Getaggte Posts ‘gesund’

Möhrenquiche mit Salbei – ganz sicher kein Kaninchenfutter

von Mia | Küchenchaotin

Mein Opa ist der Supergärtner. Im Ernst! Ihr müsstet seinen Garten sehen! Er ist riesengroß, wunderschön hergerichtet, aber vor allem: bei ihm gedeiht alles.
“Was ist das denn?” – “Ach, da hab ich Testweise mal was hingepflanzt! Ein paar Kürbisse, ein paar Auberginen… Mal sehen, was das wird!”. Und es wird. Darauf kann man sich verlassen!

Neben Zucchini, für die ich die dankbarste Abnehmerin bin, die man sich vorstellen kann, sind dieses Jahr auch seine Kräuter ganz oben auf meiner Favoritenliste. Sie wachsen Kniehoch und sind unglaublich robust, denn sie halten sich selbst im Glas zu Hause noch eine kleine Ewigkeit. Ich freue mich schon sehr darauf, ein paar von ihnen bald auf meinen Balkon stellen zu können, in der Hoffnung, dass sie meinen “schwarzen Daumen” überleben.

Doch bei meinem letzten Besuch habe ich nicht nur Zucchini und Kräuter abgestaubt. Auch eine große Tüte Babymöhrchen hat den Weg zu mir nach Hause gefunden. Zusammen mit einer Handvoll frischem Salbei, frischem Knoblauch und einer Zwiebel (alles aus Opas Garten!), habe ich eine Möhrentarte nachgebacken, in die ich mich kürzlich verliebt habe.

Moehrenquiche mit Salbei

Möhrenquiche mit Salbei

Rezept für 1 26cm-Quicheform

für den Boden
125 g Butter (kalt!)
200 g Vollkorn-Weizenmehl
1 Ei (L)
etwas Salz

für die Füllung
2 frische Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
10-15 Blätter Salbei
500g Möhren
2 Eier + 1 Eigelb
200g Creme Fraiche
150ml Sahne
1 Prise Muskat
Salz+Pfeffer
etwas Öl

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Eiskalte Gurken-Avocado-Suppe – gut bei Hitze!

von Mia | Küchenchaotin

Ich liebe den Sommer. Wirklich! Aber was ich nicht so liebe: Die Hitze. Hitze macht mir zu schaffen und an Abkühlung ist im Moment kaum zu denken. Mein Sommerhashtag 2014: #kackehitze!
Ich strecke die Zeit mit mehreren Portionen Eis am Tag und jeder Menge Eistee, aber so richtig Appetit auf ein richtiges, warmes Essen hab ich im Moment nicht wirklich.

Mach mal Gazpacho! Hat der Kerl gesagt. Aber kalte Suppe? Hmm, ich weiss ja nicht. Aus irgendeinem Grund fand ich immer, “kalt” und “Suppe” passen nicht zusammen.
Doch vor einiger Zeit entdeckte ich auf der Speisekarte eines Cafés eine “kalte Gurken-Avocado-Suppe”. Und da bin ich dann doch neugierig geworden. Probiert habe ich sie zwar nicht, aber ich habe mir meine eigene zusammengeklöppelt!

eiskalte Gurken-Avocado-Suppe - http://kuechenchaotin.de

Eiskalte Gurken-Avocado-Suppe

Rezept für 1-2 Portionen

1 Bio-Gurke
1 reife Avocado
1/2 grüne Pepperoni
2 Lauchzwiebeln
8 Eiswürfel
Saft von 1/2 Zitrone
Salz + Pfeffer
etwas Dill

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Glutenfreie Woche – Tag 3 – ein glutenfreier Tag auf meinem Teller + ein Pastarezept

von Mia | Küchenchaotin

Heute zeige ich euch beispielhaft, was an einem glutenfreien Tag von morgens bis abends auf dem Teller, in der Hand und anschliessend im Bauch landen kann.
Nach meinem großen Einkauf gestern und mit dem frischgebackenen Brot im Schrank, bin ich bereit, mich einen Tag lang von vorn bis hinten auf das “Projekt glutenfrei” einzulassen.

Los gehts!

Frühstück

Ich frühstücke nicht gerne. Am Liebsten esse ich auf dem Weg zur Arbeit schnell eine Banane, um nicht mit ganz leerem Magen in den Tag zu starten, aber für ein richtiges Frühstück nehme ich mir meistens nur an meinem freien Tag Zeit.
Aber heute gibt es Müsli zum Frühstück!
Moment mal… Müsli ist doch Getreide! Denkste. Beim Einkaufen landete ein glutenfreies Müsli von Schär in meinem Einkaufswagen, das jetzt vor mir auf dem Tisch steht.
Das Müsli besteht hauptsächlich aus Flakes, die genau wie ungesüßte Cornflakes schmecken.

Foto 3

Snack

Kurz vor dem Mittagessen packt es mich – das Hungerloch! Ich snacke einen Apfel und mache mich ans Kochen.

Mittagessen

Zu Mittag muss es jetzt etwas sein, das den Hunger stillt und Energie bringt. Ich will Pasta!
In meinen Schrank befindet sich glutenfreie Pasta von Schär und ich bin schon sehr gespannt, wie sie sein wird. Wird die Konsistenz passen? Schmeckt das? Es gibt Pasta mit Broccoli-Pesto!

glutenfreie Pasta mit Broccoli-Mandel-Pesto

Pasta mit Broccoli-Mandel-Pesto

Rezept für 3-4 Portionen

1 Packung glutenfreie Pasta (z.B. von Schär)
500g Broccoli (geputzt)
1 Schuss gutes Olivenöl
2 Knoblauchzehen
100ml Sahne
1 Handvoll Mandelplättchen
1 Handvoll geriebener Parmesan
Salz+Pfeffer

glutenfreie Pasta mit Broccoli-Mandel-Pesto-2

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
Den Broccoli in kleine Röschen teilen und gar kochen – er sollte wirklich weich sein.
Anschliessend den Broccoli mit den restlichen Zutaten fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ist das Pesto zu dick, kann es problemlos mit mehr Öl gestreckt werden.

Fertig!

Die Pasta überrascht mich, denn der Unterschied zu “echter” Pasta ist nicht so groß wie erwartet. Die Nudeln haben (trotz verlängerter Kochzeit) noch etwas mehr an Biss behalten, schmecken aber sehr gut. Verzicht ist definitiv anders!

Snack

Nachmittags brauche ich irgendeine süße Kleinigkeit. Normalerweise würde ich nun zum Bäcker laufen und mir dort etwas besorgen, aber das geht ja nicht. Stattdessen genieße ich ein glutenfreies Mandelhörnchen und stelle kaum einen Unterschied zu einem “echten” Mandelhörnchen fest. Der Süßigkeitenhunger ist gestillt!

Foto 2

Abendessen

Zum Abendbrot gibt es das glutenfreie Kürbisbrot, dass ich gestern gebacken habe mit Butter und schnittfestem Mozzarella.
Danach kann ich satt und zufrieden ins Bett!

Foto 1

Ihr seht: Wer sich glutenfrei ernähren muss, ist nicht zu einem Leben voller Hunger und Verzicht verdammt. Es ist zwar an einigen Stellen etwas komplizierter und man muss genauer hinschauen, was auf dem Teller landet, aber selbst für die kleinen Genüsse zwischendurch kann man sorgen.
Und: Das Broccoli-Pesto schmeckt zu jeder Nudel – ob nun glutenfrei oder nicht!

Guten Appetit,
Mia

Diese Themenwoche wird unterstützt durch Dr. Schär, den führenden Experten für glutenfreie Ernährung. Meine Meinung und meine Berichterstattung sind und bleiben jedoch – wie immer – frei.

 

Glutenfreie Woche – Tag 2 – Glutenfrei einkaufen und ein Brotrezept

von Mia | Küchenchaotin

Ich starte meinen ersten glutenfreien Einkauf.
Ein bisschen verunsichert bin ich schon – was, wenn ich jetzt das komplett Falsche einkaufen gehe und es erst im Nachhinein feststelle, dass ich da lauter glutenhaltige Lebensmittel in meine Küche gelassen habe? Für mich ist das nicht so schlimm, weil mein Körper Gluten gut verträgt, aber für einen Menschen mit Zöliakie, Weizenallergie oder Gluten-Sensitivität wäre das fatal.

Was muss ich meiden?

Theoretisch ist das ganz einfach: Alles, was Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel, oder Spuren dieser Getreide enthält. Dazu zählen ganz offensichtlich Nudeln, Brot und Brötchen, Pizza, Müsli, die meisten Bäckereiprodukte und panierte Lebensmittel.
(Übrigens: Nicht alle Getreidesorten enthalten Gluten, es gibt auch Getreidesorten, die natürlich glutenfrei sind: Mais, Reis, Hirse, Buchweizen,Quinoa etc.)
Schnell stelle ich jedoch fest, dass Gluten auch in sehr vielen anderen Produkten versteckt ist: Fertiggerichte, Tütensuppen, Pommes, Gewürzmischungen, Schokolade – sogar in manchen Wurst- und Frischkäse-Produkten ist Gluten enthalten!
Die einzig logische Konsequenz: Jede Inhaltsstoffangabe studieren.
Genauere Infos findet ihr hier.

Wo finde ich, was ich brauche, wenn ich nicht verzichten will?

Ironischerweise werden glutenfreie Lebensmittel in vielen Supermärkten bei den Bio-Produkten einsortiert. Das absolut falsche Vorurteil “glutenfrei = gesunde Lebensweise” ist in vielen Köpfen so verankert, dass die Produkte automatisch bei den anderen “gesunden” Lebensmitteln zu finden sind.
Da Lebensmittelintoleranzen jedoch immer weiter verbreitet sind und in den Medien vermehrt thematisiert werden, finden sich oft schon ganze Gänge mit Lebensmitteln, die wahlweise frei von Laktose, Fructose oder Gluten sind.

Was landet letztendlich in meinem Einkaufswagen?

In meinem Einkaufswagen landen vor allem: Viel frisches Obst und Gemüse! Zucchini, Brokkoli, Salat, Gurken, Kürbis, Banane und rote Bete werden die nächsten Tage meine Freunde sein.
Falls es etwas “Handfesteres” werden soll, nehme ich auch Eier, Joghurt, Käse, Mandeln und Sahne mit.
Es gibt sogar glutenfreies Brot fertig zu kaufen, für alle, die nicht selbst backen wollen.
Am glutenfrei-Regal packt mich die Neugier. Schokokekse, Mandelhörnchen, Müsli, Mehlmischungen und Nudeln – alles glutenfrei! – finden bei mir ein neues zu Hause.

Es muss also auf nichts verzichtet werden!
Auch glutenfreies Brot (z.B. von Schär) gibt es im Supermarkt, aber mich packt die Neugier. Zu Hause angekommen, will ich nur eins wissen: Glutenfreies Brot selbst backen – funktioniert das?
Schon in der Verpackung fühle ich, dass das Mehl sich gar nicht so richtig wie Mehl anfühlt. Es ist viel feiner – eher wie Stärke!
Und wenn Gluten – als Kleber im Mehl – dafür verantwortlich ist, dass der Teig “gebunden” wird – funktioniert das dann auch mit glutenfreiem Mehl?
Das Rezept habe ich hier auf der Internetseite von Schär gefunden und nur leicht abgewandelt.
Hier kommt mein erstes glutenfreies Brot!

Glutenfreies Brot mit Kürbiskernen - www.kuechenchaotin.de

Glutenfreies Brot mit Kürbiskernen

Rezept für 1 Brotlaib

20g Kürbiskerne
250 g Brot-Mix “dunkel” von Schär
250 ml lauwarmes Wasser
1 Ei
15 g Frischhefe
20 g Butter
+ 1 Ei zum Bepinseln
+ einige Kürbiskerne

Glutenfreies Brot mit Kürbiskernen - www.kuechenchaotin.de

Die Kerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und beiseite stellen.
Die Hefe in lauwarmen Wasser auflösen.
Das Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine kleine Mulde formen. Das Hefe-Wasser-Gemisch dort hineingeben.
Mit den restlichen Zutaten zusammen zu einem homogenen Teig verkneten.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig daraufgeben und mit einem Tuch abdecken. Er muss nun mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
Anschliessend das Brot mit einem Ei bepinseln und ein paar Kürbiskerne darüberstreuen.
Bei 190°C im vorgeheizten Ofen für ca. 45 Minuten backen und vor dem anschneiden abkühlen lassen.

Fertig!

Glutenfreies Brot mit Kürbiskernen - www.kuechenchaotin.de

Und wie schmeckt’s?

Ich gebe ehrlich zu: Wenn ich nicht wüsste, dass das Brot aus glutenfreiem Mehl ist, würde ich es nicht auf Anhieb merken.
Das Brot ist nicht so schön luftig und locker geworden und die Kruste nicht so knackig, wie bei anderem Brot, aber gerade bei selbstgebackenem passiert mir sowas auch mit “echtem” Mehl.
Als Stulle mit Butter und Käse geht es auf jeden Fall durch!

Habt ihr schon mal glutenfreies Brot gebacken oder glutenfreies Mehl verarbeitet? Ich bin auf eure Erfahrungen gespannt!

Guten Appetit,
Mia

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Diese Themenwoche wird unterstützt durch Dr. Schär, den führenden Experten für glutenfreie Ernährung. Meine Meinung und meine Berichterstattung sind und bleiben jedoch – wie immer – frei.

 

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