Getaggte Posts ‘schnell und einfach’

Mein voller Ernst – Sommersalat mit Erdbeeren, Avocado und Balsamico

von Mia | Küchenchaotin

Heute gibt’s mal wieder etwas von der „Was? DIE Zutat mit DER kombiniert?“-Sparte.
Es gibt sie ja, diese verrückten Leute, die merkwürdige Zusammenstellungen „erfinden“, bei denen man nur denkt „echt jetzt!“ und wenn man es probiert hat, geht einem ein „Tatsächlich! Genial!“-Lichtlein auf.
Irgendwann ist einer von denen auf die Idee gekommen, nicht nur Erdbeeren in einen Salat zu tun, sondern auch noch Balsamico drüberzuschütten. Seitdem schwirrt diese Kombination überall im Netz herum, denn sie ist tatsächlich ziemlich genial.

Lange habe ich mich nicht darangetraut, doch nach einigem Tüfteln und Probieren habe ich euch  nun etwas zu bieten, was mir selbst beim Bilder editieren das Wasser im Munde hat zusammenlaufen lässt!
Zusätzlicher Pluspunkt: Es ist ratzifatzi fertig!

Sommersalat mit Erdbeeren, Avocado und Balsamico

Rezept (für 4 Portionen)

100g Rucola
700g Erdbeeren
1 Avocado
Saft von 1/2 Zitrone
Balsamico
Ahornsirup
Pfeffer

Den Rucola und die Erdbeeren waschen. Die Stiele der Erdbeeren entfernen, die Avocado schälen und den Kern entfernen.
Die Erdbeeren halbieren (die großen vierteln) und die Avocado in Würfel schneiden. Nun die Würfel mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Den Rucola auf 4 Teller verteilen und die Erdbeeren und die Avocado dazugeben. Anschließend erst etwas Balsamico, dann ungefähr genauso viel Ahornsirup über den Salat geben. Mit Pfeffer abschmecken und den Sommersalat genießen!

Fertig!

Was ich gelernt habe, seit ich diesen Blog führe: Eine Mahlzeit in der Säure (Balsamico), Süße (Erdbeeren und Sirup) und Gewürze (Pfeffer) in einem guten Verhältnis kombiniert sind, ist meistens ziemlich lecker. Auch wenn ich eigentlich nicht so die Salat-Tante bin, wird’s das hier jetzt öfter geben!

Guten Appetit,
Mia

Spontan ist oft am Besten – Nudelsalat „al Romanoff“ und ein Nutellaeis

von Mia | Küchenchaotin

Der Sommer ist jetzt auch hier angekommen!
Letzte Woche bin ich zu meiner Familie nach Nordfriesland gefahren.Auf dem Weg dorthin habe ich einen Zeitschriftenladen geplündert. Unter Anderem: Die „Lecker Trattoria„. Was soll ich sagen? Am liebsten hätte ich beim ersten Anschauen schon die Seiten abgeleckt. Theoretisch könnte ich wohl jedes Gericht daraus nachkochen und ich bin mir ganz sicher, dass mir alles schmecken würde.
Deswegen gibt es heute auch zwei Köstlichkeiten, die an Rezepte aus dieser Zeitschrift angelehnt sind. Unbedingt kaufen und auch nachkochen! Sie ist SO gut!

Das Schöne, wenn ich dort zu Besuch bin: Irgendwas passiert immer. Meistens total spontan. Und dann ist es besonders gut!
Es muss nur eine SMS kommen. „Chillen und grillen bei mir?“ – und es geht los. So lässt sich der Sommer genießen!

Zum Grillen mag ja nun jeder gerne etwas beisteuern. Wir haben uns schon am Vorabend zwei Rezepte aus der Trattoria ausgeguckt, die unbedingt nachgemacht werden wollen. Es gibt zuerst eine abgewandelte Version der „Pasta al Romanoff“ (übrigens ein Rezept der Restaurantkette „Vapiano“!) statt Nudelsalat und im Anschluss an ein Grill-Festmahl das „Semifreddo alla stracciatella“ – von uns liebevoll „Nutellaeis“ getauft.

Leider hat’s ausgerechnet an diesem Wochenende den Akku meiner Kamera zerschossen. Aber davon lasse ich mich natürlich nicht abhalten! Deshalb gibt’s heute Bilder frisch aus meinem Instagram-Stream! Das sollte dieses Mal reichen, um euch das Wasser im Munde zusammenlaufen zu lassen.

Nudelsalat „al Romanoff“

(In Anlehnung an die „Pasta al Romanoff“ aus der „Lecker Trattoria“ (für 4 Personen)

20120527-114948.jpg

500g Pasta (z.B. Farfalle)
700g grüner Spargel
2 Zweige Rosmarin
1 Zwiebel
300g Erdbeeren
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamico
250ml Gemüsebrühe
250g Mascarpone
1 Handvoll geriebener Parmesan
ca. 1/2 Zitrone – davon der Saft
Salz und Pfeffer

Die Nudeln al dente kochen.

Währenddessen den Spargel waschen und die Enden großzügig abschneiden. Danach in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden.
Den Rosmarin hacken.
Die Erdbeeren waschen, den Strunk entfernen und in Viertel schneiden.

Nun das Öl in eine Pfanne geben und heiß werden lassen. Die Spargelstücke darin anbraten. Rosmarin, Brühe und Balsamico hinzugeben und kurz kochen lassen. Dann die Mascarpone und den Parmesan hinzugeben. Alles so lang köcheln lassen, bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen und den vorsichtig den Zitronensaft dazugeben, bis es schmeckt.

Die Nudeln unter die Soße heben. Sie saugen die Soße noch ein bisschen auf!

Lauwarm oder kalt auf Tellern anrichten und Erdbeeren zugeben.

Fertig!

Die Kombination des leicht herben Spargels und der süßen Erdbeeren ist bombastisch! Mit diesem Nudelsalat konnten wir sogar bekennende Spargel-Hasser bekehren. Und die Soße ist ein Traum!

 

Und zum Nachtisch? Hat meine Mutter schon am Vorabend das leckerste selbstgemachte Eis, dass ich je gegessen habe vorbereitet:

Nutellaeis

(„Semifreddo alla straciatella“ aus der „Lecker Trattoria„!)

20120527-115012.jpg

400g Schlagsahne
3 frische Eier (M)
75g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200g Nutella
50g Zartbitterschokolade
500g Erdbeeren
Kakaopulver

Zuerst muss die Sahne steif geschlafen werden. Anschließend den Zucker, den Vanillezucker und die Eier cremig aufschlagen, bis die Masse weiß wird und vorsichtig die Sahne darunterheben. Sie darf nicht zusammenfallen!
Das Nutella in der Mikrowelle schmelzen, bis es flüssig wird und die Schokolade fein hacken.

Nun Frischhaltefolie in eine Kastenform (oder bei uns: eine längliche Tupperdose) legen und die Sahneismasse einfüllen. Die Schokolade und das Nutella hinzugeben und kurz umrühren. Mit Folie abdecken.

Nun muss das Semifreddo mindestens 8 Stunden in den Gefrierschrank. Deswegen lohnt es sich, es am Vortag schon vorzubereiten!

Serviert haben wir es mit geviertelten Erdbeeren. In der Kombination ist es leichter und fruchtiger!

Fertig!

Unsere Nutellacreme war noch so fest und schwer, dass sie direkt auf den Boden der Form gesunken ist und beim Stürzen des Eis eine „Nutellakruste“ gebildet hat. Das war gar nicht schlecht! Wer das allerdings nicht will, sollte sie wirklich gut flüssig werden lassen!

Im Rezept steht „(…)portionsweise abschneiden und den Rest wieder einfrieren.“ (Zitat „Lecker Trattoria„).
Wir fragen uns: Welcher Rest? Das Eis hat allen – ob groß, ob klein – so gut geschmeckt, dass absolut nichts davon übergeblieben ist!

20120527-114958.jpg

 

Wie genießt ihr das traumhafte Sommerwetter?

Guten Appetit!
Mia

Manchmal kommt es anders, als man denkt – grüner Spargel mit Tomaten und Ziegenkäse

von Mia | Küchenchaotin

Manche tollen Ideen kommen einem, wenn man am allerwenigsten mit ihnen rechnet, oder wenn man gerade etwas vollkommen anderes plant.

Letztens wollte ich unbedingt mal das „Sojafleisch“ probieren, dass ich geschenkt bekommen habe. Ich wusste schon lange, was ich damit anstellen will: Chili sin Carne soll draus werden!
Ich bereite also das Sojagranulat nach Anleitung vor und koche nach Rezept mein Chili, um nach (nach meinem Geschmack) viel zu langer Kochzeit und mit unbändigem Hunger festzustellen, dass das, was ich mir da zusammengeschustert habe, absolut nicht meinen Geschmack trifft. Weltuntergang. Ich will das nicht!

Während ich also mein Chili sin Carne unauffällig im Klo versenke und mit dem Abend bereits abschließe, kommt sie. Die Erleuchtung!
Ich rase zum Kühlschrank. Grüner Spargel? Check! Ziegenkäse? Check! Tomaten? Check! Was daraus entstehen soll, ziehe ich auch dem besten Chili sin Carne vor!
Ich verspreche euch: knackiger Spargel, erfrischend fruchtige Tomaten und cremiger Ziegenkäse ergänzen sich wunderbar.

Grüner Spargel mit Tomaten und Ziegenkäse

Zutaten (für 2 große Portionen)

500g grüner Spargel
250g Cherrytomaten
100g Ziegenkäse
Ölivenöl zum Braten
Meersalz
Pfeffer

Den grünen Spargel waschen und die unteren (vielleicht holzigen) Enden abschneiden. Die Tomaten waschen, den Strunk entfernen und oben und unten ein Kreuz hineinschneiden. Nun beides mit reichlich Olivenöl in einer Pfanne ca. 5 Minuten lang anbraten.
Anschließend beides auf einen Teller geben und den Ziegenkäse darüber zerbröseln. Mit etwas Pfeffer und reichlich Meersalz würzen und genießen!

Fertig!

Weiter als ihr es auf dem Bild sehen könnt, hat der Spargel es übrigens auch nicht geschafft. Der Hunger hat mich übermannt und ich habe direkt aus der Pfanne alles aufgegessen. Lecker war’s!
Guten Appetit,
Mia

„Halbfrozen“ Oreo-Trueffel für die beste Mama der Welt!

von Mia | Küchenchaotin

Es ist Muttertag! Hoch die Tassen! Auf die liebste Mami von allen – und das ist bekanntlich meistens die eigene.

Schon während ich im Blumenladen stehe und um einen Strauß bitte, der möglichst wenig nach „ich gehe in einen Blumenladen und kaufe einen Klischee-Strauß“ aussieht (der Blick der Floristin: ein bisschen entgeistert!), weiss ich bereits, dass meine Mami schimpfen wird, dass ich ihr Blumen gekauft habe. Und dann wird sie sich doch freuen!
Was unbedingt rein muss? Freesien! Meine Mami mag Freesien. Der Rest wird mit wald- und wiesenartigen Blumen aufgefüllt.

Was meine Mami aber wirklich nicht gern hat zum Muttertag? Gekaufte Geschenke! Aber auch ich finde: Selbstgemacht ist immer noch am schönsten. Von Herzen. Ihr wisst schon!
Für meine Mama gibt’s dieses Jahr allerdings kein selbstgemaltes Mama-Papa-und-Mia-stehen-vor-einem-Haus-Bild, sondern: Halbgefrorene Oreo-Trüffel. Ich hab sie vor Wochen, auf der Suche nach einer Idee für „Post aus meiner Küche“ gefunden, ihr habt sie bestimmt schon bei der bezaubernden Jeanny gesehen: Trüffel aus Oreos und Frischkäse! Und jetzt alle! „Mmmmmmh!“
Ich hab sie wie Jeanny durch Kakaopulver gerollt – man kann sie aber auch mit Schokolade überziehen. Außerdem habe ich etwas tiefer in den Frischkäse-Topf geguckt, denn meine sollen angefroren werden. Wie Eispralinen! Kennt ihr die noch von früher aus dem Kino? Die waren so toll!

Halbfrozen Oreo-Trüffel

Zutaten (für ca. 20 Stück)

1 Paket Oreo-Kekse
140g Frischkäse
Backkakaopulver oder geschmolzene Zartbitterschokolade

Die Oreo-Kekse fein zerbröseln und mit dem Frischkäse mischen. Danach alles einmal gut durchmixen, damit eine homogene Masse entsteht.
Anschließend möchte der „Teig“ ein bisschen in den Kühlschrank – besser noch in den Gefrierschrank – zum durchkühlen.
Danach aus der Masse kleine Kügelchen formen und diese durch Kakaopulver rollen, oder mit Kuvertüre überziehen.
Bis zum Vernaschen müssen die kleinen Hüftgold-Nuggets wieder ins Eisfach! Vor dem Verzehr die Oreo-Trüffel einfach eine halbe Stunde antauen lassen und genießen!

Fertig!

Außerdem gibts für die Mami: Eine Dose „LOV“-Tee. Rose. Den hab ich mit einem Kommentar, warum meine Mami auf jeden Fall die beste von allen ist, bei Steffi von „Ohhh…Mhhh…“ gewonnen! An dieser Stelle noch einmal: Danke Steffi! Ich freue mich riesig und die Mami sicherlich auch!

Und was gibt’s für eure Mamis? Selbstgemacht oder doch selbstgekauft?

Guten Appetit,
Mia

1 76 77 78 79 80 82