Getaggte Posts ‘Knoblauch’

Blitzschnell und superlecker – Hummus a la Mia

von Mia | Küchenchaotin

Manchmal habe ich abends einfach keine Lust, etwas Richtiges zu kochen. Und gerade im Sommer ist mir auch oft nicht nach etwas warmen, sondern nur nach einem schnellen „Alibi-Essen“, das folgende Kriterien erfüllen muss: Es darf nicht zu ungesund sein, muss den Magen ein bisschen füllen und muss ratzfatz auf dem Tisch stehen.
Hin und wieder ende ich mit Brot oder Brötchen mit Dip. Aber ich mag das!

Einer meiner Lieblingsdips: Hummus. Halbwegs gesund, superlecker und wirklich blitzschnell fertig! Zusätzlicher Pluspunkt: Hummus hält sich prima im Kühlschrank!
Das folgende Rezept ist nicht das Original (ich benutze z.B. Zitronensaft statt Limettensaft, weil der weniger herb ist), sondern an meinen Geschmack angepasst.

Hummus á la Mia

Zutaten (für 1 Weck-Glas)

1 Dose Kichererbsen (250g Abtropfgewicht)
2 Knoblauchzehen
2 TL Sesampaste
2 TL Olivenöl
1 Zitrone
Paprikapulver
Pfeffer

Die Kichererbsen abtropfen lassen und mit dem gehackten Knoblauch, der Sesampaste, dem Öl und einem Spritzer Zitronensaft gut durchpürieren, bis eine homogene Masse entsteht.
Anschliessend mit Pfeffer, Paprika und nach Belieben mit weiterem Zitronensaft abschmecken.

Fertig! 

Ansonsten? Ich mag Aioli (und alle andere Dips, durch die man eine unverschämte Knoblauchfahne bekommt), ich LIEBE Currysoße und jede Form von Käsesoße. Verratet ihr mir auch euren Lieblings-Dip?

Guten Appetit,
Mia

Freestyle-Kochen im Chaotenclub – Spaghetti mit Zucchinicreme

von Mia | Küchenchaotin

Der Sommer ist in Norddeutschland angekommen – Jippie! Ich krame meine Sommerkleidchen und die FlipFlops hervor und freue mich wie ein kleines Kind über die ersten Sommersprossen auf meinem Nasenrücken.

Wenn meine Mutter, meine kleine Schwester Lilly und ich aufeinandertreffen, dann gibt es immer Essen. Wir verwandeln die Küche gerne  in ein Schlachtfeld, aber was auf dem Teller landet, das schmeckt meistens ziemlich gut. Egal ob süß oder herzhaft: Essen ist Liebe!
Bei unserem letzten Treffen vor ein paar Tagen standen wir vor einer besonderen Herausforderung: Improvisationsküche! Wir wussten, dass wir etwas kochen wollen und wir hatten frisch gekaufte Gewürze… Aber viel mehr stand am Anfang auch gar nicht fest! Ein bisschen hiervon, vielleicht auch noch ein bisschen davon, noch einmal umrühren, kosten und weiterkochen – die Erwartungen waren niedrig und damit nicht schwer zu erfüllen. Aber das Ergebnis war bombastisch!

Leute, ab jetzt gibt es ganz sicher öfter Zucchinicreme zu Pasta!

Spaghetti mit Zucchinicreme

Zutaten (für ca. 4 Portionen)

500g Zucchini
2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
etwas Öl
100ml Brühe
ca. 120ml Sahne
1 handvoll (frischer!) geriebener Parmesan
1 handvoll Petersilie
1 handvoll Basilikum zum Garnieren
500g Spaghetti

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Die Zucchini vierteln und ebenfalls würfeln. Alles zusammen in einer Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten. Mit der Brühe ablöschen und köcheln lassen, bis die Zucchini weich sind. Danach die Sahne und die Petersilie hinzugeben, alles noch einmal aufkochen lassen und gut durchpürieren.
Die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen, bis sie al dente sind. Anschließend die Pasta mit der Zucchinicreme heiß servieren!

Fertig!

Die beste Köchin der Welt: Lilly!

Die Zucchinicreme schmeckt übrigens am zweiten Tag noch viel besser! Unbedingt genügend machen und ausprobieren!

Guten Appetit,
Mia

(Fast) Wie in tausend und einer Nacht: Kichererbsensalat mit Curry und selbstgemachtem Fladenbrot

von Mia | Küchenchaotin

Orientalische Rezepte und ich – das ist so eine Sache! Fehlen mir doch meistens die Zutaten, die das Gericht erst so richtig toll machen und selbst, wenn ich sie kaufe, schmeckt’s nie so richtig wirklich echt. Irgendwas fehlt, irgendein Gewürz ist nicht richtig dosiert, irgendeine Zubereitung war nicht korrekt. Und beim Inder schmeckt’s eh besser.
Es gibt jedoch eins, dass ich schon mehrfach gekocht habe und das immer gut gelingt. Jemand, der sich mit orientalischem Essen auskennt, wird mich an dieser Stelle wahrscheinlich auslachen, aber für mich ist es ein tolles, orientalisches Gericht, dass ich selbst kochen und auch authentisch finden kann. Ihr wisst, was ich meine.

Außerdem stimmt das Gesamtfeeling. Beim Kochen duftet es abwechselnd herrlich nach Zimt und Curry und ganz hübsch anzusehen ist es auch.

An dieser Stelle möchte ich kurz betonen: Passt auf beim Schnibbeln! Solltet ihr trotzdem (wie ich heute) fast eine Fingerkuppe einbüßen, ist es immer gut, sterile Kompressen und eine desinfizierende Salbe (z.b. Betaisodona) im Haus zu haben. Und bei tiefen Schnitten immer hoch mit dem Arm. Aber das nur am Rande.

Das Rezept für den Salat kommt übrigens ganz leicht abgewandelt von *hier*

Kichererbsensalat mit Curry

Zutaten (für 2 große Portionen)

1 Dose Kichererbsen (240g Abtropfgewicht)
1 Möhre
4 Lorbeerblätter
3 Knoblauchzehen
1 Prise Zimt
50g Walnüsse
1 Zwiebel
1 Pkt. Rucola
(wer möchte einige Cherrytomaten)

2TL scharfes Currypulver
1 TL Öl
1 Bund Koriander
100ml Salatcreme
1 Limette
Salz + Pfeffer zum Abschmecken

Die Kichererbsen abgießen, die Möhre schälen und in Stücke schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Diese Zutaten zusammen mit den Lorbeerblättern und dem Zimt in einen Topf geben und so viel Wasser auffüllen, bis alles bedeckt ist. Alles nun ca. 30 Minuten lang köcheln lassen. Im Sud auskühlen lassen, dann abgießen und die Lorbeerblätter heraussammeln.

Die Walnüsse zerhacken und in einer Pfanne anrösten. Dann die Zwiebel pellen und unter den Salat heben. Den Rucola waschen und trocknen.

In der noch heißen Pfanne (in der die Walnüsse angeröstet wurden), das Currypulver mit einem EL Öl nach Wahl anrösten. Hier unbedingt aufpassen! Das Curry brennt verdammt schnell an, wenn das Öl zu heiß ist und dann schmeckt alles nur noch nach Asche. Mit der Salatcreme, einer Hand voll gehacktem Koriander und dem Saft der Limette verrühren. Mit den festen Bestandteilen (außer dem Rucola) vermischen.

Auf Tellern zuerst ein Rucola-Bett anrichten, danach den Salat draufgeben. Für den farblichen Kick evtl. ein paar Cherrytomaten dazugarnieren.

Das allein ist zwar schon ein Gedicht Gericht, aber noch besser schmeckt es natürlich mit selbstgemachtem Fladenbrot als Beilage!

 

selbstgemachtes Fladenbrot

Zutaten (für 1 großes Fladenbrot)

500g Mehl (Type 550)
1 Pkt Hefe
300ml lauwarmes Wasser
etwas Olivenöl
Schwarzkümmel und Sesam

Die Hefe im Wasser auflösen. Dann das Mehl dazugeben und zu einem Teig verarbeiten. In eine hohe Schüssel geben und 30 Minuten mit einem Küchentuch zugedeckt gehen lassen.
Dann den Teig auf ein Blech stürzen (so wird bleibt er nachher schön rund) und vorsichtig etwas auseinanderdrücken. Mit der Fingerkuppe einige „Dellen“ hineindrücken. Anschließend mit etwas Öl bestreichen, Schwarzkümmel und Sesam drüberstreuen und bei ca. 200°C 15 Minuten backen.

Fertig! Zusammen servieren und geniessen!

 

Guten Appetit!
Mia

Linsen-Tomaten-Suppe. Macht satt und wärmt bei diesen Temperaturen wunderbar!

von Mia | Küchenchaotin

Ich liege seit Dienstag flach. Na bin ich froh, dass ich diesen Eintrag schon vor einigen Wochen vorbereitet habe! Mag nicht jemand dieses Rezept nachkochen und mir eine Schüssel vorbeibringen?

In Kiel hatten wir -15°C und der Wetterdienst behauptet, dass die Temperaturen noch weiter sinken können. Als waschechtes Nordlicht bin ich selbstverständlich relativ wetterunempfindlich. Aber im Moment warte ich jeden Tag, dass mir Mammuts oder Säbelzahntiger über den Weg laufen. Die Leute fangen an, Lebensmittel zu hamstern, auf der Förde schwimmen Eisschollen – Eisbären habe ich noch nicht gesichtet – und an meinem Fenster ranken sich Eisblumen. Eisblumen sind vielleicht meine Lieblingsblumen. Aber 10°C mehr UND Eisblumen …das würde ich noch mehr mögen!

Doch wie wir ja alle wissen, gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Und definitiv richtiges Essen.
Richtig ist hier geschmacksbedingt von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Für mich sind Suppen richtig. Und für eine gute Suppe lasse ich gerne jede Festtagstafel stehen.
Bei diesen Temperaturen hat sich die folgende Suppe als gute Wärmequelle herausgestellt. Sie ist – auch fleischlos – deftig, macht sehr satt und ist ziemlich gesund und eiweißreich. Je schärfer gewürzt, desto mehr heizt sie ein und gerade bei beginnender Erkältung ist sie unglaublich wohltuend.

 

Zutaten (für 2 große Portionen)

100g Linsen
1 Dose stückige Tomaten (400g)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
300ml Gemüsebrühe
2 TL Currypulver
1 gehäufter TL Koriander (getrocknet, als Pulver)
1 ordentliche Prise Cayennepfeffer
1/2 Bund Koriander
etwas Öl
Salz zum Abschmecken

Die Linsen waschen und gut abtropfen lassen.
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in sehr feine Würfel schneiden und in einem Topf mit etwas Olivenöl glasig anschwitzen.
Die Temperatur sollte nun runtergeregelt werden.
Curry dazugeben und kurz mit anrösten. Zum Schluss die abgetropften Linsen kurz anbraten und anschließend mit den stückigen Tomaten und deren Flüssigkeit ablöschen.
Nun die Gemüsebrühe dazugeben und das ganze ca. 15 Minuten kochen lassen, bis die Linsen langsam zerfallen. Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Wird die Suppe zu dick, einfach ein bisschen Wasser nachschütten (ich bin bei dieser Suppe allerdings der Meinung, dass „dick“ = „gut!“ ist).
Während das ganze kocht, kann man prima schon den Koriander waschen und kleinhacken. Er wird erst auf die fertige Suppe gegeben.
Bei mir gab’s noch einen Klecks  (veganen) Joghurt drauf !

Fertig!

Schmeckt auch am nächsten Tag noch sehr gut!

Bei Currypulver lohnt es sich übrigens ganz besonders, ein bisschen mehr zu investieren. Hochwertiges Currypulver schmeckt wirklich um Welten besser, als billiges. Dadurch, dass „Curry“ eine Gewürzmischung ist, variiert der Geschmack ziemlich stark.

Und jetzt ihr! Was gibt es bei euch bei so eiskaltem Wetter? Und was gibt es bei Grippe (außer der altbekannten Hühnersuppe)?

Guten Appetit!
Mia

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