Ein Thai-Burger mit Mango-Chutney – und ein Contest {enthält Werbung}

von Mia | Küchenchaotin

Zu diesem Beitrag heute wäre es beinahe nicht gekommen. Um euch zu erklären, warum das so ist, muss ich allerdings ein bisschen weiter ausholen:
Mein Mailpostfach und ich sind immer wieder auf Kriegsfuß. Es ist ständig voll. Neben dem Teil, der mich sehr erfreut (z.B. Feedback und Anekdoten von Lesern des Blogs, liebe Mails von Freunden und Familie etc.) finden sich vor allem viele Mails von vielen Firmen darin. Davon sind manche interessant, aber ich sag’s mal ganz ehrlich und ungeniert: Der Großteil ist es nicht. Denn viele dieser Mails sind Angebote von Firmen, die nicht zu mir und/oder meinem Blog passen, die in irgendeiner Form unfair sind oder uninteressant aus anderen Gründen.

Doch manchmal finden sich Perlen. Und die zu finden, ist gar nicht so einfach. Sollte ich schätzen, würde ich sagen, die interessanten Mails machen gerade mal ca. 2% aus. Ich verbringe also sehr viel Zeit (mindestens 80% der Zeit, die ich mich mit meinem Postfach beschäftige) damit, freundliche Absagen zu verschicken. Was nicht zu 100% für mich wie die Faust aufs Auge passt, das findet hier auf dem Blog keinen Platz. Der Blog ist mein Baby und mein Baby füttere ich nur mit dem Besten.

Dann kam eine Mail von Hilcona. Es ging um vegetarische Pfannentaler und ein Gewinnspiel, von dem ich euch weiter unten berichte.
Für mich ein Wackelkandidat.
Generell bin ich von Convenience nicht komplett abgeneigt. Ich bin froh, wenn jemand anderes hin und wieder meine Nudeln gemacht hat, meine Tomaten schon eingekocht sind und auch meine Falafel kaufe ich manchmal gerne fertig, wenn ich auf der Jagd nach einem schnellen Abendbrot bin. Was ich allerdings gar nicht mag, sind Zusatzstoffe.
(Und nach kurzer Recherche stand fest: Die Pfannentaler haben keine.)

Aber nicht nur deshalb waren die Taler ein Wackelkandidat. Mein viel größeres Bedenken: Schmecken die denn überhaupt?
Ich bin jetzt seit fast 10 Jahren fleischlos unterwegs und habe seitdem einen ganzen Haufen vegetarische Alternativen getestet. Der Großteil von ihnen war alles andere als ein Genuss, um das mal nett auszudrücken.
Und deswegen habe ich Hilcona und den Pfannentalern auch nicht zugesagt, mich aber mit ihnen geeinigt, dass ich die Taler unverbindlich probieren und mich noch ein mal melden würde.

Dann kamen das Paket und das Testessen. Und ich muss sagen: ich nehme alle meine Bedenken wieder zurück!
Die Pfannentaler schmecken mir wunderbar, die Konsistenz ist angenehm und auf einem Burger kann ich sie mir ganz wunderbar vorstellen.
Sogar der Mann hat seinen Burger verschlungen und fand ihn gut.
Und was ich besonders schön finde: Die Pfannentaler wollen gar keine vegetarische Alternative sein, sondern eben Pfannentaler. Sie wollen nicht nachahmen, sondern sind einfach eine schmackhafte Neuheit. Die Sorten italienisch, griechisch, thailändisch und mexikanisch sind auf Reisbasis und so ein Patty hatte ich vorher noch gar nicht auf dem Teller.
Für mich sind sie eine riesengroße Überraschung – auf ganzer Ebene. Und ich freue mich wirklich, hier ein Produkt gefunden zu haben, dass durchaus als Fastfood nach einem langen Tag für mich in Frage kommt.

Und weil ich wirklich begeistert vom Geschmack der Pfannentaler bin, mache ich auch beim Veggie-Burger-Contest „Überrasch deinen Grill“ mit. Und habe mit dem „Thailand“-Pfannentaler einen thailändisch angehauchten Burger kreiert.

Thai-Burger mit Mango-Chutney

Worum es bei dem Contest geht?

Ich zitiere:
„*berrasch Deinen Grill! Und fahr ins Land Deiner Burger-Träume – mit einem selbstkreierten Veggie-Burger. Mit der Veggie-Burger-Kampagne #hilconahinundveg auf Instagram und dem vegetarischen Pfannen-Taler schickt Hilcona Grillfans − nicht nur geschmacklich, sondern mit etwas Glück auch tatsächlich − in die Welt und zeigt, wie lecker veggie vom Grill sein kann.“

Ihr werft einen der Pfannentaler der Geschmacksrichtung eurer Wahl auf den Grill, kreiert einen tollen vegetarischen Themenburger zum passenden Land, ladet das Ganze unter dem Hashtag #hilconahinundveg auf Instagram und mit etwas Gück gewinnt ihr einen Reisegutschein in Höhe von 2.500 Euro in das Land deiner Burger-Kreation.

Das klingt doch super! Seid ihr dabei?

Weitere Informationen findet ihr hier und die Teilnahmebedingungen hier.

Thai-Burger mit Mango-Chutney-5

Und mein Burger? Der kommt jetzt! Ein thailändischer Burger mit einem ganz fixen Mangochutney!

Thai-Burger mit schnellem Mango-Chutney

Rezept für 4 Burger

Für das Mango-Chutney
1 kleine Mango
1/2 kleine rote Paprika
1 rote Chilischote
2 Lauchzwiebeln
1 Handvoll frischer Koriander
2 EL Sweet Chili-Sauce
Salz, Pfeffer & Zucker

Für den restlichen Burger-Belag
4 EL Mayonnaise
1 TL Currypulver
4 Burger-Buns (z.B. nach diesem Rezept)
4 vegetarische Burger Patties („Pfannentaler thailändisch“ von Hilcona)
4 EL Chilisauce
2 Handvoll Salat

Thai-Burger mit Mango-Chutney-4

Für das Chutney die Mango und die Paprika würfeln. Die Chili und die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden und den Koriander hacken.
Allles zusammen mit der Sweet Chili-Sauce vermengen und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Die Mayonnaise mit dem Currypulver verrühren.
Die Burger-Buns aufschneiden und die vegetarischen Pfannentaler auf dem Grill von beiden Seiten antoasten bzw. grillen, bis sie knusprig sind und bereitstellen.
Anschließend die obere Hälfte des Burger-Brötchens dünn mit Chilisauce und die untere Hälfte mit der Curry-Mayo bestreichen.
Über der Curry-Mayo den Salat platzieren und den Pfannentaler aufsetzen.
Eine große Portion des Mango-Chutneys auf dem Burger verteilen und den Deckel des Burger-Buns aufsetzen.

Sofort servieren.

Fertig!

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Je nach Größe der Mango dürfte vom Chutney ein wenig übrig bleiben. Es schmeckt am zweiten Tag, wenn es richtig durchgezogen ist, jedoch fast noch besser!

Guten Appetit,
Mia

Brioche Burger Buns – die besten Burger Buns ever.

von Mia | Küchenchaotin

Eigentlich wollte ich dieses Rezept gar nicht bloggen. Deswegen habe ich eigentlich auch kein anständiges Foto. Aber es ist einfach zu gut, um es euch vorzuenthalten!

Ich gebe gerne zu, dass ich keine Brot- und Brötchenbäckerin bin. Aus irgendeinem Grund liegt mir diese Art des Backens nur bedingt gut. Deshalb habe ich auch noch nie ein Brötchen für meine Burger selbst gemacht.
Als dann letzte Woche Sonntag spontan ein Burger auf dem Speiseplan landete, aber kein Lebensmittelgeschäft geöffnet hatte, blieb mir nichts anderes übrig, als nach einem nahezu epischen und hoffentlich idiotensicheren Rezept zu suchen.

Gelandet bin ich letztendlich beim lieben Uwe von HighFoodality und seinen Brioche Burger Buns. Uwe ist kulinarisch voll auf meiner Wellenlänge und ich durfte mich schon persönlich davon überzeugen, dass seine Burger ein Fest für die Sinne sind.
Wenn ein Rezept klappen sollte, dann dieses!
Und was soll ich euch sagen: Es ist das beste Rezept für Burger Buns. Ever. Ever, ever, ever.
Die Buns sind fluffig, perfekt „briochig“, weichen nicht zu schnell auf und halten auch einen schweren Belag mit Würde.

Die Brioche Burger Buns liegen jetzt gerade übrigens schon wieder in der Küche. Das sagt alles, oder?
Ich habe keinen Vergleich. Und ich brauche auch keinen. Besser wirds nicht!

Brioche Burger Buns-2

Brioche Burger Buns

Rezept für 8 Buns
nach Highfoodality

3 EL warme Milch
200 ml warmes Wasser
2 TL Trockenhefe
2 1/2 EL Zucker
2 Eier (Größe M)
425 g Mehl Typ 550
60 g Mehl Typ 405
1 1/2 TL Salz
80 g weiche Butter
Sesam

Brioche Burger Buns

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Müslitorte – Torte zum Frühstück

von Mia | Küchenchaotin

Wenn ich den Geburtstag meines Kochhelden feiern darf, dann gibt es schon Torte und Sekt zum Frühstück. Versteht sich ja wohl von selbst!
Aber wenn der Liebste eher auf der gesunden Seite der Ernährung zu Hause ist, dann kann es natürlich nicht der Buttercreme-Traum sein, der auf dem Tisch landet.
Deshalb habe ich gegrübelt. Gegoogelt. Pinterest um Hilfe angebettelt. Und irgendwann rein zufällig auf einem meiner liebsten Blogs, nämlich bei Lykkelig ein Rezept gefunden, das einfach perfekt passt.

Denn was hätte ich besser machen können, als eine Torte aus Müsli? Je nach Müsli, das für den Boden verwendet wird, ist diese kleine Schweinerei im Vergleich zu normalen Torten fast schon „gesund“ – und ganz sicher morgens viel besser verträglich, als Fondant, Marzipan & Co.

Gebacken wird hier übrigens nix. Nur ein bisschen gerührt, ein bisschen gekühlt und ein bisschen aufgeschlagen. Schnell, einfach, toll! Ich mag das so.

Ich finde, wir sollten eine Petition für mehr Torte zum Frühstück starten! Ein Tag, der mit so einem Stückchen Torte beginnt, der kann nämlich nur gut werden. Ein Happy Day-Kickstart in den Tag!

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Müslitorte

Rezept für eine 28 cm-Torte

100 g Butter
70 g Ahornsirup
300 g Kokos-Müsli (oder anderes Müsli eurer Wahl)
200 ml Sahne
1 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
400 g Frischkäse
400 g gemischte Beeren

Mueslitorte

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Kartoffelsalat mit Gurken und Radieschen – schnell und einfach

von Mia | Küchenchaotin

Achtung, Achtung! Dieser Beitrag enthält Werbung und nen heißen Tipp!

Ich liebe Food-Zeitschriften. Für mich sind sie wie Bilderbücher – ich könnte zur Entspannung stundenlang durch ihre Seiten blättern. Bilder gucken, Inspiration und Hunger holen, neue Produkte entdecken… Das geht einfach am Besten, wenn man etwas in der Hand hat.

Deshalb freue ich mich ganz besonders, über die neue Ausgabe der „Essen & Trinken für jeden Tag„, die ich zugeschickt bekommen habe – denn die erstrahlt seit neuestem in neuem Gewand. Das Innenleben ist moderner geworden und die neuen Rubriken wie „Lecker to go“, „High Five“ mit Tim Mälzer oder „1x klassisch – 2x anders“ treffen meinen Geschmack auf den Punkt. Das tolle an der E&T für jeden Tag: Die meistens Rezepte sind wirklich einfach umzusetzen und die Zutatenlisten sind nicht ellenlang. Trotzdem sind die Gerichte nie langweilig. Genau so liebe ich es!

Denn bei mir ist es im Normalfalll nun mal so: Ich suche – schon halb ausgehungert – nach Inspiration für das Essen, flitze wie der Blitz zum Lebensmitteldealer meines Vertauens, um alles zu besorgen, was auf meiner Einkaufsliste gelandet ist und dann springe ich in die Küche und lege los. Es darf dann auch nicht ZU lange dauern. Und im Bestfall muss es ein paar ordentliche Kohlenhydrate enthalten, denn wenn man erst mal richtig Kohldampf hat, sind Kohlenhydrate Futter für die Seele.
Im Alltag mag es unkompliziert und direkt. Aber bitte trotzdem so richtig schön lecker und wenn es geht auch mit nem kleinen Twist!

Kartoffelsalat mit Gurken und Radieschen - www.kuechenchaotin.de

Genau deshalb habe ich euch heute auch den Kartoffelsalat mit Radieschen und Gurke mitgebracht. Er hat mich einfach angelacht! Ist bodenständig, mit wenig Arbeit verbunden und trotzdem ein bisschen besonders. Außerdem kann ich zu Radieschen nicht nein sagen!

Und falls euch das Rezept auf den Geschmack gebracht hat: hier auf der Seite der „Essen & Trinken für jeden Tag“ könnt ihr euch ein Gratis-Exemplar bestellen!
(Ein kleiner Hinweis, damit es nicht zu Missverständnissen kommt: Ihr bestellt hier eine Ausgabe gratis und bekommt danach theoretisch jede weitere Ausgabe kostenpflichtig frei Haus. Wenn ihr die weiteren Ausgaben haben möchtet, müsst ihr nichts tun, ihr könnt das „Abo“ aber auch jederzeit kündigen ( dafür reicht eine Nachricht an den essen&trinken Für jeden Tag-Kundenservice) und z.B. nur die Gratis-Ausgabe mitnehmen und euch an ihr erfreuen. Es gibt keinen Haken dabei, wenn ihr nur die kostenlose Ausgabe mitnehmt.)

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Kartoffelsalat mit Radieschen und Gurke

Rezept für 4 Portionen

Grundrezept
1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
6 EL Öl (z.B. Rapskernöl)
250 ml Gemüsebrühe
50 ml Weißweinessig
Salz
Zucker
Pfeffer
1-2 TL mittelscharfer Senf

außerdem
3 EL Mandelstifte
1 Bund Radieschen
2 Mini-Gurken
1 Bund glatte Petersilie

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Die Kartoffeln ungeschält mit kaltem Wasser bedeckt aufkochen und für 25.30 Minuten köcheln lassen, bis sie gar sind. Danach kurz abkühlen lassen.

Die Zwiebel fein würfeln. In einem Topf 2 EL Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und ein mal kurz aufkochen lassen.
Den Topf vom Herd nehmen und den Essig einrühren. Mit Salz, Pfeffer, ZUcker und Senf abschmecken.

Die Kartoffeln pellen und in Scheiben schneiden. Sofort mit der Brühe-Mischung übergießen. Den Kartoffelsalat mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Die Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett anröstne.

Die Radieschen halbieren und die Mini-Gurke in Scheiben schneiden. Die Petersilie hacken. Alle Zutaten zusammen mit dem restlichen Öl aus dem Grundrezept vermengen. Und den Kartoffelsalat lauwarm oder gekühlt servieren.

Fertig!

Kartoffelsalat mit Gurken und Radieschen

Guten Appetit,
Mia

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