Getaggte Posts ‘Schmand’

Brokkoli-Chili-Suppe mit gerösteten Erdnüssen – Durchatmen dank „Bumms“

von Mia | Küchenchaotin

Ich liege flach. Seit exakt einer Woche. Ich will mich eigentlich nicht beschweren, denn ich bin sehr lange verschont geblieben, aber so langsam reicht es wirklich. Meine besten Freunde sind im Moment Mister Nasenspray und Miss Halstabletten und ich bin ernsthaft am überlegen,  bald eine Vermisstenanzeige für meinen Geschmackssinn aufzugegeben.
Kennt ihr das? Wenn man so richtig doll erkältet ist, dann schmeckt irgendwie alles gleich und vor allem: alles fad! Der Mensch braucht seinen Geruchssinn um so richtig gut schmecken zu können und wenn die Nase gerade mal Pause macht, dann ist nicht viel los mit Geschmackskirmes auf der Zunge.

Umso glücklicher bin ich, dass ich das Süppchen für mich entdeckt habe, dass ich euch heute mitgebracht habe.
Denn in meinem Kühlschrank lag ein einsamer, trauriger Brokkoli, der unbedingt verarbeitet werden musste. Zusammen mit etwas Chili, einem Zitrönchen und ein paar Erdnüssen ist daraus eine Suppe geworden, die ein mal alles richtig durchpustet, die Nase befreit und für mich endlich wieder für ein Geschmackserlebnis gesorgt hat.

Wer nicht ganz so viel „Bumms“ braucht, der sollte die Kerne der Chilischote entfernen. Und falls ihr skeptisch wegen der Erdnüsse seid: Brokkoli und Erdnüsse sind ein echtes Dreamteam!
Diese Suppe ist nicht nur gesund – ich bilde mir ein, sie macht auch gesund!

Brokkoli-Chili-Suppe - www.kuechenchaotin.de

Brokkoli-Chili-Suppe mit gerösteten Erdnüssen

Rezept für 3-4 Portionen

1 Zwiebel
1 kleine Chilischote
1 Kopf Brokkoli
etwas Öl
1 Liter Gemüsebrühe
100 g Schmand
Salz und Pfeffer
50 ml Sahne
1 Zitrone
etwas glatte Petersilie
3-4 EL geröstete Erdnüsse

Brokkoli-Chili-Suppe - www.kuechenchaotin.de

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Rote Bete-Quiche mit Ziegenkäse – Pinkes aus dem Ofen {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Winterzeit ist Soulfood-Zeit. Deswegen musste ich gar nicht lang überlegen, als EDEKA mich fragte, ob ich Lust hätte, ein Gericht für die „Winterküche„* zu kreieren.
Denn wenn ich an Winter denke, dann denke ich an: cremige Suppen, deftige Aufläufe, kalorienreiche Nudelgerichte, wärmendes Risotto und an: Quiches

Quiches sind super. Man macht einen Boden, nimmt ein paar Eier und wirft ansonsten rein, was man gerade so da hat. Und am Ende bekommt man ein leckeres Essen!
Mein allerliebstes Quicherezept ist immer noch die Ziegenkäse-Quiche mit Rosmarin aus dem letzten Jahr, aber die, die ich euch heute mitgebracht habe, macht ihr Konkurrenz! Denn in ihr ist nicht nur der leckere Ziegenkäse, sondern zusätzlich mein allerliebstes Wintergemüse: Rote Bete!

Rote Bete-Quiche mit Ziegenkaese-3

Rote Bete-Quiche mit Ziegenkäse

Rezept für 1 26 cm-Form

Für den Boden
135 g kalte Butter
250 g Mehl
1 Ei (L)
etwas Salz
evtl etwas kaltes Wasser

Für den Belag
900 g Rote Bete
1/2 rote Zwiebel
2 Zweige Rosmarin
200 g Sauerrahm
4 Eier
1 EL Honig
etwas Zitronensaft
100 g Ziegentaler
Salz + Pfeffer

Rote Bete-Quiche mit Ziegenkaese-2

Die rote Bete garen (ich empfehle ausdrücklich, sie einfach für 60 Minuten in den Ofen zu schieben und anschliessend zu schälen, statt in Wasser vorgegarte zu kaufen!.

Für den Boden die Zutaten eiskalt rasch miteinander zu einem Teig verarbeiten. Ist der Teig zu klebrig, etwas Mehl hinzufügen – ist er zu trocken, etwas eiskaltes Wasser.
Dein Teig für mindestens 60 Minuten in den Kühlschrank legen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Den Teig ausrollen und in die Form legen. Überstehende Ränder abschneiden. Mit einer Gabel kleine Löcher in den Boden und den Rand stechen. Den Boden mit Backpapier auslegen und mit Backerbsen beschweren. Anschließend für 15 Minuten blindbacken.

Die geschälte Rote Bete grob reiben.
Die Zwiebel und den Rosmarin sehr fein hacken. Anschliessend die Bete, die Zwiebel und den den Rosmarin zusammen mit dem Schmand, den Eiern und dem Honig gut verrühren. Die Masse kräftig salzen, leicht pfeffern und ein paar Spritzer Zitronensaft hinzugeben.
Anschließend alles zusammen in den Boden füllen. Die Ziegentaler leicht zerbröseln und auf die Quiche geben und diese für 30-40 Minuten eine Schiene unter der mittleren backen.

Fertig!

Wusstet ihr, dass es bei EDEKA neben allen möglichen Zutaten für leckeres Winteressen auch Backformen etc. gibt? Ich nicht. Und weil ich schon mal da war, habe ich mir eine neue Springform zugelegt, denn meine alte war mit der Zeit „ausgeleiert“ und manch ein Kuchenteig ist schon herausgelaufen.

Rote Bete-Quiche mit Ziegenkaese

Und was gibt’s bei euch?

Guten Appetit,
Mia

Edeka_Badge_Winterkueche

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Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit/für EDEKA*.

 

Rote Bete Pizza mit Ziegenkäse und Honig – und die Sache mit den Flecken

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin verrückt nach Roter Bete. Merkt ihr, oder? Während in meinem Ofen die Leckerei vor sich hin backte, war ich damit beschäftigt, mir einen Rote-Bete-Salat zu schnibbeln, den ich mir wiederum auf ein Brot legte, um in mit dem restlichen Ziegenkäse und dem Honig auf einer Stulle zu vernaschen. Dass ich den restlichen Salat abends zu später Stunde noch inhaliert habe, muss ich nicht erwähnen, oder?

Wie auch immer. Ihr müsst diese Pizza backen und probieren! Denn: wenn ihr keine Rote Bete-Pizza habt, dann habt ihr keine Rote Bete-Pizza. Und einfach jeder sollte eine haben!

Und um die Hemmschwelle ins bodenlose zu senken: Sie ist ganz schnell fertig. Und ihr braucht nur 5 Zutaten einkaufen, den Rest habt ihr eh zu Haus. Neugierig? Los geht’s!

Rote Bete Pizza mit Ziegenkäse und Honig - www.kuechenchaotin.de

Rote Bete-Pizza mit Ziegenkäse und Honig

Rezept 1 große oder 4 kleine Pizzen

1 Packung Pizzateig
2-3 EL Schmand
1 große rote Bete
1/2 große Zwiebel
120 g Ziegenrolle
3 EL Honig
etwas Öl
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Den Ofen auf 220°C vorheizen.

Den Pizzateig ausklappen und entweder in 4 Teile teilen oder im ganzen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Wer einen rustikaleren Look mag (ich!), schlägt die 4 Teigstücke ein oder zweimal ein, knetet sie noch ein mal kurz durch und drückt sie dann auf dem Backpapier in Form.

Nun den Schmand auf dem Pizzaboden verstreichen. Die Rote Bete Schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel ebenfalls schälen und in dünne Ringe schneiden.
Die rote Bete und die Zwiebel auf dem Pizzateig verteilen und die Bete-Scheiben mit wenig Öl einpinseln. Nun den Ziegenkäse leicht zerbröseln und über die Pizza geben. Zum Schluss die alles mit dem Honig beträufeln.

Anschließend die Rote Bete-Pizza für ca. 15-20 Minuten backen, bis der Boden goldbraun und knusprig ist.

Fertig!

Rote Bete Pizza mit Ziegenkäse und Honig - www.kuechenchaotin.de

So. Und nun kommen wir zu einem Thema, auf dass ich mehrfach angesprochen wurde. Und zwar:

Ich mag keine rote Bete – die färbt so doll!

Färbangst ist keine adäquate Ausrede, aber ich weiß, was ihr meint. Denn sie färben wie verrückt und egal, ob auf Händen oder von der Kleidung: Die Flecken fühlen sich sehr wohl und wollen nicht wieder gehen. Die Hände sind stunden- und manchmal tagelang rosa und das liebste T-Shirt, dass einen Fleck (ob nun beim zubereiten oder später beim Essen – ich jedenfalls bin für beides Expertin!) bekommen hat, ist ruiniert.

Was ich da mache? Ganz einfach: Frische, rote Bete verarbeite ich grundsätzlich nur mit Einweghandschuhen. Da sind die Hände gut geschützt und die Handschuhe wandern später einfach rosa in den Müll.
Und: ich verarbeite sie nur noch in schwarzen Shirts und Hosen. Das mag jetzt komisch klingen, aber: Meine liebste Jeans hat leider einen rosa Fleck mitten auf dem Oberschenkel, den ich nicht sofort auswaschen konnte und der deswegen selbst nach mindestens 20 Waschdurchgängen nicht mehr wegzubekommen ist.

Sollte beim Essen tatsächlich noch ein Fleck entstehen, landet das Kleidungsstück sofort und ohne Umweg in der Waschmaschine, so lange er noch feucht ist.
Doch: das ist ja leider nicht immer möglich. Auch, wenn mir viel an meinen Sachen liegt, würde ich mir nicht beim Dinner bei Freunden die Klamotten vom Leib reißen und eine sofortige Freigabe der Waschmaschine verlangen.
Für diesen Fall hatte ich bisher immer einen Fleckenentferner zu Hause, mit dem ich die Flecken vorbehandelt habe.

Als die Anfrage kam, ob ich einen vegane Gallseife zur Flecken-Entfernung der Marke Frosch* testen würde, stockte ich kurz.
Wenn die mit „vegan und ohne tierische Inhaltsstoffe“ werben – heißt das dann, in meinem Fleckenentferner sind tierische Bestandteile enthalten?
Der Blick auf die Verpackung verrät mir tatsächlich direkt: Mein alter Reiniger ist nicht vegan und Frosch scheint ein Vorreiter in der Produktion von veganen Fleckenentfernern zu sein.
Über Sinn und Unsinn der Vermeidung tierischer Inhaltsstoffe in Reinigern kann man streiten, oder auch nicht (ich möchte bitte nicht streiten!) – aber gerade für die Veganer unter euch (ich weiß, dass ihr da seid!), ist das natürlich ein Thema.

Ob die Frosch-Gallseife meinen alten Reiniger ablösen kann? Ich hab da mal was getestet.
Für den Test habe ich eine alte Bluse mit zwei großen Rote Bete-Flecken versehen. Ich habe die Flecken ordentlich trocken geföhnt und sogar noch einmal kurz übergebügelt, damit sie sich schön im Stoff „festfressen“.

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Anschließend habe ich sie mit einem Kugelschreiber als „mit“ (Fleckentferner) und „ohne“ (Fleckentferner“ markiert und den „mit“ Fleck ordentlich mit der Frosch-Gallseife eingesprüht. Diese habe ich 10 Minuten einwirken lassen und konnte bereits dort erkennen: Der Fleck wird herausgelöst!

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Dann habe ich die Bluse bei gerade mal 30°C gewaschen. Und als ich sie aus der Waschmaschine gezogen habe, war nichts mehr von der Bete zu sehen. Lustig ist: Auch da, wo ich die Gallseife nicht habe einwirken lassen, ist der Fleck rausgegangen. Lediglich beim Kugelschreiber erkennt man einen Unterschied, denn er ging im „Gallseife-Bereich“ ein bisschen besser raus.
Denn Fleckentferner werde ich weiterhin benutzen und diesen Artikel bei neuen Erkenntnissen ggf. auch aktualisieren – mit dem Alten kann er aber auf alle Fälle mithalten!

Weitere Infos zum Reiniger findet ihr auch auf der offiziellen Facebookseite von Frosch.
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Der Reiniger wurde mir von der Firma Frosch kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde bei dieser Kooperation jedoch zu keinem Zeitpunkt beeinflusst.

 

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Spinat-Feta-Strudel mit Joghurtsauce – Comfort Food

von Mia | Küchenchaotin

Wenn ich „Tiefkühlkost“ sage, woran denkt ihr dann? Ich gebe zu: Ich denke immer als erstes an Fertigessen. Und die Assoziationskette führt weiter zu Pizza und anderen fettigen und eher nicht so gesunden Dingen, die hin und wieder mal den Weg ins Eisfach finden. Das ist natürlich erst mal nicht so toll.
Dabei tue ich der Tiefkühlabteilung unserer Supermärkte damit unrecht, denn: gerade bei Gemüse werden Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe durch das Schockfrosten in kürzester Zeit nach der Ernte geschützt. Ungesund ist was anderes!

Das schönste Beispiel: Spinat. Spinat verliert fast alle wertvollen Nährstoffe in Windeseile, sobald er vom Feld gepflückt wurde. Macht er sich frisch erst mal auf dem Weg zum (Super-)Markt, wo er vielleicht noch einige Tage liegt, um dann wahrscheinlich sogar noch zu Hause ein paar Tage auf seine Verarbeitung warten zu müssen, hat er endlich auf dem Teller angelangt einen Großteil seiner guten Stoffe verloren.
Natürlich gehen auch ein paar Nährstoffe beim Schockfrosten über die Wupper. Darf man aber z.B. der Stiftung Warentest glauben schenken, bleibt bei Blattspinat jedoch eindeutig mehr Gutes für den Körper übrig, als wenn nicht gefrostet wurde.
Auf ein paar Dinge sollte man jedoch achten: Die Kühlkette muss z.B. eingehalten werden. Eine Menge Tipps zum Einkaufen und zur Zubereitung von TK-Lebensmittel findet ihr hier.

Und weil ich sowieso leider so gut wie nie frischen Spinat bekomme (außer Babyspinat, denn für den habe ich seit meinem Spinatpesto einen verlässlichen Dealer aufgetan), greife ich gerade bei diesem Gemüse sowieso meistens in die Truhe. Und was ich dann damit mache? Zum Beispiel einen Spinat-Feta-Strudel! Das Rezept verrate ich euch heute!

Spinat-Feta-Strudel mit Joghurtsauce - www.kuechenchaotin.de

Spinat-Feta-Strudel mit Joghurt-Schnittlauch-Dip

Rezept für 1 großen Strudel

3 große Blätterteig-Blätter (TK)
700 g Blattspinat (TK)
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
200 g Feta
20 g Pinienkerne
200 g Schmand
200 g Joghurt
1 Bund Schnittlauch
1 kleines Ei
Salz + Pfeffer

Spinat-Feta-Strudel mit Joghurtsauce - www.kuechenchaotin.de

Den Blattspinat auftauen. Die Blätterteig-Blätter ca. 10 Minuten antauen lassen, überlappend aneinander legen und auf „etwas kleiner als Backblech“-Größe ausrollen. Zwiebeln und Knoblauch abziehen und in Würfel schneiden. Den Feta würfeln.
In einer Pfanne ohne Fett die Pinienkerne anrösten. Anschließend etwas Öl in die Pfanne geben und die Zwiebeln und den Knoblauch glasig andünsten. Den Blattspinat gut ausdrücken und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles zusammen einige Minuten durchschwenken.
Die Pfanne vom Herd nehmen und den Feta und die Pinienkerne hinzugeben und die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

1 EL Schmand auf den Blätterteig geben und verstreichen. Nun die Spinat-Feta Füllung länglich darauf geben. Erst die Enden einschlagen, denn den Strudel vorsichtig zu aufrollen.
1 kleines Ei verkleppern und den Strudel damit bestreichen. Bei 200°C im vorgeheizten Ofen für ca. 30 Minuten backen, bis der Strudel goldbraun ist.

Währenddessen den restlichen Schmand mit dem Joghurt verrühren. Den Schnittlauch in Röllchen schneiden und unterrühren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig!

Spinat-Feta-Strudel mit Joghurtsauce - www.kuechenchaotin.de

Und ihr? Wie steht ihr so zu Tiefkühlkost? Ich bin gespannt!

Guten Appetit,
Mia

 

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