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Veggie-Bibimbap – vegetarisches Bibimbap für die Seele

von Mia | Küchenchaotin

Veggie - Bibimbap - www.kuechenchaotin.de

Bibimbap – das ist ein traditionelles koreanisches Gericht. Die meisten Leute, die ich kenne, haben noch nie etwas davon gehört und das ist eigentlich eine Schande, denn: es ist eines der besten Gerichte, die ich jemals in meinem Leben gegessen habe.
Bibimbap ist ein schlichtes Gericht und die Zubereitung ist keine große Wissenschaft für sich. Aber Bibimbap ist auch ein buntes Gericht – in jeder Hinsicht! Die vielfältigen Zutaten werden nämlich getrennt voneinander zubereitet und erst direkt vor dem Essen in der Schüssel kräftig durchgerührt, sodass sie ihren Eigengeschmack behalten, aber sich trotzdem zu einer ganz neuen Geschmacksvielfalt verbinden können.
Das klingt toll? Das schmeckt auch toll!

Als wir Anfang des Jahres in Singapur waren, war ein Teil unserer Reisegruppe leider ohne mich „heimlich“ Bibimbap essen und ich sage euch: Ich bin die ganze restliche Zeit nicht darüber hinweg gekommen. Denn wann bekommt man schon mal die Möglichkeit, ganz nah am Original dran zu sein? Ich muss das auf jeden Fall nachholen!
Bis dahin serviere ich heute aber meine ganz eigene Version des vegetarischen Bibimbap. Es sieht erst mal nach viel Arbeit aus, alle Zutaten einzeln zuzubereiten, aber das ist halb so wild: mein Bibimbap stand in einer halben Stunde auf dem Tisch.

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Veggie-Bibimbap

Rezept für 2 Portionen

Für den Bowl
150 g Rundkornreis
1 Nori-Blatt
2 kleine Salatblätter
1 kleine Zucchini
4 braune Champignons
1/4 kleiner Chinakohl
1 Möhre
1/2 Block (Nuss-)Räuchertofu
4 EL Sojasprossen
etwas Sesamöl
Salz
2 EL dunkle Sojasauce
2 Eier

Für die Sauce
2 TL Sesamkörner
2 EL Chilipaste
1 EL Sesamöl
1 TL Essig
2 TL Zucker

 Bibimbap-5

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Pikante Süßkartoffelräder aus dem Ofen – volle Süßkartoffelpower

von Mia | Küchenchaotin

Süßkartoffeln sind und bleiben vorerst mein neuer „letzter Schrei“. Ich liebe den Geschmack – leicht süß, aber doch irgendwie herzhaft – und die Konsistenz, wenn sie gegart ist.
Dabei zeichnet sich wie bei allen Gemüsesorten ab, dass ich sie am liebsten in verschiedenen Formen backe. Das Backen von Gemüse hat im Vergleich zum Kochen einen ganz entscheidenden Vorteil: Der Geschmack wird direkt im Gemüse selbst konserviert, es gart in seinem eigenen Saft. Während beim Kochen in Wasser immer etwas vom Geschmack herausgespült und mit dem Wasser entsorgt wird, sammelt sich die ganze Geschmackspower im Essen und landet auf dem Teller. Ich liebe das!

Meine Süßkartoffeln habe ich bisher als Pull Apart-Variante aus dem Ofen gezupft, oder gebacken und und gefüllt, aber als echter Süchtling ist das natürlich nicht lange genug. Deshalb habe ich heute eine neue Variante – pikante Süßkartoffeln aus dem Ofen.
Was ihr dazu braucht, sind dieses mal unbedingt „schlanke“ Süßkartoffeln. Wenn Ihr davor steht, werdet ihr direkt wissen, welche Form ich meine: Es gibt die dicken, fast Runden, die fast so aussehen wie normale Kartoffeln und immer wieder finden sich auch welche, die eher länglich und im Vergleich irgendwie dünn aussehen. Genau die wollen wir haben!

Süßkartoffeln mit scharfer Marinade – was erst mal irgendwie ein bisschen komisch klingt (süß, salzig, scharf), ist in der Realität ein echter Knaller.
Aus dem Rezept bekommt ihr – je nach Größe der Kartoffeln – ziemlich genau ein Blech. Als Beilage sollte es für 3 – 4 Portionen reichen, ich verdrücke es aber hin und wieder auch als 1 1/2 Hauptmahlzeiten.

Pikante Suesskartoffelraeder aus dem Ofen

Pikante Süßkartoffelräder aus dem Ofen

Zutaten für 3-4 Portionen als Beilage

2 große, schlanke Süßkartoffeln
1 TL Chilipulver (gestrichen)
1 TL edelsüßes Paprikapulver
3 EL Olivenöl
Salz

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Selbstgemachte Kokosmilch – so schnell und so einfach!

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin ein Fan von selbstgemachten Nuss-Drinks. Vor einiger Zeit habe ich schon mein Rezept für Mandelmilch gepostet, aber was heute kommt, toppt eigentlich alles: Selbstgemachte Kokosmilch.
Als ich erfahren habe, wie Kokosmilch hergestellt wird, war es wie eine Offenbarung für mich. Es ist SO einfach! Ich kann es bis heute kaum fassen. Und vielleicht wird es euch gleich, wenn ich euch verrate, wie es funktioniert, genau so gehen, wie mir. Und eure Kommentare Kokosmilch nur noch selber machen!

Die erste Reaktion, wenn ich sage „Ich habe grad noch schnell Kokosmilch selbst gemacht“ ist grundsätzlich: „Wie? Hast du grad noch eine Kokosmilch geknackt?“

Es klingt logisch, ist es aber gar nicht unbedingt. Denn wer schon mal eine Kokosnuss geknackt hat, der weiß: Dadrin ist gar keine Kokosmilch, sondern lediglich Kokoswasser und das Fruchtfleisch.

Wie sonst macht man Kokosmilch selber? So viel jetzt schon mal: Aus dem Kokoswasser jedenfalls nicht!

Wenn ich vorher gewusst hätte, wie einfach es ist, Kokosmilch selbst zu machen: Ich hätte schon lange keine mehr gekauft! Denn alles, was man braucht, sind 2 Zutaten, einen Mixer* oder einen Pürierstab*, ein sauberes Tuch zum Filtern der Milch und 15 Minuten Zeit. Besonders der Zeitfaktor erstaunt mich immer wieder, denn im Vergleich zum Mandelmilch geht es so wahnsinnig schnell! Wer da noch zögert, dem kann ich auch nicht helfen.

Ich sage euch: probiert es aus! Vielleicht verändert es euer Einkaufs- und Kochverhalten ja genau so nachhaltig, wie meins.

Selbstgemachte Kokosmilch - eine ehcte Offenbarung! In nur 15 Minuten zaubert man die Milch mit nur 2 Zutaten selbst! - www.kuechenchaotin.de

Selbstgemachte Kokosmilch – Kokosmilch selber machen

Rezept für ca. 500-600 ml Kokosmilch

600 ml Wasser
150 g Kokosraspel

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Geröstete Garam Masala-Kartoffel mit Avocado-Limetten-Mayo – Kartoffeln in „hip“

von Mia | Küchenchaotin

Man sagt den Deutschen nach, sie würden ihre Kartoffeln lieben und überproportional viel davon verzehren. Und tatsächlich traf ich als Kind fast jeden Abend die „langweiligen drei“ auf meinem Teller: Kartoffeln, Fleisch und Gemüse. Das ist an sich nicht schlecht, denn diese Kombination lässt viel Raum für unterschiedliche Kombinationen aber: ich war sehr untypisch deutsch kein großer Fan von Kartoffeln und sie waren die einzige Konstante.
Nachdem ich von zu Hause ausgezogen war, habe ich deshalb fast jeden Abend eine Nudel-, Reis- oder Pizzaparty gefeiert und eins gab es sehr lange nicht mehr: Kartoffeln.

Es dauerte eine ganze Weile, bis ich Zugang zu den Knollen fand. Erst vor ein paar Jahren habe ich gelernt, Kartoffeln zu schätzen zu lernen. Es fing an mit meiner unbändigen Liebe für Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen und auch Pellkartoffeln mag ich heute sehr gerne essen. Nur eins löst bei mir immer noch keine Begeisterungsstürme aus: „langweilige“ Salzkartoffeln.
Dass bei den Kartoffeln aus dem Ofen noch ordentlich Luft nach oben ist, war mir immer bewusst, aber erst dieses Rezept, dass ich auf Pinterest entdeckt habe, hat mich dazu gebracht, endlich mal ein bisschen zu probieren.
Was dabei rausgekommen ist, hat mit dem Original nicht mehr viel zu tun – ist aber so lecker, dass ich es drei Tage in Folge gekocht gebacken habe.

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Geröstete Garam Masala-Kartoffeln aus dem Ofen mit Avocado-Limetten-Mayo

Rezept für 4 Portionen

Für die Kartoffeln
1 kg Kartoffeln
2 TL Garam Masala
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Salz
Olivenöl
etwas gehackte Blattpetersilie

Für die Avocado-Limetten-Mayo
100 g Mayonnaise
1 kleine Avocado
1 Handvoll Blattpetersilie
1 TL Knoblauchpulver
Saft von 1 Limette
Salz

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