Risotto mit Limetten und Zimt – Geschmacksbildung

von Mia | Küchenchaotin

Manche Kombinationen klingen einfach verrückt. Limetten und Zimt? Das ist farblich ein Event auf dem Teller! Aber was haben die denn schon gemeinsam?
Ich sage es euch: Nicht viel. Und das ist gerade so toll. Denn gemeinsam werden sie einfach zu etwas neuem und sie harmonieren wunderbar.

Ich wollte diese Kombination unbedingt in einem Gericht unterkriegen. Aber wie? Als Pasta? Im Törtchen? Die Einsatzmöglichkeiten sind ja vielfältig – beides geht süß und herzhaft.
Letzten Endes bin ich zu etwas gekommen, was meiner Seele einfach gut tut: Ein Risotto. Schön fruchtig-würzig, irgendwie exotisch, aber gar nicht so abgedreht, wie man es sich vorstellen würde.

Von diesem Risotto habe ich übrigens 4 Portionen gekocht. Eine ist irgendwie beim Kochvorgang “verlorengegangen”, zwei habe ich ganz offiziell gegessen und die vierte für den nächsten Tag in den Kühlschrank gestellt. Gut eine Stunde später konnte ich das Wissen, dass von dem herrlich Risotto noch etwas da ist, nicht mehr ertragen und habe sie auch noch verputzt, um glücklich und ziemlich rund vor dem Fernseher einzuschlafen. Manchmal ist das so!

Risotto mit Limetten und Zimt - www.kuechenchaotin.de

Risotto mit Limetten und Zimt

Rezept für 2-3 große Portionen

ca. 700 ml Gemüsefond
2 Schalotten
1 EL Olivenöl
250 g Risotto-Reis (z.B. Arborio*)
2 ungespritzte Limetten (Saft und Schale)
300 ml Weißwein
2 EL Butter
50 g frischer, geriebener Parmesan
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Zimt nach Belieben

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Korken, Korken, Korken – die März-Kolumne für WeinPlaces

von Mia | Küchenchaotin

Ich gebe ja zu: Dass ich für euch/für meine Kolumne regelmäßig Wein testen “muss”, finde ich so gar nicht schlimm. Ganz im Gegenteil: Die meiste Zeit genieße ich es sogar! Und dass ich ganz schön viel Zeit mit genießen und testen verbracht habe, das zeigt mir eine Schublade in meiner Küche: Nämlich die mit den Korken!

WeinPlaces - Korken DIY

Korken für Korken habe ich hier aufbewahrt und es hat sich eine ganze Menge gesammelt. Aber die Korken einfach so in der Schublade versauern lassen? Ich weiss ja nicht. Die nehmen Platz weg, fangen Staub und ich befürchte, beim nächsten Umzug wären sie spätestens fällig. Deswegen habe ich nach Verwendungsmöglichkeiten gesucht – und eine Menge gefunden!

WeinPlaces - Korken DIY

Zwei, die ich für mich persönlich ganz besonders praktisch fand, habe ich umgesetzt und festgehalten: Eine schlanke, “Minipinnwand” und garantiert feuerfeste Topfuntersetzer!

WeinPlaces - Korken DIY

Neugierig? Die Anleitung gibt’s wie immer hier auf WeinPlaces!

Prost!
Mia

 

Gebratene Banane mit Honig und Zimt – Bananenliebe

von Mia | Küchenchaotin

Ich liebe Bananen. Die meiste Zeit meines Lebens waren Äpfel mein absolutes Lieblingsobst und ich habe den “An Apple a Day”-Spruch gelebt, aber seit einiger Zeit vertrage ich sie plötzlich nicht mehr so gut. Seitdem sind einfach Bananen mein “Everyday-Obst”.

Aber ich sag euch was: Immer nur “normale” Banane oder Banane im Müsli ist auch irgendwie langweilig. Mir jedenfalls. Deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht: Nach leckeren Rezepten, bei denen die Banane die Hauptrolle spielt.
Und wenn ich so auf der Suche nach Rezepten bin, dann führt mich meistens einer meiner ersten Wege zu Pinterest.

Kennt ihr, oder? Pinterest ist eine Plattform, auf der man virtuelle Pinnwände anlegen kann, um dort seine liebsten Inhalte aus dem Internet “abzulegen”. Außerdem kann man den Pinnwänden anderer User “folgen” (auch international) und so immer wieder neue, tolle Inhalte entdecken. Nichts geht verloren!
Aber vorsicht: Pinterest macht echt süchtig! Ich kann ganze Tage und Nächte “verpinnen” und mich komplett zwischen den Pins und Pinnwänden verlieren.
Eins meiner Boards ist sogar diesen Monat in den “Pin Picks” gelandet: Nämlich das für “süßes Frühstück“! Ich bin stolz wie Bolle und habe jetzt natürlich eine tolle ausrede, ordentlich weiterzupinnen.

Das Rezept, das ich zu meinem neuen “heiligen Bananen-Gral” auserkoren habe, habe ich ebenfalls dort gefunden. Es ist leicht adaptiert von diesem Rezept von Fifteen Spatulas.

frittierte Bananen - www.kuechenchaotin.de

Gebratene Banane mit Honig und Zimt

Rezept für 1 Portion

1 Banane
Kokosöl
1 EL Honig
1 Schuss warmes Wasser
1 Prise Zimt

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Ein Video und eine Kindheitserinnerung – Mias süße Kleinigkeiten

von Mia | Küchenchaotin

Heute gibt es hier eine echte Premiere: Ich habe ein Video gedreht! Im Video nehme ich euch mit in meine Küche und backe eins meiner liebsten Rezepte überhaupt, das gleichzeitig auch eins der ersten war, die ich als kleiner Zwerg kennengelernt und mit Patschehändchen selbst geknetet habe.
Außerdem blättere ich einmal im Schnelldurchlauf mit euch durch mein Buch* – damit ihr endlich einen schönen Eindruck gewinnen könnt!

Das Video habe ich übrigens ganz allein gedreht und geschnitten! Es ist nicht perfekt, aber ich mag es. Und ich bin ein bisschen aufgeregt, denn schliesslich seht ihr immer wieder, was meine Küche so verlässt – aber mich selbst zeige ich ja doch eher selten!

Neugierig? Hier ist es:

Das Rezept aus dem Video will ich euch natürlich auch verraten! Es stammt aus dem Buch (wer ganz schnell gucken kann, der hat’s vielleicht im Video beim Blättern entdeckt!) und ist für meine heissgeliebten, gefüllten Quarktäschchen.
Die kenne ich, seit ich ganz, ganz klein war und bis heute gehören sie zu meinen absolut liebsten Leckereien überhaupt. Ever, ever. Ihr versteht!
Das beste: Sind sind ganz schnell zusammengeknetet und so einfach – wenn ich das schon als Kind hingekriegt habe, dann kann das jeder! Der Teig wird auch “falscher Blätterteig” genannt, weil er ähnlich blättrig wird wie das Original, aber mit einem Bruchteil des Aufwands hergestellt wird.

gefuellte Quarktaschen-2

Gefüllte Quarktäschchen

Rezept für ca. 18-20 Quarktäschchen – aus “Mias süße Kleinigkeiten”

250 g Butter
250 g Quark
250 g Mehl
18-20 gehäufte EL Nuss-Nougat-Creme (oder Konfitüre nach Wahl
1 Eigelb
evtl. etwas Puderzucker

Butter, Quark und Mehl zügig zu einem glatten Teig verkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einschlagen. Der Teig muss so im Kühlschrank mindestens für eine Stunde ruhen.

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

Den Teig auf einer großen, bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen. Mit einem sehr großen Glas oder einer kleinen Schüssel Kreise von ca. 11-12 cm ausstechen.
In die Mitte jeweils einen gehäuften Teelöffel der gewünschten Füllung geben und die Tasche umschlagen. Den Rand vorsichtig festdrücken – erst mit den Fingern, dann mit den Zinken einer Gabel etwas fester.
Den übriggebliebenen Teig erneut ausrollen und -stechen, bis nichts mehr übrig ist.

Das Eigelb verrühren, die Täschchen dünn damit bestreichen und für ca. 25-30 Minuten backen.

Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

Fertig!

gefuellte Quarktaschen

Ich hoffe ihr mögt es? Habt einen tollen restlichen Tag!

Guten Appetit,
Mia

 

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