Fit & Healthy-Friday – Power-Stulle mit Avocado, Tomaten, Gurke und Sprossen

von Mia | Küchenchaotin

Der Fit & Healthy-Friday wird eine kleine Herbstpause machen. Die letzten zwei Wochen war s Freitags schon ein bisschen stiller – aber nun noch mal ganz offiziell: Heute mach ich euch ne Pausenstulle und im November geht es dann wieder weiter!

Ne Pausenstulle? Am Fit & Healthy-Friday? Ja, das klingt erst mal komisch – haben Stullen doch einen eigentlich nicht ganz so Fit & Healthy-Ruf! Das liegt vermutlich daran, dass die Meisten damit eine auf Weißmehl gebettete, sehr fett- und/oder zuckerreiche, kleine Schweinerei verbinden. Weiße Brötchen und Toastbrote, Nutella, Salami, unanständige Mengen Butter und Marmelade und eine Vielzahl anderer Brotbeläge sind einfach nicht so richtig gesund und wandern direkt auf die Hüften. Doch damit hat die Stulle, die ich euch heute mitgebracht habe, nicht viel zu tun!

Power-Stulle mit Avocado, Tomaten, Gurke und Sprossen - www.kuechenchaotin.de

Denn die heutige Stulle ist nicht nur gesund sie macht auch satt und gibt dem  Körper ordentlich Brennstoff. Brot ist ja nicht gleich Brot – Vollkornbrot z.B. kann durchaus zu den gesunden (/gesünderen) Kohlenhydraten gezählt werden. Es schmeckt nicht nur nach „mehr“ als sein kleiner Weißmehlbruder, sondern macht auch schneller und länger satt.
Außerdem auf der Stulle: ein kleiner, sehr geschmacksträchtiger Salat. Sprossen, Tomaten, Gurke und Avocado sind nicht nur sehr gesund und versorgen den Körper mit vielen Nährstoffen. Sie sind auch eine wahnsinnig leckere Kombination!
Alles in allem: eine Stulle mit echtem Lieblingsstullen-Potential!

Power-Stulle mit Avocado, Tomaten, Gurke und Sprossen - www.kuechenchaotin.de

Power-Stulle mit Avocado, Tomaten, Gurke und Sprossen

Zutaten für 1 große Stulle

1 große Scheibe frisches Vollkornbrot

(mehr …)

Sächsische Kirschpfanne mit Quark und Honig – So schmeckt sächsisch {Blogparade, Verlosung + Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Vor mir steht ein Teller mit einer – mir bis dato unbekannten – „sächsischen Kirschpfanne mit Quark und Honig“. Und der Anblick, der sich mir bietet, ist echt nicht so richtig schön. „Hab ich was falsch gemacht?“, frage ich mich. „Muss das so?“
Ich steche mit der Gabel hinein. Die Konsistenz: unerwartet. Sicherheitshalber hole ich noch mal das Kochbuch hervor – doch offensichtlich habe ich alles nach Anleitung befolgt. Das gehört so. Also nehme ich einen Bissen.
Und jetzt kommts: Es schmeckt wie der Himmel auf Erden. Ich putze das Stück auf meinem Teller weg und hole mir das nächste. Und fahre fort, bis die halbe Auflaufform geleert ist und ich kurz vom Platzen bin. „Seelenfutter können sie, die Sachsen“, denke ich in mich hinein und schmunzele ein bisschen. Denn ich hatte vorher ja sowas von überhaupt keine Ahnung.

Wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass ich ein mir vollkommen fremde, sächsische Süßspeise auf den Tisch zaubere? Ganz einfach: In einem „lustigen“ Moment habe ich zugesagt, an der Blogparade „So schmeckt sächsisch“ von so-geht-saechsisch teilzunehmen. „Lustig“ muss ich in diesem Moment gewesen sein, weil Sachsen und ich gar nicht mal so viel gemeinsam haben. Genau genommen sogar gar nichts. Keine direkte Verwandschaft, keine bewussten Besuche. Sachsen liegt für mich „gefühlt“ irgendwo bei Australien: Ich weiss, wo es liegt und ich weiss kleine Details, die wohl jeder kennt, aber ansonsten weiss ich eigentlich nicht viel, was damit zu tun hat. Und genau deshalb war ich neugierig, mich ein mal an einem unbekannten Süß zu versuchen. Und zu schauen: Was bietet Sachsen so, das ich bisher verpasst habe?

Ich sag euch was: Es ist eine ganze Menge. Allein der Gedanke an Dresdner Christstollen! Holundersuppe mit Zwieback! Sächsische Eierschecke! Es war nicht so einfach, ein Rezept auszusuchen. Und zwar nicht, weil die Auswahl klein war, sondern weil ich mich einfach nicht auf eins der vielen Leckerchen festlegen konnte.

Letztendlich ist es – wie ja schon erwähnt – die sächsische Kirschpfanne mit Quark und Honig geworden. Und das Rezept, das ich im Buch „Sächsische Küche“ vom Fachbuchverlag Leipizig im Carl Hanser Verlag gefunden habe, habe ich euch natürlich auch mitgebracht.

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Sächsische Kirschpfanne mit Quark und Honig

Rezept für 1 mittelgroße Backform

300 g Sauerkirschen aus dem Glas
30 ml Milch
150 g Honig
1 Prise Salz
25 g Butter
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
1/2 Päckchen Vanillezucker
75 g Grieß
500 g Quark
2 Eier (M)
etwas Speisestärke

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Die Kirschen über einer Schüssel gut abtropfen lassen und die Flüssigkeit auffangen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Die Milch mit dem Honig, dem Salz, dem Zucker, der Butter, der Zitronenschale und dem Vanillezucker in einem kleinen Topf zum kochen bringen. Den Grieß einrieseln lassen und alles zusammen ca. 5 Minuten kochen lassen. Gelegentlich umrühren. Und am Ende den Topf vom Herd ziehen.

Den Quark mit den Eiern gut verrühren und mit einem Schneebesen unter die Grießmasse heben.

In eine Auflaufform erst eine Hälfte der Quark-Grieß-Masse geben. Die Kirschen darauf verteilen und mit der zweiten Hälfte der Masse bedecken.
Die Kirschpfanne für ca. 35 Minuten backen. Dann die Hitze auf 250°C erhöhen und so lang weiterbacken, bis die Oberfläche schön goldbraun ist.

Den aufgefangenen Kirschsaft mit etwas Speisestärke aufkochen und rühren, bis er zu einer Sauce eindickt. Die Kirschpfanne mit der Kirschsauce servieren.

Fertig!

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Übrigens: Wenn ihr nur halb so gierig seid, wie ich, dann lasst euch gesagt sein: Solang die Kirschpfanne noch heiss ist, ist sie noch nicht richtig fest. Das kommt erst, wenn man sie abkühlen lässt. Dann lässt sie sich auch besser in Stücke schneiden.

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Und damit ihr noch ein bisschen mehr von der Blogparade habt, als nur ein sächsisches Rezept, habe ich noch etwas für euch dabei: ich verlose 3x das Buch „111 Orte in Sachsen, die man gesehen haben muss“ von Oliver Schröter!
Was ihr tun müsst, um dabei zu sein?

Hinterlasst hier bis zum 13.10.15, 23:59 Uhr einen Kommentar, in dem ihr mir in einem vollständigen Satz verratet, was ihr mit Sachsen verbindet. Hinterlasst dabei bitte UNBEDINGT auch eure (korrekte) E-Mail-Adresse im passenden Feld, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
Der Rechtsweg und eine Barauszahlung sind natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?
Der Gewinner wird wie immer per Los ermittelt.

Guten Appetit,
Mia

P.S.: Weitere Rezepte der Blogparade findet ihr z.B. bei What Ina Loves und Highfoodality!

Curry-Kichererbsenbratline mit Gurkenjoghurt-Dip – Bratlingliebe

von Mia | Küchenchaotin

Kichererbsen haben lange Zeit eher eine Nebenrolle auf meinen Speiseplan gespielt. Es ist nicht so, dass ich sie nicht mochte – ich habe ihnen einfach nicht besonders viel Beachtung geschenkt. Doch nachdem früher lediglich hin und wieder mal etwas Hummus oder Falafel auf meiner Liste standen, haben sich die kleinen Kichererbsen nach und nach immer weiter in meine Küche geschlichen. Der Start dafür waren die gerösteten Kichererbsen, die ich heiß und innig liebe. Es folgen Currys und jede Menge weitere Leckereien. Und heute? Heute kann ich mir die Kichererbsen gar nicht mehr von meinem Tellerchen wegdenken.

Und weil ich ein großer Fan von selbstgemachten Bratlingen und Patties bin, war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Kichererbsen-Bratling-Rezept seinen Weg auf meinen Blog finden sollte. Hier ist es!

Curry-Kichererbsenbratline mit Gurkenjoghurt-Dip - www.kuechenchaotin.de

 

Curry-Kichererbsenbratline mit Gurkenjoghurt-Dip

Rezept für 4-6 Bratlinge

200 g getrocknete Kichererbsen
1/2 kleine Salatgurke
200 g griechischer Joghurt
3 Frühlingszwiebeln
1 kleine Schalotte
1 Ei (L)
1 EL Currypulver
1 EL Chiliflocken
1 TL Korianderpulver
2-3 EL Semmelbrösel
3 EL Kokosöl
Salz + Pfeffer

Curry-Kichererbsenbratline mit Gurkenjoghurt-Dip - www.kuechenchaotin.de

(mehr …)

Apéritif de France mit Blanchet – 2 weitere schnelle und einfache Apéritif-Ideen {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Heute vor einer Woche habe ich euch bereits von meinem aufopferungsvollen Selbstversuch berichtet, bei dem ich mich einen Abend lang durch eine Auswahl von Apéritif de France-Rezepten von Blanchet probiert habe. Bewaffnet mit drei Flaschen Secco, Weißwein und Rotwein, einer kleinen Auswahl leckerer Sirups, ein paar Limetten und einer Handvoll Kräuter habe ich mich in die Welt der Wein- und Sekt-Mischgetränke gewagt. Und ich muss wohl nicht erneut erwähnen, dass es ein ziemlich lustiger Abend war! Der Vorteil bei einem Apéritif auf Wein- oder Sektbasis liegt auf der Hand: Er ist verhältnismäßig leicht und es schadet nicht, wenn man vielleicht auch einen zweiten davon trinkt. Oder einen dritten. Oder den ganzen Abend nichts anderes.

Apéritif de France mit Blanchet - www.kuechenchaotin.de Zwei weitere Rezepte, die es in sich haben, habe ich noch für euch im Gepäck. Ein spritzig-erfrischendes und eines, dass ein bisschen herber ist! Da ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.

Apéritif de France mit Blanchet - www.kuechenchaotin.de

Blanchet Perlé Secco Thymian

Rezept für 1 Portion

1 TL Grenadine Sirup (oder Himbeer-Sirup)
1-2 TL Limetten-Sirup
2-3 Zweige Zitronenthymian
1⁄4 Limette
3-4 Eiswürfel oder Crushed Eis
125 ml Blanchet Perlé Secco
etwas Mineralwasser der Tonic Water

Grenadine- und Limetten-Sirup mit dem Zitronenthymian und Limettenstücke in ein Glas geben und einige Minuten durchziehen lassen. Eiswürfel zufügen und den Secco hinzufügen. Nach Wunsch noch mit einem Schuss Tonic Water oder Mineralwasser auffüllen. Mit einem Zitronenthymianzweig dekoriert servieren und genießen.

Fertig!

Der zweite und letzte Apéritif, den ich im Gepäck habe, ist die perfekte Mischung aus süßen und herben Zutaten: hier trifft Weißwein auf Limette und Rosmarin

Apéritif de France mit Blanchet - www.kuechenchaotin.de

Blanchet Blanc de Blancs Rosmarin

Rezept für 1 Portion

2 Rosmarinzweige
1 TL Limettensaft
2 cl Limetten-Sirup
125 ml Blanc de Blancs Trocken
2-3 EL Crushed Eis oder 3 Eiswürfel
1 Limettenscheibe
optional: 10 ml Tonic Water oder Ginger Ale

Einen Rosmarinzweig, 1 TL Limettensaft, 2 cl Limetten-Sirup und 125 ml des Weißweins vermischen und für 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. 2-3 EL Crushed Eis oder 3 Eiswürfel in ein Glas geben und mit dem Weinansatz auffüllen. Den Apéritif mit einem Rosmarinzweig und einer Limettenscheibe dekoriert genießen. Wer es ein wenig herber mag, kann noch etwas Tonic Water oder Ginger Ale hinzugeben.

Fertig!

Verratet ihr mir, welches der 4 Rezepte euer Favorit wäre? Meins ist und bleibt der Blanchet Perlé Secco Lavendel aus dem ersten Post! Weitere Infos rund um Blanchet findet ihr übrigens auch auf der offiziellen Facebookseite.

Prost!
Mia

___
#Blanchet #Apéritif

1 7 8 9 10 11 104