Selbstgemachte Kokosmilch – so schnell und so einfach!

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin ein Fan von selbstgemachten Nuss-Drinks. Vor einiger Zeit habe ich schon mein Rezept für Mandelmilch gepostet, aber was heute kommt, toppt eigentlich alles: Selbstgemachte Kokosmilch.
Als ich erfahren habe, wie Kokosmilch hergestellt wird, war es wie eine Offenbarung für mich. Es ist SO einfach! Ich kann es bis heute kaum fassen. Und vielleicht wird es euch gleich, wenn ich euch verrate, wie es funktioniert, genau so gehen, wie mir. Und eure Kommentare Kokosmilch nur noch selber machen!

Die erste Reaktion, wenn ich sage „Ich habe grad noch schnell Kokosmilch selbst gemacht“ ist grundsätzlich: „Wie? Hast du grad noch eine Kokosmilch geknackt?“

Es klingt logisch, ist es aber gar nicht unbedingt. Denn wer schon mal eine Kokosnuss geknackt hat, der weiß: Dadrin ist gar keine Kokosmilch, sondern lediglich Kokoswasser und das Fruchtfleisch.

Wie sonst macht man Kokosmilch selber? So viel jetzt schon mal: Aus dem Kokoswasser jedenfalls nicht!

Wenn ich vorher gewusst hätte, wie einfach es ist, Kokosmilch selbst zu machen: Ich hätte schon lange keine mehr gekauft! Denn alles, was man braucht, sind 2 Zutaten, einen Mixer* oder einen Pürierstab*, ein sauberes Tuch zum Filtern der Milch und 15 Minuten Zeit. Besonders der Zeitfaktor erstaunt mich immer wieder, denn im Vergleich zum Mandelmilch geht es so wahnsinnig schnell! Wer da noch zögert, dem kann ich auch nicht helfen.

Ich sage euch: probiert es aus! Vielleicht verändert es euer Einkaufs- und Kochverhalten ja genau so nachhaltig, wie meins.

Selbstgemachte Kokosmilch - eine ehcte Offenbarung! In nur 15 Minuten zaubert man die Milch mit nur 2 Zutaten selbst! - www.kuechenchaotin.de

Selbstgemachte Kokosmilch – Kokosmilch selber machen

Rezept für ca. 500-600 ml Kokosmilch

600 ml Wasser
150 g Kokosraspel

Selbstgemachte Kokosmilch - eine ehcte Offenbarung! In nur 15 Minuten zaubert man die Milch mit nur 2 Zutaten selbst! - www.kuechenchaotin.de

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Im Ganzen gerösteter Blumenkohl aus dem Ofen – Blumenkohlliebe

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin mir sicher, ihr alle kennt den Geruch, der entsteht, wenn man Blumenkohl kocht. So sehr ich dieses Gemüse auch liebe – der Geruch ist wirklich nicht schön und man bekommt ihn kaum aus der Wohnung wieder raus. Für mich war das sogar eine Grund, nach anderen Möglichkeiten zu suchen, Blumenkohl zu garen – und ich habe zwei Varianten gefunden, die mir sehr gut gefallen: braten und backen. Beides funktioniert mit kleinen Röschen sehr gut, aber nur das braten ist für die folgende Technik geeignet:
Das Ofenrösten im Ganzen im Ofen.

Als ich diese Idee das erste mal auf Pinterest entdeckte, war ich sofort angetan von der Idee. Mein erster Versuch mit einem Rezept, dass den ganzen Blumenkohl einfach ungeschützt in den Ofen schieben lässt, ging allerdings gehörig in die Hose: Der Blumenkohl war außen schon schwarz, aber innen noch gar nicht gar.
Was ich dabei gelernt habe: Der ganze Blumenkohl darf unter keinen Umständen bei Umluft gebacken werden, denn das trocknet ihn zu sehr aus. Und besser funktioniert es sowieso, wenn man ihn erst in Alufolie eingeschlagen garen und dann nachbräunen lässt.

Übrigens: Man kann dieses Rezept ganz wunderbar durch verschiedene Kräuter, Gewürze und Marinaden ergänzen. Meine liebste Variante ist und bleibt jedoch die ganz einfache, nur mit etwas Salz.

Im Ganzen gerösterer Blumenkohl aus dem Ofen - www.mirjahoechst.de

Im Ganzen gerösteter Blumenkohl aus dem Ofen

Rezept für 1 Blumenkohl

1 kleiner Blumenkohl
6 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Gewürze und Kräuter nach Wunsch

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French Toast-Sticks mit Schokocremefüllung – Sonntagsfrühstück

von Mia | Küchenchaotin

Manchmal mache ich mir das Leben wirklich schwer. Dieser Beitrag ist ein wunderbares Beispiel dafür, denn ich habe doch tatsächlich in einem Moment geistiger Umnachtung gedacht, ich könnte die Leckerei, die weiter unten auf euch wartet, mit immer noch leerem Magen zur Mittagszeit erst ausbacken und dann fotograiferen.
Bis zum Punkt „ausbacken“ ging der Plan vollends auf, aber das mit dem Fotografieren… puh. Ich sag mal so: Es roch einfach zu lecker!

Aber stellt euch das doch mal vor: Der Magen knurrt, die ganze Wohnung duftet herrlich und ihr steht da, begießt in aller Seelenruhe die vielleicht köstlichsten French Toast aller Zeiten mit Ahornsirup und sollt dabei irgendwie eure Gedanken beieinanderhalten. Das funktioniert nicht! Deshalb wanderte auch direkt nach dem Ahorn-Sirup-Foto der erste Stick in meinen Mund. Und ein weiterer.
Wie getrieben habe ich dann noch zwei Alibi-Fotos gemacht, die zwar nicht schön sind, aber mein Fotografen-Wissen beruhigen konnten.
Und dann sind die restlichen Sticks der zwei Portionen direkt in mein Bäuchlein gewandert.
Die Moral von der Geschicht: Mit leerem Magen fotografiert man nicht.

Tut mir leid, ich habe heute leider keine Handvoll schöne Fotos für euch! Aber ich bin mir sicher, es wird euch trotzdem gefallen!

French Toast-Sticks mit Schokocremefüllung - www.kuechechaotin.de

French Toast-Sticks mit Schokoladencremefüllung

Rezept für 4 Portionen

8 Scheiben Sandwich-Toast oder Brot
4 EL Schoko-Aufstrich
2 Eier (Größe M)
6 EL Milch
1 kleine Prise Salz
1/2 Msp Zimt
Butterschmalz
Puderzucker oder Ahornsirup zum Servieren

French Toast-Sticks mit Schokocremefüllung - www.kuechechaotin.de

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Geröstete Garam Masala-Kartoffel mit Avocado-Limetten-Mayo – Kartoffeln in „hip“

von Mia | Küchenchaotin

Man sagt den Deutschen nach, sie würden ihre Kartoffeln lieben und überproportional viel davon verzehren. Und tatsächlich traf ich als Kind fast jeden Abend die „langweiligen drei“ auf meinem Teller: Kartoffeln, Fleisch und Gemüse. Das ist an sich nicht schlecht, denn diese Kombination lässt viel Raum für unterschiedliche Kombinationen aber: ich war sehr untypisch deutsch kein großer Fan von Kartoffeln und sie waren die einzige Konstante.
Nachdem ich von zu Hause ausgezogen war, habe ich deshalb fast jeden Abend eine Nudel-, Reis- oder Pizzaparty gefeiert und eins gab es sehr lange nicht mehr: Kartoffeln.

Es dauerte eine ganze Weile, bis ich Zugang zu den Knollen fand. Erst vor ein paar Jahren habe ich gelernt, Kartoffeln zu schätzen zu lernen. Es fing an mit meiner unbändigen Liebe für Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen und auch Pellkartoffeln mag ich heute sehr gerne essen. Nur eins löst bei mir immer noch keine Begeisterungsstürme aus: „langweilige“ Salzkartoffeln.
Dass bei den Kartoffeln aus dem Ofen noch ordentlich Luft nach oben ist, war mir immer bewusst, aber erst dieses Rezept, dass ich auf Pinterest entdeckt habe, hat mich dazu gebracht, endlich mal ein bisschen zu probieren.
Was dabei rausgekommen ist, hat mit dem Original nicht mehr viel zu tun – ist aber so lecker, dass ich es drei Tage in Folge gekocht gebacken habe.

Geröstete Garam Masala-Kartoffeln mit Avocado-Limetten-Mayo - www.kuechenchaotin.de

Geröstete Garam Masala-Kartoffeln aus dem Ofen mit Avocado-Limetten-Mayo

Rezept für 4 Portionen

Für die Kartoffeln
1 kg Kartoffeln
2 TL Garam Masala
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Salz
Olivenöl
etwas gehackte Blattpetersilie

Für die Avocado-Limetten-Mayo
100 g Mayonnaise
1 kleine Avocado
1 Handvoll Blattpetersilie
1 TL Knoblauchpulver
Saft von 1 Limette
Salz

Geröstete Garam Masala-Kartoffeln mit Avocado-Limetten-Mayo - www.kuechenchaotin.de

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