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Pasta mit roter Bete – kulinarische Herbstliebe

von Mia | Küchenchaotin

Eigentlich wollte ich schreiben, dass ich den Herbst von allein Jahreszeiten ganz besonders Liebe. Aber das ist nur die halbe Wahrheit, denn ich finde: jede Jahreszeit ist schön und hat ihre (kulinarischen) Vorzüge. Und ja, ich mag sogar den Winter, wenn ich mich mit einer großen Portion Comfort Food aufs Sofa kuscheln kann und mein Winterspeck mich wärmt.
Doch das Beste an Herbst, Winter und Frühling ist: Mein Lieblingsgemüse hat Saison und ich kann es verdrücken, so oft ich will.
Und mein Lieblingsgemüse ist von der eher unpopulären Sorte: Es ist die rote Bete. Der Schrecken aller Kinder und auch vieler Erwachsener.

Jahrelang kannte ich nur rote Bete aus dem Glas (liebevoll auch “roter Schrecken” genannt), die nun wirklich nicht so appetitlich ist. Meinen Geschmack trifft sie jedenfalls nicht. Doch mit den eigenen Händen, mit Liebe und den richtigen Zutaten zubereitet, ist rote Bete toll. Für mich. Und für viele andere auch! Wer noch nie rote Bete gegessen hat, der sollte vielleicht mit meiner rote Bete-Suppe starten. Oder eben das Rezept von heute!

Denn ich habe Pasta mit roter Bete mitgebracht. Und ich finde, Pasta setzt die Hemmschwelle, ein neues Lebensmittel zu probieren, sehr, sehr niedrig. Denn sie ist toll! Sie macht glücklich und allein der Gedanke an Nudeln zum Abendbrot lässt mich extra-produktiv in Richtung Feierabend arbeiten.

Und mal ganz ehrlich: Wer kann pinker Pasta widerstehen? Also ich nicht!

Pasta mit roter Bete - www.kuechenchaotin.de

Pasta mit roter Bete

Rezept für 2-3 große Portionen

2 große Knollen rote Bete
2 große Knoblauchzehen
1/2 Bio-Zitrone
4 getrocknete Tomaten
1 handvoll frische, gehackte Petersilie
gutes Olivenöl
Meersalz, Pfeffer
Pasta (Menge nach Hunger!)

Pasta mit roter Bete - www.kuechenchaotin.de

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Spinat-Feta-Strudel mit Joghurtsauce – Comfort Food

von Mia | Küchenchaotin

Wenn ich “Tiefkühlkost” sage, woran denkt ihr dann? Ich gebe zu: Ich denke immer als erstes an Fertigessen. Und die Assoziationskette führt weiter zu Pizza und anderen fettigen und eher nicht so gesunden Dingen, die hin und wieder mal den Weg ins Eisfach finden. Das ist natürlich erst mal nicht so toll.
Dabei tue ich der Tiefkühlabteilung unserer Supermärkte damit unrecht, denn: gerade bei Gemüse werden Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe durch das Schockfrosten in kürzester Zeit nach der Ernte geschützt. Ungesund ist was anderes!

Das schönste Beispiel: Spinat. Spinat verliert fast alle wertvollen Nährstoffe in Windeseile, sobald er vom Feld gepflückt wurde. Macht er sich frisch erst mal auf dem Weg zum (Super-)Markt, wo er vielleicht noch einige Tage liegt, um dann wahrscheinlich sogar noch zu Hause ein paar Tage auf seine Verarbeitung warten zu müssen, hat er endlich auf dem Teller angelangt einen Großteil seiner guten Stoffe verloren.
Natürlich gehen auch ein paar Nährstoffe beim Schockfrosten über die Wupper. Darf man aber z.B. der Stiftung Warentest glauben schenken, bleibt bei Blattspinat jedoch eindeutig mehr Gutes für den Körper übrig, als wenn nicht gefrostet wurde.
Auf ein paar Dinge sollte man jedoch achten: Die Kühlkette muss z.B. eingehalten werden. Eine Menge Tipps zum Einkaufen und zur Zubereitung von TK-Lebensmittel findet ihr hier.

Und weil ich sowieso leider so gut wie nie frischen Spinat bekomme (außer Babyspinat, denn für den habe ich seit meinem Spinatpesto einen verlässlichen Dealer aufgetan), greife ich gerade bei diesem Gemüse sowieso meistens in die Truhe. Und was ich dann damit mache? Zum Beispiel einen Spinat-Feta-Strudel! Das Rezept verrate ich euch heute!

Spinat-Feta-Strudel mit Joghurtsauce - www.kuechenchaotin.de

Spinat-Feta-Strudel mit Joghurt-Schnittlauch-Dip

Rezept für 1 großen Strudel

3 große Blätterteig-Blätter (TK)
700 g Blattspinat (TK)
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
200 g Feta
20 g Pinienkerne
200 g Schmand
200 g Joghurt
1 Bund Schnittlauch
1 kleines Ei
Salz + Pfeffer

Spinat-Feta-Strudel mit Joghurtsauce - www.kuechenchaotin.de

Den Blattspinat auftauen. Die Blätterteig-Blätter ca. 10 Minuten antauen lassen, überlappend aneinander legen und auf “etwas kleiner als Backblech”-Größe ausrollen. Zwiebeln und Knoblauch abziehen und in Würfel schneiden. Den Feta würfeln.
In einer Pfanne ohne Fett die Pinienkerne anrösten. Anschließend etwas Öl in die Pfanne geben und die Zwiebeln und den Knoblauch glasig andünsten. Den Blattspinat gut ausdrücken und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles zusammen einige Minuten durchschwenken.
Die Pfanne vom Herd nehmen und den Feta und die Pinienkerne hinzugeben und die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

1 EL Schmand auf den Blätterteig geben und verstreichen. Nun die Spinat-Feta Füllung länglich darauf geben. Erst die Enden einschlagen, denn den Strudel vorsichtig zu aufrollen.
1 kleines Ei verkleppern und den Strudel damit bestreichen. Bei 200°C im vorgeheizten Ofen für ca. 30 Minuten backen, bis der Strudel goldbraun ist.

Währenddessen den restlichen Schmand mit dem Joghurt verrühren. Den Schnittlauch in Röllchen schneiden und unterrühren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig!

Spinat-Feta-Strudel mit Joghurtsauce - www.kuechenchaotin.de

Und ihr? Wie steht ihr so zu Tiefkühlkost? Ich bin gespannt!

Guten Appetit,
Mia

 

Babyspinat-Pesto – Pastaliebe!

von Mia | Küchenchaotin

Ich glaube, die Welt teilt sich in zwei Lager: Spinatliebhaber und Spinathasser. Ich kenne jedenfalls kaum jemanden, der Spinat “ganz okay” findet.
Ich bin übrigens Team Spinat! Wenn es mich packt, kommt es schon mal vor, dass ich fast ein ganzes gut zubereitetes Kilo alleine verdrücke. Als Hauptmahlzeit!

Aber warum ist es eigentlich so schwer, an Babyspinat zu kommen? Oder liegt es an der Gegend, in der ich wohne? Gefühlt gibt es ihn fast nirgendwo.
Ich habe jedenfalls wirklich lange gesucht und endlich eine Quelle aufgetan. Denn ich liebe Babyspinat!

Meistens esse ich ihn im Salat. Doch dieses mal dachte ich mir: Wenn ich aus Basilikum, Rucola und sogar aus Pilzen Pesto machen kann, wieso dann nicht auch mit Spinat? Spinat als Sauce zur Pasta habe ich nämlich schon vor langer Zeit für mich entdeckt.

 Babyspinat-Pesto

Pasta mit Babyspinat-Pesto

Rezept für 3-4 Portionen

100 g frischer Babyspinat
3 EL Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
3 EL geriebener, frischer Parmesan
5-8 EL gutes Olivenöl
Salz und Pfeffer
Pasta

Babyspinat-Pesto

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Blitzschnelle Tomatentarte – “Mini Leckerbissen” in Topform

von Mia | Küchenchaotin

Es ist Tomaten-Zeit! Wenige Gemüsesorten sind so vielseitig, wie die roten Kugeln, die jetzt gerade wieder Hochsaison feiern. Sie schmecken im Salat, als Snack, als Sauce, gebacken, getrocknet und sogar als Süßspeise habe ich sie schon verarbeiten können. Gibt es etwas, was man mit Tomaten nicht anstellen kann? Ich bin mir nicht sicher!

Gerade bei EDEKA habe ich das wohl größte Tomaten-Sortiment entdecken können. Das liegt daran, dass EDEKA sein ganz eigenes Fruchtkontor hat und viel Wert auf Frische, Qualität und Vielfalt legt.
Es gibt hier Tomaten in groß und klein, in gelb, rot und schwarz und in den unterschiedlichsten Formen.
Welche Tomate man am besten wofür verwenden kann? Bisher habe ich da immer ganz schön wie der Ochs vorm Berg gestanden. Doch EDEKA weiß da Rat: Alle hauseigenen Tomaten haben neuerdings nicht nur zuckersüße Spitznamen, sie sind auch mit neuen Verpackungen und unterschiedlich gefärbten Stickern versehen, sodass die Entscheidung für die richtige Tomate viel leichter fällt.

Beispielsweise sind die kleinen Cherry-Rispentomaten, die von liebevoll „Naschperlen“ getauft worden, mit einem gelben Stickerchen versehen, der mir verrät, dass sie am besten zum Snacken geeignet sind, die Cocktail-Rispentomaten, die jetzt den Namen „Genusshappen“ tragen, haben einen grünen Sticker, der mir sagt, dass sie am besten für den Salat geeignet sind und die großen Pflaumentomaten, die von nun an „Big Stars“ gerufen werden wollen, zeigen mir mit ihrem roten Sticker, dass sie am besten zum Kochen geeignet sind.

In meinen Einkaufswagen ist jedenfalls eine Packung „Mini Leckerbissen“ gewandert, das ist der Tomatenkünstlername für Mini Rispentomaten, die als wahre Alleskönner gleich alle 3 Farben tragen dürfen. Soll heißen: Mit denen kann man machen, was man will und es wird immer gut!

Tomatentarte

Tomaten-Rosmarin-Tarte

Rezept für 9 Tarte-Stücke

2 Platten Blätterteig (TK)
6-8 Tomaten
40 g geriebener Parmesan
7 EL Olivenöl
3 Knoblauchzehen
2 Zweige frischer Rosmarin
1 Eigelb

Tomatentarte-4

Den Ofen auf 200 °C vorheizen.

Den Blätterteig nach Packungsanweisung auftauen und die beiden Platten nebeneinander auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen.
Beide zusammen so weit rechteckig ausrollen, dass der Teig fast ein ganzes Backblech bedecken kann.
Am Rand jeweils einen ca. 2 cm dicken Streifen abschneiden. Den Streifen dünn mit einem verklepperten Eigelb bestreichen und auf den Rand setzen.

Die Tomaten schneiden. Den gerieben Parmesan auf der Innenfläche des Rechtecks verteilen und komplett mit den Tomatenscheiben belegen.

Die Knoblauchzehen abziehen, fein würfeln und die Rosmarinnadeln abtrennen und hacken.
Beides zusammen mit dem Öl vermengen und über die Tomaten geben.

Den Rand der Tarte mit dem restlichen Eigelb dünn bestreichen und alles für ca. 20-30 Minuten im Ofen backen, bis der Rand schön hochgegangen und leicht braun geworden ist.

Fertig!

Tomatentarte-2 Tomatentarte-3

Und ich kann euch schon verraten: Nächsten Monat stehen bei EDEKA Blaubeeren auf dem Zettel! Das passende Rezept dazu bringt euch dann die liebe Nadine von Dreierlei Liebelei!

Was fangt ihr mit der Tomatenzeit an? Immer her mit euren Lieblingsgerichten!

Guten Appetit,
Mia

EDEKA O&G_Badge

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit EDEKA.

 

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