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Spargelsalat mit Tomate und Mozzarella – Meine neue Lieblings-Grillbeilage

von Mia | Küchenchaotin

Ich bin typisch deutsch, denn: Ich liebe Spargel. In allen Variationen.
Während die meisten anderen Nationen nur lächelnd den Kopf schütteln können, bin ich mit dem Spargel-Mann an der Ecke per du und schaufele die herrlichen Stangen in mich rein, als gäbe es kein Morgen. Es ist ja auch fast so, als gäbe es keinen, denn die Spargelsaison ist immer viel zu schnell vorbei.

Ob grün oder weiß (oder violett!) – ich liebe sie beide, wie sie sind. In allen Varationen. „Pur“ mit Butter, als Risotto, zu Pasta, vom Grill oder als Aufstrich und auch in jeder anderen Verarbeitungsform: Ich würde niemals eine gute Mahlzeit mit Spargel verschmähen.

Heute habe ich mal wieder einen Spargel-Salat im Gepäck, der sich direkt zu meiner neuen liebsten Grillbeilage gemausert hat. Er ist leicht und sommerlich und hat trotzdem die volle Spargel-Power!
Ich habe den Spargel in unserem Sous Vide-Gerät* gegart, aber für euch auch eine Variante ohne Wasserbad entwickelt, da die Geräte leider bisher ja nicht gerade erschwinglich sind.
Sous Vide wird der Spargel genau auf den Punkt gegart, bleibt bissfest und verliert kein bisschen Geschmack – ganz im Gegenteil! Ich liebe dieses Teil! Aber ohne das Nieddriggaren im Wasserbad dürfte der Salat nicht weniger himmlisch werden.

Spargelsalat mit Tomate und Mozzarella - www.kuechenchaotin.de

Spargelsalat mit Tomate und Mozzarella

Rezept für 6 Personen als Beilage
oder 2-3 Personen als Hauptspeise

15 Stangen weißer Spargel
3 EL Butter
3 EL Zitronensaft
Salz + Zucker
3 Zweige Thymian
250 g Kirschtomaten
150 g Mini-Mozzarrella (Abtropfgewicht)
1 Bund Basilikum
1 Schalotte
3 EL Olivenöl
3 EL Weißweinessig
3 EL Pinienkerne
Salz + Pfeffer

Spargelsalat mit Tomate und Mozzarella - www.kuechenchaotin.de

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Ein Bauernfrühstück und eine Liebeserklärung an meine Heimat – mit MILRAM {Reklame}

von Mia | Küchenchaotin

Wenn ich an meine Heimat denke, dann denke ich an das „mein Meer“ – die Nord- und Ostsee. Ich denke an Deiche und steife Brisen. Daran, dass es eigentlich immer ein bisschen kälter und nasser ist als im Rest Deutschlands, aber dass das niemanden stört. Denn es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung. Ich denke daran, dass die Norddeutschen härter Grillen, an kreischende Möwen und das Tuten der Schiffe. Daran, dass man den ganzen Tag „Moin“ sagen kann, ohne, dass sich jemand wundert. Ich denke an den – für mich – schönsten Dialekt ganz Deutschlands.
Ich denke an die Schäfchen auf den Deichen, die wohl die glücklichsten Schäfchen der Welt sein müssen und daran, dass man die Kühe gefühlt über Kilometer hinweg das vielleicht grünste Gras aller Seiten kauen, weil das Land so platt ist und die Luft so klar. Ich denke an Salz in der Luft und Sand unter den Füßen. Ich denke daran, wie ich als Kind Rummelpott gelaufen bin und beim Ringreiten eine Medaille ergattern konnte.
Ihr merkt: Wenn ich an meine Heimat denke, dann kriege ich leuchtende Augen und mir wird warm ums Herz.

Vegetarisches Bauernfrühstück - www.kuechenchaotin.de

Die ersten 26 Jahre meines Lebens habe ich im Norden des Landes verbracht und bin stolz auf meine Heimat, mit der ich mich in jeder Hinsicht verbunden fühle. Auch kulinarisch.
Schon als Kind habe ich Rübenmus geliebt und bei der Zubereitung von Meelbüdeln geholfen.
Der Wintereinbruch riecht für mich nach Grünkohl (mit oder ohne Pinkel) und für eine gute rote Grütze tue ich fast alles. Im Spätsommer gab es schon immer traditionell mindestens ein mal „Birnen, Bohnen (und Speck)“ und Förtchen finde ich bis heute echt schnieke.

Meine Heimat Kiel - www.mirjahoechst.de

Als MILRAM mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, ein Gericht mit ihren Käseoriginalen zu machen, war sofort klar: Hier muss was typisch Norddeutsches auf den Tisch! Denn MILRAM kommt, so wie ich, aus der „Heimat der Frische“ – dem Norden.
Ein paar Tage stand ich also vorm Kühlregal und suchte zwischen den vielen unterschiedlichen Käsesorten, die alle anders schmecken, nach dem passenden für die Leckerei und Kindheitserinnerung, die ich euch heute mitgebracht habe: ein (fast) klassisches, vegetarisches Bauernfrühstück.
Ein Käse, der gut schmelzen kann, musste es sein und nicht zu mild sollte er sein – denn im Norden isst man gern kräftig und deftig. Der Müritzer von MILRAM ist da perfekt geeignet, denn er schmilzt fast wie Butter und hat dabei einen angenehm würzigen Eigengeschmack. Wenn man ein bisschen von ihm zusammen mit dem Ei in die Pfanne gibt, zieht er herrliche Fäden.

Meine Heimat Kiel - www.mirjahoechst.de

Vegetarisches Bauernfrühstück

Rezept für 1 Portion

250 g festkochende Kartoffeln
1 kleine Zwiebel
2 Eier (L)
Pfeffer und Salz
1 Scheibe Müritzer von MILRAM
1 EL Butterschmalz
1 Gewürzgurke
etwas Schnittlauch
etwas Ketchup oder Tomatensalsa

vegetarisches Bauernfruehstueck-4

Die Kartoffeln mit Schale kochen bis sie gar sind, abkühlen lassen, pellen und in Scheiben schneiden.
Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
Die Eier mit Pfeffer und Salz verkleppern und den Käse in Streifen schneiden oder hacken.

In einer Pfanne den Butterschmalz auslassen und die Kartoffeln darin abraten, bis sie anfangen, goldgelb zu werden. Nun die Zwiebeln hinzugeben und alles für 2-4 Minuten weiterbraten.
Das Ei über die Kartoffeln geben und mit der Hälfte des Käses bestreuen.
Wenn das Ei beginnt zu stocken, das Bauernfrühstück auf der Hälfte vorsichtig umklappen und weiter garen, bis das Ei gar ist. Nun das Bauernfrühstück vorsichtig auf einen Teller gleiten lassen oder stürzen.

Die Gewürzgurke halbieren und gefächert aufschneiden und den Schnittlauch in feine Ringe schneiden. Das Bauernfrühstück zusammen mit Gewürzgurken, Schnittlauch, dem restlichen Käse und Ketchup oder Tomatensalsa servieren.

Fertig!

Vegetarisches Bauernfrühstück - www.kuechenchaotin.de

Übrigens: Das beste Bauernfrühstück wird aus Kartoffeln vom Vortag gemacht! Es lohnt sich also vorauszuplanen und sich dabei schon mal auf die nächste Mahlzeit zu freuen!

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Was für Gerichte verbindet ihr mit dem Norden? Ich bin so gespannt!

Guten Appetit,
Mia

Tomaten-Salsa – statt Ketchup

von Mia | Küchenchaotin

Ketchup und ich – das ist so eine Sache. Denn wenn ich es irgendwie vermeiden kann, landet niemals Ketchup auf meinem Teller. Ich bin mir selbst nicht sicher, woran es liegt, aber: Ketchup und ich – ich glaub, das wird nix mehr.
Ketchup ist  mir zu verarbeitet. Zu viel Zucker, zu viel Farbe, eine zu glatte Konsistenz. Mit Tomaten hat er für mich jedenfalls zu wenig zu tun, um ihn so richtig toll zu finden.
Dabei gibt es ein paar Gerichte, zu denen Ketchup einfach irgendwie gehört und bei denen ich ihn bisher „geduldet“ habe: Bauernfrühstück und Omelettes sind so ein Fall. „Pommes Schranke“. Oder beim Grillen. Aber so richtig heiß auf die kalte, rote Sauce bin ich nicht.

Als ich das erste Mal eine Tomaten-Salsa probiert habe, war es jedoch gleich um mich geschehen: Stückig, aromatisch, ein bisschen scharf und so tomatig, dass ich mich reinlegen könnte. Für mich war sie sofort DER Ersatz für Tomatenketchup!
Bei „Pommes Schranke“, da wird es zugegebenermaßen etwas schwierig, aber bei fast allen anderen Gerichten, zu denen eigentlich Ketchup gehört, finde ich die Tomaten-Salsa viel besser. Natürlicher und aromatischer. Sie schmeckt sogar zu Pasta!

Das Rezept für meine perfekte Tomaten-Salsa habe ich uech natürlicht mitgebracht. Sie ist fruchtig und hat eine angenehme Schärfe. Es lässt sich natürlich mit Kräutern, Gewürzen und Allerlei anderen Zutaten variieren – so kann jeder seine persönliche, perfekte Salsa kreieren.

Tomaten-Salsa - www.kuechenchaotin.de

Tomaten Salsa

Für 1 Portion

4 Tomaten
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
2 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
1 TL Honig
1 Handvoll Basilikum
Salz und Pfeffer

Tomaten-Salsa - www.kuechenchaotin.de

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Mediteraner gebackener Feta – Fastfood a la Küchenchaotin

von Mia | Küchenchaotin

Es ist für mich immer wieder lustig, festzustellen, wie sehr sich der Geschmack im Laufe der Jahre verändert. Konnte man mich vor einigen Jahren noch mit Rote Bete jagen (ich nannte sie nur „den roten Schrecken“), haben sie sich in den letzten Jahren zu meinem Lieblingsgemüse gemausert. Während ich früher Eier nur sehr widerwillig gegessen habe, finde ich heute, dass ein Eigelb fast jedes Gericht aufwerten kann. Und während sich früher meine Fußnägel hochrollten, wenn mir jemand Käse oder gar einen heißen servieren wollte, liebe ich gebackenen Käse heute heiß und innig.
Emmentaler, Camembert und Feta in den Ofen schieben? Nichts lag mir ein mal ferner. Heute ist es eher so, dass ich mich meinen Hüften zuliebe davon abhalte, nicht jeden Tag so einen heißen, fettigen Gaumenschmaus aus dem Ofen zu ziehen.

Das schöne daran ist ja: Gebackenen Käse kann man immer wieder anders machen. Paniert und ausgebacken, mit unterschiedlichen Gewürzen, Ölen und anderen Zutaten wird einem diese kleine Köstlichkeit nie so richtig langweilig. Und weil das ganze so schnell vorbereitet und anschließend auch fertig ist, würde ich fast behaupten, es ist ein kleines „Fastfood“.

Heute habe ich euch eine mediteran angehauchte Version mitgebracht. Und weil ich ganz besonders mutig war: Da sind sogar Oliven drauf. Ich hasse Oliven. Aber wie ich erst kürzlich, dank einer Köstlichkeit, die meine bessere Hälfte auf den Tisch gezaubert hat, feststellen musste: selbst da hat sich mein Geschmack verändert. Schwarze Oliven in homöopathischen Dosen finde ich gar nicht mal so schlecht.

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Mediteraner gebackener Feta mit Tomaten, Oliven und Kräutern

Rezept für 1 Portion

250 g Feta im Stück
2 Zweige Oregano
etwas Zitronenschale
4 Kirschtomaten
1 Prise Zucker
2 schwarze Oliven
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
1 Zweig Rosmarin
Salz und Pfeffer

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