Getaggte Posts ‘glutenfrei’

Grüner Smoothie mit Spinat, Mango und Melone – Smoothietime

von Mia | Küchenchaotin

Im Hause Küchenchaotin/Kochhelden zeichnet sich gerade eine ernstzunehmende „Smoothiephase“ ab. Ganz plötzlich hat es uns gepackt, das Smoothiefieber und auf ein mal haben wir angefangen, jede Menge Obst und oft auch Gemüse durch unseren Mixer zu jagen. Nichts ist vor uns sicher. Und ich würde behaupten, dass wir inzwischen zu kleinen Smoothie-Experten geworden sind! Optimale Mischungsverhältnisse, kleine Tricks und Kniffe – wir können das. Grüne Smoothies, Rote Smoothies, gelbe Smoothies. Wir mögen das. So landet im Moment fast jeden Tag eine kleine, pürierte Vitaminschleuder auf unserem Tisch.

Heute habe ich eine grüne Variante im Gepäck – und noch dazu eine meiner liebsten! Grüne Smoothies mit Spinat sind nämlich mein Topfavorit. Die kleinen Babyspinatblätter haben so ein feines Aroma und schmecken nicht so „grün“ wie Rucola, und Grünkohl. Rucola und ich werden in Getränkehinsicht keine richtigen Freunde und Grünkohl ist im südliichen Teil Deutschlands selbst zur Hauptsaison nur recht schwer zu bekommen. Deswegen bleibe ich dem Babyspinat treu.
EIn bisschen Melone und ein bisschen Mango machen diesen grünen Smoothie viel fruchtiger, als er aussieht. Und die Gurke verleiht ihm eine angenehme Frische, die jetzt an den letzten wirklich heißen Tagen unfassbar gut tut. Die Chiasamen (alternativ auch geschrotete Leinsamen) sind gut für die Verdauung und reich an guten Nährstoffen. Ich sagte doch: Vitaminschleuder.
Für mich sind die Smoothies einfach eine tolle Möglichkeit, einen ordentlichen Vitamischub in meinen Alltag einzubinden. Und wenn das Obst einen halben Tag zu lang gelegen hat und nicht mehr so ansehnlich ist, ist das halb so schlimm. Püriert sieht man das ja nicht. Ihr kennt das.

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Grüner Smoothie mit Spinat, Mango und Melone

Für 2-3 Portionen

2 Handvoll Spinat
1/4 kleine Galiamelone
1/2 Mango
1/4 Salatgurke
1/2 Glas Kokoswasser
1 Handvoll Eiswürfel
evtl. einige geschrotete Leinsamen oder Chiasamen

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Lauwarmer Linsensalat – eine Blitzliebe

von Mia | Küchenchaotin

Eigentlich wollte ich dieses Rezept gar nicht verbloggen. Und dann habe ich mich plötzlich so spontan verliebt, dass ich Sicherheitshalber doch ein Foto davon gemacht hab. Auf die Schnelle, bevor die letzte Portion auch noch verdrückt war. Dass das eher unerwartet kam, liegt vermutlich daran, dass ich zwar Hülsenfrüchte liebem, aber eigentlich aus der Sparte der Linsen nur die roten Vertreter esse.
Linsensuppe und Linsensalat – das war lange ein Graus für mich. Aber der Geschmack verändert sich ja bekanntlich im Laufe des Lebens immer wieder und als ich für ein Projekt diesen Linsensalat machen musste, kam ich natürlich auch nicht drum herum, ihn zu probieren.

Ein bisschen skeptisch habe ich einen ersten Löffel probiert. Mein direktes Fazit: auch dunkle Linsen können ganz schön lecker sein. Mit ein bisschen süße von Tomate und Karotte und ein bisschen Säure von Balsamico und Zitrone werden sie für mich ein echtes Festmahl. Diesen Salat gibt es garantiert wieder! Neben des guten Geschmacks ist er nämlich auch noch eine echte Eiweißbombe und gar nicht mal so ungesund.

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Lauwarmer Linsensalat

Rezept für 2 Portionen

200 g Berglinsen
1/2 kleine Karotte
2 Lauchzwiebeln
5 Cherrytomaten
1/2 Bund Petersilie
3 EL dunkler, guter Balsamico
1 EL Olivenöl
1 Prise Zucker
Salz
Pfeffer
etwas Zitronensaft

Linsensalat

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Blaubeer-Limetten-Limonade – a blueberry anniversary

von Mia | Küchenchaotin

Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon ein Jahr her, dass ich mit meinen Blueberrybloggers in Kanada war und mit ihnen wilde Blaubeerchen gepflückt habe?
Ich denke immer noch so gern an diese Zeit zurück – und das natürlich nicht nur, weil ich Blaubeerimpressionen mitgebracht habe, die nachhaltig mein Herzchen hüpfen lassen, sondern natürlich auch, weil ich die große Liebe mit nach Hause gebracht habe und das Ende der Blaubeerreise der Beginn des ganz großen Glücks war.

Zum Jahrestag von meinem Kochhelden und mir konnte ich es mir deshalb auch nicht nehmen lassen, zumindestens etwas klitzekleines mit Blaubeeren zu zaubern.
Da wir den Tag leider größtenteils auf der Autobahn verbracht haben, habe ich für Proviant gesorgt: Eine Blaubeerlimonade! Ich bin gerade nämlich total im „Limonaden Selbermachen“-Fieber und liebe es, dass man sie beim Selbermachen ganz an den eigenen Geschmack anpassen kann. Ich mag es nicht so süß, weshalb die meisten Sirup-Verschnitte, die es zu kaufen gibt, nichts für mich sind. Diese Limo hier ist mit uns in der Kühlbox auf Reisen gegangen.

Übrigens: Statt Eis habe ich ein paar gefrorene Blaubeeren in die Flasche geworfen. Die können einfach nach dem Trinken mitgegessen werden und weil sie nur auftauen, verwässern sie die Limo nicht weiter. Die Limo kann natürlich aber auch ganz klassisch mit Eiswürfeln kalt gehalten werden.

Blaubeer-Limetten-Limonade - www.kuechenchaotin.de

Wilde Blaubeer-Limetten-Limonade

Rezept für 1-2 Liter Limonade

150 Blaubeeren aus der Tiefkühltruhe
50 ml Wasser
5 EL Rohrzucker
Saft von 1 Limette
Saft von 1/2 kleiner Zitrone
Mineralwasser mit viel Kohlensäure

Blaubeer-Limetten-Limonade - www.kuechenchaotin.de

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Marinierte Pfifferlinge – eine große Liebe

von Mia | Küchenchaotin

Jedes Jahr, wenn ich die ersten Pfifferlinge auf dem Markt oder im Einkaufsladen meines Vertrauens finde, macht mein Herzchen vor Freude einen Satz. Denn: Pfifferlinge waren meine erste Pilzliebe.

Es ist schon mehr als eine Handvoll Jahre her, da war ich beruflich in Berlin, denn fußläufig in der Mittagspause erreichbar war nur ein einziges kleines, familiengeführtes „Restaurant“, dass außer Pommes Schranke kein einziges vegetarisches Gericht auf der Karte hatte. Die ersten Tage war das lustig – ich liebe ja frittierte Sonnenstrahlen – aber erstaunlich schnell habe ich es gehasst dort hin zu gehen. Die Besitzerin hat das gemerkt und eines Tages stand sie am Tisch und verkündete stolz: „Ich habe heute marinierte Pfifferlinge da!“. Doch was nett gemeint war, war für mich ein echter Schock. Ich hasste Pilze. Und nur aus Höflichkeit wollte ich sie wenigstens probieren.

Das war der Beginn einer großen Liebesgeschichte. Denn die Pfifferlinge waren so fantastisch, dass ich seitdem kein Gericht mit ihnen ausschlagen kann. Ich kaufe sie in rauen Mengen, ich esse sie in rauen Mengen. Und die marinierten Pfifferlinge stehen seit jeher jede Saison auf meinem Speiseplan.

Was ich an Pfifferlingen sehr zu schätzen weiss, ist, dass sie so einfach zu putzen sind. Während andere Pilze vorsichtig abgebürstet werden möchten, kann man Pfifferlinge einfach beherzt in ein Wasserbad werfen und den anhängenden Sand so abspülen. Danach ein bisschen Trockentupfen und – et voilá – sind sie schon bereit, zubereitet zu werden.

Marinierte Pfifferlinge - www.kuechenchaotin.de

Marinierte Pfifferlinge

Rezept für 3-4 Personen als Beilage

400 g Pfifferlinge
1 kleine Zwiebel
6 EL ÖL
3 EL Weißweinessig
1/2 – 1 TL Senf
1/2 Bund Petersilie oder Schnittlauch
1/2 TL Zitronenschale
Salz + Pfeffer

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