Getaggte Posts ‘Chili’

Darf ich vorstellen? Hier geht’s zum Gemüseregal!

von Mia | Küchenchaotin

Heute möchte ich euch einen meiner absoluten Lieblingsblogs vorstellen. So sieht er aus:

Bildschirmfoto 2014-02-14 um 20.17.06

Franzi gehört der zuckersüße Blog „Wo geht’s zum Gemüseregal?„.
Der Name ist lang, aber ich musste ihn einfach klicken, als ich ihn in einer Blogroll gelesen habe! Denn bei Franzi, die übrigens auch im wahren Leben Fotografin ist, gibt es – wie bei mir – ziemlich viele vegane und vegetarische Rezepte, hier und da eine kleine Empfehlung und manchmal eine kleine Geschichte aus dem Leben. Süß, salzig oder deftig: es ist alles vertreten!

Das eine oder andere Rezept landet schon mal auf meiner Nachkochliste und überdurchschnittlich viele davon finden nicht nur den Weg auf meinen Teller, sondern auch den in mein Herz.

Was ihr euch nicht entgehen lassen dürft:

Natürlich habe ich auch ein Rezept zu einem meiner liebsten erkoren. Ganz oben auf der Topfavoritenliste steht bei mir nämlich:

Die scharfe Kokossuppe (die mir übrigens in manch einer Erkältungs-Woche wunderbar wohltuende Dienste geleistet hat!), bei mir ein klitzekleines bisschen abgewandelt.

Scharfe Kokossuppe

Zutaten (für zwei Portionen)

100 g gekochter Basmatireis
1 rote Chilischote
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
1 fingerdickes Stück Ingwer
1 Limette – davon der Saft
2 EL gelbe Curry Paste
200 ml Kokosmilch
300 ml Gemüsebrühe
etwas Salz
2 kleine Möhren
100 g Wirsing
etwas Kokosfett

Den Reis kochen und bloß nicht aus den Augen verlieren – wenn er anbrennt, stinkt die Wohnung noch Tage später nach angebranntem Reis.

Den Wirsing und die Möhren kleinschneiden, Chilischote, Knoblauchzehe, Schalotte und Ingwer klein würfeln.
In einem Topf das Kokosfett erhitzen und Chili, Knoblauch, Schalotte und Ingwer anrösten. Die Currypaste hinzugeben und kurz mitbraten. Mit dem Limettensaft ablöschen und kurz kochen lassen.
Nun Brühe und Kokosmilch hinzugeben und alles 10 Minuten ziehen lassen. Dann muss die Suppe durchpüriert werden und das Gemüse kann hinzugegeben werden. Auch das Gemüse muss für ca. 10 Minuten kochen.
Ich habe danach einen Teil des Gemüses herausgenommen, den Rest der Suppe noch einmal püriert und das entnommene als Einlage wieder hinzugegeben.
Nach Geschmack salzen und mit dem Reis servieren.

Fertig!

Und jetzt: Los, los! Rüber zu Franzi!
http://gemueseregal.de
Guten Appetit,
Mia

Mmmmmh! Scharfes Linsencurry mit Gurkenjoghurt

von Mia | Küchenchaotin

Erst mit 20 hatte ich meine Linsen-Erleuchtung. Als Kind schreckten mich die kleinen Dinger eher ab, den Linsen-Eintopf meiner Mutti probierte ich nur ein einziges Mal in meinem Leben, danach hatte ich erstmal genug für die nächsten 15 Jahre. Linsen rangierten auf meiner Lebensmittel-Hitliste irgendwo zwischen Blutwurst und Aspik. Ganz unten.
Doch eines schönen Tages, als ich bereits von zu Hause ausgezogen war, stolperte ich über ein Rezept, dass ich sehr interessant fand. Linsencurry. Da ich Curry in allen Varianten liebe, habe ich beschlossen, Linsen noch einmal eine Chance zu geben. Gute Entscheidung! Heute stehen (rote) Linsen öfter auf meinem Speiseplan, in unterschiedlichen Variationen.

Linsen sind ziemlich gesund. Sie enthalten mehr Eiweiß, als andere pflanzliche Produkte und sind voll von Eisen, Magnesium, Kalium und B-Vitaminen. Ein Grund mehr, sie öfter zu essen!

Scharfes Linsencurry mit Gurkenjoghurt


Zutaten
(für 4 Personen)

Für das Curry:
2 kleine Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 Chilischoten
1 EL rote Currypaste
400 ml Kokosmilch
250 ml Brühe
400g rote Linsen
1 TL Koriander
1 TL Kurkuma
1 handvoll frischer Koriander
Salz und Pfeffer

Für den Joghurt:
1 Becher griechischer Joghurt
1 halbe kleine Salatgurke
1 EL Öl
Salz

Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in kleine Würfel schneiden und in einem Wok mit etwas Öl anschwitzen. Currypaste und Chilis dazugeben und kurz anrösten lassen. Dann mit der Kokosmilch ablöschen und kurz köcheln lassen. Brühe und die Linsen (bitte gewaschen!) dazuschütten. Koriander und Kurkuma dazugeben. Nun das ganze bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten ausquellen lassen.

Währenddessen die Gurke entkernen und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Öl und einer Prise Salz in den Joghurt rühren und kurz ziehen lassen.

Kurz bevor das Curry fertig ist, den Koriander kleinschneiden (Blätter und Stiele). Über das fertige Curry geben.
Das Curry ist sehr scharf! Der Joghurt macht das ganze ein bisschen milder. Ich esse außerdem noch Reis dazu.

Schmeckt auch am nächsten Tag aus der Mikrowelle bombastisch. Eventuell muss dann aber etwas Wasser dazugegeben werden.

Wo wir grad bei scharf sind… Ich empfehle euch, niemals Currypaste unverdünnt zu probieren. Ich hab’s getan und danach bestimmt noch 20 Minuten geweint und nach Luft geschnappt.
Die Idee mit dem Joghurt kommt übrigens von hier: *klick*

Guten Appetit!
Mia

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