Mini Meringue-Bites mit Lemon Curd Füllung – Kindheitserinnerungen

von Mia | Küchenchaotin

Ich liebe Meringue! Als ich klein war, durfte kein Besuch beim Bäcker um die Ecke ohne mich stattfinden. Und dabei hatte ich es nur auf eins abgesehen: Die köstlichen Baiser-Wölkchen, die pappig süß in der Auslage auf mich warteten.
Ja, Meringue/Baiser ist schrecklich süß! Und das ist auch kein Wunder – besteht das Gebäck doch nahezu ausschliesslich aus Eiweiß, der mit Zucker aufgeschlagen wird. Aber als Kind sieht man das nicht so eng und für mich ist eine gute, kleine Portion davon heute immer noch ein großes Stück Kindheitserinnerung.
Dass die weiten Welten der Meringue-Wölkchen ganz weit über den einfachen „Baiser-Klumpen“ hinausgehen, war mir als Kind nicht klar. Heute weiss ich, dass man mit der Meringue-Masse wahnsinnig viele tolle Sachen anstellen kann (z.B. Karamell „hineinswirlen“) und kann deswegen Experimentiere ich damit so gerne herum.

Heute habe ich deshalb ganz kleine Meringue-Bites im Angebot, die mit ein bisschen Minze und einem großen Klecks Lemon Curd gefüllt sind. Ja, das ist kein Rezept für Zuckerverweigerer. Aber ebenfalls ja: Es ist schon sehr geil.

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Mini Meringue-Bites mit Lemon Curd Füllung

Rezept für 15-20 Meringue-Bites

4 Eiweiß
180 g Zucker
1 EL Zitronensaft
15-20 TL Lemon Curd
 (Rezept hier)
30-40 Blättchen Minze (Pfefferminze)

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Lemon Curd selber machen – schnell und einfach

von Mia | Küchenchaotin

Lemon Curd selber machen – das ist doch ein Haufen Arbeit, oder? Das könnte man jedenfalls meinen, wenn man die Zitronencreme aus England das erste mal probiert. Die Konsistenz ist cremig, der Geschmack bombastisch und süß-sauer. Das kann doch nicht schnell und einfach gemacht sein, oder? Aber na klar doch!

Lange Zeit bin ich selbst dem Glauben erlegen, dass die Hestellung von Lemon Curd sicherlich eine kleine Wissenschaft für sich selbst ist und habe fleissig ein Glas nach dem anderen gekauft. Irgendwann überwiegte die Neugier und ich suchte nach einem Rezept. Und siehe da: Gleich mein erster Versuch war in unter einer halben Stunde im Glas! Und Stolpersteine gab es bei der Zubereitung auch nicht. Ein bisschen zu süß war das britische Rezept, aber das kann man ja nach Geschmack abwandeln (was ich auch getan habe).
Seitdem mache ich mein Lemon Curd – wenn es geht – nur noch selbst. Und wenn nicht, dann macht meine Oma welches, die ist nämlich die weltbeste Curd-Produzentin, die ich kenne!

Das Rezept, nach dem ich mein Lemon Curd selbst mache, verrate ich euch heute auch. Das ist längst überfällig!

Lemon Curd selbstgemacht - www.kuechenchaotin.de

Lemon Curd

Rezept für 1 Glas Curd

2 große unbehandelte Zitronen
125 g Zucker
3 Eier
75 g weiche Butter

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Pasta mit Spargel, Mozzarella, Zitrone und Minze – Spargelzeit mit Blanchet [enthält Werbung]

von Mia | Küchenchaotin

Wenn mich jemand fragt, ob ich eine Pasta zu seinem Wein kochen kann, dann macht mich das sehr glücklich. Denn: natürlich kann ich! Und: natürlich will ich! Deshalb war ich auch dermaßen Feuer und Flamme, als Blanchet auf mich zukam und die Idee einer frischen Spargelpasta zu ihrem Wein ganz fantastisch fand.

Pasta, Spargel und Wein – das ist für mich ein echter Klassiker. Mein dunkles Geheimnis aus dem letzten Jahr: ich habe allein im Mai jeden Tag Spargel gegessen. Jeden. Tag. In allen Varianten! Aber ich komme immer wieder zu der wunderbaren Kombi Pasta-Spargel-Weinchen zurück. Für mich der Inbegriff von Frühling und Frühsommer!

Pasta Spargel Mozzarella-2

Für heute habe ich ein ganz neues Rezept für euch im Gepäck, das ich so bisher noch nicht gegessen hatte. Eine Pasta, die nicht so schwer im Magen liegt und eine Zutat, die ich sonst sehr selten Verwende: Minze! Wer hätte gedacht, dass Minze, Pasta und Spargel sich als echtes Dreamteam herausstellen?

Für meine Pasta habe ich aus den drei Weinen, zwischen denen ich wählen konnte (Blanc de Blancs, Chardonnay und Blanc de Blancs halbtrocken) im halbtrockenen Blanc de Blanc den perfekten Begleiter gefunden. Mit seiner feinen Säure passt er einfach wie die Faust aufs Auge zur Spargelpasta – frei nach dem Motto: „Entspannt genießen, lachen, leben … und dazu Blanchet“!

Pasta mit Spargel, Zitrone und Minze - www.kuechenchaotin.de

Pasta mit Spargel, Mozzarella, Zitrone und Minze

Rezept für 2 Portionen

160 g kurze Pasta
500 g grüner Spargel
1 EL Butterschmalz
1 Schuss Weisswein (z.B. Blanchet Blanc de Blanc halbtrocken)
1 Schuss frischer Zitronensaft
1/2 TL Zitronenschale
1 EL kalte Butter
1 Kloß Mozzarella
4 Zweige Minze
Salz + Pfeffer

optional und empfohlen:
2 EL geröstete Pinienkerne

Pasta Spargel Mozzarella

Die Pasta nach Packungsanweisung kochen und bereitstellen.

Die holzigen Enden des Spargels abschneiden und ihn in gleichgroße Drittel teilen. Die Zitrone auspressen und den Saft beseite stellen und den Mozzarella in mundgerechte Stücke zupfen und ebenfalls bereitstellen.
In einer großen Pfanne den Butterschmalz erhitzen und die Spargelstücke darin anbraten. Den Spargel von allen Seiten so lange braten, bis er bissfest ist und mit dem Wein und einem kleinen Schuss Zitronensaft ablöschen.
Die gekochte Pasta in die Pfanne geben und gut durchschwenken und unter ständigem Rühren die kalte Butter hinzugeben.
Zum Schluss den Mozzarella hinzugeben und nur ganz leicht anschmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pasta auf zwei Teller verteilen und mit frisch gerupfter Minze und nach Geschmack mit gerösteten Pinienkernen servieren.

Fertig!

Pasta mit Spargel, Zitrone und Minze-4

Weitere Infos zu den Weinen von Blanchet findet ihr übrigens auch auf der dazugehörigen Facebookseite!

Und nun verratet mir: Was ist eure liebstes Rezept rund um Spargel und Wein?

Guten Appetit,
Mia

One Pot Pasta Greek Style – aus „1 Pot Pasta… basta!“

von Mia | Küchenchaotin

Manchmal klingelt der Postmann und macht mir eine unerwartete Freude – diese Woche zum Beispiel hat er mir das Buch meiner Bloggerkollegin Stefanie von „schmecktwohl“ in die Hand gedrückt, dass den Namen „1 Pot Pasta …basta!“* trägt.
Da ich selbst ja schon so einige One Pot Pasta-Varianten verbloggt habe, ist es kein Geheimnis, dass ich total auf diese schnellen Gerichte stehe.
Wahrscheinlich liegt es vor allem auch daran, dass Stefanie und ich kulinarisch auf einer Wellenlänge schwimmen: Jedes vegetarische Rezept im Buch trifft meinen Geschmack wie die Faust aufs Auge. Und das sage ich jetzt nicht nur, weil ich zusätzlich zu ihrem schönen Blog auch Stefanie selbst sehr gerne habe!

Ein Rezept herauspicken, dass als erstes nachgekocht werden soll – das war eine echte Herausforderung. Red Curry? Ziegenkäse und Traube? Oder vielleicht doch marinierter Feta mit Tomate und Walnuss? Vor allem machte mich aber beim Blättern eine Version ganz besonders neugierig: Die One Pot Pasta Greek Style! Da ich ja bekanntlich Paprika in keiner Form so richtig gut vertrage, habe ich die 3 Paprikaschoten, die im Originalrezept vorgesehen sind, durch ein paar mehr Tomaten (Original: 150 g), eine Möhre für den Biss und einen TL edelsüßes Paprikapulver ersetzt. Stefanie möge es mir verzeihen!

One Pot Pasta Greek Style - www.kuechenchaotin.de

One Pot Pasta Greek Style

Rezept für 2-3 Portionen
abgewandelt aus „1 Pot Pasta …basta!“ von Stefanie Hiekmann

250 g Kritharaki* (griechische Nudeln/Reisnudeln)
200 g Kirschtomaten (geviertelt)
1 Zwiebel (fein gewürfelt)
2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
1 Möhre (in dünnen Scheiben)
1 TL Paprikapulver (edelsüß)
1 EL Gyros-Gewürz
1/2 TL Salz
500 ml Gemüsebrühe
150 g Fetakäse (gewürfelt)
Salz + Pfeffer
Basilikumblätter zum Garnieren

One Pot Pasta

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