Getaggte Posts ‘Käse’

Ziegenkäse-Quiche mit Rosmarin – Soulfood vom Feinsten

von Mia | Küchenchaotin

Letztens bekam ich endlich die Gelegenheit, mit ein paar anderen Bloggern aus Hamburg und Umgebung das Métropolitain – Café Français in Hamburg unsicher zu machen.
Dank der tollen Organisation von Elodie von “Madame Love” öffneten Ulrike und Melody nach dem eigentlichen Ladenschluss noch ein mal die Türen für uns und wir durften uns einen schönen Abend mit leckerem Essen machen.
Zwischen der Vorspeise – einer feurigen Kürbissuppe mit Ingwer – und der Nachspeise – eine großartige Macaron-Auswahl – bekamen wir mein eigentliches Highlight des Abends serviert: Eine Ziegenkäse-Quiche.
Gleich nach dem ersten Bissen war es komplett um mich geschehen.
Ein schneller Eintrag ins Notizbuch: “Ziegenkäse-Quiche! Unbedingt nachmachen!” und weitergenießen.

Nachdem ich zwei komplett unterschiedliche Ansätze ausprobiert habe, kann ich euch nun meinen eigenen Favoriten vorstellen: Ziegenkäse-Quiche mit Rosmarin a la Küchenchaotin. Für mich ein ganz großer Soulfood-Stern! Lasst es euch schmecken!

Ziegenkäse-Quiche - www.kuechenchaotin.de

Ziegenkäse-Quiche

Rezept für eine 20cm-Form

für den Boden
125g Butter (kalt!)
200g Mehl
1 Ei (L)
etwas Salz

für die Füllung
XXX kleine Ziegentaler (z.B. Picandou)
2 Eier + 1 Eigelb
200g Creme Fraiche
150ml Sahne
2 Zweige frischer Rosmarin, fein gehackt
1 1/2 handvoll geriebener Käse (z.B. Emmentaler)
Salz und Pfeffer

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“Stiftung Chaosküchen-Test” – der Hotpan und ein Orangen-Minz-Risotto

von Mia | Küchenchaotin

Heute stelle ich euch eine neue Kategorie auf meinem Blog vor: nämlich “Stiftung Chaosküchen-Test”. Hier werde ich euch in Zunkunft hin und wieder ein Produkt vorstellen, dass ich auf Herz und Nieren getestet und zu dem ich mir eine Meinung gebildet habe.

Es ist schon ein bisschen her, da klingelte der Postmann und brachte mir ein Paket aus der Schweiz von der Firma “Kuhn Rikon“.
Kuhn Rikon ist ein Familienunternehmen, das großen Wert auf Qualität und Effizienz beim Kochen legt. Neben hochwertigen Töpfen und Pfannen findet man u.a. tolle Messer und andere Küchenhelfer im Produktsortiment – teilweise auch in trendigen, quietschbunten Farben. Ich durfte ein Küchenmesser, ein “Kürbismesser” und den “Hotpan” aus ihrem Sortiment testen.

Paket von Kuhn Rikon

Zu den Messern habe ich nicht viel zu sagen, außer: Ich hatte noch nie so ein scharfes Messer in den Händen! Das heisst aber auch nicht viel, denn bisher konnte ich kein Profimesser mein Eigen nennen.

Den Hotpan habe ich genauer unter die Lupe genommen.

Das Prinzip kurz erklärt

Der Hotpan besteht aus einem Topf und einer farbigen Isolierschüssel. Die Speise wird in dem Topf ohne Fett und ggf. mit Wasser nur sehr kurz mit Deckel erhitzt und dann in die Schüssel gestellt. Die Schüssel hält die Speisen (bis zu 2 Stunden!) warm. Über den Deckel fliesst der Eigensaft zum Essen zurück und es gart schonend und ohne Herd weiter. “Softgaren” nennt sich diese Prozedur. Gemüse, Reis, Fleisch… Der Hotpan soll alles gar kriegen und vor dem Verkochen schützen. Mit ganz viel Energie- und Aufmerksamkeits-Ersparnis, denn tun muss man währendessen nichts. Nur warten.

Und das soll funktionieren?

Im Lieferumfang enthalten: Eine Tabelle mit Lebensmitteln und einer genauen Zubereitungsanweisung. Wie groß sollen die Stückchen sein? Wie viel Wasser wird gebraucht? Wie lange bleibt das ganze auf dem Herd? Und wie lange in der Warmhalteschale, bis es gar ist?
Beispiel: Ein Hotpan voller Brokkoli, der in 2cm-Röschen geteilt ist, soll mit 5dl Wasser für 5 Minuten auf dem Herd köcheln und dann 10 Minuten in der Schüssel ruhen. Dann soll er gar sein.

Ja und? Funktioniert’s denn nun?

Zuerst getestet habe ich: Brokkoli, Kartoffeln und Reis.
Beim Brokkoli war ich sehr begeistert. Ich habe einen halben Hotpan voller 2cm-Röschen mit 50ml Wasser auf den Herd gestellt, gewartet, bis ein Dampffähnchen aufsteigt und sich der Deckel problemlos drehen lässt, habe es so 5 Minuten köcheln lassen und dann den Topf für 10 Minuten in die Schüssel gestellt. Das Ergebnis: Knackiger, sattgrüner Brokkoli. Ganz leicht knackig. So, wie er sein soll.
Auch der Reis wurde perfekt.
Einzig und allein meine Kartoffeln hatten noch Biss. Das kann ich nicht ausstehen. In der Anleitung steht jedoch auch, dass die Garzeiten stark von Beschaffenheit, Frische und Qualität der Lebensmittel abhängt – mit ein paar Minuten mehr wären sie vielleicht genau richtig gewesen.

Der Härtetest

Zusätzlich zum Hotpan habe ich das passende Kochbuch bekommen. Es heisst “Ganz schön ausgekocht” und ist voller Rezepte speziell für den Hotpan.
Was mir gleich auffällt: Es gibt erstaunlich viele Risotto-Rezepte.
Aber Risotto ohne Rühren? Das kann ich mir nicht vorstellen!

Ein passendes Rezept für den Härtetest war schnell gefunden. Es ist eine leicht adaptierte Version des “Orangen-Pfefferminz-Risotto”-Rezepts aus dem Hotpan-Kochbuch. Übrigens: Funktioniert garantiert auch in “normal”. Mit der altbewährten Technik: Immer ein bisschen Flüssigeit zugeben und rühren, rühren, rühren.

Risotto aus dem Hotpan-2

Orangen-Minz-Risotto

Zutaten (für 4 Portionen)

10g Butter
1/2 Schalotte
240g Risottoreis (Arborio)
600 ml Orangensaft
50ml Sahne
6 Minzblätter
60g Mascarpone
20g frischer, geriebener Parmesan
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Die Butter im Hotpan zerlassen. Den Reis darin kurz glasig andünsten. Mit dem Orangensaft und der Sahne ablöschen und alles auf kleiner Flamme für ca. 1 Minute köcheln lassen. Nun für ca. 30 Minuten in der Wamhalteschale softgaren lassen.
Währenddessen die Minzblätter kleinschneiden. Vor dem Servieren die Mascarpone und den Parmesan unterziehen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Minze garnieren.

Fertig!

Wer das ganze ohne Hotpan probieren möchte, gibt den Orangensaft einfach nach und nach zum Reis und rührt dabei fortwährend. Zum Schluss die Sahne, die Mascarpone und den Parmesan unterrühren, abschmecken und mit Minze garniert servieren.

Und wie sieht’s aus im Topf?

Der Reis ist gar und schwimmt nicht mehr in Flüssigkeit. Das Risotto schmeckt mir und die Konsistenz ist erstaunlich gut dafür, dass es überhaupt nicht gerührt worden ist. Natürlich ist es nicht das “pefekte Risotto” – die Konsistenz erinnert eher ein bisschen an Milchreis, aber hin und wieder an faulen Tagen ist das sicherlich eine Alternative!

Risotto aus dem Hotpan

Mein Fazit

Contra: Vor dem Kochen muss man sich immer wieder die Tabelle vorholen. Sicherlich wird man bei regelmäßiger Benutzung irgendwann die Angaben aus dem Kopf kennen, doch am Anfang ist es ziemlich lästig.
Außerdem wurde mir (wenn auch nur ein mal) das Essen – die Kartoffeln – nicht gar. Dass man Zwischendurch den Garprozess nicht überprüfen kann ist eine kleine Schwachstelle.

Pro: Im Großen und Ganzen ist der Hotpan ein tolles Teil. Er spart Energie (angeblich ganze 60%!) und das Essen behält ein tolles Aroma. Und verkocht ist dabei nichts.
Während das Essen “softgart” kann man sich anderen Dingen widmen und muss sich keine Gedanken machen.
Außerdem finde ich ihn ausgesprochen hübsch anzusehen!

Risotto-Woche

1. “How to” Risotto
2. Rote-Bete-Risotto
3. Orangen-Minz-Risotto und ein Test
4. süßes Risotto

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Eine kleine Anmerkung zum Schluss: Der Hotpan wurde mir zwar von Kuhn Rikon zur Verfügung gestellt, meine Meinung wurde davon jedoch nicht beeinflusst.

Kürbisquiche – so gut, dass man gar nichts davon abgeben möchte

von Mia | Küchenchaotin

Seit Monaten mein Hauptnahrungsmittel: Kürbis. Wir haben jetzt Januar, aber mein Kürbiskonsum lässt kaum nach. Schön, dass man noch Butternuts und Hokkaidos findet! Dass ich noch nicht orange angelaufen bin, grenzt an ein Wunder.

Ich hatte schon vor ein paar Monaten erwähnt ,dass ich an einer tollen Aktion von Milram teilnehmen durfte: Das Milram-Bloggerkochbuch. Hierfür wollte ich gerne eine Vorspeise, eine Hauptspeise und eine Nachspeise (die ich euch schon verraten habe: Die karamellisierten Feigen auf Joghurt) produzieren. Die Vor- und Nachspeise waren ziemlich schnell klar, doch mit der Hauptspeise habe ich gehadert. Es muss einfach etwas mit Kürbis sein, aber alle mir bekannten Kürbisgerichte sind fast frei von Milchprodukten und kommen deshalb nicht in Frage.
Und dann kam es, wie es so oft bei mir kommt: Ich liege nachts wach, kann nicht mehr so recht schlafen und auf einmal ein Geistesblitz. Kürbisquiche! Mit Curry!
Da mein Notizbuch für solche Fälle immer auf dem Nachtschränkchen liegt, war meine Idee schnell festgehalten und ich machte mich ans Testkochen.
Nicht einmal, nicht drei mal. Öfter. Vorerst werde ich wohl keine Kürbisquiche mehr essen – aber diese Variante kann ich uneingeschränkt empfehlen!


Kürbisquiche

Kürbis-Curry-Quiche

(Zutaten für eine 26cm-Form)

für den Boden
125g MILRAM “gute Butter” (kalt!)
200g Mehl
1 Ei (L)
etwas Salz

für den Belag
1 EL Milram “gute Butter”
400g Hokkaido-Kürbis
3 Schalotten
1 Knoblauchzehe
2 TL Curry
200g MILRAM ”frischer Schmand”
1 Pkt  MILRAM Käse (Burlander, in Scheiben abgepackt)
3 Eier
Salz und Pfeffer
1 Hand voll Kürbiskerne

Die Zutaten für den Boden rasch zu einem Teig verarbeiten und für mindestens eine Stunde zum Ruhen in den Kühlschrank legen.

Währenddessen die Schalotten schälen und fein hacken. Den Kürbis waschen, die Kerne entfernen und in kleine Stücke schneiden.

1 EL Butter in eine großen Pfanne zerlassen. Die Schalotten darin anbraten und den Kürbis hinzugeben. Die Pfanne abdecken und den Kürbis auf kleiner Flamme weiterbraten lassen, bis er gar (weich) ist. Zum Schluss das Curry dazugeben und kurz anrösten lassen.
Den Käse fein hacken. Zusammen mit dem Schmand, den Eiern und Salz und Pfeffer zu einer Art Soße verrühren. Den gegarten Kürbis unterrühren.

Für den Boden den Teig aus dem Kühlschrank Stück für Stück in eine 26-cm Springform drücken. Außer dem Boden noch einen ca. 2 cm hohen Rand formen und  alles mehrmals einstechen.
Die Kürbis-Schmand Mischung auf den Boden geben, die Quiche mit einigen Kürbiskernen bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C für 30-40 Minuten backen.

Fertig!

Kürbisquiche

Die Kürbisquiche schmeckt warm und kalt und mehrere Tage lang. Ich bestreue sie mit einigen Kürbiskernen, das macht das Kürbiserlebnis noch besser.

Guten Appetit,
Mia

Kulinarisches Kino auf der Couch – Hot-Chili-Cheese-Dip

von Mia | Küchenchaotin

Wir kennen sie alle: Traumpaare. Angelina und Brad, Miss Piggy und Kermit, Edward und Bella, Liebeskummer und Bridget Jones, Fußball und Bier oder Pommes und Mayo. Für mich gehört außerdem dazu: Nachos und scharfe,warme Käsesoße. Ihr wisst schon. Die aus dem Kino!
Längst haben mehrere große Firmen dieses Traumpaar für sich entdeckt und man kann beides auch im Supermarkt kaufen. Die Nachos sind dabei doch recht erschwinglich, doch die Cheese-Dip ist unverschämt teuer und einmal auf die Inhaltsliste geschaut, bekommt man schon Bauchschmerzen.

Doch nun komme ich und sage: Die geile (entschuldigt meine Wortwahl) Käsesoße aus dem Glas könnt ihr in nur 5 Minuten selber machen!  Sie schmeckt besser, ist günstiger und man weiss, was drin ist. Besser geht’s nicht!

HOT Chili-Cheese-Dip

Zutaten (für ein großes Dip-Schälchen)

250g Scheibletten-Käse (Cheddar!)
100ml Milch
50ml Sahne
1 rote Chilischote
1 Spritzer Zitronensaft
etwas Harissapulver

optional z.B.:
Paprikapulver
Essig
Muskat
Senf
… 

 

Den Scheibletten-Käse kleinschneiden und zusammen mit der Milch und der Sahne vorsichtig in einem Topf erhitzen. Der Käse soll nur schmelzen, nicht kochen!
Währenddessen die Chilischote fein hacken. Die Chilischote zusammen mit einem Spritzer Zitronensaft unterrühren. Außerdem das Harissapulver hinzufügen – Vorsicht! Das ist scharf!
Wer mag, kann etwas mit Paprikapulver, Senf oder Muskat herumprobieren. Mir schmeckt allerdings die Kombination Zitronensaft/Harissa am Besten. Der Zitronensaft kann problemlos durch einen Spritzer Essig ersetzt werden.

Fertig!

Kulinarisches Kino auf der Couch! Besser kann ein gemütlicher Abend zu Hause doch gar nicht werden. Und wenn man erstmal seine Traummischung gefunden hat, gibt es garantiert nie wieder die Soße aus dem Glas!

Übrigens: In einem Schraubglas abgefüllt kann der Dip mindestens eine Woche im Kühlschrank aufbewahrt und in der Mikrowelle wieder erwärmt werden. Länger als eine Woche hat er bei mir noch nicht überlebt!

Guten Appetit,
Mia

Nachgemacht – Gnocchipfanne mit Feta

von Mia | Küchenchaotin

Bis vor einigen Monaten fand ich die Zeitschrift “Lecker” ziemlich doof. Ich kann nicht mal beschreiben, warum, aber ich mochte sie nicht und ich habe sie nie gekauft. Warum sich das inzwischen geändert hat, kann ich genauso wenig erklären, aber: Inzwischen landet sie fast jeden Monat in meinem Einkaufswagen und später zum Nachkochen in meiner Küche. Es gibt jedes Mal mindestens ein Rezept, dass ich unbedingt nachmachen will. So auch in der aktuellen Ausgabe: Die Gnocchi-Gemüsepfanne mit Fetadip.

Übrigens: Jahrelang dachte ich, ich mag keinen Feta. Gab es z.B. früher in der Schulkantine gebackenen Feta, habe ich lieber den Dönermann oder Bäcker meines Vertrauens aufgesucht.
Das, was ich bis dahin als Feta kannte (diverse Kuhmilch-Verschnitte in Salzlake), mag ich auch heute noch nicht essen, aber einen ECHTEN Feta hole ich mir ab und an gerne ins Haus.

Das heutige Rezept habe ich jedenfalls am ersten Abend, nachdem ich das Zeitschriftenregal geplündert habe, nachgekocht. Es gibt zwei Dinge, die ich besonders an ihm mag: Es hat wenige Zutaten – die mir alle schmecken – und es ist schnell fertig. Und es ist schnell weg! So schnell, dass ich beim ersten Mal nicht mal ein Foto davon machen konnte.
Am zweiten Tag habe ich es etwas abgewandelt. Die Milch war alle, also gab es Feta-Würfel statt Feta-Dip, was dem Genuss allerdings keinesfalls schmälert. Das gibt’s jetzt öfter!

Gnocchipfanne mit Feta

Zutaten (für 4 Portionen)

1 Pk Gnocchi aus dem Kühlregal (500g)
1 Zucchini (250g)
1 Pk Cherrytomaten (250g)
1 Pk original griechischer Feta (200g)
etwas Öl, Salz und Pfeffer

Etwas Öl in eine Pfanne geben und die Gnocchi anbraten, bis sie goldbraun werden. Die Zucchini waschen und in Scheiben schneiden und ca. 5 Minuten mitbraten, bis die Scheiben weich werden. Die Tomaten waschen, vierteln und kurz mitbraten. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und alles auf Tellern anrichten.
Den Feta in Würfel schneiden, in vier Teile teilen und über die Portionen geben. Schnell genießen!

Fertig!

Ich könnte mir die Gnocchipfanne auch gut mit einem Zitronen-Ricotta-Dip statt des Feta oder einfach mit einem Klacks Creme Fraiche vorstellen. Oder mit etwas Rosmarin. …oder auch ganz ohne alles.
Trotz der Gnocchi, die mir immer relativ schwer im Magen liegen, ist das Essen auf jeden Fall auch im Sommer für abends geeignet. Durch die Kombination mit der Zucchini und den Tomaten und das Weglassen einer schweren Soße ist es recht leicht bekömmlich!

Guten Appetit!
Mia

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