Getaggte Posts ‘Sonntagssüß’

Frischkäse-Cookies mit Schokostückchen – Cookie-Liebe!

von Mia | Küchenchaotin

Es gibt ein paar Kekse, die schmecken einfach das ganze Jahr über. Während Spekulatius und Zimtsterne nach Weihnachten erst mal wieder für mindestens 10 Wochen in der Versenkung verschwinden, schmecken diese das ganze Jahr. Ich nenne sie liebevoll “Alljahres-Kekse”.
Ich meine: Wer würde zu irgendeiner Zeit im Jahr einen richtig guten Chocolate-Chip-Cookie liegenlassen? Oder einen Erdnussbutterkeks? Oder diese super-lecker-klebrigen Kekse einer bekannten Sandwich-Kette?
Ich nicht!

Für mich gibt es zwei Arten von “perfekten Keksen”: Die einen sind richtig schön knusprig, knackig und krümelig und die anderen sind klebrig und saftig. Ich liebe sie beide und bin ständig auf der Suche nach Rezepten, die meiner Vorstellung dieser Eigenschaften so richtig schön nah kommen.

Heute widmen wir uns den klebrig-saftigen Cookies. Denn die Kekse, die ich heute “mitgebracht” habe, werden am rand ganz leicht knusprig, bleiben aber innen herrlich “fudgy” – also richtig schön weich und ganz, ganz leicht klebrig.
Das Geheimnis? Ein Teil der Butter im Keks wird durch Frischkäse ersetzt und sorgt für das perfekte Gefühl beim Reinbeissen! Ich vermelde Lieblingskeks-Potential!

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Frischkäsecookies mit Schokostücken

angelehnt an ein Rezept von Averie Cooks

155 g brauner Zucker
55 g Zucker
115 g Butter
225 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
Mark von 1/2 Vanilleschote
375 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
100 g Schokoladenstücke

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Quarkbrot mit Schokostückchen – das Beste draus machen

von Mia | Küchenchaotin

“Du bist gar keine richtige KüchenCHAOTIN – dein Essen sieht immer so schick aus!”, kriege ich manchmal gesagt. Und muss dann widersprechen, denn: was ihr auf den Bildern nicht seht, ist die Küche, wenn ich fertig bin. Genau so wenig wie die vielen verunglückten Versuche, die ich eher selten fotografiere, denn wenn’s schiefgeht, dann meistens gleich richtig.
Auch ich hole in regelmäßigen Abständen einen Kuchen wahlweise verbrannt oder wabbelig aus dem Ofen, jeder zweite bis dritte Cheesecake reisst in der Oberfläche, wenn er auskühlt, meine Nudeln sind manchmal zu al dente oder zu weich, wenn ich sie auf dem Herd vergessen habe, weil das Telefon klingelte und manchmal kocht mir etwas so sehr über, dass am Ende länger schrubbe als koche.
Aber was soll’s? So ist das nun mal manchmal. Ich nehme es mit Humor und einem Stahlschwamm und lerne jedes Mal ein bisschen draus. Und: Sollte “angetrocknete Karamellkrüstchen wegschrubben” jemals eine olympische Disziplin werden, ist mir eine Medaille gewiss!

Manchmal komme ich in die glückliche Position, an der mein eigentliches Vorhaben schiefläuft und dann doch etwas Gutes dabei herauskommt. So geschehen z.B. bei meinen vegangen Schokomuffins, die ein wirklich reines Zufallsprodukt waren.
Ein weiteres Produkt aus der Kategorie “So sollte das eigentlich nicht sein – schmeckt aber trotzdem!”, habe ich euch heute mitgebracht.
Eigentlich wollte ich nämlich den hübschen Quarkstollen aus Weihnachten mit Liebe handgemacht* von meiner liebsten Tastesheriff-Clara zeigen, aber irgendwie ist mein Stollen ein bisschen aus der Form geraten, weil ich das Stapelprinzip nicht so ganz verstanden habe. Lecker ist er trotzdem. Deshalb habe ich das Beste draus gemacht, habe ihn in “Quarkbrot” umgetauft und genieße ihn seitdem zum Frühstück.

Quarkbrot-3

Quarkbrot

Rezept für 3 kleine Quarkbrote

500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
100 g Zucker
2 Eier
500 g Quark
100 g Rosinen (oder Schokotropfen)
etwas Milch
etwas Puderzucker

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Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Alle Zutaten bis auf MIlch und Puderzucker zu einem Teig verkneten. So viel Milch hinzugeben, dass der Teig geschmeidig wird.
Mit feuchten Händen 3 kleine Brotlaibe formen und auf ein Backblech setzen. Die Quarkbrote mit etwas MIlch bestreichen und für ca. 20 Minten backen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.

Fertig!

Das Buch meine Freundin Clara* kann ich euch ürbrigens wärmstens ans Herz legen, wenn ihr noch auf der Suche nach ein bisschen Weihnachtsinspiration seid! Ich hab lauter kleine Markierungen drin und weiß jetzt schon, dass ich dringend Packpapier, Tafelfarbe und Kreide für meine Geschenkverpackungen brauche…!

Guten Appetit,
Mia

Gebrannte Mandeln selbstgemacht – Homemade Winterglück

von Mia | Küchenchaotin

Es gibt eigentlich nur eine einzige Sache, die ich nicht an gebrannten Mandeln mag: Sie sind immer so schnell alle!
Ansonsten kann ich sie in rauen Mengen verschlingen. Tüte für Tüte, im Winter gerne Tag für Tag!
Die Crux dabei ist natürlich: Der Weihnachtsmarkt ist nicht direkt vor meiner Haustür und so ein Tütchen gebrannte Mandeln nicht gerade sonderlich günstig. Deshalb bin ich im letzten Jahr dazu übergegangen, meine gebrannten Mandeln selbst zu machen.
Warum ich dann erst heute mit dem Rezept hier aufschlage, fragt ihr euch? Ganz einfach: Die Mandeln waren einfach immer zu schnell weg. Aber diese Problematik erwähnte ich ja bereits.

Wie bei allen Sachen, die man selbst macht, kann man die gebrannten Mandeln wunderbar nach dem eigenen Geschmack abwandeln. Das Grundrezept kenne ich seit Ewigkeiten. Ich habe mit unterschiedlichen Zuckermengen und Gewürzen herumprobiert, die Variante, die gleich kommt, ist jedoch meine absolut liebste. Probiert ruhig auch verschiedene Varianten mit Zimt (ganz klassisch), Spekulatius-Gewürz, Lebkuchengewürz, Vanille, oder ein bisschen exotischer: Anis etc. aus! Das macht Spaß und ist lecker.
In Tütchen verpackt sind sie außerdem ein tolles Mitbringsel, über das sich bisher jeder Beschenkte gefreut hat!

gebrannte Mandeln-3

Gebrannte Mandeln

Rezept für 4 kleine Portionen

200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 ml Wasser
1/2 TL Lebkuchen-Gewürz*
200 g ungeschälte Mandeln

gebrannte Mandeln

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Den Zucker mit dem Vanillezucker, dem Wasser und dem Gewürz in eine große, beschichtete Pfanne geben und aufkochen lassen.
Nun die Mandeln hinzugeben und alles unter Rühren kochen lassen. So lange rühren, bis das Wasser verdunstet ist und die Mandeln eine Zuckerkruste kriegen. Anschließend nach Belieben so lange weiter erhitzen, bis der Zucker wieder leicht schmilzt und die Oberfläche beginnt zu glänzen.

Die Masse vorsichtig (sie ist SEHR heiß!) auf das Backblech geben, die Mandeln mit schnell mit dem Kochlöffel voneinander trennen und auskühlen lassen.

Fertig!

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Was ist eure liebste Weihnachtsmarkt-Nascherei?

Guten Appetit,
Mia

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Homemade Haselnuss-Schokoaufstrich – mit 5 Zutaten zum Schokoglück

von Mia | Küchenchaotin

Was soll ich sagen? Es gibt da diesen Schokoaufstrich – und ich weiss, dass ihr wisst, von welchem ich spreche – den liebe ich heiß und innig. Und nur für den Fall, dass ihr euch fragt: Getoastetes Brot, dicke Schicht, ohne Butter. Aber, wenn’s ganz schlimm ist, gern auch mal mit dem Löffel!

Wie kriege ich jetzt den Schwenker zu meinem Rezept für einen Haselnuss-Schokoaufstrich? Ich weiss es nicht. Ich habe nicht versucht, es besser zu machen, als meinen Lieblingsaufstrich. Wirklich nicht! Denn besser geht manchmal gar nicht.
Ich habe versucht, es anders zu machen. Ich habe versucht, es ein bisschen gesünder und ein kleines bisschen weniger süß zu machen. Und was dabei herausgekommen ist, gefällt mir!

Ich bin ja ein Fan davon, zu wissen, was so in meinem Essen drin ist und die Zutaten für diesen Aufstrich lassen sich an einer Hand abzählen, denn es sind genau 5. Und sobald die Haselnüsse “geschält” sind, geht es wirklich blitzschnell und kinderleicht. Voraussetzung: Ihr braucht einen Mixer mit viel Power, denn Nüsse sind harter Tobak für die meisten Motoren!

Haselnuss-Schokoaufstrich - www.kuechenchaotin.de

Homemade Haselnuss-Schokoaufstrich

150 g Haselnüsse
4 gehäufte EL Puderzucker
3 gehäufte EL Backkakao
1 Päckchen Vanillezucker
ca. 50 ml Haselnussmilch

Den Ofen auf 200°C vorheizen und die Haselnüsse auf einem Backblech ca. 8 Minuten rösten. Die Nüsse im Anschluss abkühlen lassen und die braune “Haut” abrubbeln.
In einem leistungsstarken Mixer die Haselnüsse mit dem Puderzucker, dem Kakao, dem Vanillezucker und der Hälfte der Haselnussmilch so lange pürieren, bis die Masse sehr cremig ist (ca. 2 Minuten). Nach Belieben weiter Haselnussmilch in den laufenden Mixer geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Anschließend in einer sauberes Schraubglas füllen

Fertig!

Haselnuss-Schokoaufstrich - www.kuechenchaotin.de

Wenn ihr keine Haselnussmilch nehmen wollt (auch, wenn ich es WIRKLICH empfehle!), könnt ihr stattdessen auch normale Milch verweden. Das verkürzt die Haltbarkeit aber vermutlich! Das letzte Glas des Aufstriches hat hier 4 Tage überlebt und ich konnte keine Veränderung dabei feststellen.

Guten Appetit,
Mia

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