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Vanille-Roggenwaffeln mit Whisky-Karamellsauce – Improvisationen aus meiner Küche

von Mia | Küchenchaotin

Als wir vor ein paar Wochen Freunde zu Besuch hatten, haben wir das Menü von vorne bis hinten durchgetaktet. Alles sollte perfekt sein und die Beiden sich besonders wohl fühlen.
Alles lief nach Plan, bis kurz vor dem Dessert. „Wie gut, dass ihr keine Allergien habt“, höre ich meinen Kochhelden sagen. Und auf ein mal klingelt es in meinen Ohren. Einer der Gäste ist allergisch gegen Kakao. Und ich bin gerade dabei, Schokowaffeln zu machen.
Aber ich wäre ja nicht die Küchenchaotin, wenn mich das aus der Bahn werfen würde. Kurzerhand habe ich das bestehende Rezept in den Mülleimer katapultiert und improvisiert. Mit kleckern und spritzen und einem Riesenchaos. Es sah alles andere als perfekt aus, aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen!

Vanille-Roggenwaffeln mit Whisky-Karamellsauce - www.kuechechaotin.de

Aus Schokowaffeln auf Roggenbasis wurden kurzerhand Roggen-Vanille-Waffeln. Ungewöhnlich gesund, aber zeitgleich nicht ein kleines bisschen weniger lecker. Und weil ich Nachmittags schon eine sündhafte Karamellsauce gekocht hatte, war die Süße auch nicht zu knapp.
Das Rezept hat mich selber so überrascht, dass ich es euch nicht vorenthalten kann!

Die Whisky-Karamellsauce schmeckt übrigens auch zu Eis. Und auf Brot. Und im Kaffee. Und, und, und…

Whisky-Karamellsauce - www.kuechenchaotin.de

Vanille-Roggenwaffeln mit Whisky-Karamellsauce

Rezept für 6 Personen

Für die Waffeln
200 g Roggenvollkornmehl
100 g Weizenmehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
3 Eier (M)
50 g Zucker
Mark 1 Vanilleschote
450 ml Milch
100 g geschmolzene Butter

Für die Karamellsauce
140 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
10 g Butter
1 Prise Salz
120 g Sahne
5 EL Whisky

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Schnelle Croissants mit Schoko-Erdbeer-Füllung – in 20 Minuten mit nur 3 Zutaten

von Mia | Küchenchaotin

Das höchste der Gefühle beim Bäcker ist für mich ein gutes Croissant. Leider hat sich die Definition für „gut“ an dem Tag drastisch geändert, an dem ich das erste mal ein wirklich gutes Croissant in Paris gegessen habe. Vermutlich hat mich das für’s Leben versaut.
Schon lange steht „Croissants selber machen“ auf meiner To Do-Liste, aber der Aufwand schreckt mich doch ein wenig ab. Deshalb beäuge ich weiterhin die Croissants in den Auslagen der Bäcker und bewerte sie nach den Kriterien „Knusperoptik“, „Butterfaktor“ und „Bräunungsgrad“. Nur optisch perfekte Exemplare schaffen es zum Geschmackstest.

Meine liebsten Croissants sind mit Käse bestreut oder mit Schokoladencreme gefüllt. Nie beides gleichzeitig, versteht sich. Als ich jedoch auf Pinterest Bilder von gefüllten Croissants mit Erdbeeren und Schokolade entdeckte, wusste ich: irgendwie muss ich das machen. Es ist einfach DAS Ding für den Osterbrunch!

Die gleichzeitig gute und schlechte Nachricht: Die Amerikaner verwenden für solche Rezepte fast ausschliesslich „crescent rolls“, also fertigen Croissantteig zum selber rollen. Leider ist die Auswahl bei uns im Kühlregal begrenzt, ihr werdet das merken, wenn ihr das Rezept nachmachen wollt, aber dafür geht es dann extra schnell. Auch wieder perfekt für’s Frühstück: In sagenhaften 20 Minuten sind die Croissants fertig gefüllt, gerollt und gebacken und können direkt auf den TIsch.
Croissantteig zum Aufbacken aus dem Kühlregal ist natürlich nichts im Vergleich zu einem echten, guten Croissant, aber ich verspreche euch: Die Füllung reisst es wieder raus. So gut!

Croissants mit Schoko-Erdbeer-Fuellung - www.kuechenchaotin.de

Schnelle Croissants mit Schoko-Erdbeer-Füllung

Rezept für 6 Croissants

Croissantteig für 6 Croissants aus dem Kühlregal
6 TL Schokoladenaufstrich
3 große Erdbeeren

Croissants mit Schoko-Erdbeer-Fuellung - www.kuechenchaotin.de

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Mia liebt Pasta – ein Rezept für Milchnudeln nach Omas Art und eine Verlosung!

von Mia | Küchenchaotin

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon viel früher schreiben. Mit der Betonung auf: VIEL. Und dann kam irgendwie das Leben dazwischen!
Ich saß in Kuba, da bekam ich ein Bild per Whatsapp-Nachricht. Auf diesem Bild: Mein Buch. In meinem Gesicht: Der Schock.

Könnt ihr euch das vorstellen? Ich habe die Veröffentlichung meines eigenen, zweiten Buchs* verpasst! Irgendwo zwischen Jahresende, Neujahr und Sachen packen für den Urlaub und einen taktisch vielleicht etwas unklug direkt nach dem Urlaub geplanten Umzug ist mir die Veröffentlichung einfach durch die Lappen gegangen. Und dann wollte ich darüber schreiben, aber irgendwo brannte es immer. Und jetzt gerade liege ich erkältet auf der Couch und habe beschlossen, euch endlich davon zu erzählen.

Nachdem „Mias süße Kleinigkeiten“ erschienen war, fragte der Verlag mich „Hast du Lust, noch eins zu machen?“. Natürlich wollte ich! Und so machten wir uns ans Brainstormen, was das Thema betrifft. Es gab da so ein paar Vorschläge und Vorstellungen. Und letztendlich wurde es doch etwas ganz anderes.
„Wenn ich die freie Wahl hätte, dann würde ich ein Pasta-Buch machen. Ich liebe Pasta! Und mein Kochheld nannte mich schon bei unserer ersten Begegnung „Nudeltier“. Das wäre was fürs Herz!“, meinte ich. Und war überrascht, als die Antwort kam: „Weisst du was, wir machen das!“. „Mia liebt Pasta„* entstand.

Mia-liebt-Pasta-Cover Ein bisschen Angst hatte ich ja schon. Denn nach den süßen Kleinigkeiten konnte/wollte ich eine ganze Zeit lang nichts Süßes mehr sehen. Ich hatte in einem so kurzen Zeitraum (das Buch entstand mehr oder weniger in 2 Monaten und es gingen in etwa 120 Kuchen, Desserts und Eisportionen durch meine Küchen (und meinen Magen)). Und mit der Pasta wollte ich es mir wirklich nicht verderben. Aber es gab einfach kein Thema, dass ich mir so gut zutraute und bei dem ich so mit vollem Herzen dabei war.

Also habe ich Pasta gemacht. Viel Pasta. Ich habe geknetet und gewalzt und gerührt und gekostet und vor allem habe ich eins getan: ich habe es geliebt. Selbst an den Tagen, an denen 3 unterschiedliche Portionen Pasta auf meinem Tellerchen landeten. Auch, als der Nudelgott mich für meine schlampige Falttechnik bestrafen wollte und jede einzelne Ravioli, die ich ich stundenlanger Kleinarbeit geformt hatte, im Topf aufging und fröhlich getrennt von der Füllung herumschwamm. Und ja, auch selbst an dem Tag, an dem mir um 23 Uhr auf dem Weg ins Bett einfiel, dass ich vergessen hatte, Pellkartoffeln für die Nudelfüllung vom Folgetag zu kochen und ich statt ins Bett noch mal in die Küche tapste.

Herausgekommnen ist ein Buch mit ungefähr 60 Rezepten für Nudelteige, Saucen, Pesto und natürlich ganze Nudelgerichte, die ich allesamt jederzeit wieder kochen würde. Aufgeteilt in Grundrezepte, gekochte Gerichte, gekühlte Speisen, gebackenes Nudelglück und – die für mich größte Herausforderung – süße Pasta. Läuft euch das Wasser im Munde zusammen, wenn ich Schlagworte wie Rotolo mit Spinat und Nussbutter, Pfannenlasagne, Nudelsuppe Thai-Style, Schokoravioli mit Vanillefüllung und Kirschkompott, Nudelsalat mit Melone und Avocado oder Möhrenpasta Stir-Fry in den Raum werfe? Im Buch findet sich so viel mehr! Meine persönliche Liebeserklärung an die Pasta.

Ein Rezept aus dem Buch habe ich euch heute auch mitgebracht. Ein Rezept fürs Herz – aus dem süßen Kapitel!

Milchnudeln - www.kuechenchaotin.de

Milchnudeln nach Omas Art

Rezept für 4 Portionen

900 ml Milch
300 g Sahne
400 g Fusilli
Mark von 1 Vanilleschote
5 EL Zucker
Zimt und Zucker zum Bestreuen

Milchnudeln - www.kuechenchaotin.de

Die Milch mit der Sahne aufkochen. Die Fusili, das Vanillemark und den Zucker hinzugeben und die Pasta unter ständigem Rühren so lange in dem Milch-Sahne-Gemisch kochen lassen, bis sie gar ist und die Sauce eindickt.
Die Milchnudeln in 4 Portionen teilen und mit Zimt und Zucker bestreut servieren.

Fertig!

Tipp: Nicht nur Zimt und Zucker sind ein toller Begleiter zu den Milchnudeln! Beerenfans können frische Früchte oder Kompott dazu servieren und Puristen etwas zerlassene Butter. Einer meiner Favoriten: einen Apfel würfeln, in etwas Zucker karamellisieren lassen und Nusssplitter dazugeben. Perfekt!


Und damit ihr auch sehen könnt, was ich mit Liebe, manchmal Schweiß und hin und wieder sogar einem klitzekleinen Tränchen zusammengetragen habe, verlose ich 3 signierte Exemplare von „Mia liebt Pasta„*!

Was ihr dafür tun müsst?

  • Hinterlasst hier bis zum 19.03.17, 23:59 Uhr,  einen Kommentar – und verratet mir in einem ganzen Satz, was euer liebstes Pastagericht ist.
  • Hinterlasst bitte UNBEDINGT eure (korrekte) E-Mail-Adresse, sonst erreiche ich euch nicht, wenn ihr gewonnen habt!
  • Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen – versteht sich wie immer von selbst, nicht wahr?
  • Die 3 Gewinner werden per Los ausgewählt und erklären sich damit einverstanden, ihre Adresse zwecks Versand des Gewinns an mich weiterzugeben

Guten Appetit,
Mia

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Banana Bread Pudding – und ein paar gute Vorsätze

von Mia | Küchenchaotin

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Das neue Jahr ist noch ganz frisch – und wie viele andere mache ich mir zu Beginn eines neuen Jahres Gedanken, was ich in den kommenden 12 Monaten verändern möchte.
Müll (und Energieverbrauch) ist bei uns zu Hause ein großes Thema. Denn: Wir produzieren wahnsinnig viel davon. Ich rede mich gerne heraus, dass die große Menge an Lebensmittelabfällen (und der Dauerbetrieb von Geschirrspüler, Waschmaschine und Trockner) beruflich bedingt ist, denn ich kann nicht immer wählen, wann hier wie viel und was gekocht wird, aber das ist natürlich zum Teil eine ganz faule Ausrede. Wusstet ihr, dass der durchschnittliche Deutsche 1,6 kg Müll pro Woche produziert und entsorgt? Vermutlich habe ich diese Zahl im letzten Jahr nach oben getrieben.

Gerade die Lebensmittelreste, die wöchentlich in meinem Müll landen, sind groß. Die meisten Rezepte verbrauchen den Inhalt der Lebensmittelverpackung nicht restlos. So sammeln sich im Laufe einer Woche schnell ein halber Becher hiervon, ein paar Krümel davon, ein kleines Stück von diesem und ein nahezu unbenutztes Glas von jenem an, die oft keine weitere Verwendung mehr finden und früher oder später ihr Verbrauchsdatum ungenutzt überschreiten.

Im kommenden Jahr wollen wir unseren Lebensmittelmüll in einem für uns umsetzbaren Rahmen verringern. Zum einen ist Lebensmittelverschwendung einfach nicht schön (höchstens schön teuer) und zum anderen kommt unsere Mülltonne an ihre Kapazitätsgrenze.
Die Lösung für das Problem klingt so einfach und ist doch so schwer: Regelmäßiges „Resteessen“. Lebensmittelreste im Blick behalten und vor dem Ablaufen verwerten. Das kann so aussehen:

Da ist noch ein angebrochener Becher Schmand im Kühlschrank? Komm, wir machen einen Flammkuchenteig, kaufen eine Handvoll Champignons und Frühlingszwiebeln und machen Flammkuchen draus!
Die Gemüseschublade quillt über vor Gemüseresten? Ab in den Ofen mit ihnen! Ein bisschen Reis dazu und vielleicht eine Beilage und fertig ist das Abendessen.

Da sind noch zwei große Kartoffeln von gestern übrig? Die sind perfekt für ein leckeres Bauernfrühstück.
Weitere Tipps gegen Lebensmittelverschwendung findet ihr übrigens bei hier bei AO.de.

Resteessen – das klingt jetzt erst mal nicht so berauschend. Dabei kann man aus Lebensmittelresten so tolle Sachen machen! Auf meiner Reise nach Kanada habe ich z.B. Bread Pudding als Verwertungsmöglichkeit für altbackenes Brot kennengelernt. Was für eine herrliche Süßspeise! Ein Rezept, dass perfekt geeignet ist, wenn ihr altbackenes Brot und überreife Bananen zu Hause habt, habe ich euch heute mitgebracht!
Butter, Eier und Milch haben wir eigentlich immer im Haus und verbrauchen sie auch rechtzeitig. Zucker, Vanillezucker und Salz ebenfalls – diese werden auch nicht schlecht. Und Vanillesauce? Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber hier überlebt sie nie.

Banana Bread Pudding - www.kuechenchaotin.de

Banana Bread Pudding

Rezept für 3-4 Portionen

140-150 g altbackenes Brot
60 g Butter
2 Eier
300 ml Milch
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Messerspitze Zimt
1 Prise Salz
1 große überreife Banane

Nach Geschmack zum Servieren: Vanillesauce

Banana Bread Pudding - www.kuechenchaotin.de

Den Ofen auf 160 °C vorheizen.
Das Brot in Würfel schneiden und ein eine Auflaufform geben. Die Butter schmelzen und mit den Brotwürfeln vermengen.
Die Eier mit der Milch, dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Zimt und dem Salz verrühren und ebenfalls über die Brotmasse kippen.
Die Bananen in Scheiben schneiden und vorsichtig unter die Masse heben.
Den Banana Bread Pudding für 40-50 Minuten backen, bis die Oberseite knusprig wird und das Ei gestockt ist (einfach hineinstechen und prüfen, ob das Innenleben noch flüssig ist). Kurz abkühlen lassen und dann warm (mit Vanillesauce!) servieren.

Fertig!

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Wie sieht es bei euch aus? Werft ihr viele Lebensmittel weg? Und wenn ja: Wollt ihr etwas dagegen tun? Was genau?

Guten Appetit,
Mia

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