Griechischer Salat mit Pfannen-Talern und Zitrone-Oregano-Dressing – von drei vereinten Leidenschaften {enthält Werbung}

von Mia | Küchenchaotin

Wenn ich nicht gerade hier blogge, bin ich am Fotografieren. Nicht nur, weil es mein größtes Hobby ist – nein, es ist auch mein Beruf. Als nach dem Ende der Schule fast alle meine Freunde auf „Nummer Sicher“ gegangen sind, bin ich meinen Herzen gefolgt und habe einen Fotografenausbildung gemacht. Und das, obwohl die Perspektiven damals gar nicht mal so gut standen, sowohl, was den Arbeitsmarkt anging, als auch das Gehalt. Es war mir egal. Alles, was ich kann und mag, ist zu fotografieren.

Eigentlich fotografiere ich Menschen. Doch dann kam irgendwann meine zweite Leidenschaft dazu: Das Kochen (ja ok, auch das Essen!). Und meine dritte Leidenschaft: Das Reisen. Dass all das irgendwann ein mal Hand in Hand gehen würde, hätte ich selbst nicht gedacht.
Doch manchmal, da passiert das von ganz allein. So wie zum Beispiel bei dem Essen, dass ich euch heute vorstelle!

Griechischer Salat mit Dressing und Pfannentalern - www.kuechenchaotin.de

Die Pfannen-Taler von Hilcona habe ich euch vor einiger Zeit schon ein mal vorgestellt. Ich mag diese Pfannentaler. Sie sind außen knusprig und innen saftig weich. Und ganz nebenbei sind sie auch ohne Konservierungsstoffe gemacht und enthalten keine Geschmacksverstärker. Wenn’s mal schnell gehen muss, sind sie eine gute Wahl, finde ich.*
Und weil es sie in neuen Sorten gibt, ist Hilcona wieder auf mich zugekommen. Um meine Leidenschaften zu vereinen! Ich habe 4 Rezepte für die Sorten nach griechischer Art und nach mexikanischer Art für Hilcona entwickelt, angerichtet und fotografiert. Und zwei davon will ich euch auch hier auf dem Blog zeigen.

Als ich von der neuen Sorte „Griechenland“ gehört habe, war ich Feuer und Flamme. Denn dieses Jahr war ich das erste Mal in Griechenland und habe mich verliebt. Ausgerechnet in ein Gericht mit Zutaten, die man auch in Deutschland bekommt, die hier aber nie so gut schmecken wie dort: Der griechische Salat. Der besteht aus Gurken, Tomaten, Feta, Salat, Oliven und Zwiebeln. Der Clou liegt im Dressing: Das wird mit Zitronensaft und Oregano gemacht und verleiht selbst den Zutaten aus unserem Supermarkt ein bisschen Griechenland-Feeling. Zusammen mit dem Pfannen-Taler mit saftigen Kern aus Reis, gegrillten Auberginen, Tomaten und Käse möchte dieser Salat keine Beilage sein, sondern eine vollständige Vorspeise. Und hübsch drapiert in einer Schüssel oder auf einem Teller ist er auch noch eine Augenweide. Wisst ihr jetzt, was ich mit den 3 vereinten Leidenschaften meine?

Hier das Rezept:

Griechischer Salat mit Hilcona Pfannen-Talern und Zitrone-Oregano-Dressing

Rezept für 2 große Portionen

Für den Salat
1 sehr kleiner Salat
1/2 kleine Salatgurke
100 g Cherrytomaten
1/2 Glas grüne Oliven
1 kleine rote Zwiebel
75 g Feta
2 EL ÖL
2 Hilcona Pfannen-Taler (nach griechischer Art)

Für das Dressing:
2 Knoblauchzehen
2 Stängel Oregano
ca. 4 EL Olivenöl
Saft von 1 Zitrone
Salz und Pfeffer

Griechischer Salat mit Dressing und Pfannentalern - www.kuechenchaotin.de

Den Salat in mundgerechte Stücke teilen. Die Salatgurke in Scheiben schneiden und die Cherrytomaten vierteln. Die Oliven in Ringe schneiden und den Feta würfeln. Die Zwiebel in feine Ringe schneiden. Alles zusammen in einer Schüssel vermengen und auf zwei Portionen aufteilen.
In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Pfannen-Taler von beiden Seiten goldbraun darin anbraten. Die Taler in Streifen schneiden und über den Salat geben.

Für das Dressing den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln. Die Blätter vom Oregano abzupfen und fein hacken. 4 EL Olivenöl mit dem Zitronensaft, dem Knoblauch und dem Oregano verkleppern. Mit reichlich Salz, Pfeffer und nach Geschmack etwas mehr Olivenöl abschmecken.

Fertig!

Griechischer Salat mit Dressing und Pfannentalern - www.kuechenchaotin.de

Tipp: Die Pfannen-Taler lassen sich nicht nur in der Pfanne mit Fett zubereiten, sondern auch kaloriensparender im Ofen oder auf dem Grill!

Verratet ihr mir euer liebstes Salatdressing?

Guten Appetit,
Mia

Pasta mit Brokkoli-Pistazien-Pesto – Brokkoli meets Pasta

von Mia | Küchenchaotin

Über ein Jahr ist es schon wieder her, dass der Pestostorm durch meinen Blog gefegt ist und ich zusammen mit vielen tollen anderen Bloggern Pesto-Rezepte gesammelt habe. Was war das für ein Spaß!
Das ganze war natürlich auch nicht ganz uneigennützig – denn ich liebe Pesto. Viele der Rezepte, die „damals“ eingereicht wurden, sind am Ende auch irgendwann auf meinem Tellerchen gelandet. So eine Vielfalt!

Vor ein paar Wochen musste ich wieder an das schöne Event denken und habe den Ordner mal wieder aufgemacht. Da ist mir aufgefallen: Eine Perle ist mir bisher durchgerutscht, obwohl ich sie unbedingt nachmachen wollte: Das Brokkoli-Pistazien-Pesto von meiner lieben Freundin Friesi. Ich liebe Brokkoli. Und ein kurzer Blick in den Kühlschrank offenbarte mir: der Brokkoli, der dort schon ein paar Tage wohnt, möchte schleunigst verarbeitet werden. Und auch sonst waren gerade alle Zutaten im Haus!

Brokkoli-Pistazien-Pesto - www.kuechenchaotin.de

Das Pesto ist schnell zusammengemixt und schmeckt schön frisch. Perfekt für stressige Tage! Es gibt ja böse Zungen, die behaupten, Schokolade wäre Gottes Entschuldigung für Brokkoli, aber ich frage mich bis heute, wofür genau er sich da entschuldigen muss. Ich erwähnte es ja bereits: ich liebe Brokkoli! Wenn ihr das auch tut, dann ist dieses Rezept genau richtig für euch:

Brokkoli-Pistazien-Pesto - www.kuechenchaotin.de

Pasta mit Brokkoli-Pistazien-Pesto

Rezept für 2 Portionen nach Friesi kocht und backt

1 kleiner Brokkoli
50 g Pistazien (geschält und ungesalzen)
1 unbehandelte Zitrone (Schale + Saft)
2-6 TL Olivenöl
50 g Parmesan (gerieben)
Salz und Pfeffer
250 g Pasta

Brokkoli-Pistazien-Pesto - www.kuechenchaotin.de

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Kartoffelkonfitüre mit Birne aus „Selbstgemacht – Das Buch“ von EDEKA {Rezension/enthält Werbung}

von Mia | Küchenchaotin

Habt ihr schon mal Currypaste selbstgemacht? Oder Kimchi? Oder einen Sauerteig angesetzt? Ich muss ja zugeben: All das steht auf meiner Liste, aber ich habe mich bisher nicht rangetraut. Selber machen ist toll, aber manchmal weiß man einfach nicht, wo man anfangen soll. Da kam mir das Buch „Selbstgemacht – Das Buch“* von EDEKA gerade recht, denn: Hier geht es um’s Selbermachen von der Pike auf. Mehr als 150 Rezepte sind hier zusammengetragen, die sich rund ums beizen, kandieren, räucher, einkochen, einlegen und fermentieren (und viel mehr) drehen. Eine kleine Selbermacher-Bibel.

Wie koche ich eigentlich richtig ein? Und wie lange ist das dann haltbar? All solche Fragen werden ganz einfach im Buch erklärt. Ein weiteres schönes Gimmick: Gleich zu Anfang des Buchs gibt’s einen Saisonkalender. So landet zu jeder Jahreszeit das richtige Obst und Gemüse auf dem Telller oder im Glas. Spätestens bei der selbstgemachten Curry-Mango-Sauce war es um mich geschehen.

Kartoffelkonfitüre mit Birne - www.kuechenchaotin.de

Das Buch nimmt sehr schön die Hemmschwelle bei unbekannten Verarbeitungstechniken, denn diese sind so einfach erklärt, dass man sofort den Eindruck bekommt „Ja, das kann ich auch“! Bei mir wird es sicherlich das eine oder andere Rezept daraus geben. Eins habe ich euch vorab schon ein mal mitgebracht: Die Kartoffelkonfitüre mit Birnen.

Kartoffelkonfitüre? Ja, ihr lest richtig. Sie ist nicht ganz so süß, wie ihre rein fruchtigen Kollegen und für mich ein perfekter Start in den langsam anbrechenden Herbst.

Kartoffelkonfitüre mit Birne - www.kuechenchaotin.de

Kartoffelkonfitüre mit Birne

Rezept für 1 L Konfitüre (4x 250 ml Gläser)

250 ml naturtrüber Apfelsaft
500 g Kartoffeln (mehligkochend)
500 g Birnen
3 EL Birnengeist
1/2 TL Zitronenzeste
300 g Gelierzucker 2:1
4 kleine Zweige Rosmarin

Kartoffelkonfitüre mit Birne - www.kuechenchaotin.de

Den Apfelsaft in einen Topf geben. Die Kartoffeln schälen, fein reiben und zum Saft geben. Die Birnen schälen und 2/3 davon fein reiben. Ebenfalls zum Saft geben. Die restliche Birne in kleine Würfel schneiden und mit dem Birnengeist beträufeln.

Die Zitronenzeste und den Gelierzucker in den Topf geben und alles zusammen aufkochen lassen. Die Konfitüre 5-6 Minuten köcheln lassen und die Birnenwürfel hinzugeben. Alles zusammen noch ein mal 3 Minuten köcheln lassen und in 4 sterilisierte Marmeladengläser á 250 ml abfüllen. Jeweils einen Zweig rosmarin hineindrücken und fest verschließen.

Die Gläser für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Die Konfitüre ist mindestens 1 Jahr haltbar.

Fertig!

Kartoffelkonfitüre mit Birne - www.kuechenchaotin.de

Das Buch ist bei EDEKA, im Internet und im „analogen“ Buchhandel erhältlich.

Guten Appetit,
Mia

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Grüner Smoothie mit Spinat, Mango und Melone – Smoothietime

von Mia | Küchenchaotin

Im Hause Küchenchaotin/Kochhelden zeichnet sich gerade eine ernstzunehmende „Smoothiephase“ ab. Ganz plötzlich hat es uns gepackt, das Smoothiefieber und auf ein mal haben wir angefangen, jede Menge Obst und oft auch Gemüse durch unseren Mixer zu jagen. Nichts ist vor uns sicher. Und ich würde behaupten, dass wir inzwischen zu kleinen Smoothie-Experten geworden sind! Optimale Mischungsverhältnisse, kleine Tricks und Kniffe – wir können das. Grüne Smoothies, Rote Smoothies, gelbe Smoothies. Wir mögen das. So landet im Moment fast jeden Tag eine kleine, pürierte Vitaminschleuder auf unserem Tisch.

Heute habe ich eine grüne Variante im Gepäck – und noch dazu eine meiner liebsten! Grüne Smoothies mit Spinat sind nämlich mein Topfavorit. Die kleinen Babyspinatblätter haben so ein feines Aroma und schmecken nicht so „grün“ wie Rucola, und Grünkohl. Rucola und ich werden in Getränkehinsicht keine richtigen Freunde und Grünkohl ist im südliichen Teil Deutschlands selbst zur Hauptsaison nur recht schwer zu bekommen. Deswegen bleibe ich dem Babyspinat treu.
EIn bisschen Melone und ein bisschen Mango machen diesen grünen Smoothie viel fruchtiger, als er aussieht. Und die Gurke verleiht ihm eine angenehme Frische, die jetzt an den letzten wirklich heißen Tagen unfassbar gut tut. Die Chiasamen (alternativ auch geschrotete Leinsamen) sind gut für die Verdauung und reich an guten Nährstoffen. Ich sagte doch: Vitaminschleuder.
Für mich sind die Smoothies einfach eine tolle Möglichkeit, einen ordentlichen Vitamischub in meinen Alltag einzubinden. Und wenn das Obst einen halben Tag zu lang gelegen hat und nicht mehr so ansehnlich ist, ist das halb so schlimm. Püriert sieht man das ja nicht. Ihr kennt das.

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Grüner Smoothie mit Spinat, Mango und Melone

Für 2-3 Portionen

2 Handvoll Spinat
1/4 kleine Galiamelone
1/2 Mango
1/4 Salatgurke
1/2 Glas Kokoswasser
1 Handvoll Eiswürfel
evtl. einige geschrotete Leinsamen oder Chiasamen

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