Getaggte Posts ‘Petersilie’

Pasta mit Champignon-Kräuterrahmsauce – Comfort Food

von Mia | Küchenchaotin

So sehr, wie ich Pilze eine lange Zeit meines Lebens verschmäht habe, so sehr liebe ich sie heute. Sobald die kühlere Jahreszeit anklopft, sind Pilzgerichte mein absolutes Comfort-Food. Von einer ordentlichen Pilz(rahm)pfanne kriege ich einfach ein Instant-Wolhegfühl.
So war es auch mit dem Rezept, dass ich heute mitgebracht habe: er war plötzlich einfach da, der Hunger auf Pilze mit Rahmsauce. Aber bitte mit Knobi und vielen Kräutern!

Die Zutaten waren eh im Kühlschrank und im Kräutergärtchen und dementsprechend ging es gleich los. Das liebe im am Kochen: Wenn man ein paar Vorräte hat, kann man meistens etwas schönes daraus zaubern. Die Sauce ist sehr schlicht und ohne großes Tamtam. Das macht sie aber nicht weniger schmackhaft! Je länger man sie mit den Pilzen und Kräutern einkochen lässt, desto intensiver wird ihr Geschmack. Beim nächsten Mal werde ich eine größere Menge machen und schauen, wie sie am nächsten Tag schmeckt – das stelle ich mir nämlich ganz bombastisch vor!

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Pasta mit Champignon-Kräuterrahmsauce

Rezept für 2-3 Portionen

300 g Pasta
400 g gemischte Pilze
2 Stängel Thymian
1 Stängel Rosmarin
2 Stängel Oregano
1 Stängel Majoran
2 Schalotten
3 Knoblauchzehen.
2 EL Butterschmalz
1 Schuss trockener Weisswein
250 ml Sahne
Salz + Pfeffer
ggf. Parmesan, Montello oder gehackte Petersilie zum Garnieren

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Grüne Minestrone – von der kulinarischen Heimat {Verlosung/enthält Werbung}

von Mia | Küchenchaotin

Lasst uns über kulinarische Heimat und kulinarische Kindheitserinnerungen reden. Wie ich auf sowas komme? Ganz einfach: bofrost* hat mich danach gefragt.
Ich glaube, kulinarische Heimat ist für jeden, ganz egal, wo die tatsächliche Heimat liegt, etwas ganz regional unabhängiges und individuelles. Ich habe die 26 ersten Jahre meines Lebens im hohen Norden verbracht. Theoretisch müsste meine kulinarische Heimat dementsprechend aus Krabben, Fischbrötchen, Labskaus und Rübenmus bestehen. Das tut sie jedoch nicht – was natürlich auch ein bisschen daran liegt, dass diese Gerichte als Kind auf der Hitliste nicht unbedingt ganz weit oben stehen. Meine kulinarische Heimat ist der Duft von Milchreis mit Zimt und Zucker. Der Geschmack von Eierfrikassee (ja, das ist die vegetarische Variante von Hühnefrikassee) zum Geburtstag. Nudeln mit pinker Sauce und Rührei nach der Schule. Meine kulinarischen Kindheitserinnerungen sind aber auch feinster Kartoffelbrei, der nur von Mutti gemacht so schmeckt, wie er schmecken soll, Bohnensalat und Senfeier. Aber eine der größten Erinnerungen und damit ein ganz großes Stück Heimatgefühl, wenn ich krank bin? Das ist die Nudelsuppe.

Die klare Suppe mit Nudel- und Gemüseeinlage war ein Gericht, das besonders Krankheitstagen vorbehalten war. Noch heute ist es so, dass ich nur den Geruch mit einem wohlig warmen Gefühl von „alles wird gleich besser“ verbinde. Buchstabennudeln, Herzchennudeln oder ganz normale Hörnchen – das war egal. Hauptsache heiß und deftig. Wenn so eine Suppe auf meinem Tischchen lande, dann fühle ich mich sofort gut. Bis heute. Wenn also ein Gericht meine Kindheit in bestimmten Momenten besonders geprägt hat und damit ein „Stück zu Hause“ ist, dann wohl dieses.

Grüne Minestrone - www.kuechenchaotin.de

Für bofrost‘ habe ich ein bisschen am Rezept geschraubt, denn meine erste selbstkomponierte Minestrone sollte grün werden. Grün in grün in grün! Wenn man krank ist, soll es sowieso schnell gehen und da ist eine Suppe mit Tiefkühlgemüse ungemein praktisch: Das Gemüse kommt einfach in die heisse Suppe, taut darin auf und wird gar. Weniger Aufwand geht kaum! Und auch der gesundheitliche Aspekt wird hier durch TK-Ware noch mal größer, denn: Das Gemüse wird direkt nach der Ernte Schockgefrostet und alle gesunden Inhaltstoffe konserviert. Das macht Tiefkühlgemüse in manchen Fällen sogar gesünder, als firsche Ware aus dem Supermarkt, die dort manchmal schon einige Tage liegt.
Das Sortiment, aus dem ich frei wählen durfte, ist riesig!  Falls ihr es auch mal ausprobieren wollt, verlose ich ein bisschen weiter unten 3 Gutscheine für euch. Aber erst mal zum Rezept:

Grüne Minestrone - www.kuechenchaotin.de

Grüne Minestrone mit Hörnchennudeln

Rezept für 4 Portionen

100 g Zuckerschoten
1 1/2 L Brühe
200 g Hörnchen-Nudeln
100 g Lauch in Ringen (gefroren)
150 g dicke Bohnen (gefroren)
150 g Brechbohenn (gefroren)
100 g Erbsen (gefroren)
Salz + Pfeffer
4 EL Petersilie (gefroren)

Grüne Minestrone - www.kuechenchaotin.de

Die Zuckerschoten kleinschneiden und den Stiel entfernen.
Die Brühe erhitzen und den Lauch, die dicken Bohnen, die Brechbohnen und die Erbsen hineingeben. Alles zusammen zum Kochen bringen und die Nudeln hinzugeben.
Die Suppe ca. 5 Minuten kochen und die Zuckerschoten hineingeben. Weiterkochen, bis die Nudeln al dente sind.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Suppe mit Petersilie bestreut servieren.

Fertig!

Grüne Minestrone - www.kuechenchaotin.de

Und weil Freude das einzige ist, was sich verdoppelt, wenn man es teilt, sollte ihr auch etwas davon haben:

Ich verlose 3 Guscheine von bofrost* á 30€! Was ihr dafür tun müsst:

Hinterlasst hier bis zum 18.09.16, 23:59 Uhr einen Kommentar, in dem ihr mir in einem vollständigen Satz verratet, was eure ganz persönliche, kulinarische Kindheitserinnerung ist
Hinterlasst dabei bitte UNBEDINGT auch eure (korrekte) E-Mail-Adresse im passenden Feld, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
Der/die Gewinner/in wird per Zufallsgenerator ausgewählt.
Der Rechtsweg und eine Barauszahlung sind natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?Verratet doch mal: Was für Gerichte verbindet ihr ganz besonders mit eurer Kindheit?

Guten Appetit,
Mia

Lauwarmer Linsensalat – eine Blitzliebe

von Mia | Küchenchaotin

Eigentlich wollte ich dieses Rezept gar nicht verbloggen. Und dann habe ich mich plötzlich so spontan verliebt, dass ich Sicherheitshalber doch ein Foto davon gemacht hab. Auf die Schnelle, bevor die letzte Portion auch noch verdrückt war. Dass das eher unerwartet kam, liegt vermutlich daran, dass ich zwar Hülsenfrüchte liebem, aber eigentlich aus der Sparte der Linsen nur die roten Vertreter esse.
Linsensuppe und Linsensalat – das war lange ein Graus für mich. Aber der Geschmack verändert sich ja bekanntlich im Laufe des Lebens immer wieder und als ich für ein Projekt diesen Linsensalat machen musste, kam ich natürlich auch nicht drum herum, ihn zu probieren.

Ein bisschen skeptisch habe ich einen ersten Löffel probiert. Mein direktes Fazit: auch dunkle Linsen können ganz schön lecker sein. Mit ein bisschen süße von Tomate und Karotte und ein bisschen Säure von Balsamico und Zitrone werden sie für mich ein echtes Festmahl. Diesen Salat gibt es garantiert wieder! Neben des guten Geschmacks ist er nämlich auch noch eine echte Eiweißbombe und gar nicht mal so ungesund.

Linsensalat-2

Lauwarmer Linsensalat

Rezept für 2 Portionen

200 g Berglinsen
1/2 kleine Karotte
2 Lauchzwiebeln
5 Cherrytomaten
1/2 Bund Petersilie
3 EL dunkler, guter Balsamico
1 EL Olivenöl
1 Prise Zucker
Salz
Pfeffer
etwas Zitronensaft

Linsensalat

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Kartoffelsalat mit Gurken und Radieschen – schnell und einfach

von Mia | Küchenchaotin

Achtung, Achtung! Dieser Beitrag enthält Werbung und nen heißen Tipp!

Ich liebe Food-Zeitschriften. Für mich sind sie wie Bilderbücher – ich könnte zur Entspannung stundenlang durch ihre Seiten blättern. Bilder gucken, Inspiration und Hunger holen, neue Produkte entdecken… Das geht einfach am Besten, wenn man etwas in der Hand hat.

Deshalb freue ich mich ganz besonders, über die neue Ausgabe der „Essen & Trinken für jeden Tag„, die ich zugeschickt bekommen habe – denn die erstrahlt seit neuestem in neuem Gewand. Das Innenleben ist moderner geworden und die neuen Rubriken wie „Lecker to go“, „High Five“ mit Tim Mälzer oder „1x klassisch – 2x anders“ treffen meinen Geschmack auf den Punkt. Das tolle an der E&T für jeden Tag: Die meistens Rezepte sind wirklich einfach umzusetzen und die Zutatenlisten sind nicht ellenlang. Trotzdem sind die Gerichte nie langweilig. Genau so liebe ich es!

Denn bei mir ist es im Normalfalll nun mal so: Ich suche – schon halb ausgehungert – nach Inspiration für das Essen, flitze wie der Blitz zum Lebensmitteldealer meines Vertauens, um alles zu besorgen, was auf meiner Einkaufsliste gelandet ist und dann springe ich in die Küche und lege los. Es darf dann auch nicht ZU lange dauern. Und im Bestfall muss es ein paar ordentliche Kohlenhydrate enthalten, denn wenn man erst mal richtig Kohldampf hat, sind Kohlenhydrate Futter für die Seele.
Im Alltag mag es unkompliziert und direkt. Aber bitte trotzdem so richtig schön lecker und wenn es geht auch mit nem kleinen Twist!

Kartoffelsalat mit Gurken und Radieschen - www.kuechenchaotin.de

Genau deshalb habe ich euch heute auch den Kartoffelsalat mit Radieschen und Gurke mitgebracht. Er hat mich einfach angelacht! Ist bodenständig, mit wenig Arbeit verbunden und trotzdem ein bisschen besonders. Außerdem kann ich zu Radieschen nicht nein sagen!

Und falls euch das Rezept auf den Geschmack gebracht hat: hier auf der Seite der „Essen & Trinken für jeden Tag“ könnt ihr euch ein Gratis-Exemplar bestellen!
(Ein kleiner Hinweis, damit es nicht zu Missverständnissen kommt: Ihr bestellt hier eine Ausgabe gratis und bekommt danach theoretisch jede weitere Ausgabe kostenpflichtig frei Haus. Wenn ihr die weiteren Ausgaben haben möchtet, müsst ihr nichts tun, ihr könnt das „Abo“ aber auch jederzeit kündigen ( dafür reicht eine Nachricht an den essen&trinken Für jeden Tag-Kundenservice) und z.B. nur die Gratis-Ausgabe mitnehmen und euch an ihr erfreuen. Es gibt keinen Haken dabei, wenn ihr nur die kostenlose Ausgabe mitnehmt.)

Kartoffelsalat mit Gurken und Radieschen-3

Kartoffelsalat mit Radieschen und Gurke

Rezept für 4 Portionen

Grundrezept
1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
6 EL Öl (z.B. Rapskernöl)
250 ml Gemüsebrühe
50 ml Weißweinessig
Salz
Zucker
Pfeffer
1-2 TL mittelscharfer Senf

außerdem
3 EL Mandelstifte
1 Bund Radieschen
2 Mini-Gurken
1 Bund glatte Petersilie

Kartoffelsalat mit Gurken und Radieschen-4

 

Die Kartoffeln ungeschält mit kaltem Wasser bedeckt aufkochen und für 25.30 Minuten köcheln lassen, bis sie gar sind. Danach kurz abkühlen lassen.

Die Zwiebel fein würfeln. In einem Topf 2 EL Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und ein mal kurz aufkochen lassen.
Den Topf vom Herd nehmen und den Essig einrühren. Mit Salz, Pfeffer, ZUcker und Senf abschmecken.

Die Kartoffeln pellen und in Scheiben schneiden. Sofort mit der Brühe-Mischung übergießen. Den Kartoffelsalat mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Die Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett anröstne.

Die Radieschen halbieren und die Mini-Gurke in Scheiben schneiden. Die Petersilie hacken. Alle Zutaten zusammen mit dem restlichen Öl aus dem Grundrezept vermengen. Und den Kartoffelsalat lauwarm oder gekühlt servieren.

Fertig!

Kartoffelsalat mit Gurken und Radieschen

Guten Appetit,
Mia

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