Getaggte Posts ‘kochen’

Pasta mit Champignon-Kräuterrahmsauce – Comfort Food

von Mia | Küchenchaotin

So sehr, wie ich Pilze eine lange Zeit meines Lebens verschmäht habe, so sehr liebe ich sie heute. Sobald die kühlere Jahreszeit anklopft, sind Pilzgerichte mein absolutes Comfort-Food. Von einer ordentlichen Pilz(rahm)pfanne kriege ich einfach ein Instant-Wolhegfühl.
So war es auch mit dem Rezept, dass ich heute mitgebracht habe: er war plötzlich einfach da, der Hunger auf Pilze mit Rahmsauce. Aber bitte mit Knobi und vielen Kräutern!

Die Zutaten waren eh im Kühlschrank und im Kräutergärtchen und dementsprechend ging es gleich los. Das liebe im am Kochen: Wenn man ein paar Vorräte hat, kann man meistens etwas schönes daraus zaubern. Die Sauce ist sehr schlicht und ohne großes Tamtam. Das macht sie aber nicht weniger schmackhaft! Je länger man sie mit den Pilzen und Kräutern einkochen lässt, desto intensiver wird ihr Geschmack. Beim nächsten Mal werde ich eine größere Menge machen und schauen, wie sie am nächsten Tag schmeckt – das stelle ich mir nämlich ganz bombastisch vor!

Pasta mit Champignon-Kräuterrahmsauce - www.kuechenchaotin.de

Pasta mit Champignon-Kräuterrahmsauce

Rezept für 2-3 Portionen

300 g Pasta
400 g gemischte Pilze
2 Stängel Thymian
1 Stängel Rosmarin
2 Stängel Oregano
1 Stängel Majoran
2 Schalotten
3 Knoblauchzehen.
2 EL Butterschmalz
1 Schuss trockener Weisswein
250 ml Sahne
Salz + Pfeffer
ggf. Parmesan, Montello oder gehackte Petersilie zum Garnieren

Pasta mit Champignon-Kräuterrahmsauce - www.kuechenchaotin.de

(mehr …)

Stir Fry mit Brokkoli und Räuchertofu – Wabbeltofu Adé!

von Mia | Küchenchaotin

Tofu ist so ein Thema. Die meisten Leute hassen Tofu, weil sie ihn als Fleischersatz sehen und/oder nie in den Genuss eines wirklich gut zubereiteten Tofu-Gerichts gekommen sind. Wer kennt nicht jemanden, der gerne davon erzählt, dass er Tofu probiert hat, aber es einfach eklig fand? Ich habe zu ihnen gehört. Aber ich verrate euch was: das kann euch bei jedem anderen Lebensmittel, dass nicht gut zubereitet wurde, genau so passieren. Selbst bei eurem Lieblingslebensmittel.
Aber irgendwann kam ein Thailänder und hat meine Welt auf den Kopf gestellt! Sein Tofu war einfach perfekt zubereitet. Er hatte nichts von der berühmt-berüchtigten und verhassten wabbeligen Konsistenz, sondern war knusprig und bissfest. Aber vor allem: Er hatte Geschmack. Denn das ist die Kunst bei der Tofuzubereitung: Geschmack und Konstenz in diesen leb- und geschmacklosen Klotz zu bringen.

Von da an war ich angefixt. Nicht von Tofu als Fleischersatz, sondern von Tofu als eigenständigem Lebensmittel mit eigener Daseinsberechtigung. Denn das ist Tofu: Ein eigenständiges Lebensmittel und kein Fleischersatz.

Ich habe viel Tofu probiert. Und das bedeutet gleichzeitig auch: Ich habe echt viel schlechten Tofu probiert. 90% der Produkte, die wir im Supermarkt kaufen können, sind einfach nicht von der Sorte, die ich freiwillig essen will. Hängen geblieben bin ich vor allem bei Räuchertofu – denn der bringt von sich aus schon Geschmack mit, der sich bei guten Produkten sehen lassen kann. Sehr gerne mag ich z.B. die Versionen von Tukan (Sesam-Mandel), Taifun (klassik) und Alnatura (Mandel-Nuss und klassik). Und: Nein, das ist keine Werbung und ich stehe in keinen Zusammenhang mit den Firmen – ich finde einfach wirklich, dass das drei Produkte sind, die man guten Herzens weiterempfehlen kann.

Falls ihr Angst vor wabbeligem Tofu habt, kann ich euch zwei Tipps geben: 1. Kauft einen per se eher trockenen Block (z.B. eben Räuchertofu). Und das Geheimnis des knusprigen Tofus? Ist schlicht und einfach Speisestärke. Wird der Tofu darin vor dem Braten kurz gewälzt, gehört Wabbeltofu der Vergangenheit an.

stir-fry-mit-brokkoli-und-tofu

Stir Fry mit Brokkoli und Räuchertofu

Rezept für 2 Portionen

80 g Mie-Nudeln
100 g Räuchertofu
1 EL Maisstärke
1/2 Brokkoli
3 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
1 EL Kokosöl
3 EL Sojasauce
1 EL geröstetes Sesamöl
1 EL Chiliflocken
2 EL Sesam

(mehr …)

Buddha Bowl mit Erdnusssauce – kunterbunt und supergesund

von Mia | Küchenchaotin

Ich hab mich verliebt – in Buddha Bowls! Buddha Bowls – das sind Schalen voller gesunder Köstlichkeiten. Sie sind nicht nur kunterbunt und super gesund, sondern auch noch super lecker. Mehr geht nicht. Oder doch? Ich setze noch einen drauf was den Inhalt betrifft: Richtig ist, was richtig gut schmeckt. Hier kann der Fantasie freien Lauf gelassen oder der ein oder andere vergessene Gemüse-Kamerad aus dem Kühlschrank verwertet werden.

Buddha Bowls haben einen simplen und immer wiederkehrenden Aufbau: Kohlenhdyrate (wie z.B. Reis oder Quinoa), Proteine (wie z.B. Hülsenfrüchte oder Tofu), jede Menge gutes, frisches Gemüse und eine ordentliche Portion Nüsse, Samen und/oder Dressing.
Ich habe mich für Rundkornreis, knusprig gebratenen Räuchertofu, lauwarme Kichererbsen, blanchierten Brokkoli, frische Möhren, etwas Avocado, eine Handvoll Sprossen und eine Erdnussbutter-Sauce entschieden. Die unterschiedlichen Texturen und Geschmäcker sind der Knaller!

Und weil mein Bild auf Instagram so toll ankam, verrate ich euch heute, wie mein persönliches Schüsselchen Glück entstanden ist. Übrigens ist diese Variante #ausVersehenVegan

Buddha Bowl mit Erdnussauce - www.kuechenchaotin.de

Buddha Bowl mit Erdnusssauce

Rezept für 3-4 Portionen

100 g Rundkornreis
1 kleiner Brokkoli
230 g Kichererbsen (Abtropfgewicht)
1 Block Räuchertofu
1 TL Maisstärke
1 kleine Avocado
etwas Zitronensaft
1 Möhre
1 Handvoll Sprossen
3  große EL Erdnussbutter
2 EL Sojasauce
1 EL Chilisauce
etwas Kokosöl

Buddha Bowl mit Erdnussauce - www.kuechenchaotin.de

(mehr …)

Thai Curry One Pot Pasta – außer Konkurrenz

von Mia | Küchenchaotin

Vor einer Woche standen mein Kochheld und ich auf der Bühne der Infa in Hannover und haben uns ein „One Pot Pasta-Battle“ geliefert. Zwei mal die selben Grundzutaten und trotzdem zwei komplett unterschiedlich schmeckende Gerichte landeten dabei auf den Tellern der Messebesucher.

Was wir gemacht haben? Jens hat eine leichte Abwandlung der One Pot Pasta Thai Style mit zusätzlich gebratenem Hähnchenfleisch gemacht und ich habe extra für die Messe eine neue Thai Curry One Pot Pasta entwickelt. Das Rezept gab es bisher nirgendwo, aber weil die Nachfrage so unfassbar groß war, habe ich – wieder zu Hause angekommen – schnell noch mal den Herd angeschaltet und die Messer geschwungen. Und heute kommt endlich das Rezept zur blitzschnellen und supereinfachen Thai Curry One Pot Pasta!

Eine Warnung vorab: Wenn ihr ein Rezept findet, in dem fertige Currypaste verwendet wird und eine Mengenangabe dazu genannt wird: Glaubt denen nicht.
Die rote Currypaste meines Vertraunes ist zum Beispiel (offensichtlich) verhältnismäßig mild. Hier weiß ich, wie ich dosieren muss, um ein angenehm pikantes Curry zu kochen. Für die Messe musste ich leider auf eine andere Marke zurückgreifen und habe blind die selbe Menge in den Topf gegeben – und beim Probieren musste ich fast weinen, weil es so scharf war.
Im Nachheinein kann man immer mit etwas mehr Kokosmilch etc. ausgleichen! Aber wenn man es nicht zu scharf mag, ist es definitiv die elegantere Lösung, wenn man einfach am Anfang etwas weniger hinzugibt und gegebenfalls gegen Ende noch einen Löffel nachschießt.

Thai Curry One Pot Pasta - www.kuechenchaotin.de

Thai Curry One Pot Pasta

Rezept für 2 große Portionen

1 Möhre
1 kleine rote Paprika
3 Frühlingszwiebeln
300 g Champignons
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
300 g Penne oder andere kurze Nudeln
2 EL rote Currypaste
600 ml Kokosmilch
200 ml Wasser
Saft von 1/2 Limette
nach Geschmack: 1/2 Bund gehackter Koriander

Thai Curry One Pot Pasta - www.kuechenchaotin.de

(mehr …)

1 2 3 43