Getaggte Posts ‘Schalotten’

Avocado-Aufstrich – für eine echte Lieblingsstulle

von Mia | Küchenchaotin

Heute wird es mal wieder easypeasy und blitzschnell!

Dass ich Avocado liebe, ist kein Geheimnis. Wer sich meine Avocado-Rezepte ansieht, der merkt schnell, dass ich sie in allen möglichen Variationen mag.
Aber die “Butter des Urwalds” ist auch einfach herrlich vielseitig und dabei noch schön gesund. Sie ist reich an ungesättigten Fettsäuren und eine ganze Menge Vitamine.

Einer meiner Favoriten: Auf einer richtig schönen Stulle.
Immer nur Käse auf dem Brot ist doch voll langweilig! Deshalb habe ich vor einiger Zeit Aufstriche für mich entdeckt. Und der Avocado-Aufstrich ist mit Abstand mein Liebling.
Das Rezept ist super einfach und die Zubereitung dauert nur knapp 5 Minuten, aber es schmeckt fantastisch!

Ich benutze übrigens am liebsten die Sorte “Hass”. Zum einen wird diese meistens reif verkauft, während die andere Sorte oft noch lang zu Hause nachreifen muss und zum anderen hat sie einfach noch ein bisschen mehr Geschmack, als die Sorte “Fuerte”.

Avocado-Aufstrich - kuechenchaotin.de

Avocado-Aufstrich

Rezept für 1 große Portion

1 (Hass-)Avocado
1/2 Zitrone
Pfeffer und Salz
nach Geschmack: 2 Schalotten

Avocado-Aufstrich - kuechenchaotin.de

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“Stiftung Chaosküchen-Test” – der Hotpan und ein Orangen-Minz-Risotto

von Mia | Küchenchaotin

Heute stelle ich euch eine neue Kategorie auf meinem Blog vor: nämlich “Stiftung Chaosküchen-Test”. Hier werde ich euch in Zukunft hin und wieder ein Produkt vorstellen, dass ich auf Herz und Nieren getestet und zu dem ich mir eine Meinung gebildet habe.

Es ist schon ein bisschen her, da klingelte der Postmann und brachte mir ein Paket aus der Schweiz von der Firma “Kuhn Rikon“.
Kuhn Rikon ist ein Familienunternehmen, das großen Wert auf Qualität und Effizienz beim Kochen legt. Neben hochwertigen Töpfen und Pfannen findet man u.a. tolle Messer und andere Küchenhelfer im Produktsortiment – teilweise auch in trendigen, quietschbunten Farben. Ich durfte ein Küchenmesser, ein “Kürbismesser” und den “Hotpan” aus ihrem Sortiment testen.

Paket von Kuhn Rikon

Zu den Messern habe ich nicht viel zu sagen, außer: Ich hatte noch nie so ein scharfes Messer in den Händen! Das heißt aber auch nicht viel, denn bisher konnte ich kein Profimesser mein Eigen nennen.

Den Hotpan habe ich genauer unter die Lupe genommen.

Das Prinzip kurz erklärt

Der Hotpan besteht aus einem Topf und einer farbigen Isolierschüssel. Die Speise wird in dem Topf ohne Fett und ggf. mit Wasser nur sehr kurz mit Deckel erhitzt und dann in die Schüssel gestellt. Die Schüssel hält die Speisen (bis zu 2 Stunden!) warm. Über den Deckel fließt der Eigensaft zum Essen zurück und es gart schonend und ohne Herd weiter. “Softgaren” nennt sich diese Prozedur. Gemüse, Reis, Fleisch… Der Hotpan soll alles gar kriegen und vor dem Verkochen schützen. Mit ganz viel Energie- und Aufmerksamkeits-Ersparnis, denn tun muss man währenddessen nichts. Nur warten.

Und das soll funktionieren?

Im Lieferumfang enthalten: Eine Tabelle mit Lebensmitteln und einer genauen Zubereitungsanweisung. Wie groß sollen die Stückchen sein? Wie viel Wasser wird gebraucht? Wie lange bleibt das ganze auf dem Herd? Und wie lange in der Warmhalteschale, bis es gar ist?
Beispiel: Ein Hotpan voller Brokkoli, der in 2cm-Röschen geteilt ist, soll mit 5dl Wasser für 5 Minuten auf dem Herd köcheln und dann 10 Minuten in der Schüssel ruhen. Dann soll er gar sein.

Ja und? Funktioniert’s denn nun?

Zuerst getestet habe ich: Brokkoli, Kartoffeln und Reis.
Beim Brokkoli war ich sehr begeistert. Ich habe einen halben Hotpan voller 2cm-Röschen mit 50ml Wasser auf den Herd gestellt, gewartet, bis ein Dampffähnchen aufsteigt und sich der Deckel problemlos drehen lässt, habe es so 5 Minuten köcheln lassen und dann den Topf für 10 Minuten in die Schüssel gestellt. Das Ergebnis: Knackiger, sattgrüner Brokkoli. Ganz leicht knackig. So, wie er sein soll.
Auch der Reis wurde perfekt.
Einzig und allein meine Kartoffeln hatten noch Biss. Das kann ich nicht ausstehen. In der Anleitung steht jedoch auch, dass die Garzeiten stark von Beschaffenheit, Frische und Qualität der Lebensmittel abhängt – mit ein paar Minuten mehr wären sie vielleicht genau richtig gewesen.

Der Härtetest

Zusätzlich zum Hotpan habe ich das passende Kochbuch bekommen. Es heißt “Ganz schön ausgekocht” und ist voller Rezepte speziell für den Hotpan.
Was mir gleich auffällt: Es gibt erstaunlich viele Risotto-Rezepte.
Aber Risotto ohne Rühren? Das kann ich mir nicht vorstellen!

Ein passendes Rezept für den Härtetest war schnell gefunden. Es ist eine leicht adaptierte Version des “Orangen-Pfefferminz-Risotto”-Rezepts aus dem Hotpan-Kochbuch. Übrigens: Funktioniert garantiert auch in “normal”. Mit der altbewährten Technik: Immer ein bisschen Flüssigkeit zugeben und rühren, rühren, rühren.

Risotto aus dem Hotpan-2

Orangen-Minz-Risotto

Zutaten (für 4 Portionen)

10g Butter
1/2 Schalotte
240g Risottoreis (Arborio)
600 ml Orangensaft
50ml Sahne
6 Minzblätter
60g Mascarpone
20g frischer, geriebener Parmesan
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Die Butter im Hotpan zerlassen. Den Reis darin kurz glasig andünsten. Mit dem Orangensaft und der Sahne ablöschen und alles auf kleiner Flamme für ca. 1 Minute köcheln lassen. Nun für ca. 30 Minuten in der Wamhalteschale softgaren lassen.
Währenddessen die Minzblätter kleinschneiden. Vor dem Servieren die Mascarpone und den Parmesan unterziehen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Minze garnieren.

Fertig!

Wer das ganze ohne Hotpan probieren möchte, gibt den Orangensaft einfach nach und nach zum Reis und rührt dabei fortwährend. Zum Schluss die Sahne, die Mascarpone und den Parmesan unterrühren, abschmecken und mit Minze garniert servieren.

Und wie sieht’s aus im Topf?

Der Reis ist gar und schwimmt nicht mehr in Flüssigkeit. Das Risotto schmeckt mir und die Konsistenz ist erstaunlich gut dafür, dass es überhaupt nicht gerührt worden ist. Natürlich ist es nicht das “perfekte Risotto” – die Konsistenz erinnert eher ein bisschen an Milchreis, aber hin und wieder an faulen Tagen ist das sicherlich eine Alternative!

Risotto aus dem Hotpan

Mein Fazit

Contra: Vor dem Kochen muss man sich immer wieder die Tabelle vorholen. Sicherlich wird man bei regelmäßiger Benutzung irgendwann die Angaben aus dem Kopf kennen, doch am Anfang ist es ziemlich lästig.
Außerdem wurde mir (wenn auch nur ein mal) das Essen – die Kartoffeln – nicht gar. Dass man Zwischendurch den Garprozess nicht überprüfen kann ist eine kleine Schwachstelle.

Pro: Im Großen und Ganzen ist der Hotpan ein tolles Teil. Er spart Energie (angeblich ganze 60%!) und das Essen behält ein tolles Aroma. Und verkocht ist dabei nichts.
Während das Essen “softgart” kann man sich anderen Dingen widmen und muss sich keine Gedanken machen.
Außerdem finde ich ihn ausgesprochen hübsch anzusehen!

Risotto-Woche

1. “How to” Risotto
2. Rote-Bete-Risotto
3. Orangen-Minz-Risotto und ein Test
4. süßes Risotto

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Eine kleine Anmerkung zum Schluss: Der Hotpan wurde mir zwar von Kuhn Rikon kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Weltbestes Rote-Bete-Risotto – nicht nur farblich ein Knaller!

von Mia | Küchenchaotin

Zweite Runde der Risotto-Woche! Heute mein momentanes Lieblingsrezept!

Ich habe es ja schon hin und wieder erwähnt: Rote Bete sind meine neue Liebe. Als Kind verschmäht ist sie jetzt neben Kürbis mein neuer Dauerrenner in der Küche. Soll heißen: Solang es sie gibt, esse ich sie. Fast täglich.

Der Oberknaller und das meistgekochte Rezept dieses Winters ist dieses Rote-Bete-Risotto. Ich wollte es euch schon lange zeigen, aber es war immer schneller aufgegessen als fotografiert.
Ich will die Messlatte ja nicht zu hoch hängen, aber meine Mutter beschreibt dieses Risotto folgendermaßen: “Das ist das geilste, was ich je gegessen hab!”
Die roten Bete werden im rohen Zustand verarbeitet. So behalten sie ein bisschen biss. Wer das nicht mag, kann natürlich auch die vorgekochten, vakuumverpackten nehmen, büßt dabei aber ein bisschen Aroma und viel Farbe ein.

Rote-Bete-Risotto

Rote-Bete-Risotto

Zutaten für 2-3 Portionen

2 kleine Rote Bete (frisch)
250g Risottoreis (Arborio)
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 EL Honig
4 kleine Zweige Rosmarin
1 Schuss Rotwein
0,5-1L Gemüsebrühe
1 Handvoll geriebener Parmesan
1 EL Butter
etwas Olivenöl
(optional: etwas Ziegenfrischkäse)

Die rote Bete, den Knoblauch und die Schalotten schälen und in Würfel schneiden. Je größer die Würfel der Bete, desto mehr Biss werden sie später noch haben.

Die Brühe in einem Topf erhitzen. Sie sollte die ganze Zeit über vor sich hinköcheln.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch darin glasig andünsten. Die rote Bete dazugeben und den Honig drüberträufeln. Dieser soll leicht karamellisieren. Auch den Reis kurz mit andünsten.

Nun mit einem kräftigen Schuss Rotwein ablöschen, den Rosmarin hinzugeben und fortan immer eine Kelle Brühe hinzugeben. Wenn die Brühe aufgesogen/verdampft ist, mit der nächsten Kelle auffüllen. Dazwischen immer rühren, rühren, rühren.
Dieser Prozess wird nun immer wiederholt, bis der Reis al dente ist. Dann kann der Herd ausgeschaltet und die Pfanne von der Flamme genommen werden.
Zum Schluss noch die Butter und den Parmesan unterrühren. Wenn beides geschmolzen ist, kann das Risotto serviert werden! Wer mag, kann noch etwas Ziegenfrischkäse darübergeben. Der passt super dazu!

Fertig!

Rote-Bete-Risotto

Allen, die vorher noch nie Risotto gemacht haben, kann ich den Beitrag “Wie macht man eigentlich…? Risotto – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung”.

Meine Mutter hat das Risotto übrigens “nur” mit getrocknetem Rosmarin nachgekocht. Es war trotzdem unglaublich gut! Wenn ich das sehe, dann könnt ich schon wieder… :)

Freitag geht’s weiter mit einem Orangen-Minze-Risotto und einem kleinen Testbericht. Denn: Mit dem richtigen Werkzeug gelingt das Risotto tatsächlich ohne Rühren!
Seid gespannt!

Risotto-Woche

1. “How to” Risotto
2. Rote-Bete-Risotto
3. Orangen-Minz-Risotto und ein Test
4. süßes Risotto

Guten Appetit!
Mia

Wie macht man eigentlich…? Risotto – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

von Mia | Küchenchaotin

Risotto alla Milanese

Risotto ist – neben Pasta – meine ganz große Abendbrotliebe. Arbeitsbedingt gibt es erst abends eine warme Mahlzeit, aber die soll nach einem anstrengenden Tag eine Belohnung sein.

Früher, da dachte ich immer: “Risotto? Das ist doch voll anstrengend!”, aber inzwischen finde ich es eher entspannend. Wenn man sich alle Zutaten vorbereitet und griffbereit hinstellt, muss man nur rühren, rühren, rühren… Und dabei über die wirklich wichtigen Dinge im Leben nachdenken. Die da beispielsweise wären: Wann habe ich endlich wieder Urlaub? Was mache ich am Wochenende? In welcher Farbe will ich mein Wohnzimmer umdekorieren? Und: was esse ich morgen?
Nach ca. einer halben Stunde ist es dann fertig und es darf genossen werden. Risotto! Ti amo!

Bevor ich das erste Mal Risotto gekocht habe, hätte ich gern eine Schritt-für-Schritt-Anleitung gehabt, um zu sehen, dass es gar nicht so kompliziert ist, wie man sich das vorstellt, wenn man durchs Internet surft und überall über die wildesten Techniken liest. Deshalb hier und heute: Wie macht die Küchenchaotin Risotto? Ein gelingsicheres Rezept für die schlotzige Köstlichkeit.

Als Beispiel der Klassiker der Risotto-Rezepte: (vegetarisches) Risotto alla Milanese. Den Safran könnt ihr durch beliebige Zutaten ersetzen – so bekommt man mit einem Grundrezept jedes Mal ein anderes Risotto.

Risotto alla Milanese (vegetarisch)

Zutaten (für 2 Portionen)

2 EL Butter
1 kleine Schalotte
200g Risotto-Reis (Arborio)
1 großer Schuss Weißwein
ca. 750 – 1000 ml Gemüsebrühe
1 Heftchen Safranfäden
1 Handvoll frischer Parmesan

Als Vorbereitung: Die Schalotte in feine Würfel schneiden und eventuell weitere Zutaten vorbereiten – z.B. Gemüse waschen, schnippeln und vorkochen, wenn es länger als 10 Minuten zum garen braucht. In meinem Fall: Den Safran in 2 EL warmer Brühe einweichen.
Den Parmesan reiben und griffbereit stellen. Auch die Butter sollte ich Reichweite stehen.

Einen kleinen Topf und eine große Pfanne vorbereiten. In dem Topf die Brühe zum Köcheln bringen. Am besten ist natürlich selbstgekochte Brühe, gekörnte geht zur Not jedoch auch. Wichtig ist nur, dass die Brühe sehr heiß ist, denn ansonsten wird der Reis später von ihr “abgeschreckt” und das Risotto bekommt nicht die richtige Konsistenz.
In der Pfanne einen Esslöffel Butter zerlassen.

Risotto Milanese

Nun die Schalottenwürfel glasig andünsten. Den Risottoreis dazugeben und kurz mit andünsten. Anschließend mit einem großen Schuss Weißwein ablöschen.
Der Weißwein sollte einer sein, der einem wirklich schmeckt. Bloß keinen Wein aus dem Tetrapack nehmen, weil er “ja eh nur zum Kochen” da ist. Man schmeckt ihn nachher tatsächlich!

Risotto Milanese GIF-6

Nun nach und nach kellenweise die Brühe zum Reis geben. Immer, wenn sie fast komplett aufgesogen ist, kann eine weitere Kelle hinzugegeben werden. Ab jetzt heißt es: rühren, rühren, rühren. Das Risotto sollte immer in Bewegung bleiben. So verhindert man nicht nur, dass es anbrennt ;)

Nach ca. 15 Minuten können die weiteren Zutaten hinzugegeben werden. In meinem Fall: Der Safran.

Risotto Milanese GIF-9

Nun weiter Brühe hinzugeben, bis der Reis gar (leicht al dente) ist. Die Pfanne vom Herd nehmen.
Jetzt noch den zweiten Löffel Butter und den Parmesan unterrühren und schnell servieren!

Fertig!

Und weil’s beim letzten Mal so schön war: Hier noch einmal WIRKLICH Schritt für Schritt:

milanese
Butter zerlassen – Schalotten andünsten – Reis andünsten – mit Weißwein ablöschen – Brühe schrittweise hinzugeben – rühren – rühren – rühren – Zutaten hinzugeben – noch mehr Brühe – noch mehr rühren – Butter unterziehen – Parmesan einrühren – Fertig!

Dies ist übrigens der erste Beitrag für eine ganze Risotto-Woche! Bis Sonntag werden noch 3 weitere Rezepte folgen – eines davon sogar süß! Das nächste Rezept gibt es am Mittwoch!

Risotto-Woche

1. “How to” Risotto
2. Rote-Bete-Risotto
3. Orangen-Minz-Risotto und ein Test
4. süßes Risotto

Guten Appetit!
Mia

 

 

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