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Homemade Haselnuss-Schokoaufstrich – mit 5 Zutaten zum Schokoglück

von Mia | Küchenchaotin

Was soll ich sagen? Es gibt da diesen Schokoaufstrich – und ich weiss, dass ihr wisst, von welchem ich spreche – den liebe ich heiß und innig. Und nur für den Fall, dass ihr euch fragt: Getoastetes Brot, dicke Schicht, ohne Butter. Aber, wenn’s ganz schlimm ist, gern auch mal mit dem Löffel!

Wie kriege ich jetzt den Schwenker zu meinem Rezept für einen Haselnuss-Schokoaufstrich? Ich weiss es nicht. Ich habe nicht versucht, es besser zu machen, als meinen Lieblingsaufstrich. Wirklich nicht! Denn besser geht manchmal gar nicht.
Ich habe versucht, es anders zu machen. Ich habe versucht, es ein bisschen gesünder und ein kleines bisschen weniger süß zu machen. Und was dabei herausgekommen ist, gefällt mir!

Ich bin ja ein Fan davon, zu wissen, was so in meinem Essen drin ist und die Zutaten für diesen Aufstrich lassen sich an einer Hand abzählen, denn es sind genau 5. Und sobald die Haselnüsse “geschält” sind, geht es wirklich blitzschnell und kinderleicht. Voraussetzung: Ihr braucht einen Mixer mit viel Power, denn Nüsse sind harter Tobak für die meisten Motoren!

Haselnuss-Schokoaufstrich - www.kuechenchaotin.de

Homemade Haselnuss-Schokoaufstrich

150 g Haselnüsse
4 gehäufte EL Puderzucker
3 gehäufte EL Backkakao
1 Päckchen Vanillezucker
ca. 50 ml Haselnussmilch

Den Ofen auf 200°C vorheizen und die Haselnüsse auf einem Backblech ca. 8 Minuten rösten. Die Nüsse im Anschluss abkühlen lassen und die braune “Haut” abrubbeln.
In einem leistungsstarken Mixer die Haselnüsse mit dem Puderzucker, dem Kakao, dem Vanillezucker und der Hälfte der Haselnussmilch so lange pürieren, bis die Masse sehr cremig ist (ca. 2 Minuten). Nach Belieben weiter Haselnussmilch in den laufenden Mixer geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Anschließend in einer sauberes Schraubglas füllen

Fertig!

Haselnuss-Schokoaufstrich - www.kuechenchaotin.de

Wenn ihr keine Haselnussmilch nehmen wollt (auch, wenn ich es WIRKLICH empfehle!), könnt ihr stattdessen auch normale Milch verweden. Das verkürzt die Haltbarkeit aber vermutlich! Das letzte Glas des Aufstriches hat hier 4 Tage überlebt und ich konnte keine Veränderung dabei feststellen.

Guten Appetit,
Mia

Schoko-Gewürz-Kuchen – und der Zauber des Kaffees

von Mia | Küchenchaotin

Wenn jemand “Jacobs Kaffee” sagt, dann taucht in meinem Kopf sofort ein Bild auf: Lange, reich gedeckte Kaffeetafeln, eine blubbernde Kaffeemaschine, liebe Menschen, gesellige Runden und ich als kleines, freches Mädchen mittendrin. Zwar gab es den Kaffee damals noch nicht für mich, aber den Geruch habe ich schon immer geliebt und er wird für immer mit schönen Erinnerungen verbunden sein. Kennt ihr das, wenn ein Geruch, ein Bild, ein Produkt Kindheitserinnerungen weckt? Ich liebe das.

Gewuerzkuchen - Jacobs-2

Heute bin ich groß, den Kuchen backe ich gern selbst und der Kaffee landet auch in meinem Tässchen. Als Jacobs fragte, ob ich den “Zauber” der neuen Kaffesorten entdecken möchte, war ich sofort dabei und antwortete: “Aber bitte mit Sahne Kuchen!”. Für mich der perfekte Anlass, einen schönen Nachmittag mit lieben Menschen, einem leckeren Kuchen und gutem Kaffee (zu dem komme ich noch detailliert weiter unten!) zu verbringen. Vielleicht ist ja diese sofortige Assoziationskette genau der “Zauber” von dem Jacobs spricht? Mein ganz persönlicher ist es auf jeden Fall.

Jacobs Key-VisualEntdecke den Zauber! Bild: (C) Jacobs

Ich habe mir die Sorte “Lungo Fondo” vorgenommen und zusätzlich dazu ein Küchlein kredenzt, dessen Geschmack sich prima mit dem Kaffee ergänzt. Das Rezept verrate ich euch heute hier!

Schoko-Gewürz-Kuchen

250 g weiche Butter
130 g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
170 g Mehl
130 g gemahlene Haselnüsse
1 Päckchen Backpulver
5 EL Backkakao
1/2 TL gemahlene Nelke
1/2 TL gemahlener Piment
1 TL Zimt
1 TL gemahlener Kardamom
1 Prise Muskat
3 EL Milch
+etwas Butter für die Form

Gewuerzkuchen - Jacobs-3

Den Backofen auf 175°C vorheizen.
Eine kleine Form (20 cm) mit etwas Butter fetten.
Die Butter mit den beiden Zuckerarten schaumig schlagen. Anschließend nacheinander das Salz, die Eier, den Kakao und die Gewürze hinzugeben.
Das Backpulver mit dem Mehl vermischen und abwechseln mit der Milch zum Teig geben, bis alles glattgerührt ist.
Der Kuchen muss nun ca. 50-60 Minuten backen und anschließend komplett auskühlen.
Mit Puderzucker bestreut servieren.

Fertig!

Und wie ist er nun?

Gewuerzkuchen - Jacobs-4

Der neue Kaffee von Jacobs kommt portioniert in Kapseln aus Plastik daher und ist deshalb auch dann noch frisch und vollmundig, wenn er schon ein bisschen im Schrank gelegen hat – was ich durchaus praktisch finde, denn ein ganzes, großes Paket ist für einen kleinen Haushalt ja doch eine ganze Menge und das Pulver verliert schnell sein Aroma.
Dass jede einzelne der 10 Kapseln in einem Paket noch zusätzlich eingeschweißt ist, kann ich zwar nicht unbedingt befürworten, soll sicherlich aber auch dem Schutz des Aromas dienen.
Bei der Zubereitung kann man nichts verkehrt machen, denn die erledigt praktischerweise die Maschine von ganz allein. Da muss niemand mehr überlegen, wie viele Löffel Kaffee benötigt werden, damit er perfekt wird.
Und der Kaffee, der herauskommt, ist, was das Aroma angeht, echt gut! Vollmundig und genau richtig für meinen Geschmack.
Außerdem sehr praktisch: Auf der Verpackung kann man den “Stärkegrad” des Kaffees ablesen! Wer es nicht so stark mag, der greift wohl eher wie ich zu einem “Lungo Fondo” mit der Stärke “7”. Ein guter MIttelweg ist die Sorte “Lungo Magnifico” mit Stärke “8”,  während die echten Koffeeinjunkies unter uns eine gute Wahl mit dem “Espresso Ristretto” und der Stärkestufe “10” treffen.

Gewuerzkuchen - Jacobs

Und damit ihr nicht auf dem trockenen Sitzen müsst: Auf der Jacobs-Zauber-Seite könnt ihr ein Probierset der neuen Sorten anfordern und ganz nebenbei richtig tolle Preise abstauben. Der Hauptpreis sind übrigens 3 zauberhafte Reisen zum Lantern-Festival in Neuseeland!
Huscht schnell hierher und macht mit!

Guten Appetit,
Mia

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Jacobs – meine Meinung wurde jedoch zu keinem Zeitpunkt beeinflusst.

 

Schokoladenkuchen mit Erdnussbutterguss – Sonntagsliebe

von Mia | Küchenchaotin

Manchmal braucht es nicht viele Worte. Deswegen schreibe ich hier jetzt erst mal einfach nur: Schokoladenkuchen mit Erdnussbutterguss.
Scho-ko-la-den-ku-chen mit Erd-nuss-but-ter-guss! Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen!

Allein die Vorstellung hat mich fast wahnsinnig gemacht. Schoko-Erdnussbutter ist sowieso eine meiner absoluten Lieblingskombinationen, aber das Ding hier toppt alles. Schokoladenkuchen mit Erdnussbutterguss. Ich bin total verknallt!

Nachdem die fixe Idee sich bei mir breitgemacht hatte, war nicht allzu viel Zeit zum experimentieren. Mein Schokoladenkuchen ist abgewandelt von diesem Rezept von Zucker Zimt und Liebe und die Idee, Erdnussbutter in den Guss zu schummeln, kommt aus einer langen Pinterest-Nacht.

Seid ihr bereit?

Schokoladenkuchen mit Erdnussbutterguss - www.kuechenchaotin.de

Schokoladenkuchen mit Erdnussbutterguss

Für den Kuchen
250g weiche Butter
130g Zucker
2TL Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
300g Mehl
4TL Backpulver
5EL Backkakao
3EL Milch
+etwas Butter für die Form

Für den Guss
100g Puderzucker
1 EL Milch
2 “gehäufte” EL cremige Erdnussbutter

Schokoladenkuchen mit Erdnussbutterguss - www.kuechenchaotin.de

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Ein cremiger Erdnussbutterkakao – und ein Bericht über eine Woche “zuckerfrei”

von Mia | Küchenchaotin

Heute, meine Lieben, gibt es eine Premiere: Ein zuckerfreies Sonntagssüß.


 

Doch zuerst möchte ich euch von meiner letzten Woche erzählen. Denn ich habe letzte Woche etwas getan, was ich lieber nicht an die große Glocke hängen wollte, weil ich Angst hatte, es nicht durchzuhalten: Ich habe eine Woche lang Zucker gemieden.
Das bedeutet im Klartext: kein Kristallzucker, kein brauner Zucker, kein Rohrohrzucker, kein Puderzucker (….) …ihr wisst, schon, was ich alles meine!
Aber auch: keine Fructose jenseits von echtem Gemüse, keine Sirupverschnitte, kein Honig, keine chemischen Zuckeraustauschstoffe. Und das ganze nicht nur “offensichtlich”, sondern auch die versteckten Süßlinge in fertigen Lebensmitteln und Gerichten etc. pp.
Ihr merkt schon: Das Ziel war hoch gesteckt.

Klingt verrückt? Ist aber so.
Die Idee gab es schon seit einiger Zeit. Ausschlaggebend war der Kontakt zur lieben Katharina von “Katharina kocht.“, die Zucker schon seit langer Zeit aus ihrem Leben gestrichen hat. Bei der The Hive-Konferenz in Berlin hatten wir viel Spaß und fortan musste ich immer wieder auf ihr “Projekt zuckerfrei” schielen, dass einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat und eine gute Vorbereitung auf die letzte Woche war.
Zuckerfrei und Spaß dabei? Geht!

Warum ich dem Zucker entsage?
Es gab zwei Hauptgründe: Ich wollte sehen, ob es mir gut tut und/oder ob es mir schwer fällt.
Und so habe ich letzten Sonntagabend alle Zuckerarten, Süßigkeiten, Schokolade und alle Produkte, die “versteckten” Zucker enthalten in ein Kistchen gepackt und in den Keller gestellt. Aus den Augen, aus dem Sinn! Wir kennen das doch alle.

Am Montag der Schock.
Toast ohne Nutella? Mist, in der Erdnussbutter ist ja auch Zucker. Und was sehe ich da? Toast enthält ebenfalls Zucker. Zucker im Brot? Im Ernst? Da muss ich doch eine Ausnahme erwischt haben!

Der Gang in den Supermarkt steigert die Entrüstung jedoch nur.
Zucker in Tomatensoße, in allen Fertiggerichten des Regals, in allen vegetarischen Aufstrichen – selbst die “mit ohne Frucht”.
Zucker in Konserven und Gemüse aus dem Glas.
Von den Milchprodukten muss ich gar nicht anfangen oder? Alles, in irgendeiner Form Geschmack bekommen hat, enthält auch? Genau. Zucker.
Ich habe sogar einen Frischkäse (und ich spreche nicht von “Erdbeerkäse”) in die Finger gekriegt, der Zucker auf der Zutatenliste hatte.
Das Vorhaben, ein Brot und Käse zu kaufen, scheitert fast, denn: Zuckersirup oder Malzextrakt (ist auch Zucker) in fast jedem Brot – selbst im Mischbroten. Erst das gefühlt 29587348957ste Brot ist ein GlücksVolltreffer.
Nach einer Recherche im Internet erfahre ich: Zucker ist ein unglaublich billiger “Füllstoff” und wird deshalb auch in Lebensmittel hineingepumpt, die ohne Zucker mindestens genau so gut wären.

“Man muss sich ja auch mal was gönnen”
, denke ich mir und mache mich auf die Suche nach dem Knabberregal. Mitnehmen konnte ich dort leider nichts, denn in jeder Zutatenliste von Chips und anderen Knabbereien ist mindestens eine Zuckerart versteckt.
Ich stelle fest: Wenn ich diese Woche nicht zum Großteil damit verbringen will, Zutatenlisten zu studieren, dann helfen mir nur frische Zutaten und selbst Hand anzulegen.

Ich muss zugeben: Ich hab den Zucker gar nicht so sehr vermisst.
Mandeln, schnittfester Mozzarella und Butterkäse haben sich schnell als guter Ersatz für Kekse & Co herausgestellt und als der Zuckerhunger ein mal ganz groß wurde, habe ich mich mit einem Glas zuckerfreier Erdnussbutter aus dem Reformhaus begnügt. Die zweite Frage, ob es mir schwer fallen würde, sei also beantwortet mit: Es war leichter als gedacht.

Aber hat es mir nun gut getan? Kann ich eine Veränderung feststellen?
Ich denke, diese Fragen kann ich beide mit “Ja” beantworten. Am ersten Tag hat mir meine Schokolade am Nachmittag noch gefehlt, aber es hat sich ganz schnell eines herauskristallisiert: Ohne Zucker arbeitet mein Körper nach einer kurzen Eingewöhungsphase viel runder.
Wenn der Blutzuckerspiegel konstant bleibt (und der wird eben durch Schoki, Kuchen und die anderen üblichen Verdächtigen auf Achterbahnfahrt geschickt), kann ich “Appetit” und “Hunger” viel besser unterscheiden. Außerdem kann ich ein Sättigungsgefühl feststellen, dass sonst gerne erst dann bei mir ankommt, wenn ich schon weit über Maß gegessen habe.
Insgesamt fühle ich mich nach einer Woche ohne Zucker in allen Bereichen ausgeglichener – auch Heißhunger konnte ich bis auf die ersten 2 Tage nicht feststellen.

Und weil ich ja der Meinung bin, dass man sich auch mal was gönnen muss, gibt es heute endlich mal wieder etwas Süßes. Aber auch das ganz ohne industriellen Zucker oder synthetische Zuckeraustauschstoffe!

Das Rezept für den cremigen Erdnussbutterkakao habe ich von “Katharina kocht.” mitgebracht und nach meinem Geschmack adaptiert. Wenn ihr euch für eine zuckerfreie Ernährung, Hintergründe etc. interessiert, kann ich euch ihren Blog nur ans Herz legen!

Cremiger Erdnussbutterkakao - kuechenchaotin.de

Cremiger Erdnussbutterkakao

Rezept für 1 großen Becher
300ml Milch
2 gestrichene EL (Back-)Kakaopulver
3 gestrichene EL zuckerfreie Erdnussbutter
2 TL Reissirup
1 Prise Salz

Die Milch in einem kleinen Topf erhitzen und das Kakaopulver mit einem Schneebesen einrühren. Anschließend die Erdnussbutter, den Reissirup und das Salz hinzugeben und alles für 2-5 Minuten köcheln lassen – je länger es köchelt, desto dicker und cremiger wird der Kakao.
In einen großen Becher oder ein großes Glas füllen.

Fertig!

Cremiger Erdnussbutterkakao - kuechenchaotin.de

Könnt ihr euch das vorstellen? Zuckerfrei?

Guten Appetit!
Mia

P.S.: Auch in Zukunft wird es hier natürlich weiterhin ab und zu eine ordentliche Zucker-Butter-Schlacht á la Küchenchaotin geben. Was ich jedoch mitnehme, ist, dass ich im Alltag meinen Zuckerkonsum reduzieren werde – hin und wieder einem Stück Kuchen in Ehren will ich aber nicht verwehren.

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