Getaggte Posts ‘Butter’

Champignoncreme-Suppe mit Steinpilz-Topping – Schietwetter ist mir egal

von Mia | Küchenchaotin

Was für ein Jahresstart! Nachdem der Jahreswechsel nicht allzu kalt und relativ trocken hinter uns liegt, zeigt sich das Wetter von seiner nicht so schönen Seite: Im Norden ist es bitterkalt und im Süden schüttet’s wie aus Eimern. Echtes Schietwetter also!

Und wie das bei Schietwetter nun mal so ist: Der Körper sehnt sich nach Wärme. Nach wohltuenden Mahlzeiten, die nicht nur den Körper von innen Heizen, sondern auch die Seele ein bisschen. Futter für die Seele quasi.
Und was bietet sich da besser an, als eine gute Suppe? Auf dem Sofa einkuscheln, eine heisse Suppe löffeln und eine gute Serie sehen – so stelle ich mir einen perfekten Schietwetter-Tag vor!

Als Grundlage für mein Rezept habe ich mir bei Lea Linster abgeguckt – von diesem Rezept – und es nach meinen Wünschen adaptiert.

Champignoncremesuppe mit Steinpilz-Topping - www.kuechenchaotin.de

Champignoncremesuppe mit Steinpilz-Topping

Rezept für 4 Portionen

Für die Suppe
500 g weiße Champignons
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Butterschmalz
1 TL Mehl
800 ml Gemüsefond
150 Gramm Crème fraîche
Salz

Außerdem:
2 EL getrocknete Steinpilze
½ TL schwarze Pfefferkörner
1 Prise Fleur de Sel

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Weihnachts-Cantuccini – Merry X-Nuts mit EDEKA {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Die Weihnachtsbäckerei hat mich dieses Jahr nicht so richtig gepackt – das gebe ich zu. Vanillekipferl, Lebkuchen, Zimtsterne und die restliche volle Weihnachtsdröhnung stehen bei durchschnittlich 15 °C einfach nicht ganz oben auf meiner Hitliste.
Dabei liegen hier seit ein paar Wochen so herrliche Bio-Nüsse und -Süße von EDEKA herum, die eigentlich zu einer weihnachtlichten Leckerei verbacken werden wollen. „Merry X-Nuts“ ist das Thema! Die Nüsse (und die Süße) stammen übrigens aus kontrolliertem biologischen Anbau – und mit der Süße kann ganz natürlich ohne weißen Zucker gebacken werden.

Weihnachts-Cantuccini - www.kuechenchaotin.de

Und ich gebe zu: ich habe ein bisschen geschummelt. Ich habe eins meiner liebsten Rezepte für Cantuccini einfach ein bisschen verweihnachtlich – und auf dem Weg zu den leckeren Kekschen habe ich ganz spontan auch meine Weihnachtsstimmung wiedergefunden.
Wenn es in der Wohnung lecker nach Weihnachtsgewürzen duftet, dann kommt die Stimmung nämlich von ganz allein. Egal, wie das Wetter draussen ist!
Und die Zucker-Spekulatius-Kruste auf den Cantuccini sorgt für einen so herrlichen Weihnachtsduft in der ganzen Wohung, dass sogar der Postbote beim Überreichen von Paketen ein fröhliches „Bei Ihnen riecht es ja herrlich! Da wirds mir gleich ganz weihnachtlich zumute“ hervorstößt.

Weihnachts-Cantuccini - www.kuechenchaotin.de

Warum ich Cantuccini so liebe? Das ist ganz einfach: Manchmal mache ich meinem Blognamen alle Ehre und vergesse meine Kekse im Ofen. Die meisten Weihnachtskekse und -plätzchen sehen dann nicht mehr ganz so schön aus – bei Cantuccini machen 5 Minuten mehr oder weniger allerdings nicht gleich das ganze Werk zunichte. Sie gehören sehr knusprig. Und kein anderer Keks schmeckt so herrlich, wenn man ihn in seinen Kakao tunkt!

Weihnachts-Cantuccini - www.kuechenchaotin.de

Weihnachts-Cantuccini

Rezept für 1 großes Blech voll Cantuccini

260 g Mehl
120 g + 3 EL Zucker
1 1/2 Tl Backpulver
Mark von 1 Vanilleschote
1 Messerspitze Zimt
Salz
25 g Butter
2 Eier
2 EL Agavendicksaft
75 g Paranüsse, grob gehackt
75 g Haselnüsse, grob gehackt
Mehl
1 TL Spekulatiusgewürz

Weihnachts-Cantuccini

Das Mehl, 100 g Zucker, das Backpulver das Vanillemark, den Zimt und das Salz vermengen und auf die Arbeitsfläche geben
Eine Mulde formen. Die Butter, die Eier und den Agavendicksaft in die Mulde geben und vorsichtig alles zu einem Teig verkneten. Der Teig soll klebrig und zäh sein – ggf. noch etwas Mehl hinzugeben, bis er sich gerade so verarbeiten lässt.
Die Nüsse hinzugeben und unter den Teig kneten. Mit Hilfe von etwas Mehl eine Kugel formen und diese in Frischhaltefolie eingeschlagen für etwa 45 Minuten im Kühschrank ruhen lassen.

Die Teigkugel in 4 gleichgroße Teile teilen und 4 Rollen von ca. 30 cm Länge daraus formen.
Den restlichen Zucker mit dem Spekulatiusgewürz vermengen und die Teigrolllen darin wenden.

Den Ofen auf 200 °C vorheizen und die Cantuccinirollen darin für ca. 15 Minuten vorbacken. Dann die Hitze auf 160 °C reduzieren.

Die Rollen anschließend etwas auskühlen lassen und schräg in Scheiben schneiden. Die Scheiben auf dem Backblech verteilen und mit Alufolie abgedeckt erneut für ca. 15 Minuten backen.

Fertig!

Verratet ihr mir, was euer liebstes Gebäck mit Nüssen ist? Ich hab hier noch ein paar liegen!

Guten Appetit,
Mia

Schnelle Spinatknödel mit Pilzen in Rahmsauce – Kartoffelwoche {Blogparade/Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Manchmal glaube ich, ich war ein Kind mit merkwürdigem Geschmack.
Ein Beispiel gefällig? Ich mochte Brokkoli und ich liebte Rosenkohl, aber bei Knödeln hatte ich eine „Sperre“. Allein beim Gedanken an Knödel habe ich als Kind Gänsehaut bekommen – und zwar nicht die positive Art von Gänsehaut. Die Konsistenz war einfach nichts für mich und der Geschmack der reinen Kartoffelknödel, die ich kannte, war mir viel zu fad, um ihnen auch nur den leisesten Hauch einer Chance zu geben.
Wenn es also ein Gericht mit Knödeln gab, habe ich nur die anderen Beilagen gegessen. Und sollten die Beilagen mit Pilzen gewesen sein, dann eben nur die Soße. Denn auch Pilze, die ich heute heiß und innig liebe, habe ich lange Zeit verschmäht.

Ich musste erst 20 werden und nach München reisen, um zu entdecken, dass Knödel ganz schön toll sein können. Denn beim Besuch einer echten, bayerischen Lokalität, musste ich feststellen: Da gab es nichts, aber auch rein gaaaar nichts auf der Karte, was ich als Vegetarier essen könnte. Außer Knödel. Ich bestellte eine Portion Spinatknödel mit Pilzrahm und machte mich auf das Schlimmste gefasst: Knödel. Und Pilze.

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Was ich auf meinem Teller wiederfand, war eine Offenbarung. Und eine Entschädigung für all die missglückten Knödelkostproben in meinem Leben bis dort hin. Bei jedem Besuch in Bayern und Österreich gab es fortan mindestens ein mal Knödel – am liebsten natürlich die mit Spinat! Nur ans Selbermachen habe ich mich nie gewagt.

Als ich nun von Burgis gefragt wurde, ob ich an der diesjährigen „Knödelwoche“ teilnehmen würde, witterte ich eine Chance: Wenn ich die Grundlage für einen echten bayerischen Knödelteig hätte, dann könnte doch eigentlich nicht viel bei der selbstgemachten „Knödelexperience“ schiefgehen, oder?

Deshalb heute und hier eine Premiere: Ich habe geknödelt! Und zwar Spinatknödel mit Pilzen in Sahnesauce. In der ultra-Schnellversion.

Spinatknödel mit Pilzen in Rahmsauce - www.kuechenchaotin.de

Blitzschnelle Spinatknödel mit Pilzen in Sahnesauce

Rezept für 4 hungrige Esser

350 g Spinat
1 Ei (M)1 Packung Burgis original bayerischer Knödelteig
2 EL Semmelbrösel
40 g frisch geriebener Parmesan
1 Prise Muskat
1 kleine Zwiebel
400 g gemischte Pilze
2 EL Butterschmalz
1 Schuss trockener Weisswein
250 ml Sahne
2 Zweige Thymian
Salz + Pfeffer

Spinatknödel mit Pilzen in Rahmsauce - www.kuechenchaotin.de

Den Spinat waschen und in reichlich Wasser blanchieren, bis er zusammenfällt. Anschließend mit kaltem Wasser abschreckend und gut ausdrücken.
Die Masse grob zerschneiden und zusammen mit dem Ei fein pürieren.
Den Knödelteig mit dem Spinatpürree, den Semmelbröseln und dem Parmesan verkneten. Mit Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken.
Die Knödel in kochendes Wasser geben und darin 25-30 Minuten ziehen lassen.

Die Zwiebel abziehen und fein würfeln und die Pilze putzen und große Exemplare halbieren. Den Butterschmalz in einer Pfanne auslassen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Die Pilze kräftig anbraten und mit dem Weißwein und der Sahne ablöschen. Den Thymian hinzugeben und die Masse einkochen, bis eine dicke Sauce entsteht.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Knödel mit einer Schöpfkelle aus dem Wasserbad holen und zusammen mit den Pilzen in der Rahmsauce servieren.

Fertig!

Seid ihr gespannt auf mehr Knödelrezepte? Anna-Lena von NummerFünfzehn hat morgen schon das nächste Rezept der Kartoffelwoche auf Lager!

Guten Appetit,
Mia

Vanille-Orangen-Plätzchen – jetzt schon vorsorgen!

von Mia | Küchenchaotin

Winterzeit ist Plätzchenzeit. Und weil ich ein kleiner Weihnachtsfetischist bin, kann ich gar nicht früh genug anfangen, Plätzchen zu backen!
Doch weil der Herbst dieses Jahr im Süden des Landes nicht nur sehr golden ist, sondern immernoch tapfer anhält und uns mit Temperaturen um die 20 °C beglückt, gehe ich dieses Jahr noch nicht direkt Mitte November in die Vollen. Keine Sorge! Wir fangen ganz gemächlich an, mit einer Sorte meiner liebsten Plätzchen, die aus mir völlig unerfindlichen Gründen bisher den Weg auf den Blog noch nicht geschafft hatten: Vanille Orangen-Plätzchen! Die sind schön mürbe und herrlich knusprig. Und genau so wenig (oder viel, das liegt im Auge des Betrachters) winterlich, wie ich es gerade brauche.

Der Aufwand für diese Plätzchen ist so gering, dass man sie eigentlich jederzeit auf die schnelle backen kann. Und: Wer vorsorgen möchte, versteckt so wie ich ein paar Teigrollen im Eisfach und zaubert sie heraus, sobald der Plätzchen-jieper Überhand nimmt!

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Vanille-Orangen-Plätzchen

Zutaten für 1 Blech

150 g Butter
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote
1 TL Bio-Orangenschale
200 g Mehl
2 EL Milch

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