Getaggte Posts ‘Kakao’

Schokoladenkuchen mit Erdnussbutterguss – Sonntagsliebe

von Mia | Küchenchaotin

Manchmal braucht es nicht viele Worte. Deswegen schreibe ich hier jetzt erst mal einfach nur: Schokoladenkuchen mit Erdnussbutterguss.
Scho-ko-la-den-ku-chen mit Erd-nuss-but-ter-guss! Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen!

Allein die Vorstellung hat mich fast wahnsinnig gemacht. Schoko-Erdnussbutter ist sowieso eine meiner absoluten Lieblingskombinationen, aber das Ding hier toppt alles. Schokoladenkuchen mit Erdnussbutterguss. Ich bin total verknallt!

Nachdem die fixe Idee sich bei mir breitgemacht hatte, war nicht allzu viel Zeit zum experimentieren. Mein Schokoladenkuchen ist abgewandelt von diesem Rezept von Zucker Zimt und Liebe und die Idee, Erdnussbutter in den Guss zu schummeln, kommt aus einer langen Pinterest-Nacht.

Seid ihr bereit?

Schokoladenkuchen mit Erdnussbutterguss - www.kuechenchaotin.de

Schokoladenkuchen mit Erdnussbutterguss

Für den Kuchen
250g weiche Butter
130g Zucker
2TL Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
300g Mehl
4TL Backpulver
5EL Backkakao
3EL Milch
+etwas Butter für die Form

Für den Guss
100g Puderzucker
1 EL Milch
2 “gehäufte” EL cremige Erdnussbutter

Schokoladenkuchen mit Erdnussbutterguss - www.kuechenchaotin.de

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Ein cremiger Erdnussbutterkakao – und ein Bericht über eine Woche “zuckerfrei”

von Mia | Küchenchaotin

Heute, meine Lieben, gibt es eine Premiere: Ein zuckerfreies Sonntagssüß.


 

Doch zuerst möchte ich euch von meiner letzten Woche erzählen. Denn ich habe letzte Woche etwas getan, was ich lieber nicht an die große Glocke hängen wollte, weil ich Angst hatte, es nicht durchzuhalten: Ich habe eine Woche lang Zucker gemieden.
Das bedeutet im Klartext: kein Kristallzucker, kein brauner Zucker, kein Rohrohrzucker, kein Puderzucker (….) …ihr wisst, schon, was ich alles meine!
Aber auch: keine Fructose jenseits von echtem Gemüse, keine Sirupverschnitte, kein Honig, keine chemischen Zuckeraustauschstoffe. Und das ganze nicht nur “offensichtlich”, sondern auch die versteckten Süßlinge in fertigen Lebensmitteln und Gerichten etc. pp.
Ihr merkt schon: Das Ziel war hoch gesteckt.

Klingt verrückt? Ist aber so.
Die Idee gab es schon seit einiger Zeit. Ausschlaggebend war der Kontakt zur lieben Katharina von “Katharina kocht.“, die Zucker schon seit langer Zeit aus ihrem Leben gestrichen hat. Bei der The Hive-Konferenz in Berlin hatten wir viel Spaß und fortan musste ich immer wieder auf ihr “Projekt zuckerfrei” schielen, dass einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat und eine gute Vorbereitung auf die letzte Woche war.
Zuckerfrei und Spaß dabei? Geht!

Warum ich dem Zucker entsage?
Es gab zwei Hauptgründe: Ich wollte sehen, ob es mir gut tut und/oder ob es mir schwer fällt.
Und so habe ich letzten Sonntagabend alle Zuckerarten, Süßigkeiten, Schokolade und alle Produkte, die “versteckten” Zucker enthalten in ein Kistchen gepackt und in den Keller gestellt. Aus den Augen, aus dem Sinn! Wir kennen das doch alle.

Am Montag der Schock.
Toast ohne Nutella? Mist, in der Erdnussbutter ist ja auch Zucker. Und was sehe ich da? Toast enthält ebenfalls Zucker. Zucker im Brot? Im Ernst? Da muss ich doch eine Ausnahme erwischt haben!

Der Gang in den Supermarkt steigert die Entrüstung jedoch nur.
Zucker in Tomatensoße, in allen Fertiggerichten des Regals, in allen vegetarischen Aufstrichen – selbst die “mit ohne Frucht”.
Zucker in Konserven und Gemüse aus dem Glas.
Von den Milchprodukten muss ich gar nicht anfangen oder? Alles, in irgendeiner Form Geschmack bekommen hat, enthält auch? Genau. Zucker.
Ich habe sogar einen Frischkäse (und ich spreche nicht von “Erdbeerkäse”) in die Finger gekriegt, der Zucker auf der Zutatenliste hatte.
Das Vorhaben, ein Brot und Käse zu kaufen, scheitert fast, denn: Zuckersirup oder Malzextrakt (ist auch Zucker) in fast jedem Brot – selbst im Mischbroten. Erst das gefühlt 29587348957ste Brot ist ein GlücksVolltreffer.
Nach einer Recherche im Internet erfahre ich: Zucker ist ein unglaublich billiger “Füllstoff” und wird deshalb auch in Lebensmittel hineingepumpt, die ohne Zucker mindestens genau so gut wären.

“Man muss sich ja auch mal was gönnen”
, denke ich mir und mache mich auf die Suche nach dem Knabberregal. Mitnehmen konnte ich dort leider nichts, denn in jeder Zutatenliste von Chips und anderen Knabbereien ist mindestens eine Zuckerart versteckt.
Ich stelle fest: Wenn ich diese Woche nicht zum Großteil damit verbringen will, Zutatenlisten zu studieren, dann helfen mir nur frische Zutaten und selbst Hand anzulegen.

Ich muss zugeben: Ich hab den Zucker gar nicht so sehr vermisst.
Mandeln, schnittfester Mozzarella und Butterkäse haben sich schnell als guter Ersatz für Kekse & Co herausgestellt und als der Zuckerhunger ein mal ganz groß wurde, habe ich mich mit einem Glas zuckerfreier Erdnussbutter aus dem Reformhaus begnügt. Die zweite Frage, ob es mir schwer fallen würde, sei also beantwortet mit: Es war leichter als gedacht.

Aber hat es mir nun gut getan? Kann ich eine Veränderung feststellen?
Ich denke, diese Fragen kann ich beide mit “Ja” beantworten. Am ersten Tag hat mir meine Schokolade am Nachmittag noch gefehlt, aber es hat sich ganz schnell eines herauskristallisiert: Ohne Zucker arbeitet mein Körper nach einer kurzen Eingewöhungsphase viel runder.
Wenn der Blutzuckerspiegel konstant bleibt (und der wird eben durch Schoki, Kuchen und die anderen üblichen Verdächtigen auf Achterbahnfahrt geschickt), kann ich “Appetit” und “Hunger” viel besser unterscheiden. Außerdem kann ich ein Sättigungsgefühl feststellen, dass sonst gerne erst dann bei mir ankommt, wenn ich schon weit über Maß gegessen habe.
Insgesamt fühle ich mich nach einer Woche ohne Zucker in allen Bereichen ausgeglichener – auch Heisshunger konnte ich bis auf die ersten 2 Tage nicht feststellen.

Und weil ich ja der Meinung bin, dass man sich auch mal was gönnen muss, gibt es heute endlich mal wieder etwas Süßes. Aber auch das ganz ohne industriellen Zucker oder synthetische Zuckeraustauschstoffe!

Das Rezept für den cremigen Erdnussbutterkakao habe ich von “Katharina kocht.” mitgebracht und nach meinem Geschmack adaptiert. Wenn ihr euch für eine zuckerfreie Ernährung, Hintergründe etc. interessiert, kann ich euch ihren Blog nur ans Herz legen!

Cremiger Erdnussbutterkakao - kuechenchaotin.de

Cremiger Erdnussbutterkakao

Rezept für 1 großen Becher
300ml Milch
2 gestrichene EL (Back-)Kakaopulver
3 gestrichene EL zuckerfreie Erdnussbutter
2 TL Reissirup
1 Prise Salz

Die Milch in einem kleinen Topf erhitzen und das Kakaopulver mit einem Schneebesen einrühren. Anschliessend die Erdnussbutter, den Reissirup und das Salz hinzugeben und alles für 2-5 Minuten köcheln lassen – je länger es köchelt, desto dicker und cremiger wird der Kakao.
In einen großen Becher oder ein großes Glas fülen.

Fertig!

Cremiger Erdnussbutterkakao - kuechenchaotin.de

Könnt ihr euch das vorstellen? Zuckerfrei?

Guten Appetit!
Mia

P.S.: Auch in Zukunft wird es hier natürlich weiterhin ab und zu eine ordentliche Zucker-Butter-Schlacht á la Küchenchaotin geben. Was ich jedoch mitnehme, ist, dass ich im Alltag meinen Zuckerkonsum reduzieren werde – hin und wieder einem Stück Kuchen in Ehren will ich aber nicht verwehren.

Kindheitserinnerungen aus meiner Küche – Teil 1: selbstgebackene Yes-Törtchen

von Mia | Küchenchaotin

Jeder hatte in seiner Kindheit so eine Nascherei im Kühlschrank, von der er einfach nicht Finger lassen konnte. Und die die Mutti immer viel zu selten gekauft hat.
Für mich war es nicht die Milchschnitte und auch nicht der “Pingui” – nein!
Ich habe Yes-Torties geliebt. Kleine Torte, statt vieler Worte. Ihr wisst schon!
Nicht einmal der “Alkohol-Skandal” Ende der 90er konnte meine Liebe schwächen und nur das Produktionsende um die Jahrtausendwende konnte uns stoppen. Und als die Törtchen vom Markt waren, war ich wirklich traurig.

Heute gibts die Törtchen zwar wieder zu kaufen, aber für “Post aus meiner Küche” reicht ein einfacher Gang in den Supermarkt natürlich nicht aus. Miri von Miris Jahrbuch sollte natürlich selbstgemachte Yes-Torties aus meiner chaotischen Versuchsküche kriegen.

Ein passendes Rezept habe ich hier gefunden und nur leicht adaptiert.

Ich war übrigens so damit beschäftigt, das Paket für Miri auf den Weg zu kriegen, dass ich doch glatt vergessen habe, jenseits der Making-Of-Fotos noch ein schönes von dem fertigen Kunstwerk zu machen! Ups!

yes-torties-2

Wie auch immer. Ihr wollt auch? So gehts:

Yes-Törtchen

(Zutaten für 6 Törtchen)

Für den Teig
3 Eier (M)
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Pk Vanillezucker
30g Mehl
30g Haselnüsse, gemahlen
40g Speisestärke
2TL Backpulver
20g Kakaopulver
einige Tropfen Rumaroma

Für die Füllung
200g Zartbitterschokolade
200g Vollmilchschokolade
400ml Schlagsahne
4EL Aprikosenkonfitüre

Für den Guss
450g Zartbitter-Kuvertüre
30g weiße Kuvertüre
2EL Wasser

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Coffee-Cakes mit Haselnusscrunch – Liebe auf den zweiten Blick

von Mia | Küchenchaotin

Sonntagabend. Der Tatort ist vorbei. Ansonsten läuft wie immer: nichts. Nach einigem motivationslosen Hin- und Her-Zapping bleiben wir hängen. Bei der Promikocharena. Und Sara Nuru beim Dessert.
Es gibt Coffee-Cakes. “DIE kannst du mir mal machen!” sagt der tollste Kerl der Welt. “Kein Problem!”, denke ich. “Was Sara Nuru backen kann, das krieg ich ja wohl mit links hin!”

Pustekuchen.
Im Rezept steht zwar in der Zutatenliste “30g Kaffeepulver”, aber danach taucht es nie wieder auf. Hat sie das etwa einfach so reingetan? Kaffeepulver?
Ich wage den Versuch. Und es wird nix. Gaaaar nix! Beim Essen weiss ich, wie sich eine Kaffeemühle fühlen muss. Knirschknirschknirsch. Lange Gesichter. Bäh.

Doch das Rezept kriegt eine zweite Chance. Dieses Mal abgewandelt. Und niemand darf probieren. Nur für mich. Hätt’ ich doch nur mehr gemacht! Denn meine Version war wirklich lecker!

Coffee-Cakes mit Haselnusscrunch

Coffee-Cakes mit Haselnusscrunch

Zutaten für 4 Kaffeetassen

Für die Coffee-Cakes
95g Butter
145g brauner Zucker
2 Eier
80g Mehl
1/2 TL Backpulver
40g Kakaopulver
2 TL Instantkaffee
etwas Puderzucker zum Garnieren

Für den Haselnusscrunch
8-10 Hartkaramellen (z.B. Werther’s Original)
50g gehackte Haselnüsse

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