Getaggte Posts ‘Petersilie’

Kräuter Pullapart-Muffins – herzhafte Muffins zum auseinanderzupfen

von Mia | Küchenchaotin

Für den Foodiegraphy-Workshop habe ich allerhand kleine Köstlichkeiten gemacht. Neben meinen drei liebsten Aufstrichen (Kürbiskern-Aufstrich, Feta-Gurke-Aufstrich, Rote Bete-Aufstrich) habe ich meine Brokkoli-Chili-Suppe gekocht, die Zutaten für ein leckeres Trifle mit Waldbeeren vorbeitet und meine Müslikekse und die wundervollen Mitternachts-Schokocookies gebacken. Auch ein paar geröstete Kichererbsen habe ich vorbereitet (wovon die Hälfte es leider wegen eines typischen Stolperers nicht bis nach Hamburg geschafft hat), aber nach so vielen „alten Rezepten“ musste auch etwas neues her.

Die Idee? Herzhafte Muffins! Angelehnt an die schöne Idee des PullApart-Breads, habe ich Zupfmuffins draus gemacht. Denn nichts ist besser, als einen Muffin auszupacken und ihn genüsslich auseinanderzurupfen und zu vernaschen, oder? Dieser bietet sich ganz besonders dafür an. Wie das aussieht? Seht ihr hier:

Kräuter Pullapart-Muffins - www.kuechenchaotin.de

Kräuter Pullapart-Muffins

Rezept für 10 herzhafte Muffins

Für den Teig
350 g Mehl
1 Prise Salz
1 Packung Trockenhefe
120 ml Wasser
60 ml Vollmilch
45 g Butter
1 Ei (M)

Für die Füllung
je 1 Bund Petersilie und Schnittlauch
1 Paket Kresse
70 g weiche Butter
2 Prisen Salz
2 handvoll geriebener Parmesan

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Brokkoli-Chili-Suppe mit gerösteten Erdnüssen – Durchatmen dank „Bumms“

von Mia | Küchenchaotin

Ich liege flach. Seit exakt einer Woche. Ich will mich eigentlich nicht beschweren, denn ich bin sehr lange verschont geblieben, aber so langsam reicht es wirklich. Meine besten Freunde sind im Moment Mister Nasenspray und Miss Halstabletten und ich bin ernsthaft am überlegen,  bald eine Vermisstenanzeige für meinen Geschmackssinn aufzugegeben.
Kennt ihr das? Wenn man so richtig doll erkältet ist, dann schmeckt irgendwie alles gleich und vor allem: alles fad! Der Mensch braucht seinen Geruchssinn um so richtig gut schmecken zu können und wenn die Nase gerade mal Pause macht, dann ist nicht viel los mit Geschmackskirmes auf der Zunge.

Umso glücklicher bin ich, dass ich das Süppchen für mich entdeckt habe, dass ich euch heute mitgebracht habe.
Denn in meinem Kühlschrank lag ein einsamer, trauriger Brokkoli, der unbedingt verarbeitet werden musste. Zusammen mit etwas Chili, einem Zitrönchen und ein paar Erdnüssen ist daraus eine Suppe geworden, die ein mal alles richtig durchpustet, die Nase befreit und für mich endlich wieder für ein Geschmackserlebnis gesorgt hat.

Wer nicht ganz so viel „Bumms“ braucht, der sollte die Kerne der Chilischote entfernen. Und falls ihr skeptisch wegen der Erdnüsse seid: Brokkoli und Erdnüsse sind ein echtes Dreamteam!
Diese Suppe ist nicht nur gesund – ich bilde mir ein, sie macht auch gesund!

Brokkoli-Chili-Suppe - www.kuechenchaotin.de

Brokkoli-Chili-Suppe mit gerösteten Erdnüssen

Rezept für 3-4 Portionen

1 Zwiebel
1 kleine Chilischote
1 Kopf Brokkoli
etwas Öl
1 Liter Gemüsebrühe
100 g Schmand
Salz und Pfeffer
50 ml Sahne
1 Zitrone
etwas glatte Petersilie
3-4 EL geröstete Erdnüsse

Brokkoli-Chili-Suppe - www.kuechenchaotin.de

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Pasta mit Pilzrahm-Sauce – Rosé Dinner Party

von Mia | Küchenchaotin

Diese Woche ist Rosé Dinner Party. Was das heisst? An allen sieben Tagen dieser Woche postet jeweils ein Blogger ein herbstliches Gericht passend zu einem von 3 Roséweinen aus der Appellation Côtes de Provence.

Heute bin ich die Gastgeberin und ich habe mir einen „Château de L’Aumerade“ aus dem Jahre 2013 vorgenommen. Und selbsverständlich habe ich mich vorher ein bisschen schlau gemacht. Zu meinem Wein passen helles Fleisch und Nudelgerichte. Was davon letztendlich auf meinem Herd gelandet ist, ist wohl ziemlich klar.
Der Wein ist trocken, fast ein bisschen würzig. Das erste, was mir bem Probieren dazu in den Sinn kam, waren Pilze! Ein bisschen cremig, ein bisschen würzig – für mich eine perfekte Kombination zu meinem Rosétropfen.

Uwe von HighFoodality hat mir gestern mit einer herrlichen Vorspeise schon die Steilvorlage gegeben, denn ich mache heute direkt mit dem Hauptgang weiter. Das Rezept kommt jetzt!

Pasta mit Pilzrahmsauce - www.kuechenchaotin.de

Pasta mit Pilzrahm-Sauce

Rezept für 4 Portionen

400 g Bandnudeln
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
300 g Pilze (z.B. je 100 g braune Champignons, Kräuterseitlinge und Pfifferlinge)
1 EL Butter
1 Bund glatte Petersilie
1 Schuss Roséwein
150 ml Sahne
Salz + Pfeffer zum Abschmecken
Parmesan zum Garnieren

Pasta mit Pilzrahmsauce - www.kuechenchaotin.de

Die Bandnudeln nach Packungsanweisung al dente kochen und beim Abgießen etwas vom Kochwasser auffangen.
Die Schalotten und die Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. In einer Pfanne die Butter zerlassen und die Pilze darin anbraten.
Nun die Petersilie hinzugeben und alles mit dem Roséwein ablöschen. Die Sahne aufgießen und die Sauce etwas einkochen lassen. Einen Schuss Nudelwasser hinzugeben und die Sauce mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Nudeln unterheben und mit gehobeltem Parmesan servieren

Fertig!

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Und damit ihr auch in den Genuss von schönem Roséwein kommen könnt, darf ich die Flasche, die ich verwendet habe und zwei weitere an 3 Glückliche unter euch verlosen!

Was ihr dafür tun müsst?

 

  • Hinterlasst hier bis zum 10.11.14, 23:00 Uhr,  einen Kommentar – mit einem Vorschlag, was ihr zur Rosé Dinner Party gekocht hättet
  • Hinterlasst bitte UNBEDINGT eure (korrekte) E-Mail-Adresse, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
  • Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?
  • Die 3 Gewinner werden per Los ausgewählt und erklären sich damit einverstanden, dass ihre Adresse an den Sponsor zwecks Versand des Gewinns weitergeben wird.

Morgen geht die Party übrigens schon weiter! Ich bin sehr gespannt, was der Kuechenjunge uns kredenzen wird.

Guten Appetit,
Mia

Der Wein wurde mir von SOPEXA bzw. dem Verband der Provence-Weine CIVP zur Verfügung gestellt – auf das, was hier so steht wurde jedoch keinerlei Einfluss genommen.

 

 

Gemüsebrühe selbstgemacht – ganz einfach und gesund!

von Mia | Küchenchaotin

Als bekennende Risottoliebhaberin brauche ich ständig Brühe. Aber jedes Mal eine frische Brühe aufsetzen? Ganz ehrlich: Ich mach das auch nicht. Stattdessen habe ich bisher manchmal zum fertigen Fond oder hin und wieder sogar zur gekörnten Brühe gegriffen. Beides hat seine Vor- und Nachteile – aber nichts geht über eine „echte“ Brühe.

Aus diesem Grund habe ich mich letztens in die Küche gestellt und meine erste eigene Gemüsebrühe auf Vorrat gekocht. Das passende Rezept dazu habe ich hier bei Steph vom kleinen Kuriositätenladen gefunden und ein wenig nach meinem Vorrat abgewandelt.

Und ich sag euch was: Den Aufwand ist es auf jeden Fall wert! Denn heraus kommt ein kleiner Vorrat feinster Brühe, die garantiert auch gleich viel besser schmeckt, als jede gekaufte. Weil sie mit echt guten Zutaten und einer ordentlichen Prise Liebe gemacht wurde.

selbstgemachte Gemüsebrühe - www.kuechenchaotin.de

Gemüsebrühe selbstgemacht

Rezept für ca. 2 Liter selbstgemachte Gemüsebrühe/Gemüsefond

1 Stange Lauch
1/2 Sellerieknolle
4 Karotten
2 Petersilienwurzeln
2 Zwiebeln
1 Fenchelknolle
etwas geschmacksneutrales Öl zum Anschwitzen
(z.B. Rapsöl oder Erdnussöl)
2 Lorbeerblätter
1 TL bunte Pfefferkörner
1 EL grobes Meersalz
1/2 TL Senfkörner
4 Pimentkörner
1 Handvoll Petersilie
ca. 2,5 l Wasser

Das Gemüse mit Schale (auch die Zwiebeln!) waschen und in Würfel schneiden.
In einem sehr großen Topf etwas Öl zerlassen und das Gemüse ca. 5 Minuten darin anschwitzen. Die Gewürze hinzugeben und das Wasser aufgießen. Alles ein mal sprudelnd aufkochen lassen, die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren und bei geschlossenem Deckel ca. 1 Stunde köcheln lassen.
Anschließend das Gemüse mit einer Schöpfkelle aus dem Topf nehmen und die Brühe durch ein feines, mit einem Mulltuch ausgelegten Sieb filtern. Die Brühe zurück in den Topf geben und erneut aufkochen lassen.

Wer das ganze haltbarmachen möchte, geht wie folgt vor: Gläser oder Flaschen ausspülen und für ca. 15 Minuten bei 150°C in den Ofen stellen. Die Gläser anschliessend etwas abkühlen lassen und mit einem Trichter in einen weiten Topf stellen. Den Topf mit Wasser auffüllen und zum Kochen bringen. Nach ca. 5 Minuten die ebenfalls kochende Brühe in die Gläser bis auf zwei fingerbreit füllen und diese sofort verschliessen.
Die Gläser aus dem Wasserbad nehmen und für ca. 15 Minuten auf den Kopf stellen. Anschließend wieder umdrehen und komplett auskühlen lassen.

Fertig!

selbstgemachte Gemüsebrühe - www.kuechenchaotin.de

Habt ihr schon mal Brühe eingekocht? Und wofür braucht ihr sie am meisten?

Guten Appetit,
Mia

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