Getaggte Posts ‘Orange’

Ein Teepunsch mit Deepure und eine Verlosung {Verlosung/Werbung}

von Mia | Küchenchaotin

Manchmal kommt es mir so vor, als würde die Welt sich in Kaffee- und Teetrinker aufteilen und ich sitze irgendwie zwischen den Stühlen, denn: Ich schätze sowohl eine gute Tasse Kaffee, als auch eine gute Tasse Tee.
Das war nicht immer so. Lange Zeit war ich ein solidarisches Mitglied des Teams „Kaffee“, doch irgendwann streikte mein Magen. Diagnose: Magenschleimhautentzündung. Gut gemeinter Tipp des Arztes: „Lassen Sie doch bitte mal für 2 Wochen den Kaffee komplett weg“.

Das war natürlich einfacher gesagt, als getan. Die ersten Tage ging es mir schlecht. Mein Körper verlangte nach Koffein. Doch als das ständige Verlangen nach Koffein nachließ, blieb ein ganz anderes Verlangen zurück: Das Verlangen nach einem heißen Getränk am Morgen.
So fand ich mich in einem Teeladen wieder, in dem ich impulsiv jede Menge Tee kaufte und nach Hause schleppte. Und in den kommenden Wochen probierte ich mich durch mein eigenes Sortiment im Küchenschrank. Ich fing an, Tee zu schätzen. Genauer: Ich fing an guten Tee zu schätzen. Denn bei Tee ist es für mich genau so wie bei Kaffee: schlechte Qualität und schlechter Geschmack machen mir keinen Spaß.

Heute darf ich wieder Kaffee trinken und ich tue es auch. Aber mein Kännchen Tee am Tag, das ist mir geblieben. Das Kännchen steht nämlich für etwas, das eine Tasse Kaffee so nicht bieten kann: Es bietet mir eine kleine Auszeit. Es steht für Ruhe und ist fast ein bisschen wie Wellness für mich. Ein bisschen „Detox“, wie man heute sagt.

Teepunsch-3

Aus diesem Grund habe ich mich sehr gefreut, als Deepure* mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, ihren Tee genauer unter die Lupe zu nehmen und bei Gefallen ein Päckchen an einen glücklichen Gewinner unter euch zu verlosen.
Der Tee von Deepure überrascht schon beim Auspacken, denn: In der Verpackung findet sich weder loser Tee, noch ein Beutel. Es finden sich kleine Sachets mit einem Pulver darin, dass direkt im Wasser aufgelöst wird, denn in einem speziellen Verfahren wird nur die Essenz für den Premiumtee aus den Pu-Erh-Tee herausgefiltert. Hierfür werden – so der Hersteller – nur die besten Teeblätter von den hoch gelegenen Teeplantagen in Yunnan verwendet.

Der Tee ist so nicht nur schnell und überall gemacht, sondern schmeckt auch mindestens genau so gut, wie die klassische Variante. Und dadurch, dass er „instant“ ist, eignet er sich außerdem wunderbar für die Blitzherstellung meines liebsten Punsches:

Teepunsch

Teepunsch ohne Schuss

Rezept für 1 Liter Punsch

1 Liter Wasser
3 Päckchen Pu-erh-Tee (z.B. „Classic Original“ von Deepure)
60 g Zucker
4 Streifen dünn abgeschälte Orangenschale
1 Sternanis
ca. 100 ml Holunderblütensirup

Das Wasser auf ca. 70°C erhitzen und über den Pu-ehr-Tee geben. Sofort den Zucker einrühren und die Orangenschale und den Sternanis hinzugeben. Alles zusammen für ca. 10 Minuten ziehen lassen, dann die Gewürze entfernen.
Mit dem Holunderblütensirup nach Geschmack abschmecken. Und den Punsch vor dem Servieren noch ein mal erhitzen.

Fertig!

Teepunsch-2

Habt ihr auch Lust, den Deepure-Premiumtee zu probieren? Ich verlose ein Paket mit den drei Sorten „Oriental Original“, „Classic Original“ und „Camomile“ (die könnt ihr euch hier* schon mal genauer ansehen) unter meinen Lesern!

Wie ihr dabei sein könnt? Das verrate ich euch jetzt:

Hinterlasst hier bis zum 18.01.15, 18:00 Uhr einen Kommentar, in dem ihr mir in einem vollständigen Satz verratet, welche der drei Sorten von Deepure ihr zuerste probieren wollen würdet.
Hinterlasst dabei bitte UNBEDINGT auch eure (korrekte) E-Mail-Adresse im passenden Feld, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
Der Rechtsweg und eine Barauszahlung sind natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?
Der Gewinner wird wie immer per Los ermittelt und erklärt sich mit seiner Teilnahme damit einverstanden, dass seine Adresse zwecks Versand des Gewinns an den Sponsor weitergegeben wird.

Ich wünsche euch viel Glück!

Alles Liebe,
Mia

Dieser Artikel/diese Verlosung wurde gesponsert von Deepure. #meindeepure #detox *=Partnerlink

 

Weihnachts-Pasta mit Rotkohl – Pasta zu Weihnachten!

von Mia | Küchenchaotin

Wer hat eigentlich gesagt, dass Pasta kein Weihnachtsessen sein kann? Denkste! Diese Pasta zu Weihnachten – da kann sicher keiner widerstehen.
Auch, wenn es alles andere als klassisch ist: Seit Jahren träume ich von einer „Weihnachtspasta“ und dieses Jahr habe ich sie mir einfach gebaut. Mit Rotkohl, Orangen, einem Hauch Zimt und ein paar Nelken ist die nicht nur echt festlich und echt weihnachtlich, sondern auch überraschend lecker!

Diese Pasta lässt sich wunderbar sowohl frisch machen, als auch mit den Rotkohl“resten“ vom Vortag zubereiten.
Und die Zubereitung von Rotkohl mit Orangensaft ist übrigens meine allerliebste – ich mag sie sogar lieber, als den guten alten Apfelrotkohl! Sie ist viel weihnachtlicher und vor allem würziger und „deftiger“, als jeder Apfelrotkohl, der mir jemals auf den Teller gekommen ist.

Weihnachtspasta mit Rotkohl - www.kuechenchaotin.de

Weihnachtspasta mit Rotkohl und Orangen

Zutaten für (mindestens) 6 Portionen

800 g Rotkohl
3 Orangen
6 EL Butter
3 EL brauner Zucker
125 ml Rotwein
2 Zimtstangen
3 Nelken
2 Lorbeerblätter
2 rote Zwiebeln
1 EL Butterschmalz
frische Pasta nach Appetit
Salz + Pfeffer

Weihnachtspasta mit Rotkohl - www.kuechenchaotin.de

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Kürbissuppe aus dem Ofen – gegen Heimweh – mit MILRAM {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Kürbissuppe im Kürbis aus dem Ofen - www.kuechenchaotin.de

Neulich fand ich eine Postkarte in meinem Briefkasten. „Dein Beitrag mit dem Bauernfrühstück klingt nach Heimweh“, schreibt meine Oma mir.
Ende August/Anfang September habe ich meine heißgeliebte Heimat im Norden verlassen und bin in den Süden gezogen. 750 km in den Süden. Denn halbe Sachen machen kann ja jeder.
Das war so eigentlich in diesem Leben nie geplant, denn ich bin mit dem Norden verbunden wie ein Schiff mit seinem Heimathafen – aber auch ein Schiff, das fährt ja mal aus dem sicheren Hafen hinaus. Und: Wo die Liebe hinfällt, da tritt sie sich fest. Und das hat sie nun mal im Süden der Republik getan.

Habe ich Heimweh? Ich weiß es gar nicht genau. Was ich aber definitiv festgestellt habe, ist, dass alles, was man so über die Norddeutschen sagt, wahr ist. Vom Singsang-ähnlichen Dialekt über die direkte und schnörkellose Art, bis hin zur berühmt-berüchtigten norddeutschen Zurückhaltung: ja, ja, ja! Ich mag das sehr, weil ich es so kenne. Wenn ich etwas vermisse, dann ist das nicht etwa das Meer oder die Landschaft. Mir fehlt höchstens – und das auch nur ganz manchmal – das Lebensgefühl. Ein Lebensgefühl, das man einem außenstehenden, der nicht aus dem Norden kommt, wohl gar nicht richtig treffend beschreiben kann.

Opas Garten - www.kuechenchaotin.de

Das Rezept, dass ich euch heute mitgebracht habe, ist im Original von Paul Bocuse und ich habe es ein bisschen „eingenordet“. Denn statt des Gruyère, der im Orginalrezept vorkommt, habe ich den Sylter von MILRAM verwendet. Denn MILRAM kommt aus meiner Heimat – dem Norden – und der Sylter Käse ist kräftig und würzig, so wie wir es im Norden gern mögen. Mit seinem feinen Aroma passt er sich perfekt in das kalorienreiche Gesamtbild ein.
Und auch wenn Kürbissuppe keine norddeutsche Spezialität ist: Die beste Kürbissuppe wird aus dem Kürbis aus dem Garten von meinem Opa gekocht. Und ist damit für mich ein ultimatives Heimat-Rezept.

Kürbissuppe im Kürbis aus dem Ofen - www.kuechenchaotin.de

Kürbissuppe mit Crème fraîche und Sylter

Rezept für 2 große Portionen

300 g Crème fraîche
1 Knoblauchzehe
2 kleine Hokkaido-Kürbisse
175 g Sylter in Scheiben
1 EL frische Orangenschale
Salz und Pfeffer

Kürbissuppe im Kürbis aus dem Ofen - www.kuechenchaotin.de

Die Crème fraîche in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht kochen lassen. Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln und zur Crème fraîche in den Topf geben. Die Masse zugedeckt ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Die beiden Hokkaido waschen und den Deckel abschneiden. Mit einem Löffel oder einen Kugelausstecher aushöhlen.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Sylter in feine Streifen oder Würfel schneiden und zusammen mit der Orangenschale und einer kräftigen Prise frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Salz unter die Crème fraîche-Masse rühren. Die Masse auf die beiden Kürbisse verteilen und den Deckel (ggf. mit einem Zahnstocher fixiert) aufsetzen.

Den gefüllten Kürbis für ca. 1 1⁄2 Stunden im Ofen backen und direkt servieren.

Fertig

Kürbissuppe im Kürbis aus dem Ofen - www.kuechenchaotin.de

Ist der Kürbis erst ein mal auf dem Teller gelandet, kann jeder seine eigene Portion „mischen“ und das Fruchtfleisch von den Wänden kratzen.
Und immer schön an die Seele denken. Diese Suppe ist für die Seele! Die Hüften lassen wir außen vor.

Guten Appetit,
Mia

Vanille-Orangen-Plätzchen – jetzt schon vorsorgen!

von Mia | Küchenchaotin

Winterzeit ist Plätzchenzeit. Und weil ich ein kleiner Weihnachtsfetischist bin, kann ich gar nicht früh genug anfangen, Plätzchen zu backen!
Doch weil der Herbst dieses Jahr im Süden des Landes nicht nur sehr golden ist, sondern immernoch tapfer anhält und uns mit Temperaturen um die 20 °C beglückt, gehe ich dieses Jahr noch nicht direkt Mitte November in die Vollen. Keine Sorge! Wir fangen ganz gemächlich an, mit einer Sorte meiner liebsten Plätzchen, die aus mir völlig unerfindlichen Gründen bisher den Weg auf den Blog noch nicht geschafft hatten: Vanille Orangen-Plätzchen! Die sind schön mürbe und herrlich knusprig. Und genau so wenig (oder viel, das liegt im Auge des Betrachters) winterlich, wie ich es gerade brauche.

Der Aufwand für diese Plätzchen ist so gering, dass man sie eigentlich jederzeit auf die schnelle backen kann. Und: Wer vorsorgen möchte, versteckt so wie ich ein paar Teigrollen im Eisfach und zaubert sie heraus, sobald der Plätzchen-jieper Überhand nimmt!

Vanille-Orangen-Plätzchen - www.kuechenchaotin.de

Vanille-Orangen-Plätzchen

Zutaten für 1 Blech

150 g Butter
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
Mark von 1 Vanilleschote
1 TL Bio-Orangenschale
200 g Mehl
2 EL Milch

Vanille-Orangen-Plätzchen - www.kuechenchaotin.de

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