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Weltbestes Rote-Bete-Risotto – nicht nur farblich ein Knaller!

von Mia | Küchenchaotin

Zweite Runde der Risotto-Woche! Heute mein momentanes Lieblingsrezept!

Ich habe es ja schon hin und wieder erwähnt: Rote Bete sind meine neue Liebe. Als Kind verschmäht ist sie jetzt neben Kürbis mein neuer Dauerrenner in der Küche. Soll heißen: Solang es sie gibt, esse ich sie. Fast täglich.

Der Oberknaller und das meistgekochte Rezept dieses Winters ist dieses Rote-Bete-Risotto. Ich wollte es euch schon lange zeigen, aber es war immer schneller aufgegessen als fotografiert.
Ich will die Messlatte ja nicht zu hoch hängen, aber meine Mutter beschreibt dieses Risotto folgendermaßen: „Das ist das geilste, was ich je gegessen hab!“
Die roten Bete werden im rohen Zustand verarbeitet. So behalten sie ein bisschen biss. Wer das nicht mag, kann natürlich auch die vorgekochten, vakuumverpackten nehmen, büßt dabei aber ein bisschen Aroma und viel Farbe ein.

Rote-Bete-Risotto

Rote-Bete-Risotto

Zutaten für 2-3 Portionen

2 kleine Rote Bete (frisch)
250g Risottoreis (Arborio)*
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 EL Honig
4 kleine Zweige Rosmarin
1 Schuss Rotwein
0,5-1L Gemüsebrühe
1 Handvoll geriebener Parmesan
1 EL Butter
etwas Olivenöl
(optional: etwas Ziegenfrischkäse)

Die rote Bete, den Knoblauch und die Schalotten schälen und in Würfel schneiden. Je größer die Würfel der Bete, desto mehr Biss werden sie später noch haben.

Die Brühe in einem Topf erhitzen. Sie sollte die ganze Zeit über vor sich hinköcheln.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch darin glasig andünsten. Die rote Bete dazugeben und den Honig drüberträufeln. Dieser soll leicht karamellisieren. Auch den Reis kurz mit andünsten.

Nun mit einem kräftigen Schuss Rotwein ablöschen, den Rosmarin hinzugeben und fortan immer eine Kelle Brühe hinzugeben. Wenn die Brühe aufgesogen/verdampft ist, mit der nächsten Kelle auffüllen. Dazwischen immer rühren, rühren, rühren.
Dieser Prozess wird nun immer wiederholt, bis der Reis al dente ist. Dann kann der Herd ausgeschaltet und die Pfanne von der Flamme genommen werden.
Zum Schluss noch die Butter und den Parmesan unterrühren. Wenn beides geschmolzen ist, kann das Risotto serviert werden! Wer mag, kann noch etwas Ziegenfrischkäse darübergeben. Der passt super dazu!

Fertig!

Rote-Bete-Risotto

Allen, die vorher noch nie Risotto gemacht haben, kann ich den Beitrag „Wie macht man eigentlich…? Risotto – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung“.

Meine Mutter hat das Risotto übrigens „nur“ mit getrocknetem Rosmarin nachgekocht. Es war trotzdem unglaublich gut! Wenn ich das sehe, dann könnt ich schon wieder… 🙂

Freitag geht’s weiter mit einem Orangen-Minze-Risotto und einem kleinen Testbericht. Denn: Mit dem richtigen Werkzeug gelingt das Risotto tatsächlich ohne Rühren!
Seid gespannt!

Risotto-Woche

1. „How to“ Risotto
2. Rote-Bete-Risotto
3. Orangen-Minz-Risotto und ein Test
4. süßes Risotto

Guten Appetit!
Mia

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Wie macht man eigentlich…? Risotto – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

von Mia | Küchenchaotin

Risotto alla Milanese

Risotto ist – neben Pasta – meine ganz große Abendbrotliebe. Arbeitsbedingt gibt es erst abends eine warme Mahlzeit, aber die soll nach einem anstrengenden Tag eine Belohnung sein.

Früher, da dachte ich immer: „Risotto? Das ist doch voll anstrengend!“, aber inzwischen finde ich es eher entspannend. Wenn man sich alle Zutaten vorbereitet und griffbereit hinstellt, muss man nur rühren, rühren, rühren… Und dabei über die wirklich wichtigen Dinge im Leben nachdenken. Die da beispielsweise wären: Wann habe ich endlich wieder Urlaub? Was mache ich am Wochenende? In welcher Farbe will ich mein Wohnzimmer umdekorieren? Und: was esse ich morgen?
Nach ca. einer halben Stunde ist es dann fertig und es darf genossen werden. Risotto! Ti amo!

Bevor ich das erste Mal Risotto gekocht habe, hätte ich gern eine Schritt-für-Schritt-Anleitung gehabt, um zu sehen, dass es gar nicht so kompliziert ist, wie man sich das vorstellt, wenn man durchs Internet surft und überall über die wildesten Techniken liest. Deshalb hier und heute: Wie macht die Küchenchaotin Risotto? Ein gelingsicheres Rezept für die schlotzige Köstlichkeit.

Als Beispiel der Klassiker der Risotto-Rezepte: (vegetarisches) Risotto alla Milanese. Den Safran könnt ihr durch beliebige Zutaten ersetzen – so bekommt man mit einem Grundrezept jedes Mal ein anderes Risotto.

Risotto alla Milanese (vegetarisch)

Zutaten (für 2 Portionen)

2 EL Butter
1 kleine Schalotte
200g Risotto-Reis (Arborio)
1 großer Schuss Weißwein
ca. 750 – 1000 ml Gemüsebrühe
1 Heftchen Safranfäden
1 Handvoll frischer Parmesan

Als Vorbereitung: Die Schalotte in feine Würfel schneiden und eventuell weitere Zutaten vorbereiten – z.B. Gemüse waschen, schnippeln und vorkochen, wenn es länger als 10 Minuten zum garen braucht. In meinem Fall: Den Safran in 2 EL warmer Brühe einweichen.
Den Parmesan reiben und griffbereit stellen. Auch die Butter sollte ich Reichweite stehen.

Einen kleinen Topf und eine große Pfanne vorbereiten. In dem Topf die Brühe zum Köcheln bringen. Am besten ist natürlich selbstgekochte Brühe, gekörnte geht zur Not jedoch auch. Wichtig ist nur, dass die Brühe sehr heiß ist, denn ansonsten wird der Reis später von ihr „abgeschreckt“ und das Risotto bekommt nicht die richtige Konsistenz.
In der Pfanne einen Esslöffel Butter zerlassen.

Risotto Milanese

Nun die Schalottenwürfel glasig andünsten. Den Risottoreis dazugeben und kurz mit andünsten. Anschließend mit einem großen Schuss Weißwein ablöschen.
Der Weißwein sollte einer sein, der einem wirklich schmeckt. Bloß keinen Wein aus dem Tetrapack nehmen, weil er „ja eh nur zum Kochen“ da ist. Man schmeckt ihn nachher tatsächlich!

Risotto Milanese GIF-6

Nun nach und nach kellenweise die Brühe zum Reis geben. Immer, wenn sie fast komplett aufgesogen ist, kann eine weitere Kelle hinzugegeben werden. Ab jetzt heißt es: rühren, rühren, rühren. Das Risotto sollte immer in Bewegung bleiben. So verhindert man nicht nur, dass es anbrennt 😉

Nach ca. 15 Minuten können die weiteren Zutaten hinzugegeben werden. In meinem Fall: Der Safran.

Risotto Milanese GIF-9

Nun weiter Brühe hinzugeben, bis der Reis gar (leicht al dente) ist. Die Pfanne vom Herd nehmen.
Jetzt noch den zweiten Löffel Butter und den Parmesan unterrühren und schnell servieren!

Fertig!

Und weil’s beim letzten Mal so schön war: Hier noch einmal WIRKLICH Schritt für Schritt:

milanese
Butter zerlassen – Schalotten andünsten – Reis andünsten – mit Weißwein ablöschen – Brühe schrittweise hinzugeben – rühren – rühren – rühren – Zutaten hinzugeben – noch mehr Brühe – noch mehr rühren – Butter unterziehen – Parmesan einrühren – Fertig!

Dies ist übrigens der erste Beitrag für eine ganze Risotto-Woche! Bis Sonntag werden noch 3 weitere Rezepte folgen – eines davon sogar süß! Das nächste Rezept gibt es am Mittwoch!

Risotto-Woche

1. „How to“ Risotto
2. Rote-Bete-Risotto
3. Orangen-Minz-Risotto und ein Test
4. süßes Risotto

Guten Appetit!
Mia

 

 

Zucchiniboote mit Tomate und Mozzarella – Sommer auf dem Tisch

von Mia | Küchenchaotin

Es kann nicht immer Sommer sein. Und wenn wir ehrlich sind: in den letzten Jahren hatten wir selbst immer Sommer kaum Sommerwetter.

Doch was machen, wenn der Winterblues einen überkommt und man langsam Angst kriegt, dass es draußen vielleicht nie wieder richtig hell wird und man das letzte Meeting mit der Sonne vor ein paar Wochen vielleicht das allerletzte war?
Genau. Wir packen uns ein bisschen Sommer auf den Teller.
Und weil mich so langsam genau die oben genannten Ängste quälen, zeige ich euch mein momentan liebstes „Sommer auf dem Teller“. Zucchiniboote. Mit Tomate. Und Mozzarella. Denn als ich diesen Pin auf Pinterest entdeckt habe, war es um mich geschehen.

Zucchiniboote

Zucchiniboote mit Tomate und Mozzarella

Zutaten (für 4 Boote)

2 Zucchinis
1 Kloß Mozzarella
8-12 Cocktail-Tomaten
1 Handvoll geriebener, frischer Parmesan
einige Zweige Thymian
etwas Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zucchiniboote

Die Zucchini waschen, die Enden entfernen und quer halbieren. Die Hälften so weit aushöhlen, dass die Cocktailtomaten hineinpassen. Gut abtrocknen und die Innenseiten der ausgehöhlten Zucchini dünn mit Olivenöl einpinseln.
Die Tomaten waschen, gut abtrocknen, halbieren und jeweils 4-5 Hälften in die Zucchiniboote legen. mit etwas Meersalz und Pfeffer bestreuen und bei ca. 200°C im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene für 15-20 Minuten backen, bis die Zucchini weich ist.

Währenddessen den Mozarella gut abtropfen lassen und in Würfel schneiden. Sobald die Zucchini gebacken ist, erst ein bisschen frischen Thymian und dann die Mozzarellawürfel zwischen den Tomaten im Zucchiniboot verteilen und das ganze noch einmal auf der höchsten Schiene backen, bis der Mozzarella flüssig und leicht braun wird (das dauert noch einmal zwischen 5 und 10 Minuten, verbrennt aber auch schnell – lieber einmal mehr nachsehen!).
Wenn alles fertig ist, mit etwas Parmesan bestreuen und kurz ziehen lassen.

Fertig!

Zucchiniboote

Habt ihr auch ein Anti-Winterblues-Gericht? Immer her mit den Anregungen!

Guten Appetit,
Mia

Rote Bete aus dem Ofen – mehr Aroma geht nicht!

von Mia | Küchenchaotin

Als ich das erste Mal Gemüse aus dem Ofen gegessen habe, war es wie eine Offenbarung. Eine Geschmacksexplosion. Der Anfang einer Liebe.
Der Garprozess dauert im Ofen zwar deutlich länger, als beim Kochen in Wasser, aber das Gemüse schmeckt um Welten besser. Das ist es mir wert. Deshalb gibt es z.B. Kürbis und Kartoffeln fast nur aus der Röhre. Und seit neuestem auch: Rote Bete.
Seit letztem Jahr haben wir uns nämlich sehr gern, die roten Knollen und ich. Als Suppe, als Salat, als Chips (…): Wir sehen uns jetzt öfter. Und ihr werdet sie hier sicherlich auch noch das ein oder andere Mal entdecken!

Wenn ich rote Bete in ihrer reinen Form esse, dann jedenfalls nur noch so. Nur noch so!

rote Bete

Rote Bete aus dem Ofen

Zutaten für 2 Portionen

ca. 500g kleine Rote Bete
3 EL Weißweinessig
2 EL Olivenöl
1 EL Honig oder Agavendicksaft
4 kleine Zweige Rosmarin
2 Prisen Meersalz
2 Prisen Pfeffer

Den Strunk der roten Bete entfernen, anschließend die Knollen vierteln und in eine kleine ofenfeste Form geben.
Die anderen Zutaten zu einer Marinade vermengen (der Rosmarin muss nicht kleingeschnitten werden) und über die roten Bete geben.
Im vorgeheizten Ofen bei ca. 180°C backen, bis sie weich sind – das dauert ca. 1 1/2 – 2 Stunden. Hin und wieder (ich mache es halbstündlich) die Knollen wenden.

Fertig! 

rote Bete-3

Das Gemüse schrumpelt ein bisschen zusammen und ist zugegebenermaßen nicht mehr besonders ansehnlich, aber es schmeckt so herrlich!
Mögt ihr rote Bete? Und wenn ja: Was kocht ihr damit? Ich brauche noch ganz viel Anregung!

Guten Appetit,
Mia

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