Weihnachts-Pasta mit Rotkohl – Pasta zu Weihnachten!

von Mia | Küchenchaotin

Wer hat eigentlich gesagt, dass Pasta kein Weihnachtsessen sein kann? Denkste! Diese Pasta zu Weihnachten – da kann sicher keiner widerstehen.
Auch, wenn es alles andere als klassisch ist: Seit Jahren träume ich von einer „Weihnachtspasta“ und dieses Jahr habe ich sie mir einfach gebaut. Mit Rotkohl, Orangen, einem Hauch Zimt und ein paar Nelken ist die nicht nur echt festlich und echt weihnachtlich, sondern auch überraschend lecker!

Diese Pasta lässt sich wunderbar sowohl frisch machen, als auch mit den Rotkohl“resten“ vom Vortag zubereiten.
Und die Zubereitung von Rotkohl mit Orangensaft ist übrigens meine allerliebste – ich mag sie sogar lieber, als den guten alten Apfelrotkohl! Sie ist viel weihnachtlicher und vor allem würziger und „deftiger“, als jeder Apfelrotkohl, der mir jemals auf den Teller gekommen ist.

Weihnachtspasta mit Rotkohl - www.kuechenchaotin.de

Weihnachtspasta mit Rotkohl und Orangen

Zutaten für (mindestens) 6 Portionen

800 g Rotkohl
3 Orangen
6 EL Butter
3 EL brauner Zucker
125 ml Rotwein
2 Zimtstangen
3 Nelken
2 Lorbeerblätter
2 rote Zwiebeln
1 EL Butterschmalz
frische Pasta nach Appetit
Salz + Pfeffer

Weihnachtspasta mit Rotkohl - www.kuechenchaotin.de

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Weihnachtsmenü vegetarisch – Vorschlag 2

von Mia | Küchenchaotin

Ich habe zugegebenermaßen immer noch keine Ahnung, was ich dieses Jahr eigentlich wirklich zu Weihnachten essen will. Es ist nur noch ein paar Mal schlafen – aber gefühlt noch so weit weg!

Heute habe ich jedoch den zweiten Menüvorschlag für euch im Gepäck – und bei dem könnte ich wirklich schwach werden! Denn es ist nicht nur relativ dix vorbereitet, sondern auch eine Kombination aus gleich mehreren Knallern: Maronen, Rote Bete und Cheesecake.
Ein vegetarisches Weihnachtsmenü kann nämlich so herrlich abwechslungsreich sein! Das habe ich euch ja aber schon hier und hier gezeigt. Und ich garantiere euch: selbst wenn das Veggie-Menü nur eine „Extrawurst“ ist – davon will garantiert jeder mal probieren!

Lustig für euch, für mich aber damals nicht so: Das Weihnachtsfest, bei dem alle Anwesenden von meinem Tellerchen probieren wollte und am Ende nichts (!) für mich übrig blieb.

Zurück zum Thema: Das vegetarisches Weihnachtsmenü! Teil 2.


Vorspeise

Cremigste Maronensuppe

Dieses Maronensüppchen ist so cremig, dass ich vor Entzückung schon wieder glucksen muss. Für Maronenfans und all die, die potentiell welche werden könnten!

Maronensuppe

Das Rezept findet ihr hier: KLICK


Hauptspeise

Rote Bete-Risotto

Ich L.I.E.B.E dieses Risotto. Es ist vielleicht das Beste Risotto, das ich jemals gekocht habe! Hier vereinen sich meine liebsten Rote Bete mit Rosmarin und Ziegenfrischkäse zu einer Speise, die nicht nur farblich der absolute Oberknaller ist!

Rote-Bete-Risotto

Das Rezept findet ihr hier: KLICK


Nachspeise

No Bake-Cheesecakes aus dem Glas

Ein besonders großer Vorteil dieses Desserts ist es, dass man es am Vortag einfach in den Kühschrank stellen und an Weihnachten fertig herausziehen kann. Mein Tipp: Statt Aprikosen ganz weihnachtlich Mandarinen verwenden und vielleicht ein kleines bisschen Zimt in die Masse schmuggeln!

No Bake-Cheesecakes mit Aprikosen aus dem Glas - www.kuechenchaotin.de

Das Rezept findet ihr hier: KLICK


Immernoch nichts dabei? Ein Menü hab ich noch im Gepäck! Das gibts für die ganz kurzentschlossenen allerdings erst am Wochenende.

Guten Appetit,
Mia

Ingwer-Schokokuchen aus der Pfanne – Pfannenkuchen statt Pfannkuchen {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Warum schiebt man eigentlich den Kuchen in den Ofen? Na ganz klar: weil dort optimale Bedingungen zum durchbacken herrschen: Gut kontrollierbare, gleichmäßige Hitze. Aber was tun eigentlich diejenigen, die keinen Ofen haben und es leid sind, nur „Kühlschranktorten“ selbst zu machen?

Sie könnten auf die Idee kommen, den Kuchen auf dem Herd auszubacken. Was mit Pfannkuchen funktioniert, könnte doch mit Pfannenkuchen genau so gut klappen, oder?
Jein. Ganz so einfach ist es nicht. Denn man braucht ein paar kleine Hilfsmittel, damit der Kuchen aus der Pfanne auch etwas wird. Was das wären? Eine gute Pfanne, die die Wärme optimal verteilt, einen Deckel und ein echt gutes Rezept. Die Pfanne und den Deckel habe ich von Fissler bekommen – aber mit dem Rezept war ich alleine.
Ich sag euch was: Es war eine Odyssee! Und genau so eine Odyssee werde ich den Herdlosen und Campern unter euch jetzt ersparen. Denn hier ist es: Das gelingsichere Rezept für einen Schoko-Ingwer-Kuchen aus der Pfanne.

Pfannenkuchen

Schoko-Ingwer-Kuchen aus der Pfanne

Rezept für 1 Kuchen

300 g Zartbitterschokolade
1 daumengroßes Stück Ingwer
110 g Butter
110 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier (M)
120 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
etwas Butter zum Ausfetten der Pfanne
150 g Zartbitterkuvertüre
1 TL Kokosfett
10 Stücke kandierter Ingwer

Pfannenkuchen-2

Die Zartbitterschokolade schmelzen und leicht abkühlen lassen. Den Ingwer schälen und reiben.

Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier nacheinander unter die Masse geben und vollständig verrühren. Nun die Schokoladenmasse und den Ingwer nacheinander einrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter die Butter-Schoko-Masse rühren.

Die Pfanne mit etwas Butter ausfetten und den Teig einfüllen.

Den Kuchen nun auf kleiner Stufe (z.B. bei Stufe 2 von 9) zugedeckt 10 Minuten backen lassen. Sobald sich Kondenswasser am Deckel gebildet hat, dieses abwischen und einen Löffelstiel o.ä. zwischen Pfanne und Deckel stecken, sodass die Feuchtigkeit abziehen kann.
Den Kuchen für ca. 45-1 1/2 Stunden backen lassen, bis er gar ist (das wird von Herd zu Herd leider variieren).

Den Kuchen auf ein Gitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Die Kuvertüre mit dem Kokosfett schmelzen und den Kuchen damit überziehen. Die Ingwerstücke hacken und über dem Kuchen in der noch flüssigen Kuvertüre verteilen.

Fertig!

Pfannenkuchen-3

Sollte es passieren, dass sich trotz der „Löffelstieltechnik“ zu viel Kondenswasser in eurer Pfanne bildet und der Kuchen in der Mitte noch nicht gar ist, hilft es, den Kuchen aus der Pfanne auf auf einen Teller zu stürzen, dann auf einen zweiten Teller und umgedreht zurück in die Pfanne zu stürzen, sodass er nun umgedreht weitergebacken werden kann.
So wird auch eine eventuell „zu weiche“ Seite garantiert gar.

Habt ihr schon mal einen Kuchen in der Pfanne gebacken?

Guten Appetit,
Mia

Weihnachtsmenü vegetarisch – Vorschlag Nr. 1

von Mia | Küchenchaotin

Nachdem ich letzte Woche einen Weihnachtsmenü-Vorschlag gepostet habe, kam die Frage nach mehr. Konkreter: mehr Weihnachtsmenüs – aber ein bisschen konventioneller.
Sei es die erste vegetarische Weihnachten oder eine Extrawurst für den oder die Veggie/s in der Familie: das vegetarische Weihnachtsfest liegt im Trend, aber bei der Umsetzung gibt es offensichtlich noch einige Unsicherheiten.

Ich bin ja der Meinung: Weihnachten soll so schmecken, wie DU es magst. Du stehst nicht auf Kartoffelsalat, Rotkohl, Klöße, Braten in welcher Form auch immer oder all die anderen typisch weihnachtlichen Dinge? Dann lass sie weg. Wenn Nudeln mit Tomatensauce einfach deine absolute Leibspeise sind, warum sollte es die dann nicht zu Weihnachten geben? Vielleicht mit einem raffinierten Twist oder einer kleinen Abwandlung? Ich bin eindueutig dafür, an Weihnachten mal alle Konventionen links liegen zu lassen und das eigene Ding durchzuziehen. Das eigene Menü.

Deshalb habe ich euch 3 unterschiedliche Menüs aus meinem Blog zusammengestellt, die ich euch bis Ende nächster Woche vorstellen möchte. Mal klassischer angehaucht. Und mal auch nicht. Da ist garantiert für jeden was dabei, der ein vegetarisches Weihnachtsessen servieren möchte.

Heute wird es „eher“ klassisch. Das klassische Heiligabend-Gericht in meiner Familie ist nämlich (wie bei so vielen) der gute alte Kartoffelsalat mit Würstchen. Den gibt es heute ohne Würstchen – dafür mit in Salzkruste gebackener Roter Bete.
Wie ware es vorher mit einem „Kürbissüppchen with a twist“? Mit roten und Granatapfelkernen wird die nicht nur festlicher, sondern auch leckerer! Und zum Nachtisch serviere ich euch einen mega-schmatzigen Zimtbrownie. Wer könnte da widerstehen?

Vorspeise

Kürbis-Linsen-Suppe mit Granatapfelkernen

Kürbissuppe ist langweilig und wenig festlich? Das hat man doch schon 1000x gegessen? Denkste! Diese Kürbissuppe wird durch die Zugabe von roten Linsen herrlich deftig und die Granatapfelkerne geben dem ganzen einen fruchtigen und durchaus weihnachtlich-festlichen Twist!

Kuerbis-Linsen-Suppe-2

zum Rezept geht es hier: KLICK


Hauptspeise

Rote-Bete-Kartoffelsalat

Zu Weihnachten gibt es immer Kartoffelsalat? Das geht auch in vegetarisch! Die Würstchen werden kurzerhand durch in Salzkruste gebackene Rote Bete ersetzt – die sind herrilch aromatisch und geben dem Rezept das besondere etwas!

Rote Bete-Kartoffelsalat-2

zum Rezept geht es hier: KLICK


Nachtisch

Zimtbrownies

Diese Brownies sind so super-saftig und zimtig – einfach unschlagbar! Aber vorsicht: eine kleine Portion von dieser Köstlichkeit reicht volkommen – sie sind sehr mächtig!

Zimt-Brownies

Zum Rezept geht es hier: KLICK

Guten Appetit,
Mia

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