu gut um Wahr zu sein, oder? Ist es auch. Denn der Teig klang zwar eigentlich ganz lecker und das Rezept war schön einfach gehalten, aber: Die Muffins waren ungefähr das Unappetitlichste, das ich jemals aus meinem Ofen geholt habe.
Tapfer wollte ich wenigstens einen ganzen selbst essen – habe es aber nicht geschafft, egal, wie sehr ich versucht habe, mich zusammenzureissen. Das war wohl nix.

Um mein Verlangen nach (gesundem) Süßen trotzdem zu befriedigen, habe ich ein ganz altes Rezept wieder hervorgeholt: Bananen-Pancakes! Die brauchen nur 2 (gesunde) Zutaten, sind auch super einfach gemacht, kommen ohne Zucker und Mehl aus und sind garantiert trotzdem wirklich lecker. Versprochen!

Bananen-Pancakes - www.kuechenchaotin.de

Bananen-Pancakes

Rezept für 8 kleine Pancakes

1 sehr reife Banane
2 Eier
etwas Kokosöl

Dazu:
Ahornsirup
oder Nussbutter
oder Schokoladensauce
oder, oder, oder!

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Kirsch-Streuselkuchen – Kirschchen pflücken auf dem Stockseehof

von Mia | Küchenchaotin

Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir in meiner Kindheit direkt aufs Erdbeer- und Himbeerfeld gefahren sind und unsere eigenen Beeren gepflückt haben. Für mich war das immer ein Event und die Besitzer der Felder hätten sicher gut daran getan, mich vorher und nachher zu wiegen, denn der Großteil der gepflückten Früchte landete grundsätzlich direkt von der Hand in den Mund.

Deshalb habe ich mich ganz besonders gefreut, als ich eine Einladung zur Kirschernte vom Stockseehof in Stocksee in meinem Briefkasten fand. Eigentlich wollte ich letztes Jahr schon dort hin, aber der Ausflug fiel kurzfristig ins Wasser. Doch dafür war es dieses Jahr besonders schön! Zusammen mit Clara von tastesheriff und Susanne von Hamburger Liebe durfte ich den Hof deshalb besuchen und ein bisschen hinter die Kulissen schauen.

Der Stockseehof ist ein Familienbetrieb mit langer Tradition und wir wurden herzlich begrüßt, als würden wir zur Familie gehören.

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Die (Sauer-)-Kirschernte in Norddeutschland hat erst letzte Woche begonnen und ist damit durch den kühlen Frühling ganze zwei Wochen später als normal gestartet. Die Bäume stehen dicht an dicht und sind voll behangen mit feinsten Sauerkirschen.
Übrigens: „Sauerkirschen“ klingt so negativ! Deshalb: Die Bäume sind voll behangen mit feinsten Schattenmorellen.
Mit dem „Kirschexpress“ (ein Traktor mit Anhänger zum Sitzen) geht es aufs Feld und von dort zurück zum Hof.

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Die Schattenmorellen sind schnell gepflückt und es landen auch nicht so viele im Bauch, dass man Bauchschmerzen kriegen könnte, eben weil sie zu den Sauerkirschen gehören. Das mindert den Spaß auf dem Feld allerdings kein bisschen. Ich liebe das. Suchen-Finden-Pflücken. Es ist fast, als wären es die eigenen Kirschen!
Und das Schönste ist: Hier wurde mitgedacht. Die Kirschen können direkt vor Ort mit einer verrückt aussehenden und wild ratternden Maschine entkernt werden.

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Ein weiteres Highlight für mich: Auch die Himbeersaison ist in vollem Gange. Deswegen mussten wir natürlich unbedingt auch auf ein Himbeerfeld!
Himbeeren sind neben Blaubeeren meine absoluten Lieblingsbeeren und hier passierte das Unvermeidbare: Ich bin mir sicher, dass ich in kürzester Zeit mehrere Kilo Himbeeren direkt vom Busch weggenascht habe! Bis der Bauch grummelt und sich ein seeliges Grinsen eingestellt hat! Ganz große Himbeerliebe!

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Nachdem genug Obst gepflückt war, ging es in die Backstube. Hier werden jeden Tag Unmengen an Kuchen gebacken (Zitat: „Irgendwann haben wir aufgehört zu zählen!“) und für den Verkauf vorbereitet. Nach dem Originalrezept durften wir mit anpacken und sowohl den legendären Kirsch-Streuselkuchen, als auch eine Kirsch- und eine Himbeertorte nach Stocksee-Tradition für uns backen.
Der ganze Raum duftet herrlich nach frischem Brot, das auch von Grund auf selbst gebacken wird und ich durfte mit meinen Händen eine unanständig große Menge Streusel kneten. Kurz habe ich überlegt, mit der „Streuselwanne“ durchzubrennen, aber ich befürchte, es wäre aufgefallen.

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Warum ich euch das alles erzähle? Ich habe euch natürlich ein Rezept mitgebracht! Den legendären Kirsch-Streuselkuchen könnt ihr nämlich ab jetzt auch zu Hause machen. Und falls ihr weiter südlich wohnt als ich: Das geht nicht nur mit frischen, sondern auch mit Schattenmorellen aus dem Glas!

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Kirsch-Streuselkuchen

Rezept für 1 Kuchen
(DAS Rezept vom Stockseehof)

Mürbeteig
200 g Mehl
1 TL Backpulver
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
80 g Butter

Füllung
1 Glas Sauerkirschen
2 EL Speisestärke

Streusel
100 g Zucker
80 g Butter
160 g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker

Auf Wunsch
2 Handvoll Mandelsplitter
oder Zitronenabrieb

Alle Zutaten für den Teig zügig verkneten und in einer Springfrom drücken. Den Boden für ca. 20 Minuten bei 200°C goldgelb vorbacken.
Die Sauerkirschen abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen. Den Saft der Kirschen aufkochen und die Speisestärke mit 5 EL Wasser anrühren. Den Kirschsaft mit der Stärkemischung binden. Anschließend die Kirschen einrühren und auf dem vorgebackenen Boden verteilen.

Die Zutaten für die Streusel verkneten. Auf Wunsch Zitronenabrieb oder Mandelsplitter hinzugeben. Die Kirschen mit der Streuselmischung deckend bestreuen und den Kuchen fertig backen, bis er goldgelb geworden ist.

Fertig!

Seid ihr schon mal zum Kirschfeld gefahren und habt selbst gepflückt? Für alle Nordlichter: Man munkelt, die Kirschernte hält noch ein ganz klein wenig an!

Guten Appetit,
Mia

1000 Dank an den Stockseehof für den schönen Tag! Es war fast wie ein bisschen Urlaub!
DIe Einladung war an keinerlei Bedingung geknüpft und auf meine Berichterstattung wurde zu keinem Zeitpunkt Einfluss genommen.

 

Churro-Waffeln – große Zimt-Zucker-Frühstücksliebe!

von Mia | Küchenchaotin

Immer wieder stelle ich erstaunt, fest, dass es Menschen gibt, die keine Churros kennen. Kennt ihr sie? Churros sind eine Art längliche Krapfen, die aus Brandteig in heißem Fett ausgebacken und anschließend in Zucker und Zimt gewälzt werden.
Das hört sich erst mal gar nicht so super spektakulär an, aber: Wer sie ein mal probiert hat, ist süchtig. Warum diese auf positivste Art und Weise fett- und zuckerzimt-triefenden Stänglein noch nicht die ganze Welt erobert haben, ist mir einfach ein Rätsel.

Das große Manko des Fettgebäcks ist natürlich der exorbitante Fettanteil, der die Churros zu einer echten Kalorienbombe macht. Umso mehr aus dem Häuschen war ich dementsprechend, als ich das erste mal eine Churro-Waffel entdeckte.
Den Brandteig einfach ins Waffeleisen werfen? Warum bin ich nicht selbst auf die Idee gekommen?

Churro-Waffeln - www.kuechenchaotin.de

Eines morgens lag ich also im Bett und konnte an nichts anderes mehr denken, als an Churro-Waffeln. Das letzte und einzige Problem: Am Abend vorher hatte ich das letzte Ei verbraucht und mein Standard-Brandteigrezept enthält gleich zwei Stück davon. Doch auch hierfür gibt es natürlich schon eine Lösung. Bei Chef De Home habe ich ein Brandteigrezept für Churro-Waffeln ohne Ei entdeckt. Es gab also Churro-Waffeln zum Frühstück! Und das ganz sicher auch nicht zum letzten Mal.

Churro-Waffeln - www.kuechenchaotin.de

Churro-Waffeln

Rezept für 4 Waffeln

60 g Butter
2 EL Zucker
1/2 TL Salz
250 ml Wasser
135 g Mehl

1 EL Zimt
4 EL Zucker

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Fit & Healthy-Friday – 7 Health- und Fitness-Apps, die ich empfehlen kann

von Mia | Küchenchaotin

shutterstock_150290267Die besten Health- und Fitnessapps zu finden ist in der Masse an Auswahl gar nicht so einfach. Als ich meine Ernährung und mein Sportverhalten umgestellt habe, habe ich mich auf die Suche nach Apps gemacht, die mir bei meinen Zielen weiterhelfen und im besten Fall mein Portmonee nicht allzu sehr belasten. Eine Abo im Fitnessstudio, dass ich fleissig zahle, aber nicht wirklich nutze, habe ich schliesslich schon – das muss nicht auch noch digital weitergeführt werden.

Und ich sage euch: Durch mein Smartphone sind eine Menge Apps geflossen.
Geflossen? Ja. Geflossen. Denn die meisten habe ich geladen und schon kurze Zeit später wieder gelöscht, weil sie einfach Mist waren.
Doch ein paar Apps habe ich auf Herz und Nieren getestet, für gut befunden und diese nutze ich bis heute. Das Beste: In der Grundversion sind alle 7 Apps, die ich euch heute vorstellen möchte, kostenlos!

Hier sind meine 7 Empfehlungen:

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