Tonka-Himbeer-Gugelhupf mit pinkem Guss – Ich backs mir!

von Mia | Küchenchaotin

Ich versinke gerade im Umzugschaos. Solltet ihr gerade auf die Antwort auf eine Mail/Nachricht/einen Kommentar warten: Bitte verzeiht. Ich hänge ein bisschen hinterher!
Auch hier war es recht still, aber ab nächster Woche wird es ein paar liebe “Umzugshelfer” geben, die euch ganz zauberhafte Rezepte mitgebracht haben. Ihr dürft gespannt sein!

So. Aber eins lass ich mir nicht nehmen: Meine liebste Tastesheriff-Claretti hat zu einer neuen Runde “ich backs mir!” aufgerufen, die dieses Mal unter dem Motto “Gugelhupf” steht.
Dank einer guten Vorplanung kann ich nun auch das erste Mal dabei sein!
Ihr kennt “ich backs mir” noch nicht? “Ich backs mir” ist Clarettis monatliche Kuchenschlacht. Sie gibt ein Thema vor und alle machen mit! Am 26. gehen dann überall die fantastischsten und unterschiedlichsten Variationen zu einem Thema online und es herrscht akuter Sabberpfützen-Alarm!

Ich liebe Gugelhupf. Als Kind gab es oft Marmor-Gugelhupfe und ich habe nichts lieber getan, als sorgfältig die beiden Schichten auf meinem Tellerchen zu trennen und nacheinander zu verspeisen. Während andere Kinder Smarties und Gummibärchen nach Farben sortiert haben, habe ich Gugelhupfe seziert. Und das mach ich übrigens heute noch so!

Aber ein Schoko-Marmor-Hupf sollte es dieses Mal nicht werden. Etwas besonderes sollte her! Nachdem ich dieses Rezept seit langer, langer Zeit auf meinem Pinterest-Board gelagert hatte, sollte es die perfekte Grundlage für meine eigene Kreation bilden: Ein Tonka-Himbeer-Gugel.

Tonkabohne ist meine neueste Liebe und wird euch in den nächsten Wochen noch ein mal begegnen. Was so verführerisch nach Mandel-Vanille-orientalisch-warm-und-ganz-besonders duftet, muss gleich mehr als ein mal auf den Tisch!

Tonka-Himbeer-Gugelhupf mit pinkem Guss - www.kuechenchaotin.de

Tonka-Himbeer-Gugelhupf

Rezept für 1 großen Gugelhupf

100g TK-Himbeeren
180g + 1 EL Zucker
180g Butter
4 Eier (M)
400g Mehl
1 1/2 EL Backpulver
30g Speisestärke
160ml Buttermilch
1 Tonkabohne (gibt’s hier*)
100g PuderzuckerTonka-Himbeer-Gugelhupf mit pinkem Guss - www.kuechenchaotin.de

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Zucchini-Zitronen-Risotto – Vorräte und Frühlingsgefühle

von Mia | Küchenchaotin

Ich gebe zu: Ich bin ein Vorrats-Messie.
Ich horte Vorräte. So viele, Vorräte wie ich vermutlich gar nicht vor Ende des Ablaufdatums verbrauchen kann. In meinem Schrank befinden sich unter anderem mehrere Kilo Mehl und Zucker (“Hab ich noch Mehl/Zucker zu Hause? Ach, ich nehm einfach noch ein Paket zur Sicherheit mit, Mehl/Zucker kann man ja immer gebrauchen!”), mehrere Kilo Linsen (Die “guten” waren im Angebot), Nudeln in allen Formen und Farben (“Ach sind die hübsch! Und ach sind DIE hübsch! Und DIE erst! Die brauch ich auch!”) und vor allem: eine gefühlte Tonne Risottoreis (“Risotto ess ich ständig, da kann man kaum genug haben!”).
Eigentlich habe ich mich mit meinem Vorrats-Messie-Dasein versöhnt und nehme hin, dass ich halt Lebensmittel (und Geschirr. Hust.) shoppe wie andere Frauen Schuhe, aber ich stehe ja gerade vor einem Umzug. Und das bedeutet: All diese Vorräte werden aus dem Schrank geholt, das Mindesthaltbarkeitsdatum und bei abgelaufenen Lebensmitteln zusätzlich der Zustand des Inhalts gecheckt und dann liebevoll in Umzugsartons verpackt. Und “irgendwann” wird sie jemand schleppen müssen.
Deshalb versuche ich gerade, noch schnell so viele Vorräte wie möglich aufzubrauchen. Und ich beginne mit dem größten Posten: Dem Risottoreis.

Das schöne an Risotto ist ja: Es geht immer. Man braucht eine Handvoll Grundzutaten (ein “How to: Risotto” gab es letztes Jahr auch hier bei mir) und kann dann Jahreszeiten- und gefühlsabhängig mit neuen Zutaten immer wieder ein neues, leckeres Gericht zaubern.
Und im Moment habe ich Frühlingsfühle. Deshalb habe ich zwei meiner Lieblingsrezepte in einen Topf geworfen und etwas neues daraus gemacht: Aus dem Zitronenrisotto und dem Zucchinirisotto wird: Zucchini-Zitronen-Risotto!

Zucchini-Zitronen-Risotto - www.kuechenchaotin.de

Zucchini-Zitronen-Risotto

Rezept für 2 große Portionen

1 kleine Zwiebel
1 Zucchini
etwas Olivenöl
200g Risottoreis (z.B. Arborio)
Schale und Saft von einer Bio-Zitrone
ca. 600ml heiße Gemüsebrühe
2 EL kalte Butter
1 Handvoll Parmesan
Pfeffer zum Abschmecken
Parmesan zum Garnieren

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Nutella-Trifle – Schokoladenschweinerei

von Mia | Küchenchaotin

Der Kerl und ich haben ein gemeinsames Domizil gefunden.
Und jetzt, 2 Wochen vor dem großen, 4-Wochen-Umzugchaos, beginnen in meiner Wohnung auf ein mal in allen Ecken Umzugskartons aus dem Boden zu schiessen. Schränke wurden entrümpelt (und der Keller quillt vor “Müll” fast über), Bücher verkauft, CDs sortiert, der Nutzen manch eines Geräts in Frage gestellt, Listen gemacht, verloren, neu geschrieben und dann lag ich einfach 1 1/2 Wochen mit einer Gehirnerschütterung flach.
Die Moral von der Geschicht: Gegen Türen laufen lohnt sich nicht. Nachdem ich über eine Woche lang mit Matschebirne nur zwischen Sofa und Bett gependelt bin, sieht die Wohnung nicht unbedingt besser aus und ich will eigentlich nur eins: weiter meine Ruhe.

Doch an Ruhe ist nicht mehr zu denken. Renovierungsarbeiten wollen geplant werden, die restlichen Sachen müssen in ihre Kartons und einiges muss noch organisiert werden. Und da bleibt die Küche dann auch mal kalt.

Heute sogar ganz besonders kalt. Mein Sonntagssüß lasse ich mir natürlich nicht nehmen!
Als ich mir die neue “Lecker” gekauft habe, war eins sofort klar: das Schoko-Trifle mit Baiser ist auf jeden Fall fällig!
In Ermangelung von Shortbread habe ich es kurzerhand etwas abgewandelt und die Mengen halbiert.
Und wenn ihr nicht das Glück habt, heute draussen von strahlendem Sonnenschein begrüßt zu werden: Auf dem Sofa lässt sich dieses eiskalte Trifle MINDESTENS genau so gut genießen!

Nutella-Trifle

Nutella-Trifle

Rezept für 5 Gläser

150g Hafercookies
300g Doppelrahmfrischkäse
200g Vollmilchjoghurt
200g Nutella
25g Schokolade
30g Baiser

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Glutenfreie Woche – Tag 7 – Zusammenfassung + ein kalter Hund

von Mia | Küchenchaotin

Heute ist Sonntag und damit der letzte Tag der glutenfreien Woche. Bevor es heute noch mal ein ordentliches Leckerchen gibt, möchte ich noch kurz zusammenfassen, was ich in der letzten Woche gelernt und berichtet habe:

1.Glutenverzicht hat nichts mit Diät oder Wellness zu tun!
Nur, wer an z.B. an einer Zöliakie, Gluten-Sensitivität oder Weizenallergie leidet, muss auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten. Allen anderen schadet Gluten nicht. Wer glaubt, dass er Gluten nicht verträgt, sollte einen Arzt aufsuchen. Er kann durch verschiedene Verfahren die oben genannten Krankheitsbilder diagnostizieren oder ausschließen.
Weitere Informationen findet ihr im 1. Beitrag der Themenwoche und bei Schär.

2.Glutenfrei einkaufen ist einfacher als Gedacht!
Inzwischen gibt es auf dem Markt viel eigentlich Glutenhaltiges, wie Nudeln, Brot, Müsli und Gebäck, auch schon in einer glutenfreien Variante (z.B. von Schär). Bei Obst, Gemüse und frischem, unbehandeltem Fleisch ist man generell immer auf der sicheren Seite. Außerdem hilft das Symbol für glutenfreie Lebensmittel – eine durchgestrichene Ähre – glutenfreie Produkte zu erkennen.
Weitere Infos findet ihr im 2. Beitrag der Themenwoche oder bei Schär.

3.Glutenfrei kochen und backen bedeutet nicht, auf Altbekanntes zu verzichten!
Die glutenfreien Produkte unterscheiden sich teilweise kaum vom Original. Auch das Backen mit glutenfreiem Mehl unterscheidet sich kaum vom Backen mit glutenhaltigen Mehlsorten, wie man anhand meines Brotrezepts erkennen kann. Des weiteren gibt es viele Rezepte, die von Natur aus ohne Mehl auskommen – z.B. Nusskuchen wie mein Mandel-Orangen-Kuchen.
Die glutenfreien Rezepte dieser Themenwoche findet ihr hier, hier, hier und unter dem Tag „glutenfrei“ – außerdem auch einige hier bei Schär

4.Glutenfrei essen gehen ist nicht unmöglich!
Da draussen im Netz gibt es tolle Seiten, die einem das Finden von Restaurants und Hotels mit glutenfreiem Angebot weltweit erleichtern – ganz vorne mit dabei ist  z.B. GlutenfreeRoads.com. Das Personal in der Gastronomie ist heutzutage gut geschult, sehr bemüht und kann oft bei Fragen weiterhelfen. Wer außer Haus genießen möchte, sollte auf der Karte seiner Wahl nach ungebundenen Suppen, Salaten mit Dressings ohne Gluten (meist zumindestens Balsamico-Dressing), Backkartoffeln, Gemüsetellern und Steakgerichten Ausschau halten. Eine kurze Frage beim Kellner gibt Sicherheit, ob das Gericht glutenfrei ist oder glutenfrei zubereitet werden kann.
Einen kleinen Bericht über mein glutenfreies Restauranterlebnis findet ihr im 6. Beitrag der Themenwoche.

Nach einer Woche rund um Glutenunverträglichkeiten ziehe ich folgendes Fazit:
Natürlich macht eine Glutenunverträglichkeit das Leben nicht unbedingt leichter. Heutzutage ist „Gluten“ jedoch längst kein Fremdwort mehr und das Sortiment mit Lebensmitteln, die frei davon sind, ist schon sehr weit entwickelt. „Ein Leben ohne Gluten“ bedeutet nicht mehr „ein Leben ohne Genuss!“


So. Ich weiß. Ihr wartet auf das Leckerchen!
In meinem Schrank lagen noch glutenfreie Butterkekse und ich hatte einen riesigen Hunger auf Schokolade. Was liegt da näher als ein kalter Hund?

Das Rezept habe ich einfach bei meiner Mutter mitgenommen, die auf “herzelieb” bloggt und für die glutenfreie Version adaptiert.

(C) StefanieB. / fotolia

(C) StefanieB. / fotolia

Kalter Hund

Rezept für einen kalten Hund

200g gute Vollmilch-Schokolade (z.B. von Alnatura)
200g Zartbitterkuvertüre (glutenfrei z.B. von Schwartau)
250g Kokosfett
2 Eier
75g Puderzucker
3 EL Backkakao (glutenfrei z.B. von Dr. Oetker)
3 Tropfen Rumaroma
1 Packung (glutenfreie) Butterkekse (z.B. von Schär)

Die Schokoladensorten zusammen mit dem Kokosfett in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur oder in einer Schüssel in der Mikrowelle in 20-Sekunden-Intvervallen schmelzen und anschliessend etwas abkühlen lassen.
Die Eier mit dem Puderzucker, dem Backkakao und dem Rumaroma schaumig schlagen und unter die warme Schokomasse rühren.

Nun eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen. Eine Schicht Schokolade in die Form füllen und darauf eine Schicht Butterkekse legen. Nun immer abwechseln weiter schichten, bis die Schokomasse aufgebraucht ist. Außerdem kann an den Rändern eine Art “Wand” aus Keksen gebaut werden. Die letzte Schichte sollte Schokolade sein! Zum Garnieren mit Puderzucker bestäuben.

Den kalten Hund für mindestens 3 Stunden, lieber aber über Nacht in den Kühlschrank geben.

Vor dem Servieren in dünne Scheiben schneiden (der kalte Hund ist sehr mächtig!).

Fertig!


Weitere Informationen und Rezepte, rund um glutenfreie Ernährung, die mir auch in dieser Woche sehr weitergeholfen haben, findet ihr außerdem hier:

Ich bin intolerant – Foodblog
kochtrotz
„Glutenfrei“ bei GourmetGuerilla
„Glutenfrei“ bei Sinas Welt
gluten-frei.net
GlutenfreeRoads.com
Schär

Wie hat euch die glutenfreie Woche gefallen? Habt ihr noch Tipps und Anmerkungen? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Guten Appetit,
Mia

 

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Diese Themenwoche wird unterstützt durch Dr. Schär, den führenden Experten für glutenfreie Ernährung. Meine Meinung und meine Berichterstattung sind und bleiben jedoch – wie immer – frei.

 

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