Wie sieht es eigentlich in einem Weinkeller aus? – die Junikolumne für WeinPlaces

von Mia | Küchenchaotin

Das first floor im Hotel Palace in Berlin ist ein Ort, an dem die Schönen und Reichen zu einem Spitzengericht ein Gläschen Wein genießen. Klingt, als würden da nur Spießer arbeiten, oder? Ist aber gar nicht so.

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Ich durfte mit Chefsommelier Gunnar Tietz zusammen einen Blick in den Weinkeller des first floor werfen.
Wie darf man sich das vorstellen? Schummrige Atmosphäre? Modriger Geruch? Oder ganz anders?

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Was es dort zu sehen gab und was mir Gunnar Tietz alles so verraten hat, das erfahrt ihr hier in der neuen Kolumne auf WeinPlaces.

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Die Kolumne entsteht für und in Zusammenarbeit mit Gerolsteiner. Meine Meinung und Berichterstattung bleiben davon jedoch (wie immer) unangetastet.

 

Wassermelonen-Feta-Salat – meine neue Sommersalat-Liebe

von Mia | Küchenchaotin

Dass ich mit Wassermelone und Feta keine gänzlich neue Kombination gefunden habe, ist mir bewusst. Doch weil ich mich so lang nicht an diese Kombination getraut habe und absolut vom Hocker bin, wie toll sie ist, muss ich euch einfach (m)einen Wassermelonen-Feta-Salat vorstellen!
Die meisten Salat mit Wassermelone und Feta werden mit Minze serviert. Da ich Minze jedoch in den seltensten Fällen so richtig gerne mag, habe ich mir meine eigene Version abgewandelt und zusammengeschustert.

Wie man sich das vorstellen darf? Leicht süßliche Wassermelone trifft leicht säuerlichen Feta, trifft fruchtige Limette und leicht herben Thymian. Was sich anhört wie Kirmes auf der Zunge, ist es auch. Eine wahre Geschmacksexplosion!
Nachdem ich in den letzten Jahren ja den Erdbeer-Avocado-Salat und den Himbeer-Ziegenkäse-Salat zu meinen Liebsten erkoren habe, glaube ich, in diesem Salat hier meinen liebsten Sommersalat 2014 gefunden zu haben. Echt jetzt!

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Wassermelonen-Feta-Salat

Rezept für 2 große oder 4 kleine Portionen

800g Wassermelone
150g Feta
Saft von 1 Limette
2 TL Honig
2 EL Olivenöl
1 kleine Prise Salz
3-4 Zweige Thymian
frisch gemahlener Pfeffer

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Spargelrisotto mit Ziegenkäse und rosa Pfefferbeeren – Ziegenkäseliebe!

von Mia | Küchenchaotin

Durch meinen Umzug konnte ich die Spargelsaison noch gar nicht so richtig genießen. Dabei gehöre ich ja zu diesem klischeehaften Teil der Deutschen, die wirklich verrückt nach Spargel sind.
Besonders angetan hat es mir dabei – eigentlich dann doch untypisch – der grüne Spargel. Ich mag, wie unkompliziert er ist: er möchte nicht unbedingt geschält werden, schmeckt auch als Rohkost mit Dip und es ist ihm total egal, ob man ihn in die Pfanne, auf den Grill oder in den Ofen wirft. Er schmeckt einfach immer!
Und ein geselliger Artgenosse ist der grüne Spargel auch. Er versteht sich mit so vielen anderen Lebensmitteln! Zitrone, Kresse, Hollandaise, Sahnesauce, Erdbeeren, Rosmarin, Butter, Balsamico [...] – die Liste ist lang! Er schmeckt zu Nudeln, zur Kartoffeln, zu Reis. Ihr merkt: Ich bin so’n bisschen verknallt!

Das Spargel und Ziegenkäse toll zusammenpassen, habe ich ja im letzten Jahr schon mit diesem Rezept herausgefunden. Dieses Jahr wollte ich einen Schritt weitergehen und die beiden untrennbar miteinander verbinden. In einem Risotto! Und ich sag euch was: Das ist ne Wucht. Ich habe die Hälfte der 4 Portionen, die sowieso schon eher für hungrige Esser ausgelegt sind, ganz allein verdrückt. Und ich werde es wieder tun!

Spargel-Risotto mit Ziegenkaese - Mirja Hoechst - kuechenchaotinDE - Vive le Ziegenkaese-2

Spargel-Risotto mit Ziegenkäse

Rezept für 4 Portionen

3 Schalotten
3 EL Butter
400g Risottoreis
1 Schuss Weisswein
1000-1200 ml Gemüsefond
500g grüner Spargel
200g Ziegenkäserolle
etwas Zitronensaft
3 Zweige Rosmarin
rosa Pfefferbeeren*

Den Gemüsefond in einem Topf auf kleiner Flamme zum Köcheln bringen.
Die Schalotten und den Knoblauch abziehen und in feine Würfel schneiden.
2 EL Butter ein einem großen Topf zerlassen und die Würfel darin vorsichtig dünsten.
Anschliessend auch den Risottoreis dazugeben und glasig andünsten. Alles mit einem Schuss Weisswein ablöschen und die Rosmarinzweige hinzugeben.

Nun immer eine Kelle heissen Gemüsefond zum Reis geben und verkochen lassen. Dann die nächste Kelle und immer weiter so verfahren, bis der Reis al dente ist.
Den Spargel waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Nach ca. 15 Minuten kann er zum Reis gegeben und mitgekocht werden. Immer schön rühren!

Von der Ziegenrolle 4 Scheiben abschneiden und den Rest grob würfeln.
Sobald der Reis bissfest ist, die Ziegenkäsewürfel und einen Esslöffel Butter unterrühren und die Rosmarinzweige entfernen. Mit etwas Zitronensaft abschmecken.

Die Grillfunktion des Ofens auf höchster Stufe einschalten. Nun die zurückgelegten Ziegenkäsescheiben auf einem Blech direkt darunter kurz angrillen, bis sie goldbraun werden.

Das Risotto auf 4 Teller oder Schüsseln verteilen, jeweils einen Ziegenkäsescheibe darauflegen, ein paar rosa Pfefferbeeren darüberstreuen und servieren.

Fertig!

Spargel-Risotto mit Ziegenkaese - Mirja Hoechst - kuechenchaotinDE - Vive le ZiegenkaeseMit diesem Rezept nehme ich übrigens an einem Rezeptwettbewerb von Vive le Ziegenkäse teil, zu dem ich euch zu einem späteren Zeitpunkt noch mehr verraten kann!

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Guten Appetit,
Mia

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Dieser Beitrag wird unterstützt durch “Vive le Ziegenkäse” – meine Meinung und mein Geschmack bleiben davon jedoch, wie immer, unbeeinflusst.

 

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{Umzugshelfer} Bärlauchkringel von Bianca von ELBCUISINE

von Mia | Küchenchaotin

Einer meiner Umzugshelfer wäre mir beinahe durch die Lappen gegangen, doch nur fast! Denn die liebe Bianca von ELBCUISINE verschafft mir heute ein bisschen Luft zum Einrichten der neuen Wohnung, wofür ich ihr sehr dankbar bin, denn zugegebenermaßen regiert hier noch das Chaos.

Bianca habe ich schon persönlich kennengelernt und habe mich gleich wunderbar mit ihr verstanden. Ihren Blog kannte ich bis dato noch gar nicht und war total geflasht, als ich ihn mir zu Hause angesehen habe: Herrlich einfache, aber wunderschöne Desserts, Kuchen und Torten (habt ihr schon mal so ein hübsches Erdbeertörtchen auf den Tisch gestellt? Ich muss das nachmachen!), aber auch viele gesunde Rezepte finden sich in ihrem Repertoire. Ihr müsst euch das ansehen!

Und das man mich mit Bärlauch kriegt, das hat sie offensichtlich geahnt. Diese Bärlauchkringel sind der Knaller! Ich laufe jetzt jedenfalls schnell los, um noch ein bisschen Bärlauch zu ergattern und ihr solltet das auch tun – die Saison ist fast um!

Und jetzt: Vorhang auf für ELBCUISINE:


Bärlauch lacht mich gerade überall an und jedes Jahr suche ich nach neuen leckeren Rezepten. Klar, Pesto kennt jeder, aber raffinierter soll es sein und den Bärlauch richtig zur Geltung bringen. Diese Bärlauch-Kringel sind einfach wunderbar. Kartoffeln machen den Hefeteig noch luftiger und bringen den aromatischen Bärlauch wunderbar zur Geltung, dekoriert mit meinen Lieblingsnüssen, den zarten Pinienkernen. Mehr braucht es nicht!

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Sie schmecken so, dass man einfach nicht aufhören kann, sie weg zu naschen. Bis Mai gibt es den Bärlauch noch, also schnell einkaufen gehen! Übrigens Bärlauch duftet zwar noch intensiver als Knoblauch, garantiert aber einen sorglosen Genuss, das heißt, man kann ihn unbedenklich genießen. Die Idee stammt übrigens aus der ESSEN & TRINKEN.

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Bärlauch-Kringel

Zutaten

250 g Kartoffeln
250 g Mehl
1 Prise Meersalz
1 Prise Zucker
1/2 Würfel frische Hefe
100 ml Buttermilch
50 g Pinienkerne
50 g Bärlauch
50 g weiche Butter
1 Prise Meersalz

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Zubereitung

Die Kartoffeln kochen. Ich habe sie in der Mikrowelle gekocht, das ging am schnellsten.
Kartoffeln heiß schälen und mit einer Gabel gut zerdrücken. 250 g Mehl, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen.
Hefe und warme Buttermilch verrühren. Kartoffeln und Hefe-Buttermilch zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften und abkühlen lassen. Bärlauch waschen, trocken schleudern und die Stiele, den Teil unten am Blatt, entfernen. Blätter grob hacken.
Butter etwas erwärmen mit Salz, Pinienkernen und Bärlauch verrühren. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche kräftig durchkneten.
Auf bemehltem Backpapier zu einem Rechteck ausrollen. Bärlauch-Butter darauf streichen, einen kleinen Rand frei lassen. Teig mithilfe des Backpapiers von einer langen Seite eng aufrollen. Rolle halbieren und in ca. 2 cm Breite Scheiben schneiden.
Stücke in eine Muffinform setzen, locker mit Backpapier abdecken und 25 Minuten gehen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen.

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Bon Appétit!
EURE ELBKÖCHIN


Solltet ihr übrigens einen Bärlauch zur Hand haben, so lässt sich dieses Rezept auch wunderbar mit Knoblauch und Basilikum umsetzen.

Liebe Bianca, ich danke dir von ganzem Herzen für deine Unterstützung! Ich hab die Kringel schon nachgebacken und bin total verknallt. Die wirds diesen Sommer (leider dann ja ohne Bärlauch) auf jeden Fall öfters geben!

Guten Appetit,
Mia

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