Knallgelbe Kürbis Crème brûlée zum Réserve Mouton Cadet – farbenfrohes Bordeaux {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Gäbe es die Show „Familienduell“ noch, könnte ich mir folgende Szene gut vorstellen:

„Wir haben 100 Leute gefragt: Nennen sie etwas, das sie mit Bordeaux in Verbindung bringen!“

Die Top-Antwort ist eindeutig. „ROTWEIN!“ ruft der Kandidat, der in Windeseile den Buzzer gedrückt hat. Und vermutlich hat er gerade einen ganzen Haufen Punkte kassiert.

Kuerbis Creme Brulee - www.kuechenchaotin.de

Schwere und durchaus sehr teure Rotweine – das verbindet man mit „Bordeaux“. Und dabei tut man einem ziemlich großen Anbaugebiet in Frankreich wirklich unrecht, denn: Bordeaux kann so viel mehr als rot, schwer und teuer.
Rund 6.800 Winzer produzieren hier eine Vielfalt an unterschiedlichen Weinen in allen Farben, Preisklassen und mit einer herrlichen Geschmacksvielfalt. Und weil es höchste Zeit ist, das mal in voller Pracht zu zeigen, freue ich mich riesig, dass ich euch zusammen mit 3 anderen Bloggern in insgesamt 4 Gängen das farbenrohe Bordeaux ein mal Näher bringen darf.

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Ich bin übrigens in allerbester Gesellschaft. Denn das Dessert, dass ich euch heute mitgebracht habe, ist der Abschluß eines wunderbaren Menüs, dass sich aus den Beiträgen von Highfoodality, My Cooking Love Affair und Culinary Pixel ergibt. Jeder Gang erstrahlt in jeweils leuchtenden Farben zusammen mit und für einen Bordeaux-Wein.

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Ich nehme mich heute des Desserts an und freue mich riesig darüber. Wer öfter hier vorbeischaut, der weiss: Ich habe etwas übrig für edelsüße Weine.
Der Réserve Mouton Cadet 2011 aus der Appelation Sauternes hat es mir besonders angetan – er ist ein schön lebendiger, fruchtiger Vertreter der süßen Bordeaux-Weine, duftet herrlich nach Honig und Karamell und ein bisschen nach Orange.
An seine Seite stelle ich das, was mir als erstes dazu einfiel (der erste ist manchmal der beste Gedanke!): Eine Kürbis Crème brûlée mit einem winzigen Hauch Ingwer und einer großzügigen Karamellkruste.

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Kürbis Crème brûlée

Rezept für 4 Portionen

1 sehr kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 400 g)
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
1/2 Vanilleschote
250 ml Sahne
50 g Zucker
1 Messerspitze Zimt
3 Eigelb
4 EL brauner Zucker

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Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Den Hokkaidokürbis waschen, halbieren und die Kerne herauskratzen. Die Kürbishälften in Scheiben schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken.
Die Kürbisscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Ingwer bestreuen. Alles zusammen (je nach Dicke der Scheiben) ca. 20 Minuten backen bis der Kürbis weich ist. Den Ingwer entfernen und mit einer Gabel das Fruchtfleisch von der Schale des Kürbis kratzen. Das so entstandene Kürbispüree beiseite stellen.

Die Ofentemperatur auf 150°C reduzieren.

Das Mark der Vanilleschote herauskratzen. Sahne, Zucker, Zimt und Vanillemark in eine Schüssel geben und das Kürbispürree hinzugeben. Die Masse durch ein feines Sieb streichen um Klumpen herauszufiltern.

Das Eigelb gut unter die glatte Kürbissahne rühren und die Masse auf 4 flache, ofenfeste Formen aufteilen.

Die kleinen Formen in eine große Auflaufform stellen. Wasser zum Kochen bringen und so weit in die große Auflaufform gießen, dass die Förmchen vom Wasserbad ummantelt sind.

Die Kürbis Crème brûlée für ca. 25 Minuten backen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Anschließend muss die Masse für mindestens 3 Stunden, besser aber über Nacht im Kühlschrank ziehen.

Direkt vor dem Servieren den braunen Zucker auf den Creme verteilen und mit einem Bunsenbrenner o.ä. gleichmäßig flambieren, sodass eine Karamellkruste entsteht.

Fertig!

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Guten Appetit,
Mia

 

Scharfe Veggie-Tacos mit Guacamole, Süßkartoffeln, Kichererbsen und Tomaten – Viva la Vida Mexicana {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Die mexikanische Küche wird meist als sehr fleischlastig wahrgenommen – denn tatsächlich glänzt sie nur bedingt mit vegetarischen Köstlichkeiten. Dennoch liebe ich sie sehr, denn: die Veggie-Versionen von Quesedillas, Tacos und Co. stehen bei mir hoch im Kurs. Auch das können die Mexikaner nämlich: Heißes, scharfes Fingerfood gefüllt mit Gemüse und leckersten Saucen, die man sich vorstellen kann.

Das Problem bei normalen Tortilla-Wraps ist für mich leider, dass ich grundsätzlich eine interessante und durchaus lustige Form von Fingergymnastik machen muss, damit nicht die Hälfte der Füllung auf dem Teller, dem Tisch und der Hose landet, statt in meinem Mund. Doch für den Hausgebrauch gibt es da Abhilfe: Von Old el Paso gibt es Tortilla-Schalen, die sich nicht nur einfach befüllen lassen, sondern auch beim Essen einen Großteil der Fingerakrobatik ersparen.

Ich habe heute eine ganz eigene und neue Variante der Tacos mitgebracht: Nicht weniger scharf, als die mexikanischen Originale aber mit meinen feinsten Lieblingszutaten: Süßkartoffeln, Kichererbsen, Tomaten und Guacamole – gleich vier liebsten Lebensmittel in einem Gericht vereint! Alles ist besser mit Guacamole. Echt jetzt.

 scharfe Veggie-Tacos mit Guacamole, Suesskartoffeln, Kichererbsen und Tomaten - www.kuechenchaotin.de

Ich gebe zu: durch die vielen unterschiedlichen Komponenten, die in so einen Taco hineingehören, ist die Zubereitung für mich immer erst mal abschreckend, denn sie klingt sehr (Zeit-)Aufwendig. Tatsächlich ist es jedoch so, dass die einzelnen Zutaten sehr schnell vorbereitet sind und das befüllen der Tacos auch in großen Mengen anschließend so schnell geht, dass die Tacos eigentlich eine schnelle Nummer sind. Und: sie sind ein tolles, schnelles und sehr vielseitiges Partyfood für gesellige Abende unter Familie und Freunden.

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Scharfe Veggie-Tacos mit Guacamole, Süßkartoffeln, Kichererbsen und Tomaten

Rezept für 8 Tacos

8 Stand’n Stuff Soft Tortilla (z.B. von Old el Paso)

Für die Gemüsefüllung
100 g getrocknete Kichererbsen oder 200 g Kichererbsen aus dem Glas
1 sehr große oder 2 kleine Süßkartoffel(n)
2-3 TL scharfes Chilipulver
1 TL Paprikapulver
Olivenöl
16 Kirschtomaten
1 Prise Zucker
1rote Chilischote
Pfeffer und Salz

Für die Guacamole
1 rote Zwiebel
1 Handvoll Korianderblätter
2 reife (Hass-)Avocado
Saft von 1/2 Limette
etwas Zitronensaft
1 große Tomate
Pfeffer und Salz

Außerdem
etwas Koriander
scharfe Chili Sauce nach Geschmack
griechischer Joghurt

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Mediteraner gebackener Feta – Fastfood a la Küchenchaotin

von Mia | Küchenchaotin

Es ist für mich immer wieder lustig, festzustellen, wie sehr sich der Geschmack im Laufe der Jahre verändert. Konnte man mich vor einigen Jahren noch mit Rote Bete jagen (ich nannte sie nur „den roten Schrecken“), haben sie sich in den letzten Jahren zu meinem Lieblingsgemüse gemausert. Während ich früher Eier nur sehr widerwillig gegessen habe, finde ich heute, dass ein Eigelb fast jedes Gericht aufwerten kann. Und während sich früher meine Fußnägel hochrollten, wenn mir jemand Käse oder gar einen heißen servieren wollte, liebe ich gebackenen Käse heute heiß und innig.
Emmentaler, Camembert und Feta in den Ofen schieben? Nichts lag mir ein mal ferner. Heute ist es eher so, dass ich mich meinen Hüften zuliebe davon abhalte, nicht jeden Tag so einen heißen, fettigen Gaumenschmaus aus dem Ofen zu ziehen.

Das schöne daran ist ja: Gebackenen Käse kann man immer wieder anders machen. Paniert und ausgebacken, mit unterschiedlichen Gewürzen, Ölen und anderen Zutaten wird einem diese kleine Köstlichkeit nie so richtig langweilig. Und weil das ganze so schnell vorbereitet und anschließend auch fertig ist, würde ich fast behaupten, es ist ein kleines „Fastfood“.

Heute habe ich euch eine mediteran angehauchte Version mitgebracht. Und weil ich ganz besonders mutig war: Da sind sogar Oliven drauf. Ich hasse Oliven. Aber wie ich erst kürzlich, dank einer Köstlichkeit, die meine bessere Hälfte auf den Tisch gezaubert hat, feststellen musste: selbst da hat sich mein Geschmack verändert. Schwarze Oliven in homöopathischen Dosen finde ich gar nicht mal so schlecht.

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Mediteraner gebackener Feta mit Tomaten, Oliven und Kräutern

Rezept für 1 Portion

250 g Feta im Stück
2 Zweige Oregano
etwas Zitronenschale
4 Kirschtomaten
1 Prise Zucker
2 schwarze Oliven
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
1 Zweig Rosmarin
Salz und Pfeffer

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Flammkuchen mit Kürbis, Feta und Salbei – ein Mitbringsel für den EDEKA-Blog „Knackfrisch“ {Gastbeitrag/Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

„Was ist eigentlich dein liebstes Herbst-Rezept?“, hat Kathi mich gefragt. Und eins ist klar: Herbst, das ist für mich die alles Mit Kürbis, Pfifferlingen und/oder rote Bete-Zeit. Gefühlt gibt es jeden Abend eine (neue) Version der Kürbis-Suppe, das Risotto färbt sich in herbstlichen Farben und hübsches, buntes Gemüse aus dem Ofen ist bei mir nie so beliebt, wie wenn die Tage langsam dunkler werden. Es war klar, dass eine dieser Zutaten in meinem liebsten Herbst-Rezept landen würde.

Plötzlich kam es wie ein Geistesblitz: „Einen Flammkuchen mit Kürbis, Feta und Salbei würd ich gern mal machen! Ich denke, sowas hätte Potenzial zu meinem neuen Lieblingsrezept!“.

Flammkuchen mit Kürbis, Feta und Salbei - www.kuechenchaotin.de

Doch wer ist eigentlich Kathi? Kathi ist ganz neu in der Blogosphäre und schreibt für Edeka den – ebenfalls brandneuen – Blog „Knackfrisch„. Und ich bin mir sicher, dass Kathrin so ein Flammküchlein sehr gut gefällt, denn wir haben einige Gemeinsamkeit: Wir mögen es beide frisch,saisonal, regional und am liebsten schön(,) schnell und einfach.
Wir beide lieben es zu kochen (und bekocht zu werden), zu reisen und auf Flohmärkten zu stöbern.
Auf ihrem Blog schreibt Kathi allerdings nicht nur übers Essen, sondern auch über Familie und alles, was entfernt mit Küchen-Lifestyle zu tun hat. Sehr sympathisch!

Meinen Flammkuchen, den habe ich übrigens tatsächlich gebacken. Und er ist so schnell fertig, dass er sicherlich nicht das letzte Mal auf meinem Tellerchen gelandet ist! Und das Rezept habe ich Kathi direkt als Gastbeitrag für ihren Blog geschickt.

Flammkuchen mit Kürbis, Feta und Salbei - www.kuechenchaotin.de

Ganz viele weitere Infos zu Kathi und ihrem Blog und natürlich meinen Beitrag und das Rezept für den köstlichen Flammkuchen mit Kürbis, Feta und Salbei findet ihr nun hier auf dem Knackfrisch-Blog!

Flammkuchen mit Kürbis, Feta und Salbei - www.kuechenchaotin.de

Guten Appetit,
Mia

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