Getaggte Posts ‘backen’

Kleine Schokogugel für zwei – Ich ess das eigentlich alles!

von Mia | Küchenchaotin

Als Blogger wird einem eine Frage ganz schön häufig gestellt: „Wer isst das eigentlich alles?“

Ich! Denn es ist so: Ich genieße jedes Wochenende meinen Kuchen. Manchmal darf ich dabei für viele Leute backen, doch relativ häufig backe ich bloss für zwei. Und manchmal, da backe ich sogar nur für mich und esse davon zwei Tage. Ein Leben ohne Kuchen ist möglich aber sinnlos.
Der Trick, nicht so viel wegzuwerfen ist so simpel, dass viele offensichtlich gar nicht darauf kommen: ich backe einfach kleine Portionen. Einen kleinen Kuchen statt eines Großen. Tartelettes satt einer großen Tarte. 4 Muffins statt 12. Oder – wie heute – 2 kleine Gugel statt eines Großen.

Meistens rechne ich das Rezept hoch, aber heute habe ich mich entschieden, es einfach bei einem kleinen Kuchenintermezzo für zwei zu belassen. Heute gibt es zwei kleine Gugel! Die sind super schokoladig und dank einer gescheiten Portion Saurer Sahne unfassbar saftig. Da wird jeder zum Schokoholiker!

  Kleine Schokogugel für zwei http://kuechenchaotin.de

Kleine Schokogugel für 2

Rezept für 2 Gugel mit ca. 11 cm Bodendurchmesser

Für die kleinen Gugel
1/2 Vanilleschote
115 g Butter
20 g Backkakao
120 g Zucker
1 Ei (L)
125 g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Natron
60 g Saure Sahne
etwas Wasser

Für den Guss
60 g Schokolade
1 EL Honig
4 EL Sahne
2 TL Zucker

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Ofengeröstetes Erdnussbutter-Honig-Müsli – nicht nur für Erdnussbutteroholiker

von Mia | Küchenchaotin

Meine Erdnussbutterobsession dürfte sich inzwischen auf dem Blog verdeutlicht haben. Ich liebe Erdnussbutter und ich bin bereit, alles damit auszuprobieren. Kein Rezept zu einfach/schwer/lang/kurz/ungewöhnlich, keine Anwendungsmöglichkeit zu abgefahren. Ein Leben ohne Erdnussbutter ist für mich möglich aber sinnlos.

Nachdem ich Erdnussbutter schon hinreichend in süßen Leckereien verarbeitet habe (z.B. hier, hier und hier), sie zu Getränken verarbeitet habe (z.B. hier und hier) und sogar bei herzhaften Hauptspeisen mich nicht aufhalten konnten (z.B. hier und hier), komme ich nun zu ihrem Ursprung zurück: Dem Frühstück.
Ich muss euch vermutlich nicht sagen, dass eine gute Erdnussbutterstulle zu meinen Grundnahrungsmitteln gehört. Aber da geht noch so viel mehr!

Als ich also bei „Sallys Baking Addiction“ ein Rezept für ein „Honey Roasted Peanut Butter Granola“ entdeckte, war direkt klar: Ich muss das haben. Am besten sofort! Und da das Müsli ganz schnell zusammengerührt und gebacken ist, habe ich es auch direkt getan: Ich habe mein erstes, eigenes Müsli gemacht!
Das Rezept von Sally habe ich lediglich als Grundlange und groben Leitfaden genommen und einiges abgeändert. Ich bin mir sicher, dass ihre Version ganz toll ist, aber meine ist mindestens genau so gut!I

Ofengeröstetes Erdnussbutter-Honig-Müsli - www.kuechenchaotin.de

Ofengeröstetes Erdnussbutter-Honig-Müsli

Rezept für 4-6 Portionen

60 g Kokosöl (z.B. von hier*)
180 g Honig
125 g ungesüßte (!) Erdnussbutter (z.B. von hier*)
1 Vanilleschote
260 g kernige Haferflocken
140 g Erdnüsse, geröstet und gesalzen
1 Prise Zimt

Ofengeröstetes Erdnussbutter-Honig-Müsli - www.kuechenchaotin.de

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No Knead Bread – aus dem gusseisernen Topf

von Mia | Küchenchaotin

Gusseiserne Töpfe fand ich schon immer faszinierend. Sie sind einfach ein Stück Wertarbeit – und meistens eine Anschaffung fürs Leben. Ich mag, dass sie schwer und massiv sind und die Hitze speichern, wie es kein anderer Topf könnte. Und auch, wenn ich immer wieder um die hübschen DInger herumgeschlichen bin – ich wusste einfach nicht, was ich damit anfangen sollte, wenn ich doch gar keine Braten etc. esse.

Und dann kam Staub* und stellte mir ein kleines, aber sehr schweres Paket vor die Tür. Inhalt: Eine gusseiserne Cocotte, an der ich mich ausprobieren durfte. Und ich verrate euch etwas: Dafür, dass ich gar nicht wusste, was ich mit ihr anfangen könnte, ist sie ganz schön viel im Einsatz.
Suppen gelingen im gusseisernen Topf nicht nur perfekt, sondern auch mit weniger Hitzeeinsatz, weil das Material die Wärme wunderbar speichert. Eintöpfe. Curries! Alles, was später im Ofen überbacken werden soll. Und geschmortes Gemüse aus dem Ofen, wie z.B. meine Rote Bete aus dem Ofen oder die ofengerösteten Möhren und Kürbisse.
Aber was mich am meisten fasziniert: Es gibt Brotrezepte, die extra für die Zubereitung im gusseisernen Topf gedacht sind.

Ich habe es ja schon hin und wieder erwähnt: Brot, der Ofen und ich sind nicht unbedingt die allerbesten Freunde. Andere haben Angst vor Hefe- oder Brandteig – ich habe einen Brotteigsperre. Ob knüppelhart oder flach wie ein Fladen – ich glaube, ich habe so ziemlich alle Brotpannen durch. Auch bei diesem Teig, der eigentlich so idiotensicher scheint, ging der erste Versuch schief. Der Fehler lag – wie so oft – bei der Person, die den Teig knetet, denn ich hatte das Rezept falsch umgerechnet.
Dafür war der zweite Versuch um so besser! Und das „richtige“ Rezept, dass ich hier gefunden habe (und das trotzdem aus mir unerfindlichen Gründen irgendwie fluffiger aussieht als meins), hab ich euch heute auch mitgebracht!

No Knead Bread aus dem gusseisernen Topf - www.kuechenchaotin.de

No Knead Bread aus dem gusseisernen Topf

Rezept für 1 Brot

375 g Mehl
1 TL + 1 Prise Salz
1 TL Trockenhefe
350 ml Wasser

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Blaubeerkuchen mit Streuseln – supersaftig und supergut!

von Mia | Küchenchaotin

Manchmal muss es einfach ein Kuchen sein. Ein saftiger Kuchen mit ganz vielen Streuseln und den Lieblingsbeeren, der die Seele streichelt und den Magen auf angenehme Art und Weise füllt. Ein Kuchen wie eine Umarmung. Und das ist dieser hier!

Als ich den „Blueberry Crumble Coffee Cake“ auf Pinterest entdeckt habe (ja, ich bin süchtig!), war es direkt um mich geschehen. Er sah einfach so saftig und fluffig und fruchtig aus – und ich hatte gerade einen echt doofen Tag. Also habe ich kurzerhand meine Schuhe angezogen, bin losgelaufen und habe Blaubeeren gekauft. Alles andere hatte ich im Haus! Etwas mehr als 1 1/2 Stunden später stand vor mir dann ein (noch heißes) Stück vom süßen Glück und hat mir wirklich den Tag gerettet. So einfach kann es manchmal sein!

Lässt man dem Kuchen genügend Zeit um abzukühlen, entpuppt er sich übrigens als perfekter Sommerkuchen. Fruchtig-frisch und nicht zu schwer!

Das Originalrezept kommt von „Rock out without my wok out“ und ist nur minimal adaptiert.

Blaubeerkuchen mit Streuseln - www.kuechenchaotin.de

Blaubeerkuchen mit Streuseln

Rezept für 1 Kuchen

Für den Kuchen
250 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
1/2 Teelöffel Zimt
140 g Zucker
60 g Butter (Zimmertemperatur)
1 Ei (L)
1 Päckchen Vanillezucker
250 ml Buttermilch
300 g Blaubeeren

Für die Streusel
100 g brauner Zucker
60 g Mehl
3/4 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Muskat
55 g Butter (Zimmertemperatur)

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