Getaggte Posts ‘Ingwer’

Blumenkohl-Kichererbsen-Curry – Futter für die Seele

von Mia | Küchenchaotin

Dass ich Currys liebe, ist wohl schon lange kein Geheimnis mehr. Habe ich doch schon einige unterschiedliche Varianten hier gesammelt, wie z.B. meine Nudelsuppe „Thai-Curry-Style“, mein rotes Curry mit Gemüse, mein Kürbis-Linsen-Curry oder mein gelbes Curry mit Spinat und Cashewkernen.
Ich probiere immer wieder mit Currypasten und Co. und entdecke jedes mal neue Möglichkeiten.
Denn theoretisch ist ja nichts unmöglich: In dein Curry passt, was dir schmeckt.

Heute habe ich eine neue Variante mit zwei meiner Lieblings-Lebensmitteln mitgebracht: Blumenkohl und Kichererbsen.
Blumenkohl ist wohl eins der am meisten unterschätzen Gemüse überhaupt.
Dabei finde ich ihn so lecker! Und das war schon immer so, denn ich bin keins der Kinder gewesen, das bei Blumenkohl die Nase rümpft. Er schmeckt wunderbar als Stampf mit Käse, ist eine tolle Grundlage für kohlenhydratfreien Pizzaboden (ich hab da was in der Pipeline!) und schmeckt schön gewürzt und geröstet aus dem Ofen einfach fantastisch. Es muss ja nicht immer die klassische, einfach nur gekochte Variante sein!

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Blumenkohl-Kichererbsen-Curry mit Reis

Rezept für 2-3 große Portionen

2 Tassen getrocknete Kichererbsen
(Alternativ: eine Dose Kichererbsen)
1/2 mittelgroßer Blumenkohl
1 Zwiebel
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
1 EL Kokosöl
2 EL rote Currypaste
1 TL Currypulver (mild)
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
Sojasauce
Saft von 1/4-1/2 Limette
Chiliflocken
etwas gehackter Koriander oder Petersilie (nach Geschmack)
160 g Langkornreis

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Knallgelbe Kürbis Crème brûlée zum Réserve Mouton Cadet – farbenfrohes Bordeaux {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Gäbe es die Show „Familienduell“ noch, könnte ich mir folgende Szene gut vorstellen:

„Wir haben 100 Leute gefragt: Nennen sie etwas, das sie mit Bordeaux in Verbindung bringen!“

Die Top-Antwort ist eindeutig. „ROTWEIN!“ ruft der Kandidat, der in Windeseile den Buzzer gedrückt hat. Und vermutlich hat er gerade einen ganzen Haufen Punkte kassiert.

Kuerbis Creme Brulee - www.kuechenchaotin.de

Schwere und durchaus sehr teure Rotweine – das verbindet man mit „Bordeaux“. Und dabei tut man einem ziemlich großen Anbaugebiet in Frankreich wirklich unrecht, denn: Bordeaux kann so viel mehr als rot, schwer und teuer.
Rund 6.800 Winzer produzieren hier eine Vielfalt an unterschiedlichen Weinen in allen Farben, Preisklassen und mit einer herrlichen Geschmacksvielfalt. Und weil es höchste Zeit ist, das mal in voller Pracht zu zeigen, freue ich mich riesig, dass ich euch zusammen mit 3 anderen Bloggern in insgesamt 4 Gängen das farbenrohe Bordeaux ein mal Näher bringen darf.

Kuerbis Creme Brulee - www.kuechenchaotin.de

Ich bin übrigens in allerbester Gesellschaft. Denn das Dessert, dass ich euch heute mitgebracht habe, ist der Abschluß eines wunderbaren Menüs, dass sich aus den Beiträgen von Highfoodality, My Cooking Love Affair und Culinary Pixel ergibt. Jeder Gang erstrahlt in jeweils leuchtenden Farben zusammen mit und für einen Bordeaux-Wein.

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Ich nehme mich heute des Desserts an und freue mich riesig darüber. Wer öfter hier vorbeischaut, der weiss: Ich habe etwas übrig für edelsüße Weine.
Der Réserve Mouton Cadet 2011 aus der Appelation Sauternes hat es mir besonders angetan – er ist ein schön lebendiger, fruchtiger Vertreter der süßen Bordeaux-Weine, duftet herrlich nach Honig und Karamell und ein bisschen nach Orange.
An seine Seite stelle ich das, was mir als erstes dazu einfiel (der erste ist manchmal der beste Gedanke!): Eine Kürbis Crème brûlée mit einem winzigen Hauch Ingwer und einer großzügigen Karamellkruste.

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Kürbis Crème brûlée

Rezept für 4 Portionen

1 sehr kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 400 g)
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
1/2 Vanilleschote
250 ml Sahne
50 g Zucker
1 Messerspitze Zimt
3 Eigelb
4 EL brauner Zucker

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Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Den Hokkaidokürbis waschen, halbieren und die Kerne herauskratzen. Die Kürbishälften in Scheiben schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken.
Die Kürbisscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Ingwer bestreuen. Alles zusammen (je nach Dicke der Scheiben) ca. 20 Minuten backen bis der Kürbis weich ist. Den Ingwer entfernen und mit einer Gabel das Fruchtfleisch von der Schale des Kürbis kratzen. Das so entstandene Kürbispüree beiseite stellen.

Die Ofentemperatur auf 150°C reduzieren.

Das Mark der Vanilleschote herauskratzen. Sahne, Zucker, Zimt und Vanillemark in eine Schüssel geben und das Kürbispürree hinzugeben. Die Masse durch ein feines Sieb streichen um Klumpen herauszufiltern.

Das Eigelb gut unter die glatte Kürbissahne rühren und die Masse auf 4 flache, ofenfeste Formen aufteilen.

Die kleinen Formen in eine große Auflaufform stellen. Wasser zum Kochen bringen und so weit in die große Auflaufform gießen, dass die Förmchen vom Wasserbad ummantelt sind.

Die Kürbis Crème brûlée für ca. 25 Minuten backen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Anschließend muss die Masse für mindestens 3 Stunden, besser aber über Nacht im Kühlschrank ziehen.

Direkt vor dem Servieren den braunen Zucker auf den Creme verteilen und mit einem Bunsenbrenner o.ä. gleichmäßig flambieren, sodass eine Karamellkruste entsteht.

Fertig!

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Guten Appetit,
Mia

 

Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce – Erdnussbutterliebe!

von Mia | Küchenchaotin

One Pot Pasta ist wohl einer der am kontroversesten diskutierten Trends, die es so gibt. Die Meinungen sind da wirklich vielschichtig, denn von „Wie geil, das esse ich nur noch!“ bis „Ihgitt, wie kann man nur!!!“ ist wirklich alles dabei.
Bisher war ich mit meiner Meinung irgendwo dazwischen. Vor ca. einem Jahr, als die erste Welle durch One Pot Pasta durch das Internet ging, habe ich die klassische Variante ein mal ausprobiert und war weder schwer begeistert, noch schwer enttäuscht. Es war einfach das, was ich erwartet hatte: Ein schlichtes, leicht zerkochtes Nudelgericht, dass ich nicht so richtig unbedingt noch ein mal kochen musste.

Doch dann entdeckte ich sie auf Pinterest: Die Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce. Ich liebe Erdnussbutter und nur aus diesem Grund habe ich dem Essen aus einem Topf noch mal eine Chance gegeben. Und ich wurde nicht enttäuscht! Da man keine klassische, italienische Pasta erwartet, wenn man Erdnussbutter, Tamarindenpaste und Sojasauce in einen Topf wirft, hat mich die One Pot Pasta dieses mal voll erwischt. Das gibt es garantiert wieder!
Und wenn ihr es nachkocht und nicht glaubt, dass die Menge für 3-4 Portionen reichen soll: Ich habe wirklich einen gesunden Appetit, aber durch die volle Erdnusspower macht schon eine kleine Portion wahnsinnig satt und glücklich!

Das Originalrezept von Apron Strings habe ich in den Mengen leicht abgewandelt.

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Thai Style One Pot Pasta mit Erdnusssauce

Rezept für 3-4 Portionen

1 Möhre
1 kleine rote Paprika
3 Frühlingszwiebeln
1 daumengroßes Stück Ingwer
3 Knoblauchzehen
300 g Linguine
2 EL Erdnussbutter
1 EL Tamarindenpaste*
1 EL Rohrohrzucker
120 g geröstete, gesalzene Erdnüsse
800 ml Brühe
1 EL Sojasauce
Saft von 1 Limette
1 Bund Koriander
einige Erdnüsse als Garnitur

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Nudelsuppe Thai Curry-Style – gegen Thaifood-Entzug

von Mia | Küchenchaotin

Ich leide unter akutem Thaifood-Entzug. Ich liebe es, aber ich bekomme es nicht mehr, wann ich will. Wer schuld ist? Mein liebster Thailänder. Der hat nämlich den Lieferdienst eingestellt und ist nicht gerade um die Ecke – und ich komme nicht mehr an seine authentischen Köstlichkeiten.
Deswegen muss beim Gedanken an Massaman-Curry immer ganz furchtbar seufzen. Und kriege glasige Augen, wenn ich auch nur an den herrlichen Duft meiner liebsten Speisen denke. Wenn ich Reis sehe, dann muss auch ich an ihn denken. Wenn ich Möhrchen schneide, dann sehe ich sie vor meinem inneren Auge in den thailändischsten Köstlichkeiten verarbeitet. Und dann seufze ich wieder vor mich hin.

Aber selbst ist die Frau! Wenn das gute Thaifood nicht zu mir kommt, dann will ich wenigstens versuchen, auch nur annähernd etwas in diese Richtung selbst zu machen.
Ich starte ganz einfach: Mit einer Nudelsuppe im Thai Curry-Style! Cremig und würzig, mit einer ordentlichen Portion Reisnudeln inside!
Inspirieren lassen habe ich mich hier, aber einiges abgewandelt. Und Achtung: Die ist „relativ“ scharf!

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Nudelsuppe Thai Curry-Style

Rezept für 4 Portionen

3 Knoblauchzehen
1 walnussgroßes Stück Ingwer
2 EL Kokosöl
3 EL gelbe Currypaste
750 ml Gemüsebrühe
500 ml Kokosmilch
125 g Vermicelli
(oder andere sehr feine Reisnudeln)
1 Bund frischer Koriander
2 Frühlingszwiebeln
1 große Chilischote

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