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Frozen Yogurt mit Himbeeren, Mandelsplittern und Baiser – und der Total Control Stabmixer Pro {Testbericht}

von Mia | Küchenchaotin

Kennt ihr die Marke Morphy Richards? In Deutschland ist sie eher unbekannt, aber mir war sie tatsächlich ein Begriff, als ich gefragt, wurde, ob ich ihren neuen Stabmixer für euch testen wollen würde. Allerdings war sie mir weniger mit „normalen“ Küchengeräten ein Begriff, als mit Slow Cookern – denn ihre Slow Cooker waren lange Zeit die einzigen, die einigermaßen bezahlbar waren und nicht importiert werden mussten – und ich stand sehr auf diese Teile!

Deshalb war die Frage „Willst du mal testen?“ für mich eher rhetorischer Natur. Natürlich möchte ich! Schließlich sind gerade die Mixgeräte in unserem Haushalt die meistgenutzten. Und ich glaube, die Frage nach einem „bezahlbaren Pürierstab“ ist eine derjenigen, die mir am Meisten gestellt wird.
Heute erzähle ich euch deshalb mal, was ich von dem Stabmixer-Set so halte! Und außerdem habe ich euch ein blitzschnelles Frozen Yogurt-Rezept mitgebracht – aber das kommt erst weiter untern!

Himbeer Frozen Yogurt - www.kuechenchaotin.de

Erst mal die Hard Facts:
Das Set besteht aus einer ganze Menge Teilen! Neben dem Mixstab selbst (mit Ice-Crusher-Klinge) finden sich ein „Kartoffelstampfer“ (ein ganz lustiges Gadget, mehr aber auch nicht), ein Messbecher, ein Schneebesenaufsatz, ein Blitzhacker und passende Deckel für die Schüsseln im Karton. Der Stab hat 650 Watt, die man in 8 Geschwindigkeitsstufen voll und ganz ausreizen kann. Das Besondere am Gerät: Die sogenannte „Smart Response Technologie“, bei der durch unterschiedlich starken Druck die Geschwindigkeit des Geräts gesteuert wird. So wird „langsam anfangen und dann stärker werden“ nur durch den Druck des Daumens stufenlos möglich. Die meisten Teile bestehen aus weißem und schwarzem Plastik, was ich persönlich nicht so mag – das ist aber auch das einzige, was ich an der Optik bemängeln würde. Immerhin macht die Farbgebung das Gerät zeitlos und geschlechtsunabhängig.

Himbeer Frozen Yogurt - www.kuechenchaotin.de

Schon vor zwei Wochen habe ich die Baiser-Masse für meine Meringue-Bites mit dem Schneebesenaufsatz aufgeschlagen und mich so vorsichtig an das Gerät herangetastet. Einen zweiten Schneebesen wie bei handelsüblichen Geräten habe ich nicht vermisst und die Masse wurde genau so gut wie in der Küchenmaschine. Warum ich das explizit erwähne? Weil sie im Rezept von heute noch mal Verwendung findet!

Himbeer Frozen Yogurt - www.kuechenchaotin.de

Dass der Morphy Richards Suppen und Dips problemlos pürieren würde, habe ich von Anfang an nicht bezweifelt. 650 Watt haben schon „bumms“!
Deshalb bin ich relativ zügig nach seichten Feldtests zum ultimativen Härtetest übergegangen: Gefrorene Früchte. Unangetaut. Mit nur ein bisschen Joghurt. Frozen Yoghurt!
Meinen ersten Mixer habe ich bei meinem allerersten Frozen Yogurt-Versuch (falls ihr mal über meine alten Bilder lachen wollt: hier ist der Beitrag von 2012) zerlegt. Er war zu schwach und ist einfach durchgebrannt. Insgesamt habe ich durch Nuss- und Eismassaker in meiner Küche schon mehrere Pürierstäbe auf dem Gewissen, aber das ist eine andere Geschichte. Bei einem Gerät, das schon auf der Verpackung „Ice Crushing Serrator Blade“ stehen hat, ist die Versuchung natürlich groß!
Und um es kurz und knackig zu machen: Er hat die Früchte geschnitten wie Butter. Keine zimmerwarme, aber trotzdem wie Butter. Ein Mal von oben bis unten glatt durch – beim zweiten Runterdrücken waren schon keine groben Stückchen mehr zu erkennen. Mehr geht nicht! Und wenn er das kann, dann kann er auch alles andere.

Himbeer Frozen Yogurt - www.kuechenchaotin.de

Manchmal lassen die Motoren von Stabmixern über einen längeren Zeitraum nach – da habe ich natürlich nach wenigen Wochen noch keinen Erfahrungswert. Das Gerät wird aber für den Langzeittest in die Hände von guten Freunden weitergegeben und sollte sich da etwas tun: Werde ich berichten!

Das Fazit: Als Stabmixer-Set der mittleren Preiskategorie (der Mixer kann hier z.B. für rund 95€ im Set* oder für 50€ einzeln erworben werden), kann ich die Total Control-Serie absolut empfehlen.

Aber nun kommt das Rezept für den Frozen Yogurt!

Himbeer Frozen Yogurt - www.kuechenchaotin.de

Himbeer Frozen Yogurt mit Baiser und Mandelsplittern

Rezept für 3-4 Portionen

300 g gefrorene Himbeeren
300 g griechischer Joghurt
3 EL Honig
4 Baiser-Schalen (z.B. nach diesem Rezept)
3 EL geröstete Mandelsplitter

Die gefrorenen Himbeeren mit dem griechischen Joghurt und dem Honig in ein hohes Gefäß geben und zügig durchpürieren.
Sofort in (am Besten vorgekühlte) Schüsseln geben und mit dem Baiser und den Mandelsplittern bestreuen. Eiskalt genießen!

Fertig!

Himbeer Frozen Yogurt - www.kuechenchaotin.de

Guten Appetit!
Mia

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Das Pürierstab-Set wurde mir für diesen Test zur Verfügung gestellt.
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Gerösteter Rosenkohl aus dem Ofen – Rosenkohlliebe

von Mia | Küchenchaotin

Ich habe immer das Gefühl, die Menschheit teilt sich in zwei Lager: Rosenkohlfans und Rosenkohlhasser. Ich kenne jedenfalls niemanden, der Rosenkohl „ganz ok“ findet.
Pro Rosenkohl – das ist mein Lager. Roh, gekocht, in Quiches, als Beilage…. Rosenkohl ist in jeder Hinsicht mein Freund. Und wenn ich mich recht erinnere, war er das sogar schon immer, denn selbst wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, kann ich mich nicht entsinnen, jemals einen Teller Rosenkohl verschmäht zu haben.

Seit ein paar Jahren habe ich außerdem einen Tick: Ich werfe mein Gemüse gerne in den Ofen. Mit roter Bete habe ich es getan. Mit Kürbis sogar mehrfach in unterschiedlichen Varianten. Möhren sind in meinem Ofen gelandet. Und Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen sind auch meine allerliebsten.
Der Vorteil von ofengeröstetem Gemüse? Es wird kein Geschmack herausgewaschen! Ganz im Gegenteil. Im Ofen konzentrieren sich all die wunderbaren Geschmacksstoffe regelrecht. Deshalb behaupte ich: Alles Gemüse schmeckt besser aus dem Ofen! Denn mehr Aroma geht nicht – das glaube ich wirklich.

Das Rezept für den ofengerösteten Rosenkohl, den ich euch heute mitgebracht habe, habe ich bei Penne im Topf auf dem Blog gefunden und nur leicht adaptiert. Es klang einfach so verführerisch! Und ich wurde nicht enttäuscht. Ab sofort gibt es Rosenkohl nur noch so!

Ofengerösteter Rosenkohl - www.kuechenchaotin.de

Ofengerösteter Rosenkohl

1 Netz Rosenkohl
etwas Olivenöl
2 EL Honig
1 EL Chiliflocken
etwas Salz
2 Handvoll geriebener Parmesan

Ofengerösterer Rosenkohl - www.kuechenchaotin.de

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Tomaten-Salsa – statt Ketchup

von Mia | Küchenchaotin

Ketchup und ich – das ist so eine Sache. Denn wenn ich es irgendwie vermeiden kann, landet niemals Ketchup auf meinem Teller. Ich bin mir selbst nicht sicher, woran es liegt, aber: Ketchup und ich – ich glaub, das wird nix mehr.
Ketchup ist  mir zu verarbeitet. Zu viel Zucker, zu viel Farbe, eine zu glatte Konsistenz. Mit Tomaten hat er für mich jedenfalls zu wenig zu tun, um ihn so richtig toll zu finden.
Dabei gibt es ein paar Gerichte, zu denen Ketchup einfach irgendwie gehört und bei denen ich ihn bisher „geduldet“ habe: Bauernfrühstück und Omelettes sind so ein Fall. „Pommes Schranke“. Oder beim Grillen. Aber so richtig heiß auf die kalte, rote Sauce bin ich nicht.

Als ich das erste Mal eine Tomaten-Salsa probiert habe, war es jedoch gleich um mich geschehen: Stückig, aromatisch, ein bisschen scharf und so tomatig, dass ich mich reinlegen könnte. Für mich war sie sofort DER Ersatz für Tomatenketchup!
Bei „Pommes Schranke“, da wird es zugegebenermaßen etwas schwierig, aber bei fast allen anderen Gerichten, zu denen eigentlich Ketchup gehört, finde ich die Tomaten-Salsa viel besser. Natürlicher und aromatischer. Sie schmeckt sogar zu Pasta!

Das Rezept für meine perfekte Tomaten-Salsa habe ich uech natürlicht mitgebracht. Sie ist fruchtig und hat eine angenehme Schärfe. Es lässt sich natürlich mit Kräutern, Gewürzen und Allerlei anderen Zutaten variieren – so kann jeder seine persönliche, perfekte Salsa kreieren.

Tomaten-Salsa - www.kuechenchaotin.de

Tomaten Salsa

Für 1 Portion

4 Tomaten
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
2 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
1 TL Honig
1 Handvoll Basilikum
Salz und Pfeffer

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Sächsische Kirschpfanne mit Quark und Honig – So schmeckt sächsisch {Blogparade, Verlosung + Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Vor mir steht ein Teller mit einer – mir bis dato unbekannten – „sächsischen Kirschpfanne mit Quark und Honig“. Und der Anblick, der sich mir bietet, ist echt nicht so richtig schön. „Hab ich was falsch gemacht?“, frage ich mich. „Muss das so?“
Ich steche mit der Gabel hinein. Die Konsistenz: unerwartet. Sicherheitshalber hole ich noch mal das Kochbuch hervor – doch offensichtlich habe ich alles nach Anleitung befolgt. Das gehört so. Also nehme ich einen Bissen.
Und jetzt kommts: Es schmeckt wie der Himmel auf Erden. Ich putze das Stück auf meinem Teller weg und hole mir das nächste. Und fahre fort, bis die halbe Auflaufform geleert ist und ich kurz vom Platzen bin. „Seelenfutter können sie, die Sachsen“, denke ich in mich hinein und schmunzele ein bisschen. Denn ich hatte vorher ja sowas von überhaupt keine Ahnung.

Wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass ich ein mir vollkommen fremde, sächsische Süßspeise auf den Tisch zaubere? Ganz einfach: In einem „lustigen“ Moment habe ich zugesagt, an der Blogparade „So schmeckt sächsisch“ von so-geht-saechsisch teilzunehmen. „Lustig“ muss ich in diesem Moment gewesen sein, weil Sachsen und ich gar nicht mal so viel gemeinsam haben. Genau genommen sogar gar nichts. Keine direkte Verwandschaft, keine bewussten Besuche. Sachsen liegt für mich „gefühlt“ irgendwo bei Australien: Ich weiss, wo es liegt und ich weiss kleine Details, die wohl jeder kennt, aber ansonsten weiss ich eigentlich nicht viel, was damit zu tun hat. Und genau deshalb war ich neugierig, mich ein mal an einem unbekannten Süß zu versuchen. Und zu schauen: Was bietet Sachsen so, das ich bisher verpasst habe?

Ich sag euch was: Es ist eine ganze Menge. Allein der Gedanke an Dresdner Christstollen! Holundersuppe mit Zwieback! Sächsische Eierschecke! Es war nicht so einfach, ein Rezept auszusuchen. Und zwar nicht, weil die Auswahl klein war, sondern weil ich mich einfach nicht auf eins der vielen Leckerchen festlegen konnte.

Letztendlich ist es – wie ja schon erwähnt – die sächsische Kirschpfanne mit Quark und Honig geworden. Und das Rezept, das ich im Buch „Sächsische Küche“ vom Fachbuchverlag Leipizig im Carl Hanser Verlag gefunden habe, habe ich euch natürlich auch mitgebracht.

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Sächsische Kirschpfanne mit Quark und Honig

Rezept für 1 mittelgroße Backform

300 g Sauerkirschen aus dem Glas
30 ml Milch
150 g Honig
1 Prise Salz
25 g Butter
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
1/2 Päckchen Vanillezucker
75 g Grieß
500 g Quark
2 Eier (M)
etwas Speisestärke

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Die Kirschen über einer Schüssel gut abtropfen lassen und die Flüssigkeit auffangen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Die Milch mit dem Honig, dem Salz, dem Zucker, der Butter, der Zitronenschale und dem Vanillezucker in einem kleinen Topf zum kochen bringen. Den Grieß einrieseln lassen und alles zusammen ca. 5 Minuten kochen lassen. Gelegentlich umrühren. Und am Ende den Topf vom Herd ziehen.

Den Quark mit den Eiern gut verrühren und mit einem Schneebesen unter die Grießmasse heben.

In eine Auflaufform erst eine Hälfte der Quark-Grieß-Masse geben. Die Kirschen darauf verteilen und mit der zweiten Hälfte der Masse bedecken.
Die Kirschpfanne für ca. 35 Minuten backen. Dann die Hitze auf 250°C erhöhen und so lang weiterbacken, bis die Oberfläche schön goldbraun ist.

Den aufgefangenen Kirschsaft mit etwas Speisestärke aufkochen und rühren, bis er zu einer Sauce eindickt. Die Kirschpfanne mit der Kirschsauce servieren.

Fertig!

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Übrigens: Wenn ihr nur halb so gierig seid, wie ich, dann lasst euch gesagt sein: Solang die Kirschpfanne noch heiss ist, ist sie noch nicht richtig fest. Das kommt erst, wenn man sie abkühlen lässt. Dann lässt sie sich auch besser in Stücke schneiden.

Kirschpfanne mit Quark und Honig - www.kuechenchaotin.de

Und damit ihr noch ein bisschen mehr von der Blogparade habt, als nur ein sächsisches Rezept, habe ich noch etwas für euch dabei: ich verlose 3x das Buch „111 Orte in Sachsen, die man gesehen haben muss“ von Oliver Schröter!
Was ihr tun müsst, um dabei zu sein?

Hinterlasst hier bis zum 13.10.15, 23:59 Uhr einen Kommentar, in dem ihr mir in einem vollständigen Satz verratet, was ihr mit Sachsen verbindet. Hinterlasst dabei bitte UNBEDINGT auch eure (korrekte) E-Mail-Adresse im passenden Feld, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
Der Rechtsweg und eine Barauszahlung sind natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?
Der Gewinner wird wie immer per Los ermittelt.

Guten Appetit,
Mia

P.S.: Weitere Rezepte der Blogparade findet ihr z.B. bei What Ina Loves und Highfoodality!

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