Getaggte Posts ‘süß’

Frischkäse-Cookies mit Schokostückchen – Cookie-Liebe!

von Mia | Küchenchaotin

Es gibt ein paar Kekse, die schmecken einfach das ganze Jahr über. Während Spekulatius und Zimtsterne nach Weihnachten erst mal wieder für mindestens 10 Wochen in der Versenkung verschwinden, schmecken diese das ganze Jahr. Ich nenne sie liebevoll “Alljahres-Kekse”.
Ich meine: Wer würde zu irgendeiner Zeit im Jahr einen richtig guten Chocolate-Chip-Cookie liegenlassen? Oder einen Erdnussbutterkeks? Oder diese super-lecker-klebrigen Kekse einer bekannten Sandwich-Kette?
Ich nicht!

Für mich gibt es zwei Arten von “perfekten Keksen”: Die einen sind richtig schön knusprig, knackig und krümelig und die anderen sind klebrig und saftig. Ich liebe sie beide und bin ständig auf der Suche nach Rezepten, die meiner Vorstellung dieser Eigenschaften so richtig schön nah kommen.

Heute widmen wir uns den klebrig-saftigen Cookies. Denn die Kekse, die ich heute “mitgebracht” habe, werden am rand ganz leicht knusprig, bleiben aber innen herrlich “fudgy” – also richtig schön weich und ganz, ganz leicht klebrig.
Das Geheimnis? Ein Teil der Butter im Keks wird durch Frischkäse ersetzt und sorgt für das perfekte Gefühl beim Reinbeissen! Ich vermelde Lieblingskeks-Potential!

Frischkäse-Cookies mit Schokostückchen - www.kuechenchaotin.de

Frischkäsecookies mit Schokostücken

angelehnt an ein Rezept von Averie Cooks

155 g brauner Zucker
55 g Zucker
115 g Butter
225 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
Mark von 1/2 Vanilleschote
375 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
100 g Schokoladenstücke

Frischkäse-Cookies mit Schokostückchen - www.kuechenchaotin.de

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Zimtschneckenkuchen – nachträglich zum 3. Bloggeburtstag

von Mia | Küchenchaotin

Kennt ihr diese Leute, die einem immer erst 2, 3 Tage nach dem Geburtstag nachträglich gratulieren?
Ich bin eine von denen. Meine Freunde und Familie können ein Lied davon singen und wenn ich direkt am Geburtstag anrufe, werde ich gefragt, ob bei mir alles ok ist. Ich weiss nicht, woran es liegt – egal, wie viele Erinnerungen ich bekomme: es passiert immer wieder!

Warum ich euch das erzähle? Nun ja. Vorgestern hatte mein Blog Geburtstag! 3 Jahre ist er alt geworden und ich habe es verpennt. Statt mit ihm zu feiern, habe ich faul auf der Couch gelegen und meine Pinterest-Boards komplett neu strukturiert. Gottseidank ist er nicht nachtragend – aber ich habe ihm als Entschädigung auch einen fantastischen Kuchen gebacken!
Genau diesen habe ich nämlich bei der großen Pinterest-Aufräumaktion “wiedergefunden” und konnte nicht aufhören, an ihn zu denken, bis ich ihn gebacken hatte. Es ist ein Zimtschnecken-Kuchen, der so herrlich fluffig, saftig und duftend ist, dass er garantiert nicht das letzte Mal auf meinem Tisch gelandet ist!

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Zimtschneckenkuchen

Rezept für 1 Kuchen (frei nach Sallys Baking Addiction)

Für den Teig
345 g Mehl
3 Esslöffel Zucker
1 Prise Salz
1 Packung Trockenhefe
120 ml Wasser
60 ml Vollmilch
45 g Butter
1 Ei (M)

Für die Füllung
50 g weiche Butter
1 1/2 Esslöffel gemahlenen Zimt
50 g Zucker

Für die Glasur
120 g Puderzucker
2 EL Milch

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Das Mehl mit der Hefe, dem Salz und dem Zucker vermischen. Die Milch mit dem Wasser und der Butter erhitzen, bis die Butter flüssig wird. Etwas abkühlen lassen und zur Mehl-Hefe Mischung geben. Das Ei hinzugeben und den Teig für mindestens 5 Minuten kräftig kneten.
Eine Kugel formen und abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Für die Füllung Zucker und Zimt vermischen. Den Teig zu einem großen Viereck ausrollen und mit der Butter bestreichen. Die Zucker-Zimt-Mischung darauf verteilen. Den Teig in ca. 3 Finger breite Streifen schneiden und locker (!) zu einer großen Zimtschnecke aufrollen. Die Zimtschnecke in eine runde Backform legen, abdecken und ernuet für ca. 90 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Den Kuchen leicht platt drücken, für ca. 35 Minuten auf mittlerer Schiene backen und anschließend ca. 10 Minuten auskühlen lassen. Sollte der Kuchen beim Backen unterschiedlich stark aufgehen, einfach die höheren Stellen vorsichtig wieder runterdrücken.

Nun den Guss anrühren: Dafür einfach den Puderzucker mit der Milch verrühren. Den Guss über den Zimtschneckenkuchen geben und direkt lauwarm servieren.

Fertig!

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Der Kuchen ist lauwarm der Knaller – aber auch kalt schmeckt er noch mehrere Tage ganz wunderbar!

Guten Appetit und happy Birthday to my Blog!
Mia

Zimtbrownies – 1. Advent

von Mia | Küchenchaotin

Kinder, wie die Zeit vergeht! Da habe ich gefühlt gerade erst Silvester gefeiert und dann kurz mein Leben auf den Kopf gestellt – und schon ist wieder der 1. Advent. Die besinnliche Stimmung lässt noch ein bisschen zu wünschen übrig und an Weihnachtsdeko mag ich noch gar nicht denken – aber mit der Weihnachtsbäckerei kann gerne schon mal begonnen werden! Denn das gute Hüftgold – das sähen wir jetzt und wenn es erst mal -10°C hat, dann profitieren wir davon. Ha!

Zimt und Advent – das gehört für mich zusammen wie der Weihnachtsmann und sein Rauschebart. Deswegen war ich auch sofort verzückt, als ich – passend zum Thanksgiving-Mahl bei meiner Oma – auf der Suche nach einem schönen Brownie-Rezept über diese Cinnamon-Brownies stolperte. Als Vorlage für dieses Rezept habe übrigens ich dieses hier genommen und leicht adaptiert.

Zimt-Brownies

Zimtbrownies

Rezept für eine 26×20-Form

200 g Zartbitterschokolade
200 g + 50 g Butter
4 Eier
200 g brauner Zucker
160 g Mehl
1 TL Zimt
30 g + 3 EL Backkakao
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
ggf. 1 EL Milch

Den Ofen auf 175°C vorheizen.
Die Zartbitterschokolade mit den 200 g Butter schmelzen und leicht abkühlen lassen.
Die Eier mit dem braunen Zucker cremig schlagen. Die Schoko-Zucker-Masse unterrühren.
Das Mehl, den Zimt und 30 g Backkakao vermengen und kurz unter die Masse ziehen.
Die Brownies für ca. 35 Minuten backen und komplett auskühlen lassen.
Die restliche Butter, miut dem übbriggebliebenen Kakao, dem Puderzucker und dem Vanillezucker zu einem Topping verrühren. Sollte die Masse zu trocken werden, ggf. etwas Milch hinzugeben.

Fertig!

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Was gab es bei euch zum ersten Advent? Und seid ihr vielleicht schon so richtig in Weihnachtsstimmung?

Guten Appetit,
Mia

Quarkbrot mit Schokostückchen – das Beste draus machen

von Mia | Küchenchaotin

“Du bist gar keine richtige KüchenCHAOTIN – dein Essen sieht immer so schick aus!”, kriege ich manchmal gesagt. Und muss dann widersprechen, denn: was ihr auf den Bildern nicht seht, ist die Küche, wenn ich fertig bin. Genau so wenig wie die vielen verunglückten Versuche, die ich eher selten fotografiere, denn wenn’s schiefgeht, dann meistens gleich richtig.
Auch ich hole in regelmäßigen Abständen einen Kuchen wahlweise verbrannt oder wabbelig aus dem Ofen, jeder zweite bis dritte Cheesecake reisst in der Oberfläche, wenn er auskühlt, meine Nudeln sind manchmal zu al dente oder zu weich, wenn ich sie auf dem Herd vergessen habe, weil das Telefon klingelte und manchmal kocht mir etwas so sehr über, dass am Ende länger schrubbe als koche.
Aber was soll’s? So ist das nun mal manchmal. Ich nehme es mit Humor und einem Stahlschwamm und lerne jedes Mal ein bisschen draus. Und: Sollte “angetrocknete Karamellkrüstchen wegschrubben” jemals eine olympische Disziplin werden, ist mir eine Medaille gewiss!

Manchmal komme ich in die glückliche Position, an der mein eigentliches Vorhaben schiefläuft und dann doch etwas Gutes dabei herauskommt. So geschehen z.B. bei meinen vegangen Schokomuffins, die ein wirklich reines Zufallsprodukt waren.
Ein weiteres Produkt aus der Kategorie “So sollte das eigentlich nicht sein – schmeckt aber trotzdem!”, habe ich euch heute mitgebracht.
Eigentlich wollte ich nämlich den hübschen Quarkstollen aus Weihnachten mit Liebe handgemacht* von meiner liebsten Tastesheriff-Clara zeigen, aber irgendwie ist mein Stollen ein bisschen aus der Form geraten, weil ich das Stapelprinzip nicht so ganz verstanden habe. Lecker ist er trotzdem. Deshalb habe ich das Beste draus gemacht, habe ihn in “Quarkbrot” umgetauft und genieße ihn seitdem zum Frühstück.

Quarkbrot-3

Quarkbrot

Rezept für 3 kleine Quarkbrote

500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
100 g Zucker
2 Eier
500 g Quark
100 g Rosinen (oder Schokotropfen)
etwas Milch
etwas Puderzucker

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Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Alle Zutaten bis auf MIlch und Puderzucker zu einem Teig verkneten. So viel Milch hinzugeben, dass der Teig geschmeidig wird.
Mit feuchten Händen 3 kleine Brotlaibe formen und auf ein Backblech setzen. Die Quarkbrote mit etwas MIlch bestreichen und für ca. 20 Minten backen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.

Fertig!

Das Buch meine Freundin Clara* kann ich euch ürbrigens wärmstens ans Herz legen, wenn ihr noch auf der Suche nach ein bisschen Weihnachtsinspiration seid! Ich hab lauter kleine Markierungen drin und weiß jetzt schon, dass ich dringend Packpapier, Tafelfarbe und Kreide für meine Geschenkverpackungen brauche…!

Guten Appetit,
Mia

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