Getaggte Posts ‘Apfel’

Orangener „Guten Morgen“-Saft – das „kaltgepresste Säfte-Fieber“

von Mia | Küchenchaotin

Dieser Beitrag enthält Werbung.

 

Es war auf unserer Reise in Amsterdam – dort habe ich mich mit dem Fieber für kaltgepresste Säfte angesteckt. Cold Pressed Juice.
Cold Pressed Juice? Das ist Saft, der kalt gepresst wird. Die Betonung hierbei liegt auf: kalt. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Der Saft behält alle seine Nährstoffe und Vitamine, die in herrkömmlichen Entsaftern durch die Wärmeentwicklung in der zentrifugierenden Maschine zum Teil schon zerstört werden. Kaltgepresster Saft schmeckt und ist gesund. Und ja, hip ist er auch. Ich bin eigentlich kein Opfer solcher Trends, aber dieses Mal bin ich voll dabei.

Als Froothie mir das Angebot machte, mir kosten- und bedingungslos einen OPTIMUM 700 Kalt-Entsafter in die Küche zu stellen, musste ich deshalb nicht lang überlegen: Klar will ich den ausprobieren! Und schauen, ob das System für mich überhaupt praktikabel ist.
Seitdem steht er also hier. Er steht, aber er steht selten still. Er zermalmt am laufenden Band Obst und Gemüse. Ich fass es kurz: ich liebe dieses Ding.
Die Vorteile des Geräts sind schnell zusammengefasst: Er ist nicht besonders laut (wer einen normalen Entsafter hat, weiss, warum ich das betone), er zermalmt das Obst und Gemüse so stark, dass eine beträchtliche Menge Saft aus ihm herauskommt, er schützt Vitamine und Nährstoffe und nicht zuletzt ist das Reinigen – wenn man es direkt nach dem Pressen macht – keine große Sache (auch hier wissen diejenigen, die einen herkömmlichen Entsafter haben, warum ich das so betone). Außerdem kann er noch viel mehr als nur entsaften! Nussmilch herzustellen geht damit recht einfach und angeblich kann man auch eigenen Tofu damit machen.
Einziges Luxusproblem: Es ist ein riesiges Teil. Aber wenn es sonst nichts ist, kann ich damit leben.

Ich warne euch jetzt schon mal vor: in den nächsten Wochen werde ich euch vermutlich noch mit ein paar mehr Saftrezepten zu Leibe rücken. Aber erst mal zeige ich euch meinen liebsten „Guten Morgen – HALLO! WACH!“ Saft:
Orangener Guten Morgen Saft - www.kuechenchaotin.de

Orangener „Guten Morgen“-Saft

Rezept für 2 Gläser

2 Orangen
1/2 Zitrone
2 Möhren
2 Äpfel
1 Prise Salz

Die Orangen und die Zitrone schälen und entsaften. Die Möhren und die Äpfel grob kleinschneiden und ebenfalls entsaften.
Eine Prise Salz unterrühren und sofort servieren.

Fertig!

Orangener Guten Morgen Saft - www.kuechenchaotin.de

Falls ihr übrigens auch gerade am überlegen seid, euch so einen Kaltpressenden Entsafter zuzulegen, kann habe ich einen Tipp für euch: Mit dem Code „CHAOTIN-OPTIMUM-20“ bekommt ihr hier bei Froothie 20€ Rabatt auf eine Bestellung.

Habt ihr Saftrezepte auf Lager? ich bin gespannt!

Prost!
Mia

{Umzugshelfer} Versunkener Apfelkuchen mit Vanillesoße – von Anna von „Anna im Backwahn“

von Mia | Küchenchaotin

Anna im Backwahn“ war einer der ersten richtigen Backblogs, die mir über die ich gestolpert bin und ist bis heute auch einer der wenigen, denen ich so richtig folge.
Auf der BLOGST-Konferenz 2013 in Essen hatte ich dann die Ehre, Anna, die auch noch Geburtstag hatte, so „ganz in echt“ kennenzulernen und auch, wenn wir es nicht geschafft haben: Wenn’s passt, dann passt’s. Und das merkt man ganz fix!

Anna ist die bezaubernde Backfee, die ich gerne wäre. Und umso mehr freue ich mich natürlich, dass sie euch und mich heute als meine Umzugshelferin mit einer ihrer wunderbaren Köstlichkeiten verwöhnt. Das Apfelküchlein, das jetzt kommt, hätte ich jetzt gern auf meinem Frühstückstisch!


Gastbeitrag von Anna im Backwahn

Hallo liebe Leser von Küchenchaotin, mein Name ist Anna und ich freue mich sehr, dass ich heute mit meinem Beitrag zu Gast in Mias Küche sein darf. Ganz ähnlich wie bei der Küchenchaotin findet meine Freizeit nämlich zu einem großen Teil dort statt. Und alles, was ich dort aus dem Backofen ziehe, zeige ich auf meinem Blog Anna im Backwahn. Dort schreibe ich seit vier Jahren über genau diesen: was ich backe, was mich an der süßen Welt von Motivtorten fasziniert und was mir sonst noch an schönem Gebäck begegnet. Seit einiger Zeit bin ich auch aktiv in der Bloggerszene Deutschlands unterwegs. Ich bin gerne gut vernetzt und habe deswegen auch einen Bloggerstammtisch in meiner Heimatstadt Stuttgart auf die Beine gestellt.

Auf Blogevents trifft man dann nämlich all die netten Blogger, die man sonst nur im virtuellen Leben kennt. Und auf genau so einem sind Mia und ich uns dann auch endlich mal im echten Leben über den Weg gelaufen und zum Glück fanden wir uns auch genauso sympathisch wie zuvor im Netz. Und so war es gar keine Frage, dass ich aushelfen würde, wenn sie Hilfe braucht.

Während eines Umzuges leiden die Nerven ja schon mal immens. Und dann ist es wichtig, dass man sich kleine Pausen gönnt. Glaubt mir, dass ist für alle gut, vor allem für die um euch rum. Und wenn dann der Transport der Lieblingstortenplatten gut über die Bühne gegangen ist, hat man doch auch kurz Zeit, um sich hinzusetzen und ein kleines Stück Kuchen zu essen. Und wenn die Löffel schon ausgepackt sind, kann man es sogar wagen, einen Schluck hausgemachte Vanillesoße drüber zu löffeln. Oder zwei. Oder siebzehn. Je nach Bedarf und Stresspegel. Ich glaube nämlich fest daran, dass Vanillesoße gut tut. Ist statistisch erwiesen! Am lebenden Objekt (alias Umzugshelfer).

Gastbeitrag von Anna im Backwahn

Und hier kommt nun das Rezept.

Für einen Apfelkuchen mit 4 Portionen (Durchmesser 18cm) braucht ihr:

  • 125gr Butter
  • 200gr brauner Zucker
  • 3 EL Vanillezucker
  • 3 Eigelb
  • 200gr Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 5 EL Orangensaft
  • 3 steif geschlagene Eiweiß
  • 2 kleine Äpfel

Für die Vanillesoße braucht ihr:

  • 200ml Sahne
  • 50ml Milch
  • 4 EL Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 2 EL Zucker
  • 1 gestrichener EL Speisestärke

Gastbeitrag von Anna im Backwahn (15)

1. Heizt den Backofen auf 170Grad vor. Trennt die Eier in Eigelb und Eiweiß.

2. Dann schlagt die Butter und den braunen Zucker so lange bis sich eine Creme daraus bildet. Unter diese rührt ihr die Eigelbe.

3. Mehl, Backpulver und Natron verrührt ihr in einer Schüssel und gebt dies abwechselnd mit dem Orangensaft zur Buttermasse.

4. Dann verrührt ihr alles gut bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Das geschlagene Eiweiß hebt ihr zuletzt unter den Teig.

5. Reibt eine 18er Springform mit Butter aus und gebt den Teig hinein. Die Äpfel entkernt ihr und schneidet sie in Schnitze. Diese legt ihr kreisförmig auf den Teig. Die Form der Äpfel ist nicht ganz so wichtig, weil die Äpfel einsinken werden.

6. Dann backt ihr den Kuchen bei 170Grad für 45 Minuten.

Gastbeitrag von Anna im Backwahn (7)

7. In der Zwischenzeit könnt ihr die Vanillesoße zubereiten. Dafür kocht ihr die Sahne, die Milch und den Vanillezucker zusammen auf. Das Ei, den normalen Zucker und die Stärke verrührt ihr in einer kleinen Schüssel. Wenn die Sahne/Milch kocht, schaltet ihr den Herd aus und lasst den Topf auf der Restwärme stehen. Mit einem Schneebesen rührt ihr das Eigemisch unter die Sahne/Milch. Durch die Hitze wird das Ei schnell gebunden und ergibt eine cremige Konsistenz. Mit einem Teigschaber könnt ihr die letzten Reste des Eigemisches aus der Schüssel holen.

8. Wer die Soße noch vanilliger haben möchte, kann in der Sahne/Milch eine aufgeschnittene Vanilleschote mit kochen. Diese dann einfach entfernen, bevor das Eigemisch dazu kommt.

9. Ich persönlich würde den Kuchen noch heiß mit der warmen Vanillesoße verspeisen, aber da meine Oma immer gesagt hat, dass man davon Bauchweh bekommt, würde ich ein paar Minuten warten. Vielleicht so fünf

Gastbeitrag von Anna im Backwahn (17)

Vielen Dank, liebe Mia, dass ich heute zu Gast sein durfte. Ich wünsche dir eine schöne Zeit in der neuen Wohnung und verabschiede mich mit süßen Grüßen,
deine Anna


Liebe Anna, ich danke dir für deine Unterstützung! Meine Mutti hat mir beim Schreiben dieses Posts übrigens über die Schulter geschaut und wünscht sich dein Apfelküchlein jetzt zu Ostern. Wollen wir mal sehen, wie ich das – ja im Moment ohne Backofen – anstelle. Hihi!

Guten Appetit,
Mia

Basmati mit Pfifferling-Pfirsich-Pfanne – (P)frischer Wind in der Küche!

von Mia | Küchenchaotin

Ein mal im Jahr gibt es bei mir in der Firma eine große Sause – das Sommerfest. Stellt es euch vor wie eine riesengroße Weihnachtsfeier, bloß entspannt im Sommer. Mit Wiedersehensfreude, Getanze und: supergutem Essen.
Als ich dieses Jahr hörte, dass es ein Buffet geben wird, war ich zuerst enttäuscht. Denn: Ich steh nicht so auf Buffets. Für Vegetarier ist die Auswahl meistens unspektakulär, bescheiden und irgendwie haben Buffets für mich immer einen komischen aufgewärmtes-Essen-Charakter, den ich nicht mag.

So jedoch nicht dieses Jahr! Die Auswahl war gut, das Essen köstlich und frisch und ich habe mich verliebt: In eine Pfifferlings-Pfirsich-Pfanne. PFerliebt quasi.

Schnell habe ich mich zu Hause drangemacht, die leckere Pfanne nachzukochen. Als Leitfaden dafür hat mir dieses Rezept gedient, dass ich nach meinen Vorstellungen abgewandelt habe.

Nur so eine Pilzpfanne als richtige Mahlzeit füllt gefühlt nicht so richtig aus. Eine Beilage muss dazu! Reis finde ich zu dieser Kombination perfekt.

Basmati mit Pfifferling-Pfirsich-Pfanne - kuechenchaotin.de

Basmati mit Pfifferling-Pfirsich-Pfanne

Rezept für 4 Portionen

500g frische Pfifferlinge
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
4 frische, noch feste Pfirsiche
200ml Cider
2 EL Butter
Salz + Pfeffer
300g Basmati-Reis

Die Pfifferlinge putzen und die Stiele kurz schneiden. Große Pfifferlinge teilen.
Die Schalotten und den Knoblauch abziehen und in feine Würfel schneiden.
Die Pfirsiche mit kochendem Wasser übergießen und direkt danach abschrecken. Anschließend kann man ganz einfach die Haut abziehen und sie in Spalten schneiden.

1 EL der Butter in einer Pfanne zerlassen und die Schalotten und den Knoblauch darin glasig andünsten. Die Pfifferlinge hinzugeben und anbraten.
Die Pfirsichscheiben hinzugeben und evtl austretenden Saft verdunsten lassen.
Nun alles mit dem Cider (der ist nicht so süß wie Apfelsaft) ablöschen. Die restliche Butter hinzugeben und gut hineinrühren.
Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Basmati nach Packungsanweisung garen, in vier Portionen teilen und die Pfifferlinge darübergeben.

Fertig!

Basmati mit Pfifferling-Pfirsich-Pfanne - kuechenchaotin.de

Verratet ihr mir euer liebstes Gericht mit Reis? Ich hab hier noch ein Tütchen stehen!

Guten Appetit,
Mia

In der Weihnachtschickerei – Wintermarmelade, Wintermilchreismischung und Chai-Kakao aus meiner Kueche

von Mia | Küchenchaotin

Mit fast einer Woche Verspätung ist mein „PAMK“-Paket nun endlich auch bei meiner lieben Tauschpartnerin Mirka angekommen.
Das heißt: Ich darf ich euch nun verraten, welche Geschenke aus meiner Küche ich auf die Reise geschickt habe! Jippie!

Meine Idee war es, Mirka ein Paket zu schicken, mit dem sie sich einen ganzen Tag immer wieder versüßen kann. Quasi ein Adventssonntag-Survival-Paket.
Deshalb gab es Marmelade (Frühstück), eine Michreismischung (Mittag) und eine Chai-Kakao-Mischung (zusammen mit dieser Weihnachtsmarkt-Schoki für einen gemütlichen Abend).

PAMK Paketinhalt

Die Rezepte für die Marmelade und den Kakao habe ich schon letztes Jahr rausgesucht, jedoch nicht geschafft, sie vor Weihnachten auszuprobieren.
Inspiration habe ich mir hierher genommen: Wintermarmelade von http://www.wunderkessel.de (minimal adaptiert), Chai-Kakao-Mischung von http://www.livingathome.de (minimal adaptiert).

Ihr wollt Rezepte? Kriegt ihr!

 

Wintermarmelade

Zutaten (für ca. 1 Liter Marmelade)

600ml Orangensaft
400ml naturtrüber Apfelsaft
1 Stück Ingwer (ca. walnussgroß)
1 Zimtstange
2 Stück Sternanis
4 Streifen der Schale eine Bio-Zitrone
1 Beute Wintertee (z.B. Apfel-Orange-Spekulatius)
1 Beute Glühweingewürz
500g Gelierzucker 2:1
1 Päckchen Zitronensäure

Die Säfte in einen großen Topf geben. Zimt, Sternanis, Ingwer und die Schale der Zitrone (ganz dünn abgeschält, damit nichts weißes (und somit bitteres) dranhängt) in einen Teebeutel geben. Zusammen mit dem Tee und dem Glühweingewürz in den Topf hängen und den Saft aufkochen lassen. Das ganze sollte nun ca. 5 Minuten kochen, dann vom Herd genommen werden und ein bisschen ziehen (ich habe es ca. 10 Minuten ziehen lassen und zwischendurch immer wieder abgeschmeckt, ob schon genug von den Gewürzen im Sud gelandet ist).

Dann die Gewürze, den Tee und das Glühweingewürz entfernen.
Die Zitronensäure hinzugeben und alles zusammen mit dem Gelierzucker nach Anweisung auf der Verpackung kochen. Nach einer erfolgreichen Gelierprobe (ist auch auf den meisten Packungen beschrieben) in – mit kochendem Wasser ausgespülte) Twist-off-Gläser füllen.

Fertig! 


Chai-Kakao-Mix

Zutaten (für 1 Gläschen)

100g Zartbitterschokolade (ca. 70% Kakao-Anteil)
2 EL Rohrzucker
1/4 TL gemahlener Kardamom
1/4 TL gemahlene Nelke
1/2 TL gemahlener Zimt
1 Prise gemahlene Vanilleschote

Die Schokolade raspeln und mit den restlichen Zuaten in einer vermischen. In Gläser abfüllen.
Die Mischung löst sich toll in heißer Milch auf, schmeckt aber auch in heißem Kaffee (ich hab’s probiert und war begeistert!)

Fertig!

Der Einfachheit halber habe ich direkt die 4fache Menge gemacht, weil 1. die Gewürze so viel leichter zu dosieren sind und sich 2. bestimmt zu Weihnachten der Eine oder Andere noch freuen wird.


Winterliche Milchreis-Mischung

Zutaten

250g Milchreis
2 Stück Sternanis
2 Stück Zimtstangen
1 Prise gemahlene Vanilleschote
4 EL brauner Zucker

Alle Zutaten in ein Papiertütchen mit Sichtfenster geben und gut vermischen.

Außerdem habe ich eine kleine Notiz angehängt, auf der folgender Text steht:
„Für den perfekten Wintermilchreis die Mischung in ca. 1 Liter Milch um kochen bringen und 1 kleingeschnittenen Apfel hinzugeben. Kochen, bis der Reis gar ist – Fertig!“ 


Übrigens ist das Weihnachtsschickerei-Pinboard von Post  aus meiner Küche ein riesiges Sammelsurium für köstliche (Weihnachts?-)Geschenke geworden. Ich gehe mich nun erst mal weiter inspirieren lassen und räume meine Küche für den nächsten weihnachtlichen Rundumschlag auf!

Guten Appetit!
Mia 

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