Getaggte Posts ‘Limette’

Gebratener Reis mit Gemüse – schnelles, gesundes Mittagessen

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin ein heimliches Gewohnheitstier. Ich mag Gewohnheiten, denn alles, was Gewohnheit ist, läuft quasi wie von selbst. An einem stressigen Tag muss man sich über all die Punkte, die schon fest im Kopf verankert sind, keine weiteren Gedanken machen.
Deswegen starte ich gern ungefähr zur gleichen Zeit meinen Tag, mache ungefähr zur gleichen Zeit Sport, erledige Gewisse Dinge – sofern es sich einrichten lässt – in regelmäßigen Abständen zur gleichen Zeit, ich trage meine Lieblingsklamotten und -Schuhe, bis sie mir buchstäblich vom Körper fallen und: Mittags, wenn es schnell gehen muss, mache ich mir gerne immer wieder das gleiche zu Essen.

Das klingt jetzt, als wäre ich ein wahnsinnig organisierter und disziplinierter Mensch, aber das bin ich nicht. Mein Tag hat zwar ein paar feste Ankerpunkte (die auch nicht immer so funktionieren, wie ich es gern hätte), aber der restliche Tag gestaltet sich immer sehr individuell. Kein Arbeitstag in meiner kleinen Welt sieht aus wie der andere. Meistens sogar nicht mal annähernd.
Gerade das „Gewohnheitsessen“ gibt mir dabei eine angenehme Gewissheit: Es geht schnell, weil ich darin routiniert bin, es versorgt mich mit allem, was ich brauche um gut über den Tag zu kommen, es schmeckt mir und ich muss mir darüber keine Gedanken machen.

Natürlich ist es nicht ein einziges Gericht, dass ich jeden Mittag esse (dafür esse ich ja viel zu gern) und ich bereite es auch nicht immer zu 100% auf die selbe Art und Weise zu. Ich habe mir eine Handvoll Gerichte ausgesucht, die schnell gehen, viel Gemüse enthalten und die ich saisonal und nach Geschmack abwandeln kann. Die meisten davon lassen sich sogar wunderbar mit dem machen, was einfach im Kühlschrank übrig geblieben ist.

Eins der Gerichte, die regelmäßig auf meinen Teller landen, ist gebratener Reis. Und damit meine ich nicht das komische, fettige FastFood vom Chinamann des Vertrauens, sondern eine frische, absolut unfettige, sehr schmackhafte und nahrhafte eigene Version.
Und weil es viel zu lange gedauert hat, dass ich endlich auch mal ein Foto davon gemacht habe, präsentiere ich euch heute umso glücklicher endlich das Rezept!

Gebratener Reis mit Gemüse - www.kuechenchaotin.de

Gebratener Reis mit Gemüse

Rezept für 2 Portionen

140 g Langkornreis (Basmati- oder Jasminreis)
1 Frühlingszwiebel
1/2 Chili
2 Handvoll Gemüse nach Wahl (z.B. Möhren, Zuckerschoten, Pilze und/oder Erbsen)
1 EL Kokosöl
1 TL Kurkumapulver
2 Prisen gemahlener Koriander
2 Eier (M)
Sojasauce
1 Limette

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Ein besonderes Weihnachtsmenü mit 3 Gängen für 4 Personen – Deli Dreierlei {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Seid ihr auch so Zeitschriftenjunkies, wie ich? Seit ich denken kann, zieht mich das Zeitschriftenregal magisch an. Als kleines Kind liebte ich das Yps-Heft, irgendwann war die Bravo meine Klatschzeitschrift des Vertrauens und eine lange Phase liebte ich sämtliche Lifestyle-Frauenzeitschriften dieser Erde.
Bevor ich die unfassbaren weiten der Bloggerwelt entdeckte, habe ich jeden Monat Unmengen an Food-Zeitschriften mit nach Hause geschleppt. Inzwischen habe ich den Konsum drastisch reduziert, aber ein paar Exemplare kaufe ich immer noch. Die, die ein bisschen moderner sind und voll mit frischen Ideen.

Eine davon ist das Deli-Magazin – und deshalb war die Frage, ob ich aus der aktuellen Ausgabe ein vegetarisches Weihnachtsmenü zusammenstellen würde, für mich eher von rhetorischer Natur.

Deli Dreierlei - 3 außergewöhnliche Gänge für Weihnachten - www.kuechenchaotn.de

Vegetarische Weihnachtsmenüs sind ja so eine Sache, denn eigentlich dominieren an den Festtagen eher Gänsebraten mit oder ohne Rotkohl, Fisch oder das obligatorische Wiener Würstchen zum Kartoffelsalat die reich geschmückten Tafeln. Wir deutschen sind, was das Weihachtsessen angeht, eher traditionsbewusst.
Aus diesem Grund habe ich viele Jahre an Heiligabend einfach meinen Kartoffelsalat ohne das Würstchen gegessen, bis wir diese Tradition aufgebrochen hatte.

Denn warum nicht mal etwas anderes probieren? Warum nicht ein Festmahl servieren, dass etwas ganz besonderes ist und nicht das Selbe wie jedes Jahr? Ich bin dafür!

Deli Dreierlei - 3 außergewöhnliche Gänge für Weihnachten - www.kuechenchaotn.de

Im Gepäck habe ich heute deshalb 3 vegetarisches Gänge für 4 Portionen, die ihr neben vielen weiteren Rezepten in der aktuellen Deli finden könnt. Würstchen kann es auch am 27.12. noch geben!


Vorspeise

Deli Dreierlei - 3 außergewöhnliche Gänge für Weihnachten - www.kuechenchaotn.de

Ziegenkäse mit Roter Bete und Pistazienkrokant

Rezept für 4 Portionen aus dem Deli-Magazin Nr. 5 | 2015, Seite 88

Für den Pistazienkrokant
80 g Zucker
2 EL Pistazienkerne

Für das Dressing
2 TL Koriandersaat
2 Limetten
Salz
Pfeffer
10 EL Olivenöl

Für den Salat
4 rote Bete, im Ofen gegart und geschält
60 g Salatmischung, geputzt
4 große oder 8 kleine Ziegenfrischkäsetaler

Für den Pistazienkrokant den Zucker in einen kleinen Topf geben und karamellisieren klassen. Die Pistazien hinzugeben und gut umrühren, bis alle ummantelt sind. Sofort auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stürzen und vollständig abkühlen lassen (Vorsicht! Sehr heiß!).
Den Krokant nach dem auskühlen grob hacken.

Die Koriandersamen in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten und in einem Mörser grob mahlen.
Die Schale der Limetten fein abreiben und 4 EL Saft auspressen. ZUsammen mit dem Olivenöl, der Koriandersaat und Salz und Pfeffer zu einem Dressing verkleppern.

Die gegarte Rote Bete in dünne Scheibenn schneiden und auf einen Teller legen. Die Salatmischung darüber verteilen und den Ziegenkäse oben auflegen. Mit dem Dressing und dem Pistazienkrokant servieren.

Fertig!


Hauptspeise

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Kichererbsen-Pfannkuchen mit roter Bete und Ingwer

Rezept für 4 Portionen aus dem Deli-Magazin Nr. 5 | 2015, Seite 94

Für die Ingwer-Rote-Bete
50 g frischer Ingwer, fein gerieben
200 ml Orangensaft, frisch gepresst
Salz
4 EL Rapskernöl
8 Rote Bete (ca. 740 g), geschält
1 Granatapfel

Für die Kichererbsen-Pfannkuchen
4 EL Sesamsaat, geröstet
300 g Kichererbsenmehl
2 gehäufte TL Baharat
300 ml Wasser
Salz
8 EL Öl

Für den Minz-Dip
6 Stiele Pfefferminze, Blättchen abgezupft und fein geschnitten
250 g (Soja-)Joghurt
1 Zitrone
Salz

Außerdem:
1 Bratschlauch

Den Ingwer mit dem Orangensaft und einer Prise Salz in einer großen Schüssel verrühren. Das Rapsöl hinztugeben. Die Rote Bete achteln und mit der Marinade vermischen. Alles zusammen in einen Bratschlauch geben und nach Packunsanleitung verschließen und einschneiden.
Den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Bete auf mittlerer Schiene ca. 35 Minuten garen.

Sesam, Kichererbsenmehl, Baharat und eine Prise Salz vermischen. 300 ml Wasser hinzugeben und den Teig mit einem Schneebesen gut verrühren. Er muss 15 Minuten quellen.

Für den Dip die Minzblätter unter den Joghurt mischen. Die Schale der Zitrone ohne den weißen Teil fein abreiben und unterheben. Den Dip mit Salz abschmecken.

Die Kerne aus dem Granatapfel lösen (das geht am besten in einer großen Schüssel unter Wasser) und beiseitestellen.

4 EL Öl in den gequollenen Pfannkuchenteig rühren. Etwas Öl in einer Pfanne zerlassen und 1/8 des Teiges hineingeben. Den Pfannkuchen von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Die fertigen Pfannkuchen zwischen zwei Tellern bei 100 °C Ober- und Unterhitze im Ofen warm halten. 7 weitere Pfannkuchen im gleichen Verfahren herstellen.

Die fertige Rote Bete in eine Schüssel geben und mit den Granatapfelkernen vermengen. Die Pfannkuchen in jeweils 3-4 Stücke schneiden und zusammen mit der Bete und dem Dip servieren.

Fertig!


Nachspeise

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Pistazien-Safran-Kulfi

Rezept für 4 Portionen aus dem Deli-Magazin Nr. 5 | 2015, Seite 60

Für die Kulfi
150 ml Kondensmilch
150 ml Schlagsahne
60 g Zucker
50 g gemahlene Pistazienkerne (gekauft oder im Blitzhacker selbst hergestellt)
1 Prise Safranfäden
einige gehackte Pistazienkerne

Außerdem:
Kulfi- oder Puddinförmchen

Die Kondensmilch mit der Sahne und dem Zucker in einen Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen.
Sobald die Masse ein mal aufgekocht ist, die Hitze reduzieren, die gemahlenen Pistazien und den Safran hinzugeben und 5 Minuten schwach weiterköcheln lassen.

Die Masse in eine größere Schüssel geben und abkühlen lassen. Dann in den Kühschrank stellen.
Die kalte Creme in Kulfi-Formen oder andere gefrierfeste Behälter umfüllen und 2-3 Stunden tiefkühlen.

Nachdem die Formen durchgekühlt sind, in eine Schüssel heißes Wasser geben. Die Formen kurz in das Wasser tauchen und die Kulfi auf einen Teller herausstürzen.

Mit gehackten Pistazien bestreut servieren.

Fertig!

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Verratet ihr mir, was es bei euch zu Weihnachten gibt? Seid ihr eher der klassische Typ oder mögt ihr auch das Besondere?

Guten Appetit,
Mia

Scharfe Veggie-Tacos mit Guacamole, Süßkartoffeln, Kichererbsen und Tomaten – Viva la Vida Mexicana {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Die mexikanische Küche wird meist als sehr fleischlastig wahrgenommen – denn tatsächlich glänzt sie nur bedingt mit vegetarischen Köstlichkeiten. Dennoch liebe ich sie sehr, denn: die Veggie-Versionen von Quesedillas, Tacos und Co. stehen bei mir hoch im Kurs. Auch das können die Mexikaner nämlich: Heißes, scharfes Fingerfood gefüllt mit Gemüse und leckersten Saucen, die man sich vorstellen kann.

Das Problem bei normalen Tortilla-Wraps ist für mich leider, dass ich grundsätzlich eine interessante und durchaus lustige Form von Fingergymnastik machen muss, damit nicht die Hälfte der Füllung auf dem Teller, dem Tisch und der Hose landet, statt in meinem Mund. Doch für den Hausgebrauch gibt es da Abhilfe: Von Old el Paso gibt es Tortilla-Schalen, die sich nicht nur einfach befüllen lassen, sondern auch beim Essen einen Großteil der Fingerakrobatik ersparen.

Ich habe heute eine ganz eigene und neue Variante der Tacos mitgebracht: Nicht weniger scharf, als die mexikanischen Originale aber mit meinen feinsten Lieblingszutaten: Süßkartoffeln, Kichererbsen, Tomaten und Guacamole – gleich vier liebsten Lebensmittel in einem Gericht vereint! Alles ist besser mit Guacamole. Echt jetzt.

 scharfe Veggie-Tacos mit Guacamole, Suesskartoffeln, Kichererbsen und Tomaten - www.kuechenchaotin.de

Ich gebe zu: durch die vielen unterschiedlichen Komponenten, die in so einen Taco hineingehören, ist die Zubereitung für mich immer erst mal abschreckend, denn sie klingt sehr (Zeit-)Aufwendig. Tatsächlich ist es jedoch so, dass die einzelnen Zutaten sehr schnell vorbereitet sind und das befüllen der Tacos auch in großen Mengen anschließend so schnell geht, dass die Tacos eigentlich eine schnelle Nummer sind. Und: sie sind ein tolles, schnelles und sehr vielseitiges Partyfood für gesellige Abende unter Familie und Freunden.

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Scharfe Veggie-Tacos mit Guacamole, Süßkartoffeln, Kichererbsen und Tomaten

Rezept für 8 Tacos

8 Stand’n Stuff Soft Tortilla (z.B. von Old el Paso)

Für die Gemüsefüllung
100 g getrocknete Kichererbsen oder 200 g Kichererbsen aus dem Glas
1 sehr große oder 2 kleine Süßkartoffel(n)
2-3 TL scharfes Chilipulver
1 TL Paprikapulver
Olivenöl
16 Kirschtomaten
1 Prise Zucker
1rote Chilischote
Pfeffer und Salz

Für die Guacamole
1 rote Zwiebel
1 Handvoll Korianderblätter
2 reife (Hass-)Avocado
Saft von 1/2 Limette
etwas Zitronensaft
1 große Tomate
Pfeffer und Salz

Außerdem
etwas Koriander
scharfe Chili Sauce nach Geschmack
griechischer Joghurt

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Gelbes Kichererbsen-Curry mit Cashewkernen und Spinat – ein gelber Hauptgang mit Bionade {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

„Gelb genießen“ heisst die neueste Kampagne von Bionade, die passend zur neuen Sorte Zitrone-Bergamotte gestartet ist. Und zum Start dieser Kampagne, hat Bionade sich etwas ganz besonderes ausgedacht: 5 Blogger stellen ein 5-Gänge-Menü auf die Beine, das passend zur Limonade ganz in gelb gehalten ist.
In den letzten Wochen konntet ihr bei Magnoliaelectric schon einen Appetizer, bei Flowers on my Plate einen Salat und bei What Ina Loves eine Suppe ganz im gelben Kleidchen entdecken und heute bin ich dran. Denn ich habe den gelben Hauptgang im Gepäck – und der passt nicht nur farblich wie die Faust aufs Auge!

Gelbes Kichererbsen-Curry mit Cashewkernen und Spinat - www.kuechenchaotin.de

Ein Hauptgang in gelb – das war für ich überraschenderweise eine kleine Herausforderung, denn die Auswahl an Lebensmitteln ist durch die Farbvorgabe ganz schön beschränkt und am liebsten wollte ich dann auch noch etwas etwas kreieren, dass nicht nur gelb ist, sondern auch zu Zitronen-Bergamotte passt. Was dabei herausgekommen ist, macht mich ein bisschen Stolz, denn es erfüllt tatsächlich beide Punkte voll und ganz.
Ich tische euch ein Curry auf! Ein gelbes Curry – versteht sich von selbst. Mit gelben Kichererbsen und Cashewkernen und kleinen grünen Farbtupfern aus Spinat. Dazu eine Portion Reis und das perfekte Seelenfutter steht auf dem Tisch. Und weil das Curry so schön würzig und leicht scharf ist, passt die neue Bionade, die fruchtig, zitronig und erfrischend ist, perfekt dazu.

Gelbes Kichererbsen-Curry mit Cashewkernen und Spinat - www.kuechenchaotin.de

Gelbes Kichererbsen-Curry mit Cashewkernen und Spinat

Rezept für 2-3 Portionen

1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Frühlingszwiebeln
250 g Kichererbsen (Abtropfgewicht)
50 g Babyspinat
1 EL Kokosöl
2 EL gelbe Currypaste
400 ml Kokosmilch
2 Handvoll Cashewkerne
1/2 Limette
Salz
125 g Reis

Gelbes Kichererbsen-Curry mit Cashewkernen und Spinat - www.kuechenchaotin.de

Die Zwiebel und den Knoblauch abziehen und fein würfeln. Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und die Kichererbsen gut abtropfen lassen. Den Babyspinat waschen.

Den Reis nach Packungsanweisung kochen und bereitstellen.

In einem Wok oder einer Pfanne das Kokosöl erhitzen und mit der Currypaste verrühren. Die Ziwebeln und die Knoblauchzehe hinzugeben und andünsten lassen. Mit der Kokosmilch ablöschen und die Frühlingszwiebel, die Kichererbsen und die Cashewkerne hinzugeben. Alles eine wenig einkochen lassen und zum Schluss den Spinat kurz mitdünsten. Mit Salz und etwas Limettensaft abschmecken und das Curry zusammen mit dem Reis servieren.

Fertig!

Gelbes Kichererbsen-Curry mit Cashewkernen und Spinat - www.kuechenchaotin.de

Jetzt mal Butter bei die Fische: Ein komplett gelber Hauptgang – was hättet ihr gemacht? Ich bin gespannt, wie eure Gedankengänge sind!

Guten Appetit,
Mia

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