Getaggte Posts ‘Schokolade’

Post aus meiner Küche – selbstgemachte Krokanttrüffel

von Mia | Küchenchaotin

Endlich war es so weit! Es gab Post aus unserer Küche!
Um die 300 Pakete wurden von hier nach dort geschickt, alle mit einem Thema: Schokolade!

Ich durfte mit der lieben Lena von Coconut and Vanilla tauschen!

Das war übrigens gar nicht so einfach, war ich doch unerwartet plötzlich vor einige Schwierigkeiten gestellt. Das Schwierigste: Zwei Tage lang kein Wasser in der Wohnung. Könnt ihr euch das vorstellen? Ein kleiner Rohrbruch und plötzlich sind die einfachsten Dinge nicht mehr möglich: Abwaschen, Hände waschen, kochen etc. Nach einer eingelegten Nachtschicht konnte ich Lena aber doch noch rechtzeitig ihr Paket schicken.
Was drin war? Selbstgemachte Krokanttrüffel!

Selbstgemachte Krokanttrüffel

Zutaten (für ca. 35 Trüffel)

Für den Krokant:

1 Schuss Wasser
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100g gehackte Haselnüsse

Für die Trüffel:

225g Schokolade (mit mindestens 70% Schokolade)
140ml Sahne
1 EL Honig
1 EL Puderzucker
1 EL Kakaopulver
1 EL Zucker

Zuerst muss der Krokant gemacht werden. Natürlich kann man auch gekauften nehmen, aber selbstgemacht schmeckt er WELTEN besser!
Den Schuss Wasser mit dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Pfanne geben und zum Kochen bringen. Immer gut umrühren (und ganz vorsichtig sein, denn der Zucker ist super-mega.extrem heiß! Ich hab einen Spritzer auf den Finger bekommen und hatte tagelang eine dicke Brandblase davon!). Den Sirup so lange kochen lassen, bis die Masse goldbraun wird. Dann die gehackten Haselnüsse unterrühren. Wenn alles bedeckt ist, die Masse auf ein ausgelegtes Backblech geben. Gut abkühlen lassen! Wenn es außen schon kalt ist, kann es innen trotzdem noch höllisch heiss sein.
Ist der Krokant ausgekühlt, hat man einen riesigen Krokantklops. Dieser muss kleingemacht werden! Wer eine starke Küchenmaschine hat, ist hier klar im Vorteil. Alle anderen müssen es wie ich tun: Ab in einen Gefrierbeutel damit und dann mit einem Nudelholz kleinhacken. Das ist mühevoll, dauert lang und macht Krach, man wird aber mit wundervollem Krokant belohnt!

 

Nun kommt die Schokoladenmasse: Die Schokolade mit der Sahne in eine Schüssel geben und für 3 Minuten bei 900 Watt in die Mikrowelle stellen. Am besten alle paar Sekunden umrühren, damit nichts verbrennt!
Ist die Schokolade flüssig, muss gut umgerührt werden, damit der Rahm sich später nicht absetzt. Nun den Honig und den Krokant einrühren und die Masse in den Kühlschrank stellen. Nun muss abgewartet werden, bis sie gut durchgekühlt ist (das hat bei mir knapp 2 Stunden gedauert).

Anschliessend die Masse mit einem Löffel aus der Schüssel kratzen und zu kleinen Kugeln formen. Danach können diese wahlweise mit Kakaopulver (hochwertiger Backkakao), Puderzucker oder Kristallzucker ummanteln (oder wie bei mir: alles drei Varianten!).

Fertig!

Leider sind meine Trüffel wohl nicht ganz heil bei Lena angekommen, obwohl ich sie, bevor ich sie auf die Reise geschickt habe, sogar mehrere Stunden auf Eis gelegt hatte. Ich dachte, die Metalldose, in der ich sie verschickt habe, hält die Kälte. Leider war wohl das Gegenteil der Fall. Das tut mir SO leid! Aber auch, wenn sie jetzt ein einziger Klumpen sind, sollten sie eigentlich noch schmecken!

Die Tütchen und die Aufkleber kommen übrigens aus dem wundervollen DaWanda-Shop „Small Treasures“!

Guten Appetit! 
Mia

Happy Birthday, intiative Sonntagssüß! Zum Feste gibt es meine allerersten Whoopie-Pies!

von Mia | Küchenchaotin

Die initiative Sonntagssüß wird heute ein Jahr alt! So lange bin ich zwar noch nicht dabei, aber dennoch: Meinen herzlichsten Glückwunsch!
Als ich diesen Blog startete, wollte ich eigentlich kochen. Dank den lieben Sonntagssüßen verbringe ich inzwischen allerdings viel mehr Zeit mit Backen als mit Kochen – und ich liebe es! Sonntags heißt es nicht mehr „gammeln“ angesagt, sondern backen. Das ist sogar noch schöner, als nichts zu tun! Mein Butterverbrauch ist ins unermessliche gestiegen, aber das macht nichts, denn ich bin ja sowieso Butterfetischistin 😉 Ab auf die Hüften, mit dem leckeren Zeug!

Heute gibt es zu Ehren vom Sonntagssüß-Geburtstag eine Premiere: In der Chaosküche entstehen Whoooooopie Pies!
Langelangelange hab ich die kleinen Kuchen-Sandwiches nun schon mit glitzernden Augen betrachtet und heute mittag war es dann endlich so weit. Eine Nachricht verließ mein Handy mit dem Text „Es riecht superherrlich nach Schoki hier! Freu dich!“. Oh ja. Sie riechen wunderbar! Und allein am Teig habe ich schon einen Wochenvorrat an Kalorien aufgeschleckert!
Gesehen hier: OhhhMhhh (bzw. von der wundervollen Jeanny, die damals dort geschrieben hat) und im Original von hier: Joy of Baking. Ganz leicht abgewandelt.
Natürlich habe ich mir das Rezept von Joy of Baking erst im Nachhinein angesehen.. Dadurch sind meine Whoopies um einiges kleiner geworden als geplant.

Whoopie-Pies

Zutaten

für den Teig:

170g Butter
150g Zucker
1 Ei (groß)
Vanille-Extrakt
60ml Buttermilch
120ml lauwarmes Wasser ODER lauwarmer Kaffee
230g Mehl
75g Backkakao
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
1/4 TL Salz

Für die Füllung:

25g zimmerwarme Butter
50g Doppelrahm-Frischkäse
250g Puderzucker vermischt
Heidelbeeren
Himbeermarmelade

Butter und Zucker schaumig schlagen, dann das Ei und den Vanilleextrakt hinzufügen. Anschließend zwei Schüsseln vorbereiten: in die eine kommt ein Gemisch aus der Buttermilch und dem warmen Wasser (bzw. Kaffee, ich hab aber Wasser verwendet) und in die andere eine Mischung aus Mehr, Kakao, Backpulver (,Natron, dass ich nicht im Haus hatte, dafür habe ich etwas mehr Backpulver verwendet) und Salz. Diese beiden Mischungen jetzt abwechselnd unter die Butter-Zucker-Eier-Vanille-Masse rühren.

Viele verwenden nun zum Portionieren einen Spritzbeutel oder einen Eisportionierer. Da ich kein Eisfach und deswegen auch keinen Eisportionierer habe, wollte ich es mit dem Spritzbeutel versuchen. Leider war mein Teig dazu zu zäh und der Spritzbeutel ist mir gerissen. Eine riesen Sauerei! Danach habe ich – in Ermangelung zweier sauberer Esslöffel und dem Unwillen, welche abzuwaschen – eine recht.. naja.. gewöhnungsbedürftige Technik „erfunden“. Ich habe eine Suppenkelle genommen, sie immer bis zum Rand mit Teig gefüllt und immer eine Hälfte der Kelle für ein „Teigklößchen“ genommen. Auch eine riesen Sauerei, aber wenigstens waren die Whoopie-Hälften ungefähr gleich groß 😉

Die Teigklößchen möchten nun immer zu sechst auf einem Blech bei 180°C für ca. 10 Minuten gebacken werden und dann komplett auskühlen.

Währenddessen kommt die Füllung, für die ich Jeannys Lieblings-Buttercreme-Rezept lediglich um eine paar Zutaten erweitert habe.
Zuerst werden Butter, Frischkäse und Puderzucker gemischt. Die daraus entstehende Masse habe ich zweigeteilt und unter die eine ein paar Blaubeeren gemischt, unter die andere etwas Himbeermarmelade. Wie viel? Ich weiß es nicht und ich kann es nicht schätzen. So viel, bis es mir gefallen hat. Dafür musste ich dann mit ein bisschen Johannisbrotkernmehl für die Festigkeit sorgen (die am Ende trotzdem ein kleines bisschen zu wünschen übrige ließ). Diese Masse musste dann kurz in den Kühlschrank, weil sie halt ein bisschen zu flüssig geworden war. Danach habe ich sie in einen Spritzbeutel gefüllt (Gottseidank waren noch Einweg-Spritzbeutel da!) auf die Innsenseite der Whoopie-Hälften gespritzt. Andere Hälfte drauf – und zackbumm! – sind die kleinen Köstlichkeiten fertig!

Eigentlich  wollte ich ein paar davon meinen Arbeitskollegen mitbringen. Ich befürchte jedoch, dass nichts übrig bleiben wird!

Ich freue mich auf eine bunte Geburtstagstafel, die heute von Fräulein Text gedeckt wird!

Guten Appetit,
Mia

Mein Sonntagssüß – ein längst überfälliges Experiment in der Chaotenküche!

von Mia | Küchenchaotin

Seit ich bei Pinterest angemeldet bin (und das ist schon eine ganze Weile), stolpere ich immer wieder über etwas, was mir beim ersten Mal die Kinnlade nach unten klappen ließ:
Es gibt Leute, die backen mit Cola! Mit Cola! Die Cola, von der ich als kleines Kind – an meinem Geburtstag – nur ein kleines Glas durfte. Die Cola, die mit Gummibärchen unanständige Sachen anstellt. Und die Cola , die in Kombination mit Mentos zu einer Fontäne wird. Diese Cola tun diese Leute wirklich in ihren Kuchenteig!
Lange habe ich gezögert, doch nun habe ich’s getan: Ich habe gebacken! Also mit Cola. Ihr versteht schon!

Ein bisschen habe ich mich dabei an meinen Chemieunterricht erinnert gefühlt. Oder wie ein verrückter Professor! Und am liebsten hätte ich mir einen weißen Kittel und eine Schutzbrille aufgesetzt. Und vielleicht habe ich sogar ein bisschen wahnwitzig gekichert.

Das Ganze ist so einfach, dass ich mich schon fast nicht traue, es wirklich als „Rezept“ hier aufzustellen. Aber so skeptisch ich auch anfangs war: Es funktioniert und irgendwie ist es ganz schön toll!

Cola-Brownies

Zutaten (für ein Blech)

1 Packung Brownie-Fertigmischung (der Marke deines Vertrauens)
1 Dose Cola light (auch der Marke deines Vertrauens)

Alle anderen Zutaten, die auf der Packung der Fertigmischung stehen, dürfen gekonnt ignoriert werden, denn Eier, Öl und Wasser werden einfach durch die Cola ersetzt. Klingt komisch. Ist aber so.
Fertigmischung und Cola gut miteinander vermischen und anschliessend in die Form (die meistens schon dabei ist) füllen.
Das zischt!

 

Dann nach Packungsanweisung backen. Danach rausnehmen und staunen.
Es sind tatsächlich Brownies! Sie sind ziemlich süß (war ja auch vorhersehbar…) und ziemlich „fudgy“. Am Rand irgendwie ein bisschen zäh, aber das hab ich einfach weggeschnitten.

Ich habe natürlich – wie es sich für eine verrückte Professorin gehört – recherchiert, wie das denn nun funktioniert. Die Theorie, die mir plausibelsten scheint, ist, dass die Tütenmischungen eigentlich nur Wasser brauchen. Weil die Leute sowas aber komisch finden würden (wie, nur Wasser?!) und es deswegen nicht kaufen, wurde einfach die Öl-Wasser-Eier Kombination erfunden, die allerdings gar keine weltbewegende Auswirkung auf das Endergebnis hat.
Bei meinen Nachforschungen hab ich noch tausende andere Rezepte gefunden. Die Amis ersetzen die „Placebo-Zutaten“ durch alle möglichen Dinge! Cola, Sprite, Fanta, Orangensaft… Scheint alles zu funktionieren und man hat jedes Mal einen etwas anderen Geschmack! Das alles war ja nun sehr lustig, aber nochmal werd ich’s wahrscheinlich nicht machen 😉

Das Experiment war optimal um nach meiner Grippe-Woche wieder ein bisschen in Gange zu kommen. Schön einfach und schnell und am Ende doch das Gefühl, was getan zu haben.
Ich bin schon so gespannt auf euer ganzes Sonntagssüß!

Guten Appetit!
Mia

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